NEWS NEWS NEWS NEWS NEWS NEWS NEWS Athletischer Sportverein 1902 Sangerhausen e. V. Athletischer Sportverein 1902 Sangerhausen e. V. ![]()
Startseite Beim ASV spricht man viele Sprachen Integrationspreis - Athletischer Sportverein unter den Preisträgern des Landes. Beim Athletischen Sportverein Sangerhausen (ASV) spricht man viele Sprachen. Und so ähnlich nennt sich auch ein Projekt, das jetzt in Magdeburg gewürdigt worden ist. Immerhin trägt die Urkunde die Namen zweier Minister, die neben der Integrationsbeauftragten der Landesregierung den größten Sportverein im Landkreis Mansfeld-Südharz würdigt. Zur Preisverleihung des erstmals vergebenen Integrationspreises in Sachsen-Anhalt hatten die Ministerien Gesundheit und Soziales sowie das Innenministerium in die Landeshauptstadt Magdeburg eingeladen. Unter den vielen Bewerbern um einen Preis für nachhaltige Integrationsarbeit waren auch 14 Sportvereine des Landes. Der ASV, so Vorsitzender Klaus-Dieter Schmidt, könne immerhin auf eine 20-jährige Erfahrung in der Projektarbeit zurückgreifen. „Integration durch Sport, „Sport im Verein ist am Schönsten und „Sport spricht viele Sprachen seien erfolgreiche Projekte beim ASV, die inzwischen „zur Vereinskultur und praktisch zur „Normalität im täglichen Sportbetrieb gehörten. Hätte man sich bislang um so genannte Spätaussiedler aus Russland, der Ukraine oder Kasachstan gekümmert, hätten sich nun andere Nationalitäten-Gruppen hinzugesellt, die es zu integrieren gelte. „Das Bild der Integration hat sich auch in unserer Region gewandelt, weiß Schmidt. Und so habe sich der ASV auf diese neuen Bedingungen eingestellt. Nun würde beim ASV beispielsweise auch vietnamesisch gesprochen. Mit den Projekten „Sport spricht viele Sprachen und Sport im Verein ist am Schönsten habe sich der ASV unter den Sportvereinen in der Gesamtwertung durchgesetzt und wurde mit einem 3. Platz und einem Preisgeld von 500 Euro ausgezeichnet. „Das Geld wird wieder in die Projektarbeit einfließen, versicherte Schmidt, der bereits an neuen Ideen für die Integration von Migranten arbeitet. Peter Lindner / 28.01.2011 ASV-Chef Klaus-Dieter Schmidt freut sich über eine Prämie von 500 Euro, die wieder in die Projektarbeit einfließen werden. Beispiel für Sport und Integration: die alljährlich veranstaltete Spiel-Fete des ASV. ![]() ![]() Leichtathletik: Crossläufer feierten schon Ostern ASV-Talente holen auf WM-Kurs in Teutschenthal Medaillen. Teutschenthal – Wer die Crosstrecke in Teutschenthal schon einmal bewältigt hat, der weiß, was zu einer richtigen Crosstrecke gehört. Wo sonst PS-starke Motorräder über den Weltmeisterschaftskurs gehen, hatten die rührigen Organisatoren des SV Teutschenthal am Sonntag wieder die Strecke für den mittlerweile berühmt-gefürchteten Ostercross abgesteckt. Eine kleine Abordnung der ASV-Leichtathleten hatte sich in die Starterlisten eingetragen und wagte sich auf den Berg-und-Tal-Kurs. Besonders gefürchtet: die steilen Anstiege, die sonst nur von den schweren Moto-Cross- Maschinen bewältigt werden. Ohne Hemmungen gingen Maximilian Sluka und Hannes Kabel den WM-Kurs an. Und wie eh und je in diesem Jahr hatte Sluka (11) die Nase vor seinem Mannschaftskameraden Hannes Kabel, den es ansonsten mehr auf die längeren Strecken zieht, vorn. Beide bewältigten den 1,1 Kilometer langen schwierigen Kurs in 3:50 bzw. 3:53 Minuten. Ein Doppelsieg für den ASV, den es aus Teutschenthal lange nicht zu vermelden gab. Wenige Minuten zuvor war Sprint-Sprung-Talent Till Blättermann (9) auf eine 600 Meter Lange Distanz gegangen und mit Platz 8 ein gutes Ergebnis erreicht. Die beiden elfjährigen Lena Burk und Zoe Wilke enttäuschten auf dem schwierigen Geläuf nicht. So holte sich 800- Meter-Spezialistin Lena Burg nicht ganz überraschend eine Silbermedaille, für Zoe Wilke gab´s mit Platz sieben eine gute Platzierung. Für eine Sprinterin eine tolle Leistung. Michelle Audehm wurde in der Alterklasse 12 neunte. Da war Papa René Audehm einen Kick besser, der landete in der Ak 45 über die 3,3 Kilometer auf Platz vier. In der Staffel (unterschiedliche Alterklassen wurden da zusammen gewertet) reichte es beim kleinen ASV-Aufgebot nicht für einen Platz auf dem Treppchen. Mit den Crossläufen gingen die Vorbereitungen der ASV-Leichtathleten für die Freiluftsaison in die letzte Runde. Bereits am Samstag werden sich nahezu alle Sangerhäuser Talente ein Stelldichein im Merseburger Stadion geben. Dort geht die traditionelle Bahneröffnung des MSV Buna-Schkopau über die Tartan-Bühne. Für die Trainer und Übungsleiter sind die dort erreichten Leistungen ein erster Fingerzeig dafür, ob das Wintertraining erste Früchte zeigt. Einem letzten „Feinschliff unterzieht sich ein Teil der fortgeschrittenen ASV-Nachwuchstalente in einem Trainingslager im Feriencamp am Auerberg. Peter Lindner / 13.04.2011 Siegten wieder einmal im Doppelpack: Maximilian Sluka (rechts) und Hannes Kabel. ![]() Leichtathletik: Edelmetall von der Waldschlosswiese ASV-Sportler bei Cross-Bezirksmeisterschaften in Erfolgsspur. Sieben Titel, acht Vizemeister und sechsmal Bronze geholt. „Mutti-Team überrascht. Naumburg – Mit siebenmal Gold, achtmal Silber, sechsmal Bronze und weiteren guten Platzierungen kommen die ASV- Leichtathleten aus Naumburg zurück. Im Bürgergarten der Domstadt hatte der rührige SSV Eintracht zum wiederholten Male den Naumburger Waldlauf ausgetragen und traditionell dazu die Bezirkstitelkämpfe der Region Halle (südliches Sachsen-Anhalt) im Crosslauf organisiert. Herrliches Frühlingswetter, für Crossläufer schon fast zu warm. Ein Husarenstück vollbrachte Enrico Heidenreich (21). Der ASV- Leichtathlet hatte am Vormittag in Grillenberg seinen Pokal über die 15 Kilometer verteidigt – und legte am Nachmittag auf der Naumburger Waldschlosswiese noch einen drauf. Über die zehn Kilometer siegte Heidenreich in seiner Altersklasse und holte sich den Bezirksmeistertitel. Mit den Ergebnissen auf der Waldschlosswiese im traditionsreichen Bürgergarten beim Nachwuchs und der Laufgruppe verbesserten die ASV-Sportler ihre Bilanz aus dem Vorjahr (fünf Bezirksmeistertitel) deutlich. Beim ersten Start des so genannten Mutti-Teams über die 4 Kilometer sorgten Kathrin Kabel, Diana Kabel, Annika Rausch und Anja Franke gleich für Furore. In der Teamwertung kam die schnelle Mutti-Truppe (A, Franke, D. Kabel, A. Rausch) auf einen guten 4. Platz. „Wir sind durch gekommen, jubelten die Muttis. Die Überraschung perfekt machten über diese Distanz Kathrin und Diana Kabel, die sich in ihrer Alterklasse jeweils einen Vizemeistertitel holten und auch die Platzierungen von Anja Franke (5.) und Annika Rausch (5.) konnten sich sehen lassen. Ein Titel und zwei dritte Plätze trugen zur „Erwachsenen-Bilanz Georg Rausch, Daniel Franke und Andreas Bergmann bei. Denn auch die Väter der ASV-Talente wagten sich über den Naumburger Crosskurs. Nicht überraschend war der Bezirksmeistertitel von Maximilian Sluka (m11) über eine Runde (1 Kilometer). Hannes Kabel holte sich über diese Strecke Bronze. In der Besetzung Sluka, Kabel und Robert Rausch (3. in der Ak 10) holte das ASV- Trio den Bezirksmeistertitel in der Mannschaftswertung. Souverän fiel auch der Sieg von Max-Lukas Franke (m12) aus. Der wollte seiner Schwester (8) nicht nachstehen - Leonie (8) hatte sich schon einen Vizemeistertitel gesichert - und holte sich den Bezirksmeistertitel über zwei Runden (2 Kilometer). Eine „Goldene in der Teamwertung holten sich Max Franke, Leonhard Kaiser und Justin Strahl. Die gute Medaillenbilanz der ASV-Sportler vervollständigten Robert Messerschmidt (Silber), Peter Seifert (Bronze), Julia Pollag (Gold) und das ASV- Trio (Jette Schönemann, Julia Pollag, Maxie Lindner) mit dem Vizemeistertitel über drei Kilometer. Peter Lindner / 05.04.2011 ![]() ![]() ![]() ![]() Wer am Start die Nase vorn hatte war auch meist im Ziel mit ganz vorn. Mit der Nummer 12 ASV- Die Mamas und die Papas der erfolgreichen ASV- Talente holten ebenfalls Titel und Medaillen. Leichtathletik: Heidenreich holt Pokal mit Bestzeit Nahezu 200 Läufer und Wanderer beim 3. Grillenberglauf „Rund ums Schaubergwerk. Grillenberg – Das fast sommerliche Wetter hatte am Samstag wieder viele Läufer, Wanderer und Zaungäste ins Waldbad Grillenberg gelockt. Dort starteten pünktlich um 10.05 Uhr die Jungen und Mädchen über die Distanz von einem Kilometer zu ihrem Crosslauf, „Bambinisauser genannt. Den ersten Startschuss gab übrigens Stadtwerkechef Olaf Wüstemann, früher selbst einmal ein guter Leichtathlet und heute mit den Stadtwerken Sponsor der sportlichen Veranstaltung, die von Jahr zu Jahr mehr Läufer in ihren sportlichen Bann zieht. Wer holt sich den Sieger-Pokal für die 15-Kilometer-Distanz, der „Steigerschleife? Im letzten Jahr hatte sich Enrico Heidenreich den Steigerstock geholt – mit einer Zeit, die selbst Profis staunen ließ. Der ASV-Leichtathlet, der bei der Bundespolizei Dienst tut, hatte die Strecke knapp unter einer Stunde absolviert. Am Samstag war Heidenreich noch schneller. Die elektronische Zeitmessung blieb bei 57 Minuten stehen. Da konnte der ASV-Läufer seinen Pokal behalten – und sich gleich auf den Weg nach Naumburg machen. Dort fanden die Bezirksmeisterschaften im Cross statt und Enrico Heidenreich ging im Bürgergarten über die 10 Kilometer an den Start - und wurde Bezirksmeister! Über große Starterfelder freuten sich die Organisatoren auch beim Grillenberger „Buschklepper. Dort ging es über zehn Kilometer über Stock und Stein sowie durchs Schaubergwerk. Dort warteten wieder die Bergleute mit dem Arschleder, das im kühnen Sprung überwunden werden musste, zudem heizte der Harzgeist (alias Maik Reppin) den Läufern und Wanderern tüchtig ein. Und auch die zwei Kilometer lange Strecke „Grillensprung fand ihre Liebhaber, hier wollten sich vor allem die Schüler und Jugendlichen im fairen Wettkampf messen. Der 3. Grillenberglauf „Rund um das das Schaubergwerk Röhrig-Schacht wird immer mehr zur Tradition. Der vom ASV Sangerhausen, dem Harzklub und den Grillenbergern als umsichtige Gastgeber organisierte Volkslauf hatte bereits in den Jahren zuvor große Resonanz in der Läuferfamilie gefunden. Ob „Steigerschleife (15 Kilometer), „Buschklepper (10 Kilometer), „Grillensprung (2 Kilometer) oder „Bambinisauser (1 Kilometer) für jeden war wieder die richtige Strecke dabei. Auch die Wanderer kamen wieder auf ihre Kosten. Lob zollte Raimund Köhler, mit 73 Jahren einer der ältesten unter ihnen. „Eine schöne Strecke, tolle Atmosphäre, da kommt man gern wieder. Cheforganisator Udo Michael konnte übrigens auch wieder Läufer aus Sangerhausens Partnerstadt Baunatal (Hessen) begrüßen. Am Start waren wieder viele Volksläufer aus Sachsen, Baden-Baden und Thüringen. Der schöne Wanderkurs rund um das Schaubergwerk Wettelrode hatte ebenso wieder seine Liebhaber. Mehr als 50 Wanderer hatten sich auf die Nordic-Walking-Tour begeben. Peter Lindner / 05.04.2011 Harzgeist Maik Reppin brachte heimatliches Flair in den Volkslauf. Enrico Heidenreich holte sich wieder den Steiger-Pokal. Die kleinsten bekamen alle eine Medaille. ![]() ![]() ![]() ![]() Ringen: Pokalturnier der Stadt Nebra Beim Pokalturnier der Stadt Nebra überzeugten die Nachwuchsringer des ASV Sangerhausen. Mit drei Gold, vier Silber und zwei Bronzemedaillen erkämpften die jugendlichen des ASV einen hervorragenden dritten Platz in der Gesamt-Pokalwertung. Insgesamt waren 254 Nachwuchsathleten aus fünf Bundesländern und 24 Vereinen der weiblichen Schüler und der A- ,C-,D- und E-Jugend männlichen Schüler an den Start. Zum ersten Mal traten sechs weibliche Schüler des ASV bei einen großen Turnier für den ASV auf die Wettkampfmatte. Sarah Röber und Laura Rauchfuß erkämpften sich die Goldmedaille, Tiffany Hering und Florentine Würzburg holten Silber und mit Jessica Alder, Platz vier und den fünften Rang durch Selina Dorfmann kämpften sich die Sangerhäuser Mädchen in die Herzen des Publikums. Trainer Horst Körber und Achim Blaue freuten sich über das hervorragende Abschneiden ihrer jungen Athletinnen. Bei den Jungen erkämpfte das ASV Team fünfmal Edelmetall. Allen voran Richard Heller, der sich mit drei Schultersiegen die Goldmedaille erkämpft und wieder einmal seine ganze Klasse im technisch –taktischen Bereich unter Beweis stellt. Silber erkämpften Florian Marsan und Andrei Eygnov und Bronze ging an Vicktor Mindolin und Toni Richter. Mit Platz Vier durch Alexander Wenzel und Niklas Deke und den fünften Rang durch David Alder konnten sich noch drei ASV Athleten in die Pokalwertung ringen und wichtige Zähler für ihr ASV Team erkämpfen. Lothar Vorwig / 04.04.2011 Karate: Platz 7 auf Deutscher Meisterschaft in Villingen Am 26 und 27.03.2011 fanden in Villingen / Schwenningen die Deutschen Meisterschaften der Leistungsklasse im Karate statt. In diesem Jahr war das Leistungsniveau als besonders hoch einzustufen, was sich in den gezeigten Katas widerspiegelte. Für die Abteilung Karate des ASV Sangerhausen 1902 e.V. ging Sandra Ripsch gut vorbereitet an den Start. Die 22 jährige Studentin besiegte in Runde 1 mit "Ni Paipo" ihre Kontrahentin aus Bayern klar. In der nächsten Runde unterlag sie Jasmin Bleul mit 4:1. Da diese aber später ins Finale einzog, konnte Sandra durch die Trostrunde erneut ins Geschehen eingreifen. Dort traf sie auf eine starke Athletin aus Nord -Rhein Westfalen. Mit einer fehlerfreien "Annan" konnte Sandra erneut punkten und holte 5:0 Flaggen. Leider unterlag sie mit "C. Kushanku" in der nächsten Runde einer Gegnerin aus Berlin und mußte sich mit Platz 7 begnügen. Mit dieser starken Leistung zeigt sie sich in guter Verfassung für die nächste Meisterschaft, welche am 14.5.2011 in Mannheim stattfinden wird. Stefan Lampe / 28.03.2011 Langer (Kegel-)Abend für einen Olympiasieger SANGERHAUSEN/MZ - So allmählich entpuppt sich der Sportlerball im Landkreis Mansfeld-Südharz zu einem Insidertipp für Größen aus dem Leistungssport. Wohl nicht von ungefähr waren bei der 19. Auflage des Balls am Samstagabend gleich drei Gäste im Ballpublikum, für die auf die eine oder andere Weise der Sport das Lebenselixier ist. Mit Olympiasieger Olaf Ludwig wurde ein besonders populärer Vertreter des Radsports begrüßt. Aber auch Boxerschwergewicht Timo Hoffmann, ein gebürtiger Lutherstädter, und der Geschäftsführer des 1. FFC Turbine Potsdam, Mathias Morack, hatten sichtlich Spaß, mit den Sportlern aus der "Provinz". Und lobten ausdrücklich die Art, wie die hier Sportler feiern. Und diese Feier hatten sie sich redlich verdient. Mit ihren teilweise herausragenden sportlichen Leistungen, mit viel Engagement der Trainer und Übungsleiter, mit zahllosen Sportveranstaltungen, die die Vereine des Kreises selbst organisieren, und natürlich im alltäglichen Trainings- und Wettkampfbetrieb auf allen Leistungsebenen und in allen Altersklassen. All das mögen Gründe gewesen sein, warum Holger Scholz, Vizepräsident der Kreissportbundes, an diesem Abend vor der Landtagswahl auch besonders zu den zahlreich anwesenden Politikern sprach und sagte: "Das Ehrenamt braucht Ihre Hilfe." Mit viel Beifall und der für viele Ballgäste noch allgegenwärtigen Friedensfahrthymne wurde von Moderator Ted Stanetzky ein sympathischer Ehrengast begrüßt, der einen sehr langen Abend in Sangerhausen vor sich haben sollte: Olaf Ludwig. Ein Weltklasseradsportler, der - nach seinen Erfolgen befragt - so viele hätte aufzählen können, aber doch den Juniorenweltmeistertitel als einen seiner bedeutendsten Titel sieht. Natürlich neben der olympischen Goldmedaille, die Ludwig 1988 in Soul im Einzel gewann. Solche großen Erfolge haben die Sportler, die am Samstagabend im Mittelpunkt standen, vielleicht noch vor sich. In den Tagen vor dem Ball haben der Kreissportbund Mansfeld-Südharz und die Mitteldeutsche Zeitung als Mitveranstalter wieder alle die Stimmen ausgezählt, die bei der traditionellen Umfrage eingegangen waren. Auf dem Stimmzettel hatten immerhin 32 Sportlerinnen, Sportler und Mannschaften in 17 Sportarten Platz gefunden, für die es sich zu entscheiden galt. So konnte man Punkte für die Online-Wertung und für die Zeitungstippschein-Wertung sammeln. Schließlich vergab noch eine Jury des Kreissportbundes Punkte für jede Nominierung, so dass sich aus der Summe der drei Bewertungen die Gesamtpunktzahl ergab. Geehrt wurden am Samstagabend in der Mammuthalle aber auch Menschen, die ehrenamtlich dafür sorgen, dass im Landkreis so vielfältig und intensiv Sport getrieben werden kann, und jene, die das finanziell unterstützen. Für ihre engagierte Trainer- und Vereinsarbeit wurden Ilka und Heino Wagner von den Leichtathleten des SSV Ahlsdorf sowie Fußballmatador Andreas Kundlatsch vom SV Kelbra ausgezeichnet. Das Goldene Mammut, das jedes Jahr an Sponsoren vergeben wird, durften diesmal die Stadtwerke der Lutherstadt Eisleben und die Volksbank Sangerhausen in Empfang nehmen. Den erstmals vergebenen Sportförderpreis holte sich Dominik Streich (16), Ringer beim KAV Mansfelder Land, der bei den Europameisterschaften den fünften Platz belegte. Und dann machten im "offiziellen" Teil noch zwei überdimensionale Schecks die Runde. Beide über 1 000 Euro und beide für den Nachwuchssport. Der eine kommt vom Sangerhäuser Lionsclub, der der Jugend im Kreissportbund seit Jahren finanziell unter die Arme greift. Der andere Scheck stammt aus dem Vorjahr und symbolisiert den Erlös des Sportlerballs 2010, der in die Kasse der Sportjugend fließt. Die Geschichte vom weiteren Verlauf des Ballabends sei auch noch kurz erzählt. "Rena und Band" hatten überhaupt keine Mühe, die Ballgäste aufs Tanzparkett zu locken. Und Olaf Ludwig saß dann irgendwann bei den Stimmungsmachern des Abends: den Keglerinnen, die zwar in sportlicher Mission am Sonntag nach Bautzen mussten, aber den sympathischen Olympiasieger trotzdem nicht so schnell ziehen ließen. Beate Lindner / 23.03.2011 ![]() Leichtathletik: Lena Burk „knackt eine Schallmauer Beim Schülersportfest in Aschersleben bewältigt die ASV-Läuferin erstmals die Acht-Sekunden-Grenze. Aschersleben – Gute Erinnerungen an das Schülersportfest im letzten Jahr hat auch Lena Burk nicht. „Da klapperten meine Zähne schneller als ich laufen konnte, sagt die in der w11 startende kleine ASV-Sportlerin. Zwischen 3 und 4 Grad Celsius. Das war kein Leichtathletikwetter. Ihre 50-Meterzeit „war grottenschlecht. 8,71 Sekunden. Dabei weiß der kleine Wirbelwind, der sich vor allem auf den 800 Metern „richtig zu Hause fühlt, dass auch eine Läuferin, die eher den längeren Kanten zu geneigt ist, es auch bei den 800 Metern durchaus auf einen lang gezogenen Sprint ankommt. Dieser kleine Mangel war oft genug ihr Handicap. Oft genug musste die drahtige Oberröblingerin Lehrgeld dafür zahlen, dass ihr nach langer Führungsarbeit auf den letzten Metern die Puste ausging. Am Samstag war das in Aschersleben ganz anders. Leichtathletikwetter. Zudem lag hinter Lena Burk und ihren Sportkameraden vom ASV Sangerhausen ein Trainingslager, dass es „in sich hatte. Am Auerberg bei Stolberg hatten die Jungen und Mädchen der Abteilung Leichtathletik Kraft getankt, ihre Fertigkeiten in den technischen Disziplinen verbessert und dieser oder jener hatte an seiner Sprintfähigkeit gefeilt. So auch Lena Burk. Bislang hatte sie immer etwas neidisch auf ihre gleichaltrigen Freundinnen Zoe Wilke und Pia Müller geguckt. Gut, das sind keine Mittel- oder Langstrecklerinnen – aber schnell sind die, dachte die kleine Burk. Und ein kleiner Traum von ihr erfüllte sich dann am Samstag im schmucken Leichtathletikstadion der Lok in Aschersleben. Auf dem schnellen Tartanrund durchbrach Lena Burk erstmals die Acht-Sekunden- Schallmauer: 7,99 Sekunden für die 50 Meter. „Geschafft!, jubelte sie und ihre Freundinnen eilten zu ihr und gratulierten gleich. Und dachten auch gleich an die 4x50-Meterstaffel. „Da sind wir jetzt noch schneller, freuten sich Wilke, Müller und Henriette Wolf. Das nur am Rande: Wilke und Müller wechselten sich in Aschersleben auf dem Treppchen ab. Während Pia Müller mit 1249 Punkten den Dreikampf für sich entschied, vor Zoe Wilke (1234 Punkte), holte sich die schnelle Schollschülerin im Sprint in sehr guten 7,80 Sekunden die Goldmedaille. Da wurde Lena Burk zur Überraschung aller Zweite. Zu guter letzt dann der Erfolg im 800-Meterlauf. Den entschied Lena Burk in 2:55,56 Minuten für sich – nach einer glänzenden Sprinteinlage. Und der Vollständigkeit halber sei angemerkt, das die Sprinterin Zoe Wilke sich auf die 800 Meter wagte – und mit einer Bronzemedaille belohnt wurde. So schloss sich am Wochenende wieder einmal ein Kreis. Und noch eine kleine Meldung vom Wochendausflug der ASV-Leichtathleten. Till Blättermann (9) stellte sage und schreibe drei neue Stadionrekorde auf. Im Weitsprung (3,71 Meter), im Sprint (8,02 Sekunden) und im Dreikampf kratzte er mit 939 Zählern an der 1000-Punktegrenze. Insgesamt holten die Nachwuchstalente des ASV am Samstag in Aschersleben neunmal Gold, sechsmal Silber und fünfmal Bronze. Peter Lindner / 02.05.2011 Lena Burk (Startnummer 106) machte über die 800 Meter gleich von Beginn an das Tempo. Die erfolgreichen Nachwuchstalente des ASV in Aschersleben. Sie holten neunmal Gold, sechsmal Silber und fünfmal Bronze. ASV Zahlenspiegel Beim Schülersportfest am Samstag in Aschersleben erreichten die ASV-Nachwuchsathleten folgende Ergebnisse: Dreikampf Ak m9 1. Blättermann, Till![]() 939 PunkteAk m11 7. Kabel, Hannes![]() 980 PunkteAk w9 5. Mrosek, Celina![]() 807 PunkteAk w10 5. Wolf, Henriette![]() 987 PunkteAk w11 1. Müller, Pia![]() ![]() 1249 Punkte![]() 2. Wilke, Zoe![]() ![]() 1234 Punkte![]() 5. Burk, Lena![]() ![]() 1002 Punkte800 Meter Ak w11 1. Burk, Lena![]() ![]() 2:55 Minuten3. Wilke, Zoe ![]() ![]() ![]() ![]() 3:08 MinutenAk w10 6. Wolf, Henriette![]() 3:22 MinutenAk w12 4. Audehm, Michelle![]() 3:28 MinutenAk w15 1. Lindner, Maxie ![]() 3:07 MinutenKugelstoßen Ak m14 2. Messerschmidt, Robert 8,32 MeterAk m12 3. Strahl, Justin![]() ![]() 7,29 Meter![]() 7. Oertel, Benjamin![]() 6,60 MeterAk w15 1. Lindner, Maxie![]() 9,27 MeterAk w12 4. Audehm, Michelle![]() 5,87 Meter75 Metersprint Ak m12 1. Strahl, Justin![]() ![]() 10,65 Sekunden100 Metersprint Ak m14 1. Messerschmidt, Robert 12,78 SekundenAk w15 2. Lindner, Maxie![]() 14,88 SekundenWeitsprung Ak m12 3. Strahl, Justin![]() ![]() 4.00 MeterAk m14 2. Messerschmidt, Robert 4,53 MeterAk w15 3. Lindner, Maxie![]() 3,95 Meter![]() ![]() Leichtathletik: Kraft am Auerberg getankt ASV-Talente im Trainingslager. Abteilung wieder mit dem Zertifikat Leistungsstützpunkt ausgezeichnet. Stolberg – Das traditionelle Trainingslager in den Osterferien findet derzeit im Feriencamp am Auerberg statt. Mehr als 20 Jungen und Mädchen der Abteilung Leichtathletik bereiten sich dort auf die anstrengende Freiluft-Saison vor. Das Feriencamp „Forsthaus am Auerberg bietet für die Nachwuchstalente des Athletischen Sportvereins ideale Bedingungen. So stehen ausgedehnte Waldläufe, Wanderungen und Bergan-Sprints hoch zum legendären Josephskreuz auf dem Programm. Im wenige Kilometer entfernten Sport- und Freizeitzentrum Rottleberode können die Abläufe und Fertigleiten in den technischen Disziplinen wie Weitsprung, Hochsprung, Kugelstoßen, Speerwerfen, Diskus geübt verbessert werden. Zudem werden in einigen Trainingseinheiten weiter Ausdauer und Kondition auf den „neuesten Stand gebracht. Im Stolberger Erlebnisbad „Thyra-Grotte konnten die ASV- Talente nach anstrengenden Trainingseinheiten entspannen und die beanspruchten Muskeln im Whirlpool pflegen. Ein Diplom-Psychologe sorgte mit Entspannungsübungen für eine entspannte Atmosphäre und das Verarbeiten von Stresssituationen beim Training. Beste Bedingungen für ein solches Trainingslager bietet das weitläufige Gelände im Feriencamp selbst. Tischtennis, Fußball, Volleyball – alles ist möglich. Umsichtig betreut und umsorgt werden die Jungen und Mädchen des ASV von ihren Übungsleitern, Trainern und einigen Eltern, die ebenfalls im Feriencamp wohnen. Wie in jedem Jahr gibt es wieder traditionell die Suche nach den Ostereiern (Eine Spende des EDEKA-Centers in Sangerhausen). Und wer da nicht fündig wird, der hat vielleicht Glück und findet einen begehrten Auerberg-Diamanten. Den Lohn für die insgesamt gute und kontinuierliche Arbeit in der Abteilung Leichtathletik des ASV überbrachte am Mittwochabend übrigens Ekkehard Trocha, der im Kreissportbund Mansfeld-Südharz zuständig für den Schul- und Breitensport ist. Trocha informierte sich über die Trainingsbedingungen der Athleten und überbrachte das offizielle Zertifikat sowie die Urkunde für das Prädikat „Leistungsstützpunkt des Leichtathletik Verbandes Sachsen- Anhalt. Immerhin haben die ASV-Leichtathleten dieses Qualitätszertifikat, das mit einer Prämie von 500 Euro verbunden ist, bereits zum zweiten Mal erreicht. Das anstrengende Wintertraining hatte sich beim Saisonstart und Bahneröffnung letztes Wochenende in Merseburg bereits ausgezahlt. Dort überraschten die Leichathleten des ASV mit 21 Goldmedaillen, elfmal Silber und achtmal Bronze. „Wir sind mit unserer Arbeit auf gutem Weg, freuten sich die ASV-Trainer Gabi Swoboda und Georg Rausch. Peter Lindner / 28.04.2011 Neben anstrengenden Trainingseinheiten gibt es auch viel Spaß im Bad. Training macht Hunger. Und da schmeckt die Riesenpizza besonders gut. Ausgedehnte Läufe sind wichtig für die Kondition. ![]() ![]() ![]() Kinderturnclub: Besuch vom Osterhasen Während die Kinder fleißig mit Karla in der Turnhalle Sport trieben, versteckte der Osterhase heimlich auf der Wiese für alle Osterkörbchen. So manches Körbchen hatte der Osterhase gut versteckt, aber die Kinder fanden sie dennoch. Groß war die Freude, als jedes Kind ein Körbchen in den Händen hielt. In der Galerie findet ihr weitere Fotos. Anja Mrosek, Karla Seibt / 26.04.2011 Ich bedanke mich noch einmal im Namen unserer Übungsleiter bei den Eltern, die es ermöglicht haben, an der Spiel und Sportfete 2010 teilzunehmen, um so unsere Gruppenkasse aufzufüllen. Die Osterüberraschungen wurden von diesem Geld finanziert. Anja Mrosek / 26.04.2011 ![]() Volleyball: BFS-Cup 2011 Auch in diesem Jahr fand wieder der BFS-Cup im Volleyball satt. Wir sind mit unserer Mannschaft in der Spielklasse U18 weiblich gestartet. Weitere Mannschaften kamen aus Burg und Magdeburg. An drei Spieltagen kämpften die Mannschaften um jeden Punkt um einen Sieger zu ermitteln. Gespielt wurde in Sangerhausen, Burg und Magdeburg, sodass jede Mannschaft ein Heimspiel hatte. Beim Spielen hatten alle viel Spaß, es gab aber auch viele Tränen. Jede Mannschaft war im Vergleich zum Vorjahr wieder ein Bisschen stärker geworden und hatte sich neue Taktiken überlegt, um die Anderen zu schlagen. Alle Teams waren hoch motiviert und gaben ihr Bestes um den Sieg zu erringen. Auch wenn wir am Ende, hinter Magdeburg und Burg, nur dritter geworden sind, hatten wir doch unseren Spaß und im nächsten Jahr sind wir ganz sicher besser und dann klappt es auch mit den Siegen. Nicole Thomas / 15.4.2011 ![]() Leichtathletik: Max Franke siegt am Kyffhäuser ASV-Läufer überraschen beim traditionsreichen Kyffhäuser Berglauf mit guten Ergebnissen. Bad Frankenhausen – Mit guten Ergebnissen warteten überraschend die Läufer des Athletischen Sportvereins Sangerhausen (ASV) beim 33. Kyffhäuser-Berglauf am Wochenende auf. Beim so genannten Kinderlauf über zwei Kilometer gewann Max Lukas Franke in seiner Altersklasse (AK) klar. Der 12-jährige hatte sich eine Woche zuvor (die MZ berichtete) bereits den Titel eines Bezirksmeisters beim Cross in Naumburg gesichert. Platz drei über die zwei Kilometer holte sich Robert Rausch (10), der eigentlich ein Spezialist im Sprint-Sprung-Bereich ist, mit solchen längeren Läufen etwas für die Ausdauer tut. Auf einem guten 4. Platz über die 6 Kilometer kam Julia Pollag ein. ASV-Übungsleiter Georg Rausch kämpfte sich auf einen guten 3. Platz. Über die längere Distanz des Halbmarathons wagten sich einige Männer der ASV-Laufgruppe, die gerade erst mit dem 3. Grillenberg-Lauf eine eigene Volkssportveranstaltung organisiert hatten. Mit einem beachtlichen 5. Platz beendet Daniel Franke das anspruchsvolle Rennen, auf den Plätzen 8in ihrer Ak landeten Volker Kilian und Tim Wangemann. Auch die anderen ASV-Lauf-Matadoren schlugen sich im Feld von mehr als 2000 Teilnehmern insgesamt gut und kamen am Ende an. Für die Allerjüngsten gab es einen 400 Meter langen Schnupperkurs, Über diese Strecke probierte sich erstmals Arnhold Rausch aus, der offensichtlich die sportliche Familientradition fortsetzen möchte. Beim Bambino-Rennen gab es keine Wertung, hier zählte noch die olympische Herausforderung „dabei sein ist alles. Peter Lindner / 13.04.2011 Schon der Start entscheidet. Max Lukas Franke (Startnummer 202) holte sich beim traditionsreichen Kyffhäuser Bergrennen am Samstag den Sieg in seiner Alterklasse. Ringen: 20. Tenneberg- Pokalturnier der Stadt Waltershausen Zum 20. Tenneberg – Pokalturnier der Stadt Waltershausen startete der Ringernachwuchs des ASV Sangerhausen. 