Athletischer Sportverein 1902 Sangerhausen e. V.
Athletischer Sportverein 1902 Sangerhausen e. V.
Logo klein 1.jpg
Startseite
Kontakt
Sportangebot
Links
Der Verein
Impressum
NEWS
NEWS
NEWS
NEWS
NEWS
NEWS
NEWS
Termine
Trainingszeiten
Trainer
Galerie
Kontakt
Geschichte
Archiv
News
Leichtathletik
Leichtathletik:
 
ASV-Talente starten medaillenreich in Saison
 
Beachtliche Bilanz beim Saisonstart mit neunmal Gold, zwölfmal Silber und achtmal Bronze.
Merseburg -  Mit neunmal Gold, zwölfmal Silber und achtmal Bronze legten die Talente des ASV Sangerhausen einen Saisonstart nach Maß hin. Im Merseburger Kunststoffrund eilten am Wochenende die Jungen und Mädchen des ASV von Erfolg zu Erfolg. Das Trainingslager am Auerberg hat sich offensichtlich ausgezahlt. Die meisten der Medaillen und guten Plätze wurden zudem mit persönlichen Bestleistungen „garniert“.
„Wir haben das Dutzend voll gemacht“, beurteilte ASV- Übungsleiter Georg Rausch angesichts der zwölf Silbermedaillen, die seine  Schützlinge gegen starke Konkurrenz aus Sachsen und Thüringen geholt haben, und sprach von einem „Silber-Tag“. Erstaunlich stark hatten sich die Schüler des Eisenberger Gymnasiums aus Thüringen in Merseburg gezeigt, die die eine oder andere Goldene den ASV
-Talenten vor der Nase wegschnappten.
Gleich mit vier Goldenen (Sprint, weit, hoch, Kugel) trug Jennifer Kunze (12) zur erfolgreichen ASV-Bilanz bei. Herausragend ihr Sprintresultat. Beim erst dritten 75-Meter- Lauf blieben die Uhren bei 10,13 Sekunden stehen. Endlich wieder drei Sprünge über die Fünf-Meter-Marke (5,02, 5,04 und 5,05 Meter), da fiel eine Last von ihren Schultern. Und auch das Hochsprungresultat (1,45 Meter) und das Kugelstoßen (8,83 Meter) konnten sich sehen lassen. Mit dreimal Gold trug sich Robert Messerschmidt (13) in die Siegerlisten ein. Der Schollschüler siegte im 75-Meter-Sprint (10,25 sek.), im 1000- Meter-Lauf (3:23, 68 Minuten) und zu seiner eigenen Überraschung im Weitsprung (4,20 Meter).
Zoe Wilke (10), das bislang schnellste Mädchen der zurückliegenden Hallensaison, hatte sich für den 50-Meter- Sprint im Freien einiges vorgenommen. Den sicheren Sieg
„veredelte“ die kleine Sangerhäuserin mit einer neuen persönlichen Bestleistung (7,85 sek.). Maximian Sluka (10) holte sich in überlegener Manier den Sieg über die 1000 Meter (3:34,35 Minuten). Das war Gold Nummer neun.  
Saskia Trillhase (11) ging die 800 Meter im Merseburger Stadtstadion mit einem Ziel an: „Ich möchte eine neue Bestleistung laufen“. Das gelang glänzend und so blieben die Uhren bei 2:48,72 Minuten (bislang 2:51 Minuten)
stehen. Den Sieg musste die Allstedterin allerdings auf den letzten Metern einer Läuferin aus Halle überlassen, weil ihr am Ende „die Luft ausging“. Das ging Lena Burk (10) ähnlich. Sie blieb mit 3:01,73 knapp über der Drei-Minuten-Grenze und freute sich auch über Silber. Weitere Silber-Medaillen steuerten zum erfolgreichen Abschneiden der Sangerhäuser Jette Schönemann (800 m 2:35,94 min.), Julia Pollag (800 m 2:53,62 min.), Nicole Flechs (800 m 2:52, 75 min.) Josefine Schmeichel (Kugel 7,25 Meter), Christian Bombek (100 m 11,94 sek. weit 5,36 Meter), Georg Rausch (100 m), Robert Rausch (50 m und weit) sowie Till Blättermann (50 m) bei. Eine Bronzemedaillen sicherten sich Josefine Schmeichel (75 m), Julia Pollag (hoch), Alexandra Jankowski (Sprint und Kugel), Max Angelstein (1000 m), Till Blättermann (weit) und Celina Mrosek (Ball).

Peter Lindner / 03.05.2010
buna.jpg_131
buna.jpg_194
buna.jpg_328
Leichtathletik:
 
ASV-Geher bei Deutschlandtour in Führung
 
Steffen Borsch hat es nicht leicht auf dem Weg zum Bären-Pokal
Nachwuchstalent Paulin Ditten schlägt sich prächtig
Halle – Die Deutschlandtour der Geher machte am Freitag das vierte Mal in Halle Station. Und gleich nach der ersten Etappe in der Saale-Stadt fand sich das Geherteam des ASV Sangerhausen an der Spitze des 17 Teams umfassenden Tourfeldes der Geherelite aus ganz Deutschland wieder. Am Start der vierten Auflage der Deutschlandtour fehlten nur die Potsdamer.
Der erste Platz der Sangerhäuser Geher bislang ist laut Teamchef Udo Schaeffer vor allem der hervorragenden Leistung vom mehrfachen Deutschen Meister Steffen Borsch (36) zu verdanken. Schaeffer wollte freilich die Leistungen von Mannschaftsweltmeister Dick Gnauck (45) und Senior Hartmut Bonneß (65) nicht schmälern. „Alle haben ein tolles Rennen geliefert“, so Schaeffer. In diesem Jahr sei es  besonders
interessant und spannend. Es gebe leistungsmäßig keine Ausreißer. Zwar sei der ASV Sangerhausen Titelverteidiger, müsse in diesem Jahr jedoch deutlich geschwächt antreten. „Ohne Gegenwehr  werden wir die Spitze nicht abgeben“, zeigte sich Schaeffer gestern in einem Telefonat mit der MZ kämpferisch. Überraschend gut habe auch Nachwuchsgeherin Paulin Ditten (14) die erste Etappe bewältigt. Laut ASV-Teamchef war der Start von Ditten wegen einer Bronchitis vakant. Dann habe sie in Halle gezeigt, was in ihr steckt. Erstmals blieb die 14-Jährige über die 1000 Meter unter sechs Minuten und für die 2000 Meter ging sie „einen guten Schnitt“ und beendete die Distanz in 12:29,5 Minuten. „Beachtlich“, kommentierte Udo Schaeffer das Ergebnis.
Steffen Borsch wird es allerdings schwer haben, sich zum fünften Mal den begehrten Bären-Pokal zu sichern. Eine Erfurter Nachwuchs-Geherin „zeige dem Siegverwöhnten ASV-Mann“ ganz schön die Zähne. Die Tour wird noch in Worbis (Thürungen) und Erfurt Station machen. In der thüringischen Landeshauptstadt wird es neben den 1000 und 2000 Metern für Schüler auch wieder die Erfurter Stunde geben. Hier lägen bereits 25 Meldungen vor. Da geht es übrigens um die von 50-Kilometer-Olympiasieger Hartwig Gauder gestifteten Pokale für die beste weibliche und männliche Nachwuchsleistung.
Stand nach der ersten Etappe: ASV Sangerhausen 587 Punkte, Platz zwei ASV Erfurt (571 Punkte) und Platz drei LG Vogtland II (ebenfalls 571 Punkte).
 
Peter Lindner / 03.05.2010
borsch_1xc
Leichtathletik:
 
In der Kurstadt kein Treppchenplatz
 
Kleines ASV-Team bei Landesmeisterschaft im Straßenlauf trotzdem mit beachtlichen Leistungen.
Bad Schmiedeberg – Das sieggewohnte ASV- Nachwuchsteam blieb bei den Landesmeisterschaften im Straßenlauf am Wochenende ohne Medaille. Im Herzen der Dübener Heide ging es auf einem schönen Rundkurs mit Start und Ziel im Kurpark von Bad Schmiedeberg für die fünf ASV- Starter über die 3 und 5 Kilometer erst einmal um passable Zeiten über die längeren Strecken. Und ohne spezielles Training konnte sich die Bilanz der vier ASV-Mädchen durchaus sehen lassen.
So kam Josefine Schmeichel in 13:30 Minuten auf einem guten 5. Platz ein, Nicole Flechs (beide w12) schaffte die 3 Kilometer in 13:37 Minuten und 8. wurde Julia Pollag (w13) in ihrer Alterklasse in 13:58 Minuten. Damit verpassten Schmeichel, Flechs und Pollag in der Mannschaftswertung (Schülerinnen B) eine Bronze-Medaille denkbar knapp (41:04
Minuten). Das Merseburger Trio war mit 39:59 etwas schneller. Hier ging der Sieg an die Favoriten von SC Madgeburg. Maxie Lindner startete über die 5 Kilometer, die sie in 23:58 Minuten absolvierte. Das reichte für einen 8. Platz. Insgesamt erfüllten für ASV-Trainer Stefan Reinicke die jungen Damen die Erwartungen. „Der Lauf war wichtig für den Ausdaueraufbau“, so Reinicke. Und die Zeiten könnten sich ohne spezielle Training durchaus sehen lassen.
Pech hatte der kleine Hannes Kabel (m10). Der startete im so genannten Volkslauf über die 3 Kilometer und verletzte sich sehr gut im Rennen liegend und musste aufgeben.  
Die Landesmeisterschaften im Straßenlauf fanden im Rahmen des 10. Bad Schmiedeberger Brunnenlaufs statt. Die Organisatoren um Volker Kluge konnten sich über eine Rekord-Teilnehmerliste und herrliches Frühlingswetter (31 Grad in der Sonne) freuen. Insgesamt hatten nahezu 400 Läuferinnen und Läufer aus 40 Vereinen für den traditionellen Brunnenlauf gemeldet und adelten so den Bad Sschiedeberger Lauf als beliebtesten Straßenlauf weit und breit.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Peter Lindner / 20.042010
Bronze in der Mannschaftswertung knapp verpasst. Freuen sich auch über einen guten 4. Platz: Joesefine Schmeichel, Nicole Flechs und Julia Pollag.
schmiedeberg.jpg_088
schmiedeberg.jpg_017
schmiedeberg.jpg_052
schmiedeberg.jpg_299
Leichtathletik:
 
ASV-Geher siegen bei Mitteldeutschen
 
Steffen Borsch und Kathrin Schulz holen sich die Titel. Gold auch für Uwe Tolle und Hartmut Bonneß. Dick Gnauck disqualifiziert.
Reichenbach – Mit je einmal Gold kehren die ASV-Geher Kathrin Schulz (29) und Steffen Borsch (35) von den Mitteldeutschen Meisterschaften im Straßengehen aus Reichenbach (Vogtland) zurück. Während Schulz die 10 Kilometer-Distanz in 52:52 Minuten absolvierte, glänzte Borsch mit einem sicheren Sieg und einer Zeit von 1:45,44 Stunden über den langen Kanten von 20 Kilometern. Borsch hatte vorige Woche ein 3000-Meter-Bahn-Gehen in Aschersleben „zum Warmmachen“ genutzt und dort auch gewonnen.
ASV-Geherteamchef Udo Schaeffer bescheinigte beiden ein gutes Rennen. „Die Zeit von Borsch ist beachtlich“, so Schaeffer, weil er auf den  längeren Strecken nicht trainiert habe. Die Siege der beiden ASV-Athleten seien für die nächste Entwicklung wichtig gewesen, so Schaeffer. Immerhin stünden die Europameisterschaften in Ungarn auf dem Plan und weitere Wettkämpfe um den Deutschen Geherpokal wie auch die Deutschlandtour der Geher, die bereits am 30. April startet. Stationen seien dort Halle, Erfurt und Worbis.
Pech hatte Dick Gnauck (45). Der Mannschaftsweltmeister und Bronze-Medaillengewinner bei den Seniorenweltmeisterschaften in Kanada (die MZ berichtete) wurde auf dem 20-Kilometer-Kurs am Kilometer 15 disqualifiziert und aus dem Rennen genommen. „Schade“, kommentierte ASV-Geherteamchef Gnaucks Missgeschick. Aber das passiere beim Gehen nun mal. Mit Borsch, Gnauck und Uwe Tolle hatte man in der Mannschaftswertung über die 20 Kilometer eigentlich eine Medaille im Visier. Dieser Traum platzte mit der Disqualifikation von Gnauck. Paulin Ditten (14) konnte wegen Krankheit leider nicht starten.
Den Titel eines Mitteldeutschen Meisters holten sich auch Uwe Tolle in der Ak 55. Er benötigte für die 20 Kilometer 2:03 Sunden. Mannschaftskamerad Hartmut Bonneß (Ak 65) wurde in seiner Ak ebenfalls Mitteldeutscher Meister. Bonneß brauchte für die 10 Kilometer 1:07 Stunden.
Die Mitteldeutschen Meisterschaften wurden im Rahmen des 4. Vogtlandgehens ausgetragen. Ihre Meisterschaften trugen auch die Geher des Bayerischen Leichtathletikverbandes in Reichenbach aus.
 
Peter Lindner / 20.042010
Steffen Borsch hatte vorige Woche einen Wettkampf über die 3000 Meter in Aschersleben gewonnen.
steffen_Borsch.jpg
Leichtathletik:
 
Zu den Medaillen „gezittert“
 
Auftakt nach Maß: Neunmal Gold, sechsmal Silber und einmal Bronze beim Saison-Auftakt in Aschersleben.