17 Vereine aus sechs Bundesländern wetteiferten um den Siegerpokal und vordere Plätze. Für den ASV standen sieben ASV Ringer auf der Matte. Mit vier Gold, einmal Silber und einer Bronzemedaille erkämpften sich die Sangerhäuser einen hervorragenden vierten Platz in der Pokalwertung. Inder E-Jugend kämpft sich Leon Claas in der Klasse bis 19 kg, der jüngste ASV Athlet im großen Finale in die Herzen der Trainer und Zuschauer. Mit einem Sieg über die volle Kampfzeit und einer starken kämpferischen Leistung besiegt er Tom Wacher aus Sömmerda mit 7:1 Punkten und erkämpft sich die Goldmedaille. In der D-Jugend standen gleich drei ASV Ringer auf den Siegertreppchen. Toni Richter bis 38 kg kämpft sich mit zwei Schultersiegen in den Poolkämpfen in das große Finale. Hier besiegt Toni mit technischer Überlegenheit durch hervorragende Beinangriffe seinen Gegner Paul Schlittere aus Hösbach über zwei Runden, mit 12:2 Punkten und holt die zweite Goldmedaille für den ASV. Chamsat Bersanov bis 31 kg kämpft sich mit Siegen über Friedolin Brand aus Tabharz und Jason Trillhase SV Sömmerda ins große Finale. Hier unterliegt er Anton Struchalin aus Greiz und erkämpft Silber. Lucas Sommerfeld in der Klasse bis 29 kg, erst zwei Monate im Training, steht für den ASV das erstmalig auf den Siegerpodest und holt Bronze. In der C Jugend erkämpften Richard Heller -54 kg und Alexander Wenzel -29 kg, Gold für die Mannschaft des ASV Sangerhausen. Richard gab im großen Finale gleich zu Anfang der ersten Runde gegen Max Leopold aus Zella-Mehlis eine Wertung ab. Doch mit einem blitzschnellen Schulterschwung brachte der ASV Athlet seinen Gegner in die gefährliche Lage und schulterte ihn. Philipp Klass bis 38 kg musste nach drei Kämpfen verletzt aufgeben und belegt noch einen hervorragenden fünften Platz für die Pokalwertung. Vereinswertung 1. ZSG Waltershausen 2. RSV Rotation Greis 3. AC Werdau 4. ASV Sangerhausen 5. Plauener SV 6. SV Sömmerda.Lothar Vorwig / 02.04.2011 Leichtathletik: Hannes Kabel siegt überlegen Bad Schmiedeberg – Eine Goldmedaille über die 3 Kilometer im Straßenlauf beim 11. Brunnenlauf in Bad Schmiedeberg holte sich am Samstag überlegen ASV-Talent Hannes Kabel (11). Im Ziel hatte der Nachwuchsläufer aus Sangerhausen einen Vorsprung vor dem Zweitplatzierten Timm Jascha (SC Teutschenthal) von fast einer Minute. Dritter in der Ak 11 wurde Jacob Wollenweber (SG Turbine Halle). Kabel kam nach 11:11 Minuten ins Ziel. Im Rahmen des traditionellen Brunnenlaufs wurden auch die Landesmeisterschaften über die 5 Kilometer ausgetragen. Die für den ASV startende Sportschülerin Julia Pollag (Ak 14) kam nach 23:03 Minuten auf Platz 4 ein und verpasste eine Medaille knapp. Brunnenlauf und Landesmeisterschaft mit rund 1000 Teilnehmern hatte der Laufclub Dübener Heide organisiert. Peter Lindner / 28.04.2011 Ringen: Goldjungen holen den Titel zu 100% Am Sa. den 18.06.11 fuhren die Ringer des ASV 1902 Sangerhausen nach Frankfurt/ Oder. Beide Kämpfer schafften, als einzige Ringer, aus Sachsen/ Anhalt, der Jugend D und C die Qualifikation für den Start bei den Mitteldeutschen Meisterschaften. Es gingen in Frankfurt/ Oder ca. 150 Athleten aus sechs Bundesländern in 178 Kämpfen an den Start, um im klassischen Ringkampf den Mittel Deutschen Meister auszuringen. Nach dem Motto „Sag niemals Nie glaubte Keiner, der Mitreisenden, an die hundertprozentige Ausbeute. Toni Richter, als Starter in der Jugend C bis 38 kg, besiegte seine Kontrahenten bis zum Gruppenfinale ganz klar und ohne einen Punkt abzugeben, in der ersten Runde, auf Schulter. Somit zog Toni als Gruppensieger in das Finale ein. Durch die konsequente Umsetzung, der Ratschläge seines Trainers, wurde Toni Sieger über seinen Finalteilnehmer, den sehr starken Sportsfreund Sharlyn Frütsch vom RSV Hansa 90 Frankfurt/ Oder. Dieser Verein ist der Nachfolgeverein vom Armee Sport Klub, (ASK) Frankfurt/ Oder. Toni ließ sich dadurch nicht beeindrucken und zeigte alles was er beim Training gelernt hatte. Das brachte unserem Athleten, den Titel des Mittel Deutscher Meisters ein. Richard Heller, der zweite Athlet der an diesem Tag, für den ASV 1902 Sangerhausen e.V. an den Start ging, musste in der Jugend C bis 76 kg ran. Für Richard sollte dieser Tag die vorletzte Bewährungsprobe vor seiner Dellegierung nach Halle sein. Ridschie, wie ihn seine Freunde nennen, zog ohne Mühe ins Finale ein. Sein jetziger Gegner aus Zella- Mehlis, Max Leipold, wollte Richard den Titel streitig machen. Von der ersten Sekunde an stellte Richard, auf der Matte, klar, wer diesen Kampf bestimmt. Mit einer erneuten Superaktion hatte er Akzente gesetzt und ließ sich den möglichen Titel nicht mehr nehmen. Er schulterte seinen Rivalen, noch in der ersten Runde, und wurde somit ebenfalls Mittel Deutscher Meister. Jetzt steht für Beide noch der Termin, am nächsten Wochenende im Freien Ringkampf, in Leipzig aus. Beide Athleten träumen diese Nacht bestimmt vom nächsten Titel. Von der Abteilung und der Vereinsleitung herzliche Glückwünsche zu Euren Erfolg, nutzt die verbleibende Zeit und mögen Eure Träume in Erfüllung gehen. Bernd Holzapfel / 21.06.2011 ![]() Ringen: Landesmeisterschaften der D- und E-Jugend im Freien Ringkampf Toni Richter erkämpft sich mit fünf Schulersiegen den Landesmeister seiner Altersklasse. Sechs Medaillen erkämpfen die Nachwuchsringer der D-und E -Jugend des ASV Sangerhausen bei der Landesmeisterschaft im Freien Ringkampf in Arten. Einmal Gold, zweimal Silber und dreimal Bronze standen für die jungen ASV Athleten als Abschlussbilanz bei den Titelkämpfen zu Buche. Mit dieser Ausbeute waren sie natürlich sehr zufrieden. Insgesamt 82 Athleten aus 14 Vereinen aus Sachsen-Anhalt ermittelten in Artern Meister und Platzierte in ihrer Altersklasse im Nachwuchsbereich. Sieben ASV Ringer stellten sich ihren Gegnern und kämpften erfolgreich um Titel und Medaillen. Das spezielle Training im technisch-taktischen Bereich lohnte sich diesmal für die ASV Ringer. Toni Richter bis 38 kg, der sich fünfmal seinen Gegnern stellen musste, konnte alle seine Kontrahenten vorzeitig mit Schultersieg oder technischer Überlegenheit besiegen. Er wurde Landesmeister im D-Jugendbereich und qualifiziert sich für die Mitteldeutschen Meisterschaften im Juni, die in Brandenburg stattfinden. Jessica Alder bis 29 kg E-Jugend, als einziges Mädchen ihrer Gewichtsklasse und Chamsat Bersanov bis 31 D- Jugend, erkämpfen sich mit großer kämpferischer Leistung die Silbermedaille. Bronze geht an Niklas Deke bis 42 kg D- Jugend, Fabian Mathias -25 kg und Leon Klaas - 21 kg, beide E-Jugend. Lucas Sommerfeld bis 29 kg in der D- Jugend erkämpft sich den fünften Platz. Neben den Landesmeister komplettieren alle Medaillengewinner und Platzierten das gute Abschneiden der ASV- Ringer. Das gibt Anlass, auf weitere Erfolge im Wettkampfjahr zu hoffen. Lothar Vorwig / 30.05.2011 Leichtathletik: Merseburger holen sich Südharz-Cup Hohes sportliches Niveau beim größten Sportfest im Südharz. ASV-Talente nach großem Kampf auf Platz zwei. Rottleberode – Die Merseburger Leichtathletik-Legende Walter Knebel sagte schon vor dem ersten Startschuss am Samstag voller Überzeugung: „Heute nehmen wird den Pott mit. Knebel behielt Recht. Bei der sechsten Auflage des Südharz-Cups im Sport- und Freizeitzentrum konnten die Organisatoren sich sogar über einen neuen Teilnehmerrekord freuen: nahezu 200 Sportler aus 15 Vereinen hatten sich in die Starterlisten beim größten Sportwettbewerb im Südharz eingetragen. Präsentiert wurde der Nachwuchs-Cup wieder von der Mitteldeutschen Zeitung. Für die Statistik: Die Teilnehmer starteten in mehr als 600 Wettbewerben, am Start waren zudem 27 Staffeln. Fünfmal hatten sich die Jungen Mädchen des ASV Sangerhausen bislang den Pokal gesichert. In diesem Jahr hatten sich neben der SG Buna Halle und dem Wurf- und Laufteam des SV Teutschenthal noch weitere Vereine vorgenommen, den begehrten und attraktiven Wanderpokal mit nach hause zu nehmen. Schon bei der ersten Staffelentscheidung hatte sich ein Zweikampf zwischen der LG Merseburg (MSV Buna-Schkopau, TSG Leuna, SV Braunsbedra) und den Talenten des ASV Sangerhausen angedeutet. Im Staffelrennen der Schülerinnen A (Ak 14/15) siegte das Merseburger Quartett in 54,73 Sekunden vor den jungen ASV-Damen, die sich mit 56,83 Sekunden (alt: 58,06 sek.) über einen zweiten Platz und eine neue Bestzeit freuen konnten. Dann konnte das Quartett des ASV bei den Schülerinnen B (Ak12/13) den Spieß über die 4x75 Meter umdrehen und den Sieg einfahren. Mit 40,25 und 40,61 Sekunden blieben beide Staffeln deutlich unter den Bestmarken des Vorjahres (42,05 Sekunden). Diese Zeiten sprachen nicht nur für die schnelle Bahn in Rottleberode sondern zeugten ebenso vom hohen sportlichen Niveau des Wettbewerbes. Und dann der Weitsprung. Da hatten sich Jennifer Kunze und Co einiges vorgenommen. Kunze war in der Weitsprunggrube wieder einmal das Maß aller Dinge. 5,30, 5,78, 5,73, 5,83, 5,34, 5,77 Meter. „Das ist unglaublich, staunte da sogar ASV- Trainerlegende Karl-Heinz. Und auch Josefine Schmeichel bestätigte ihren Fünf-Meter-Satz, den sie in der Vorwoche hingelegt hatte mit 5,01 Metern eindrucksvoll. An der Fünf- Meter-Marke kratzte auch ASV-Starterin Jette Schönemann (15), die mit neuer persönlicher Bestweite auf 4,95 Meter segelte aber hinter Katja Fuchs aus Merseburg landete, die ebenfalls das erste Mal die Fünf-Meter-Marke bezwang. Zwar zerrte ASV-Talent Peter Seifert mit drei Siegen noch einmal an den Pokal-Ketten und auch Zoe Wilke, Robert Messerschmidt, Julia Pollag und Maxie Lindner versuchten mit ihren Mehrfachsiegen den Pokal für den ASV in den Händen zu behalten – die entscheidenden Siege sicherte sich die LG Merseburg in den so genannten unteren Altersklassen. Bei den neun- bis zehnjährigen Talenten gab es noch einmal sechs Siege (Rausch, Blättermann, Blankenburg) für den ASV, in der Ak sieben und acht gingen die sieggewohnten Sangerhäuser leer aus. ASV-Chef Lothar Vorwig, der die Siegerehrungen vornahm, war mit den Leistungen der ASV-Leichtathleten trotz allem zufrieden. „Eine tolle Truppe!", befand der neue ASV- Vorsitzende, der auch die Leistungen der Organisatoren des Kreissportbundes und des ASV ausdrücklich würdigte. Die Pokalwertung: Pokalsieger mit 36 Siegen LG Merseburg, zweiter Platz mit 30 Siegen ASV Sangerhausen, dritter Platz mit 10 Siegen die SG Buna Halle, Auf den weiteren Plätzen: 7 Siege SV Teutschenthal, 3 Siege Lok Aschersleben, 3 Siege VfB Germania Halberstadt, Altstadt Nordhausen, 1 Sieg für die TSG Calbe und den SV Halle, dreimal Silber gab es für Wacker Rottleberode. Peter Lindner / 24.05.2011 ![]() ![]() ![]() ![]() Die MZ zeigte mit einem großen Zelt Präsenz. ASV-Trainer Karl-Heinz Lier mit den beiden Fünf- Meter-Springerinnen Jennifer Kunze (links) und Josefine Schmeichel. Die ASV-Talente freuten sich über einen 2. Platz in der Pokalwertung. ASV-Chef Lothar Vorwig überreicht den Merseburgern den attraktiven Wanderpokal. Ringen: 14. German-Masters in Salzgitter Zum 14.German Masters der Veteranen von 35 bis 60 Jahre, die in Salzgitter (Niedersachsen) stattfanden, kämpften vier ASV Athleten um den Meister und im griechisch-römischen und freien Ringkampf. Mit einer Gold, zwei Silber und einer Bronzemedaille konnten sie das beste Ergebnis in der Vereinsgeschichte der ASV Ringer bei den Veteranen erkämpfen. Durch Jörg Senf in der Klasse bis 120 kg von 50-55 Jahre im griechisch-römischen, erkämpft sich ein ASV Athlet erstmalig den Meistertitel in seiner Altersklasse. Im einen spannenden Finale über die volle Kampfzeit besiegt er den Sportfreund Michael Reinhardt vom KAV Mansfelder Land mit 6:5 Punkten und erkämpft sich die Goldmedaille und den Siegerpokal. Altmeister Waldemar Riedel bis 97 kg, in der Altersklasse von 55-60 Jahre, mit 59 der älteste seiner Altersklasse, setzte sich in den Poolkämpfen über drei Runden, gegen Mario Domnowski SG Luftfahrt Berlin 8:0 und Manfred Büchele KSC Apolda mit 4:2 durch und stand im großen Finale. Hier kämpfte er gegen den 13.fachen Meister der German Masters Seyed Mohammed Seyed Ab, SV Johannes Nürnberg. Nach einem Wurf über die Brust standen beide Kämpfer in der gefährlichen Lage. Der Nürnberger zeigte seine ganze Klasse, schulterte den ASV Athlet. Gold verloren, aber Silber gewonnen, eine beachtliche Leistung in seinem Alter. Maik Reppin in der Klasse bis 76 kg, Altersklasse 45-50, schruppte fünf Kilo Gewicht für seine Gewichtsklasse. Im großen Finale um Gold musste er sich den ehemaligen Nationalmannschaftsringer Uwe Hemman von KFC Leipzig technisch geschlagen geben und erkämpft die Silber. Bernd Holzapfel in der Klasse bis 96 kg, Altersklasse 50-55 rundet mit einem Schultersieg im kleinen Finale über Harri Schumacher, ASV Schwäbisch Hall das hervorragende abschneiden der ASV Veteranen ab und erkämpft Bronze. ASV Ergebnise: Gold![]() Jörg Senf Silber Wanldemar Riedel Silber Maik Reppin Bronze Bernd HolzapfelLothar Vorwig / 25.05.2011 ![]() Leichtathletik: Kunze mit Landesrekord beim Südharz-Cup Herausragendes sportliches Ergebnis beim 6. Südharz-Cup des ASV Sangerhausen am Samstag war der neue Landesrekord im Weitsprung. ASV-Talent Jennifer Kunze schraubte die Rekordmarke auf sagenhafte 5,83 Meter. Den bisherigen Rekord in der Ak 13 hielt Manuela Milde mit 5,58 Meter, den sie 1992 in Salzgitter erzielte. Einen neuen Teilnehmerrekord beim größten Sportfest in der Region vermeldeten die Organisatoren. Beim von der MZ präsentierten Nachwuchs-Cup der Leichtathleten waren nahezu 200 Sportler aus 16 Vereinen am Start. Den Cup gewannen die Jungen und Mädchen der LG Merseburg (36 Siege) vor den ASV-Talenten (30 Siege). Peter Lindner / 23.05.2011 ![]() Karate: Nicolas Burgtorf ist Deutscher Vizemeister 2011 in Kata Am 21./22.05.2011 fand in Erfurt die Deutsche Meisterschaft der Jugend / Junioren statt. Für die Abteilung Karate des ASV Sangerhausen 1902 e.V. ging im Bereich Jugend der 14 jährige Nicolas Burgtorf ins Rennen. Für ihn was es erst der 2. Start auf einer deutschen Meisterschaft. In seiner Kategorie waren 42 Starter aus ganz Deutschland angetreten, aufgeteilt auf 4 Pools. In Runde 1 zeigte er "Kanku Dai" gegen "Jion" von Silvo Dionisio aus Niedersachsen. Mit 3:2 Stimmen gewann er diese Runde. Bereits hier wurde deutlich, dass dieser Wettkampf auf einem sehr hohen Niveau stattfinden würde. Danach zeigte Felix Grimm aus Bayern "Seeinchin" gegen "Goju Shiho Sho".Mit einer starken "Kanku Sho" gewann er Runde 3 mit 3:0 gegen Markus Kraft aus dem Saarland. Im anschließenden Poolfinale legte Marvin Finchel (NRW) mit "Kanku Sho" vor; Nicolas konterte mit "Goju Shiho Dai" und gewann 2:1. Das bedeutete den Einzug ins Halbfinale. Hier traf er auf Viktor Heiduck aus Nordrhein-Westfalen, der bis dahin ebenfalls alle seine Runden gewonnen hatte. Im Direktvergleich mit "Sochin" ließ Nicolas nichts mehr anbrennen und holte sich 5:0 Flaggen. Damit wurde ein Traum wahr:der Einzug ins Finale. Gegen 14 Uhr begannen dann in einer tollen Athmosphäre die Endkämpfe. In einem spannenden Finale trat er dann gegen Pattanasakoo Nawapon an. Beide zeigten "Unsu"; eine sehr fortgeschrittene Kata. Dort unterlag Nicolas mit 1:4 Stimmen gegen den hessischen Karateka. Die gewonnene Silbermedaille zeigt, dass fleißiges diszipliniertes Training sich auszahlt. Insgesamt zeigte der junge Athlet eine sehr gute Leistung, gepaart mit unglaublicher Nervenstärke, welche für die Zukunft hoffen läßt. Als Saisonabschluß des ersten Halbjahres bereitet er sich nun auf den German Kata Cup vor, der am 4.6. in Frankfurt / Main stattfindet. Stefan Lampe / 27.05.2011 ![]() Leichtathletik: ASV-Team holt Vizemeistertitel Überraschend gute Ergebnisse für Sangerhäuser Talente. Dreimal Gold, zweimal Silber und zweimal Bronze bei den Regionalmeisterschaften der Schüler A und B im Mehrkampf. Halle - Robert Messerschmidt (14) nahm seine Rolle als neu gewählter Mannschaftskapitän der Sangerhäuser Leichtatathletik-Talente am Sonntag sehr ernst. Bei den erstmals ausgetragenen Meisterschaften der Region Halle im Mehrkampf (100-Metersprint, 80 Meter Hürden, Kugelstoßen, Weitsprung, 2000-Meterlauf) siegte der Schollschüler überlegen mit 2.304 Punkten. Seine ausgeglichenen Leistungen krönte Messerschmidt mit einer neuen persönlichen Bestleistung über die fünf Stadionrunden. Da blieb die elektronische Zeitmessung bei 7:17,25 Minuten stehen. Messerschmidts Leistung spornte offenbar auch seine Mannschaftskameraden an. So steigerte sich Jette Schönemann (15) im Mehrkampf Sprint/Sprung) auf 2.236 Punkte. Damit legte Schönemann den Grundstein für ihren Sieg und den Vizemeistertitel in der Teamwertung, den sich die jungen ASV-Damen mit 10.163 Punkten hinter dem starken SV-Halleteam (11.103 Punkte) sicherten. Zum erfolgreichen ASV-Team gehören Alexandra Jankowski (2008 Punkte), Maxie Lindner (2005 Punkte) Kathleen Pätzold (1964 Punkte) und Anne Schulze (1960 Punkte). Überraschend gut meisterten auch die ASV-Jungen (Max Lukas Franke, Leonhard Kaiser, Justin Strahl und Benjamin Oertel) ihren ersten Blockwettkampf. Nicht ganz erwartet holte sich Franke (12), eine Bronzemedaille. Auf Platz 4 kam Leonard Kaiser ein, Platz fünf ging an Benjamin Oertel und Platz 6 sicherte sich Justin Strahl. Der fünfte Mann für das ASV- Team trat beim Wettkampf leider nicht an. So ging die Mannschaft in der Medaillen-Teamwertung ohne verdiente Medaille. Eine Klasse für sich war am Sonntag im erneuerten Stadion an der halleschen Kochstraße wieder Jennifer Kunze (Schülerinnen B). Mit 2.792 Punkten holte sich Kunze überlegen den Regionalmeistertitel. Herausragend Leistungen: 5,31 Meter im Weitsprung und 1.60 Meter im Hochsprung. Auch die Zeiten im Sprint (9,78 Sekunden) und 60 Meter Hürdenlauf (10,22 Sekunden) waren persönliche Bestleistungen. „Ein guter Saisonauftakt resümierte ASV-Trainer Karl-Heinz Lier. Mit Medaillenhoffnungen startete auch Josefine Schmeichel in den Blockwettkampf. Sie strauchelte an einer der letzten Hürden, stürzte – und aus war der berechtigte Traum auf eine Medaille. Schmeichel wurde mit 1836 Punkten immerhin noch 6. Am Rande der Regionalmeisterschaften gab es noch einen Mehrkampf der acht bis elfjährigen Jungen und Mädchen. Hier holte sich Maximilian Sluka Bronze, über einen 3. Platz freute sich auch Zoe Wilke. Und überraschend ganz stark präsentierte sich Silas Blankenburg (9). Der kleine Allstedter holte sich im Mehrkampf bei seinem ersten Wettkampf auf Anhieb eine Silbermedaille. Eine besondere Leistung lieferte der ASV-Neuling bei seinem 800-Meter-Lauf ab. Die 2:53,08 Minuten für einen gerade Achtjährigen eine Wahnsinnszeit. Und mit 1080 Punkten knackte der „Neue im ASV-Trikot sogar auf Anhieb die 1000-Punktegrenze. Peter Lindner / 17.05.2011 ![]() ![]() ![]() Ringen: 15. Sömmerdaer Unstrutpokal im freien Ringkampf Zum 15.Unstrutpokal-Turnier des Ringernachwuchses in Sömmerda konnte die Delegation des ASV Sangerhausen überzeugen. 188 Aktive aus sechs Bundesländern und 26 Vereinen kämpften um den begehrten Siegerpokal. Mit einmal Gold, einmal Silber und einer Bronzemedaille demonstrierten vor allem die weiblichen Schüler ihre Stärke im Nachwuchsbereich. Laura Rauchfuß vom ASV Sangerhausen erkämpfte sich den Ehrenpokal und die Goldmedaille in ihrer Gewichtsklasse, Silber ging an Jasmin Klaas. Jessica Alder bis 28 kg als jüngste ihrer Altersklasse erkämpft Bronze. In den Teilnehmerstärksten Altersklassen der D-Jugend, männliche Schüler, besiegt Chamsat Bersanov in drei Poolkämpfen seine Gegner. Im großen Finale um Gold unterliegt der ASV Ringer, Anton Struchalin vom RSV Greiz und erkämpft Silber. Toni Richter bis 38 kg unterliegt im ersten Kampf den Pokalsieger Ludwig Weiß aus Reilingen. Verbissen kämpft sich der ASV Athlet ins kleine Finale, wo er den Sportfreund Christian Wittner aus Plauen in Runde eins schultert und erkämpft Bronze, was auf die bevorstehenden Landesmeisterschaften am 28.Mai in Artern hoffen lässt. Einzelplatzierungen: weibliche Schüler![]() männliche Schüler 1. Laura Rauchfuß![]() 2. Chamsat Bersanov![]() 2. Jasmin Klaas![]() ![]() 3. Toni Richter![]() 3. Jessica Alder![]() ![]() 4. Niklas Deke 5. Selina Dorfmann![]() 6. Andre Egunow 6. Vicki Rauchfuß![]() 6. Lucas Sommerfeld![]() ![]() ![]() ![]() ![]() 8. Paul FrickeLothar Vorwig / 17.05.2011 Geherwettbewerb am 21. Mai 2011 in Rottleberode fällt aus Hallo Sportfreunde, die Geher-Wettbewerbe im Rahmen des 6. Südharz-Cups am 21. Mai in Rottleberode müssen leider aus technischen Gründen abgesagt werden. Mit sportlichen Grüßen Peter Lindner Abteilungsleiter LA beim ASV Ringen: Jungen und Mädchen hatten Spaß beim Raufen Einen besonderen Sportnachmittag erlebten die Erstklässler und die Vorschulkinder der Grundschule und KITA Tilleda. Durch die Leiterin der KITA, Frau Pokrand, wurde beim ASV Sangerhausen nachgefragt, ob man nicht einen Sportnachmittag der besonderen Art in Tilleda durchführen könnte. Gleich bei der Sache waren die Verantwortlichen der Abteilung Ringen. Nach zwei telefonischen Terminvereinbarungen fuhren die Trainer Lothar Vorwig, Waldemar Riedel und Horst Körber sowie die Ringer Toni Richter und Richard Heller nach Tilleda. Auf dem Hänger die Ringermattenteile, welche aneinander gelegt eine Matte der Größe von 6 x 6 Metern ergibt. Über 20 Mädchen und Jungen staunten nicht schlecht, als die jungen Landesmeister Ausschnitte ihres Trainingsprogramms zeigten. Besonders die turnerischen Elemente begeisterten die Mädchen und Jungen. Nach einer Einweisung und Demonstration von Techniken der Ringkampfsportart durch den Cheftrainer Lothar Vorwig ging es über zur intensiven Erwärmung und Dehnung der jungen Sportlerinnen und Sportler. Beim nachfolgenden volkstümlichen Ringen und Raufen hatten alle Spaß und auch Stolz war zu erkennen, wenn der Kampfrichter die Siegerinnen bzw. Sieger benannte. Schnell verging die Zeit bei diesem ungewöhnlichen Sportnachmittag. Alle waren dann glücklich, zur Siegerehrung eine Urkunde zu erhalten und manch einer wird danach noch geträumt haben, dass sie oder er als Sieger auf der Matte stand. Klaus-Dieter Schmidt / 11.05.2011 Leichtathletik: Rekorde purzeln zum Saisonauftakt ASV-Talente überraschen bei Bahneröffnung in Merseburg: 21mal Gold, elfmal Silber und achtmal Bronze. Merseburg – Leichtathleten werden im Winter gemacht. Eine Trainer-Weisheit, die sich am Sonntag im Merseburger Stadion wieder einmal nachdrücklich bewahrheitete. Mit 21 Siegen, elfmal Silber, achtmal Bronze und vielen persönlichen Rekorden waren die ASV-Leichtathleten mehr als erfolgreich. „Da hat sich unser Wintertraining gelohnt, war sich das ASV- Trainergespann Gabi Swoboda und Georg Rausch einig. Einen „Einstand nach Maß bescheinigte auch die Merseburger Leichtathletik-Legende Walter Knebel den Sangerhäusern. Die waren übrigens nicht nur im Nachwuchsbereich erfolgreich. Mit Christian Bombek (20) und Georg Rausch (35) holten sich die ASV-Männer in ihren Alterklasse Gold (rausch) und Bronze (Bombek) über die 100 Meter. Beide freuten sich auch über neue persönliche Bestleitungen. (11,73 und 13,79 Sekunden). Beim Nachwuchs-Talente-Team glänzte einmal mehr Jennifer Kunze, die sich gut aufgelegt beim Saisonstart in Merseburg vorstellte. 5,28 Meter im Weitsprung (vier Sprünge über die Fünfmeter-Marke), 10,73 Meter im Kugelstoßen und 1,57 Meter im Hochsprung – so ihre neuen persönlichen Bestmarken im Freien. Da blieb nicht nur der Konkurrenz die Spucke weg. Neben Kunze glänzten auch die anderen ASV-Athleten mit Siegen und persönlichen Rekorden. So Robert Rausch (10), der die 50 Meter in glänzenden 7,56 Sekunden sprintete, oder Till Blättermann (9), der seine persönliche Bestleistung im Sprint mit 7,84 Sekunden markierte, oder Jan Swoboda (11), der den Ball auf 42,10 Meter wuchtete, oder Maximian, der für die 1000 Meter nur 3:28 Minuten benötigte und auch im Weitsprung mit 4,26 so weit wie noch nie sprang. Dazu gesellte sich Robert Messerschmidt (14), der zwei Siege auf dem ASV-Konto einbringen konnte und mit Bestleistungen über die 1000 Meter und die 100 Meter schaffte. Zoe Wilke (11) war über die 50 Meter-Sprintstrecke ebenfalls im Freien noch nie auf 7,77 Sekunden gekommen, und Josefine Schmeichel (13) im Weitsprung noch nie an der 4,50-Meter-Marke gekratzt hatte. Überraschend siegte Maxie Lindner (15) im Kugelstoßen und schraubte ihre Bestleistung auf 9,10 Meter. Erstmals den Diskus in der Hand hatte Alexandra Jankowski. Ihre Siegerweite: 18,47 Meter. Jette Schönemann (15) siegte über die 800 Meter in einer ganz passablen Zeit von 2:38,54 Minuten. Für den Start in die Freiluftsaison schon richtig gut. Zurzeit sind die ASV-Talente im Trainingslager. Im Feriencamp am Auerberg machen sie sich für die nächsten Aufgaben fit und vervollkommnen nach dem langen Wintertraining vor allem ihre technischen Fertigkeiten in den verschiedensten Disziplinen. Peter Lindner / 28.04.2011 ![]() Bei der Bahneröffnung in Merseburg rannte Maximilian Sluka über die 1000 Meter konkurrenzlos auf das Treppchen. Trainingslager im Feriencamp am Auerberg. Hier nutzen gegenwärtig die ASV-Talente ihre Osterferien fürs intensive Training. ![]() Leichtathletik: Zweikampf ASV-SV Halle Sangerhäuser Nachwuchs knackt sieben Mildecup- Rekorde und holt insgesamt fünfzehnmal Gold, zweimal Silber und dreimal Bronze. Halle – Lothar Milde ließ es sich am Samstag nicht nehmen, den Jungen und Mädchen des ASV Sangerhausen persönlich zu ihrem Erfolg zu gratulieren. „Hut ab vor euren Leistungen, lobte der Olympiazweite von 1968 im Diskuswerfen. Lob gab es auch von Olympiasiegerin Silke Renk, die bei der 15. Auflage des Milde-Cups in Halle vorbeischaute und vor allem über den Lauf von Jennifer Kunze über die 75 Meter staunte. „Da bleibt einem ja die Luft weg, so Silke Renk. Mit 13 Jungen und Mädchen zwischen 8 und 15 hatte sich der ASV Sangerhausen in die Starterlisten der Traditionsveranstaltung eingetragen. Während sich einige Talente des ASV für die Bezirksmeisterschaften am kommenden Wochenende schonten, betrachteten es andere als Training für die Meisterschaften, die ebenfalls im frisch sanierten Stadion an der Kochstraße stattfinden. Zudem hatte der ASV den Milde-Cup zu verteidigen. Den hatten die Jungen und Mädchen nämlich vor zwei Jahren mit nach Hause genommen. Die 13 erwies sich am Samstag als Glückszahl. Mit insgesamt sieben neuen Cup-Rekorden brachten die 13 ASV-Talente den fast übermächtigen SV Halle, der immerhin mit 70 Teilnehmern am Start war „ganz schön in Bedrängnis, wie es SV-Halle-Trainer Helmut Stechemesser formulierte. „Ein Kopf- an-Kopf-Rennen bescheinigte zwischen einem Goliath und David auch die Merseburger Trainer-Legende Walter Knebel den ASV-Leuten. Am Ende der Traditionsveranstaltung standen für den ASV Sangerhausen dann sieben Bestleistungen zu Buche. So verbesserte Jennifer Kunze die Bestmarken im Kugelstoßen (11,14 Meter), im Weitsprung (5,34 Meter) und im 75-Meter-Sprint (9,71 Sekunden). Der ASV hat nicht nur eine Jenny Kunze. So markierten Robert Rausch (10), Till Blättermann (9) und Maximilian Sluka (11) ebenfalls neue Bestmarken. Und zwar im 50-Meter-Sprint (Rausch: 7,57 Sekunden), Im Sprint (Blättermann: 7,71 sek.), im Weitsprung Blättermann: 4,06 Meter) und im 1000-Meterlauf. Da wurde die alte Bestmarkte von 3:21,26 Minuten von Maximilian Sluka gleich um sage und schreibe 4 Sekunden verbessert (3:17,36 Minuten). Eine achte Bestleistung hatte die Stadionsprecherin bereits für Zoe Wilke für den 50-Meter-Sprint vermeldet. Per Zielfoto wurde der Sieg dann allerdings für die Hallenserin Marie-Luise Wächter gewertet. Herausragend auch die 4x50-Meter-Staffel der Jungen (Schüler C) mit Till Blättermann, Maximilian Sluka, Hannes Kabel und Robert Rausch, die mit 30,36 Sekunden so schnell unterwegs waren wie noch nie. Zu den Gewinnern des Tages zählte auch Justin Strahl. Der brachte es allein auf dreimal Gold und zweimal Silber. „Die Generalprobe für die Bezirkstitelkämpfe hat gut geklappt, bilanzierte ASV- Trainer Georg Rausch, der sich auch über die Leistungen von Zoe Wilke, Lena Burk, Hannes Kabel und Pia Müller freute. Den Milde-Cup in seiner alten Form mit einer Mannschaftswertung gibt es seit diesem Jahr nicht mehr. Die Verantwortlichen wollten nicht, dass die kleineren Vereine im unfairen Nachteil zu den größeren geraten. Immerhin: Mit sieben Bestleistungen war der ASV dem SV Halle (acht Rekorde) mit seinem riesigen Potential tüchtig auf die Pelle gerückt. Die Cup-Bestleistungen für den SV Halle holten vor allem die Nachwuchs-Geher, die den Großteil der Rekorde „einsammelten. Peter Lindner / 02.06.2011 Der Namensgeber für den Cup - Lothar Milde – gratulierte den ASV-Talenten zu ihren bemerkenswerten Leistungen bei der halleschen Traditionsveranstaltung. Jennifer Kunze landet bei 5,34 Metern. ![]() ![]() ![]() ![]() Leichtathletik: ASV-Geherteam holt DM-Bronze Dick Gnauck diesmal ohne Titel. Martin Gebauer wird Vizemeister. Bei den Deutschen Meisterschaften im Straßengehen über 20 Kilometer am Samstag in Erfurt war das ASV- Geherteam mit Martin Gebauer, Dick Gnauck und Mario Kerber am Start in der Einzelwertung, zudem startete das ASV- Trio in der Mannschaftswertung. Mannschaftsbetreuer Hartmut Bonneß noch am Freitag: „Wir rechnen mit drei Medaillen. Bonneß sollte Recht behalten. Während sich Martin Gebauer (30) über den 20-Kilometerkurs in Erfurt in 1:58,18 Stunden den Titel eines Deutschen Vizemeisters sicherte, kam nach langer Auszeit Mario Kerber (55) in 1:59, 49 Stunden auf dem Bronzeplatz ein. Für Dick Gnauck (45), den mehrfachen Welt- und Europameister, reichte es diesmal nur für Platz fünf. Gnauck hatte laut Bonneß einige Probleme. In der Mannschaftswertung landeten Gebauer, Kerber und Gnauck auf dem Bronzerang (5:56,26 Stunden)). Deutscher Mannschaftsmeister wurde das Trio von SC Einheit Worbis. Die Gehertruppe aus dem Thüringischen hatte sonst nur immer die Hacken der ASV-Geher gesehen. Im Rahmenprogramm der Deutschen Meisterschaften waren Teamchef Udo Schaeffer (60) über die 5 Kilometer am Start. Er wurde in 29:06 Minuten Erster. Paulin Ditten (15) ging über einen 3-Kilometerkurs und wurde in 18:50 Minuten gute Vierte. Mutti Rica (45) wagte sich im Rahmenprogramm der deutschen Titelkämpfe ebenfalls auf den 5-Kilometer- Kurs und holte sich in 32:11 Minuten eine Goldmedaille. Eigentlich wollte Kathrin Schulze (30) ebenfalls bei den „Deutschen starten. Allerdings machte ihre Schwangerschaft dem Vorhaben einen Strich durch die Rechnung. So startete die werdende Mutti über die 5 Kilometer im Rahmenprogramm und siegte dort in beachtlichen 27:29 Minuten. Peter Lindner / 21.06.2011 Ringen: Sangerhäuser Ringer bei den 20. Stadtsportspielen in Halle/ Saale Siefke, Florian (ASV Sangerhausen 1902) 7. Platz Dieses Turnier, welches von der Abteilung Ringen des TSG Halle/ Neustadt 1969 e.V. ausgetragen wird, ist ein Turnier für Neueinsteiger und kleine Fortgeschrittene. Es gibt die Chance auf einen Test, wie die Trainingserfolge fruchten. Die Trainer haben dann die Möglichkeit das gelernte zu vertiefen oder fehlende Grundlagen weiter auszubauen. Wir fuhren mit einigen Aktiven am Samstagmorgen nach Halle. Der Sportsfreund Leon Klaas vom ASV 1902 Sangerhausen e.V. setzte sich bei der Jugend E bis 21 kg gegen den Barnstädter Ringer durch und stand gegen Christofer Rode von der SG HTB Halle im Finale. Leon konnte leider nicht gegen seinen Kontrahenten punkten und erkämpfte sich somit einen hervorragenden 2.Platz in diesem Turnier. Bei der Jugend D bis 31 kg standen gleich zwei unserer Athleten im Kampf gegen die Konkurrenz auf der Matte. Chamsat Bersanov war unser erfahrenster Sportler und konnte sich somit vor seinem Kameraden Lucas Sommerfeld platzieren. Chamsat musste sich im Finale nach schweren Kämpfen nur dem Lokalmatador Fabio Fernando Klett geschlagen geben und durfte zur Siegerehrung auf das zweite Treppchen. Lucas Sommerfeld verlor im Halbfinale nach gutem Kampf, aber wegen mangelnder Erfahrung, den Kampf um Platz 3 und 4. Er durfte dieses Mal nur neben dem Treppchen die Urkunde für den undankbaren vierten Platz in Empfang nehmen. Florian Siefke konnte leider an diesem Tag das Gelernte noch nicht umsetzten, da alle sechs Gegner Erfahrener waren oder einfach nur etwas Glück auf ihrer Seite hatten. Bei einem Widersehen kann das Ergebnis nicht nur für Florian ganz anders aussehen. Mit viel Trainingsfleiß und der Unterstützung durch eure Trainer und Eltern werden beim nächsten Wettkampf die Lorbeeren vielleicht eure sein. Bernd Holzapfel / 21.06.2011 ![]() Leichtathletik: Seifert knackt Norm für „Deutsche ASV-Talent unterbietet Richtwert für Deutsche Jugendmeisterschaft in Jena Jena – Mit einer Zeit von 56,09 Sekunden über die 400 Meter Hürden hat ASV-Talent Peter Seifert (männliche Jugend B) am Wochenende beim 16. Nationalen Sparkassenmeeting in Jena die Norm für die Deutschen Jugendmeisterschaften problemlos unterboten. „Ein toller Lauf, kommentierte Trainer- Vater Ulrich Seifert die Leistung seines Filius. Die Meisterschafts-Norm liegt bei 58,3 Sekunden. Für Seifert Senior ist die Leistung am Saisonbeginn umso erstaunlicher, da bekanntlich die Trainingsbedingungen für die Leichathleten in Sangerhausen eher miserabel sind. Peter Seifert hatte sich bereits im vorigen Jahr für die Deutschen Jugendmeisterschaften in Ulm qualifiziert (die MZ berichtete) und war im B-Finale 3. geworden. In Jena musste sich der ASV-Hürdenspezialist, der mehrfacher Landesmeister über die kürzeren Hürdendistanzen ist, nur Tom Hanke vom Dresdner SC geschlagen geben und wurde klar Zweiter. Hinter ihm landeten Marcel Matthäs aus Berlin und Johann Kummich vom LAC Leipzig auf den Plätzen 3 und 4. Nun bereitet sich Peter Seifert auf die Deutschen Jugendmeisterschaften vor, die vom 5. bis 7. August in Jena stattfinden. Ein Finalplatz dürfte aus heutiger Sicht im Bereich des Möglichen liegen, lässt ASV-Trainer Uli Seifert alles offen und bleibt trotzdem optimistisch. Peter Lindner / 01.06.2011 Peter Seifert in Aktion über die 80 Meter Hürden. Hier wurde er Landesmeister. ![]() Leichtathletik: Peter Seifert Norddeutscher Vize-Meister ASV-Sprinter unterbietet wiederholt die Norm für Deutsche Meisterschaften Peter Seifert vom ASV Sangerhausen hat sich bei den Norddeutschen Meisterschaften über die 400 Meter Hürden in Celle den Vizemeistertitel gesichert. Mit 56,11 Sekunden unterbot Seifert noch einmal deutlich die Norm für die Deutsche Jugendmeisterschaft (58,00 Sekunden) und liegt damit auf Platz sieben der deutschen Bestenliste. Bis etwa 80 Meter vor dem Ziel lag bei den „Norddeutschen der sangerhäuser noch knapp in Front, verlor an der letzten Hürde seinen Rhythmus und musste im Ziel dem niedersächsischen Meister Timon Nasse (55,34 sek.) den Vortritt lassen. 873 Sportlerinnen und Sportler aus 188 Vereinen hatten sich für diesen Wettkampf qualifiziert. Zusätzlich gaben 40 Athleten aus Südafrika von der Eldograine Sportschule Pretoria der Veranstaltung internationales Flair. Peter Seifert bereitet sich nun auf seinen Start bei den Deutschen Jugendmeisterschaften (5. bis 7. August) in Jena vor. Dort wird der Schollschüler ebenfalls über die 400 Meter Hürden an den Start gehen. Peter Lindner / Juli 2011 ![]() Leichtathletik: ASV-Talente bundesweit vorn Rund ein Dutzend Mal sind die Sangerhäuser in der so genannten Bokler Liste vertreten Bokel/Sangerhausen – In der bundesweiten Bestenliste des Leichtathletik-Nachwuchses der Jahrgänge 1999 bis 2002 sind rund ein Dutzend Mal Talente des ASV Sangerhausen vertreten. Die von Norbert Schroeder aus Bokel (Landkreis Rendsburg-Eckernförde) in Schleswig-Holstein geführte Liste greift bundesweit auf Daten zurück, die von den Statistikern der Landesverbände zugearbeitet werden. So sind mit Lena Burk und Zoe Wilke zwei ASV-Starterinnen genannt. Als zehnjährige hatte Lena Burk über die 800 Meter im vorigen Jahr bei einem Sportfest in Hamburg eine bemerkenswerte Zeit von 2:48,79 Minuten erreicht. Zoe Wilke steht mit 7,74 Sekunden über die 50 Meter in der Bokeler Liste. Mit dieser Zeit war die schnelle Sangerhäuserin 2010 Bezirksmeisterin geworden. Till Blättermann ist in Schroeders Statistik noch mit einer 50-Meter-Zeit von 8,24 Sekunden vertreten. Heute läuft der 9- Jährige längst Zeiten deutlich unter acht Sekunden. Blättermann hält mit 3,71 Metern, die er bei seinem Bezirksmeisterschaftssieg 2010 in Dessau gesprungen war deutschlandweit einen hervorragenden 7. Platz. Inzwischen ist Blättermann bei den 4,00 Metern angekommen. Der Schüler aus der Sangerhäuser Goethe- Grundschule ist in der Bokeler Liste auch mit seinem Ergebnis von 903 Punkten im Dreikampf vertreten. Die hatte er im vorigen Jahr bei einem Abendsportfest in Quedlinburg erreicht. Robert Rausch ist ebenfalls in der bundesweiten Bestenliste vertreten. So stehen seine 7,78 Sekunden zu Buche, die er bei den Bezirksmeisterschaften in Dessau gelaufen war und auch sein Viermeter-Satz ist festgehalten, mit dem er sich einen Bezirksmeistertitel gesichert hatte. Ein dritter Vermerk betrifft Rauschs Dreikampfergebnis von 1024 Punkten, die er in Quedlinburg erreichte. Rausch und Blättermann finden sich sogar ein viertes Mal in der Bestenliste wieder. Sie hatten bei ihrem Bezirksmeistertitel in der 4x50-Meterstaffel in Dessau eine Zeit von 32,58 Sekunden erreicht und zwar mit Adrian Sauer und Alex Liefhold, die das Quartett vervollständigt hatten. Fehlen noch die ASV-Langstreckenasse. So ist für Maximilian Sluka eine Zeit von 3:22,83 Minuten für die 1000 Meter vermerkt, die er in Halle gelaufen war. Und schließlich Hannes Kabel, der im letzten Jahr bei der Kinder- und Jugendolympiade den Landesrekord über 2000 Meter pulverisierte. Die Zeit blieb da bei 7:21,97 Minuten stehen. Mit 3:11,97 Minuten ist übrigens eine 800-Meter-Zeit von Anna-Marie Happ aus Rotteleberode vermerkt. Diese Zeit hatte sie im ASV-Trikot in Dessau erreicht. Happ ist jetzt Mitglied in der Abteilung Leichtathletik von Wacker Rottleberode. In die Bestenliste werden die 50 besten Sportlerinnen und Sportler Deutschlands im Nachwuchsbereich aufgenommen. Peter Lindner / 14.07.2011 Leichtathletik: Bombek wird immer schneller ASV-Sprinter deutlich unter 12 Sekunden. Nachwuchs in Berga und Rottleberode formiert sich. Quedlinburg/Sangerhausen – Der seit über zwei Jahren für den ASV Sangerhausen startende Christian Bombek verbesserte jetzt bei einem Abendsportfest in Quedlinburg seine Bestzeit über die 100 Meter auf 11,69 Sekunden und holte sich Silber. Schon bei den Bezirksmeisterschaften vor vier Wochen in Halle unterbot Bombek die 12-Sekundenmarke mit 11,71 deutlich und gewann Bronze. Damit gehört der 20- jähre Kochlehrling aus Bad Frankenhausen neben Enrico Heidenreich zu den erfolgreichen Leichtathletik-Männern des ASV Sangerhausen. Trainerlegende Karl-Heinz Lier, der Christian Bombek mit betreut zu seinem Schützling: „Christian hat ein gutes Stehvermögen, an seinem Start und der Reaktionsfähigkeit werden wir noch arbeiten. Bombek könne noch deutlich schneller werden, so Lier. Beim Quedlinburger Abendsportfest waren auch Nachwuchsleichtathleten von Olympia Berga und Wacker Rottleberode mit am Start und erzielten beachtliche Ergebnisse. So siegte Anna Maria Happ (Wacker Rottleberode) über die 800 Meter in 3:04,29 Minuten. Auch den Sprint dominierte die neunjährige aus Rottleberode und gewann die 50 Meter in 8,36 Sekunden. Gold holte sich Happ auch im Weitsprung (3,72 Meter). Mit drei Goldmedaillen gehörte das Nachwuchstalent aus dem Südharz mit zu den erfolgreichsten Sportlerinnen des Abendsportfestes. Für Olympia Berga war die ebenfalls neunjährige Lea Mattausch in Quedlinburg am Start. Sie holte sich über die 50-Meter-Sprintstrecke eine Silbermedaille und markiert mit 8,36 auch gleich eine neue persönliche Bestleistung. Eine Bronze-Medaille im Weitsprung (3,42 Meter) fügte die kleine Bergaerin ihrer Abendsportfest-Bilanz noch hinzu. Betreut werden die Nachwuchstalente aus Berga und Rottleberode übrigens von ASV-Übungsleiter Stefan Reinicke. Peter Lindner / 14.07.2011 ![]() ![]() Trainiert die ASV-Asse: Karl-Heinz Lier. Wird immer schneller: ASV-Sprinter Christian Bombek (Bildmitte). Karate: 5 Sangerhäuser Karateka trainieren in Teuchern Am 2. und 3.6.2011 fand in Teuchern ein Karatelehrgang mit Marcus Gutzmer aus Kaiserslautern statt. Insgesamt nahmen 42 Karateka an dem Lehrgang teil, darunter 5 Sangerhäuser. In der Unterstufe wurde die Kata „Enpitrainiert. In der Oberstufe erläuterte Marcus Gutzmer die Kata „Unsu und deren Bunkai; im direkten Vergleich dazu wurde immer die Kata „Unshu gezeigt, welche aus dem Shito-Ryu stammt. Für beide Gruppen sehr lehrreich war das von Sensei Gutzmer entwickelte Kihon, welches aus einfachen Angriff- und Kontertechniken zu einem komplexen Ablauf zusammengesetzt war. Am Samstagabend stellten sich 7 Prüflinge der Prüfung zum nächsten Gürtel. Justin Kolodziej aus Sangerhausen zeigte eine gute Prüfung zum Gelbgurt und erntete dafür Lob vom Prüfer. Anschließend fanden sich dann alle zu einem gemütlichen Beisammensein ein. Am Sonntagmorgen trainierten zum Abschluß Oberstufe und Unterstufe zusammen. Insgesamt war das ein gelungener Lehrgang und wir freuen uns schon auf das nächste Jahr, wenn in Teuchern 30 jähriges Jubiläum gefeiert wird. Stefan Lampe / 14.07.2011 Karate: Karatenachwuchs holt 6x Gold, 6x Silber und 6x Bronze in Ballenstedt Nach guter Vorbereitung starteten am Samstag den 25. Juni 11 Kinder des Athletischen Sportvereins Sangerhausen e.V. bei der Kreis- Kinder- und Jugendolympiade des Landkreises Harz in Ballenstedt. Auch dieses mal zeigte das Training unter den Trainern Andre Nassler, Pia Kaletsch und Stefan Lampe Erfolg; stand doch jedes angetretene Kind in mindestens einer Kategorie mit auf dem Treppchen. So holte sich in der Kategorie Kata männl. U10 9./8. Kyu Paul Goldberg den 1. Platz., bei Kata weibl. U10 9./8. Kyu ging Silber an Stella Kolodziej und Bronze an Chiara Helms. Joy Köhler holte sich Gold in der Kategorie Kata U10 bis 7.Kyu und Justin Kolodziej ebenfalls Gold in Kata U12 bis 8.Kyu. Desi- ree Holze holte sich bei Kata U12 bis 8.Kyu Platz 1 und Ina Franz Platz 2.In der Kategorie Kata männl. U14 bis 8.Kyu erkämpften Dennis Franz Silber und Niklas Franke Bronze. An Nathalie Holze ging Platz 3 in der Kategorie Kata weibl. U14 und U16. Auch im Kumite ließen sich unsere Kinder nichts anbrennen. Joy Köhler holte sich im Kihon Ippon Kumite U10 weibl. bis 8.Kyu Platz 1 und Stella Kolodziej Platz 3. In der Kategorie gemischtes Kihon- Ippon erkämpften sich Nathalie Holze Gold, Justin Kolodziej Silber und Romy Franz sowie Ina Franz jeweils Bronze. Im Jiyu Kumite erlangte Dennis Franz Platz 2. Noch einmal einen Herzlichen Glückwunsch, alle können Stolz sein auf ihre erbrachten Leistungen. Bianka Franz / 28.06.2011 Karate: Interner Karatewettkampf war großes Highlight bei Groß und Klein Am Samstag den 04.06.2011 herrschte große Aufregung in der Turnhalle des ASV. Unter der Organisation von Trainer Andre Nassler und der Mithilfe einiger Eltern fand an diesem Tag ein interner Wettkampf des Karatenachwuchses statt. Dieser Wettkampf ist vor allem für die "Neulinge" besonders aufregend, doch auch den "alten Hasen" unter den Kindern war die Nervosität anzumerken, ist es doch noch etwas anderes gegen Trainingspartner anzutreten als den "Feind" aus fremden Lagern. Nach einleitenden Worten von Stefan Lampe und dem Begüßungszeremoniell ging es auch schon los. Nach Alter und Gürtelfarben eingeteilt, traten die Kinder in den Kategorien Grundschule, Kata und Kumite gegeneinander an. Nach hartem Kampf und vielen stolzen Gesichtern bei der Siegerehrung war der Tag jedoch noch nicht zu Ende. Konnte man sich während des Wettkampfes schon mit selbstgebackenen Kuchen und Kaffee stärken, gab es abends ein großes Grillfest mit Roster und einer großen Auswahl an liebevoll gemachten Salaten. Danach richteten die Jungen und Mädchen ihre Schlaflager, denn übernachtet wurde an diesem Tag in der Turnhalle. Am nächsten Morgen gab es dann ein schönes Frühstück und anschließend noch eine morgendliche Trainingseinheit mit Andre und Pia. Kinder und Eltern waren sich einig, es war ein sehr gelungenes Wochenende gewesen, die Sonne hat gelacht und alle hatten viel Spaß. Einer Wiederhohlung im nächsten Jahr wird jetzt schon entgegengefiebert.An dieser Stelle noch einmal ein herzliches Dankeschön an alle Mitwirkenden im Vorder- und Hintergrund, an die Kuchenbäcker und Salatköche, die Grillmeister und Getränkeausschenker, Freizeitanimateure und Tränentrockner und natürlich auch den fairen Wettkampfrichtern. Bianka Franz / 05.07.2011 Leichtathletik: Vier ASV-Sprinter im Finale Sensationelles Ergebnis bei Qualifikation „Sprintasse in Aktion. Tolle Zeiten auf „geborgtem Tartan-Belag Robert Rausch erlebte als Achtjähriger das Internationale Stadionfest (Istaf) im Berliner Olympiastadion, sah die Weltstars der Leichtathletik und staunte über die Erfolge der deutschen Asse um Hochspringerin Ariane Friedrich oder Kugelstoßer Ralf Bartels. Das war 2009. „Auf dieser Bahn möchte ich auch einmal laufen, war sein Traum. Nicht weit von dem kleinen Robert Rausch, der schon ein paar Bezirksmeisterschaftsmedaillen in der Tasche hatte, saß da auch die damals 11-jährige Jennifer Kunze. Deren Traum war mit dem ihres Vereinskollegen nahezu identisch. „Einmal vor Tausenden Zuschauern auf dem blauen Kunststoffbelag im Olympiastadion laufen – das wäre doch was. Die Träume der Jennifer Kunze und von Robert Rausch waren keine Schäume. Ein Jahr darauf hatte Kunze ihren Traum wahr gemacht und ließ sich als Siegerin im Sprintfinale „Deutschland sucht den Supersprinter feiern. Erste Gratulantin Olympiasiegerin Marlis Göhr. Jennifer Kunze vom ASV Sangerhausen wurde Deutschlands schnellste Schülerin. Vorigen Freitag kam Robert Rausch seinem Traum ein Stückchen näher. Im Friesenstadion trafen Schülerinnen und Schüler aus Sangerhausen, der LG Merseburg und Potsdam im Kampf um weitere Finalplätze beim Istaf aufeinander. Die Organisatoren Winfried Dreger (Chef der deutschen Talenteförderung) und die Olympiadritte im Bobfahren Nicole Herschmann hatten aus Berlin extra hundert Meter Tartanbahn mitgebracht – und für den Startbereich einen Quadratmeter blauen Tartanbelag aus dem Olympiastadion. „Damit veredeln wir eure Aschenbahn, frozzelte Dreger. Nach zwei Läufen durch eine 30 Meter lange Messtrecke standen die Ergebnisse dann fest und zur Überraschung aller hatten sich die schnellen Sprintasse des ASV nahezu in allen Läufen durchgesetzt. „Die Zeiten sind toll, staunten Dreger und Herschmann. „Und das bei diesem miesen Wetter. Und so hatten Jennifer Kunze und Hanna Herrmann (beide Ak 13) einen Finalplatz in der Tasche, dazu kamen Robert Rausch, Adrian Sauer und Till Blättermann (Ak 10) sowie Justin Strahl (Ak 12). Zoe Wilke (Ak 11) verpasste einen Platz im Finale nur knapp. „Sensationell, freuten sich ASV- Sportkoordinator Jan Müller und Sangerhausens Sportchef Udo Michael über das Ergebnis. Doch mit zwei Qualifikationswettbewerben am Wochenende in Bad Ems (Rheinland-Pfalz) und Bückeburg (Niedersachsen) standen weitere Rennen aus. Spannung bei den ASV- Talenten bis die Ergebnisse bekannt wurden. Und dann stand am Montag fest: Ins Finale schafften es Jennifer Kunze (mit der schnellsten Vorlaufzeit), Justin Strahl (fünftbester), Robert Rausch (viertbester) und Adrian Sauer (siebenbester). Knapp einen Finalplatz verpasst haben Hanna Herrmann, Zoe Wilke und der erst 9-jährige Till Blättermann, der bei den „Großen schon richtig mithielt. Und wie aus Berlin zu erfahren war, haben die knapp „geschlagenen ASV-Nachwuchstalente die Option, bei Ausfällen noch in die einzelnen Finals nachzurücken. Übrigens: Robert Rausch und Adrian Sauer laufen in diesem Jahr noch nicht auf blauen Tartan. Ihre Finalläufe im Rahmen des Istaf finden traditionell in Königswusterhausen statt, die Ehrung erfolgt im Olympiastadion. Dort starten am 11. September Jennifer Kunze und Justin Strahl. Robert Rausch darf also noch etwas weiter träumen vom Sprint auf blauer Olympiabahn. Wie sein ASV-Kumpel Adrian Sauer auch. Neben den ASV-Sprintern hatte sich übrigens Viktoria Dänicke von der LG Merseburg als Zweitschnellste in der Ak 12 für das Finale in Berlin qualifiziert. Peter Lindner / 06.07.2011 Nicola Herrschmann und Winfried Dreger werten die Zeiten sofort aus. Hanna Herrmann bei ihrem Sprint. Im Hintergrund wartet Jennifer Kunze. Die Olympiadritte Nicole Herschmann und Winfried Dreger, Chef der deutschen Talenteförderung, verlegen die Tartanbahn im Sangerhäuser Friesenstadion. Traten erst gegeneinander an und stellten sich dann gemeinsam dem Fotografen: die Sprintasse aus Potsdam, Merseburg und Sangerhausen. „Kleine sprinten mit den großen Assen Seit vielen Jahren Tradition hat der Wettbewerb „Deutschland sucht den Supersprinter – Sprintasse in Aktion. Höhepunkt in jedem Jahr die Finalläufe beim internationalen Stadionfest (Istaf), das in diesem Jahr zum 70. Mal stattfindet. Die Jugendlichen der Alterklassen 12 und 13 starten mitten im Wettbewerb der Weltstars der Leichtathletik so wie der deutschen Spitze. Im letzten Jahr hatte ASV-Talent Jennifer Kunze die Nase vorn. In diesem Jahr haben sich sogar vier Talente aus Sangerhausen für die Finals in Berlin qualifiziert. ![]() ![]() ![]() ![]() Ju Jutsu: Vereinskyuprüfung im ASV 1902 Sangerhausen e.V. Eine gelungene Kyu-Prüfung Am Mittwoch, dem 08.06.2011, war es soweit. Zehn Kinder im Alter von 8 bis 12 Jahren, des ASV 1902 Sangerhausen von der Abteilung Ju-Jutsu, absolvierten erfolgreich ihre Gürtelprüfung. Während sechs Kinder bereits Träger des 6.2 Kyu waren, und somit stolz einen gestreiften gelb-weißen Gürtel trugen, stellten sich die anderen vier als ‚Weißgurte’ zum ersten Mal einer Gürtelprüfung überhaupt. Entsprechend aufgeregt, meisterten alle die an sie gestellten Aufgaben. Prüfer Rex Hodalsky zeigte sich erfreut über die erbrachten Leistungen und den sichtbaren Fortschritten. Regelmäßiges Training zahlt sich aus! Und so erarbeiteten sich Admir Hujdur, Margaretha Weiße, Julian Ulrich, Jonas Hanß, Tania Strese, Maik Hildebrandt, Daniel Kindler, Stephan Enseleit, Florian Reime und Luisa Hucke ihre neue Graduierung zum 5. Kyu. Sichtlich erleichtert konnten im Anschluss dann auch die Urkunden in Empfang genommen werden. Zum Daumendrücken waren auch einige Eltern anwesend, die anschließend ihre Kinder mit Freuden in die Arme nahmen. Nach der gelungenen Kinderprüfung unterzogen sich 5 Erwachsene des ASV Sangerhausen ihrer Kyuprüfung. Durch Arrangement und Vielseitigkeit konnten die Prüflinge überzeugen und mit so mancher Kombination überraschen. Wir gratulieren Patrick Brodatzki, Mario Faatz und Henriette Gulich zum 5. Kyu sowie Franz Birkner und Steven Heßmer zum 4. Kyu. Somit gingen die Prüfungen nach 4 Stunden mit einem sehenswerten Ergebnis zu Ende! Weitere Infos und Fotos findet ihr unter www.ju-jutsu-sangerhausen.de oder bei Facebook! Wir beglückwünschen unsere neuen Kyuträger im Verein. Roman Zeiler / 30.06.2011 Ringen: ASV Ringer erfüllen alle Erwartungen Wie in der Vorschau angekündigt, fuhren die Ringer des ASV 1902 Sangerhausen e.V. zu den Mitteldeutschen Meisterschaften der Freistilringer. Mit vier Aktiven fuhren wir nach Leipzig zu den höchsten Meisterschaften in diesen Altersklassen. Es waren 302 Starter aus acht Bundesländern in drei Altersklassen angereist. Das waren die am besten besuchten MDM, die unser Trainerstab je erlebt hatte. Chamsat Bersanov, unser jüngster Starter, konnte sich nur schwer gegen seine 21 Gegner in der Jugend D bis 31 kg durchsetzten. Die beiden ersten Kämpfe konnte Chamsat mit einem Schultersieg und einer technischen Überlegenheit (TÜ) für sich entscheiden. In den Folgekämpfen musste sich unser Athlet leider seinen übermächtigen Gegnern aus Salzgitter und Greiz geschlagen geben. Wir sind aber bester Hoffnung, dass Chamsat im nächsten Jahr gestärkt zu den MDM reisen wird. Als zweiter D Jugendlicher ging Toni Richter in der Gewichtsklasse (GwK) bis 38 kg an den Start. Toni musste sich gegen 10 Ringer behaupten. Den Einzug ins Finale schaffte Toni, mit einem Schultersieg nach dem Anderen. Der Finalkampf wurde nach hervorragender Leistung, von Toni, in der ersten Runde gegen seinen Kontrahenten aus Sachsen- Anhalt abgepfiffen. Der Sportler vom HTB Halle wurde, nach super Aktionen von Toni, auf die Schultern gezwungen. Dadurch errang sich Toni das oberste Treppchen bei der Siegerehrung und wurde somit zum zweiten Mal, in diesem Jahr, Mitteldeutscher Meister. Alexander Wenzel startete in diesem Jahr erstmalig in der Jugend C bis 27 kg. Nach einem verpatzten Start siegte Alex gegen den Sportfreund Krebs aus Dresden- Mitte, nach einem hervorragenden Schulterschwung und der anschließenden passenden Brückenfesthalte. Er schaffte durch diesen Sieg den Einzug ins Viertelfinale und musste sich aber im Kampf um Platz drei und vier den übermächtigen Sportler Stöfer aus Lübthen geschlagen geben und durfte somit leider nur neben dem Siegerpodest, bei der Siegerehrung Platz nehmen. Das ASV Quartett komplettierte Richard Heller in der GwK bis 76 kg der Jugend C. Unser Schwerathlet schaffte, wie vor einer Woche, den Einzug ins Finale. Der Landesringkampftrainer, Bernd Radschunat ebenfalls aus Sangerhausen stammend, beobachtete Richard seine Kämpfe ganz genau, um das zukünftige Training, an der Sportschule in Halle, auf Richard seinen Kenntnisstand weiter aufzubauen. Das Finale sollte es entscheiden, ob wir einen weiteren Meistertitel mit nach Sangerhausen nehmen können. Richard drehte gleich in der ersten Runde auf und gewann Diese mit 5:1 Wertungspunkten. Nach der Pause machte es Richard noch einmal richtig spannend. Wenn Richard diese Runde ebenfalls nach Punkten gewinnt, dann ist er Meister. Verliert der die Runde nach Punkten, müssen Beide in die dritte zweiminütige Kampfrunde. Ein Schultersieg, egal von welchem Athleten, beendet den Kampf, wie immer, sofort. Richard setzte seine Spezialtechnik an und rutschte, auf Grund der schweißgebadeten Körper ab, wonach sich ein abwechslungsreicher Bodenkampf entwickelte. Nach 1:57 min Schulterte unser erfahren Kämpfer seinen Gegner. Richard wurde, genau wie Toni, zweifacher Mitteldeutscher Meister 2011. Wir gratulieren all unseren Aktiven zu ihrem Erfolgen im vergangenen Wettkampfjahr. Bernd Holzapfel / 30.06.2011 Leichtathletik: Krimi in der Weitsprunggrube Das Duell, zweiter Teil. Bei den Landesmeisterschaften holt Jennifer Kunze drei Titel. Insgesamt sechsmal Gold für ASV-Talente. Haldensleben - Ein Krimi in der Weitsprunggrube krönte ein erfolgreiches Meisterschaftswochenende. Bei den Landesmeisterschaften der Schüler B, Schüler A sowie der Junioren holten sich die Talente des ASV Sangerhausen sechs Titel, einmal Silber und einmal Bronze. Herausragend die Meisterschaftsläufe von Peter Seifert (männliche Jugend B). Die 400 Meter Hürden absolvierte der Schollschüler in 57,52 Sekunden, die Norm für die Deutschen Jugendmeisterschaften hatte der Sangerhäuser (56,09 sek.) längst in der Tasche. Überlegen und zur Überraschung vieler Experten fiel auch Seiferts Sieg über den 110-Meter- Hürdenwald aus. Bei der Verkündung der Zeit stockte selbst dem erfahrenen Stadionsprecher der Atem. 14,89 Sekunden. Damit war der ASV-Hürdenspezialist der einzige, der auch über diese Hürdendistanz die Norm für die Deutsche Jugendmeisterschaft unterbot. „Die Zeit hat mich selbst überrascht, staunte Trainervater Ulrich Seifert. Es bleibe dabei, Peter Seifert startet bei den „Deutschen nur über die 400 Meter. „Darauf konzentrieren wir jetzt unsere Arbeit, stellte Seifert (sen.) klar. Das Duell Jennifer Kunze (ASV) Celina Wanzek (SC Magdeburg) vom Mehrkampf fand am Sonntag im Haldensleber Waldstadion seine Fortsetzung. Aus Magdeburger Trainerkreisen war schon vor dem Wettkampf von einer erfolgreichen Revanche der Sportschülerin vom SCM die Rede. Nicht nur aus taktischen Gründen wurde Kunze beim Hochsprung, einer ihrer Schokoladendisziplinen abgemeldet. Die Organisatoren hatten sich Zeitpläne einfallen lassen, es den Multitalenten nicht einfach machten, ihre Wettkämpfe zu koordinieren. Celina Wanzek konnte ihre Siegeschance beim Hochsprung nicht nutzen und wurde 5. In der Weitsprunggrube entwickelte sich beim direkten Aufeinandertreffen der beiden ein regelrechter Krimi. Jenni Kunze legte gleich mit ihrem ersten Sprung 5,25 Meter hin. Die Antwort der Magdeburgerin kam prompt. 5,33 Meter! Kunze konterte mit 5,39 Metern, da begann das Nervenflattern Wanzeks. Nur 4,89 Meter im zweiten Sprung. Kunze traf punktgenau noch einmal die 5,39-Metermarke. Wanzek steigerte sich noch einmal auf 5,17 Meter. Das ASV-Mädchen antwortete mit 5,44 Meter. War das der Sieg? Die Magdeburgerin übertraf noch dreimal die magische Fünf- Metermarke (5,02; 5,23; 5,07). Das letzte Wort hatte also Jennifer Kunze. Noch ein Blick zu den beiden ASV- Trainerlegenden Christa und Karl-Heinz Lier, die nickten aufmunternd und dann sprintet Kunze los, wird immer schneller, trifft mit lauten Knall das Brett – und segelt auf 5,65 Meter! Beifall an der Weitsprunggrube, Hunderte Händepaare klatschen anerkennend. Das war nach dem Kugelstoßsieg (11,58 Meter) Titel Nummer zwei. Den dritten holte sich das ASV-Ausnahmetalent beim Sprint. Auch hier legte Wanzek im ersten Vorlauf eine Zeit von unter 10 Sekunden (9,97 sek.) vor. Die Vorgabe unterbot Kunze in ihrem Vorlauf mit 9,57 Sekunden klar. Lange Gesichter beim SC Magdeburg und so ging Jennifer als Favoritin in das 75-Meter- Finale. Da reichten ihr 9,68 Sekunden zum Titelgewinn (Wanzek wurde 2. in 10,04 sek.). In der ASV-Fankurve freute man sich über Titel Nummer drei für Kunze und Titel Nummer sechs für Sangerhausen. Nun warten alle auf die Fortsetzung des Duells. Eine weitere Medaillenchance gab es für die 4x75- Meterstaffel (12/13). Es wurde in der Besetzung Hanna Herrmann, Zoe Wilke, Josefine Schmeichel, Jennifer Kunze Platz 5. Über die Zeit konnte sich das ASV-Quartett freuen: 40,55 Sekunden. So schnell waren die vier jungen Damen noch nie unterwegs. Da keimt für die nächsten Staffelrennen Hoffnung auf. Die „große Staffel (Schülerinnen A 15/15) hatte ihren „Auftritte schon am Vortag. Allerdings klebte da Peck am Staffelstab. Trotz guter Laufleistung wurde die ASV -Staffel disqualifiziert. Eine der Jungen Damen (Anne Schulze, Kathleen Pätzold, Maxie Lindner, Alexandra Jankowski) hatte schlich die Wechselmarke überlaufen. Aber: Aus Fehlern kann man lernen. Peter Lindner / 27.06.2011 Peter Seifert holt den Titel über die Hürden und unterbietet die Meisterschaftsnorm. Punktgenau dreimal landete Jennifer Kunze bei 5,39 Metern. Neben ihren 5,65 Metern ein weiterer Rekord und eine tolle Serie. Über eine Wahnsinnsweite von 5,65 Metern freut sich die 13-jährige Jennifer Kunze aus verständlichen Gründen. Mit neuer Bestzeit auf Platz 5: Die ASV-Staffel mit Hanna Herrmann, Zoe Wilke, Fine Schmeichel und Jennifer Kunze (von links). ![]() ![]() ![]() ![]() Ergebnisse der ASV-Sportler bei den Landesmeisterschaften (Einzel) Haldensleben Jennifer Kunze: ![]() 1. Weitsprung 5,65 Meter![]() ![]() ![]() ![]() 1. Kugelstoßen 11,58 Meter![]() ![]() ![]() ![]() 1. Sprint 9,57 sek.Peter Seifert: ![]() ![]() 1. 400 Meter Hürden 57,52 sek.![]() ![]() ![]() ![]() 1. 110 Meter Hürden 1489 sek.Robert Messerschmidt: 1. 100 Meter 12,35 sek.![]() ![]() ![]() ![]() 3. 300 Meter 40,35 sek.![]() ![]() ![]() ![]() 4. 80 Meter Hürden 13,15 sek.![]() ![]() ![]() ![]() 5. Weitsprung 5,07 MeterJustin Strahl: ![]() ![]() 6. Weitsprung 4,25 Meter![]() ![]() ![]() ![]() 7. Speer 27,69 MeterJette Schönemann: 2. Weitsprung 4,49 MeterJosefine Schmeichel: 4. Kugelstoßen 8,82 Meter![]() ![]() ![]() ![]() 5. Weitsprung 4,55 MeterMaxie Lindner: ![]() 8. 300 Meter 49,23 sek.![]() ![]() ![]() ![]() 10. Kugelstoßen 9,41 MeterAlexandra Jankowski: 6. Kugelstoßen 9,00 Meter![]() ![]() ![]() ![]() 14. Weitsprung 4,48 MeterAnne Schulze: ![]() 7. Weitsprung 4,17 Meter![]() ![]() ![]() ![]() 9. Kugelstoßen 6,86 MeterJulia Pollag: ![]() ![]() 7. 800 Meter 3:05,36 Minuten![]() ![]() ![]() ![]() 7. 300 Hürden 59,25 sek.Hanna Herrmann: ![]() 18. Weitsprung 4,02 MeterMichelle Audehm: ![]() 10. 75 Meter 12,01 sek.![]() ![]() ![]() ![]() 10. Kugel 6,27 Meter![]() ![]() ![]() ![]() 11. 60 Meter Hürden 13,30 sek.4x100 Staffel (Schülerinnen A) disqualifiziert 4x75 Staffel (Schülerinnen B) 40,55 sek. An der Landesmeisterschaft (Einzel) nahmen 580 Jungen und Mädchen aus 41 Vereinen Sachsen-Anhalts teil. Leichtathletik: Das Duell an der MBCC Arena Die ASV-Talente Jennifer Kunze und Robert Messerschmidt holen Gold bei Landesmeisterschaften im Mehrkampf Magdeburg - Spannung lag über dem Rund der Kunststoffbahn im Magdeburger Olympiastützpunkt. Als Punkt 10 Uhr am Sonntag der erste Startschuss für die Hürdenwettbewerbe fiel, begann es zum Leidwesen der Hochspringerinnen gerade an zu regnen. An der Hochsprunganlage sollte dann bereits die Vorentscheidung für den Ausgang des Wettbewerbes im so genannten Blockwettkampf der Schülerinnen B (12/13 Jahre) fallen. Mit Jennifer Kunze, Josefine Schmeichel und Hanna Herrmann hatte der ASV drei junge Damen ins Rennen geschickt. Kunze hatte sich im Vorjahr in der Alterklasse 12 schon die Krone geholt (die MZ berichtete). Einige Talente von der Sportschule Magdeburg wollten sich in diesem Jahr für die „Schmach freilich revanchieren, schmückte doch die Mehrkampf-Krone seit Jahren eigentlich immer die jungen Damen vom Olympiastützpunkt der Elbestadt. Der Mehrkampf (75 Meter, 80 Meter Hürden, Hochsprung, Weitsprung, Ballwerfen) wurde lange von der Magdeburgerin Francès Hadam dominiert. Ein neuer Stern am Magdeburger Talente-Himmel begann mit Celina Wanzek bereits bei den Landesmeisterschaften in der Halle zu leuchten. Sie brach die Überlegenheit von ASV-Talent Jennifer Kunze in der Weitsprunggrube und schnappte dem ASV-Mädchen im Februar den sicher geglaubten Landesmeistertitel mit einem 5,37-Metersatz im letzten Versuch vor der Nase weg. Seither gibt es so etwas wie ein Fernduell zwischen den beiden – das bislang zu Gunsten Kunzes ausfiel. Allerdings machte in den letzten Wochen die Sportschülerin Wanzek, die einst von Dessau in die Landeshauptstadt zog, mit guten Sprintzeiten von sich reden. Die „fernmündliche Antwort von Jenni Kunze kam prompt. Weite Sätze in der Weitsprunggrube (reihenweise über 5,30 Meter) und schnelle Sprintzeiten. So die 9,57 Sekunden beim Pfingstsportfest in Leuna. Das war genauso eine persönliche Bestleistung wie der 11,90- Meterstoß im Kugelstoßen. Die Leichtathletikexperten des Landes blickten deshalb am Sonntag ebenfalls mit nicht wenig Spannung auf das Duell an der MDCC Arena, dem einstigen Grubestadion. Nach vier Disziplinen lag Kunze bereits sicher in Front. Nach dem Hochsprung (1,58 Meter), dem Hürdenlauf (10,06 sek. und persönliche Bestzeit), 9,60 sek. über die 75 Meter und 5,33 Meter im Weitsprung war die ASV-Sportlerin immer ein Kick besser. Die Entscheidung musste dann am Nachmittag im Ballwerfen fallen. 50 Meter wuchtete Celina Wanzek das 200 Gramm schwere Gerät. Keine Reaktion bei Jennifer Kunze. Sie drehte den weißen Lederball in ihren Händen, blickte zu den Fahnen, die ihr zeigten, dass der starke Wind etwas nachgelassen hatte und gab die Antwort: 51,97 Meter! „Geschafft!, sagte Kunze kurz angebunden und ließ offen ob sie denn die Wurfweite oder den Wettkampf meinte. Unterm Strich hatte Jennifer Kunze 2872 Punkte auf ihrem Konto und einen neuen Landesrekord gleich mit in der Tasche. Ein kleines bisschen aufgeregt vor dem Wettkampf? „Natürlich war ich aufgeregt, ist doch normal, so Jenni Kunze. Ach ja. Ihre Sportkameradinnen Schmeichel und Herrmann „verkauften sich auch nicht schlecht im großen Klassefeld der Mehrkämpferinnen des Landes. „Fine Schmeichel mit 2259 Punkten wurde gute 6. und Hanna Herrmann freute sich über 2118 Punkte, den 10. Platz und die Gewissheit, dass es nach langer Verletzungspause wieder aufwärts geht. Und dann sorgte noch ein junger Mann im ASV- Dress für die Überraschung des Tages. Robert Messerschmidt holte sich bei den 14- jährigen Schülern die Mehrkampfkrone im Blockwettkampf Lauf (100 Meter, 80 Meter Hürden, Weitsprung, Ball, 2000 Meter). Mit 2.388 Punkten ließ er gleich zwei hoffnungsvolle SCM-Talente vom Olympiastützpunkt der Elbestadt hinter sich. Mit guten Plätzen und persönliche Bestleistungen trugen Jette Schönemann, Justin Strahl, Max Franke, Benjamin Oertel, Maxie Lindner und Julia Pollag zum insgesamt beachtlichen Abschneiden der ASV- Talenteschmiede bei. Schade, dass die ASV-Teams in der Mannschaftswertung Medaillen los blieben. Da zählen nämlich fünf Starter, einige Leistungsträger fehlten. Nächste Bewährungsprobe des Jungen und Mädchen des ASV wird die Landesmeisterschaft in Haldenleben am kommenden Wochenende sein. Dort werden sich die Besten Leichtathleten des Landes Sachsen-Anhalt in den Einzeldisziplinen messen. Peter Lindner / 24.06.2011 ![]() ![]() ![]() ![]() Jenni Kunze beim Hürdenlauf mit neuer persönlicher Bestzeit. Die Ergebnisse der ASV-Talente bei den Landesmeisterschaften im Mehrkampf in Magdeburg Block Lauf: 1. Robert Messerschmidt (2388 Punkte) Block Sprint/Sprung: 4. Justin Strahl (1894 Punkte) 5. Max-Lukas Franke (1613 Punkte) 7. Benjamin Oertel (1410 Punkte) Block Sprint/Sprung: 4. Jette Schönemann (2174 Punkte) Block Lauf: 9. Julia Pollag (1961 Punkte) Block Wurf: Maxie Lindner (2012 Punkte) Block Sprint/Sprung: 1. Jennifer Kunze (2872 Punkte); 6. Josefine Schmeichel (2259 Punkte) 10. Hanna Herrmann (2118 Punkte) In der Teamwertung kamen die ASV- Sportler nicht in die Wertung, da für den Mannschaftswettkampf wichtige Leistungsträger fehlten. Leichtathletik: Sprintasse im Friesenstadion Noch sind Finalplätze im Berliner Olympiastadion zu vergeben. Deutsche Talenteförderung sucht am 1. Juli in Sangerhausen Supersprinter in den Alterklassen 10 bis 13 Jahre. Berlin/Sangerhausen – Die Deutsche Talenteförderung richtet gemeinsam mit dem Autohaus Liebe und dem ASV Sangerhausen am 1. Juli im Friesenstadion einen Sprintevent aus. „Deutschland sucht den Supersprinter macht Station in der Berg- und Rosenstadt. Gesucht werden Sprintasse. Noch sind nämlich einige Finalplätze im Berliner Olympiastadion nicht besetzt. Die Deutsche Supersprinterin 2010 kam aus Sangerhausen. Jennifer Kunze hatte sich vor mehr als 45.000 Zuschauern im Berliner Olympiastadion beim Internationalen Stadionfest (Istaf) im vorigen Jahr die Sprintkrone bei den Schülerinnen geholt (die MZ berichtete). Im 50-Metersprint siegte die damals 12-Jährige ASV-Sportlerin in 6,96 Sekunden und war damit sogar schneller als die 13- Jährigen Jungen und Mädchen. Die ersten Glückwünsche überbrachte übrigens Olympiasiegerin Marlis Göhr, die 1977 als erste Frau der Welt unter 11 Sekunden lief. Die Jenenserin Göhr war im letzten Jahr die Schirmherrin von „Deutschland sucht den Supersprinter. Fest steht, dass das ASV-Talent Kunze auch in diesem Jahr wieder im Sprintfinale beim Istav steht. Den Finalplatz hatte sich „Jenni, wie sie alle nennen, bei einer der größten Jugendsportveranstaltungen Deutschlands, beim „Fest der 1000 Zwerge, 2010 in Hamburg gesichert. Dort siegte Jennifer Kunze souverän und Winfried Dreger, Chef der Deutschen Talenteförderung überreichte der Ausnahmeathletin vom ASV Sangerhausen gleich nach ihrem Sieg die Startberechtigung für das Finale in Berlin. Das Supersprinterfinale findet am 11. September bei der Jubiläumsausgabe des Istav statt. Denn das international bekannte Stadionfest findet im September zum 70. Mal statt. Jede Menge Weltstars der Leichtathletik haben sich angesagt und selbstverständlich sind auch alle deutschen Leichtathletikasse am Start. Und das ist das Besondere am Istav: Zwischen den Disziplinen, wo die Weltstars ihre Kräfte messen, finden die Finals der jungen Supersprinter statt. Das ist einmalig weltweit. „Wir freuen uns auf Sangerhausen, sagte Winfried Dreger, der auch mit Freude zur Kenntnis genommen hat, dass Jennifer Kunze beim Sprintausscheid in Sangerhausen antreten wird. „Obwohl sie einen Finalplatz sicher hat, das ist stark von Jenni, so Dreger. Neben Jenni Kunze werden übrigens weitere ASV-Talente am 1. Juli am Start sein und versuchen, noch einen der begehrten Finalplätze zu ergattern. Die Sangerhäuser dürfen sich also nicht nur auf schnelle Sprinter aus ganz Deutschland freuen, auch die Wilkes, Blättermann, Strahl, Rausch und Co. vom ASV wollen sich mit schnellen Sprintzeiten empfehlen. Peter Lindner / 22.06.2011 ![]() ![]() ![]() Jennifer Kunze auf dem Treppchen ganz oben. Mehr als 45.000 im Berliner Olympiastadion jubeln. Olympiasiegerin Marlis Göhr gratuliert dem ASV-Mädchen. Beim Istaf dabei: Deutsche Leichtathletikasse Obergföll und Stahl. ![]() Leichtathletik: ASV-Talente holen in Leuna Edelmetall Kunze mit zwei Bestwerten beim Pfingstsportfest. Sluka über 1000 Meter nicht zu schlagen. Nach dem überragenden Erfolg der Leichtathleten des ASV Sangerhausen bei der Bezirksmeisterschaft in Halle (die MZ berichtete) vor einer Woche mit insgesamt 15 Meistertiteln, acht Vizemeistertiteln und sechs Bronzemedaillen war ein Teil der Sangerhäuser Talente beim Pfingstsportfest in Leuna am Start. Andere machten Ferien, um sich vor den Landesmeisterschaften im Mehrkampf nächstes Wochenende in Magdeburg eine Wettkampfpause zu gönnen. Traditionell überprüfen die Jungen und Mädchen des ASV- Talenteteams ihre Form vor den Landesmeisterschaften bei einem Wettkampf und nutzten das Traditionssportfest der TSG Leuna, um unter anderem einige Stoß- und Wurfdisziplinen unter Wettkampfbedingungen zu trainieren. Für den ersten Paukenschlag zwischen den vielen und heftigen Regenschauern sorgte Jennifer Kunze (13). Sie sprintete im Vorlauf die 75 Meter in fast unglaublichen 9,57 Sekunden und näherte sich damit dem Landesrekord (9,4 Sekunden) von 2001. Im Finallauf kam sie auf 9,68 Sekunden. In Kunzes Schatten wurde Josefine Schmeichel Dritte in 10,64 Sekunden. Der nächste Paukenschlag ließ das moderne Stadionrund wieder aufhorchen. Kunze beim Kugelstoßen. Kein Stoß unter elf Meter. Der weiteste wurde mit 11,90 Meter vermessen. Persönlicher Rekord Nummer zwei an einem Tag! „Fine Schmeichel wurde hier mit 8,72 Meter Zweite. Dieser Platz blieb ihr auch im Weitsprung vorbehalten. Der Sieg ging wie erwartet an Kunze, die wie alle anderen auch in der Weitsprunggrube weit unter den eigenen Erwartungen blieb. Offenbar waren die Windverhältnisse nicht die besten. Nicht unzufrieden war ASV-Übungsleiter Georg Rausch, der sich immerhin mit zwei Silbernen (100/200 Meter) an der Medaillenjagd der ASV beteiligte mit seinen Schützlingen. Denn auch die „kleinen Talente Maximilian Sluka, Till Blättermann, Hannes Kabel, Zoe Wilke und Robert Rausch machten ihre Sache gut und sammelten eifrig Edelmetall. Insgesamt brachten die 13 ASV-Starter aus Leuna 10 Goldmedaillen, 11 Silberne und 11 Bronzemedaillen mit nach Hause. Ein gutes Ergebnis, wenn man bedenkt, dass in Leuna mehr als 250 Teilnehmer aus 34 Vereinen (aus fünf Bundesländern) am Start waren. In zwei Wochen müssen die Schüler B und A (12 bis Junioren) bei den Landesmeisterschaften in den Einzeldisziplinen vor der Sommerpause in Halberstadt noch einmal ran. Letztes Training der ASV- Leichtathleten vor den Ferien ist am Mittwoch, dem 6. Juli, an der Moltkewarte. Dort verabschieden sich die Leichtathleten traditionell mit einer Grillparty in die Ferien. Peter Lindner / 21.06.2011 (188) Sprinterin Zoe Wilke suchte bei den Regengüssen Schutz unterm MZ-Regenschirm. (143) Robert Rausch war über die 50 Meter einmal wieder nicht zu schlagen. (169) Jennifer Kunze läuft über die 75 Meter neue persönliche Bestzeit. Hinter ihr „Fine Schmeichel, die 3. wird. Beim Pfingstsportfest des TSG Leuna gab es für die ASV-Sportler folgende Ergebnisse: Till Blättermann: ![]() 1. 