 
Aschersleben -  Ein Glück, dass Leichtathleten keine Schönwettersportler sind. Denn beim ersten Wettkampf in der Freiluft-Saison auf der Kunststoffbahn im Ascherslebener Lok-Stadion bibberten die Sportler bei Temperaturen zwischen vier und sechs Grad Celsius. Trotz allem konnten die 16 ASV-Talente dann mit neun Siegen, sechs zweiten Plätzen und einem dritten Platz die Heimreise antreten.
Bei den Jungen und Mädchen der Alterklasse 8 bis 11 ging es in Aschersleben um Punkte im Dreikampf (Sprint, Weit, Ball) sowie um gute Zeiten im 800-Meter-Lauf. In der Ak m8 setzte sich im Dreikampf Till Blättermann gegen die Konkurrenz durch. Das ASV-Nachwuchstalent holt mit 710 Punkten Gold.
Gold und Silber gab es für die Teamkolleginnen Selina Deyda und Celina Mrosek (beide w8) für 543 und 474 Punkte. Mit einem beherzten Lauf über die 800 Meter, es war der erste überhaupt, markierte Selina Deyda mit 3:53,49 eine erste persönliche Bestzeit. Dabei war die kleine ASV-Läuferin noch nicht einmal an ihre Grenzen gegangen, denn das Ziel passierte sie entspannt lächelnd.
Zoe Wilke (w10) fehlten nur vier Punkte zum Sieg. Ihre 1.008 Punkte im Dreikampf waren ein sicherer Silberrang.  Einen 4. Platz steuerte in dieser Ak noch Lena Burk mit 946 Punkten bei. Saskia Trillhase (w11) und Kristina Heinzel kamen mit jeweils 1042 und 1.040 Punkten auf Platz 4 und Platz 5. Ein
gutes Ergebnis. Mit einem tollen Lauf über die 800 Meter schraubte Saskia Trillhase ihren persönlichen Rekord auf 2:51,49 Minuten. Beim nächsten Start und besserem Wetter dürfte eine Zeit unter 2:50 drin sein. „Vielleicht klappt es ja schon in Merseburg“, hofft die kleine Allstedterin, die zuvor beim Kreiscross in Wippra ihren Kreismeistertitel verteidigen möchte.
Felix Kolbe (m10) wurde mit 647 Punkten 5. Max Angelstein, bei dem nicht alles wunschgemäß klappte, wurde im Dreikampf mit 846 Punkten 3. und Benjamin Oertel mit 735 Punkten 5. Kolbe sowie  Oertel traten dann noch über die 1000 Meter im Gehen an (die MZ berichtete).
Jennifer Kunze (w12) nutzte den Start in der Ascherslebener Kälte „zum Aufwärmen“ für die kommende Freiluftsaison. Im Sprint ging es bei ihr erstmals über die 75 Meter. Hier blieb die elektronische Zeitmessung bei 10,73 Sekunden stehen. Keine schlechte Zeit für die schlechten Bedingungen. Im Weitsprung landete Kunze ihren weitesten Sprung bei für sie mäßigen 4,73 Meter und im Kugelstoßen wurde es mit 8,42 Meter sogar eine persönliche Bestleistung. Von der war Maxie Lindner im 800-Meter-Lauf meilenweit entfernt (2:41). Für eine indiskutable Zeit von 3:12,21 Minuten gab es sogar noch Silber. Eine Silbermedaille holte sich die Sportschülerin im ersten 100-Meter-Lauf mit 15,49 Sekunden. Da wird man beim nächsten Wettkampf sehen, was diese Zeit wert ist. Alles in
allem für die ASV-Talente ein Wettkampf nach Maß. Bei der Bahneröffnung am 25. April im Merseburger Stadtstadion hoffen alle auf bessere Ergebnisse – und schöneres Wetter.
 
Peter Lindner / 13.042010
Saskia Trillhase (vorn) siegt über die 800 Meter in neuer persönlicher Bestzeit.
Freude über Gold im Dreikampf bei Selina Deyda (rechts) und  Silber holte sich Celina Mrosek.
aschersleben.jpg_054
aschersleben.jpg_090
Leichtathletik:
 
Borsch gewinnt in Aschersleben
 
Beim ersten Wettkampf in der Freiluftsaison waren die ASV-Geher gut im Bilde.

 
Aschersleben – Beim ersten Wettkampf in der Freiluftsaison ließ der Deutsche Meister Steffen Borsch nichts anbrennen. Der ASV-Geher siegte über die 3000 Meter klar in 12:59,92 Minuten. „Keine schlechte Zeit bei den winterlichen Temperaturen“, schätzte Borsch ein. Denn bei vier bis fünf Grad Celsius war im Ascherslebener Tartan-
Rund tatsächlich mehr Zittern angesagt, gute Zeiten also nicht zu erwarten.  
So langsam kommen auch die Nachwuchsgeher des ASV wieder in Tritt. Über die 1000 Meter teilten Benjamin Oertel (m11) und Felix Kolbe (m10) ihre Kräfte gut ein und blieben beide unter acht Minuten. Während Oertel für die 1000-Meter- Distanz 7:55,83 benötigte, blieben für Kolbe die Uhren bei 7:57,64 Minuten stehen. In der Halle waren beide bei einem Geherwettkampf schon deutlich schneller. ASV-Trainer Stefan Reinicke: „Bei etwas mehr Ernsthaftigkeit wäre eine deutlich bessere Zeit drin gewesen“. Oertel und Kolbe holten in ihren Alterklassen je eine Goldmedaille.
Spannend war das Gehen über die 2000 Meter. Über die fünf Runden waren Julia Pollag (w13) und Valerie Kersten am Start. Beide gingen ein tapferes und gleichmäßiges Rennen und blieben als Duo immer bei einander. Pollag holte sich am Ende Silber in einer Zeit von 14:18,72 Minuten. Die Favoritin Michelle Günther (LG Vogtland) hatte sich unangefochten mit einer 11er Zeit den Sieg geholt. Kersten, die knapp hinter ihrer
Vereinskameradin in 14:18,99 Minuten den Zielstrich passierte, freute sich über eine Bronze-Medaille.
Während Julia Pollag schon ein klein wenig Erfahrung mit der 2000-Meter-Strecke hat und ihre Bestzeit um fast zwei Minuten verbessern konnte, war es für Valerie Kersten der erste Start über die längere Distanz und dafür ein beachtliches Ergebnis. Vielleicht sind ja beide beim Gehsport gut aufgehoben, die Ergebnisse der ersten Rennen lassen jedenfalls hoffen.
Das ASV-Geherteam wird am nächsten Wochenende in Reichenbach (Vogtland) bei den Mitteldeutschen Meisterschaften am Start sein. Da hoffen die Senioren-Geher auf einige Medaillen.
 
Peter Lindner / 13.042010
aschersleben.jpg_123
Ein tapferes Rennen lieferten Julia Pollag (links) und Valerie Karsten über die 2000 Meter ab.
Leichtathletik:

„Arschleder“ war kein Hindernis
 
CROSSLAUF Grillenberg-Lauf: Mehr als 300 Läuferinnen und Läufer aus 55 Vereinen am Start. Organisatoren freuen sich über Rekordbeteiligung.

 
Grillenberg – Crosswetter in Grillenberg. Schon der Start der Walker und Wanderer mit nahezu 50 Startern fand Eingang in die Rekordlisten der Wettbewerbe beim 2. Lauf „Rund um das Schaubergwerk Röhrigschacht“, der inzwischen größten und wichtigsten Laufveranstaltung im Landkreis Mansfeld- Südharz.
So Frauen und Männer so ziemlich aller Altersklassen hatten sich im Rahmenwettbewerb des so genannten Grillenberglaufs über die 6 oder 14 Kilometer einiges vorgenommen und erkundeten die schöne Landschaft um Grillenberg.
Eine Rekordbeteiligung beim Gaensefurther Läufer-Cup 2010 – ein Lauf der Kategorie LC3 - erfreute die Organisatoren um Udo Michael (ASV-Läuferteam) zusätzlich. Immerhin hatten sich Läufer aus 55 Vereinen aus sieben Bundesländern in die Starterlisten eingetragen und sich am Start über die 14 bzw. 6 Kilometer langen Strecken rund um das Schaubergwerk eingefunden. Mit Matthias Bode aus Sangerhausens Partnerstadt Baunatal (Hessen) war sogar ein prominenter Sportler am Start. Bode hatte sich bei den Europameisterschaften im Duathlon kürzlich die Bronze-Medaille erkämpft. Matthias Bode (25) siegte dann auch über die 6 Kilometer vor seinem Vater (53) Gereon. Dem Baunataler Matthias Bode gefällt es längst in Sangerhausen. „Tolle Strecke, tolle Stimmung“, so sein Kommentar.  Über die gleiche Distanz von 6 Kilometern holte sich ASV-Talent Peter Seifert (männliche Jugend B) vor Andreas Broska (TSG Calbe) und dem Sangerhäuser Carlo Kupfernagel den Sieg.
Einen Doppelerfolg über den langen Kanten von 14 Kilometern gab es für Enrico Heidenreich (22) und Tim Wangemann (27) vom ASV. Heidenreich, der zurzeit bei der Bundespolizei ist blieb sogar als einziger Starter unter 60 Minuten. Über die 14 Kilometer war übrigens ein bekanntes Gesicht unter den Startern: René Kuwilsky (33) aus dem Schwarzwald. Kuwilsky trainierte viele Jahre beim ASV und musste wegen der Arbeit in den Schwarzwald ziehen. Dort startet er jetzt für die LG Badenova. In seiner Alterklasse siegte der ehemalige ASV-Athlet.
Nicht zu schlagen war bei den Frauen Katja Emmerling (34). Die Läuferin vom LAV Halensia wurde 1. vor Ina Schöler (40) von der ZLG Atzendorf. Erster über die 14 Kilometer wurde bei den Senioren einer der ältesten Teilnehmer, Prof. Dr. Egon Fuchs (71) vom LAV Halensia, vor dem Leipziger Friedmar Zerbe (70) von der SV Silbersee.
In diesem Jahr hatten die Organisatoren vom ASV Sangerhausen, dem Harzklubzweigverein Grillenberg und
dem Sangerhäuser Bergarbeiter-Verein die Streckenführung geändert. Und so führten die langen Streckenabschnitte durch das Museumsbergwerk Wettelrode. Dort hatten die Läufer ein Treffen mit dem Berggeist und mussten unter großem Hallo einen Sprung über das berühmte „Arschleder“. wagen. Das Arsch- oder auch Bergleder diente den Bergleuten früher als Schutzbekleidung. Mit der „Steigerschleife“, dem „Buschklepper“, dem „Grillensprung“ und dem „Bambinosauser“ hatten die ASV-Organisatoren übrigens Namen für die unterschiedlichen Streckenabschnitte gefunden, die bei den Teilnehmern gut ankamen.   
Und Volker Portner, einer der Sangerhäuser Läufer- Urgesteine und  Volkssportläufer der Mifa-Truppe, war begeistert: „Endlich knüpfen wir an die erfolgreichen Traditionen der Laufbewegung in unserer Region an“. Portner will beim „Dritten“ wieder unbedingt dabei sein.
Der 2. Lauf „Rund um das Schaubergwerk“ war übrigens auch ein Magnet für viele Nachwuchstalente. Allein der ASV hatte rund 20 Jungen und Mädchen ins Rennen geschickt, die sich gegen auswärtige Konkurrenz meist durchsetzten.

Peter Lindner / 30.03.2010
Start: Große Starterfelder in allen Altersklasse freuten die Organisatoren.
Bei den Nachwuchsläufern standen vor allem die ASV-Talente auf dem Treppchen. Hier freuen sich Saskia Trillhase und Lena Burk (v.l.) über ihren Altersklassen-Pokal.
Ein freudiges Wiedersehen „alter“ ASV-Läufer: René Kuwilsky und Enrico Heidenreich (von Links).
grillenberg.jpg_032
grillenberg.jpg_063
grillenberg.jpg_208
Leichtathletik:
 
Hannes Kabel siegt beim Ostercross
 
ASV-Talent holt Gold nach Silberlauf am Samstag

 
Teutschenthal – Beim traditionellen Ostercross des SV Teutschenthal auf der weltberühmten Motocross-Strecke siegte am Sonntag ASV-Nachwuchstalent Hannes Kabel (m10) über die 1,1 Kilometer. Die WM-Cross-Strecke gehört zu den anspruchsvollsten Pisten im Land und fordert ein gehöriges Maß an Fitness. Kabel, der aus Holdenstedt stammt, hatte am Samstag beim 2. Lauf um das Schaubergwerk Röhrigschacht über die 1000-Meter-Distanz bereits Silber geholt. Bei den Bezirksmeisterschaften vor einer Woche schaffte es der ASV-Läufer bereits aufs Treppchen und wurde Vize-Bezirksmeister.
Hannes Kabel war der einzige Starter des Athletischen Sportvereins Sangerhausen in Teutschenthal, da die meisten ASV-Leichtathleten beim Grillenberglauf eingesetzt waren.    
 
Peter Lindner / 30.03.2010
2. Lauf
"Rund um das Schaubergwerk Röhrigschacht"

 
Waldbad Grillenberg
 
27. März 2010
 
Endergebnis
1 km
2 km
6 km
14 km
Bildergalerie>>
Leichtathletik:
 
ASV-Männerteam Goldkurs
 
Beim ersten Start gleich Meistertitel geholt. Nachwuchs mit 14 Bezirksmeisterschaftsmedaillen.
 