50 Meter, 8,02 sek.![]() ![]() ![]() ![]() 1. Weitsprung, 3,93 Meter![]() ![]() ![]() ![]() 4. Ball, 33,23 MeterRobert Rausch: ![]() 1. 50 Meter 7,67 sek.![]() ![]() ![]() ![]() 2. Weitsprung 4,38 Meter![]() ![]() ![]() ![]() 5. Ball 38,29 MeterHannes Kabel: ![]() 2. 1000 Meter 3:25,37 min.![]() ![]() ![]() ![]() 5. Ball 36,87 Meter![]() ![]() ![]() ![]() 5. Weitsprung 3,88 Meter ![]() ![]() ![]() ![]() (pers. Bestwert)Maximilian Sluka: ![]() 1. 1000 Meter 3:14, 72 ![]() ![]() ![]() ![]() (pers. Bestwert)![]() ![]() ![]() ![]() 3. Ball 39,84 Meter![]() ![]() ![]() ![]() 3. Hochsprung 1,20 Meter![]() ![]() ![]() ![]() 3. Weitsprung 4,20 Meter![]() ![]() ![]() ![]() 4. 50 Meter 7,94 sek.Benjamin Oertel: ![]() 3. 75 Meter 11,75 sek.![]() ![]() ![]() ![]() 3. 1000 Meter 4:01,87 Minuten![]() ![]() ![]() ![]() 5. Weitsprung 3,69 MeterJustin Strahl: ![]() ![]() 1. 75 Meter 10,64 sek.![]() ![]() ![]() ![]() 1. Weitsprung 4,37 Meter![]() ![]() ![]() ![]() 2. 1000 Meter 3:49,32 MinutenGeorg Rausch: ![]() 2. 100 Meter 13,83 sek.![]() ![]() ![]() ![]() 2. 200 Meter 28,25 sek.Michelle Audehm: ![]() 2. Kugelstoßen 6,28 Meter![]() ![]() ![]() ![]() 6. 75 Meter 11,82Jennifer Kunze: ![]() 1. 75 Meter 9,57 sek.![]() ![]() ![]() ![]() 1. Weitsprung 5,08 Meter![]() ![]() ![]() ![]() 1. Kugelstoßen 11,90 Meter![]() ![]() ![]() ![]() 3. Speer 25,27 MeterJosefine Schmeichel: 2. Kugel 8,72 Meter![]() ![]() ![]() ![]() 2. Weitsprung 4,48 Meter![]() ![]() ![]() ![]() 3. 75 Meter 10,64 sek.Luisa Völkel: ![]() ![]() 2. Kugel 6,36 Meter![]() ![]() ![]() ![]() 2. 300 Meter 53,68 sek.![]() ![]() ![]() ![]() 3. 100 Meter 15,38 sek.![]() ![]() ![]() ![]() 4. Weitsprung 3,82 MeterMaxie Lindner: ![]() 1. Kugelstoßen 8,84 Meter![]() ![]() ![]() ![]() 2. Speer 15,53 Meter![]() ![]() ![]() ![]() 3. Weitsprung 4,21 Meter![]() ![]() ![]() Leichtathletik: Mit ASV-Dress und Spikes übern „großen Teich“ Sangerhäuser Hürdenspezialist Peter Seifert geht für ein Jahr in die USA „Zum Abschied das Finale“, schwärmte Trainervater Ulrich Seifert beim Endlauf über die 400 Meter Hürden bei den 70. Deutschen Jugendmeisterschaften. Punkt 18.35 Uhr fiel dann im Jenenser Ernst-Abbe-Stadion für die B-Jugendlichen (16/17 Jahre) der Startschuss für das Rennen über die Stadion-Runde, gespickt mit zehn Hürden – 91,4 Zentimeter hoch. Nach nicht einmal einer Minute, oder nach knapp 56 Sekunden um genau zu sein, stand fest: der ASV- Hürdensprinter Peter Seifert hatte sensationell den 4. Platz erreicht, mit 55,84 Sekunden eine neuen persönlichen Rekord aufgestellt und eine Medaille denkbar knapp verpasst. Und das auf der ungeliebten Bahn 8. Dabei kam der flinke Sangerhäuser noch auf Platz drei liegend auf die Zielgerade. Das veranlasste auch den Landestrainer Wolfgang Thier zu sagen: „Ein tolles Rennen, mutig angegangen und gut mitgehalten mit den besten deutschen Hürdenhoffnungen“. Mit diesem grandiosen Finallauf bei den Deutschen Jugendmeisterschaften verabschiedete sich Peter Seifert - vorerst - von der deutschen Leichtathletikbühne. Mit dem Erreichen des Endlaufes erfüllte er sich sein großes sportliches Ziel. Mehr ist als Freizeitsportler unter den gegebenen Bedingungen kaum erreichbar. Dabei ist es noch nicht einmal zehn Jahre her, dass der ASV- Sportler die ersten bescheidenen Erfolge erzielte. Ulrich Seifert, Vater und Trainer des Schollschülers, erinnert sich: „Im Februar 2002 stand Peter bei den Hallenkreismeisterschaften als 3. über 30 Meter zum ersten Mal auf einem Siegertreppchen“. Ein Jahr später war er schon dreimal an gleicher Stelle ganz oben und wurde daraufhin vom ASV Sangerhausen angeworben. Dabei verlief sein erster Wettkampf im blauen Dress alles andere als erfolgreich. Im 1000-Meter-Lauf beim Turbine Sportfest in Halle wurde er vom Oberkampfrichter Lutz Schendel gleich disqualifiziert. In Führung liegend hatte er einen halleschen Läufer auf der Zielgeraden nicht überholen lassen. Peter Seifert und der Oberkampfrichter sind übrigens gute Freunde geworden. Schendel war am Wochenende einer der Ersten, die dem Sangerhäuser zu seiner überragenden Leistung beglückwünschten. Seit zehn Jahren sammelt Peter Seifert Medaillen wie andere Briefmarken. Bei seiner ersten Bezirksmeisterschaft 2003 belegte Seifert Junior jeweils einen 3., 5. und 8. Platz und steigerte sich bis heute kontinuierlich. Mittlerweile freut sich das Sangerhäuser ASV-Talent über 22 Bezirksmeistertitel, zwölf Siege bei Landesmeisterschaften, auf drei Mitteldeutsche Meistertitel. Zudem wurde der junge Mann einmal Norddeutscher Meister und Vizemeister und holte sich in Hamburg beim größten Deutschen Schülersportfest zwei Siege und schlug dort die junge deutsche Hürden-Elite. Vor einer Woche wurde Peter Seifert nach einem großartigen Lauf bei den Deutschen Jugendmeisterschaften nun Vierter. Seine weitere sportliche Zukunft ist freilich ungewiss. Sie hängt von den Möglichkeiten an seiner Highschool in den USA im Bundesstaat Washington ab. Das blaue ASV-Trikot und die Spikes hatte Peter Seifert jedenfalls mit im Koffer als er diese Woche zu seinem großen Abenteuer USA über den „Großen Teich“ flog. Alles Gute! Peter Lindner / 19.08.2011 ASV-Trainer und Vater Uli Seifert befestigt die Startnummer. Medaille knapp verpasst. Peter Seifert ganz links auf Bahn 8. Geschafft! Im Finale Platz 4. ![]() ![]() ![]() Leichtathletik: Gnauck schürft Gold in Sacramento Der ASV-Geher gehört mit zweimal Gold, zweimal Silber und einmal Bronze mit zu den erfolgreichsten Sportlern der Weltmeisterschaften. Sacramento- Mit zweimal Gold, zweimal Silber und einmal Bronze gehört der ASV-Geher Dick Gnauck mit zu den erfolgreichsten Sportlern der deutschen Nationalmannschaft, die jetzt von den Senioren-Weltmeisterschaften im Gehen, Marathon und Cross aus Sacramento (USA) zurück gekommen ist. Nach seinem überraschenden Vizemeistertitel über die 5000 Meter im Bahngehen (die MZ berichtete) und dem WM-Titel in der Teamwertung über die 10 Kilometer auf der Straße sowie einem weiteren Vize-Meistertitel (48:46,58 Minuten) gönnte sich das 45-jährige Geherass ein paar Tage Ruhe vor dem „großen Sturm, wie er es formulierte – dem 20-Kilometer- Straßengehen. Auf den langen Kanten hatte sich Gnauck mit einem Extra- Programm vorbereitet. Dafür strampelte der Taxi-Fahrer mehr als 5000 Meilen in gut 2000 Meter Höhe. „Ein gutes Training für 20 Kilometer, schätzte Gnauck gegenüber der MZ ein. Der Kurs sei schwierig gewesen, so Gnauck, trotz dem „liefen die 20 Kilometer recht optimal. Am Ende musste der Sangerhäuser ASV-Geher nur dem Mexikaner Royce Banda den Vortritt lassen, der an diesem Tag „einige Körnchen mehr drauf hatte. Gnauck holte sich nach einem packenden Rennen den Titel eines Vize-Weltmeisters in 1:40:39, 21 Stunden hinter Banda, der für die Strecke 1:39:36,12 Stunden brauchte. In der Team-Wertung holte sich Deutschland den Titel (Dick Gnauck, Steffen Meyer, Uwe Schröter) vor der Mannschaft der USA. „Jetzt sind es fünf Medaillen, da kann ich zufrieden nach Hause fliegen, so der Goldsucher von Sacramento per Mail zur MZ. Apropos Sacramento: Während des großen Goldrausches so um 1850 hatte das kleine Nest am Zusammenfluss des American River und des Sacramento River gerade einmal 6.000 Einwohner. Heute ist Sacramento die Hauptstadt des US-Bundesstaates Kalifinien und präsentiert sich als aufregende Metropole mit rund 500.000 Einwohnern. Das heiße Klima machte den Sportlern einiges zu schaffen, 40 Grad Celsius und geringe Luftfeuchtigkeit „knabberten an den Kräften. Insgesamt war man freilich in der deutschen Mannschaft mit der Medaillen-Ausbeute bei den Senioren- Weltmeisterschaften zufrieden. Mit 128 Medaillen landeten die deutschen Männer und Frauen auf Platz zwei der Nationenwertung, hinter den USA, die es auf sage und schreibe 525-mal zu Edelmetall brachten. Immerhin hatte das deutsche Team Australien (124 Medaillen) hinter sich gelassen. Die nächsten Weltmeisterschaften der Senioren finden übrigens in Budapest (Ungarn) und Lyon (Frankreich) statt. „Da haben wir es nicht so weit, kommentierte Gnauck die Entscheidung. Peter Lindner / Juli 2011 ASV-Geherass Dick Gnauck kontrolliert seine Rundenzeit. ASV-Geherass siegt nicht nur – er trainiert auch erfolgreich seine Mannschaftskameradin Rica Ditten. ![]() ![]() Karate: Mit neuen Farben in die Sommerpause Am 2.7. und 5.7.2011 stellten sich 15 Kinder der Abteilung Karate den kritischen Augen von Prüfer Stefan Lampe. Alle waren gut vorbereitet und haben mit guten Leistungen bestanden. Ab sofort dürfen wir 4 neue Weißgurte (9. Kyu), einen Weiß-Gelbgurt, 3 Weiß-Orangegurte, 2 Weiß-Braungurte, einen Gelbgurt (8. Kyu) und 4 Orangegurte (7. Kyu) in unseren Reihen begrüßen. Herzlichen Glückwunsch! Bianka Franz, 12.07.2012 Asiatischer Kampfsport: Mit gemeinsamen Training der Asiatischen Kampfsportarten in die Sommerpause Zu einem gemeinsamen Training der asiatischen Kampfportarten Karate, Judo und Ju Jutsu beim ASV 1902 Sangerhausen e.V. erschienen trotz schönsten Sommerwetters 29 Budosportler. Mario Scholz (3. Dan Shotokan Karate) eröffnete die Veranstaltung mit einer kleinen Erwärmung und ging dann über in den Atemibereich. Hier wurde besonders auf Stand und Technikausführung geachtet um später „Sen no sen (Gegenangriff während des Angriffs) richtig auszuführen. Dabei wurden das Distanzgefühl, die Reaktionszeit und die Treffsicherheit geschult. Nach einer Stunde übergab Mario Scholz das Training an den Ju-Jutsu-Trainer Rex Hodalsky (2. Dan Ju Jutsu). Auf einen Rückenhandschlag folgte hier eine Hebelkette, die stufenweise erlernt wurde. Da Karatekas und Judokas mit Hebeln nicht so vertraut sind, suchte sich jeder Ju-Jutsuka einen Partner der anderen Sportgruppe, um partnerweise effektiver die Hebel zu erlernen und sich auch gegenseitig besser kennen zu lernen. Das war das „Geheimrezept, um in einer Stunde eine Kombination mit einer Hebelkette zu erlernen. Trotz hochsommerlichen Temperaturen und vielen neuen Techniken arbeiteten alle Sportfreunde über zwei Stunden hochkonzentriert mit. Zum Abschluss des Tages wurde gemeinsam gegrillt. Es war ein lustiger Abend mit sehr viel Spaß, der erst am frühen Morgen (01:30 Uhr) endete. Vielen Dank an alle Mitwirkenden und einen besonderen Dank an den Hauptorganisator Nico Dietz (2. Dan Shotokan Karate). Wir freuen uns heute schon auf das gemeinsame Jahresabschlusstraining im Dezember! Roman Zeiler, 10.07.2011 Leichtathletik: Keine Sommerpause für ASV-Läufer Altersklassensiege beim 10. Jakobuslauf in Hettstedt für Sangerhäuser Läufer Hettstedt – Keine Sommerpause für die Sportler der Abteilung Leichtathletik des ASV Sangerhausen. Drei Alterklassensiege holten Läufer des ASV am Wochenende in Hettstedt. Dazu gab´s noch einen zweiten und einen dritten Platz. Zur zehnten Auflage des Hettstedter Jakobuslaufes waren rund 220 Teilnehmer am Start. Bei Temperaturen von deutlich unter 20 C° war das Laufen für die Starter offensichtlich deutlich angenehmer als bei den hochsommerlichen Verhältnissen der Vorjahre. Sogar der angekündigte Regen blieb zum Glück aus. Mit Animationsprogramm für die Kinder, einer Tombola und reichlichem Verpflegungsangebot hatten die Organisatoren wieder einiges auf die Beine gestellt. Die Medaillen für die Teilnahme konnte man sogar essen, es war eine essbare Jakobsmuschel. Sogar das MDR-Fernsehen war vor Ort, offenbar aus Mangel an vorzeigbaren Fußballspielen. Bei den zehnjährigen Jungen siegte ASV-Nachwuchs-Talent Robert Rausch über die drei Kilometer in 11:54 Minuten. Papa Georg Rausch (35) wurde dritter über die 7 Kilometer (28:13 Minuten). Vor ihm kam Volker Hellmann (35) ein, der über die Distanz zweiter wurde in 28:12 Minuten. Anja Franke (30) gewann ihre Altersklassenwertung in 39:12 Minuten. Ehemann Mann Daniel Franke und Thoralf Weber ließen sich in der Sommerpause auch von 14 Kilometern nicht abschrecken und wurden in ihrer Alterklassenwertung Sieger (Weber) und Zweiter (Franke). Weber absolvierte die 14-Kilometer-Distanz in 57:05 Minuten, Franke benötigte 57:26 Minuten. Peter Lindner / Juli 2011 ASV-Talent Robert Rausch siegte klar und hatte auf der 3 Kilometer langen Strecke auch vor den älteren Läufern die Nase vorn. ![]() Leichtathletik: Kunze für Landesauswahl nominiert ASV-Talent startet in drei Disziplinen beim Dreiländerkampf. Halle/Sangerhausen – Landestrainer Wolfgang Thier hat gestern die ASV-Sportlerin Jennifer Kunze für den Dreiländerkampf der Schüler B (12 und 13 Jahre) am 10. September in Leipzig nominiert. Das ASV-Talent hatte bei den jüngsten Landesmeisterschaften in den Einzeldisziplinen in Haldensleben und beim Mehrkampf in Magdeburg vier Landesmeistertitel geholt. Sahnehäubchen zu den Meistertiteln waren zwei Landesrekorde im Blockwettkampf und im Weitsprung. Beim Blockwettkampf (Hochsprung, Weitsprung, Ballwerfen, 75-Metersprint, 60 Meter Hürden) hatte Kunze 2.872 Punkte geholt und den alten Landesrekord des Magdeburger Multitalents Francés Hadam (2.755 Punkte) mit 117 Zählern klar überboten. Bei den Einzelmeisterschaften in Haldensleben (die MZ berichtete) siegte die Sangerhäuserin mit 5,65 Meter und legte eine bis dato einzigartige Serie in ihrer Altersklasse (5,21, 5,33, 5,33, 5,33, 5,65 Meter) hin. Den Weitsprunglandesrekord hatte bislang Manuela Milde (VfL Gräfenhainichen) mit 5,58 Meter in Besitz. Den hatte sie 1992 in Salzgitter aufgestellt. Mit ihrem 5,65-Meter-Sprung dürfte Jenny Kunze ihren Fabelsprung von Rottleberode bestätigt haben. Denn beim 6. Südharzcup war das Ausnahmetalent auf eine Weite von 5,83 Meter „gesegelt. Allerdings wurde dieses Weite bislang nicht als Landesrekord anerkannt, da keine Windmessung vorgenommen worden war. Inzwischen gibt es aber einen Beschlussvorschlag des Präsidiums des Leichtathletikverbandes Sachsen-Anhalt (LVSA), Windmessungen nur noch bei Meisterschaften vorzunehmen. Beim Dreiländerkampf in Leipzig wird Kunze im Weitsprung, im Sprint und im Kugelstoßen für die Farben Sachsen- Anhalts starten. Mehr Starts sind laut Reglement nicht erlaubt. Zudem wird Jennifer Kunze bereits einen Tag später im Berliner Olympiastadion beim Finale „Deutschland sucht den Supersprinter – Sprintasse in Aktion versuchen ihren Vorjahressieg zu verteidigen. Im letzten Jahr war das ASV-Mädchen vor mehr als 45.000 Zuschauern schnellste Schülerin Deutschlands geworden und hatte als 12-Jährige sogar die Jungen der Alterklasse 13 geschlagen. Die Länderkämpfe der Schülerteams zwischen Sachsen-Anhalt, Thüringen und Sachsen haben eine lange Tradition. Im vorigen Jahr hatte der Thüringer Landesverband die Organisationsfäden in der Hand, in diesem Jahr sind die Sachsen an der Reihe. Peter Lindner / Juli 2011 ASV-Ausnahmetalent Jennifer Kunze verbesserte den Uralt-Landesrekord im Weitsprung aus dem Jahre 1992 jetzt auf 5,65 Meter. ![]() Leichtathletik: ASV-Talente in Hamburg erfolgreich Tolle Bilanz in der Jahnkampfbahn: Dreimal Gold, viermal Silber, dreimal Bronze und ein Pokal für die beste Leistung. Hamburg – „Wer hier in Hamburg gewinnt gehört zu den Besten in Deutschland. Mit diesen Worten eröffnete Oliver Voigt, Cheforganisator des größten Kinder- und Jugendsportfestes Deutschlands, in Hamburg das „Fest der 1000 Zwerge. Unter den mehr als 1200 Teilnehmern aus rund 130 Vereinen aus allen Bundesländern war auch ein 20-köpfiges Nachwuchsteam des ASV Sangerhausen am Start. Für den ersten Paukenschlag aus ASV-Sicht sorgte schon am Samstag Robert Messerschmidt (14). Der Schollschüler sprintete im 100-Meter-Lauf auf Platz zwei (12,25 Sekunden). Zwei Stunden später musste Messerschmidt noch einmal ran und holte sich die zweite Silbermedaille über die 300 Meter, die er auf der schnellen Tartanbahn in der Hamburger Jahn-Kampfbahn in 40,70 Sekunden bewältigte. Selten gelaufen aber in Hamburg immer wieder ein Erlebnis: die 4x80-Meter-Hürdenstaffel (Pendelstaffel). Das ASV-Quartett mit Julia Pollag, Jette Schönemann, Alexandra Jankowski und Maxie Lindner verpassten mit ihrem 4. Platz eine Medaille. Die 4x100 -Meterstaffel des ASV (Conradi, Schönemann, Lindner, Jankowski) landete auf einem 10. Platz (56,84 sek.) Für das neu aufgestellte Staffelquartett nur aus Scholl-Schülerinnen ein beachtliches Ergebnis. Erwähnenswert am ersten Wettkampftag die Ergebnisse im Speerwerfen. Immerhin schafften es Jette Schönemann (15) und Alexandra Jankowski (14) mit 24,42 und 23,43 Meter ins Finale. Für beide Platz 8. Jankowski holte sich im B-Finale über die 100 Meter Platz 3 und Schönemann wurde im 300-Meter-Lauf 7. Der zweite Tag gehörte den jüngeren Talenten (10 bis 13 Jahre). Und da hatte der ASV-Sangerhausen ebenfalls einige „Trümpfe im Köcher. Zu einem regelrechten Krimi entwickelte sich der Wettkampf am Kugelstoßring. Mit Sophie-Marie Malinowski (LG Neumünster) hatte sich Jennifer Kunze mit einer Stoß- und Wurfspezialistin auseinanderzusetzen. Die hatte 11,93 Meter vorgelegt. Das ASV-Mädchen ließ mit der Antwort nicht auf sich warten: 12,02 Meter! Dann noch einmal 12,14 Meter (neue persönliche Bestleistung). Im letzten Versuch wuchtete Malinowski die Eisenkugel schließlich auf die unglaubliche Siegerweite von 12,30 Meter. Kunze konnte sich über einen zweiten Platz freuen und sprintete wieder zur Weitsprunganlage, beide Wettkämpfe liefen nämlich parallel. 4,82 Meter im ersten Versuch. Kunzes Gesichtsausdruck sagte alles. Aber dann: 5,47, 5,53, 5,51 und noch fünf „kleine Zentimeter fehlten zur Meeting-Bestleistung. Etwa 3000 Zuschauer auf den Rängen heizten die Stimmung und klatschten rhythmisch. Im letzten Sprung dann 5,71 Meter! Bestleistung und neuer Landesrekord. „Ich habe es geschafft, jubelte Kunze und wurde von ihren Vereinskameraden umringt. Das Freude und Tragik im Sport ganz dicht beieinander liegen zeigte sich eine Stunde später. Beim Warmmachen für das 75 -Meter-Sprintfinale zog sich Jennifer Kunze, die haushohe Favoritin, eine Verletzung zu. Im Vorlauf hatte sie ihre Konkurrentinnen mit 9,84 Sekunden regelrecht deklassiert. Aus der Traum vom zweiten Hamburg-Gold. Und dann sollte sie auch noch die Staffel zur Medaille führen. Traurige Gesichter im ASV-Rund. Die hellten sich dann beim 75-Meter- Sprint der B-Schüler (12 Jahre) auf. Zur Überraschung aller hatte sich Justin Strahlt mit der zweitbesten Zeit für das Finale qualifiziert – und stürmte dort zum Sieg. 10,55 Sekunden. So schnell war der flinke Sangerhäuser über diese Strecke noch nie unterwegs. Während Strahl noch mit einem dritten Platz im Ballwerfen glänzte, holte Maximilian Sluka (11) über die 1000 Meter den nicht ganz unerwarteten Sieg. Slukas „Höllenritt über die letzten 200 Meter ließen Phillip Kröning (SV Mahlow) keine Chance. 3:13,25 Minuten, da fehlten Sluka zum neuen Landesrekord nur drei Zehntel-Sekunden. Dann die Überraschung des Tages: Till Blättermann (9) hatte schon beim Weitsprung mit einem Satz über 4,32 Meter für Aufsehen gesorgt. Das war Platz fünf bei mehr als 60 Startern der Zehnjährigen. Blättermann hatte sich auch einen Finalplatz über die Meter gesichert und stürmte dort nach 7,84 Sekunden ins Ziel. Über den Sieger musste schließlich das Zielfoto entscheiden. Zeitgleich mit Pascal Texter (LG Priegnitz) und Platz zwei. „Sensationell, kommentierte ein Hamburger Trainer das Abschneiden der kleinen ASV-Truppe. Die praktisch in fast jedem Finale vertreten war. „Ein schöner Saisonabschluss, so ASV-Trainer Georg Rausch, der seinen Sohn Robert trösten musste, der im Weitsprung mit 4,37 Meter 4. wurde und dessen Traum vom Sprintsieg wegen einer Verletzung platzte. Noch erwähnenswert die Leistungen von Neueinsteiger Andrej Kurotschkin, der sich gleich bei seinem ersten Einsatz mit der 4x75-Meter-Staffel Bronze holte und manches Loch in anderen Staffel stopfte. Peter Lindner / 28.09.2011 Kleine Olympiade für den Nachwuchs Leichtathletik im Aufwind. Nahezu wieder 3000 Zuschauer bei der 33. Auflage beim „Fest der 1000 Zwerge in Hamburg. Vor 33 Jahren war vom Sportverein HSV die von der Norddeutschen Presse als Nachwuchsolympiade geadelte Sportveranstaltung aus der Taufe gehoben worden. Das sportliche Kräftemessen des leichtathletischen Nachwuchses war eine Antwort auf die damals erfolgreiche Spartakiadebewegung in der DDR. Das „Fest der 1000 Zwerge der 10 bis 15-jährigen Nachwuchstalente ist inzwischen Deutschlands größtes Sportfest mit internationaler Beteiligung. Der Leistungsstützpunkt des ASV Sangerhausen hatte vor zwei Jahren erstmals eine Einladung nach Hamburg erhalten und überraschend den 4. Platz in der Mannschaftswertung errungen und Meeting-Rekorde aufgestellt. HSV-Cheforganisator Oliver Voigt sprach für das nächste Jahr wieder eine Einladung aus. Voigt: „Der ASV ist eine Bereicherung für unser Sportfest. ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Die Bronzestaffel: Strahl, Kurotschkin, Oertel, Franke. Kunzes Sprung zum Sieg. Nicht aufzuhalten. Sluka bei seinem 1000-Meter-Sieg. Fine Schmeichel (links) und Julia Conradi gratulieren zum Sieg. Werbefläche: Schnelle ASV-Beine. Familiensporttag am E-Center in Sangerhausen Max Hellermann, Jan Josef Grosche und Jens-Uwe Krebs sind die sportlichsten Sangerhausen/MZ – Viel Vorbereitung, viel Werbung und doch kamen zur ersten Kooperationsveranstaltung des Edeka-Centers, des Ski- und Freizeitsportvereins Wippra e.V. und des Athletischen Sportvereins Sangerhausen e.V. zum Familiensporttag weniger Teilnehmer als gedacht. Die Resonanz sei in Ordnung, aber die Zielvorstellungen lagen höher. Udo Michael, stellvertretender ASV-Chef, ist ratlos und weiß nicht, woher das scheinbar mangelnde Interesse kommt. In den 1960er bis 1970er Jahren fand traditionell die sogenannte Friedensfahrt in der Sangerhäuser Westsiedlung statt. „Da sind Massen mitgeradelt und ich kam auch immer mit meinem klapprigen Fahrrad, erinnerte sich Michael zurück. Aus dieser Veranstaltung bildete sich letztlich der Kindercup heraus, der auch am Samstag stattfand. Fahrradfahren ist eine Leidenschaft von Leonard Kaiser. „Es war schon immer mein Traum, mal bei einem Radrennen mitzufahren, aber bei denen sind meistens nur Rennräder mit dünnen Reifen erlaubt. Aber heute habe ich eine Chance, freute sich der 13-Jährige. Rechtzeitig wurden er und seine Eltern jedoch auf den Familiensporttag im Helmepark aufmerksam. Beim sogenannten „Fette-Reifen-Rennen erkundigte er sich mit Freund Carlo erst einmal über die Streckeneigenschaften. „Ich muss wissen, wie ich mir meine Kräfte einteilen muss, begründete der 13- Jährige. Schließlich radelte er am Morgen bereits mit Vater Kai Uwe und Mama Katharina bei der rund fünfstündigen Familienradtour mit. Vom kräftigen In-die-Pedale-Treten schmerzten die Füße des sportlichen Jungen schon ein wenig. Mit Ehrgeiz und Disziplin ergatterte sich der Schüler beim Skoda-Radrennen in der Altersklasse 1998-2002 dennoch den zweiten Rang und musste sich nur Jan Josef Grosche geschlagen geben. Die Revanche besteht aber – im nächsten Jahr. Im Jahrgang 2003-2005 setzte sich Max Hellermann an die Spitze. Der gerade einmal siebenjährige Lukas Krebs aus Nordhausen nimmt in seinem jungen Alter bereits als Wettkampffahrer im Inlinersport teil. Beim Suzuki-Inlinercup feuerte er allerdings nur Papa Jens-Uwe an, der als Schnellster scheinbar mühelos dahin gleitend so manchen Wettbewerber mehr als einmal umrundete. Mehr als 25 km schaffte er in einer halben Stunde. Um Rekorde ging es allerdings beim Inlinercup nicht; vielmehr um die Fitness. Mit 69 Jahren stach der älteste Teilnehmer Sigurd Wozilka auf den Skates hervor, denn ältere Sportler waren bei den Wettkämpfen rar gesät. „Bei der Wärme ist es schwierig, durchzuhalten, aber 13 km will ich schon schaffen, motivierte sich der Senior selbst. Beim Sporttag zählt er mittlerweile zu den Stammgästen. „Da sieht man das Fett schmelzen, lachte Ehefrau Ute, die mit einer Wasserflasche in der Hand haltend am Rand stand. Salzmann (MZ) / 12.09.2011 ![]() Ju Jutsu: Gemeinsames Training mit dem Weltmeister im Ju-Jutsu Matthias Huber Nach fast 7-stündiger Bahnfahrt wurde der Ju Jutsu Duo Weltmeister Matthias Huber (1. Dan JJ) von knapp 50 Kindern und Jugendlichen aus 7 Vereinen sehnsüchtig erwartet. Seine Aufgabe an diesem Tag bestand darin den Bundesjugendlehrgang des Deutschen Ju Jutsu Verbandes (DJJV) zu leiten. Welches Motto sollte da besser passen als „Trainieren wie kleine Weltmeister. Mit seiner sympathischen Ausstrahlung gelang es Matthias die jungen Ju-Jutsu-Ka schon in der Erwärmung zu begeistern. Auf seine Frage hin, ob es ein spielerischer Lehrgang oder ein richtig „hartes Training werden soll, antworteten alle einstimmig „HARTES TRAINING!. Und so sollte es auch sein. Matthias erklärte zunächst worauf es beim Duo-Wettkampf ankommt: auf dynamische, explosive und vor allem perfekte Techniken, die mit Körperspannung und Kiai demonstriert werden. Dieses wurde zunächst für Atemitechniken geübt. Anfangs noch zaghaft und schüchtern, war der Kampfschrei am Ende des Lehrgangs eine unüberhörbare Selbstverständlichkeit. Anschließend zeigte der Weltmeister einen Handwurf. Die Schwierigkeit dabei ist, dass der Geworfene einen freien Fall zeigen muss. Durch seine hervorragende methodische Herangehensweise gelang es Matthias fast jeden Lehrgangsteilnehmer die Angst vor diesem Sturz zu nehmen, sodass sich selbst die Kleinsten an die Fallschule des erst im 1. Kyu (braunem Gürtel) geforderten „Freien Falls herantrauten und auch meisterten. Die erste Hälfte des Lehrganges verging wie im Fluge doch langsam hörte man knurrende Bäuche. Für die leibliche Verpflegung der ausgezehrten Sportlerinnen und Sportler möchten wir uns bei Eltern und Trainern des ASV Sangerhausen bedanken, die verschiedene Salate, Getränke, Würstchen und Brötchen sponserten. Nach einer kleinen Verdauungspause wurden die letzten Techniken geübt bis es zum Highlight des Lehrgangs kam: dem Vergleichswettkampf. Die Kinder und Jugendlichen wurden entsprechend ihrer Graduierung in 4 Gruppen eingeteilt. Nach ersten Kämpfen in der eigenen Gruppe, durfte der jeweilige Gruppensieger zum Finale gegen die anderen Gruppensieger kämpfen. Dabei zeigte sich, dass sich Erfahrung im Wettkampfsport durchaus bemerkbar macht und auch auszahlt. So gewann das Duo- Paar Sarah-Sophie Pohl und Anika Gregor (Leinefelder Ju- Jutsu-Verein) den Hauptpreis. Da aber alle Ju Jutsukas ihr bestes gaben wurde auch dies entsprechend honoriert. Matthias Huber hat es geschafft die Wettkampfform Duo in die Vereine zu tragen, Interesse für den Wettkampfsport zu wecken und eventuell befand sich unter den Kindern ein Weltmeister von morgen. Das Potenzial hatten alle, wenn sie weiter so hart und fleißig trainieren wie zum Lehrgang. Franz Helbig & Katharina Röder / 26.09.2011 ![]() ![]() Leichtathletik: Der Tag der „Jenni" Kunze ASV-Ausnahmetalent wird am Sonntag beim Istaf Berlin wieder schnellste Schülerin Deutschlands. Einen Tag zuvor holt sie beim Ländervergleich drei Siege für Sachsen-Anhalt und wird erfolgreichste Sportlerin Mitteldeutschlands. Berlin/Leipzig – Gebannt schauen mehr als 100.000 Augen zur Speerwurfanlage. Gerade hat die Tschechin Barbara Spotakowa den Speer auf die Weite von 67,14 Meter gewuchtet. Nervös trippelt Christina Obergföll am Anlauf, sprintet zur Abwurflinie und gibt dem Wurfgerät eine Höllengeschwindigkeit mit auf den Weg. 64,95 Meter verkündet der Stadionsprecher. Platz zwei für die Offenburgerin, die in Daegu jüngst tränenreich eine Medaille verpasste. Eine Minute später. Jennifer Kunze blickt auf die Stadionuhr. 13.00 Uhr. Die Startzeit für das 50-Meter-Sprintfinale im Berliner Olympiastadion ist angezeigt. Neun Sprinterinnen hocken in den Startblöcken, jeder Muskel gespannt. Den Jubel im Stadionrund nehmen die jungen Damen nur im Unterbewusstsein war – der Sprecher verkündet gerade, dass 51.812 Besucher zum Jubiläums-Istaf gekommen sind. Konzentriert wartet Jennifer Kunze auf den Startschuss. Erinnert sich an den Tragik-Start eines Usain Bolt bei der letzten WM. Tausend Gedanken zucken durch ihr Hirn. Vor ein paar Tagen beim Training hatte die ASV-Sprinterin erst zwei Fehlstarts hingelegt. Da zog ASV-Trainer Karl-Heinz Lier die Augenbrauen hoch. „Ein Fehlstart soll mir heute nicht passieren, denkt Jennifer. Der Startschuss zerreißt ihre Gedanken. Dann geht alles automatisch, hunderte mal im Training geübt. Der Kunzestart ist „verhalten – vorsichtig formuliert. Zwei Konkurrentinnen sieht das ASV-Sprintass vor sich. Georgina Reinhold aus Berlin, schon im letzten Jahr ihre harte Gegnerin, und Franziska Ilzhöfer vom TSV Rudow – beide schnelle Mädchen, die in diesem Jahr schon tolle Sprint -Zeiten hingelegt hatten. Dann die raumgreifenden Schritte von Kunze, die Meter um Meter nach vorn stürmt und im Ziel gut zwei Meter Vorsprung hat. Bei 6,87 Sekunden bleibt die elektronische Zeitmessung stehen. Auf den Plätzen Reinhold (7,15 Sekunden) und Ilzhöfer (7,24 Sekunden). Im Block P auf den Zuschauerrängen toben 60 ASV-Fans und sind ganz aus dem Häuschen. „Jenni toi, toi, toi, steht in bunten Lettern auf weißem Tuch, das ausgelassen geschwenkt wurde. Jennifer Kunze sieht etwas ungläubig um sich. „Geschafft?, „Geschafft!. Winfried Dreger, der Chef der deutschen Talentförderung stürmt auf die blaue Tartanbahn und umarmt das Mädchen im blauen ASV-Trikot. „Ich hatte sie auf meinem Zettel, freut sich der Mann, der „Sprintasse in Aktion mit aus der Taufe hob und seit Jahren umsichtig organisatorisch begleitet. Schon im letzten Jahr verglich Dreger „Jenni Kunze mit Julia Fischer, die erst im Juli Siegerin im Diskus bei der U 23-WM geworden war. Ein Schwätzchen nach dem Sieg mit Fischer und Kugelstoß-Weltmeister David Storl, der im Kugelstoßring wieder wie ein Goliath agierte, war zwar ungeplant aber „sehr informativ. Und dann findet Jennifer Kunze auch ihr Lächeln wieder. Noch ein Date mit Olympiasiegerin Marlis Göhr und Sprint-Europameisterin Verena Sailer, dann zieht es die schnelle Kunze zu ihren ASV- Leuten, die sie mit großem Hallo begrüßen und in ihre Mitte nehmen. Umarmungen. „Haste toll gemacht, Jenni, sagt Jette Schönemann. „Der Tag der Jenni Kunze, steht im Titel. Falsch! Es war „das Wochenende der ASV-Leichtathletin, die am vergangenen Wochenende Schwerstarbeit zu leisten hatte. Denn am Samstag war die 13-jährige Ausnahmeathletin schon in Leipzig beim mitteldeutschen Ländervergleich am Start. Drei Starts, drei Siege, dreimal die volle Punktzahl für Sachsen- Anhalt. Dazu eine neue persönliche Bestleistung im Kugelstoßen: Auf 12,02 Meter wuchtete Kunze die Eisenkugel. 5,51 Meter im Weitsprung, 9,9 Sekunden über die 75 Meter! Da strahlte auch ASV-Trainer Karl-Heinz Liehr und Landestrainer Wolfgang Thier kam zum gratulieren. Es waren nicht nur die Siege, die am Samstag zählten. Da war der Kampf gegen die Nervosität und die Frage: „Geht das mit der hohen Belastung gut aus?. Es ging gut aus. Auszeichnung am Samstag beim Länderkampf als sportlichstes Mädchen Mitteldeutschlands und am Sonntag der Titel „Deutsche Supersprinterin. ASV- Herz, was willst du mehr? PS: Der ASV hat freilich nicht nur eine Jennifer Kunze. Bei den Supersprintern in Berlin standen neben Kunze Justin Strahl, Robert Rausch und Adrian Sauer im Finale von „Deutschland sucht den Supersprinter. Und da sind noch ein Robert Messerschmidt, eine Hanna Herrmann, eine Josefine Schmeichel und Zoe Wilke sowie Lena Burk oder Hannes Kabel. Alles Talente, von denen man künftig noch hören wird. Peter Lindner / 14.09.2011 Die Weltmeisterin im Diskuswerfen U23, Julia Fischer, freute sich mit Jennifer Kunze über den Sieg bei „Deutschland sucht den Supersprinter. Die ASV-Fan-Gemeinde hat „Jenni wieder in ihrer Mitte. „Berlino, der Kultbär, feiert mit den schnellsten Sprinterinnen Viktoria Dönicke (rechts) und Jennifer Kunze. Beide hielten die Fahne Sachsen-Anhalts hoch. Jennifer Kunze siegt in ihrem Finallauf überlegen. Winfried Dreger, Chef der Deutschen Talent- Förderung gratuliert als Erster. ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Leichtathletik: Deutschlands Supersprinterin heißt Jennifer Kunze Berlin – Die Sensation ist perfekt. Die deutsche Supersprinterin heißt Jennifer Kunze (13). Das Ausnahmetalent des ASV Sangerhausen siegte am Sonntag beim Finale „Deutschland sucht den Supersprinter und wiederholte ihren Erfolg aus dem Vorjahr. Vor rund 52.000 Zuschauern beim 70. Internationalen Stadionfest (Istaf) im Berliner Olympiastadion absolvierte Kunze die 50 Meter in 6,87 Sekunden. Ein Ticket für „Sprintasse in Aktion hatte auch ASV- Sprinter Justin Strahl (12) gelöst. Strahl wurde in seinem Finallauf 7. Am Freitag standen beim 18. Internationalen Stadionfest in Königswusterhausen die beiden zehnjährigen ASV-Sportler Robert Rausch und Adrian Sauer im Finale von „Deutschland sucht den Supersprinter. Rausch wurde in 7,64 Sekunden überraschend Zweiter. Sauer, der einen schlechten Start erwischte, wurde 8. in 8,1 Sekunden. (Wir berichten ausführlicher) Peter Lindner / 12.09.2011 ![]() ![]() ![]() Leichtathletik: 4. Sangerhäuser Stundenlauf - Wangemann siegt vor Weber Karsten Gauger übertrifft Zielstellung, Zuwachs bei den Bambini. Mit genau 14.107 Meter wurde das Ergebnis nach einer Stunde Lauf für Tim Wangemann (ASV-Laufgruppe) vor seinem Mannschaftskameraden Thoralf Weber (14031 Meter) vermessen. Auf dem dritten Platz landete bei der 4. Auflage des Sangerhäuser Stundenlaufs Enrico Heidenreich (ASV-Leichtathletik-Team), mit 13.686 Metern. Dessen Rekord aus dem Vorjahr blieb freilich unangetastet. Für Heidenreich war der Stundenlauf nicht nur ein Kampf um jeden Meter, sondern der Läufer quälte sich mit einer Achillissehnenverletzung über die Runden. Respekt. Respekt verdiente auch Karsten Gauger aus Uftrungen, der nach schwerer Krebserkrankung zum ersten Mal wieder die Laufschuhe für einen Stundenlauf geschnürt hatte und sein Ziel, 11.000 Meter in einer Stunde zu absolvieren, mit 359 Metern überbot. „Das tat mir richtig gut, so Gauger, der sich auf ein Feierabendbier freute. Mehr als 150 aktive Läuferinnen und Läufer hatten sich beim vierten Sangerhäuser Stundenlauf in die Starterlisten eingetragen. Beachtlich die Anzahl der kleinen Knirpse zwischen zwei und sechs Jahren, die über eine Stadionrunde dabei waren. „Das sind die Läufer von morgen, freute sich Cheforganisator Udo Michael über den Zuwachs an jungen Läuferhoffnungen. Neu in diesem Jahr war das Angebot, dass Mannschaften den Stundenlauf im Wechsel absolvieren konnten. Allerdings nutzten nur Schülerinnen und Schüler vom Schollgymnasium die Gelegenheit, mit Teamgeist eine Stunde Lauf hinter sich zu bringen. Anne Drechsler, Laura Walter, Louis Altenburg, Lena Angelstein und Hanna Thesius schafften in einer Stunde immerhin 14.228 Meter und waren damit besser als die „Profis. Und vielleicht machen ja im nächsten Jahr mehrere Schulklassen, Sportvereine oder Betriebsmannschaften beim Mannschaftsrennen über die Stunde mit. Den Schollschülern hat es jedenfalls einen „Riesenspaß gemacht. Übrigens: Der Sangerhäuser Stundenlauf hat sich als Traditionsveranstaltung am Vorabend des Kobermännchenfestes längst etabliert. Und: In diesem Jahr war das Kobermännchen (alias Steffen Rüdiger) sogar leibhaftig dabei und belegte einen beachtlichen 7. Platz mit 12476 Metern, die es in einer Stunde „erlaufen hatte. Peter Lindner / 08.09.2011 Das erfolgreiche Team des Schollgymnasiums. Es schaffte 14228 Meter in einer Stunde. Tim Wangemann (links) im Duell mit Enrico Heidenreich, der im vorigen Jahr mehr als 15.000 Meter schaffte. Karsten Gauger schaffte nach langer schwerer Krankheit mit 11359 Metern sein persönliches Ziel. Läufer-Nachwuchs unterwegs. Die Bambinis am Start mit Muttiunterstützung. ![]() ![]() ![]() ![]() Sportliche Party für die ganze Familie Mehr als 400 aktive Teilnehmer bei der Familienparty des ASV. Mehr als 400 aktive Teilnehmer hatten sich am Samstag in die Starterlisten des ASV für die traditionelle Familiensportparty eingetragen. Allein an der Kita-Olympiade hatten sich rund 100 Knirpse von Kindertagestätten beteiligt. Das größte Teilnehmerfeld stellte übrigens die Kindereinrichtung John- Schehr-Straße. Jan Müller, Sportkoordinator des ASV Sangerhausen war des Lobes voll: „Hier trägt die gute Zusammenarbeit Früchte. Denn der Athletische Sportverein unterstützt die Einrichtung seit vielen Jahren mit Sportangeboten. Einiges los auf dem Anhaltplatz in Sangerhausen Südwest war auch beim Volleyball- und Fußballturnier der Freizeitsportler. Während es hier um Punkte oder Tore ging, wetteiferten Sangerhäuser Familien mit Kind und Kegel um die beste Zeit, in der die aufblasbare Hindernisbahn zu überwinden war. Die Hindernisbahn, die übrigens zu den größten in Deutschland zählt, ist eigentlich 60 Meter lang. Am Samstag kam eine abgespeckte Variante zum Einsatz, die den Teilnehmern trotz allem tüchtig Spaß machte. Vor allem die jungen und Mädchen aller Altersgruppen nutzten Hindernisbahn, Hüpfburg und Riesentrampolin bis zur Erschöpfung. „Sport spricht viele Sprachen, ein Motto, dem sich der ASV schon lange verpflichtet fühlt. Klaus-Dieter Schmidt, der lange Jahre Vorsitzender des ASV war, hatte sich für die Integration von Auslände rn und Russland-Deutschen persönlich eingesetzt und freute sich am Samstag über die rege Beteiligung von ausländischen Mitbürgern und Übersiedlern aus der ehemaligen Sowjetunion. Und während Ringerlegende Waldemar Riedel eifrig am Grill Würstchen und Steaks brutzelte, waren Justin Iltner, Berik Aitkulov und Irina Iltner an den vielen sportlichen Stationen oder beim Kinderschminken anzutreffen. Bei der Familiensportparty konnte man auch das Sportabzeichen ablegen. Da hätten sich Organisatoren etwas mehr Präsenz der Sangerhäuser gewünscht. „Vielleicht kommen ja im nächsten Jahr mehr Sportabzeichen- Interessierte, hoffte Jan Müller, der schon heute wieder nach neuen Ideen sucht, um die sportliche Party für ganze Familie noch attraktiver zu machen. Peter Lindner / 26.08.2011 Spaß machte das hüpfen auf dem Riesentrampolin. Integration durch Sport. Justin und Irina Iltner sowie Berik Aitkulov machte die Sportparty viel Freude. Auf der großen aufblasbaren Hindernisbahn fühlten sich auch die Kitaknirpse pudelwohl. ![]() ![]() ![]() Leichtathletik: Peter Seifert verpasst knapp Bronze Jena – ASV-Hürdenspezialist Peter Seifert (männliche Jugend B) hat im Finale über die 400 Hürden am Samstagabend im Jenenser Ernst-Abbe-Stadion bei den 70. Deutschen Jugend- Meisterschaften knapp die Bronzemedaille verpasst und wurde sensationell Vierter. Für die Experten war es schon eine Überraschung, dass Seifert den Sprung ins Finale geschafft und manchen deutschen Spitzenläufer in seiner Altersklasse hinter sich gelassen hat. Der schnelle junge Mann vom ASV Sangerhausen war mit einer neuen persönlichen Bestleistung (54,88 Sekunden) und der sechstbesten Zeit unter die letzten Acht gekommen. Im Finallauf steigerte sich der Schollschüler erneut und verbesserte seine persönliche Bestleistung vom Vortag auf 54,84 Sekunden und bleibt damit Sachsen-Anhalts Spitzenläufer. „Durchkommen, hatte Trainervater Ulrich Seifert als Ziel formuliert – und Sohnemann Peter hielt sich nicht nur an die Vorgabe, sondern kam in der Zielkurve sogar an dritter Stelle liegend auf die Gerade. Dann machte sich das Handicap der Bahn 8 bemerkbar. Über den vierten Platz freute sich Seifert Junior, der nun für ein Jahr eine Highschool in den USA besuchen wird, riesig. „Das ist für mich wie eine Medaille, so Peter Seifert. Peter Lindner / 15.08.2011 ![]() Ringen: Auswärtskampf in Eisleben Am 5. Kampftag der Oberliga Nord-Ost stand für die Ringer des ASV Sangerhausen der 2. Auswärtskampf auf dem Programm. Eine lange Anreise war jedoch nicht von Nöten, da es zur 2. Mannschaft des KAV Mansfelder Land nach Eisleben ging. Keine einfache Aufgabe, da die Eisleber, deren 1. Mannschaft in der 2. Bundesliga ringt, über einen sehr großen Kader verfügen. So war es auch keine Überraschung, dass auf Seiten der Lutherstädter der ein oder andere Ringer aus der 1. Mannschaft eingesetzt wurde. Nichts desto trotz entwickelte sich ein spannender Mannschaftskampf. Im ersten Kampf des Abends bis 55 kg hatte Anton Riedel seinen Gegner jederzeit im Griff und siegte erwartungsgemäß nach drei Runden mit technischer Überlegenheit. Im Limit bis 120 kg gingen die Mannschaftspunkte dann aber leider kampflos an den KAV, da der Sangerhäuser Christian Mehlig aufgrund einer Verletzung nicht antreten konnte. Einen schweren Stand hatte danach Wayne Lüdecke in der Gewichtsklasse bis 60 kg. Er traf hier auf einen erfahrenen ausländischen Ringer und musste dann auch in den ersten zwei Kampfrunden Lehrgeld zahlen. Doch spätestens in der 3. Kampfrunde hatte er den Respekt abgelegt und spielte nun seine konditionellen Vorteile aus. Unter dem Jubel der mitgereisten Fans gewann er die Runden drei und vier. In der alles entscheidenden 5. Kampfrunde wollte er dann zuviel und wurde ausgekontert, so dass der Kampf mit 3:2 Runden an den Eislebener ging. Im Limit bis 96 kg freistil musste der Sangerhäuser Dirk Reitzig die Überlegenheit seines Gegners anerkennen und eine deutliche Niederlage einstecken, so dass der KAV Mansfelder Land zur Halbzeit mit 11:6 in der Mannschaftswertung in Führung lag. Für den Paukenschlag des Abends sorgte jedoch Martin Potz in der Gewichtsklasse bis 66 kg freistil. Er traf hier mit Felix Schulze auf einen Ringer, der eigentlich zum Kader der 1. Mannschaft des KAV Mansfelder Land gehört. Martin zeigte jedoch von Beginn an keinerlei Respekt und schulterte seinen Gegner bereits in der ersten Runde mit einer Zangentechnik. Nachdem dann auch noch André Mirau seinen Gegner in der ersten Runde auf beide Schultern legte, hatten die ASV-Ringer aus dem Rückstand zur Pause eine 14:11 Führung in der Gesamtwertung gemacht. Die endgültige Entscheidung musste somit in den beiden abschließenden Kämpfen im Limit bis 74 kg fallen. Im vorletzten Kampf des Abends traf dann Christopher Brunke auf den starken Eislebener Christian Bröschke. Mit einem Sieg hätte Christopher den Mannschaftserfolg perfekt machen können. Leider konnte er nur die erste Runde für sich entscheiden, so dass am Ende eine so nicht unbedingt erwartete 1:3 Rundenniederlage zu Buche stand. Im abschließenden Kampf stand Marko Rettkowski dann dem starken ausländischen Ringer Machatsch Machatschew gegenüber. Gegen den ebenfalls eigentlich zum Kader der 1. Mannschaft gehörenden Machatschew kämpfte Marko aufopferungsvoll, konnte die Niederlage in drei Runden jedoch nicht verhindern. Damit stand die knappe und vielleicht doch auch vermeidbare 15:17 Auswärtsniederlage beim KAV Mansfelder Land fest. Nächster Kampf am 08.10.2011 in Salzgitter Ergebnisse: ![]() ![]() ![]() ![]() KAV Mansfelder Land II – ASV Sangerhausen55 kg ![]() Freistil![]() Tim Hildebrandt – Anton Riedel![]() ![]() ![]() 0:460 kg ![]() klassisch![]() Ferhad Qasimov – Wayne Lüdecke![]() ![]() 3:266 kg ![]() Freistil![]() Felix Schulze – Martin Potz![]() ![]() ![]() ![]() 0:474 kg ![]() Aklassisch Christian Bröschke – Christopher Brunke![]() 3:174 kg ![]() BFreistil![]() Machatsch Machatschew – Marko Rettkowski 3:084 kg ![]() klassisch![]() Bastian Vogel – André Mirau![]() ![]() ![]() 0:496 kg ![]() Freistil![]() Johannes Kolbe – Dirk Reitzig![]() ![]() ![]() 4:0120 kg ![]() klassisch![]() Daniel Geist – kampflos![]() ![]() ![]() ![]() 4:0![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Endstand: 17:1504.10.2011 Reha-Sport: ASV baut Reha-Sport aus Mittwoch startet in Südwest neuer Kurs Der Athletische Sportverein Sangerhausen (ASV) baut den Reha-Sport aus. Darüber informierte jetzt ASV- Sportkoordinator Jan Müller. Damit reagiere man auf Anfragen aus der Bevölkerung. Der Reha-Sport habe beim Sportverein eine lange Tradition, jetzt wolle man dieses Profil weiter ausbauen. Qualifizierte und zertifizierte Mitarbeiter um Abteilungsleiterin Manuela Kaufmann böten ab Mittwoch in der Kleinsporthalle Südwest zusätzlich einen neuen Kurs an. Wer also beispielsweise Probleme mit der Wirbelsäule habe oder am Stütz- und Bewegungsapparat insgesamt, der sei dort gut aufgehoben, so Müller. Der Reha-Sport würde nach ärztlicher Verordnung durchgeführt. Geplant seien zudem Reha-Behandlungen im Herz- und Kreislaufbereich. Bislang würde Reha-Sport montags von 18 bis 19 Uhr (Grundschule Südwest) und von 19.30 bis 20.30 Uhr angeboten sowie mittwochs von 17 bis 18 Uhr (Grundschule Südwest) und von 18 bis 19 Uhr (Grundschule Südwest) angeboten. Der Start des neuen Angebotes erfolge am Mittwoch von 11 bis 12 Uhr in der Kleinsporthalle der Grundschule Südwest. Peter Lindner / 28.09.2011 Ringen: ASV klar besser Ungefährdet setzt sich der ASV Sangerhausen gegen Wernigerode durch. Am Ende hieß es 24:2 für das gastgebende ASV-Team. Die Einzelergebnisse: 55 kg Freistiel ![]() Riedel – kampflos![]() 4:060 kg klassisch ![]() Lüdecke – Metorn![]() 3:166 kg Freistiel ![]() Potz – Günther![]() ![]() 3:074 kg A klassisch Brunke – Brandt ![]() 4:084 kg klassisch ![]() Mirau – Schurig![]() ![]() 3:096 kg Freistiel ![]() Reitztig – Koch![]() ![]() 3:0120 kg klassisch Mehlig – kampflos![]() 4:010.09.2011 Leichtathletik: Gnauck und Ditten holen Silber und Bronze Naumburg – Einmal Silber und dreimal Bronze gab es für das ASV-Geherteam bei den Deutschen Meisterschaften im Straßengehen am Wochenende. Im Rahmen des 42. internationalen Naumburger Straßengehens waren die Geher auf einem Kilometer langen Rundkurs unterwegs. Über den langen Kanten von 50 Kilometern wagte sich Dick Gnauck und holte sich eine Bronzemedaille in 4:56,32 Stunden. Bronze gab es für Gnauck auch über die 30 Kilometer (2:48,40 Stunden). Auf dem Naumburger Traditionskurs ging es zudem um Titel und Medaillen bei den Mitteldeutschen Meisterschaften. Hier holte sich der ASV-Geher den Titel eines Vizemeisters in 1:47,01 Stunden. Rica Ditten, die von Gnauck trainiert wird (Foto), holte sich überraschend über die 10 Kilometer ebenfalls eine Bronzemedaille. Für die 10 Kilometer benötigte die ASV-Geherin 1:06,37 Stunden. Eine Zeit, die sie bislang noch nicht erreicht hatte. Bei einem Wettbewerb über die 5 Kilometer hatte sich Mario Kerber in die Starterlisten eingetragen. Kerber sah die rote Karte und wurde disqualifiziert. Peter Lindner / 28.09.2011 ![]() Leichtathletik: Ost-West-Gipfeltreffen in Erfurt Olympiasechster aus Hessen outet sich als Fan der Sangerhäuser ASV-Talente und spricht Einladung nach Melsungen aus. Erfurt – Wer beim Begriff Ost-West-Gipfeltreffen in Thüringens Hauptstadt an Willi Brandt und Willy Stoph denkt, der irrt. In Erfurt trafen sich jetzt zwei Sportler- und Trainerlegenden. Der eine – Alwin Wagner aus dem Westen – der andere – Karl- Heinz Lier aus dem Osten. Gehört hatten sie voneinander. Immerhin war Alwin Wagner 1984 bei den Olympischen Spielen in Los Angeles Sechster geworden. Da trug der ausgebildete Polizist noch das Trikot des USC Mainz. Fünfmal Bundesdeutscher Meister im Diskuswerfen gehören zu seiner Visitenkarte ebenso wie sein Weltrekord im Schleuderballwerfen mit immerhin 86,92 Metern. Heute ist Wagner Trainer des MT 1861 Melsungen und trainiert dort erfolgreich die Nordhessische Leichtathletik-Garde. In Erfurt war Alwin Wagner - natürlich in sportlicher Mission - er betreute seine Schützlinge beim Thüringer Regionalmeeting. Und traf hier ASV-Trainerlegende Karl-Heinz Lier, der den Jungen und Mädchen im royalblauen Dress beim Hallen-Wettkampf zur Seite stand, wie Gabi Swoboda und Georg Rausch. Die ASV-Talente hatte Alwin Wagner bereits im vergangenen Jahr in Melsungen kennen und schätzen gelernt. „Die räumten bei uns ganz schön ab, erinnert sich Wagner, der die Einladung für das letzte Novemberwochenende erneuerte. „Habe die Prämie für eure Jennifer schon mal bereit gelegt, frozzelte der Hesse. Wer sonst - so der Melsunger Trainer - ist in der Lage einen neuen Meeting-Rekord zu markieren. Die Kunze-Rekordmarken im Dreikampf und Kugelstoßen hätten noch immer Bestand. Zwischen den Wettkämpfen auf dem Erfurter Hallenrund hatten Wagner und Lier einiges zu besprechen, tauschten Erfahrungen bei der Betreuung des Nachwuchses aus - und wer will es ihnen verdenken - tauchten auch in die sportliche Vergangenheit ab. Man hatte einige „Berührungen. So gelten beide als Experten im Wurf/Stoßbereich. Unvergessen wie Lier Silke Renk entdeckte, förderte und schließlich auf die Sportschule in Halle delegierte. 1992 wurde die Roßlaerin Olympiasiegerin im Speerwerfen. Sie ist der Sangerhäuser Leichtathletik noch immer sehr verbunden. Am Samstagabend wusste sie schon von den Siegen und Medaillen, die die ASV-Talente in Erfurt geholt hatten – und gratulierte ihrn „Patenkindern. Ja und Alwin Wagner freut sich schon auf die Sangerhäuser Talente, die am 26. November in Melsungen auf die Jagd nach guten Weiten, Zeiten und Medaillen gehen werden. Peter Lindner / 16.11.2011 ![]() In der Bundesrepublik, vor allem in Hessen, ist der Diskuswerfer und Kraftsportler Alwin Wagner ein bekannter Mann. Der 61-jährige Ex-Polizist und mehrfache Deutsche Meister krönte seine Laufbahn mit der Olympiateilnahme. Sein weitester Wurf gelang ihm 1987 mit 67,80 Metern. Nach einer Leserumfrage der Hessisch-Niedersächsischen Allgemeinen Zeitung (HNA) kam Wagner nach dem "Jahrhundert-Sportler" hinter Skilangläufer Jochen Behle auf den zweiten Platz. 2005 er zum Polizeisportler des Jahres gewählt. Seit Jahren kümmern sich Karl-Heinz und Christa Lier wieder um die Nachwuchsleichtathleten in Sangerhausen. Ob in der Leichtathletik-AG der Goethe-Grundschule oder beim Landesleistungsstützpunkt des ASV. Die erfahrenen Leichtathletiktrainer hatten schon zu DDR-Zeiten die Talente im Sangerhäuser Trainingszentrum (TZ) betreut. Während Christa Lier die Expertin für Sprint/Sprung ist, gilt Karl-Heinz als Fachmann für Wurf/Stoß. Das liegt bei ihm übrigens sehr nahe. Immerhin holte Lier 1956 einen DDR-Meistertitel nach Sangerhausen. Mit seiner Meisterschaftsweite von 55,21 Metern verpasste er damals ganz knapp den DDR-Rekord bei den Junioren. Leichtathletik: ASV-Quartett holt sieben Medaillen Talente-Team bei Altmark-Meisterschaften immer vorn dabei. Stendal – Das nennt man Effektivität. Mit einer nur vierköpfigen Mini-Truppe war das ASV-Talente-Team am Wochenende in die Lok-Halle nach Stendal gereist um an den offenen Altmarkmeisterschaften teilzunehmen - und kam mit insgesamt sieben Medaillen zurück. Über die Mission „Altmark gibt es unterm Strich für die ASV-Sportler nur Erfolgreiches zu vermelden. So brachte Till Blättermann das Kunststück fertig, sich den Titel eines Altmarkmeisters im Sprint zum dritten Mal zu sichern. Am Samstag blieb der 9-jährige mit 7,90 Sekunden über die 50 Meter als einziger unter der Acht-Minuten- Schallmauer. Maßstäbe setzte der Schützling von Christa und Karl-Heinz auch im Weitsprung. Mit einer bemerkenswerten Serie von fünf Vier-Meter-Sätzen (4,15 m, 4,35 m, 4,10 m, 4,28 m und 4,07 m) holte er sich mit großem Abstand den Titel auch im Weitsprung. „Das möchte ich im nächsten Jahr verteidigen, blickte der Sangerhäuser Goetheschüler schon einmal voraus. Gut aufgelegt beim ersten Hallenstart der Saison zeigte sich auch Robert Messerschmidt (14). Zwar musste sich der Landesmeister über die 100 Meter im kurzen 50-Meter-Sprint knapp geschlagen geben, der Vizemeistertitel eines Altmarkmeisters war ihm freilich nicht zu nehmen. Beachtlich seine Zeit: 6,88 Sekunden. Im Weitsprung war der Schollschüler dagegen nicht zu schlagen. Robert Messerschmidt siegte mit einem 5,28-Meter-Satz. Jette Schönemann (15) und Maxie Lindner (15) trugen ihren Teil zum ASV-Erfolg in Stendal bei. So siegte Schönemann im Weitsprung mit 4,53 Metern und holte sich im 50-Meter-Sprint (7,68 sek.) Silber, knapp vor Lindner (7,73 sek.), die sich über Bronze freute und eine Medaille im Weitsprung knapp verpasste. Am nächsten Samstag geht das ASV-Talente-Team beim Thüringer Regionalmeeting an den Start. Dann ist auch wieder Jennifer Kunze wieder mit von der Partie, der von den Trainern eine Wettkampfpause „verordnet worden war. „Der Start in Erfurt passt gut zum Hallensaisonauftaktt, schätzt ASV-Trainerin Gabi Swoboda ein. Zu viele Wettkämpfe in der Halle wird es in dieser Saison nicht geben, auch die Hallen-Bezirksmeisterschaften Mitte Dezember werden aus dem Training heraus bestritten. „Unsere Schwerpunkte setzen wir in der Freiluft-Saison, Karl-Heinz Lier. Und dafür werden wir im Winter hart arbeiten. Bekanntlich würden gute Leichtathleten im Winter gemacht, greift die Sangerhäuser Trainer-Legende, bei dem schon die spätere Olympiasiegerin im Speerwerfen, Silke Renk, trainiert hatte, eine alte Sportlerweisheit auf. Peter Lindner / 10.11.2011 ![]() Das erfolgreiche ASV-Quartett in der Stendaler Lok- Sporthalle. Leichtathletik: Zweimal Bronze auf WM-Kurs Teutschenthal – Mit zweimal Bronze kamen die ASV-Jungen (Schüler B) am Wochenende aus Teutschenthal zurück. Bei den Landesmeisterschaften im Cross, der auf dem WM-Kurs für Geländemaschinen den Läufern alles abverlangte, kam Max-Lukas Franke auf einen guten 3. Platz. Bronze gab es überraschend in der Teamwertung (Max-Lukas Franke, Andrej Kurotschkin, Leonhard Kaiser) für die ASV-Mannschaft. Im Rahmenprogramm für die Schüler C (10 und 11 Jahre) war es einmal mehr Maximilian Sluka (Foto), der dem Lauf über die 1,1 Kilometer seinen Stempel aufdrückte. Sluka gewann in neuer Runden-Rekordzeit, Team-Kollege Hannes Kabel wurde Vierter. Im Lauf der 10-Jährigen Jungen verpasste Robert Rausch ebenfalls eine Medaille nur knapp. ASV-Team- Trainer Georg Rausch hatte Grund zum Lob: „Die haben auf dem schwierigen Kurs alle toll gekämpft. Mit Medaillen hätte man eigentlich gar nicht gerechnet. Umso größer sei die Überraschung gewesen, ein solches Ergebnis zu erreichen. Peter Lindner / 10.11.2011 ![]() Schneller Parcours bei ASV-Sportfete Beim traditionellen Wetteifern unterm Hallendach wieder viel los. Nahezu 150 Jungen und Mädchen wetteiferten bei der traditionellen Sport- und Spielfete des Athletischen Sportvereins Sangerhausen (ASV) wieder um schnelle Zeiten, gute Plätze und Medaillen. Die Sporthalle Südwest bebte wieder einmal, als die kleinen Turnzwerge über den Parcours stürmten und sich alle Mühe gaben, die Hindernisse zu überwinden. Zwischen drei und vier Jahre zählten die Jüngsten, die zum Teil noch von Mutti oder Vati unterstützt werden mussten. Am Start der Sport- und Spielfete waren Mädchen und Jungen aus allen Nachwuchsbereichen des ASV. Wie in jedem ging es wieder über einen anspruchvollen Hindernis-Parcours, lautstark angefeuert von Eltern, Geschwistern, Schulkameraden oder Großeltern. „Eine tolle Atmosphäre, staunte Sparkassenchef Hans Ulrich Weiss, der als Sponsor dann die Siegerehrung vornahm. Moderiert wurde die Traditionsveranstaltung vom langjährigen ASV-Vorsitzenden Klaus-Dieter Schmidt, der sich noch immer in die ehrenamtliche Arbeit beim ASV einbringt. Beim Kampf um Siege und Medaillen hatte wieder einmal die Leichtathleten vor dem Turnclub und den Karateka die Nase vorn. Die „blauen Blitze, wie die Leichtathleten auch genannt werden, standen elfmal ganz oben auf dem Treppchen, holten achtmal Silber und fünfmal Bronze. Und so konnten sie unterm Strich ihre Abteilungskasse um 270 Euro auffüllen. Denn für jeden 1. Platz gibt es 15, für den 2. Platz 10 und fünf Euro bekommt man noch für einen dritten Platz. Da kann man sich vorstellen, wie engagiert die Ringer, Volleyballer, oder die Mitglieder vom Sportdancing über die Hindernisstrecke fegten. So ziemlich alle Elemente des Trainings – ob aus der Leichtathletik, dem Ringen, Turnen oder den Kampfsportarten Karate oder Jujutsu – waren eingebaut und mussten schnell überwunden werden. Riesenjubel wider bei den Leichtathleten, die am Ende wie im Vorjahr den Sieg in der Teamwertung einfuhren vor den Knirpsen vom Turnclub und den Karatekas. Auf dem 4. Platz landeten diesmal die Turnzwerge vor den Ringern und den Volleyballern. Um die Anzahl der eingefahrenen Siege und Platzierungen geht es in der Abteilungswertung. Da setzt sich am Ende meist durch, der die meisten Aktiven ins Wettkampfgeschehen schickt – und Erfolg hat. Die meisten sportlichsten Jungen und Mädchen stellte demnach mit Abstand wieder die Abteilung Leichtathletik. Auch auf den Medaillenrängen dann die Kampfsportler vor den Mitgliedern des Turnclubs, die vor allem in den unteren Altersklassen punkteten. Für Klaus-Dieter Schmidt steht fest: „Diese Tradition der Sport- und Spielfete hat im Sportkalender des ASV einen festen Platz und wird auch im nächsten Jahr die Sporthalle Südwest wieder tüchtig „zum beben bringen. Peter Lindner / 10.11.2011 Auch die kleinsten Starter bekamen ihre Medaille. In diesem Jahr wieder die Nummer eins: die Mädchen und Jungen der Abteilung Leichtathletik. Sabrina Mrosek war eine der fleißigen Zeitnehmerinnen. ![]() ![]() ![]() ![]() Karate: 3 Medaillen auf den KVSA-Open Am 15.10.2011 fanden in Halle/Saale in der Turnhalle am Brandberge die KVSA Open statt. Für den ASV Sangerhausen 1902 e.V. starteten 2 Karateka; Sandra Ripsch und Nicolas Burgtorf. Aufgrund eines Freiloses kam der 15 jährige Nicolas kampflos in Runde 2. Dort zeigte er "Jion" und gewann diese Begegnung.In der nächsten Runde trat er mit "Goju- Shiho Sho" gegen "Superimpai" an und überzeugte ebenfalls die Kampfrichter. Im Finale setzte Nicolas dann alles auf eine Karte und bot "Unsu" dar. Dafür wurde er mit Platz 1 belohnt. Danach trat er noch in der Kategorie Junioren an, um weitere Wettkampferfahrung zu sammeln. In Runde 1 traf auf einen starken Gegner aus Thüringen. Dieser zeigte "Kanku Sho", Nicolas konterte mit "Kanku Dai" und zog in die nächste Runde ein. In Runde 2 kam es dann zu einem Direktvergleich, denn beide Gegner zeigten "Goju Shiho Sho", wofür unser Athlet die Flaggen bekam. Im anschließenden Finale traf Nicolas dann seinen Kader Kollegen Paul Thiemann aus Tangermünde. Beide schenkten sich nichts. Paul begann mit "Superimpai" und danach zeigte Nicolas "Kanku-Sho".Die Kampfrichter werteten für Nicolas und er sicherte sich die Goldmedaille. Anschließend startete Sandra Ripsch in der Leistungsklasse. Sie begann mit "Ni Paipo" und zog in Runde 2 ein. Ihre dort gezeigte "Annan" war an Dynamik nicht zu überbieten und sie kam verdient ins Finale. Dort hieß es Direktvergleich mit der Kata "Superimpai". Leider verlor Sandra sehr umstritten mit 1:2 Kampfrichterstimmen und holte Platz 2. Insgesamt waren die KVSA-open ein sehr erfolgreiches Turnier für unsere Abteilung. Stefan Lampe / 20.10.2011 Turnclub: Sport- und Spielfete 2011 Am 04.11.11 fand von 15.00 Uhr bis 18.00 Uhr in der Turnhalle der Grundschule Süd-West die Sport & Spielfete statt. Unser Turnclub folgte der Einladung des ASV, die alle Sportler der Abteilungen aufriefen, um die schnellsten Mädchen und Jungen in den verschiedensten Altersklassen zu ermitteln. Aus unserer Abteilung gingen insgesamt 29 Mädchen und Jungen an den Start. Alle Kinder mussten einen anspruchsvollen Parcours nach Zeit absolvieren. Hier ging es um Schnelligkeit die im Parcourslauf gefragt war, aber auch die Geschicklichkeit mussten die Sportkinder unter Beweiß stellen. Unser kleiner Max F. (3 Jahre) der mit zu den jüngsten Sportlern gehört und erst seit ein paar Wochen beim Training dabei ist, überraschte uns mit einer klasse Zeit. Er absolvierte den Parcours in 1.07,12 und belegte damit den ersten Platz. Bei den Mädchen war mit die jüngste Starterin Cassandra H. (4 Jahre), sie absolvierte den Parcours in einer Zeit von 0.48.90 und landete ebenfalls auf Platz 1. Unsere Sportler des Turnclubs haben insgesamt: 6x Platz 1, 5x Platz 2 und 5x Platz 3 erreicht. Das ist eine klasse Leistung. Aber nicht nur die Kinder die auf den Treppchen gelandet sind, sondern alle die sich getraut haben ihr Können zu zeigen, haben super Plätze belegt und erhalten eine Medaille für ihre Teilnahme. Ich möchte mich im Namen unserer Übungsleiter aber auch bei allen Eltern und Großeltern bedanken die es ermöglicht haben die Kinder an dieser Veranstaltung Teilnehmen zu lassen. Für jeden Platz gab es ein Preisgeld und wir konnten somit unsere Gruppenkasse wieder auffüllen. 