Naumburg – Nahezu 500 Sportler aus dem südlichen Sachsen-Anhalt hatten sich in die Starterlisten des 19. Naumburger Waldlaufes eingetragen, darunter auch Läufer aus Sachsen und Thüringen. Traditionell werden im Rahmen des Waldlaufs die Bezirksmeisterschaften des BFV Halle im Cross ausgetragen.
Die Waldschlösschenwiese im Naumburger Bürgergarten erwies sich für die Leichtathleten des ASV Sangerhausen am Wochenende wieder als die „Medaillen-Fundgrube“ schlechthin (die MZ berichtete).
Während Tim Wangemann (27) schon einmal die Naumburger Crossluft geschnuppert hatte und sich im letzten Jahr über die 11 Kilometer sogar den Titel eines Vize- Bezirksmeisters holte, waren in diesem Jahr insgesamt fünf Männer am Start. Und die ließen die Fachwelt staunen: Wangemann mit Silber, Volker Hellmann (36) holte Silber und Daniel Franke (37) wurde Bezirksmeister. Diese hervorragenden Platzierungen waren am Ende Mannschaftsgold und der Bezirksmeister-Titel. Über die vier Kilometer waren Christian  Bombek (20) und Georg Rausch (35) am Start. Bombek, der eigentlich Sprinter ist, sicherte sich eine Bronze-Medaille und Rausch holte sich in seiner Ak den Meistertitel.
Der ASV-Nachwuchs, der seit vielen Jahren die Cross- Bezirksmeisterschaft im Termin-Kalender angekreuzt hat,
nimmt die Ausdauer-Läufe vor allem für den Leistungsaufbau wahr. Gleich zum Auftakt in der Ak 8 gab es eine Bronze- Medaille für Anna-Marie Happ aus Rottleberode (sonst Wacker), die mit ihrer Leistung auch den Grundstein für Mannschafts-Bronze bei den Schülerinnen D (Happ, Luisa Reising, Henriette Wolf) legte.
Mit einem beherzten Lauf stürmte Lena Burk (w9) auf einen Silberrang und holte sich mit der Mannschaft (Burk, Saskia Trillhase, Zoe Wilke) noch eine Silberne dazu. Eine weitere Bronze-Medaille holten sich Josefine Schmeichel, Jennifer
Kunze und Tessa Gentsch bei den Schülerinnen B (Ak 12/13).
Gut im Bilde waren wieder die ASV-Jungen. Sie stürmten das Siegertreppchen gleich im Doppelpack. So holten sich Hannes Kabel, Max Franke und Max Angelstein Mannschaftsgold vor ihren Vereinskameraden Björn Reinhardt, Benjamin Oertel und Jan Swoboda (alle Schüler C/Ak 10/11), die sich über den Vize-Meistertitel freuten. Solide Platzierungen in der Einzelwertung machten diesen Doppelerfolg möglich. So wurde Kabel Zweiter, Silber gab es auch für Max Franke. Ihre Kameraden landeten auf den Plätzen 4, und 5.
Mit zwei weiteren Vize-Meistertiteln über 2,2 bzw. 4,4 Kilometer rundeten Robert Messerschmidt (m13) und Peter Seifert (mJb) das gute Gesamtbild, das die Leichtathleten des ASV Sangerhausen hinterließen, ab. Überraschend Gold gab es für die Mannschaft in der w14. Das ASV-Trio (Schönemann, Lindner, Pätzold) hatte mit den Plätzen 3, 4, und 5 die Grundlage für den Bezirksmeistertitel gelegt.
Leider waren einige Leistungsträger ausgefallen, sodass die
insgesamt die sehr gute Bilanz noch besser hätte ausfallen können. Am Start für den ASV waren 36 Mädchen und Jungen, trotz allem eine Rekordteilnahme.
 
Peter Lindner / 23.03.2010
Am Start ging es schon heiß her. Im Bild vorn: Robert Messerschmidt, der am Ende Vize-Meister wurde.
Das erfolgreiche ASV-Männerteam: Bombek, Rausch, Wangemann, Franke und Hellmann (von links). Keiner blieb bei den Cross- Bezirksmeisterschaften ohne Medaille.
xBM10.jpgcross_295
xBM10.jpgcross_194
Leichtathletik:
 
ASV-Teams schürften Edelmetall

Gute Bilanz: Fünfmal Gold, neunmal Silber und viermal Bronze bei den Bezirksmeisterschaften im Cross. Erfolgreichstes Abschneiden bislang.

 
Naumburg - Auf der Waldschlösschenwiese im Naumburger Bürgergarten wurden am Samstag für die Sangerhäuser ASV- Leichtathleten  einige Medaillenträume war. Mit fünf Bezirksmeistertiteln, neun Vize-Meistertiteln und viermal Bronze freuten sich die Jungen und Mädchen über das erfolgreichste Abschneiden bislang.
Zur guten Bilanz der Abteilung Leichtathletik trugen in diesem Jahr erstmals die Männer bei, die sogar mit einer Mannschaft (Tim Wangemann, Daniel Franke, Volker Hellmann) am Start waren und sich prompt die  Meisterkrone über 10 Kilometer holten.  
Neben zwei Titeln in der Einzelwertung wurden drei Mannschafts-Titel sowie zwei Silber-Medaillen und zwei Bronze-Plätze erkämpft. „Allein sechs Treppchenplätze in der Mannschaftswertung, das spricht für die mannschaftliche Geschlossenheit“, bilanzierte ASV-Trainer Georg Rausch (35), der selbst auf einen vier Kilometer langen Rundkurs ging und mit einer Goldmedaille in seiner Altersklasse (Ak) zur guten ASV-Bilanz beitrug.
Während bei den Jungen und Mädchen der Ak Schüler D und C „eingeplant“ waren, holten die jungen Damen der Ak 14 (Jette Schönemann, Maxie Lindner und Kathleen Pätzold) überraschend Mannschaftsgold und den Bezirksmeistertitel. Zwar waren die Mädchen aus Teutschenthal von den Plätzen eins und zwei in der Einzelwertung nicht zu verdrängen, Platz drei (Schönemann), vier (Lindner) und fünf (Pätzold) waren für den Gewinn der Goldenen freilich eine solide Grundlage.
Diese Medaille dürfte auch den Chef des Sangerhäuser
Schollgymnasiums, Jens Peter, erfreut haben. Sind die drei doch alles „Schollgewächse“.    
(Über das weitere Abschneiden der ASV- Sportler berichtet die MZ in einer der nächsten Ausgaben).
Peter Lindner / 22.03.2010
Freuten sich über den Bezirksmeistertitel in der Mannschaft über drei Kilometer: Jette Schönemann, Maxie Lindner und Kathleen Pätzold).
Schon beim Start auf der Naumburger Waldschlösschenwiese wurde um eine gute Platzierung gekämpft.
BM10.jpgcross_073
BM10.jpgcross_239
BM10.jpgcross_256
BM10.jpgcross_295
Leichtathletik:
 
Cross-Medaillen für ASV-Läufer
 
Komplette Medaillensätze beim Lauf in den halleschen Brandbergen für Sangerhäuser Talente.
Halle – Zweimal Gold, zweimal Silber, einmal Bronze. Das ist die beachtliche Bilanz für ein kleines Team von ASV- Leichtathleten, die sich am Wochenende im halleschen Sportzentrum  Brandberge beim traditionellen HLF-Lauf (HLF: Hallesche Leichtathletikfreunde) auf die Bezirksmeisterschaften im Cross vorbereitet haben. Die Meisterschaften gehen am Samstag im Naumburger Bürgergarten über die Bühne.
Bei unfreundlichem und kaltem Crosswetter stellten sich Saskia Trillhase (w11), Lena Burk (w10), Max Franke (m11), Hannes Kabel (m10), Eric Precht und Benjamin Oertel (m11) in den Halleschen Brandbergen dem Starter. Landestrainer Wolfgang Thier höchst persönlich schickte den Läufer- Nachwuchs auf einen 1,1 Kilometer langen Rundkurs und dürfte so auch schon mal nach neuen Talenten im Lauf- Bereich Ausschau gehalten haben.
Für einen der ersten Höhepunkte sorgte Hannes Kabel, der bereits kürzlich mit einer tollen 1000-Meter-Zeit für
Aufmerksamkeit sorgte. Vom Start weg bestimmte Kabel das Tempo und siegt schließlich überlegen in 4:24 Minuten. Einen guten 4. Platz holte sich Eric Precht.
Max Franke belegte in seinem Rennen den zweiten Platz. Auf Platz drei kam sein Mannschaftskamerad Benjamin Oertel, der immer besser in Form kommt.
Beim weiblichen Nachwuchs zeigte Saskia Trillhasse von Beginn an, wer die „Chefin im Ring“ ist. Die kleine Allstedterin machte von Anfang an Tempo und siegte überlegen in 4:29 Minuten. Über Platz zwei bei den Zehnjährigen freute sich Lena Burk, die den Rundkurs im halleschen Sportzentrum in 5:02 Minuten  bewältigte.
 
Peter Lindner / 18.03.2010
Vom Start weg gut im Bilde: Saskia Trillhase (Startnummer 216). Links Lena Burk.
sportfest1310.jpg_051
Leichtathletik:

ASV-Talente siegen beim Hallen-Halali
 
Jennifer Kunze wieder überragend mit vier Siegen. Beim Hallenabschluss holen sich die Sangerhäuser fünfmal Gold, viermal Silber und viermal Bronze.

 
Halle  - Beim Hallen-Halali am Samstag in der halleschen Brandberge-Halle standen 14 Nachwuchs-Talente des ASV Sangerhausen wieder 13-mal auf dem Treppchen. Insgesamt holten sich die Jungen und Mädchen der Altersklassen 8 bis 14 fünfmal Gold, viermal Silber und viermal Bronze. Das ist umso bemerkenswerter, weil sich die ASV-Talente gegen die Konkurrenz aus vier Bundesländern durchsetzen mussten. „Aus dem Training heraus durchweg gute Leistungen“, schätzte ASV-Trainerin Gabi Swoboda ein. Zudem waren einige Athleten und Favoriten zur gleichen Zeit beim HLF-
Cross-Lauf am Start.
Vier Starts vier Siege. Mit dieser Erfolgsbilanz beendete Jennifer Kunze (w12) ihre Hallen-Saison. 8, 50 sek. im 60- Sprint, 5,09 Meter (persönlicher Rekord) im Weitsprung, 1,41 Meter im Hochsprung und 8,45 Meter im Kugelstoßen (neue persönliche Bestleistung) – das kann sich sehen lassen.
Gut in Form präsentierte sich auch Hanna Herrmann (w12), die im Schatten von Kunze Zweite im Sprint (8,78 sek.) und Dritte im Weitsprung (4,18 Meter) wurde. Einen guten 7. Platz sicherte sich Herrmann im Kugelstoßen (6,29 Meter), nicht unwichtig für die kommenden Mehrkämpfe in der Freiluftsaison. Ein riesiger Stein vom Herzen fiel der Schollschülerin, dass endlich das 20 Zentimeter-Brett beim Weitsprung sicher getroffen wurde. Da verhinderte bislang immer wieder das Nervenflattern bessere Weiten.
Zoe Wilke (w10) ist die ASV-Sprint-Hoffnung der nächsten Jahre. Die drahtige Grundschülerin, die im nächsten Schuljahr wahrscheinlich in der Sportklasse des Scholl-Gymnasiums ihren Platz finden wird, siegte im 50-Meter-Sprint wieder
deutlich und distanzierte die Konkurrenz in 7,87 sek. aus vier Bundesländern und erreichte mit 3,75 Meter auch das Weitsprungfinale und wurde hier 7.
Zur guten ASV-Bilanz trugen bei den jungen Damen auch Alexandra Jankowski (w13), Tessa Gentsch (w13) und Maxie Lindner (w14) bei. Jankowski legte im Weitsprung eine tollen Serie von Vier-Metersprüngen hin und am Ende bescherten ihr die 4,32 Meter den Bronzeplatz. Eine Medaille im 60-Meter-Sprint verpasste sie denkbar knapp. Immerhin hätte ihre Vorlaufzeit von 8,70 sek. für Silber gereicht. Ebenfalls knapp verpasste Tessa Gentsch das Sprint- Finale. Auf jeden Fall empfahl sich Gentsch mit dieser Leistung für die schnelle ASV-Staffel, denn sie blieb deutlich unter der 9-Sekundengrenze. Maxie Lindner sicherte sich mit einer schnellen letzten Runde über die 800 Meter (2:52,24 Minuten) noch die Bronze-Medaille.
Den schnellen ASV-Damen standen die Jungen nicht nach. Sieggewohnt musste sich Robert Rausch allerdings im Sprint (8,03 sek.) mit einer Silbermedaille begnügen. Im Weitsprung holte sich Rausch mit 3,75 Metern Bronze. Silber holte sich auch Till Blättermann im 50-Meter-Sprint (8,46 Sekunden). Diesmal klappte es im Weitsprung nicht ganz. Seine 3,23 Meter reichten für den 5. Platz. Da hat Till schon ganz andere Weiten vorgelegt. Gute Leistungen von Adrian Sauer: er holte sich zwei sechste Plätze. Im Sprint (8.37 sek.) und im Weitsprung mit 3,51 Meter. Bei den großen Starterfeldern eine beachtliche Platzierung. Nach einem furiosen Lauf über die 1000 Meter (3:49,46 Minuten) sicherte sich Max Angelstein (m11) die Silbermedaille. Pech hatte Robert Messerschmidt (m13). Ihm blieb im 1000-Meter-Lauf nur der undankbare 4. Platz. Die 3:19,65 Minuten können sich freilich sehen lassen. Gegen ein Läufer-Trio aus Sachsen war diesmal kein Kraut gewachsen.
Mit einem guten Einstand im ASV-Nachwuchs-Team machte Neuzugang Henriette Wolf (w9) auf sich aufmerksam. Bei ihrem ersten Wettkampf gleich ein 7. Platz im 600-Lauf (2:21,30 Minuten) und ein 13. Platz beim Weitsprung. Hier verpasste sie mit 2,95 knapp die Drei-Meter-Marke knapp. Zufrieden kann auch Selina Deyda (w8) sein. Mit einem guten 8. Platz im 600-Meter-Lauf (2:41,43 Minuten) hat sie sich weiter verbessert.
Am von der LG Merseburg gut organisierten Schülersportfest nahmen 495 Jungen und Mädchen aus Brandenburg, Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt teil. Insgesamt waren Sportler aus 30 Vereinen am Start. Cheforganisator und Leichtathletik-Guru Walter Knebel konnte sich wieder über eine sehr gute Beteiligung freuen. Immer mehr hat sich das Merseburger Schülersportfest zu einem wichtigen Wettkampf  in der Hallen-Leichtathletik des Nachwuchses gemausert.
 