06.11.2011 / Anja Mrosek ![]() Ringen: Revanche geglückt - Heimsieg im Derby Am 8. Kampftag der Oberliga Nord-Ost war die 2. Mannschaft des KAV Mansfelder zu Gast in Sangerhausen. Nur allzu gut konnten sich die Rosenstädter noch an die knappe Niederlage im Hinkampf erinnern und so galt es alle Kräfte zu mobilisieren um diesmal einen Sieg einzufahren. Erschwerend kam jedoch hinzu, dass die Gewichtsklasse bis 84 kg verletzungsbedingt von den Sangerhäusern nicht besetzt werden konnte. So vermochte auch Trainer Bernd Holzapfel keine Prognose abgeben, zumal die Gäste aus Eisleben durch ihre in dieser Saison ständig wechselnde Mannschaftsaufstellung auch sehr schwer auszurechnen sind. Nach dem offiziellen Wiegen war jedoch schnell klar, dass die Zeichen auf Heimsieg stehen, da die Eislebener nur mit der Minimalbesetzung von 6 Sportlern angereist waren. So gingen in den Gewichtsklassen bis 55 kg und 60 kg die Punkte kampflos auf das Konto der Sangerhäuser. Im ersten Kampf auf der Matte in der Gewichtsklasse bis 120 kg machte Christian Mehlig dann kurzen Prozess. Mit einem blitzschnell gezogenen Kopfhüftschwung schulterte er seinen Gegner noch in der ersten Minute. Ganz so schnell ging es in der Klasse bis 96 kg nicht. Hier traf Mannschaftskapitän André Mirau auf den Eislebener Johannes Kolbe. Mit einem sehenswerten Armdrehschwung holte sich André die erste Runde. Die folgenden zwei Runden konnte der Sangerhäuser dann jeweils in der Bodenlage durch Rollentechniken für sich entscheiden und somit einen 3:0 Rundensieg einfahren. Damit lag man zur Halbzeit in der Mannschaftswertung schon fast uneinholbar mit 15:0 in Führung. Nach der Pause machte Martin Potz in der Gewichtsklasse bis 66 kg dann den Mannschaftssieg perfekt. Er schulterte seinen noch jugendlichen Eislebener Gegner noch in der ersten Runde mit seiner Spezialtechnik Kopfhüftschwung. In den beiden abschließenden Begegnungen bis 74 kg kämpfte zunächst Marko Rettkowski gegen den ausländischen Ringer Machatsch Machatschew. Marko fand leider nie richtig in den Kampf, so dass er nach drei Runden mit technischer Überlegenheit gegen den Eislebener verlor. Im letzten Kampf des Abends traf dann Christopher Brunke auf den starken Marcus Breitschuh, welcher auch schon Einsätze in der 1. Mannschaft des KAV Mansfelder Land in der 2. Bundesliga hatte. In einem sehr ausgeglichenem Kampf konnte Christopher 3 Runden mit jeweils sehr gutem Abwehrverhalten in der Bodenlage für sich entscheiden. Damit stand der 20:8 Heimsieg endgültig fest und die Revanche für die Niederlage im Hinkampf war mehr als geglückt. Die Sangerhäuser festigen somit ihren zweiten Platz in der Tabelle der Oberliga-Nord-Ost. Nächster Kampf am 19.11.2011 in Wernigerode Einzelergebnisse: ![]() ![]() ![]() ![]() ASV Sangerhausen - KAV Mansfelder Land II55 kg klassisch![]() Anton Riedel - kampflos![]() ![]() ![]() ![]() ![]() 4:060 kg Freistil![]() Wayne Lüdecke - kampflos![]() ![]() ![]() ![]() 4:066 kg klassisch![]() Martin Potz - Tim Hildebrandt![]() ![]() ![]() ![]() 4:074 kg A Freistil![]() Marko Rettkowski - Machatsch Machatschew![]() 0:474 kg B klassisch![]() Christopher Brunke - Marcus Breitschuh![]() ![]() 1:084 kg Freistil![]() Christian Bröschke - kampflos![]() ![]() ![]() ![]() 0:496 kg klassisch![]() André Mirau - Johannes Kolbe![]() ![]() ![]() ![]() 3:0120 kg Freistil![]() Christian Mehlig - Michael Reinhardt![]() ![]() ![]() 4:0![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Endstand![]() 20:808.11.2011 Leichtathletik Kunzes 5,83-Meter-Satz nun anerkannt Halle – Die Rekordweite von ASV-Multitalent Jennifer Kunze (Foto) von 5,83 Metern im Weitsprung findet nun doch Eingang in die Rekordlisten des Leichtathletikverbandes Sachsen- Anhalts (LVSA). Darüber informierte jetzt Dieter Ritter, der beim LVSA zuständig für die Statistik ist. Den Supersatz hatte die 13- jährige Jennifer Kunze beim 6. Südharz-Cup am 21. Mai in Rotteleberode hingelegt. Dem neuen Landesrekord blieb allerdings die Anerkennung versagt, weil im Rottlebröder Sport - und Freizeitzentrum keine Windmessanlage installiert war. Das war für Anerkennung von Rekorden bislang Voraussetzung. Nach einer Regeländerung in diesem Jahr werden solche Weiten (im Sprint auch Zeiten) nun mit dem Zusatz „keine Windmessung) anerkannt. Bei den Landesmeisterschaften im Juni hatte Kunze mit 5,65 Metern einen neuen Landesrekord mit Windmessung aufgestellt, den sie bei einem Wettkampf in Hamburg (die MZ berichtete) auf 5,71 Meter verbessert hatte. Das war gleichzeitig Meetingrekord, Der alte Rekord stammte noch aus dem Jahre 1992. In der Deutschen Bestenliste war Kunzes „Rekordflug hingegen vermerkt. Damit führt das ASV-Talent die Deutsche Bestenliste vor Sharin Oziegbe (5,67 Meter) vom SSC Vellmar (Hessen) an. Peter Lindner / 03.11.2011 ![]() Leichtathletik: ASV Marathoni´s erfolgreich in Frankfurt/Main unterwegs Am 30.10. starteten Daniel Franke, Thoralf Weber, Volker Hellmann und Udo Michael mit Erfolg beim 30. BMW Marathon in der Main Metropole. Eine super Laufveranstaltung sah 15 000 Starter (ausgebucht) bei nahezu idealem Laufwetter. Während die Weltelite um jede Sekunde kämpfte, hatte jeder ASV Athlet seine persönlichen Ziele im Visier. Aber es ging natürlich auch unterwegs um das Lauferlebnis „Marathon überhaupt, denn jeder Marathonlauf schreibt für jeden Teilnehmer seine eigene Geschichte. Und dieses Lauferlebnis bekamen unsere Sportfreunde in vollem Umfang durch eine top Lauforganisation, super Stimmung an der Strecke und einen nur in Frankfurt erlebbaren Zieleinlauf auf dem roten Teppich der Marathon Hall. So waren alle 4 Läufer nach den gut 42 km wohlauf und mit den erreichten Zeiten mehr oder minder zufrieden. Hervorzuheben ist hierbei die Laufleistung von Daniel Franke, der sich nach wochenlangen, diszipliniertem Training über eine Marathonzeit von beachtlichen 3 Stunden und 2 Minuten freuen konnte. Im Ziel konnten wir dann noch vielen Finischern des Laufes Beifall zollen, so auch dem 100 jährigem indischen Läufer. Besonders gefreut hat sich unser Laufteam über unseren Lauffreund Eckardt Apel, der sich, obwohl verletzt, am Morgen in den Zug setzte, nach Frankfurt kam, um uns Glück zu wünschen und anzufeuern. Super Sportsgeist ! Nun kehrt beim ASV Laufteam wieder eine etwas ruhigere Zeit ein. Doch Lauftreff im Friesenstadion gibt es weiterhin für Jedermann donnerstags um 16.30 Uhr. Über Neueinsteger würden wir uns sehr freuen, es muß ja nicht gleich der Marathon sein. Hinweisen möchten wir schon auf den Silvesterlauf am 31.12. 10.00 ab Friesenstadion und auf den nächsten Lauf „Rund um das Schaubergwerk am 31.3.2012 ab Waldbad Grillenberg. Also immer schön sportlich bleiben. Udo Michael / 02.11.2011 ![]() Leichtathletik: Edelmetall vom halleschen Felsen ASV-Talente eröffnen Crosssaison mit sechsmal Gold, sechsmal Silber und zweimal Bronze. Halle – Sechsmal Gold, fünfmal Silber und dreimal Bronze. Das war die Bilanz der ASV-Talente am Wochenende beim Auftakt der Crosssaison auf dem halleschen Tribüne- Sportplatz Felsenstraße. Hoch über dem Saalufer auf dem Felsen ging der 46. Herbstwaldlauf über die Bühne. Bislang war der Traditionslauf in den Brandbergen ausgetragen worden – im Wald. In diesem Jahr war`s mehr ein improvisierter Waldlauf übers Sportplatzgelände. Gleich im ersten Lauf überraschte der neunjährige Silas Blank enburg mit einem Sieg über die 800 Meter. Mit einem beherzten Schlussspurt konnte er seinen Konkurrenten von Buna-Halle niederringen. Eine „geplante Goldmedaille sicherte sich Maximilian Sluka (11) für die Farben des ASV über die 1,5 Kilometer. Nur ein paar Schritte hinter Sluka kam sein Mannschaftskamerad Hannes Kabel ein und sicherte sich Silber. „Ein toller Lauf, bescheinigte ASV-Trainer Georg Rausch den beiden Sportschülern, die nach wie vor für den ASV Sangerhausen starten. Sluka, Kabel und Robert Rausch holten sich in der Teamwertung Gold, in der Einzelwertung kam Rausch (10) zu Bronze. Überraschung bei den Schülern B. Bei den 12- und 13-jährigen Jungen hatte der ASV sogar mit Leona rd Kaiser, Justin Strahl, Carlo Pfeifer, Lucas Glieber, Jonathan Bellmer und Benjamin Oertel gleich zwei Dreier-Teams über die 3 Kilometer am Start, die sich am Ende über Silber und Bronze freuten. Sehen lassen konnte sich auch die Bilanz der jungen ASV- Damen. So kamen Luisa Reising (9) und Josefine Schmeichel auf einem Silberrang ins Ziel, Julia Pollag (14) und Jette Schönemann (15) holten Gold, Maxi Lindner (15) Silber. In dieser Besetzung siegten die ASV-Mädchen über die ungeliebte Distanz von 3 Kilometern und holten Gold in der Mannschaftswertung. Am Sonnabend „tanzen die ASV-Talente gleich auf zwei Hochzeiten. Während eine Truppe bei den Landesmeisterschaften im Cross in Teutschenthal am Start ist, wird sich ein anderes Team bei den Altmark- Meisterschaften in Stendal auf die Hallensaison vorbereiten. Peter Lindner / 02.11.2011 Beim Crossauftakt auf dem halleschen Felsen waren mehr als 200 Jungen und Mädchen aus zehn Vereinen am Start. Die „Blauen im ASV-Trikot immer mit im Bilde. Sprinter Robert Rausch auch beim Cross immer vorn mit dabei. ![]() ![]() ![]() Ringen: Nie gefährdeter Heimsieg Zum Auftakt der Rückrunde der Oberliga Nord-Ost hatten die Ringer des ASV Sangerhausen die WKG Saalekreis bestehend aus den Vereinen Merseburg, Dessau und Braunsbedra zu Gast. Nach dem offiziellen Wiegen standen insgesamt sieben Kämpfe auf dem Programm. Nur in der Gewichtsklasse bis 74 kg klassisch konnten die Gäste keinen Gegner stellen, so das Christopher Brunke hier kampflos 4 Punkte für die Rosenstädter holte. Die Geschichte der sieben Kämpfe ist relativ schnell erzählt, da sich die Sangerhäuser Ringer in bester Form präsentierten und ihre Gegner im Eiltempo abfertigten. So konnten Anton Riedel bis 55 kg klassisch, Martin Potz bis 66 kg klassisch und Marko Rettkowski bis 74 kg freistil ihre Kämpfe bereits in der ersten Runde beenden. Alle drei setzten gleich zu Beginn ihre Spezialtechniken konsequent an und schulterten ihre Gegner. Bei Marko Goldbach bis 120 kg freistil und Christian Mehlig bis 96 kg klassisch dauerten die Kämpfe nur unwesentlich länger. Marko konnte nach gewonnener erster Runde seinen Gegner Sebastian Brehme in Runde zwei mit einem Kopfhüftschwung auf beide Schultern legen. Ebenfalls in Runde zwei schulterte dann Christian seinen Gegner Jens Dietze. In der Mannschaftswertung stand zu diesem Zeitpunkt der Gesamtsieg für die Rosenstädter bereits fest. Im Limit bis 84 kg freistil setzten die Sangerhäuser Trainer diesmal auf Matthias Kleinert. Und der aus Niedersachsen stammende Gaststarter enttäuschte seine Trainer nicht. Matthias zeigte sehenswerte Abreißer- und Rollentechniken und gewann so in drei Runden mit technischer Überlegenheit. Den stärksten Gegner an diesem Abend hatte jedoch Wayne Lüdecke. Er traf auf den 53 jährigen Veteranenweltmeister Tilo Frisch aus Dessau. In diesem Duell der Generationen, denn Wayne ist erst 15 Jahre alt, siegte an diesem Abend dann auch die Erfahrung und Routine gegen den jugendlichen Kampfgeist und die Kondition. So musste Wayne in den ersten beiden Runden dann auch die Klasse seines Gegners anerkennen. In der 3. Kampfrunde legte er dann den Respekt ab und konnte selbst eine Wertung erkämpfen, welche jedoch nicht zum Rundensieg reichte. Nach somit 7 Siegen und nur einer Niederlage wurde der Mannschaftskampf gegen die WKG Saalekreis deutlich mit 28:4 Punkten gewonnen. Damit festigen die Sangerhäuser den dritten Tabellenplatz und können nun getrost in eine zweiwöchige Wettkampfpause gehen. Der nächste Heimkampf findet demnach erst am 05.11.2011 um 19 Uhr gegen KAV Mansfelder Land II. Einzelergebnisse: ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ASV Sangerhausen - WKG Saalekreis55 kg ![]() klassisch![]() Anton RiedelRico - Mondrzajewsk![]() ![]() 4:060 kg ![]() Freistil![]() Wayne Lüdecke - Tilo Frisch![]() ![]() ![]() 0:466 kg ![]() klassisch![]() Martin Potz - Rene Hannemann![]() ![]() ![]() 4:074 kg A ![]() Freistil![]() Marko Rettkowski - Robin König![]() ![]() ![]() 4:074 kg B ![]() klassisch![]() Christopher Brunke - ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() 4:084 kg ![]() Freistil![]() Matthias Kleinert - Thomas Strube![]() ![]() 4:096 kg ![]() klassisch![]() Christian Mehlig - Jens Dietze![]() ![]() ![]() 4:0120 kg ![]() Freistil![]() Marko Goldbach - Sebastian Brehme![]() ![]() 4:0![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Endstand: 28:417.10.2011 Leichtathletik: ASV-Asse tummeln sich in Bestenlisten Neben Jennifer Kunze auch Till Blättermann, Robert Rausch und Robert Messerschmidt ganz vorn. Die Nachwuchsleichtathleten des ASV Sangerhausen liegen in ihren Altersklassen (Ak) in den bundesweiten Bestenlisten ganz vorn. Allein Multitalent Jennifer Kunze (13) führt in ihrer Ak die Bestenliste im Weitsprung (5,71 Meter), im 75-Meter-Sprint (9,57 Sekunden), im Kugelstoßen (12,34 Meter) sowie im Blockwettkampf mit 2792 Punkten an. Dazu kommt ein 5. Platz im Hochsprung (1,60 Meter). Auch ihr Supersatz von 5,83 Meter in Rottleberode ist dort registriert, allerdings mit dem Hinweis „ohne Windmessung, was bekanntlich dazu führte, dass ein Rekord nicht anerkannt werden kann. So muss sie sich mit den 5,71 Meter von Hamburg „begnügen. Es ist nicht Jennifer Kunze allein, die das Niveau der deutschen Nachwuchsszene in den leichtathletischen Disziplinen mit bestimmt. Namen wie Peter Seifert (männliche Jugend B), der inzwischen längst als Hürdentalent gilt, und in Jena überraschend Vierter über die 400 Meter Hürden in 54,52 Sekunden wurde, haben den ASV Sangerhausen deutschlandweit salonfähig gemacht. Seifert liegt in der deutschen Bestenliste bei den 400 Meter Hürden immerhin auf Platz fünf. Eine tolle Entwicklung hat auch Robert Messerschmidt (14) hingelegt. Und da staunten schon die Experten bei den Landesmeisterschaften nicht schlecht, dass der flinke junge Mann aus Sangerhausen die 100-Meter-Asse aus Magdeburg und Halle „nieder kämpfte und in 12,23 Sekunden Landesmeister wurde. Auch mit dieser Zeit ist der 14- jährige Schollschüler in der deutschen Bestenliste vorn mit dabei. Vor drei Wochen zeigte Messerschmidt, dass auch über die 300 Meter mit ihm zu rechnen ist. In Hamburg wurde er knapp geschlagen und holte in 40,70 Sekunden für den ASV Silber. Ganz vorn in der deutschen Bestenliste rangiert auch Till Blättermann (9). Der Grundschüler aus der Sangerhäuser Goetheschule liegt deutschlandweit auf dem zweiten Platz im Sprint (7,67 Sekunden) und hat sich im Weitsprung mit 4,32 Meter jetzt auf Platz fünf vorgeschoben. Auf einen sehr guten vierten Platz im Weitsprung „segelte jetzt der zehnjährige Robert Rausch vom Schollgymnasium Kelbra. Rausch sprintete die 50 Meter in 7,57 Sekunden und hatte sich Platz zwei bei der Aktion „Deutschland sucht den Supersprinter in Berlin Königswusterhausen geholt. In der deutschen Bestenliste wird er auf Platz zehn geführt. Oder nehmen wir Justin Strahl. Der 12-jährige Sangerhäuser trainiert knapp zwei Jahre bei den ASV-Leichtathleten und vollzog gerade in den letzten drei Monaten einen regelrechten Leistungssprung. In Hamburg stand er beim größten Kinder- und Jugendsportfest der Bundesrepublik allein viermal auf dem Treppchen. Mit 10,55 Sekunden über die 75 Meter, 4,70 im Weitsprung und 29,18 Meter im Speer hat sich Strahl schon in die deutsche Bestenliste katapultiert und sich dort bereits auf den Plätzen zwischen 50 und 70 gemütlich gemacht. Vorerst. ASV-Trainer Karl-Heinz Lier sieht nicht nur in Justin Strahl noch „ein riesiges Leistungspotential, das es abzurufen gilt. Wie Lier das bei den „Großen einschätzt, so weiß auch Gabi Swoboda bei den „Kleinen, dass das dort „gute Talente heranwachsen. Und das sind nicht nur Rausch, Adrian Sauer oder Blättermann. In Lauerstellung sind Sprinterin Zoe Wilke (11) und 800-Meterspezialistin Lena Burk. Zu den „entwicklungsfähigen Talenten gehören auch Hannes Kabel und Maximilian Sluka, die zur Sportschule in Halle delegiert wurden – aber ihre sportlichen Erfolge vor allem über die langen Strecken noch im ASV-Dress einfahren. Bewährt hat sich im Leistungsstützpunkt der ASV-Leichtathleten, dass das Training jetzt in kleineren Gruppen stattfindet und die Trainer und Übungsleiter so individueller mit den jungen Talenten arbeiten können. Seit kurzem gibt es jetzt auch eine Trainingsgruppe für fünf bis achtjährige Nachwuchstalente. Das Training für die „Leichtathletik- Küken findet übrigens mittwochs und freitags von 15.30 bis 17 Uhr in der Sporthalle Südwest statt. „Schnupperkurse werden nach wie vor angeboten. Peter Lindner / 17.10.2011 ASV-Multitalent Jennifer Kunze bei ihrem Sprung zum Landesmeister-Titel. Jennifer Kunze siegt in neuer Bestzeit vor Dauerkonkurrentin Celina Watzek vom SC Magdeburg. ![]() ![]() Ringen: Hart erkämpfter Auswärtssieg in Salzgitter Am vergangenen Samstag mussten die Sangerhäuser Ringer eine lange Reise nach Niedersachsen antreten. Auf dem Programm stand der letzte Kampf der Hinrunde der Oberliga Nord-Ost gegen die WKG Salzgitter/Nienburg. Die Gastgeber konnten dieses Jahr noch nie in Bestbesetzung ringen, so dass sich die Rosenstädter nach den beiden Derbyniederlagen zuletzt gute Chancen auf einen Sieg ausrechneten. Jedoch kam dabei erschwerend hinzu, dass man in der Gewichtsklasse bis 66 kg auf Leistungsträger Martin Potz verzichten musste, da dieser leider beruflich verhindert war. Ein Ersatzmann konnte aufgrund der dünnen Kaderdecke der Sangerhäuser nicht gestellt werden, so dass hier die Punkte kampflos an die WKG Salzgitter/Nienburg gingen. Aufgrund dieser Ausgangslage wurde durch Mannschaftskapitän André Mirau in den oberen Gewichtsklassen eine taktische Umstellung vorgenommen. So ging Christian Mehlig diesmal in der Klasse bis 96 freistil auf die Matte, während Dirk Reitzig in das 120 kg Limit aufrückte. Ziel war es hier wenigstens einen der beiden Kämpfe zu gewinnen. Im ersten Kampf des Abends bis 55 kg zeigte der Sangerhäuser Anton Riedel gleich warum er diese Saison noch ungeschlagen ist. Ohne größere Probleme gewann er in drei Runden mit technischer Überlegenheit. Nicht so leicht hatte es direkt danach Dirk Reitzig gegen den gut 20 kg schwereren Murat Yavuz. Bereits in Rückstand liegend verletzte sich Dirk und musste den Kampf bereits in der ersten Runde aufgeben. Von hier aus gleich noch einmal gute Besserung. Besser lief es dann wieder für Wayne Lüdecke im Limit bis 60 kg. Der Sangerhäuser knüpfte lückenlos an seine bisherigen starken Saisonleistungen an und schulterte seinen Gegner aus Salzgitter bereits nach gut einer Minute. Im letzten Kampf vor der Pause in der Gewichtsklasse bis 96 kg musste sich nun zeigen, ob die taktische Umstellung der Rosenstädter richtig war. Hier traf Christian Mehlig auf den starken Nienburger Daniel Kaas. Beide Akteure zeigten ein Feuerwerk an Techniken, so dass der Kampfrichter Mühe hatte die Übersicht zu behalten. Christian agierte insgesamt jedoch cleverer als sein Nienburger Gegner und so stand nach einem sehenswerten Kopfhüftschwung in Runde 2 der Schultersieg für den Sangerhäuser fest. Die Taktik war aufgegangen und die Sangerhäuser führten in der Mannschaftswertung vor den letzten drei Kämpfen mit 12:8 Punkten. Im Limit bis 84 kg hatte es Mannschaftskapitän André Mirau dann mit einem russischen Gastringer der WKG Salzgitter/Nienburg zu tun. Die Niederlage in drei Runden konnte André nicht verhindern, wohl aber einen Überlegenheitssieg des russischen Ringers, so dass hier nur drei Punkte auf das Konto der Gastgeber gingen, die damit auf 11:12 in der Mannschaftswertung verkürzten. Somit musste die Entscheidung über den Gesamtsieg in den beiden abschließenden Kämpfen im Limit bis 74 kg fallen. Hier traf zunächst der Sangerhäuser Gaststarter Christopher Brunke auf seinen ehemaligen Vereinskollegen Oskar Trafala. Ein Kampf auf den schon viele der zahlreich anwesenden Ringkampffans gewartet hatten. Bei Ringer kämpften über fünf Runden auf Augenhöhe, so dass die Entscheidung über den Rundengewinn jeweils im Bodenkampf fiel. Hier konnte Christopher durch starkes Abwehrverhalten drei Runden für sich entscheiden. Für die Mannschaftswertung brachte dieser Sieg den Rosenstädtern leider nur einen Punkt, da keine technische Wertung gefallen war. Nun lag es an Marko Rettkowski den Mannschaftssieg endgültig perfekt zu machen. Und Marko ließ sich auch nicht lange bitten. Mit Erfahrung und Routine holte er einen Sieg mit technischer Überlegenheit, so dass der 17:11 Auswärtssieg in der Gesamtwertung feststand. Damit beenden die Ringer des ASV Sangerhausen die Hinrunde der Saison auf Tabellenplatz 3, knapp hinter den beiden Lokalrivalen aus Artern und Eisleben. Bereits am nächsten Samstag steht jedoch schon der erste Rückrundenkampf auf dem Programm. Zu Gast ist die WKG Saalekreis/ Dessau. Anpfiff ist diesmal bereits um 18 Uhr in der Turnhalle Grundschule Süd-West. Einzelergebnisse: ![]() ![]() ![]() ![]() WKG Salzgitter - NienburgASV Sangerhausen55 kg ![]() Freistil![]() Eduard Hochhalter - Anton Riedel![]() 0:460 kg ![]() klassisch![]() Thomas Dyck - Wayne Lüdecke![]() ![]() 0.466 kg ![]() Freistil![]() Steffen Zaschenbrecher - kampflos![]() 4:074 kg A ![]() klassisch![]() Oskar Trafala - Christopher Brunke![]() 0:174 kg B ![]() Freistil![]() Nico Leithner - Marko Rettkowski![]() ![]() 0:484 kg ![]() klassisch![]() Sergej Baal - André Mirau![]() ![]() ![]() 3:096 kg ![]() Freistil![]() Daniel Kaas - Christian Mehlig![]() ![]() 0:4120 kg ![]() klassisch![]() Murat Yavuz - Dirk Reitzig![]() ![]() ![]() 4:0![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Endstand: 11:1711.10.2012 Karate: 2 x Gold in Olbernhau erkämpft Am 1.10.2011 fand bereits zum 11. Mal der Erzgebirgscup in Olbernhau statt. Dieser Wettkampf hat sich in den letzten Jahren zu einem sehr gut besetzen Turnier entwickelt. Unter den Augen von zahlreichen erfahrenen Kampfrichtern traten Athleten aus mehreren Bundesländern an, um in Kata und Kumite ihre Besten zu ermitteln. Für den ASV Sangerhausen 1902 e.V. gingen Nicolas Burgtorf und Sandra Ripsch an den Start, nominiert vom Landestrainer Kata, Alexander Löwe. Für beide Karateka war es das erste Turnier nach der Sommerpause. Nicolas startete in der 1. Runde mit der Kata „Jion". Dabei zeigte er saubere und dynamische Techniken. In der nächsten Runde zeigte er „Goju Shiho-Sho und gewann einstimmig. Danach traf er auf Alexander Wiechmann aus Ballenstedt, der die sehr anspruchsvolle „Gankaku zeigte. Nicolas setzte seinerseits „Kanku-Shodagegen und konnte ins Finale einziehen. Dort traf Nicolas auf Martin Jonas aus Schönebeck. Hier demonstrierte er „Unsu" gegen „Kanku-Sho" und bekam 3:0 Flaggen. Das bedeutete einen verdienten Platz 1 für unseren deutschen Vizemeister. Sandra Ripsch ging ebenfalls hoch motiviert an den Start. Die 23-jährige Studentin konnte die Vorrunden mit „Bassai- Dai" und „Ni-Paipo" jeweils für sich entscheiden. Im Halbfinale zeigte sie eine dynamische „Annan", die besonders durch ihre blitzschnellen Fußtechniken beeindruckte. Im Finale traf Sandra auf Doreen Breeman aus Görlitz, die eine starke „Unsu" darbot. Sandra hielt mit einer hammerharten „Superimpai" dagegen. Die Kampfrichter werteten 3:0 für unsere Athletin und Sandra konnte den Sieg mit nach Hause nehmen. Stefan Lampe / 05.10.2011 Leichtathletik: ASV-Talente im Weitenrausch Merseburg/MZ/PL – Beim 3. Werfertag am Samstag im Merseburger Stadtstadion waren mit Jennifer Kunze, Justin Strahl und Jette Schönemann nur drei ASV-Talente am Start. Das Trio holte insgesamt vier erste, einen zweiten und zwei dritte Plätze. So wuchtete Jennifer Kunze die Kugel auf eine neue persönliche Bestweite von 12,34 Meter. Damit hätte sie vor einer Woche in Hamburg den Sieg geholt. Auch im Speerwerfen markierte die 13-Jährige eine neue Bestleistung: 32,69 Meter! Dafür gab’s insgesamt zweimal Gold. Mit einem Silberrang im Diskus (25,70 Meter) schloss Kunze den Ausflug in den Stoß- und Wurfbereich ab. Für diese Leistungen gab es ein Sonderlob von ASV- Trainer Karl-Heinz Lier, der auch mit den Leistungen seiner beiden anderen Schützlinge zufrieden war. Über neue persönliche Bestleistungen freute sich auch Justin Strahl (12). Strahl, der in Hamburg Sprintkönig wurde, schleuderte den Sperr auf 29,18 Meter und stieß die Kugel auf eine Weite von 9,06 Meter. Zweimal Platz eins! Eine Klasse Leistung. Dritte im Bunde beim „Ausflug nach Merseburg war Jette Schönemann (15). Die Schollschülerin holte sich im Kugelstoßen eine Bronzemedaille (erstmals über acht Meter) mit 8,07 Meter und Bronze kam beim Speerwerfen hinzu (23,40 Meter). Langfristig bereiten sich die ASV-Nachwuchstalente jetzt auf die Hallenbezirksmeisterschaften vor, die am 11. und 12. Dezember in der halleschen Brandberge-Halle stattfinden. Ein Teil der ASV-Athleten wird in Vorbereitung auf die Hallensaison bei den Altmark-Meisterschaften am 5. November in Stendal am Start sein. Peter Lindner / 04.10.2011 Leichtathletik: Tränen wegen einem zweiten Platz Sechsmal Gold, sechsmal Silber und zwei persönliche Rekorde – beachtliche Ausbeute beim Thüringen- Meeting für ASV-Sportler. Erfurt – Fassungslos schaute Jennifer Kunze (13) auf die Ergebnisliste im Weitsprung. 5,15 Meter. „Nur Platz zwei. Eine Weite, die in letzter Zeit zum „Aufwärmprogramm gehörte. Mit dem letzten Sprung kam Rebekka Schubert (1. SV Gera) auf 5,17 Meter und nahm dem ASV-Multi-Talent den sicher geglaubten Sieg. An der Weitsprunganlage konnte es nicht liegen, hier hatte Kunze in den Jahren zuvor schon glanzvolle Siege gefeiert. „So ist es im Sport, sagte ASV-Trainer Karl-Heinz Lier trocken, Auch mit Niederlagen müsse man als Sportsmann umgehen. Lier: „Jennifer ist dabei, das zu lernen. Trost spendete auch der mehrfache Welt- und Europameister im Gehen, Dick Gnauck. Er hatte im Verfolgungsgehen auch nicht seinen besten Tag erwischt, landete auf Platz 7. und schaute trotz allem fröhlich in die Welt. „Es kommen wieder bessere Tage, guckte der Medaillenverwöhnte ASV-Geher nach vorn und gratulierte seiner Mannschaftskameradin Jennifer Kunze zum überzeugenden Sieg im Kugelstoßen. „Tolle Leistung, so Gnauck anerkennend. „Jenni Kunze hatte nämlich zwei Stunden vor dem Weitsprung die drei Kilogramm schwere Stahlkugel auf die unglaubliche Weite von 12,55 Meter gewuchtet. Da staunte sogar ihr Trainer, drüber, dass schon beim Hallenauftakt in Erfurt eine solche Weite heraus kommt. Das war der Sieg über die Thüringer Stoßelite und ein neuer persönlicher Rekord dazu. Der lag bislang bei 12,34 Meter. Auch im Sprint ließ Kunze keine Zweifel aufkommen, wer „Chef auf der 60-Meter-Bahn ist. Das war Sieg Nummer zwei beim Thüringer Hallen-Meeting. Da wird ja ein Silberrang zu verschmerzen sein. Mit guten Leistungen glänzten am Wochenende auch Justin Strahl (12) und Robert Rausch (10). Beide siegten überzeugend in ihren Sprintfinals und Rausch holte sich noch zwei Silberplätze im Weitsprung und über die 800 Meter. Mit zweiten Plätzen über die vier Hallenrunden steuerten Max- Lukas Franke (12) und Hannes Kabel (11) ihr Scherflein zur guten ASV-Bilanz bei. Die wurde von Maxie Lindner (15) im Kugelstoßen vervollständigt. Sie siegte überraschend vor den Thüringer Stoßerinnen mit 9,86 Meter und freute sich über eine neue persönliche Bestleistung. „Es geht wieder voran, schätzte Trainerlegende Karl-Heinz Lier ein, der sich auch über die 60-Meter-Zeit (8,87 freute. Ein bisschen Pech hatte ASV-Sprinterin Zoe Wilke. Nach ihrem sicheren Sieg im Vorlauf über die 50 Meter in 7,68 Sekunden blieb sie beim Start im Finale regelrecht sitzen und wurde am Ende 5. in 7,78 Sekunden. Während es in Erfurt beim mehrfachen Welt- und Europameister im Gehen nicht besonders gut lief, brachten wenigstens seine beiden Schützlinge Rica und Paulin Ditten Medaillen mit nach Hause. Während Mama Rica ihr Rennen über die 3000 Meter gewann, wurde Tochter Paulin Zweite über die 2000 Meter Bahngehen. ASV-Trainerin Gabi Swoboda hatte vor dem Wettkampf diese Losung herausgegeben: „Uns geht es nicht unbedingt um tolle Zeiten und Weiten, sondern darum vor wichtigen Wettkämpfen wieder einmal Hallen-Luft zu schnuppern. Auch so gesehen war der Ausflug in die Erfurter Leichtathletik-Halle am Steigerwald-Stadion ein Erfolg für den ASV-Nachwuchs und die Geher um Dick Gnauck. Peter Lindner / 16.11.2011 ![]() ![]() ![]() ![]() Zahlenspiegel - Ergebnisse der ASV-Sportler beim Thüringen-Meeting in Erfurt Robert Rausch: 1. 50-Meter-Sprint 7,62 Sekunden, 2. Weit 4,29 Meter, 2. 800 Meter 2:59,10 Minuten; Adrian Sauer: 7. 50-Meter-Sprint 8,17 Sekunden, 6. Weit 3,88 Meter, 6. 800 Meter 3:20,90 Minuten; Hannes Kabel: 2. 800 Meter 2:37,40 Minuten, 20. Weit 3,60 Meter; Jan Swoboda: 13. Weit 3,76 Meter; Justin Strahl: 1. 60-Meter-Sprint 8,52 Sekunden (dann verletzt); Max-Lukas Franke: 2. 800 Meter 2:44,50 Minuten, 7, Weit 3,80 Meter, 7, Kugel 6,26 Meter; Zoe Wilke: 5. 50-Meter-Sprint 7,78 Sekunden; Jennifer Kunze: 1. Kugel 12,55 Meter, 1. 60-Meter-Sprint, 8,13 Sekunden, 2. Weit 5,15 Meter; Julia Pollag: 5. 2000 Meter Gehen, 13:54,70 Minuten; Paulin Ditten: 2. 2000 Meter Gehen, 12:08,40 Minuten; Maxie Lindner: 1. Kugel, 9,86 Meter, 5. 60-Meter-Sprint, 8,87 Sekunden; Rica Ditten: 1. 3000 Meter Gehen 19,56,20 Minuten; Dick Gnauck: 7. im Jagdgehen Ringen: Landesmeisterschaften der Ringer im klassischen Stil in Halle/Saale Die Ringer vom ASV 1902 Sangerhausen waren am Wochenende in Halle an der Saale, um die Landesmeister für dieses Jahr im klassischen Stil auszuringen. Den Anfang machte unser jüngster Athlet, Toni Richter. Seine besondere Herausforderung bestand darin, einen Grundstein, für die Wiederholung seines Doppelerfolges vom Vorjahr zu bestätigen. Eine besondere Schwierigkeit für Toni bestand darin, sich nach dem Wechsel der Altersklasse, von der D- zur C- Jugend, gegen seine Gegner durchzusetzen. Jetzt gegen die, bis zu zwei Jahre älteren, Ringer zu gewinnen, ist nach Ansicht seiner Trainer Waldemar Riedel und Lothar Vorwig, natürlich sauschwer. Als Toni im Halbfinale stand knüppelte er seine Gegnerin aus Artern in beeindruckender Weise. Nach diesem Schultersieg stand Toni schließlich schon im Finale. Jetzt wurde Toni für seinen Trainingseifer belohnt. Seinen Gegner, in der Gewichtsklasse bis 38 kg, aus Halle, hatte Toni klar im Griff und wurde dafür mit dem Landesmeistertitel belohnt. Richard Heller wurde ebenfalls für sein ausdauerndes Training, beim SV Halle, belohnt. Er konnte auch seine Gegner, in der neuen Altersklasse der Jugend B, in die Schranken weisen und errang sich ebenso den Titel des Landesmeisters. Vicktor Mindolin konnte nicht ganz so überzeugen, wie seine Trainingskameraden, er unterlag in der Vorrunde, in der GWK bis 74kg bei den Kadetten, seinem Gegner aus Stendal und konnte somit, im kleinen Finale, nur noch um Platz 3 und 4 ringen. Diesen endscheitenden Kampf gewann Vicktor und verwies seinen Gegner, aus Magdeburg, auf den undankbaren 4. Platz, wodurch Vicktor als Gewinner der Bronzemedaille geehrt wurde. Bei den Männern waren wir mit sehr erfahrenen Athleten an den Start gegangen. Maik Reppin startete im Limit bis 85kg. Er folgte somit den Weisungen seiner Trainer und ging mit nur 75kg in die nächst höhere Kategorie. Er hatte, mit diesem Nachteil, kaum eine Chance sich gegen die späteren Finalisten durchzusetzen. Mit diesem schlechten Los konnte sich Maik nur auf den siebenten Patz vorkämpfen. Maik hielt durch diese Entscheidung den Weg für, unseren Neuzugang, Thomas Hörchner in der Gewichtsklasse bis 74kg frei. Thomas wechselte zum ASV Sangerhausen auf Grund des positiven Zuspruches für unseren Verein. Durch das effektive Training in unserer Abteilung wurde Thomas inspiriert, wieder am Wettkampfgeschehen teil zu nehmen. Nach bis zu zwanzig Jahren Wettkampfabstinenz starteten unsere Ringer bei den Landesmeisterschaften, sie möchten diese Vorbereitungskämpfe nutzen, um sich auf die German Masters vorzubereiten. Thomas kam mit Bravour bis ins Halbfinale. Im Kampf gegen den Merseburger qualifizierte sich Thomas für das Finale gegen Sportsfreund Oppermann aus Artern, welchem er sich jedoch nach Punkten geschlagen geben musste, was ihm den hervorragenden Titel des Vizemeisters einbrachte. Im Limit bis 96kg ging Christian Mehlig an den Start, um seinen Titel, aus dem Vorjahr, zu verteidigen. Christian musste sechs Gegner bezwingen, um wieder Landesmeister im klassischen Stil zu werden. Christian setzte die Vorgaben seiner Trainer konsequent um und konnte mit dem Gang auf das obere Treppchen den Erfolg unserer Ringer komplettieren. Nun wünschen wir, in zwei Wochen, unseren Athleten, für die Titelkämpfe im freien Stil, in Stendal, mindestens eben so viel Erfolg. Bernd Holzapfel / 10.01.2012 ![]() ![]() Leichtathletik: Istaf-Finalisten beim Südharz Cup gesucht „Sprintasse in Aktion im nächsten Jahr in Rottleberode. Sangerhausen/Berlin – Die Deutsche Talentförderung hat sich entschieden. Einer der Ausscheidungs-Wettkämpfe für „Deutschland sucht den Supersprinter wird im Rahmen des 7. Südharz Cup am 23. Juni in Rottleberode ausgetragen. Darüber informierte jetzt der Chef der deutschen Talentförderung Winfried Dreger. „Wir kommen gern nach Sangerhausen, weil sich hier eine richtige Sprinter-Hochburg entwickelt hat, lobt Dreger die Arbeit im Nachwuchsbereich des ASV. Immerhin hatte der ASV mit Jennifer Kunze bereits zweimal das Sprintfinale im Berliner Olympiastadion gewonnen. Und beim internationalen Berliner Stadionfest im September hatte der ASV mit Jennifer Kunze, Justin Strahl, Robert Rausch und Adrian Sauer sage und schreibe vier Sprintasse ins Berliner Finale gebracht. Zudem hatte Hanna Herrmann eine Finalteilnahme knapp verpasst. Laut Dreger sei die Nachwuchsarbeit im Sprintbereich mehr als beachtlich. So holten bei den Landesmeisterschaften wie auch bei den Bezirkstitelkämpfen 2011 die ASV-Sprinter in den Alterklassen 14, 13, 12, 11, 10 und 9 die Siege und Medaillen. Mit Robert Messerschmidt, Jennifer Kunze, Justin Strahl, Zoe Wilke, Robert Rausch und Till Blättermann hat der ASV-Nachwuchs auch bundesweit in den Bestenlisten die Nasse vorn. Dass auch die so genannte zweite Reihe mehr als Mittelmass darstellt, zeigen die Staffelergebnisse bei Meisterschaften und bei der Kinder- und Jugendolympiade in Hamburg. Dabei konzentrieren sich die Übungsleiter und Trainer des ASV nicht einmal nur auf die Sprintbereiche. Gute Ergebnisse im Ballwerfen, Kugelstoßen und Speerwerfen sowie auf den längeren Mittelstrecken (600 und 800 Meter) und den Langstrecken 1000 und 2000 Meter belegen eine solide Allround-Ausbildung im Nachwuchsbereich. Einen Namen haben sich hier vor allem Maximilian Sluka, Hannes Kabel und Max Lukas Franke gemacht. Mit dem erst neunjährigen Silas Blankenburg steht offensichtlich schon ein neues Langstreckentalent in den Startlöchern. Und mit Peter Seifert stieß ein Sangerhäuser in diesem Jahr sogar in die Phalanx der besten deutschen Hürdenläufer vor. Seifert war bei den deutschen Jugendmeisterschaften sensationell Vierter geworden (die MZ berichtete). Der Schollschüler weilt jetzt für ein Jahr in den USA und wird nach den nächsten Sommerferien wieder im ASV-Talenteteam mitmischen und eine willkommene Verstärkung sein. Derzeit freuen sich die ASV-Leichtathleten auf eine Kunststoffbahn und neue Trainingsmöglichkeiten im Sangerhäuser Friesenstadion, das nach jetzigen Erkenntnissen Ende September eingeweiht werden soll. „Dann werden sich unsere Trainingsbedingungen grundlegend verbessern, sind sich die ASV-Trainer einig. Peter Lindner / Dezember 2011 ![]() ![]() ![]() Till Blättermann ist das jüngste Sprinttalent des ASV. Winfried Dreger, Chef der deutschen Talentförderung, gratulierte Jennifer Kunze als erster zum Sieg, den sie souverän vor rund 50.000 Besuchern im Berliner Olympiastadion errang. Peter Seifert zählt zur deutschen Spitze im Hürdenlauf. Leichtathletik: Halali unterm Hallendach ASV-Team holt beim traditionellen Geher- und Läuferabend des SV Halle Siege und Medaillen. Halle – Immer um die Weihnachtszeit kurz vor Jahreswechsel blasen die Leichtathleten beim Halleschen Geher- und Läuferabend in der Brandberge-Halle zum Saison-Halali unterm Hallendach. Traditionell nehmen seit Jahren auch die Nachwuchstalente des ASV Sangerhausen an diesem Abendsportfest teil und gehen auch einmal auf für sie ungewohnte Strecken an den Start. So Jennifer Kunze, die sich an einen Rekordversuch über die 400 Meter wagte. Kunze siegte in 63,57 Sekunden und verbesserte den Hallenrekord von Maxie Lindner (65,57 Sekunden). Der Rekord blieb demnach in ASV-Besitz. Immerhin: einige Hallenrekorde werden von ASV-Sportlern seit Jahren gehalten: Maximilan Sluka über die 1000 Meter in der Ak 10, Jennifer Kunze über die 400 in der Ak 11 und Maxie Lindner in der Ak 8, 9 und 10. Immer wieder ein Erlebnis, wenn sich Maximilian Sluka und Hannes Kabel (beide Ak 11) auf die Rekordjagd über die 1000 Meter begeben. Beide laufen wie ein Urwerk, stilistisch sauber. Am Ende hatte diesmal wieder Sluka die Nase vorn. Mit 3:15,80 Minuten blieben die elektronischen Uhren auf der neuen Rekordmarke stehen, auch die 3:19,61 Minuten von Kabel blieben unter dem alten Hallenrekord. Justin Strahl und Max-Lukas Franke versuchten sich auf der 400-Strecke belegten dort in 70,65 Sekunden (Strahl) und 70,92 Sekunden (Franke) Platz zwei und drei. Felix Kolbe (12) war der einzige Geher für den ASV am Start. Für ihn war nicht die Zeit entscheidend, sondern, dass er ohne Verwarnung durchkam. Das schaffte er und siegte auch. Schließlich noch Julia Pollag. Sie ging im Gehen über den 3000 Meter langen Kanten und wurde dort in 21:02,47 Zweite. Einen zweiten Platz gab es noch für Maxie Lindner (15) über die 400 Meter. Die zwei Hallenrunden absolvierte sie in 70,43 Sekunden und wurde damit ebenfalls Zweite. Nach langer Verletzungspause war Lena Burk (11) am Start über die 800 Meter. Auch hier ging es nicht um die Zeit, sondern ums „durchkommen. Das klappte. Alles in allem: Für die zehn jungen und Mädchen im ASV-Trikot war der traditionelle Geher- und Läuferabend wieder einmal ein entspannter Wettkampf zum Jahresausklang aus dem Wintertraining heraus. Insgesamt hatten sich rund 140 Aktive aus sechs Bundesländern in die Starterlisten eingetragen. Peter Lindner / Dezember 2011 ![]() ![]() ![]() Leichtathletik: Jennifer Kunze um Titel betrogen ASV-Talente holen bei Hallenbezirksmeisterschaften zehn Titel. Halle - Eklat bei den Bezirkstitelkämpfen der Leichtathleten am Wochenende in der halleschen Brandbergehalle. Am Sonntagmorgen wurde den beiden ASV-Starterinnen Jennifer Kunze und Josefine Schmeichel (beide W13) im Weitsprung das Startrecht verweigert. Der ASV konnte wenigstens durchsetzen, dass die beiden außer Wertung starten konnten. Kunze und Schmeichel zeigten Größe und absolvierten den Weitsprungwettbewerb in aller Abgeklärtheit. Am Ende hatte Kunze 5,36 Meter zu Buche stehen und war die einzige, die wieder über die Fünf-Metermarke flog. Für Josefine Schmeichel waren 4,38 Meter vermessen worden. Das hätte für Platz 5 gereicht. Zur Bezirksmeisterin erklärte das Kampfgericht Heidi Kammacher (TSG Wittenberg), die 4,75 Meter weit gesprungen war. Begründung des Kampfgerichts: Zu späte Abgabe der Stellplatzkarten. Nur: Till Blättermann stand auf der Startliste obwohl alle Stellplatzkarten im Block abgegeben worden waren. Noch mysteriöser wurde es, als Justin Strahl, Leonard Kaiser und Carlo Pfeiffer ebenfalls von der Weitsprunggrube fern bleiben mussten, weil sie angeblich nicht gemeldet waren. Die drei durften nicht einmal außer Wertung starten. Vor allem bitter für Kaiser und Strahl, die als Medaillen-Favoriten gehandelt worden waren. Am Ende blieben frustrierte Eltern und Sportler zurück, die sich umsonst auf den weiten Weg nach Halle gemacht hatten. Kein guter Dienst für die Nachwuchs-Leichtathletik. Es gab auch Sportliches am Wochenende. Insgesamt holten die ASV-Nachwuchs-Talente zehn Titel, viermal Silber und achtmal Bronze. Herausragend einmal mehr Jennifer Kunze. Nach dem Funktionärsentscheid, der ihr den Titel nahm, konterte Kunze in überlegener Manier und wuchtete mit entsprechender Wut im Bauch die drei Kilogramm schwere Eisenkugel auf die neue Rekordweite von 13,06 Meter. Da freute sich auch ASV-Trainer Karl-Heinz Lier. „Gut gemacht. Das war die richtige Antwort, so sein knapper Kommentar. Überraschend stark waren über die 1000 Meter Maximilan Sluka und Hannes Kabel (Gold und Silber). Die beiden Sportschüler im ASV-Trikot markierten überraschend eine neue persönliche Bestleistung! Insgesamt waren vier ASV-Staffeln am Start. Die blauen Blitze holten sich mit dreimal Bronze und einem Vizemeistertitel alle eine Medaille. Dabei mussten die ASV-Staffelquartetts gegen Startgemeinschaften aus mehreren Vereinen antreten. Die Staffel der der jungen ASV-Damen (Anne Schulze, Kathleen Pätzold, Jette Schönemann, Maxie Lindner) freute sich nicht nur über den Vizemeistertitel, sondern auch über eine neue Bestzeit von 56,78 Sekunden (alt: 56,89 sek.). Nach zwei Tagen Leichtathletik pur überwog dann unterm Strich das Positive aus ASV-Sicht. Aus dem Training heraus solche Resultate bei Meisterschaften, da gab es auch ein Lob von ASV-Trainerin Gabi Swoboda: „Gut gemacht. Peter Lindner / 12.12.2011 ![]() ![]() ![]() ![]() Die blauen ASV-Blitze holen Silber: Kathleen Pätzold, Maxie Lindner, Anne Schulze, Jette Schönemann (von links). Till Blättermann freute sich über zweimal Gold. Doppelsieg für den ASV durch Maximilian Sluka (vorn) und Hannes Kabel über die 1000 Meter. Robert Rausch holte zwei Titel. Ringen: Niederlage zum Saisonende Am vergangen Samstag mussten die Sangerhäuser Ringer zum Saisonabschluss in die Landeshauptstadt zum Magdeburger SV reisen. Leider konnte man wieder nur sechs statt der regulären acht Ringer auf die Matte schicken, denn der Mannschaftskader bei den Rosenstädtern wurde zum Saisonende immer dünner. An einen Auswärtssieg war somit kaum zu denken und Trainer Bernd Holzapfel brachte es dann auch bereits vor dem Kampf auf den Punkt: „Jetzt heißt es Augen zu und durch! Zum Glück ist dies heute der letzte Saisonkampf. Los ging es dann in der Gewichtsklasse bis 120 kg. Da Marko Goldbach aus beruflichen Gründen verhindert war, stellte sich hier Steffen Bunzel in den Dienst der Mannschaft. Gegen Sebastian Ecklebe, den wohl stäksten Magdeburger, konnte Steffen in der ersten Kampfrunde noch gut mithalten. In der zweiten Runde musste er jedoch die Überlegenheit seines Gegners anerkennen und verlor auf Schulter. Im Limit bis 60 kg traf Wayne Lüdecke dann auf Sascha Pickut. Nach verlorener erster Runde drehte Wayne dann richtig auf und konnte drei Runden in Folge und somit auch den Kampf für sich entscheiden. Im Anschluss ging der Kampf in der Klasse bis 96 kg über fünf Runden und war somit ganz nach dem Geschmack der Zuschauer. Christian Mehlig hatte sich hier seine Kräfte sehr gut eingeteilt. Nachdem er bereits mit 0:2 Runden zurücklag, gewann er noch mit 3:2 Runden gegen seinen Magdeburger Gegner. Leider mussten dann Manschaftskapitän André Mirau bis 84 kg und Marko Rettkowski bis 74 kg in ihren Kämpfen jeweils knappe Punktniederlagen einstecken, so dass der Heimsieg den Gastgebern aus Magdeburg nicht mehr zu nehmen war. Christopher Brunke sorgte dann mit einem deutlichen Sieg im letzten Kampf des Abends zumindest für einen versöhnlichen Abschluss aus Sicht der Rosenstädter. An der 10:21 Niederlage in der Mannschaftswertung änderte dies jedoch nichts mehr. Somit beenden die Ringer des ASV Sangerhausen die Saison in der Oberliga Nord-Ost auf dem dritten Tabellenplatz. Einzelergebnisse ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Magdeburger SV - ASV Sangerhausen55 kg klassisch![]() ![]() Martin Rößner - kampflos![]() ![]() ![]() ![]() 4:060 kg Freistil![]() ![]() Sascha Pickut - Wayne Lüdecke![]() ![]() ![]() 1:366 kg klassisch![]() ![]() Kara Mosebach - kampflos![]() ![]() ![]() ![]() 4:074 kg A Freistil![]() ![]() Thomas Ferchland - Marko Rettkowski![]() 3:074 kg B klassisch![]() ![]() Thomas Hensler - Christopher Brunke![]() 0:484 kg Freistil![]() ![]() Marco Gebhardt - André Mirau![]() ![]() ![]() 3:096 kg klassisch![]() ![]() Marcel Hunger - Christian Mehlig![]() ![]() ![]() 2:3120 kg Freistil![]() ![]() Sebastian Ecklebe - Steffen Bunzel![]() ![]() 4:0![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Endstand 21:1012.12.2011 Leichtathletik: Geher-Nachwuchs 3850 Gramm schwer Gute Nachricht vom ASV-Geherteam. Kathrin Schulze (30) hat eine gesunde Tochter geboren. Papa Martin Gebauer, ebenfalls Mitglied im ASV-Geherteam, freut sich ebenfalls über eine gesunde Tochter, die auf den Namen Helen hört. Das neue Mitglied in der ASV-Geherfamilie war bei ihrer Geburt am 4. Dezember genau 3850 Gramm schwer und schon 50 Zentimeter groß. Mama Katrin Schulze (Foto) startet seit vier Jahren für den ASV Sangerhausen und ist wegen ihrer Doppelstaatsbürgerschaft auch Mitglied der Österreichischen Nationalmannschaft. Zudem ist Kathrin Schulze auch im Österreichischen Team „IAC Pharmador aktiv. Schulze hatte bei der „Tour de Romandé 2005 den internationalen Durchbruch mit einem zweiten Platz hinter der Olympia erfahrenen Slowakin Mania Galikowa geschafft und siegte 2011 kurz vor ihrer Baby-Pause im österreichischen Geher-Cup überlegen. Glückwunsch! Peter Lindner / 08.12.2011 ![]() Leichtathletik: Viel Spannung unterm Hallendach ASV-Talente bei Hallen-Bezirksmeisterschaften am Start. Halle - Für viel Spannung unterm Hallendach sorgen am Wochenende die Bezirkstitelkämpfe in der halleschen Brandberge-Halle. Die ASV-Talente (8 bis Männer) sind mit nahezu 40 Leuten am Start, die in den Einzeldisziplinen und in den Staffeln um Siege, Medaillen und Titel ein Wörtchen mitreden wollen. Während einige Athleten an beiden Tagen ran müssen, sind die „Kleinen (8 und 9 Jahre) erst am Sonntag dran. Als Favoriten auf einen Meisterschaftstitel gehen Jennifer Kunze, Till Blättermann, Robert Messerschmidt und Justin Strahl ins Rennen. Chancen auf eine Meisterschaftsmedaille dürften sich auch Robert Rausch, Maximilian Sluka und Zoe Wilke ausrechnen. Ob das Ergebnis vom Vorjahr erreicht wird, ist offen, da einige Nachwuchstalente wegen Verletzung fehlen. Auch Titelsammler Peter Seifert fehlt, der zurzeit als Austauschschüler in den USA weilt, und die Bezirkstitelkämpfe sicher per Internet aufmerksam verfolgt. Mit sieben Hallen- Titeln hatte das ASV-Team die eigenen Hürden ziemlich hoch gehängt. Für die eine oder andere Überraschung ist vielleicht ASV-Neuzugang Lucas Glieber gut. Der 13-Jährige Schollschüler hatte vor 14 Tagen bei einem Hallen- Meeting in Melsungen (Hessen) schon für eine faustdicke Überraschung gesorgt. Glieber, der erst seit dem Sommer das ASV-Trikot trägt, gab mit einem überzeugenden Sieg im Mehrkampf einen gelungenen „Einstand im ASV-Talente- Team. Glieber siegte im Mehrkampf überlegen mit 1.320 Punkten. 7,10 Sekunden im Sprint, 4,57 Meter im Weitsprung und 9,21 Meter im Kugelstoßen waren der Garant für den Sieg und die beste Meetingleistung in seiner Altersklasse. Dafür gab es sogar 30 Euro sowie eine Tafel Schokolade als Lohn für diese tollen Leistungen. Einige Sorgen bereiten in diesem Jahr den ASV-Trainern die Staffelbesetzungen. Im letzten Jahr waren noch immerhin acht Staffeln in den Farben des ASV ins Rennen gegangen (dreimal Bronze, einmal Silber). In diesem Jahr schrumpfte das Staffelaufkommen auf ganze vier (Schülerinnen A, Schülerinnen B, Schüler B, Schüler C). Ob diese Staffeln für einen Medaillenplatz gut sind, wird sich zigen. Laut ASV-Trainerstab (Lier, Swoboda, Seifert) werden die Hallen-Meisterschaften aus dem Training heraus wahrgenommen. „Wir konzentrieren uns auf die Sommersaison, so Gabi Swoboda. Peter Lindner / 08.12.2011 Das ASV-Staffelquartett der B-Schüler holte in der Brandberge-Halle Bronze. ![]() Karate: 4 Sangerhäuser trainieren in Ballenstedt Über 150 Karateka waren am 2. Advent nach Ballenstedt gekommen, um unter Sensei Marcus Gutzmer (5. Dan) zu trainieren, unter ihnen 4 Sangerhäuser. In der ersten Einheit trainierten wir die Katas „Kanku-Sho nebst zugehörigem Bunkai. Parallel dazu demonstrierte Marcus dieselbe Kata im Shito Stil. In der 2. Einheit gab es einen besonderen Leckerbissen, die Kata „Chinte, was übersetzt soviel wie seltene Hände bedeutet. Hier konnten wir einige sehr seltene Techniken erlernen. Diese Kata verlangte uns noch einmal alles ab und wir kamen dann noch einmal richtig ins Schwitzen. Damit ist unser Karatejahr 2011 fast zu Ende und wir freuen uns nun noch auf das Abschlußtraining mit Peter, welches am 16.12.stattfindet. Stefan Lampe / 04.12.2011 Karate: Natalie Holze erkämpft Platz 3 in Jena Am 03.12.2011 fand in Jena der diesjährige Thüringen Cup statt. Über 185 Starter mit insgesamt 400 Starts waren angereist, um sich in Kata und Kumite zu messen. 5 Sangerhäuser Nachwuchskarateka waren mit ihren Trainern nach Jena gereist. Das Besondere an diesem Turnier war, dass teilweise Jungs und Mädchenkategorien im Katawettbewerb zusammengelegt wurden und es keine Trostrunde gab. Zuerst ging der 9 -jährige Paul Goldberg an den Start. Er begann mit einer dynamischen „Heian Shodan und gewann seine 1. Runde. In Runde 2 legte er „Heian Nidan nach. In Runde 3 schied er dann leider aus mit 1:2 Kampfrichterstimmen. Auch seinen Kumitestart begann er vielversprechend. So konnte Paul Runde 1 und 2 gewinnen. Erst in Runde 3 scheiterte er an einem sehr starken Gegner. Für Justin Kolodzieij und Romy Franz war an diesem Tag leider schon in Runde 1 Schluß. Desiree Holze gewann mit „Heian Nidan ihre erste Runde mit 3:0 Stimmen; in der 2. Runde schied sie knapp aus mit 1:2 Stimmen. Anschließend trat unsere Mannschaft noch an. Hier verlor Justin Kolodzieij den ersten Kampf. Da Paul Goldberg seinen Kampf ebenfalls 1:2 verlor, war für unser Team frühzeitig Schluß. Die 14-jährige Natalie Holze sorgte für einen versöhnlichen Ausgang des Wettkampfes. Sie betätigte ihre guten Trainingsleistungen der letzten Wochen und konnte in der Kategorie Schüler den dritten Platz erkämpfen. Herzlichen Glückwunsch! Insgesamt war es ein reibungslos organisierter Wettkampf, der auf einem guten Niveau stattfand. Unser Nachwuchs hat hier wertvolle Erfahrungen sammeln können und wir werden nächstes Jahr bestimmt wieder teilnehmen Stefan Lampe / 03.12.2011 ![]() Ringen: Derby in Artern Es sollte der Spitzenkampf in der Rückrunde werden, Germania Artern als Tabellenführer empfängt den Zweitplatzierten aus Sangerhausen. Leider war dies nur auf dem Papier so, denn die Sangerhäuser haben zum Ende der Saison mit akuten Personalsorgen aufgrund von Verletzungen zu kämpfen. So meldete sich unter der Woche Leichtgewicht Anton Riedel wegen einer Fußverletzung ab und auch Martin Potz (bis 66 kg) fällt weiterhin aus. Somit reisten die Rosenstädter mit nur sechs Ringern nach Artern und die Chance auf einen Auswärtssieg war sehr gering, da die Gastgeber alle Gewichtsklassen besetzen konnten. Im ersten von insgesamt sechs Kämpfen traf Marko Goldbach im Limit bis 120 kg auf den Arterner Maximilian Heft. Marko konnte in der ersten Runde noch gut mithalten und verlor diese nur knapp mit 5:7 Punkten. In den folgenden Runden hatte er jedoch keine Chance mehr und verlor am Ende sogar auf Schulter. Im zweiten Kampf des Abends konnten die Sangerhäuser jedoch gleich zurückschlagen. Wayne Lüdecke zeigte hier im Limit bis 60 kg wieder seine ganze Klasse. Er siegte souverän in drei Runden mit technischer Überlegenheit. Im letzten Kampf vor der Pause traf dann Christian Mehlig in der Klasse bis 96 kg auf den erfahrenen Mario Panitzsch. Gegen den Mannschaftskapitän der Gastgeber zeigte Christian eine taktisch sehr starke Leistung. Die erste Runde gewann er mit 1:0 durch starkes Abwehrverhalten in der Bodenlage. Die folgenden Runden zwei und drei holte er sich dann mit starken Rollentechniken. Damit stand es zur Halbzeit in der Mannschaftswertung 8:8 unentschieden. Im Limit bis 84 kg traf André Mirau dann im ungeliebten freien Ringkampf auf Maik Oppermann. Gegen den Freistiler Oppermann hielt unser Kapitän ganz gut mit, konnte aber trotzdem die knappe Niederlage in drei Runden nicht verhindern. Als kurz danach auch Marko Rettkowski seinen Kampf knapp in drei Runden verlor stand die Niederlage für die Sangerhäuser Ringer fest. Im letzten Kampf des Abends konnte Christopher Brunke für die Rosenstädter nochmal Ergebniskosmetik betreiben. Mit schönen Aushebertechniken ließ er seinem Gegner aus Artern keine Chance und gewann mit technischer Überlegenheit. Damit ergab sich ein Endstand von 12:18 in der Mannschaftswertung und die Niederlage konnte somit in Grenzen gehalten werden. Am kommenden Wochenende steht dann der letzte Kampf der Saison auf dem Programm. Die Reise geht dabei in die Landeshauptstadt zum MSV Magdeburg. Einzelergebnisse ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Germania Artern - ASV Sangerhausen55 kg klassisch![]() ![]() Tim Walther - kamplos![]() ![]() ![]() 4:060 kg Freistil![]() ![]() Jan Scholz - Wayne Lüdecke![]() ![]() 0:466 kg klassisch![]() ![]() Stephan Grimm - kampflos![]() ![]() ![]() 4:074 kg A Freistil![]() ![]() Ch. Oppermann - Marko Rettkowski![]() 3:074 kg B klassisch![]() ![]() Dennis Paul - Christopher Brunke![]() 0:484 kg Freistil![]() ![]() Maik Oppermann - André Mirau![]() ![]() 3:096 kg klassisch![]() ![]() Mario Panitzsch - Christian Mehlig![]() 0:4120 kg Freistil![]() ![]() Maximilian Heft - Marko Goldbach![]() 4:0![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Endstand 18:1206.12.2012 Ringen: Spannung bis zum Schluß Nun ist auch der letzte Heimkampf der Ringersaison in der Oberliga Nord-Ost Geschichte. Die Sangerhäuser Ringer um Trainer Bernd Holzapfel hatten sich gegen die WKG Salzgitter nochmal viel vorgenommen, um den zahlreichen Fans einen versöhnlichen Abschluß zu präsentieren. Das dies keine leichte Aufgabe wird, war allen klar. Die Gäste aus Niedersachsen konnten zuletzt sogar den Tabellenführer Artern besiegen und sind somit aktuell das beste Team der Rückrunde. Im ersten Kampf des Abends traf Anton Riedel dann auf den Gästeringer Eduard Hochhalter. Hier hatten die Rosenstädter vier Mannschaftspunkte fest eingeplant, da Anton im Hinkampf seinen Gegner auf Schulter besiegt hatte. Doch dann kam es anders als gedacht. Nach einer knapp gewonnenen 1. Runde schwanden Antons Kräfte Zusehens. Er musste im weiteren Kampfverlauf dem ständigen Gewicht machen Tribut zollen und so verlor er zur Überraschung vieler die folgenden drei Runden und somit auch den Kampf. Im Limit bis 120 kg mussten die Sangerhäuser dann gleich die nächste Niederlage einstecken und so lag man nach den ersten zwei Kämpfen bereits mit 1:7 in der Mannschaftswertung hinten. Den ersten Sieg für die Heimmannschaft holte dann Wayne Lüdecke im Limit bis 60 kg. Mit blitzschnellen Beinangriffen ließ er seinem Gegner keine Chance und schulterte ihn dann in der zweiten Kampfrunde. Bis 96 kg kämpfte dann Christian Mehlig gegen einen ausländischen Ringer der WKG Salzgitter. Christian versuchte alles, konnte gegen den physisch starken Sergej Baal aber keine entscheidenden Techniken ansetzen und musste nach drei Runden eine Niederlage mit technischer Überlegenheit einstecken. Damit war man zur Halbzeit in der Mannschaftswertung weiterhin mit 5:11 im Hintertreffen. Direkt nach der Pause überließ man den Gästen aus Niedersachsen kampflos vier weitere Punkte, da man verletzungsbedingt die Gewichtsklasse bis 66 kg nicht besetzen konnte. Nun lag es an André Mirau bis 84 kg die Aufholjagd zu starten. Ohne größere Probleme holte er einen Sieg mit technischer Überlegenheit und somit 4 Punkte für das Mannschaftskonto. Im Limit bis 74 kg freistil zeigte Marko Rettkowski dann wieder seine ganze Klasse. Souverän besiegte er seinen Gegner Nico Leithner in drei Runden, verpasste aber leider knapp den Sieg mit technischer Überlegenheit, so dass es 12:15 in der Mannschaftswertung stand. Somit war vor dem letzten Kampf des Abends für die Sangerhäuser noch alles drin. Hier traf im Limit bis 74 kg klassisch Christopher Brunke auf seinen ehmaligen Vereinskollegen Oskar Trafala. Christopher konnte gleich die erste Kampfrunde in der Bodenlage für sich entscheiden und sorgte somit für großen Jubel bei den einheimischen Fans. In einem Kampf auf Augenhöhe gewann Trafala dann die Runden zwei und drei und Christopher die Runden vier und fünf und somit auch den Kampf mit 3:2 Runden. In der Mannschaftswertung ergab sich somit ein Endstand von 15:17, womit die Heimniederlage für die Rosenstädter fest stand. Trotz der knappen Heimniederlage bleiben die Sangerhäuser Tabellenzweiter der Oberliga Nord-Ost. Am kommenden Wochenende steht dann das Derby gegen Germania Artern an. Anpfiff ist um 19:30 Uhr in der Unstruthalle in Artern. Einzelergebnisse ![]() ![]() ![]() ![]() ASV SangerhausenWKG - Salzgitter55 kg klassisch![]() ![]() Anton Riedel - Eduard Hochhalter![]() 1:360 kg Freistil![]() ![]() Wayne Lüdecke - Thomas Dyck![]() ![]() 4:066 kg klassisch![]() ![]() kampflos - Steffen Zaschenbrecher![]() 0:474 kg A Freistil![]() ![]() Marko Rettkowski - Nico Leithner![]() ![]() 3:074 kg B klassisch![]() ![]() Christopher Brunke - Oskar Trafala![]() 3:284 kg Freistil![]() ![]() André Mirau - Felix Leithner![]() ![]() ![]() 4:096 kg klassisch![]() ![]() Christian Mehlig - Sergej Baal![]() ![]() 0:4120 kg Freistil![]() ![]() Marko Goldbach - Murat Yavuz![]() ![]() 0:4![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Endstand 15:1729.11.2011 Leichtathletik: Kunze und Schmeichel pulverisieren Meeting- Rekord ASV-Talente trumpfen im hessischen Melsungen auf Melsungen – Mit fünf Goldmedaillen, fünfmal Silber, zweimal Bronze und einem Pokal kehren die ASV-Talente (Schüler A und Schüler B) aus dem hessischen Melsungen zurück. Den ersten Höhepunkt des Tages setzte einmal mehr Jennifer Kunze. Sie siegte im 50-Meter-Sprint in 6,8 Sekunden klar vor der gesamten Konkurrenz. Dann der nächste Paukenschlag: im zweiten Versuch wuchtete Kunze die 3-Kilo-Kugel auf unglaubliche 12,57 Meter. Erst vor 14 Tagen hatte sie mit 12,55 Meter in Erfurt einen neuen persönlichen Rekord gestoßen, am Samstag legte sie noch zwei Zentimeter drauf. Nun fehlen noch ganze drei Zentimeterchen an den 13 Metern. Mit einem soliden 5,11-Meter-Sprung sicherte sich das ASV- Ausnahmetalent den überragenden Sieg im Dreikampf mit 1.653 Punkten und pulverisierte den alten Meeting-Rekord aus dem Vorjahr (1.270 Punkte) geradezu. Vereinskameradin Josefine Schmeichel überbot ebenfalls den Vorjahresrekord mit 1.330 Punkten deutlich und kam auf den zweiten Platz. Platz zwei im Mehrkampf für Maxie Lindner, mit 1.384 Punkten eine tolle Steigerung zum Vorjahr. Über einen ersten Platz im Mehrkampf freute sich Julia Pollag, sie siegte in ihrer Alterklasse mit 1.215 Punkten. Für die Überraschung des Tages sorgte freilich Lukas Grieber, der erst seit dem Sommer das ASV-Trikot trägt und am Samstag seinen „Einstand im Talente-Team gab. Grieber siegte im Mehrkampf überlegen mit 1.320 Punkten. 7,10 Sekunden im Sprint, 4,57 Meter im Weitsprung und 9,21 Meter im Kugelstoßen waren der Garant für den Sieg und die beste Meetingleistung in seiner Altersklasse. Dafür gab es 30 Euro sowie eine Tafel Schokolade als Lohn für diese tollen Leistungen. Trainingskamerad Leonard Kaiser sicherte sich Platz zwei. Überrascht war Zoe Wilke. Die erst 11-jährige Schollschülerin sollte eigentlich nur die Staffel komplettieren und wurde dann im Mehrkampf gleich Zweite. Vor allem ihre Sprintzeit von 7,4 Sekunden lassen auch für die Hallen-Bezirksmeisterschaften im Dezember Medaillenträume reifen. Im abschließenden Rundenlauf siegte Julia Pollag (2:37,2 Minuten), Grieber wurde erster in hervorragenden 2:05,4 Minuten, vor Andrej Kurotschkin und Kaiser. Zuvor wurde ein Staffelrennen über einmal eine Runde ausgetragen. Die ASV-Mädchen (Wilke, Schmeichel, Lindner, Kunze) schlugen sich gegen die Jugend-A und Jugend B- Staffeln der Hessen prächtig und holten Silber. Die Jungenstaffel (Kaiser, Kurotschkin, Oertel und Glieber) kamen auf Platz drei der Staffelwertung. Alwin Wagner, Cheftrainer der Melsunger, war des Lobes voll über den Auftritt der ASV-Talente. „Ihr wart eine Bereicherung unseres Meetings und habt ganz schön abgeräumt. Und Jennifer Kunze konnte bei der abschließenden Siegerehrung in der Melsunger Stadtsporthalle das Versprechen einlösen, das sie am Tag zuvor dem Innenminister, dem Landrat und dem Oberbürgermeister gegeben hatte. „Wir freuen uns auf die neue Kunststoffanlage im Friesenstadion und werden im Training und bei Wettkämpfen unser Bestes geben. Damit fangen wir morgen gleich an. Das hat gut geklappt. Peter Lindner / 29.11.2011 Landete im Rennen der „älteren Semester auf dem Silberrang: Die ASV-Staffel über einmal eine Runde (Wilke, Lindner, Schmeichel, Kunze) Pokale für Jennifer Kunze und Basilius Balschalarski (Tus Borken) für die beste sportlichste Leistung. Überraschten mit dem ersten und zweiten Platz im Mehrkampf: Leonard Kaiser und Lukas Glieber (von links). ![]() ![]() ![]() Stabwechsel beim ASV Neue Führung beim größten Sportverein des Landkreises. Delegierte wählen Jörg Brockmann einmütig zum neuen Vorsitzenden. Der neue ASV-Vorsitzende heißt Jörg Brockmann. Brockmann wurde auf einer außerordentlichen Delegiertenkonferenz am Freitagabend einmütig zum neuen Chef des größten Sportvereins des Landkreises Mansfeld-Südharz gewählt. Die Wahl machte sich erforderlich, weil der erst im März gewählte Nachfolger des langjährigen ASV-Vorsitzenden Klaus-Dieter Schmidt, Lothar Vorwig, nach nur einmonatiger Amtszeit schwer erkrankte und die Funktion nicht mehr ausführen konnte. Die Vereinsarbeit wurde bis dato von den Stellvertretern und dem Vorstand geleitet. Neben Jörg Brockmann wählten die rund 70 Delegierten auch einen zweiten Stellvertreter, da Jörg Scholz zurückgetreten war. Bei der Wahl zum zweiten ASV-Vize kam es erstmals in der Vereinsgeschichte zu einer Kampfabstimmung, denn für den Stellvertreterposten gab es gleich zwei Kandidaten. So hatten Marion Kaufmann und Gerd Richter ihren Hut in den Ring geworfen. Die Abstimmung - in geheimer Wahl absolviert - fiel denkbar knapp für Richter mit 35 Stimmen aus. Kaufmann holte in Abwesenheit immerhin 31 Stimmen. ASV-Vize Udo Michael brachte es auf den Punkt: „Es gibt keinen Verlierer, aber einen Zuwachs an Vereinsdemokratie, so Michael. Ein Antrag der Sportgruppe Wackernagel, Klaus-Dieter Schmidt zum Ehrenvorsitzenden zu wählen, wurde vertagt und wird bei der nächsten ordentlichen Delegiertenkonferenz auf die Tagesordnung gesetzt. Jörg Brockmann in seinem Schlusswort: „Ich bin mir darüber im Klaren, eine schwere Last zu übernehmen. Immerhin habe mit Klaus-Dieter Schmidt ein engagierter Fachmann mehr als 20 Jahre den Verein geführt und viele sportliche Spuren hinterlassen. Daraus leite sich die Verpflichtung ab, den Athletischen Sportverein „nach bestem Gewissen und nach besten Kräften zu führen und zukunftssicher weiter voranzubringen. Zudem freue er sich auf eine gute Zusammenarbeit mit dem Vorstand und allen Mitgliedern. Peter Lindner / 29.11.2011 Mit Jörg Brockmann übernimmt ein Unternehmer das Steuer des größten Sportvereins. Brockmann wurde in Wippra geboren und studierte in Freiberg Bergbautechnik. Der 49-jährige Kaufmann und Betriebswirt wohnt in Wallhausen und war lange Jahre beim Mercedes-Autohaus Malessa als Prokurist tätig. 2009 gründete Brockmann die Sangerhäuser Rosenkeramik, die im Helme Park beheimatet ist. Mit nahezu 900 Mitgliedern ist der ASV der größte Sportverein im Landkreis Mansfeld-Südharz. Die ASV-Mitglieder trainieren in 56 Sportgruppen, die in 22 Abteilungen organisiert sind. Zu den Wettkampfabteilungen gehören die Ringer, die Leichtathleten und die Karateka. ![]() ![]() ASV-Vize Udo Michael (rechts) gratuliert dem neuen Vorsitzenden Jörg Brockmann. Die Wahl des ASV-Vize wurde „geheim abgewickelt, das erste Mal in der Vereinsgeschichte. Karate: Karatekas zeigen Präsenz bei Ingrationstag Am 12.11.2011 fand in der Turnhalle der Berufsbildenden Schule der Tag der Integration statt. Jede Sportart konnte sich dabei präsentieren und um neue Mitglieder werben. Unsere Abteilung Karate war hierbei mit 36 ! Sportlern vertreten. Um 11 Uhr begann dann zuerst unsere Kindergruppe zu zeigen, was sie schon alles können. Unter Anleitung von Andre Nassler wurde das komplette Prüfungsprogramm trainiert. Ab 11 30 Uhr bewiesen dann die Jukuren,dass sie unseren jüngsten an Leistungsfähigkeit in nichts nachstehen. Das Thema dieser Einheit war der korrekte Hüfteinsatz. Hier ging es besonders um das späte und korrekte Einrasten der Hüfte. Anhand verschiedener Übungen zeigte Mario, dass die Hüfte erst im letzten Moment einzusetzen ist. Insgesamt hat sich unsere Abteilung an diesem Tag von der besten Seite gezeigt. 13.11. 