Peter Lindner / 15.02.2010
sportfest1310.jpg_123
sportfest1310.jpg_214
Spannendes Sprintfinale: Jennifer Kunze siegt vor Hanna Herrmann.
Freuen sich über den Doppelsieg im Sprint: Jennifer Kunze und Hanna Herrmann.
18. Sportlerball des Kreissportbundes Mansfeld-Südharz e. V.

ASV-Sportler bei Sportlerumfrage Spitze
 
Mit Waldemar Riedel (Ringen), Katrin Röder (Ju Jutsu), Peter Seifert (Leichtathletik) und Jennifer Kunze (Leichtathletik) lagen Sportler unseres Vereins bei der aktuellen Auflage der Sportlerumfrage der Mitteldeutschen Zeitung, des Kreissportbundes und des Wochenspiegels ganz vorn.
Auf Platz 2 bei den Nachwuchsmannschaften schafften es die Mädchen unserer Staffel-Teams. Glückwunsch!  
 
Bereits im vorigem Jahr waren die ASV-Sportler bei der Sportlerumfrage auf dem Treppchen.  
 
Stress hatten die „Blauen Blitze“. Fahrt zur Landesmeisterschaft (Schülerinnen B) nach Magdeburg im Schneechaos, Zeitdruck bei den Meisterschaften, weil der Zeitplan aufgeholt werden musste und das machte das Abrufen von guten Leistungen nicht leicht. Und gleich vom Wettkampf ging`s zum Sportlerball.
 
Trotz allem: Glückwunsch auch zu den guten Leistungen bei der Landesmeisterschaft!

Peter Lindner / 10.03.2010
sportlerball10gr
sportlerball10.jpg_077
sportlerball10.jpg_116
sportlerball10.jpg_188
sportlerball10.jpg_284
sportlerball10.jpg_300
sportlerball10.jpg_316
Leichtathletik:
 
Dick Gnauck holt WM-Medaillen
 
Kamloop – Mit einer weiteren Bronzemedaille im Einzelwettkampf über die 10 Kilometer Straßengehen (48:17,70 Minuten) rundete am Freitag Dick Gnauck (45) vom ASV Sangerhausen im kanadischen Kamloop seinen erfolgreichen Start bei den Senioren-Weltmeisterschaften ab. Nach Bronze am Dienstag im Bahngehen über die 3000 Meter  legte Gnauck als bester Deutscher auch den Grundstein für den Mannschaftssieg über den längeren Kanten von 10 Kilometer von Team Germany. Mit einem 5. Platz von Klaus Dietsche und einem 6. Platz von Ronald Papst hatten die Deutschen das beste Mannschaftsergebnis und sicherten sich wie im Vorjahr die Goldmedaille.
 
Peter Lindner / 08.03.2010
Leichtathletik:
 
Drei Titel für Jennifer Kunze
 
Bei den Landesmeisterschaften schlugen sich die Sangerhäuser ASV-Talente prächtig. Staffel holt umjubelt Bronze.

 
Magdeburg – Drei Landesmeistertitel, einmal Silber, zweimal Bronze und weitere gute Platzierungen gehören zur Bilanz des Wettkampfes am Wochenende in Magdeburg. Die ASV- Nachwuchstalente der Altersklasse Schülerinnen B (12 und 13 Jahre) waren trotz des Wintereinbruchs und einer abenteuerlichen Anreise in die Landeshauptstadt noch rechtzeitig am Start im Olympiastützpunkt am Ernst-Grube- Stadion. So richtig Zeit, zum warm machen blieb nicht, da erfolgte schon der Aufruf für den 60-Meter-Hürdenlauf. In der W12 qualifizierten sich für das Finale Jennifer Kunze und Hanna Herrmann. Während der Schollschülerin wieder einmal
das Pech an den Spikes klebte – sie strauchelte an einer Hürde und verletzte sich am Knie – holte im Endlauf Jennifer Kunze eine Bronzemedaille. Für Herrmann bleib ein hervorragender sechster Platz.
Im Hochsprung zeigte sich Ausnahmetalent Jennifer Kunze sehr gut aufgelegt. Mit einer Höhe von 1,47 Meter distanzierte sie die Konkurrenz deutlich und stellte einen neuen persönlichen Rekord auf. Nächstes Ziel: „Ich will bald 1,50 Meter schaffen“, so Jennifer Kunze selbstbewusst. Fast zur gleichen Zeit ging schon das Kugelstoßen über die Bühne der modernen Leichtathletik-Halle und da musste Kunze wieder ran. Sie wuchtete die Eisenkugel auf 7,53 Meter: Silber! Hanna Herrmann sicherte sich einen guten 8. Platz mit 6,78 Metern.
Da die Organisatoren auf Tempo drückten, um den Zeitplan einigermaßen einzuhalten, ging es dann Schlag auf Schlag. In der Weitsprunggrube zeigte Kunze gleich zu Beginn, wer der „Chef im Ring“ ist. 4,85 Meter, da konnte sie eher Schluss machen und sich der nächsten Disziplin zuwenden. Hanna Herrmann – immer für eine Medaille gut – kam nicht mit dem Anlauf zurecht und auf für sie bescheidene 3,83 Meter. Da lief es für Anne Schulze und Alexandra Jankowski schon besser. Anne Schulze (4,26 Meter) und Alexandra Jankowski (4,21 Meter) sprangen in etwa ihrem derzeitigen Leistungsniveau entsprechend. Im Sprint (60 Meter) erreichten beide mit 8, 87 sek. und 8,89 sek. tolle Zeiten und qualifizierten sich so für die 4x100-Meter-Staffel SGH I. Über die Sprint-Distanz sicherte sich Kunze dann ihren dritten Landesmeistertitel. Sie holte hier in 8,56 Sekunden Platz eins, den sie sich mit Isabell Schnehage vom SC Magdeburg teilte. Trotz Verletzung kam Hanna Herrmann auf einen guten 5. Platz (8,76 Sekunden).
Die „blauen Blitze“ gingen in der Besetzung Hanna Herrmann, Anne Schulze, Alexandra Jankowski und Jennifer Kunze an den Staffel-Start. Stimmung kam in der Halle auf, als das Quartett des SC Magdeburg sowie der „Börde-Express“ (eine Staffelgemeinschaft aus mehreren Vereinen) und der ASV-Vierer ihre Rennen liefen. Am Ende siegte wie erwartet das hoch favorisierte Staffel-Team vom Olympiastützpunkt vor dem „Börde-Express“, der ganz knapp vor der ASV I- Staffel (55,72 sek.) einkam. Auf diese Bronze-Medaille können sich die vier etwas einbilden. Die Staffel SGH II (Pollag, Schmeichel, Sommer, Flechs) kam nicht so richtig auf Touren und wurde am Ende in 60,44 Sekunden 12.
Wo Licht ist, ist auch Schatten. Mit einigen Erwartungen waren Josefine Schmeichel und Nicole Flechs (beide W12) über die 800 Meter an den Start gegangen. Zwar nicht zum Kreis der Medaillenhoffnungen zählend, ging ASV-Talent Schmeichel auf die Vier-Runden-Jagd. Lange Zeit führend, ging der kleinen Läuferin aus Schwenda kurz vor dem Ziel die Luft aus. Immerhin markierte sie mit 2:49,08 Minuten eine neue persönliche Bestleistung und Platz zehn im Lande ist ja auch nicht schlecht. Sportler und Trainer wissen, dass an der Ausdauer noch etwas gemacht werden muss. Nicht umsonst hatte ASV-Trainer Uli Seifert gesagt, dass die Hallen-Wettkämpfe aus dem Training heraus absolviert werden. Kraft und Ausdauer sollen u.a. im kommenden Trainingslager am Auerberg getankt werden. Über die 800 Meter wurde Nicole Flechs (W12) 12. in 2:59,59 Minuten und Julia Pollag (W13) wurde 13. in 2:55,23 Minuten. Für Pollag eine  Zeit, die wohl auch ihrem derzeitigen Leistungsvermögen entspricht.
Übrigens: Dass die ASV-Sportlerinnen ihr Ziel in Magdeburg im allgemeinen Schneechaos sicher ereichten, hatten sie Istvan Csiki, Geschäftsführer der Riko GmbH Industriemontage aus Holleben (Saalekreis), zu verdanken. Der hatte mit einem Kleinbus ausgeholfen.
 
Peter Lindner / 08.03.2010
sportlerball10.jpg_179
Medaillen-Salat bei den „Blauen Blitzen“. Anne Schulze, Alexandra Jankowski, Jennifer Kunze und Hanna Herrmann (v.l.) entwirren ihre Medaillen.
Leichtathletik:
 
Dick Gnauck holt WM-Bronze
 
ASV-Geher bei Senioren-Weltmeisterschaft im kanadischen Kamloops erfolgreich.
Kamloops  – Einen dritten Platz bei der Senioren- Weltmeisterschaft in Kanloops holte sich am Mittwoch der ASV -Geher Dick Gnauck (45) über die 3000 Meter. Trotz einer Erkältung schaffte Gnauck die Distanz in guten 13:39 Minuten.
Der für den ASV startende Taxi-Fahrer war neben dem mehrfachen Deutschen Meister und Europa-Meister Steffen Borsch (39) im vergangenen Jahr erfolgreichster ASV-Geher. Gnauck hatte im letzten Jahr sieben Europa-Meistertitel geholt und wurde mit dem National-Team zweifacher Mannschaftsweltmeister. Auch in diesem Jahr startet der ASV- Geher wieder im Trikot der deutschen Nationalmannschaft.
Nach der Bronze-Medaille, seine erste WM-Bronzemedaille, macht sich Gnauck noch Hoffnungen auf eine gute Platzierung über die 10 Kilometer Straßengehen. Der 1,6 Kilometer lange Rundkurs durch die Wälder von Britisch Columbia (in der
Nähe von Vancouver) ist recht kurvenreich. In einem Telefonat mit der MZ  sagte Gnauck gestern: „Ich habe mir die Strecke schon angesehen, sie gefällt mir gut, schön, dass hier keine Autos fahren“.
Chancen rechnet sich Dick Gnauck auch im Mannschaftswettbewerb aus. Neben ihm sind am Freitag über die 10- Kilometer-Distanz nämlich weitere deutsche Spitzengeher am Start.  
Auf das ASV-Geherteam wartet im Mai übrigens eine weitere Herausforderung. Da findet in Nyiregykaza (Ungarn) die Europa-Meisterschaft der Senioren statt.  

 
Peter Lindner / 04.03.2010
gnauck.jpg
Leichtathletik:
 
ASV-Hoffnungen überraschen
 
Till Blättermann und Lena Burk holen „Indoor Hope“ Pokale. Robert Rausch Zweiter und Saskia Trillhase wird Dritte.
Halle – Sechsmal Gold, fünfmal Silber und sechsmal Bronze – das ist die Bilanz des leichtathletischen Nachwuchses des ASV Sangerhausen beim traditionellen „Indoor Hope“. Beim renommierten Pokalwettkampf der leichtathletischen Hoffnungen (Altersklassen 8 bis 11) in der halleschen Brandberge-Halle holten die ASV-Talente so viele Medaillen wie noch nie. Zwar verpasste Robert Rausch (m9) seine Pokalverteidigung in der Mehrkampfwertung nur um den Bruchteil von Sekunden und landete auf dem zweiten Platz, dafür überraschte Till Blättermann (m8) mit dem Pokalgewinn. Nach dem Sieg im Sprint und einem zweiten Platz im Weitsprung fiel die Entscheidung erst im 400-Meter-Lauf. Mit einer kämpferischen Leistung sicherte er sich den 4. Platz und damit den Mehrkampf-Pokal. Gehörte Blättermann zum erweiterten Favoritenkreis, so war der Pokal-Gewinn von Lena Burk (w10) die Überraschung des Tages. Den Grundstein hatte Burk mit soliden Leistungen im Sprint und Weitsprung gelegt, überraschte dann im abschließenden 800-Meter-Lauf
mit einem dritten Platz und einer neuen persönlichen Bestleistung. Mit 2:58  Minuten blieb die flinke Sangerhäuserin erstmals unter drei Minuten.
Theoretisch hätten in der w10 gleich drei ASV-Mädchen auf dem Pokaltreppchen stehen können. Denn mit Zoe Wilke und Pia Müller, die beide im Sprint und Weitsprung überzeugten, wurden leider die 800-Meter-Zeiten nicht anerkannt, da sie für diese Distanz nachgemeldet wurden. Überragend wieder Zoe Wilke im Sprint, die ganz sicher siegte. „Wo habt ihr nur immer die schnellen Mädchen her“, fragte die Merseburger Trainerlegende Walter Knebel, der in Zoe Wilke eine der besten Sprinthoffnungen weit und breit sieht.
Für die sportlich wertvollsten Leistungen sorgten die ASV- Talente Hannes Kabel und Maximilian Sluka (m10). In getrennten 1000-Meter-Zeitläufen startend, legten beide ein Höllentempo vor – und hielten durch, überrundeten sogar einige Konkurrenten und beendeten ihren Lauf mit persönlichen Bestleistungen. Während für Kabel die Uhren bei unglaublichen 3:29,1 Minuten stehen blieben, erreichte der eigentliche Favorit Sluka sehr gute 3:30,4  Minuten. Beide führen nun die  Bestenliste von Sachsen-Anhalt an. Auf einen guten 8. Platz kam Björn Reinhardt, der mit 3:30,08 Minuten ebenfalls eine persönliche Bestleistung erreichte.
Bei den Staffelrennen erfüllten sich die Medaillen-Hoffnungen der Sangerhäuser nicht ganz. Zwar holten die die Mädchen in der Schüler-Ak 11 eine Bronze-Medaille, die anderen Staffeln blieben mit fünften und sechsten Plätzen unter den Erwartungen. Lob gab es von ASV-Übungsleiter Georg Rausch für seine Schützlinge, die „aus dem Training heraus schon tolle Leistungen gezeigt haben“. Wie die Pokalwertung der 32 beteiligten Vereine am Ende ausging, stand bei
Redaktionsschluss dieser Ausgabe noch nicht fest.
 
Peter Lindner / 02.03.2010
indoor_hope.jpg_053
indoor_hope.jpg_161
Sicherten Staffel-Bronze: Saskia Trillhase, Pascale Bilke, Lena Burk und Zoe Wilke (von links).
Doppelsieg für den ASV: Ein überragendes 1000- Meter-Rennen lieferten Maximilian Sluka und Hannes Kabel (von links).
Leichtathletik:
 
Zum 2. Mal wollen die Steigerschleife, der Buschklepper, der Grillensprung und der Bambinisauser bezwungen werden
 
Großer Volkslauf in Grillenberg
 
Ein sportliches Hallo und herzliches Glück Auf an alle Sportfreunde aus Nah und Fern!
 
Es ist wieder soweit. Am Samstag dem 27.3.2010 fällt um 10.00 Uhr der erste Startschuss für unsere alljährliche Lauf- Walking-Wanderveranstaltung. „Rund um das Schaubergwerk Röhrigschacht“ heißt erneut das Motto für unsere vielseitige Volkssportveranstaltung für jede Altersklasse und jeden Leistungsbereich. So freuen sich neben dem Athletischen Sportverein 1902 Sangerhausen e. V. als Veranstalter vor allem auch die Grillenberger und die Bergmänner vom Schaubergwerk darauf, würdige Gastgeber zu sein und eine wunderschöne Vorharzlandschaft für den Volkssport präsentieren zu können. Es erwarten Euch, liebe Sportfreunde, abwechslungsreiche und interessante Strecken durch die frühlingshafte Natur. Während wir unseren Jüngsten auf den kurzen Strecken ein nicht zu schweres Profil der Strecke zumuten, wird über die 6 km und dann vor allem die 14 km doch schon etwas Ausdauer und Kraft verlangt.
 
Die 6 km Strecke – der Buschklepperlauf – hat seinen Namen von der Figur der Buschklepper, entstammend aus einem alten Rittergeschlecht auf der Grillenburg, die in Zeiten des Mittelalter reichen, fahrenden Geschäftsleuten hier in der Region auflauerten, sie um ihr Geld und sonstigen Reichtümer erleichterten und sich auch an deren Frauen zuschaffen machten. Deshalb ist das ein Landescuplauf nur für die Frauen. Halt, das war nur Scherz! Landschaftlich hübsch geht es rund um das Örtchen Grillenberg, durch das Zimmertal, auf den Käseberg zur Schäferbuche und weiter hinein in das Hohe Steintal und zum Ziel ins Waldbad.
 
Die 14 km – die Steigerschleife – hat den Ursprung natürlich aus der Bergbaugeschichte. Früher wurde im jetzigen Schaubergwerk in Wettelrode aktiver Bergbau betrieben. Die Bergleute aus den benachbarten Dörfern legten den täglichen Weg zur und von der Arbeit nur zu Fuß zurück. Das war genau der Weg, den wir hier als Wettkampfstrecke ausweisen, eine der Hauptwege zur Arbeit ins Bergwerk in Wettelrode. Nunmehr hat die „Steigerschleife“ touristischen und sportlichen Wert, indem sie  einen wunderschönen Teil der Südharz- und Karstlandschaft unter Einbindung des einmaligen Schaubergwerkes zum Laufen, Walken und Wandern präsentiert. Alle Sportfreunde, die mit uns als Laufgruppe auf der Steigerschleife unterwegs waren, zeigten sich begeistert von der Vielfältigkeit der Strecke.
 
Damit der Spaß bei allem sportlichen Elan nicht zu kurz kommt, erwarten Euch unterwegs kleine lustige Sachen die man nicht unbedingt bei einem Volkssportlauf erwartet. Ich möchte noch nix verraten. Aber Vorsicht, irgendwo beim Schaubergwerk lauert ein lustiger Bergkobold und hat es auf die vorbei kommenden Läufer, Walker und Wanderer abgesehen. Wenn das mal gut geht!
 
Wenn alle wieder wohlbehalten im Grillenberger Waldbad angekommen sind werden Teilnehmermedaillen, Urkunden, Pokale und Preise die kleinen Strapazen belohnen und ein geselliges Miteinander bei Bratwurst und Bierchen den Tag schön abrunden.
Gespannt sind wir Organisatoren auf die Vergabe der 2 neuen Wanderpokale. Bei den 6 km ist es natürlich der „Buschklepper“ und auf der 14ner Strecke logischerweise die „Steigerschleife“.
 
Also, bis dann! Wir freuen uns auf Euer Kommen! – Eure Laufgruppe des ASV Sangerhausen.
 
Udo Michael / 24.02.2010
Leichtathletik:
 
Zwei Meistertitel für ASV-Geher
 
Gold für Steffen Borsch und Dick Gnauck bei Deutschen Seniorenmeisterschaften. Uwe Tolle holt überraschend Bronze.
Frankfurt Die Geher des ASV Sangerhausen sammeln im neuen Sportjahr erste Medaillen und Meistertitel. Nach dem guten Start im Deutschen Geherpokal (die MZ berichtete) holten Steffen Borsch (35) und Dick Gnauck (45) bei den Deutschen Seniorenmeisterschaften im Hallen-Gehen in Frankkfurt/Main je einen Deutschen Meistertitel. Während Borsch die 3000 Meter in 13:18,88  Minuten absolvierte, blieben die Uhren für Dick Gnauck bei 13:46,43 Minuten stehen.
Bronze gab es für Uwe Tolle (55), der die Sprintdistanz der Geher in 16:09,71 Minuten schaffte. Der dritte Platz für Tolle kam überraschend, da er erst seit gut einem Jahr den Geher-Sport für sich entdeckt hat und Mitglied im ASV- Geherteam wurde.

Dick Gnauck, der am 28. Februar zu den Seniorenweltmeisterschaften in Kanada fliegen wird, hatte die DM in Frankfurt „zum aufwärmen“ genutzt. Dass dabei gleich ein Deutscher Meistertitel heraussprang sah er als „guten Nebeneffekt“. Denn eigentlich waren die 3000 Meter „nur als Training gedacht“, so Gnauck.
Einen Tag zuvor wird seine Vereinskameradin Kathrin Schulze (29) bei den Deutschen Hallen-Meisterschaften in Karlruhe über die 3000 Meter an den Start gehen. ASV- Geher-Teamchef Udo Schaeffer ist guter Dinge. „Kathrin ist gut in Form“, schätzt Schaeffer ein. Eine gute Platzierung dürfte so im Bereich des Möglichen liegen.
Zur Information: Die Distanzangaben im Gehen in der Halle werden in Meter angegeben, bei Starts auf der Straße erfolgen die Angaben in Kilometern.

Peter Lindner / 19.02.2010
Dick Gnauck. Zum Training einen Deutschen Meistertitel. Nächste Woche geht`s zur WM nach Vancouver.
ASV-Spitzengeher Steffen Borsch holt in Frankfurt/Main in diesem Jahr seinen ersten Meistertitel.
borsch3e
gnauck3e
Sportlerumfrage:
 
Auf zum Schlusssport
 
Die diesjährige Sportlerumfrage geht in die Schlussrunde!

 
Noch bis zum 22. Februar haben die Fans unserer Leichtathleten, der Ringer oder des Ju-Jutsu-Sports die Möglichkeit, ihre Stimme den ASV-Sportlern zu geben.
 
Noch einmal zur Erinnerung:
 
Kandidaten sind Jennifer Kunze (Mädchen), Peter Seifert (Jungen) und die „Blauen Blitze“ – unsere Sprint- und Cross- Staffeln Nachwuchs-Mannschaften.
Jennys Bilanz: Landesmeisterin, mehrfache Bezirksmeisterin, Siegerin bei der Kinder- und Jugendolympiade in Hamburg, führt nahezu alle Bestenlisten ihrer Alterklasse bundesweit an.
Peters Bilanz: Norddeutscher Meister, mehrfacher Mitteldeutscher Meister, mehrfacher Landesmeister und Bezirksmeister, Sieger bei der Kinder- und Jugendolympiade in Hamburg.
Die Bilanz der „Blauen Blitze“: Gold- und Silbermedaillen bei der Kinder- und Jugendolympiade in Hamburg, Bezirksmeister, Altmarkmeister, mehrfach Siege bei Wettkämpfen, Bezirksmeister und Vize-Bezirksmeister im Cross, herausragende Siege und Medaillen auch bei Einzelstarts. Zu den „Blauen Blitzen“ gehören: Jennifer Kunze, Hanna Herrmann, Alexandra Jankowski, Jette Schönemann, Maxie Lindner, Josefine Schmeichel, Nicole Flechs, Julia Pollag und Anne-Katrin Schulze.
Bei den Ringern verdient Waldemar Riedel unsere Stimme und für die Ju-Jutsu-Anhänger bitte Katharina Röder wählen.
 
Also: Macht Euer Kreuzchen bei den ASV-Sportlern! Es ist noch bis zum 22. Februar Zeit.
Auf geht´s!

Peter Lindner / 16.02.2010
Den Link
 
mz-web.de
 
anklicken und abstimmen!
lawi_jenny.jpg_010
hsv.jpg_353
Waldemar_Riedel.jpg
hsv.jpg_374
Katharina_Roeder.jpg
LMdes.jpg_057
Leichtathletik:
 
ASV-Geherteam siegt in Halle
 
Nachwuchs holt beim traditionellen Hallengehen dreimal Gold und zweimal Silber. Dick Gnauck bereitet sich auf WM in Vancouver vor.
 
Halle – Beim traditionellen Hallengehen im halleschen Sportzentrum an der Robert-Koch-Straße überraschte das Geherteam des ASV Sangerhausen am Wochenende mit insgesamt sechsmal Gold und zweimal Silber. Während die
Siege von Steffen Borsch (35) und Dick Gnauck (45) über die 5000 Meter erwartet worden waren, sorgte der „Auftritt“ von Uwe Tolle (55) sowie der „neuen“ Nachwuchsgeher in Fachkreisen für einige Aufmerksamkeit. Der seit 2009 für den ASV startende Tolle siegte bei den Senioren über die 3000 Meter in 28:36,7 Minuten. Borsch und Gnauck beendeten den 5000-Meter-Kanten in 22:49,5 bzw. in 23:48,2 Minuten und erreichten damit die  „wertvollsten Leistungen“, wie Teamchef Udo Schaeffer einschätzte. Schaeffer managt das Geherteam derzeit nach überstandener Hüft-OP aus der Reha-Klinik.
Mit einiger Spannung war der zweite Start der Sangerhäuser Nachwuchsgeher beim traditionsreichen Hallengehen des SV Halle erwartet worden. Fünf Jungen und Mädchen gingen auf die 1000- und 2000-Meter-Distanz – und holten sich durchweg eine Medaille. So freute sich über die 1000 Meter Paulin Ditten (w14) über Gold und eine Zeit von 6:29,5 Minuten. Silber holten sich Julia Pollag (w13) über die 2000 Meter (16:07,1 Minuten) und Valeria Kersten (w12) über die 1000 Meter in 7:09,5
Minute.
Die beiden Goldjungen des Tages waren Benjamin Oertel (m11) und Felix Kolbe (m10), die den 1000-Meter-Kurs in 7:46,8 bzw. in 7:54,0 Minuten absolvierten. Beachtlich: Kolbe verbesserte sich über die 1000 Meter um nahezu eine halbe Minute. „Mit dem Nachwuchs sind wir auf einem guten Weg“, sagte Schaeffer, der wahrscheinlich ab März wieder in das Training einsteigen kann.
Im März wird es auch für Dick Gnauck wieder ernst. Der beste ASV-Senior des vergangenen Jahres (Weltmeister, mehrfacher Europameister und Deutscher Meister) hat es nämlich ins deutsche National-Team geschafft und nimmt vom 1. bis 6. März an der Senioren-Weltmeisterschaft im kanadischen Kamloops (bei Vancouver) teil. Die Deutschen Hallenmeisterschaften am 12. bis 14. Februar in Sindelfingen sind das nur eine Zwischenstation. Zudem wartet auf das ASV -Geherteam noch die Europameisterschaft in Nyiregykaza (Ungarn). „Das ist in diesem Jahr unser Schwerpunkt“, blickt Udo Schaeffer voraus.
 
Peter Lindner / 02.02.2010
Weltmeister Udo Schaeffer mit den beiden ASV- Gehertalenten Felix Kolbe (links) und Benjamin Oertel, die bei ihren ersten Wettkämpfen auf Anhieb Gold holten.
Paulin Ditten startet in der w14 bisher sehr erfolgreich.
laeuferabend.jpg_007
laeuferabend.jpg_077
Leichtathletik:
 
Silberner Einstand von Bombek
 
ASV-Neuzugang holt dreimal Silber. Jennifer Kunze viermal Gold bei Hallen-Cup. Insgesamt stehen ASV-Talente 15 mal auf dem Treppchen.
Halle -  Das war ein Einstand nach Maß. Christian Bombek (19) holte beim Hallen-Cup am Sonntag in der Brandberge- Halle bei seinem ersten Start für den ASV Sangerhausen im Männerbereich gleich dreimal Silber. Im 60-Meter-Sprint blieb die elektronische Zeitmessung für Bombek bei respektablen 7,53 Sekunden stehen, im Weitsprung kam der Bad Frankenhäuser, der seit einem Monat beim ASV trainiert, auf 5,34 Meter. Für seinen ersten Wettkampf unterm Hallendach recht ordentlich. „Im Freien will ich dann die sechs Meter packen“, so der „Neue“, der eigentlich ein 100-Meter-Spezialist ist,  zuversichtlich. Erstaunen bei den Experten: „Wo habt ihr denn den her?“ Silber gab es noch im Kugelstoßen, eine Disziplin, die dem Junior nicht so liegt.