2011 / Stefan Lampe Ringen: Maßarbeit in Wernigerode Am vergangenen Wochenende stand für die Ringer des ASV Sangerhausen der Auswärtskampf beim Wernigeröder SV auf dem Programm. Die Ringer aus dem Harz hatten im bisherigen Saisonverlauf immer wieder mit Personalsorgen zu kämpfen und sind daher aktuell auch nur Tabellenletzter in der Oberliga Nord-Ost. Unter diesen Vorzeichen reisten die Rosenstädter siegessicher nach Wernigerode, obwohl man die Gewichtsklasse bis 66 kg verletzungsbedingt nicht besetzen konnte. Jedoch nach dem offiziellen Wiegen staunten die Sangerhäuser nicht schlecht, denn Wernigerode konnte erstmals in dieser Saison eine volle Mannschaft stellen und spätestens jetzt war auch Mannschaftsleiter Bernd Holzapfel klar, dass das hier eine ganz enge Kiste wird. Los ging es dann mit den leichten Jungs bis 55 kg. Anton Riedel machte hier mit seinem Wernigeröder Gegner kurzen Prozess und bleibt damit weiterhin ungeschlagen in dieser Saison. Bei den schweren Jungs bis 120 kg konnten die Gastgeber jedoch sofort zurückschlagen. Der Sangerhäuser Marko Goldbach musste hier in der zweiten Kampfrunde eine Schulterniederlage gegen den ehmaligen Judoka Hannes Vetter einstecken. Somit stand es nach zwei Kämpfen 4:4 unentschieden in der Mannschaftswertung. Im Limit bis 60 kg konnte Wayne Lüdecke dann die Sangerhäuser wieder in Führung bringen. Mit starken Beinangriffen ließ er seinem Wernigeröder Gegner keine Chance und holte bereits in der ersten Runde einen Schultersieg. Im letzten Kampf vor der Pause traf dann Mannschaftskapitän Andre Mirau auf seinen Dauerrivalen Christian Schurig. In einem Kampf auf Augenhöhe hatte der Wernigeröder diesmal in drei Runden jeweils knapp die Nase vorn, so dass es mit einem Zwischenstand von 8:7 aus Sicht der Rosenstädter in die Pause ging. Nach der Pause kamen die Gastgeber dann in der Gewichtsklasse bis 66 kg kampflos zu vier Mannschaftspunkten, da wie bereits erwähnt die Sangerhäuser hier keinen Gegner stellen konnten. Im Limit bis 84 kg lag es nun an Matthias Kleinert den Rückstand in der Gesamtwertung durch die kampflos abgegebenen Punkte wieder aufzuholen. Ruhig und souverän holte sich Matthias die ersten beiden Kampfrunden gegen den Wernigeröder Marcus Riemschneider. Lediglich in Runde drei hatte er etwas mehr Mühe, konnte diese dann aber doch knapp für sich entscheiden. Somit stand es vor den abschließenden zwei Kämpfen in der Mannschaftswertung 11:11 unentschieden und der Ausgang der Begegnung war völlig offen. Bis 74 kg freistil traf dann Marko Rettkowski auf den starken Wernigeröder Matthias Jahn. Trotz großer Gegenwehr konnte Marko die Niederlage in drei Runden nicht verhindern, so dass die Gastgeber vor dem letzten Kampf mit 14:11 in Führung gingen. Nun lagen alle Hoffnungen der Sangerhäuser auf Thomas Hörchner, der gleich bei seinem ersten Auftritt in der Männermannschaft des ASV Sangerhausen zum Matchwinner werden konnte. Für Thomas, der bereits 39 Lenze auf dem Buckel hat, war es nach einer mehrjährigen Trainings- und Wettkampfpause die Chance zu zeigen, dass er noch nichts verlernt hat. Im entscheidenden Kampf traf er im Limit bis 74 kg klassisch auf den Wernigeröder Julien Brandt. Was nun folgte war nichts für schwache Nerven, denn Thomas verlor die erste Kampfrunde knapp und der Sieg im Mannschaftskampf rückte damit in weite Ferne. Nur ein Schultersieg in den verbleibenden Runden konnte jetzt noch helfen. Unter der Anfeuerung der zahlreich mitgereisten Fans setzte Thomas in Runde zwei dann alles auf eine Karte und brachte seinen Gegner mit einem Kopfhüftschwung in die gefährliche Lage, aus der sich der Wernigeröder nicht mehr befreien konnte. Damit standen der Schultersieg für Thomas und der 15:14 Gesamtsieg für die Ringer des ASV Sangerhausen fest. Nach diesem denkbar knappen Auswärtssieg bleiben die Rosenstädter Tabellenzweiter der Oberliga Nord-Ost. Am kommenden Wochenende steht dann der letzte Heimkampf gegen die WKG Salzgitter auf dem Programm. Anpfiff ist um 19 Uhr wieder in der ASV-Turnhalle Wilhelm-Koenen-Straße 33. Einzelergebnisse: ![]() ![]() ![]() ![]() Wernigeröder SV - ASV Sangerhausen55 kg klassisch![]() Johannes Kubaneck - Anton Riedel![]() ![]() 0:460 kg Freistil![]() Florian Metorn - Wayne Lüdecke![]() ![]() ![]() 0:466 kg klassisch![]() Erik Palmer - kampflos![]() ![]() ![]() ![]() 4:074 kg A Freistil![]() Mathias Jahn - Marko Rettkowski![]() ![]() ![]() 3:074 kg B klassisch![]() Julien Brandt - Thomas Hörchner![]() ![]() 0:484 kg Freistil![]() Markus Riemschneider - Matthias Kleinert![]() 0:396 kg klassisch![]() Christian Schurig - André Mirau![]() ![]() ![]() 3:0120 kg Freistil![]() Hannes Vetter - Marko Goldbach![]() ![]() ![]() 4:0![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Endstand 14:1521.11.2011 Sport als Brückenbauer ins neue Leben Festakt: Integration durch Sport – ein Projekt feiert 20-jähriges Jubiläum Sie heißen Waldemar, Viktor, Alexander, Tamara oder auch Mai Van-Tuan. Sie kommen aus der ehemaligen Sowjetunion oder aus Vietnam. Ihre sportliche Heimat haben die Russland -Deutschen oder die Vietnamesen längst beim Athletischen Sportverein (ASV) gefunden. Der ASV baut ihnen so eine Brücke ins neue „deutsche Leben. „Integration durch Sport heißt das – und wird beim ASV seit zwei Jahrzehnten „mit Leben erfüllt, wie es Landeskoordinator Viktor Jukkert in seiner Festansprache formulierte. Mit wem man am Samstagabend auch sprach: Mit Oberbürgermeister Ralf Poschmann, mit Staatssekretär Christoph Bergner oder mit Silke Renk, Olympiasiegerin im Speerwerfen und LSB-Vize, oder mit Alexander Viehmann, Regionalkoordinator beim Landessportbund (LSB) – sie alle wissen die integrative Arbeit des ASV mit Aussiedlern - egal welche ausländischen Wurzeln sie haben – zu schätzen. Sport spricht viele Sprachen, heißt es und wird beim größten, mit einem besonders Sportverein im Landkreis sprichwörtlich gelebt. Ob bei den Ringern, den Karateka, bei anderen Kampfsportarten oder bei den Leichtathleten, die „neuen werden beispielgebend integriert. Das ist auch ein Verdienst vom langjährigen ASV-Chef Klaus-Dieter Schmidt, der das Thema Integration immer wieder auf die Tagesordnung setzte. Und das die Festveranstaltung (Schirmherr Landrat Dirk Schatz) zum 20. Jubiläum vom ASV ausgerichtet werden durfte, „auch das spricht für den ASV, so Alexander Viehmann. Die Organisatoren von LSB und vom ASV beließen es am Samstag freilich nicht nur bei einem Festakt mit Speis und Trank. So wetteiferten die Volleyballer schon am Vormittag um Punkte und Pokale. Keine Überraschung war der Sieg des ASV (Sportgruppe Herfurth) im internationalen Turnier mit acht Mannschaften. Zur gleichen Zeit gab es einen Tag der offenen Tür im Mattenzentrum. Dort stellten sich die Kampfsportabteilungen des ASV mit einem besonders hohen Anteil an ausländischen Mitbürgern und Russland-Deutschen vor. Und am Nachmittag zeigten die Teams in einm Show-Programm dann aufregende Nahkampfszenen und begeisterten die Zuschauer. Auch hier: Beachtlich, wie sich die Sportler und Sportlerinnen aus Russland oder Vietnam längst im Verein integriert haben und auch das Leistungsniveau mit bestimmen. Immerhin haben laut Klaus-Dieter Schmidt rund 50 Russland-Deutsche oder Vietnamesen die ASV-Mitgliedskarte in ihrer Tasche. Dass die Vietnamesen nicht nur sportlich auf der Höhe sind, das zeigten sie mit schmackhaften asiatischen Speisen, die das reichhaltige Buffet vervollständigten. Viel Beifall gab es auch für die Darbietungen des Chors der Landsmannschaft der Russland-Deutschen aus Halle, die mit deutschen Volksliedern dem Abend auch einen gekonnten kulturellen Anstrich gaben. Peter Lindner / 18.11.2011 ![]() Karate: Gemeinsames Training war voller Erfolg Am 22.10.2011 trafen sich 25 Karateka, um bei Sensei Peter Jaenicke (3. Dan Shotokan) zu trainieren. Vom Anfänger bis zum Schwarzgurt war alles vertreten. Der Sinn dieses gemeinsamen Trainings liegt im Austausch von Erfahrungen. In insgesamt 3 Einheiten gab Peter lehrreiche Tipps und Anregungen zum Gestalten der Trainingsmethoden. Mit praktischen Beispielen untermauerte er die theoretischen Grundlagen. Zu Beginn ging Peter auf einen lockeren Beginn der Technik ein. Mehrere leicht aussehende Übungen hatten es besonders in sich, was viele Teilnehmer am Sonntag durch starken Muskelkater spürten. In der 2. Stunde trainierten wir den korrekten und späten Einsatz der Hüfte.In der letzten Einheit gab Peter verschiedene Impule für das Training von Fußtechniken z.B. „Mawashi-Geri. Gegen 17 Uhr stellten sich 3 Karateka der Prüfung zum nächst höheren Gürtel. Sie zeigten alle gute bis sehr gute Leistungen. Nun dürfen Tim Thiesisus und Stefanie Kersten den 4. Kyu tragen; Nicolas Burgtorf sogar den 2. Kyu. Herzlichen Glückwunsch ! Allen Teilnehmern hat es großen Spaß gemacht und wir freuen uns schon auf die nächste Wiederholung. Stefan Lampe / 25.10.2011 ![]() Leichtathletik: Sanierung Friesenstadion Das Projekt nimmt Formen an Sangerhausen/MZ/PL – Eine erste Bauanlaufberatung (Foto) mit der Projektantin Martina Vierke, Sören Lauterbach von der Polytan Sportstätten GmbH und Udo Michael (von links), in der Stadtverwaltung zuständig für den Sport, hat zu Jahresbeginn bei Bauprojekt Oberröblingen stattgefunden. Es ging um erste Abstimmungen für das Projekt Sanierung Friesenstadion. Das traditionsreiche Sangerhäuser Stadion erhält eine neue Tartanbahn, eine neue Weitsprunganlage sowie eine Kugelstoßanlage. Die bislang von den Leichtathleten genutzte Aschenbahn stammt aus den 50er Jahren des vorigen Jahrhunderts und genügte den Anforderungen an einen ordentlichen Trainingsbetrieb schon lange nicht mehr. Zudem erhält das Stadion eine etwa 450 Meter lange Asphaltbahn für die Skater. Zudem ist auf dem Stadiongelände eine rund 800 Meter lange Crossstrecke geplant. Ziel ist es mit der umfassenden und rund 600.000 Euro teuren Sanierung die Sportstätte auch für den Breitensport zu öffnen. Die Firma Polytan hat im Landkreis bereits einige Referenzobjekte wie die moderne Schulsportanlage der Sekundarschule Allstedt mit dem modernen Kunststoffbelag Tartan versehen. Peter Lindner / 09.01.2012 ![]() Leichtathletik: ASV-Talente auch beim Bowling Spitze Winterferien auf der Bowling-Bahn im Rosenhotel Beim 5. Traditionsturnier der Volksbank für die Schulen im Altkreis Sangerhausen hatte die Mannschaft des Scholl- Gymnasiums die Nase vorn und hatte sich den Kreismeistertitel gesichert (die MZ berichtete). Dafür gab`s neben dem attraktiven Wanderpokal einen Gutschein für einen Bowling-Nachmittag im Rosenhotel, den die Schollaner in den Winterferien einlösten. Für die Schülerinnen und Schüler des Scholl, die beim ASV übrigens Leichtathletik trainieren, war es in der Trainings- und Wettkampf armen Zeit eine willkommene Bereicherung des Alltags. „Von wegen in den Ferien eine ruhige Kugel schieben, sagte Robert Messerschmidt und hatte kurzerhand den Bowling- Nachmittag für seine Trainingskameraden organisiert. Nicht ganz zufällig ist Messerschmidt auch Mannschaftskapitän der „großen Trainingsgruppe der ASV-Leichtathleten. Für das Talenteteam des ASV ist Bowlen offenbar längst sportlicher Ausgleich zum harten Trainingsalltag geworden. Nun freuen sich die ASV-Talente auf die Verteidigung des Kreismeistertitels. Traditionell organisieren die Azubis der Volksbank das Bowling-Turnier in den Osterferien. Da befinden sich die ASV-Leichtathleten zwar im Trainingslager, knapsen aber gern zwei Stunden für das Bowling-Turnier ab. Rund zehn Schulmannschaften nehmen immer am Turnier teil und inzwischen hat sich das Turnier erfolgreich zur Kreismeisterschaft der Sangerhäuser Schulen entwickelt. Hatten bislang noch mit den „The Pinballs von der Sangerhäuser Müntzerschule und die „Bowling Stones vom Goethe-Gymnasium Kelbra die attraktiven Pokale geholt, gab es mit den „Bowling-Helden aus der Sangerhäuser Heinrich-Heine-Schule und dem „Team 17 vom Goethe- Gymnasium Kelbra bereits so etwas wie eine Wachablösung. Für eine faustdicke Überraschung hatten im vorigen Jahr die Leichtathleten des ASV Sangerhausen gesorgt. In der Altergruppe 6. bis 8. Klasse war das Talente-Team des ASV nicht zu schlagen (197 Punkte). Mit Robert Messerschmidt (242) und Alexandra Jankowski (232) stellten die ASV-Leichtathleten auch die besten Spieler in dieser Altergruppe. Damit dürfte sich das ASV-Team (bislang immer der letzte Platz) erfolgreich rehabilitiert haben. Das Turnier wird übrigens traditionell in jedem Jahr von den Auszubildenden der Sangerhäuser Volksbank und dem Rosenhotel gemeinsam organisiert und als zusätzliches Freizeitangebot in den Osterferien immer mehr angenommen. Rund 80 Schülerinnen und Schülern hatten das zusätzliche Ferienangebot genutzt. Darüber freuten sich die Volksbank-Azubis die nun hoffen, „Vielleicht nehmen im nächsten Jahr noch mehr Sportvereine am Turnier teil, hofft Katrin Heran, Mitarbeiterin in der Genossenschaftsbank Übrigens geht es wieder um Siegprämien, wertvolle Sachpreise und attraktive Gutscheine. Peter Lindner / 09.01.2012 Nutzten den Bowling-Nachmittag als zusätzliche Trainingseinheit in der Winterpause: Die Leichtathleten des ASV-Talenteteams. ![]() Karate: 19 Sangerhäuser trainieren beim Neujahrslehrgang in Ballenstedt Am 14 und 15.1.2012 fand in Ballenstedt der Neujahrslehrgang statt. Dabei nahmen über 190 Teilnehmer aus ganz Deuschland teil.Unsere Abteilung Karate des ASV Sangerhausen 1902 stellte dabei mit 19 Teilnehmern 1 Zehntel.! Dies ist ein neuer Rekord ! In der Halle wurde es dann richtig voll. Lobenswert hierbei ist, dass unsere jüngsten Kinder auch teilnahmen und bis zu 5 Einheiten fleißig mittrainierten. In der Unterstufe lehrte Sensei Gutzmer die Kata Heian 1-5, immer abgestuft auf das jeweilige Niveau. Dabei legte er großen Wert auf die korrekte Ausführung der Technik. In der Oberstufe lehrte er zuerst Formen des Jiyu Ippon Kumite und die Kata "Tensho".Später in der 2. Einheit vermittelte Marcus die sehr anspruchsvolle Kata "Gankaku" und "Sanchin". Das Besondere an diesem Lehrgang war der 40 .Geburtstag von Marcus Gutzmer und der 30. Geburtstag von Alexander Löwe (Landestrainer Kata Sachsen-Anhalt), der mitgefeiert wurde. So erhielt jeder von beiden ein traditionelles Geschenk von uns Sangerhäusern; ein Stoffmammut und eine Flasche Rüsselschnaps. Als weiterer Höhepunkt fanden dann abends ab 18 Uhr Danprüfungen unter den strengen Augen von Marcus Gutzmer (5. Dan) und Olav Büttner (4. Dan) statt. Selbstredend gab es anschließend eine Party, bei der wir Sangerhäuser kräftig mitfeierten. Am Sonntag morgen fand dann noch eine gemeinsame Einheit für alle statt, wo jeder noch einmal die letzten Reserven mobilisierte. Trotz so mancher wunden Füße und Blasen wurde eisern durchgehalten. Danach nahm Sensei Gutzmer noch Kyuprüfungen ab. Wir bedanken uns recht herzlich für diesen tollen Lehrgang und freuen uns bereits auf den nächste Mal. Stefan Lampe / 17.10.2012 Leichtathletik: Hallensaison in vollem Gange ASV-Nachwuchstalent Till Blättermann (10) folgt einer Einladung des LAC Berlin und wird beim 18. Wintersportfest am Wochenende im Sportforum Berlin Hohenschönhausen an den Start gehen. Blättermann wird sich im 50-Metersprint und im Weitsprung mit den besten Nachwuchstalenten aus Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern messen. ASV-Ausnahmetalent Jennifer Kunze (14) wird den Sangerhäuser Nachwuchssprinter nach Berlin begleiten und ihm die Daumen drücken. In Halle werden am Wochenende in der Brandbergehalle die Landesmeisterschaften im Mehrkampf und die Langstrecken durchgeführt. Hoffnungen auf eine Medaille machen sich Josefine Schmeichel (14) und Justin Strahl (13) im Mehrkampf. Maximilian Sluka, Hannes Kabel (beide 12) sowie Max-Lukas Franke (13) werden über die 2000 Meter am Start sein und sich mit den besten Läufern Sachsen-Anhalts messen. Zudem sind für den ASV Sangerhausen Leonard Kaiser (Mehrkampf) und Julia Pollag (2000 Meter) bei den Landesmeisterschaften dabei. Peter Lindner / 09.01.2012 ![]() Machen sich Hoffnung auf eine Medaille bei den Landesmeisterschaften: Hannes Kabel und Maximilian Sluka (von links). Leichtathletik: ASV-Talent schlägt Berliner Sprintelite Till Blättermann siegt beim 18. Wintersportfest in der Hauptstadt Berlin – „Wo liegt denn Sangerhausen?, fragten sich am Sonntagabend im Berliner Sportforum einige Trainer und auch Besucher des 18. Wintersportfestes. Till Blättermann vom ASV -Talenteteam war einer Einladung des LAC Berlin gefolgt und hatte sich in die Starterlisten im 50-Metersprint und im Weitsprung eingetragen – und war gleich zweimal aufs Siegertreppchen gerufen worden. So verblüffte Blättermann im Sprint die gesamte Berliner Sprintelite in seiner Alterklasse (U12) und siegte überlegen in 7,76 Sekunden. „Das waren gut drei Meter Vorsprung im Ziel, freute sich ASV-Trainerlegende Karl-Heinz Lier, der mit nach Berlin gereist war. Gute Ratschläge konnte auch ASV-Multitalent Jennifer Kunze geben, die als Betreuerin ihres Mannschaftskameraden mit nach Berlin gereist war. Auf der schnellen Kunststoffbahn hatte Kunze vor drei Jahren ebenfalls gewonnen – in sagenhaften 7,00 Sekunden. An dieser Zeit beißen sich ihre Konkurrentinnen noch heute die Zähne aus. Grund zur Freude gab es für die kleine Sangerhäuser Leichtathletikabordnung auch an der Weitsprunggrube. Auch dort siegte der drahtige Blättermann überlegen. Mit seinen 4,15 war er der einzige der Zehnjährigen, der die 4- Metermarke knackte. Starterfelder von mehr als 40 Jungen hatten die Organisatoren sogar gezwungen, den Weitsprung an zwei Anlagen durchzuführen. Auch im Sprint waren insgesamt sechs Vorläufe notwendig, um die Finalisten zu ermitteln. Karl-Heinz Lier nickte zufrieden, als sein Schützling zur Siegerehrung gerufen wurde und auch Jennifer Kunze freute sich über die Ergebnisse ihres Sonntag-Schützlings. Der wird seiner Mannschaftskameradin dafür nächste Woche die Daumen drücken, denn da hat sie ein umfangreiches Programm bei den Landesmeisterschaften in der halleschen Brandbergehalle in den Einzeldisziplinen zu absolvieren. Für Till Blättermann rückt nun ein Traum in fast greifbare Nähe: der schnelle Sangerhäuser hat das Finale bei „Deutschland sucht den Supersprinter im Blick. Immerhin hatte sein Vorbild „Jenni Kunze sich im Berliner Olympiastadion zweimal hintereinander den Sieg geholt und wurde schnellste deutsche Schülerin. „Einmal möchte ich auch im Berliner Olympiastadion starten, hat sich Blättermann vorgenommen. Ja und vielleicht ist er seinem Traum ein ganz kleines Stück näher gekommen. „Wir arbeiten dran, sagte Lier und stellte noch einige Trainingseinheiten in Aussicht. „Ich drücke für Till die Daumen, so Jennifer Kunze, die sich am Sonntag schon mal als umsichtige Betreuerin nützlich gemacht hat. Schafft Blättermann den Sprung ins Berliner Finale von „Deutschland sucht den Supersprinter, dann dürften auch Kunze und der „Rest der ASV-Fankurve wieder mit von der Partie sein. Peter Lindner / 16.01.2012 Till Blättermann machte die Berliner wieder einmal mit Sangerhausen bekannt. ![]() Leichtathletik: Spannendes Duell unterm Hallendach Hannes Kabel holt sich den Titel, Maximilian Sluka wird Vize-Meister Halle - Mit einmal Gold und einmal Silber kamen die ASV- Nachwuchstalente von den Hallen-Landesmeisterschaften im Mehrkampf und den Langstrecken zurück. Während den Mehrkämpfern (Josefine Schmeichel, Justin Strahl, Leonhard Kaiser) mehr oder weniger das Pech an den Spikes klebte, trumpften die Langstreckenspezialisten Maximilian Sluka und Hannes Kabel (beide U14) auf. Sie sorgten über die 2000 Meter für Spannung unterm Hallendach. Wenn Kabel und Sluka sich bislang über die 1000 Meter duellierten, war zumeist Sluka der „Chef im Ring. Über die 2000 Meter drehte am Sonntag Kabel den Spieß um und siegte in 7:15,79 Sekunden hauchdünn vor seinem Mannschaftskameraden Sluka (7:15,85 Minuten). Mit schnellen Runden hatten sie ihre Konkurrenten mürbe gemacht, ihrem Endspurt war dann keiner mehr gewachsen. Jonas Budai (LG Merseburg) kam nach 7:29,99 Minuten als Dritter ins Ziel. Landestrainer Wolfgang Thier, der die beiden Sportschüler betreut, zeigte sich zufrieden. „Die liefen wie ein Uhrwerk, so Thier anerkennend. Eine Alterklasse höher war über die 2000 Meter Max-Lukas Franke am Start. Seine 7:21,97 Minuten bescherten dem ASV-Läufer einen guten 6. Platz. Auf Platz vier in der Alterklasse 15 kam Julia Pollag (8:37,36 Minuten) ein. Hier holte sich erwartungsgemäß Theresa-Luise Thiel (Sportclub Magdeburg) in 6:58,36 Minuten den Sieg. Den Mehrkampf bestritten die ASV-Talente aus dem Winter- Training heraus, da spielten Medaillentraume von vornherein keine Rolle. Justin Strahl (13) ließ nur im Sprint sein großes Talent aufblitzen (60 Meter in 8,63 Sekunden), verfehlte in den anderen Disziplinen jedoch seine Bestmarken deutlich. Vor dem abschließenden 800-Meterlauf lag er noch auf Platz 6, kam am Ende auf einen 9. Platz ein. Pech hatte Josefine Schmeichel (14). Bereits nach der ersten Disziplin (Weitsprung) musste sie verletzt aufgeben. Am nächsten Wochenende sind die ASV-Leichtathleten wieder in der halleschen Brandbergehalle anzutreffen. Da geht es um die Landesmeistertitel in den Einzeldisziplinen. Und mit Jennifer Kunze, Robert Messerschmidt und den Staffeln dürften wieder einige ASV-Talente einige Medaillen im Blick haben. Peter Lindner / 16.01.2012 Für einen ASV-Doppelerfolg sorgten Maximilian Sluka (rechts) und Hannes Kabel. ![]() ![]() Ringen: ASV Ringer erneut zu Landesmeisterschaften angetreten Am Samstag, den 21.01.12, fuhren sechs Ringer des ASV Sangerhausen nach Stendal, um die Titelkämpfe des Landes, Sachsen/ Anhalt im freien Stil, auszutragen. Unser jüngster Athlet machte bei den C- Jugendlichen in der Gewichtsklasse bis 42kg den Anfang. Toni Richter kämpfte sich ganz souverän ins Finale vor und hatte somit beste Chancen seinen 2. Landesmeistertitel in diesem Jahr zu erringen. 137 Aktive aus allen Vereinen und zahlreiche Gäste konnte sich von den Qualitäten des ASV Ringers überzeugen. Sein Finalgegner hatte dem überlegenen sangerhäuser Schwerathlet nichts entgegen zu setzten, so konnte Toni sich zur Siegerehrung auf dem obersten Treppchen platzieren und sicherte sich die Fahrkarte für die Mitteldeutsche Meisterschaften der Jugend C. Der etwas ältere Andrey Equnov, welcher noch nicht so lange das Ringerhandwerk trainiert, konnte seinen Einstand bei der Jugend B, in der Gewichtsklasse bis 58kg, mit dem Bronzemedaillengewinn feiern. Wie vor zwei Wochen konnte sich Richard Heller bei den B- Jugendlichen, in seiner Stilart bis 85kg ebenso, wie Toni, die Fahrkarten zur Mitteldeutschen Meisterschaft, durch einen fehlerfreien und in Bestzeit gewonnenen Titel, sicher. Vicktor Mindolin startete bis 76kg bei der Jugend A und ging als einziger unserer Teilnehmer ohne Medaille, mit dem undankbaren vierten Platz nach Hause. Als jüngster in seiner Altersklasse hatte es Vicktor natürlich sehr schwer gegen seine, bis zu zwei Jahre älteren, Kontrahenten. Bei den Männern stellte sich Martin Potz der starken Konkurrenz in der Gewichtsklasse bis 74kg. Durch ein arbeitsbedingtes und aus gesundheitlichen Gründen eingeschränktes Training musste sich Martin einem sehr starken Ringer, aus unserer Landeshauptstadt, im Halbfinale, geschlagen geben. Was aber nicht die Leistung, in einer so stark besetzten Gewichtsklasse, für das erringen der Bronzemedaille schmählern kann. Den Erfolg der sangerhäuser Starter komplettierte unser schwerster Athlet, Christian Mehlig, nicht gerade in seiner Lieblingsdisziplin im Freien Stil, bei den Männern. Nach einigen Schultersiegen zog, ein sehr starker, Christian, dann verletzt ins Finale ein. Jetzt ging es darum, ob Christian einen zweiten Titel sein Eigen nennen kann. Er stand im Finale gegen einen Ringer aus Wernigerode, welchen er vor zwei Wochen noch bezwang. Diese Chance wollte Christian heute noch einmal nutzen, und ging hoch motiviert in diese erneute Finalbegegnung. Nach der gewonnen ersten Runde flammte Christians alte Schulterverletzung, nach einer erneuten Überdehnung, wieder auf und es ging in die Zweite Runde, in welcher Christian nach Punkten hinten lag. In der dritten, und alles endscheitenden, Runde unterlag Christian erneut und der Vizemeistertitel war der Lohn bei dieser harten Landesmeisterschaft. Bernd Holzapfel / 23.01.2012 ![]() ![]() Sportlerwahl Mansfeld-Südharz 2012 Zum 20. Mal werden im Landkreis Mansfeld-Südharz die populärsten Sportler und Mannschaften gesucht. In jeder der sechs Kategorien sind Sportler aus unserem Verein vertreten und stellen sich der Wahl. Daher bitte ich euch, für unsere Sportler abzustimmen. Ihr habt zwei Möglichkeiten. Zum einen könnt ihr den Link am Ende des Artikels nutzen und online abstimmen, zum anderen werden in der MZ Stimmzettel veröffentlicht. So könnt ihr eure Stimme auch in Schriftform abgeben. Bis zum 12. Februar läuft die Wahl. Die Ehrung der Gewinner findet beim Sportlerball am 25. Februar in der Mammuthalle in Sangerhausen statt. Wenn ihr daran teilnehmen möchtet, könnt ihr die Karten über unsere Geschäftsstelle beziehen. Sie kosten auch in diesem Jahr 19,90 €. Ich wünsche unseren Sportlern viel Erfolg! Jan Müller / 23.01.2012 Leichtathletik: ASV-Sportler sammeln Landesrekorde Allein vier Bestwerte holt Geher Dick Gnauck. Jennifer Kunze hat drei Bestleistungen markiert. 15 Landesrekorde haben die Leichtathleten des ASV Sangerhausen im vorigen Jahr „gesammelt. Mit der Übergabe der entsprechenden Urkunden vom Leichtathletikverband Sachsen-Anhalt (LVSA) am Wochenende sind die Rekorde nun offiziell anerkannt. Allein der mehrfache Geherweltmeister und vielfache Europameister Dick Gnauck hat vier neue Landesrekorde geholt. Besonders wertvoll aus seiner Sicht die neue Rekordmarke, die er bei brütender kalifonischer Hitze in Sacramento (USA) über die 20 Kilometer (1:40,40 Stunden) geholt hat. Das war Weltmeisterschaftssilber. Einen Ehrenplatz wird auch die Urkunde bekommen, die ihm einen Landesrekord über die 50 Kilometer bescheinigt. Den langen Kanten bewältigte Gnauck bei den Deutschen Meisterschaften in Naumburg. Zwei weitere Rekorde wurden über die 5 Kilometer und die 10 Kilometer anerkannt. Mit drei neuen Landesrekorden beteiligte sich Rica Ditten, die bekanntlich als Seiteneinsteigerin erst vor drei Jahren mit dem Gehsport begann. Die 45-jährige Athletin markierte neue Landesrekorde über die 5000 Meter Bahngehen, die 5 Kilometer und die 10 Kilometer. Schließlich freuten sich Kathrin Schulze (5000 Meter sowie 10 Kilometer) und Teamchef Udo Schaeffer (5 und 10 Kilometer) über je zwei neue Rekordmarken. Und wer hätte das gedacht: Bei seinem überraschenden 4. Platz bei den Deutschen Jugendmeisterschaften über die 400 Meter Hürden konnte sich ASV-Talent Peter Seifert auch über eine Bestmarke von 54,84 Sekunden freuen. Zu guter letzt Jennifer Kunze (W 14). Ihr wurden jetzt offiziell drei neue Landerekorde anerkannt. So die 2.872 Punkte im Mehrkampf (Sprint/Sprung), die sagenhaften 5,83 Meter im Weitsprung und die 9,57 Sekunden im 75-Meter-Sprint. Mit diesen drei Bestmarken führt das Sangerhäuser Multitalent übrigens auch die deutsche Bestenliste in ihrer Alterklasse an. Ob in Hamburg, Berlin, Magdeburg, Halle oder Rottleberode: Jennifer Kunze siegte überall unangefochten und gilt in ihrer Alterklasse als die erfolgreichste Schülerin Deutschlands. Peter Lindner / 16.01.2012 ![]() ![]() Einer der Höhepunkte für Kunze: Der Sieg bei „Deutschland sucht den Supersprinter im Berliner Olympiastadion. Leichtathletik: Vier Meister-Titel für ASV-Talente Das Duell Kunze-Wanzek entschied am Wochenende die Sangerhäuserin für sich Halle – Mit viermal Gold und zweimal Bronze überzeugten die Nachwuchstalente des ASV Sangerhausen am Wochenende bei den Landesmeisterschaften in den Einzeldisziplinen. Für einige Spannung unterm Hallendach sorgt in jedem Jahr das Duell zwischen der Sportschülerin Celina Wanzek (SC Magdeburg) und der Sangerhäuserin Jennifer Kunze (beide U16). Hatte im vorigen Jahr die Magdeburgerin Kunze in ihren Schokoladen-Disziplinen Weitsprung und Sprint überraschen geschlagen, so drehte das ASV-Multitalent bei den Titelkämpfen am Samstag den Spieß erfolgreich um. Beim Weitsprung legte Celina Wanzek 4,89 Meter vor. Die Antwort des ASV-Mädchens: 5,26 Meter. Diesem Satz folgte eine Serie, die der Magdeburgerin den Nerv raubte. 5,35 Meter, 5,37 Meter und dann noch ein Satz von 5,33 Meter. Dem hatte Wanzek im letzten Versuch noch 5,10 Meter entgegenzusetzen. Titel Nummer eins für Jennifer Kunze. Ähnlich beim 60-Meter-Sprint. Schon im Vorlauf siegte die Sangerhäuserin in 8,00 Sekunden. Im Finale waren es dann 8,04 Sekunden, Wanzek 8,11 Sekunden. Titel Nummer zwei für Kunze. Im Kugelstoßen fackelte das ASV nicht lange, gleich im ersten Versuch wuchtete sie die drei Kilo schwere Stahlkugel auf die von anderen unerreichbare Weite von 11,15 Meter. Die Siegerweite schließlich lag bei 12,23 Meter. Titel Nummer drei für Kunze. Sie war damit wieder die erfolgreichste Sportlerin bei den Landesmeisterschaften. Den vierten Landesmeistertitel für den ASV Sangerhausen holte Robert Messerschmidt (U16). Die 60 Meter sprintete er in sage und schreibe 7,59 Sekunden herunter. Damit ist der Schollschüler nach seinem Titel über die 100 Meter im Vorjahr, der schnellste Sprinter seiner Altersklasse im Lande. Für eine positive Überraschung sorgte Jette Schönemann (U18). Sie holte sich mit 4,80 Meter überraschend eine Bronzemedaille. Bronze gab es auch für das ASV-Quartett der jungen Damen in der U 18. Mit Anne Katrin Schulze, Kathleen Pätzold, Jette Schönemann und Maxie Lindner sprinteten die „blauen Blitze auf Platz drei der 4x200-Meter- Staffeln (2:01,87 Minuten). Trainer Karl-Heinz Lier, den dem kleinen ASV-Team mit rat und Rat zur Seite stand, lobte den Kampfgeist der Truppe. „Den Wettkampf bestritten wir aus dem Training heraus, und da kann man mit den Ergebnissen sehr zufrieden sein, sagte der erfahrene Leichtathletik- Lehrer. Peter Lindner / 23.01.2012 ![]() ![]() ![]() ![]() Karate: Gelungener Saisonstart in Schwarzheide Am 21.01.2012 fanden in Schwarzheide der diesjährige Sakuracup statt. Über 500 Starter aus 48 Vereinen aus ganz Deutschland waren angereist. Die Abteilung Karate des ASV Sangerhausen 1902 e.V. schickte 9 Kader zu diesem Wettkampf. So konnten wir diesmal erstmalig in allen Alterklassen an den Start gehen. Joy Köhler konnte in ihrer Kategorie ihre Trainingsleistungen bestätigen und sich Runde für Runde durchsetzen. So zeigte sie "Heian Sandan", "Heian Godan" und anschließend "Bassai Dai" und "Jion". Im Finale zeigte sie erneut "Bassai Dai" und sicherte sich Platz 1. Paul Goldberg startete sehr dynamisch mit "Heian Shodan" und "Heian Nidan". Im Kampf um Platz 1 verlor er mit "Bassai Dai" leider sehr unglücklich. In der anschließenden Trostrunde erkämpfte er sich die Bronzemedaille. Justin Koloziej zeigte in Runde 1 eine starke "Heian Shodan". Leider war für ihn in Runde 2 dann ebenfalls Schluss. Romy Franz zeigte eine eindrucksvolle "Heian Shodan" und gewann die erste Runde. In der nächsten Runde verlor sie gegen eine starke Ballenstedterin. Da diese später ebenfalls aussschied, war ihr der Weg über die Trostunde verwehrt. Desiree Holze verlor ihren ersten Kampf leider denkbar knapp mit 1:2 Stimmen und konnte in der Trostrunde nicht mehr eingreifen, da ihre Kontrahentin später im Poolfinale unterlag. Ina Franz schied ebenfalls in der ersten Runde aus. Natalie Holze gewann einstimmig ihre erste Runde mit "Heian Sandan". In Runde 2 schied sie gegen eine Gegnerin aus Ballenstedt aus, welche später Poolsieger wurde. In der Trostrunde zeigte Natalie eine hammerharte "Bassai Dai" und verlor leider mit 1:2 Stimmen. Nicolas Burgtorf ging hoch motiviert an den Start. So zeigte er in den Vorrunden "Jion" und "Goju Shiho Sho". Im anschließenden Finale setzte er "Gankaku" ein; sein Gegner zeigte "Unsu" und bekam 2:1 Stimmen.Trotzdem war das eine sehr gute Leistung von Nicolas. Sandra Ripsch startete in der Leistungsklasse weiblich mit "Ni Paipo" in Runde 1. In Runde 2 zeigte sie eine sehr dynamische "Annan" und zog ins Finale ein. Dort zeigte sie "Superimpai" gegen eine starke Gegnerin, die ihrerseits "Unsu" darbot. Sandra gewann mit 3:0 Stimmen und holte die 2. Goldmedaille für unsere Abteilung. Paul Goldberg startete im Kumite in seinen ersten Kampf mit guten Kontertechniken. Er gewann mit 4:0 Stimmen. In |