Jennifer Kunze, inzwischen bei den jungen Damen in der w12 startend, legte einen Wettkampf hin, der sich sehen lassen konnte. Sieg im 60-Meter-Sprint (8,78 sek.), Sieg im Weitsprung (4,99 Meter), Sieg im Kugelstoßen (7,71 Meter) und Sieg über die 60 Meter Hürden (10,92 sek.). Kunzes Erfolge motivierten offensichtlich ihre Vereinskameraden, denn was die dann beim Hallen-Cup (Ak 12 bis Männer/Frauen) boten, konnte sich ebenfalls sehen lassen. Robert Messerschmidt holte sich Gold im 1000-Meter-lauf (3:28,41 Minuten), zwei Bronze-Medaillen im Sprint (8,76 sek.) und über die 60 Meter Hürden (12,08 sek.).
Hanna Hermann (w12) holte Silber über die Hürden (11,20 sek.) und zweimal Bronze im Sprint (8,80 sek.) sowie im Kugelstoßen (6,59 Meter). Im Weitsprung machten wieder
einmal die Nerven nicht mit – aus der Traum von einer sicheren Medaille. Die holte sich überraschend Alexandra Jankowski (w13) im Sprint. Mit 8,78 sek. Gab es Silber. Nur um Zentimeter verpasste die Schollschülerin den Bronzeplatz im Weitsprung. Maxie Lindner verschönte die ASV-Bilanz mit einer Bronze-Medaille über die 300 Meter (47,85 sek.). Nicole Flechs, Josefine Schmeichel, Anne-Katrin Schulze, Antonia Sommer und Tessa Gentsch lieferten aus dem Training heraus ebenfalls mit 4., 5., 6. und 7. Plätzen einen guten Wettkampf ab.
Mit insgesamt 15 Medaillenplätzen und guten Platzierungen gehörte das Leichtathletik-Team des ASV Sangerhausen mit zu den erfolgreichsten Mannschaften beim Hallen-Cup. Am vorletzten Wettkampf der Hallen-Cup-Serie hatten nahezu 200 Sportlerinnen und Sportler aus 14 Vereinen teilgenommen. Nach einem ersten Zwischenstand liegt der ASV Sangerhausen in der Cup-Serie bislang auf Platz vier. 32 Vereine nehmen an der Cup-Serie teil. „Da haben wir bisher eine gute Rolle gespielt“, schätzte ASV-Trainer Stefan Reinicke ein.
 
Peter Lindner / 02.02.2010
Jennifer Kunze beim Weitsprung. Da fehlte nur ein Zentimeter an den fünf Metern.
Christian Bombek (19) gab mit drei Silbernen beim ASV einen guten Einstand.
cup-31.jpg_002
cup-31.jpg_014
Leichtathletik:
 
Schneller Goldlauf von Zoe Wilke
 
Licht und Schatten beim Hallen-Cup. ASV-Nachwuchs klebte Pech an den Spikes.
Halle – Zweimal Gold, viermal Silber, zweimal Bronze, und weitere gute vierte, fünfte und sechste Plätze gehörten zur „Ausbeute“ der kleinen Nachwuchs- Talente des ASV Sangerhausen am Samstag beim Hellen-Cup der 7 bis 11- Jährigen. Das sind die Schülerklassen D und C.
Herausragend war aus ASV-Sicht die Leistung von Zoe Wilke (w10). Nach einem fünfmonatigen Trainingsausfall ist die kleine Sangerhäuserin wieder in der Bezirksspitze angekommen - und bestimmt sie mit!
Im 50-Meter-Sprint siegte Wilke in neuer persönlicher Bestzeit von 7,88 Sekunden überlegen und verwies ihre Konkurrentin Jennifer Trautmann von Turbine Halle deutlich (8,24 sek.) auf Platz zwei. Bereits im Vorlauf hatte Zoe Wilke mit 7,94 sek. schon eine neue Bestzeit markiert. Positive Überraschung: Lena Burk kam sicher ins Finale und spurtete sich auf Platz 6. Hier hatte man eigentlich Pia Müller erwartet, bei ihr lief es am Samstag jedoch nicht nach Wunsch.
Nach Wunsch lief es auch bei der Staffel nicht. Der Traum vom Treppchen platzte und das ASV-Quartett (4x100 Meter) musste sich in 64, 43 sek. über einen 4. Platz freuen. Da waren die kleinen D-Schülerinnen besser: In der Besetzung Josephine Sluka, Celina Mrosek, Leonie Franke und Theresa Otto sprinteten sie auf Platz 2. Vor einer Woche hatte sich die „kleine“ Staffel noch über Bronze gefreut.
Wegen eines von einem Spikenagel durchbohrten Zehnagels bei Adrian Sauer (m9) platzte der Medaillentraum der D-Jungenstaffel. Maximilian Sluka (m10) hatte seinen Mannschaftskameraden selbst außer Gefecht gesetzt und so musste Sauer auch seine anderen Medaillen-Hoffnungen aufgeben.
Das nächste Pech ereilte das ASV-Team mit der Verletzung von Robert Rausch. Der hatte „standesgemäß“ den Weitsprung mit 3,79 Metern sicher gewonnen, konnte im Sprint und über die 600 Meter dann nicht mehr antreten.
Die sicher geglaubte Goldmedaille im 1000-Meter-Lauf verschlief dann Sluka, der diesmal mit einer Silbermedaille (3:35,91 Minuten) zufrieden sein musste. Hannes Kabel (3:38,08 Minuten) ging auf den letzten Metern die Luft aus und verpasste Bronze knapp. Bei diesem Starterfeld konnte man sich aber auch über einen 4. Platz freuen. Schließlich steuerte Till Blättermann (m8) zur ASV-Bilanz noch zwei Silbermedaillen hinzu. Blättermann wurde über die 50 Meter (8,51 sek.) und im Weitsprung (3,13 Meter) jeweils unter seinen Möglichkeiten Zweiter.
Lehrgeld musste auch Max Franke (m11) zahlen. Über die 1000 Meter-Distanz wurde er Dritter (3:36,18 Minuten), hatte seine Kräfte leider mit unnötigen Tempoeinlagen für den Endspurt verschlissen. Max Angelstein (m11) wurde hier in 3:45,66 Minuten guter Vierter, enttäuschte dann beim
Hochsprung mit übersprungenen 1,10 Meter. Hier war Sluka überraschend Dritter mit 1,15 Meter geworden.
 
Peter Lindner / 01.02.2010
Theresa Otto, Celina Mrosek, Leonie Franke und Josephine Sluka (von links) freuen sich über die Silbermedaille.
Zoe Wilke freute sich über eine neue Bestzeit und gilt als neue Sprinthoffnung beim ASV- Nachwuchs.
cup-30.jpg_003
cup-30.jpg_046
Leichtathletik:
 
Rausch und Co. holen wichtige Cup-Punkte
 
Bei der aktuellen Auflage des Hallen-Cups des BFV Halle präsentiert sich der ASV-Nachwuchs in guter Form. Zweimal Gold für Robert Rausch. Zwei Staffeln holen Bronze.
Halle – Mit drei Goldmedaillen, einmal Silber vier Bronzemedaillen kamen die jüngsten ASV-Talente aus Halle zurück. So ging es am Sonntag in der Brandberge-Halle parallel zu den Landesmeisterschaften über die langen Strecken um den Hallen-Cup der Schülerinnen und Schüler in der Altersklasse 8 bis elf. Der ASV war mit 20 Aktiven an den Start gegangen, die aus dem Wintertraining heraus an den Cup-Wettkämpfen teilnahmen. Im Sprint, dem Weitsprung, beim Hochsprung sowie in den Staffeln ging es um wichtige Punkte im traditionellen Hallen-Cup, der unter der Regie von Turbine Halle ausgetragen wurde.
Wieder wie im Rausch: Robert Rausch (w9). Der kleine Bergaer ist längst zur Stütze der jüngsten Nachwuchsmannschaft geworden und siegte über die 50 Meter Sprintstrecke sicher. Wiederholt blieb Robert Rausch mit 7,99 sek. unter der Acht-Sekunden-Grenze. Mit einigem Vorsprung holte er sich mit 3,69 Metern auch im Weitsprung unangefochten den Sieg. Mannschaftskamerad Adrian Sauer
wurde in guten 8,10 Sekunden Dritter im Sprint.
Seinem guten Ruf als einer der schnellsten Jungen im Bezirk Halle wurde auch wieder Till Blättermann (m8) gerecht. Er teilte sich den ersten Platz mit Tobias Berndt (LG Merseburg). Beide kamen in 8,45 sek. ins Ziel. Während sich Max Angelstein mit 1,20 Metern den dritten Platz sicherte, kam Neuzugang Mark Poplow (m10) auf einen beachtlichen 7. Platz im Sprint (8,38 sek.) und ließ diesmal sogar Hannes Kabel (8,49 sek.) hinter sich. Beachtlich auch die Leistung von Felix Kolbe. Der Allstedter wurde mit 3,37 Metern im Weitsprung 8. und konnte alle anderen vier ASV-Starter hinter sich lassen.
Zweimal Bronze gab es für die Mädchenstaffeln. So holten sich Zoe Wilke, Lena Burk, Saskia Trillhase, und Pascale Bilke den 3. Rang und auch Celina Mrosek, Leonie Franke, Theresa Otto und Luisa Reising kamen auf dem Bronzeplatz ein. Pech dagegen hatten die beiden Jungenstaffeln 4x100 Meter. Sie kamen trotz Behinderung auf den Plätzen vier und fünf ein.
Wieder „an Deck“ ist im ASV-Aufgebot Zoe Wilke (W10). Nach fünfmonatiger Verletzungspause holte sie sich im 50-Meter- Sprint nur um eine Hundertstel geschlagen die Silbermedaille
(8,11 sek.).Erwähnenswert auch der 5. Platz im Sprint von Pascale Bilke (w10). Sie kratzte mit 8,10 sek. wieder an der magischen Acht-Sekunden-Grenze.
Am Samstag und Sonntag sind ASV-Athleten wieder am Start. Da geht es im nächsten Cup-Wettbewerb auch beim größeren Nachwuchs  (12 bis Junioren) wieder um Meter und Sekunden.
 
Peter Lindner / 29.01.2010
Robert Rausch freut sich über seinen gelungenen Weitsprung.
Hoffnungsvoller ASV-Nachwuchs: Luisa Reising, Theresa Otto, Hannes Kabel (von links).
cup10.jpg_004
cup10.jpg_053
Leichtathletik:
 
Jennifer Kunze schnappt sich den Titel
 
Bei Hallen-Landesmeisterschaften für ASV-Talente gute Ergebnisse.

 
Halle  – Den Hallen-Landesmeistertitel im Mehrkampf der Schülerinnen B (W12/13) holte sich am Samstag souverän Jennifer Kunze. Das Sangerhäuser ASV-Talent startete zum ersten Mal bei Landesmeisterschaften (LM werden in der Leichtathletik erst ab Alterklasse 12 ausgetragen) und schaffte auf Anhieb im Fünfkampf überragende 2379 Punkte. Damit übertraf sie die bisherige Bestleistung von Francés Hadam (SC Magdeburg) um 28 Zähler. Bislang galt die Magdeburgerin in Sachsen-Anhalt als das Maß aller Dinge bei den über 12-Jährigen.

 
Mit Kunze am Start war in der modernen Leichtathletik-Halle Brandberge auch Hanna Hermann. Nach zwei Disziplinen (Sprint und Kugelstoßen) lag die Schollschülerin noch aussichtsreich auf Platz zwei. Nach der Dritten Disziplin dem 60 Meter Hürdenlauf war es noch Platz fünf - noch mit sicherem Blick auf einen Medaillenrang. Bei Ihrer Schokoladendisziplin, dem Weitsprung, zeigte Hanna Herrmann überraschend Nerven. Zweimal traf sie das Brett nicht und blieb ohne gültigen Versuch, der dritte Sprung war dann ein Sicherheitssprung, der mit enttäuschenden 3,73 vermessen wurde. Das war fast ein Meter unter ihrer Bestleistung. Nach dem 800-Meter-Lauf kam die Sangerhäuserin auf einen guten sechsten Platz. Für eine Landesmeisterschaft ein hervorragendes Ergebnis mit Potential auf einen Medaillenplatz.
Im Mehrkampf war auch Jette Schönemann (w14) am Start und wurde in einem Klassefeld gute 8. und ließ mit 2082 Punkten sogar die sieggewohnte Adelina Heyn von der LG Merseburg hinter sich. Und so „nebenbei“ überwand Jette Schönemann erstmals die magische 2000er Grenze. Julia Pollag (w13), die mit dem neuen Schuljahr zur Sportschule gehen wird, verfehlte die 2000erGrenze mit 1.844 Punkten und wurde am Ende 17. Erstaunlich, die großen Starterfelder,  so waren bei den 12 bis 14-jährigen Schülerinnen und Schülern jeweils mehr als 20 Leute am Start. ASV-Übungsleiter Stefan Reinicke war insgesamt mit den Leistungen des ASV- Quartetts nicht unzufrieden. „Alle haben gut gekämpft“, so Reinicke und ein bisschen Pech gehöre bei Meisterschaften leider dazu.  
 
 
Peter Lindner / 26.01.2010
Das erfolgreiche ASV-Quartett:
Jette Schönemann, Jennifer Kunze, Julia Pollag, Hanna Herrmann (von links).
Über die Hürden geht´s bei Jennifer Kunze noch ein bisschen holprig, da muss an der Technik gefeilt werden.
Jennifer Kunze und Hanna Herrmann schauten immer wieder zur Ergebnistafel.
lmmehr.jpg_014
lmmehr.jpg_039
lmmehr.jpg_052
Leichtathletik:
 
Robert Messerschmidt holt Bronze
 
Bei den Landesmeisterschaften Langstrecken und Gehen sichert sich Messerschmidt den dritten Platz. Gute Platzierungen für ASV-Mädchen.
Halle – Spätstart für die Landesmeisterschaften über die langen Strecken in der halleschen Brandberge-Halle. Die für den 10. Januar angesetzten Landes-Titelkämpfe mussten wegen des Wintereinbruchs abgesagt und verlegt werden (die MZ berichtete). Und so wurden die Ausdauerathleten am Sonntag an den Start gerufen. Dabei waren die ASV- Nachwuchstalente Robert Messerschmidt (m13), Julia Pollag (w13), Nicole Flechs (w12) und Maxie Lindner (w14). Das ASV- Quartett hatte sich über die 2000 Meter zwar keine Siegchancen ausgerechnet, wollte freilich einmal üb der den „langen Kanten“ testen, wie es um die Ausdauer bestellt ist.
In 7:37,75 Minuten lief Robert Messerschmidt überraschend auf den Bronzerang und wies auch in der Halle seine gewachsenen Leistungsstärke nach. Immerhin hatte sich der kleine „Schollaner“ bereits bei den Landesmeisterschaften im Cross (die MZ berichtete) den Vizemeistertitel gesichert, konnte also an diese Leistung anknüpfen.
Für Nicole Flechs war der 2000-Meter-Lauf eine Premiere. Die klappte ausnehmend gut. Nach einem furiosen Endspurt wurde die Schollschülerin Fünfte und war auch mit ihrer Zeit
zufrieden: 8:26,84 Minuten. Aus dem Stand heraus für die 800-Meter-Spezialistin ein gutes Ergebnis. Während über die zehn Hallenrunden Pollag in 8:17,82 Minuten fünfte wurde, kam Lindner in für sie mäßigen 8:22,85 Minuten auf Platz sechs ins Ziel.
Enttäuschend für den ASV, dass die Geher nicht am Start waren. Die mussten aus terminlichen Gründen absagen und so auf den einen oder anderen Landesmeistertitel verzichten.  
 
Peter Lindner / 26.01.2010
Robert Messerschmidt (Startnummer 935) war über die 10 Hallenrunden immer gut im Bilde.
cup10.jpg_118
Leichtathletik:
 
Fünf Landesrekorde für ASV-Sportler
 
Geher des ASV Sangerhausen „sammelten“ wieder jede Menge Rekorde.
Halle/Sangerhausen – Fünf neue Landesrekorde von ASV- Sportlern sind jetzt vom LVSA (Leichtathletikverband Sachsen- Anhalt) per Urkunde anerkannt worden. So markierte Dick Gnauck (45) am 29. März 2009 im italienischen Ancona bei den Europameisterschaften über die 5 Kilometer mit 23:20 Minuten eine neue Rekordmarke und „schmückte“ damit seinen Europameistertitel auch mit einer sehr guten Zeit. Auch seinen deutschen Meistertitel über die 5000 Meter zierte der Taxi-Fahrer aus Berlin, der seit drei Jahren für den ASV Sangerhausen startet, mit einem neuen Landesrekord. Beim Bahngehen am 29. August des Vorjahres blieben die Uhren bei 23:25,58 Minuten stehen.
Mit zwei neuen Landesrekorden konnte sich auch Hartmut Bonneß (65) in die Landesbestenliste Sachsen-Anhalts eintragen. Bonneß ging über die 10 Kilometer am 25. April in Zittau 65:08 Minuten und am 4. Oktober in Jüterbog wurde er mit 31:39 Minuten Landesmeister. Den fünften Landesrekord holte sich Mario Kerber (50). Mit 24:10 Minuten hatte sich Kerber über die 5-Kilometer-Distanz in Ancona auch den Titel eines Vize-Europameisters gesichert.
Die Urkunden über die Landesrekorde wurden am Wochenende von Gerry Kley, Präsident des Leichtathletik- Verbandes Sachsen-Anhalt übergeben.
Zur Erläuterung: Im Gehen werden die Distanzen auf der Straße in Kilometern und auf der Bahn (Halle oder Stadion) in Metern angegeben.
 
Peter Lindner / 20.01.2010
Dick Gnauck trainiert jetzt Geher-Talent Paulin Ditten und  war neben Steffen Borsch im letzten Jahr der erfolgreichste ASV-Geher.
laeuferabend.jpg_019
2. Lauf
"Rund um das Schaubergwerk Röhrigschacht"
 
Waldbad Grillenberg
 
27. März 2010
2. Lauf
"Rund um das Schaubergwerk Röhrigschacht"

 
Waldbad Grillenberg
 
27. März 2010
Leichtathletik:
 
ASV-Trio setzt sich gut in Szene
Peter Seifert Landesmeister im Dreisprung. Zwei Vize- Meistertitel für Schollschüler. Schönemann und Lindner mit beachtlichen Platzierungen.
 
Halle – Peter Seifert (männliche Jugend B) holte sich am Wochenende bei den Landesmeisterschaften Sachsen- Anhalts in der halleschen Brandberge-Halle mit 12,56 Meter im Dreisprung den Titel eines Landesmeisters. So weit war Seifert in der Halle noch nie gesprungen und so freute er sich auch über eine persönliche Bestleistung. Das ist um so bemerkenswerter, da der Schollschüler praktisch vom Krankenbett weg am Sonntag an den Wettkämpfen teilnahm. Den Trainingsausfall versuchte der Sangerhäuser durch Kampfgeist weg zu machen. So verpasste der erstmals in der männlichen Jugend startende ASV-Athlet einen Meistertitel über die 60 Meter Hürden nur knapp. Er strauchelte zwar an der ersten Hürde, sicherte sich mit einem tollen Endspurt in 9,28 Sekunden jedoch noch den Titel eines Vizemeisters.
Ähnlich das Bild über die 400 Meter. Über die zwei Hallenrunden hatte sich der ASV-Sportler vor allem gegen die beiden Motschmann-Zwillinge vom Sportclub Magdeburg zu erwehren. Lange führend wurde Peter Seifert von Lukas Motschmann 150 Meter vor dem Ziel fast von der Bahn abgedrängt und kam so aus seinem Rhythmus. Im Schlussspurt sicherte sich das Sangerhäuser ASV-Talent in 54,67 Sekunden noch den Vize-Meistertitel.
Zum ASV-Trio in Halle gehörten Jette Schönemann und Maxie Lindner (beide w14). Während Jette Schönemann, die im Freien im letzten Jahr Vize-Meisterin wurde, im halleschen Hallenrund über die 800-Meter-Distanz 6. wurde und nahezu an ihre Bestleistung von 2:32,13 heran kam, freute sich Maxie Lindner über eine neue Bestleistung über die 300 Meter. Mit 46,98 Sekunden blieb sie deutlich unter ihrer alten Bestmarke (48,03), die sie in Hamburg gelaufen war. Am Ende sicherte sie sich einen guten 7. Platz und hat wie Jette Schönemann Anschluss an die Landesspitze gehalten.
Alles in allem war auch ASV-Trainer Ulrich Seifert mit seinen Schützlingen zufrieden. „Ein guter Auftakt zum Jahresbeginn“, kommentierte er die Leistungen der drei, die den Wettkampf aus dem Training heraus bestritten.
Am kommenden Wochenende finden die Landesmeisterschaften im Mehrkampf und über die langen Strecken statt. Bei diesen Titelkämpfen sind sechs ASV-Talente am Start.
 
Peter Lindner / 19.01.2010
LM.jpg17.1._048
Setzten sich in Halle gut in Szene:
Lindner, Seifert, Schönemann.
Alle Artikel aus dem Jahr 2009 findet ihr im Archiv!
Leichtathletik:

Zusätzliche Trainingseinheiten in den Ferien
 
Die Laufhalle im Sportzentrum an der halleschen Robert-Koch -Straße konnten die leichtathletischen Talente des ASV Sangerhausen für zusätzliche Trainingseinheiten nutzen.
Mit diesen Trainingseinheiten wurde die Technik im Hürdenlauf und im Weitsprung verbessert. Für die zusätzliche Trainingseinheit  „opferten“ Seifert, Kunze & Co. ihre Ferienfreizeit gern. In kürze stehen nämlich die Landesmeisterschaften im Mehrkampf (Schüler A und B), in den Einzeldisziplinen (Schüler A) sowie über die langen Strecken auf dem Terminkalender. In Sangerhausen haben die Leichathleten keine Möglichkeit, den Hürdenlauf über die volle Distanz von 60 Meter zu trainieren.

Peter Lindner / 11.01.2010
training.jpg10_112
Leichtathletik:
 
Dick Gnauck holt drei EM-Titel
 
Bei den Leichtathletik-Europameisterschaften der Senioren im ungarischen Nyiregyhaza war der ASV- Geher einer der erfolgreichsten Sportler. Silber, Bronze und ein vierter Platz für Steffen Borsch.
Nyiregyhaza – Mit drei Goldmedaillen kam Dick Gnauck (45) von den Europameisterschaften der Leichtathleten (Senioren) aus dem ungarischen Nyireghaza zurück. Damit war Gnauck einer der erfolgreichsten Sportler im deutschen Team, das bei den 17. Europameisterschaften, die am Samstag endeten, insgesamt 127 Titel holte und die Nationenwertung sicher gewann.
Neben Dick Gnauck, der über die 5000 Meter Bahngehen und beim 20 Kilometer Straßengehen (mit Teamwertung) am Start war, hatte sich auch Steffen Borsch (35) auf den Weg zu den Europameisterschaften gemacht.
Die Glanzlichter aus ASV- wie auch aus deutscher Sicht - setzte einmal mehr Dick Gnauck. Er gewann den langen Kanten über die 20 Kilometer in 1:44,36 Stunden mit einem Vorsprung von mehr als vier Sekunden sicher vor dem Italiener Andreas Naso und dem Deutschen Klaus Dietsch. Über die 5000 Meter Bahngehen hatte dann erneut Andreas Naso das Nachsehen wie auch der der Russe Alexander
Yuzhakow, die über die „Sprintstrecke von Gnauck im Schach gehalten wurden. „Damit hat sich mein Training ausgezahlt, so Dick Gnauck gegenüber der MZ. Immerhin bewältigt Gnauck im Jahr so an die 4500 Trainings- Kilometer. Allein im Februar hatte sich der „gehende Taxifahrer mit Skifahren und Läufen über 700 Kilometer auf die Höhepunkte des Jahres wie die Deutschen Meisterschaften, die Weltmeisterschaften und jetzt aktuell auf die EM vorbereitet.
Steffen Borsch, der aus beruflichen Gründen nicht im gewohnten Umfang trainieren konnte, machte über die 20 Kilometer trotz allem eine gute Figur und erkämpfte sich eine Bronze-Medaille. Silber gab es über die 20 Kilometer in der Teamwertung, zu der der ASV-Geher mit seinem Bronzeplatz sein Scherflein beigetragen hatte. Über die 5000 Meter wurde Borsch guter Vierter. Auf den letzten Runden musste Borsch zwei Spanier und einen Portugiesen an sich vorbeiziehen lassen. Immerhin hatten sich in die Starterlisten Aktive aus nahezu 20 Nationen eingetragen. Übrigens hatten die Sportler nicht nur im Kampf gegen die starke Konkurrenz zu bestehen. Während der zehntägigen Wettbewerbe hatten die Athleten auch gegen brütende Hitze, und heftige Gewitter anzukämpfen. Und bei diesen widrigen Wetterverhältnissen ist es um so beachtlicher, dass Dick Gnauck seine Wettbewerbe mit neuen persönlichen Bestleistungen zusätzlich „vergoldete.

Peter Lindner / Juli 2010
DMGehen10.jpg_097
Dick Gnauck gehört zu den erfolgreichsten deutschen Gehern.
Dick Gnauck
gehört zu den erfolgreichsten Gehern in Deutschland. Gnauck, übrigens der Bruder von Maxi Gnauck, die für die DDR Turn-Olympiasiegerin wurde, ist 45 Jahre und in Berlin als Taxi-Fahrer tätig. Seit drei Jahren startet er für den ASV und gehört neben Steffen Borsch und Kathrin Schulze zu den Stützen des ASV-Geherteams, das von Udo Schaeffer geleitet wird. Die wichtigsten Erfolge Gnaucks seit 2004: Doppelweltmeister über 10 und 30km in Neuseeland. 2005: Europameister über 30km in Portugal. 2006 Mannschaftswelt- und Europameister. 2007: Dreifacher Vizeweltmeister in Italien. 2008: Vizeweltmeister über 3000 Meter in Frankreich. 2009: Vierfacher Europameister, dreifacher Mannschaftseuropameister und zweifacher Mannschaftsweltmeister. 2010: mehrere Wel- und Europameistertitel. Nicht zu zählen die Titel und Medaillen, die Gnauck bei Deutschen und Landesmeisterschaften geholt hat. Legendär sein Lauf über die 20 Kilometer bei den Deutschen Meisterschaften 2009 in Naumburg. Trotz Leistenbruch kämpfte sich der ASV-Geher über den langen Kanten und sicherte dem ASV- Team den Deutschen Meistertitel.
Leichtathletik:
 
ASV-Athletin Deutsche Vizemeisterin
 
Kathrin Schulz wird bei Deutschen Meisterschaften mit persönlicher Bestzeit Zweite.
Braunschweig – Kathrin Schulz (29) holte sich bei den 110. Deutschen Meisterschaften in der Leichtathletik über die 5000 Meter Bahngehen den Titel einer Vizemeisterin. Schulz, die im März bereits Deutsche Meisterin im 20 Kilometer Straßengehen wurde (die MZ berichtete), ließ nur die schnelle Potsdamerin Christin Elß an sich vorbei. Dritte wurde überraschend Sophie Stellmach, die mit ihrer Bronzemedaille ebenfalls zur guten Bilanz der Sportler aus Sachsen-Anhalt beitrug.
Die ASV-Geherin holte sich die Silbermedaille in 24:10, 37 Minuten. Damit markierte die studierte Innenarchitektin, die auch über die Österreichische Staatbürgerschaft verfügt, eine neue persönliche Bestleistung. Kathrin Schulze hat in diesem Jahr neben dem Deutschen Meistertitel schon einige andere bemerkenswerte Erfolge aufzuweisen und hat sich nun endgültig in der deutschen Frauengeher-Spitze zurück gemeldet. Immerhin wurde sie 2010 auch schon Österreichische Meisterin und hat sich über die 10.000 Meter
Bahngehen auf Platz drei der aktuellen deutschen Bestenliste etabliert (51:18 Minuten in Berlin) und führt die Bestenliste über die 20 Kilometer Straßengehen mit einer Zeit von 1:48,45 Stunden (in Naumburg) sogar an und wurde mit dieser Zeit auch Deutsche Meisterin.
Die 29-jährige Kathrin Schulz ist derzeit in Innsbruck wohnhaft, arbeitet an einem Schweizer Theater als Bühnenbildnerin und startet seit mehr als drei Jahren für den ASV Sangerhausen. Trainiert wird die erfolgreiche Geherin von Teamchef Udo Schaeffer per Mail-Trainingspläne. Schaeffer ist mit seinem Schützling zufrieden: „Eine sehr gute Leistung, Kathrin ist wieder voll da, so der Chef des ASV-Geherteams.
Kathrin Schulz hat inzwischen auch ihren Freund Martin Gebauer für den Gehersport begeistert, der mit ihr gemeinsam trainiert und auch einen ersten „kleinen Wettkampf erfolgreich bestritten hat. Der 30-jährige Gebauer möchte demnächst (ab Januar 2011) das erfolgreiche ASV-Geherteam verstärken und könnte damit den Abgang von Uwe Tolle kompensieren, der den Sangerhäuser Verein am 1. Januar des nächsten Jahres verlässt.
 
Peter Lindner / Juli 2010
Kathrin Schulz in Rottleberode. Die schnelle Kunststoffbahn behagt der ASV-Sportlerin.
kathrin_schulz.jpg
Leichtathletik:
 
ASV-Talente starten in Hamburg
 
Das „Fest der 1000 Zwerge wieder mit ASV-Beteiligung. Im letzten Jahr holten die ASV-Talente überraschend Platz vier in der Team-Wertung.
Hamburg/Sangerhausen – Das „Fest der 1000 Zwerge in Hamburg erlebt am 25. und 26. September seine 32. Auflage. Mehr als 1200 Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 15 Jahren aus ganz Deutschland, dem benachbarten Ausland und Finnland kämpfen um Medaillen, gute Platzierungen – und vor allem um die begehrten Pokale für die Sportfest- Bestleistungen. Dieser Tage flatterte den Verantwortlichen beim ASV erneut eine Einladung aus Hamburg ins Haus, „die wir gern annehmen, so Abteilungsleiter und Trainer.
Eine Einladung zum größten deutschen Schülersportfest hatten die ASV-Nachwuchssportler im vorigen Jahr erstmals erhalten – und sorgten in Fachkreisen gleich für eine faustdicke Überraschung. Bei der „Nachwuchsolympiade (so die Hamburger Presse) hatten die Jungen und Mädchen des Athletischen Sportvereins Sangerhausen in der Mannschaftswertung auf Anhieb einen vierten Platz erkämpft. Immerhin waren in der Hansestadt Nachwuchstalente aus 84 (!) Vereinen am Start. Auch Starterfelder von bis zu 60 Athleten waren keine Seltenheit.
Jennifer Kunze
hatte sich in Hamburg zwei Pokale für die beste Leistung geholt und sich mit vier Goldmedaillen sowie dem  inoffiziellen Titel der erfolgreichsten Sportlerin geschmückt. Peter Seifert feierte zwei Siege. Die Sangerhäuser Nachwuchsleichtathleten holten insgesamt zehn Medaillen und jede Menge gute Platzierungen. Sogar die Staffeln sprinteten auf Medaillenränge. So siegte die 4x50 Meter-Staffel der Ak 11 (Hanna Herrmann, Josefine Schmeichel, Antonia Sommer, Jennifer Kunze) klar und gegen eine überaus starke Konkurrenz sicherte sich die 4x75-Meter-Staffel (Alexandra Jankowski, Anne Katrin Schulze, Maxie Lindner, Jette Schönemann) den Silberrang sowie die 4x60-Meter- Hürdenstaffel (Julia Pollag, Antonia Sommer, Maxie Lindner, Anne Katrin Schulze) wurde überraschend Zweite bei der Deutschland- Premiere der so genannten Pendelstaffeln.
Jennifer Kunze übertraf mit ihrem Sieg im Hochsprung (1,47 Meter) die Siegerhöhe aus dem Jahr 2003 von Kimberley Jeß (1,46 Meter) und sicherte sich mit einer persönlichen Bestleistung den Pokal für die beste Wettbewerbsleistung. Den Rekord im Weitsprung aus dem Jahre 1997 hielt bis dato die deutsche WM-Teilnehmerin von 2009 im Sieben- Kampf Julia Mächtig. Als sie elf war, hatte sie mit 4,82 Meter diesen Rekord aufgestellt, den Kunze mit 4,95 Meter auslöschte.
Peter Lindner / Juli 2010
Sorgte in Hamburg für eine Überraschung: Die 4x75-Meter-Staffel (Jankowski, Schulze, Lindner, Schönemann) wurde gegen starke Konkurrenz Zweite.
Kleine Olympiade für große Talente  
 
Vor 32 Jahren war das „Fest der 1000 Zwerge in Hamburg vom dortigen Sportverein HSV aus der Taufe gehoben worden. Das Kräftemessen im Nachwuchsbereich der Leichtathletik war so etwas wie eine Antwort auf die damals erfolgreiche Spartakiadebewegung in DDR. Das Hamburger Sportfest der Nachwuchstalente ist inzwischen Deutschlands größtes Sportfest mit internationaler Beteiligung. Frühere Sieger wie Carolin Nytra, Jennifer Oeser, Julia Mächtig, Bianca Kappler, Katja Demuth und andere waren im vorigen Jahr bereits bei der Leichtathletik-WM in Berlin dabei. Der Leistungsstützpunkt des ASV Sangerhausen hatte 2009
hsv.jpg_354
Leichtathletik:
 
Berlin erwartet spannendes Sprintduell
 
Fachwelt staunt über zwei Sprinterinnen. Eine kommt aus Berlin – und eine aus Sangerhausen.
Berlin/Sangerhausen –Bei der Suche nach den Finalteilnehmerinnen am Mittwoch voriger Woche (die MZ berichtete) machten vor allem zwei junge Damen auf sich aufmerksam: das ASV-Talent Jennifer Kunze und Georgia Reinhold vom LAC Berlin. Im Sprintduell um den Einzug ins Finale für den Wettbewerb „Deutschland sucht den Supersprinter lieferten sich beide ein Kopf-an-Kopf-Rennen, was schließlich die ASV-Sprinterin für sich entschied. Im Finale im Berliner Olympiastadion am 22. August stehen beide und gelten für die Fachleute als Favoritinnen. Beim Kurzsprint über die Messstrecke von 30 Meter mit fliegendem Start war Kunze eine Hundertstel Sekunde schneller. Wer beim 50-Meter-Sprint auf der blauen - vor allem aber schnellen
Laufbahn im Olympiastadion die Nase vorn haben wird, das wird nun mit Spannung erwartet.
Winfried Dreger, Chef des Vorstandes der Deutschen Talentförderung, war beim Ausscheid in Berlin-Lichtenrade vom Sprint-Duell der beiden Super-Sprinterinnen begeistert. „Ein tolles Sprintduell lieferten sich die 12jährige Georgina aus Berlin und das Talent Jennifer Kunze aus Sangerhausen, so seine Wertung. Bei der Begegnung mit Jennifer Kunze sei man irgendwie an Julia Fischer erinnert worden. Die hatte ab dem 12. Lebensjahr eine optimale persönliche sportliche und schulische Förderung erhalten. Die Berlinerin wurde inzwischen U 18 Weltmeisterin, U 20 Vizeweltmeisterin und Vizeeuropameisterin im Diskus. Es sei zu hoffen, dass Jennifer Kunze künftig ebenfalls alle möglichen Förderungen erhält. Ob das unbedingt im Sprint/Sprungbereich sein muss? Laut Dreger seien auch Disziplinen im Wurfbereich eine sinnvolle Alternative. „Zunächst freuen wir uns aber erst mal auf ein spannendes Supersprintfinale dieser beiden Athletinnen, so der Berliner Sportmanager.
Kunze und Reinhold waren übrigens schon einmal in einem Finale auf einander getroffen. Das war 2009 bei einem Hallenwettkampf in Berlin. Beide sprinten die 50 Meter in 7,0 Sekunden. Auf Platz eins war von der Jury damals Jennifer Kunze gesetzt worden. „Da haben wir im August also noch eine Rechnung offen, frozzelten die Berliner, die sich ebenfalls auf das Duell um die deutsche Sprinterkrone bei den 12-jährigen jungen Damen freuen.
Jennifer Kunze geht das „Unternehmen Berlin ziemlich entspannt an. „Mein Traum vom Finale hat sich erfüllt, jetzt gehe es noch um einen guten Platz  - und eine gute Zeit. Im nächsten Jahr hat die ASV-Sprinterin noch einmal die Möglichkeit, im Kampf um einen Finalplatz anzutreten. Wenn alles klappt sogar bei einem „Heimspiel. Die ASV- Verantwortlichen haben dann in der Ak 11 mit Zoe Wilke vielleicht sogar ein weiteres heißes Eisen im Sprintfeuer.
 
Peter Lindner / Juli 2010
sprinter.jpg_036
Jennifer Kunze „durcheilt in Berlin-Lichtenrade die 30-Metermessstrecke und sichert sich mit einer Superzeit einen Finalplatz.
Leichtathletik:
 
Zwei Treppchenplätze in Lodersleben
Lodersleben – Bei der 23. Auflage von „Rund um die Lautersburg holten zwei  Sportlerinnen aus dem Landkreis Mansfeld-Südharz Medaillen und damit einen Treppchenplatz. So siegte Anna-Maria Happ (Foto) vom SV Rottleberode in der Alterklasse (Ak) w8 über die zwei Kilometer in 13:45 Minuten. Julia Pollag (ASV Sangerhausen) wurde in ihrer Ak w13 Zweite. Pollag bewältigte den 5-Kilometerkurs um die Lautersburg in 29:04 Minuten. Beide Mädchen werden vom ASV-Trainer Stefan Reinicke betreut.  
„Rund um die Lautersburg wird seit 23 Jahren vom Loderslebener Sportverein (Saalekreis) organisiert und im Rahmen des Heimatfestes ausgetragen.
In diesem Jahr nahmen rund 80 Läuferinnen und Läufer aus 39 Vereinen am Lauf um die verschwundene Burg teil. Von der einstigen Festungsanlage aus dem Jahr 11. Jahrhundert findet man nämlich nur noch einige im Wald verstreute Gesteinsbrocken. Nächster Lauftermin für einige „Unentwegte ist der traditionelle Jakobus-Lauf am 25. Juli in Hettstedt.

Peter Lindner / Juli 2010
suedharz10.jpg_253
Leichtathletik:
 
Jennifer Kunze kämpft um Finalplatz
 
ASV-Talent erhält Einladung für Finallauf im Berliner Olympiastadion. Letzte Hürde Qualifizierung in Berlin.
Berlin/Sangerhausen  - Die Überraschung ist perfekt. ASV- Talent Jennifer Kunze (12) hat eine Einladung für den Finallauf beim internationalen Stadionfest (Istaf) am 22. August in Berlin erhalten. Den Anruf erhielten die ASV-Verantwortlichen am Sonntag von der Deutschen Sportförderung. .
Eine Hürde muss das Ausnahmetalent allerdings noch nehmen. Und zwar am Mittwochabend bei einem Leichtathletik -Meeting in Berlin-Lichterade. Dort geht es um eine Supersprintzeit über die 30-Metermesss-Strecke. Zu schlagen ist die Zeit von Georgia Reinhold (LAC Berlin/Lichterade). Der Berliner Nachwuchsstar benötigte 3,73 Sekunden und liegt derzeit an der Spitze. Unter den bisherigen acht Finalteilnehmerinnen für das traditionelle Stadionfest im Berliner Olympiastadion ist auch Isabel Schnehage (12) vom SC Madgeburg. Die Magdeburgerin liegt auf Platz fünf und war
von Jennifer Kunze bereits bei den Landesmeisterschaften über die 75 Meter geschlagen worden (Kunze 9,94 sek./Schnehage 10,44 sek.) Auch bei den Mehrkampfmeisterschaften vor 14 Tagen hatte das ASV-Talent Jennifer Kunze im 75-Metersprint die Nase vorn (die MZ berichtete) und hatte Schnehage (10,44 sek.) mit 9,88 Sekunden klar hinter sich gelassen. Die Magdeburgerin hat über die 30 Meter Kurzsprint 3,83 Sekunden zu Buche stehen. Das ist eine Zeit, die Kunze schon beim Sprintcup vor zwei Jahren auf einer Messstrecke in Halle erreicht hatte. Nach der Papierform her dürfte Jennifer Kunze den Finalplatz erreichen. Die Frage ist, ob die schnelle ASV-Sprinterin ihre gute
Form, die bei den Landesmeisterschaften hatte, halten konnte.
Die Finalläufe für „Deutschland sucht den Supersprinter werden am 22. August vor den eigentlichen internationalen Wettkämpfen mit Leichtathletik-Stars aus der ganzen Welt gestartet. Die Finalläufe für die besten deutschen Nachwuchssprinter gehen auf eine Initiative der Deutschen Sportförderung zurück und werden in den Altersklassen 10, 11 und 12 ausgetragen. Zudem sind Schulstaffeln aus allen Bundesländern über die 16 x 50 Meter am Start.

Peter Lindner / Juli 2010
LM10.jpg_150
LM10mehr.jpg_222
Leichtathletik:
 
Seifert im Finale bei den "Norddeutschen"

Berlin/Sangerhausen – Bei den Norddeutschen Meisterschaften der männlichen und weiblichen Jugend A und B in Berlin/Lichterfelde schaffte ASV-Talent Peter Seifert (Foto) am Wochenende über die 400 Meter Hürden den Einzug ins Finale und wurde dort gegen ein Jahr ältere Schüler guter Fünfter. Bemerkenswert seine Zeit: Seifert unterbot mit 57,70 Sekunden erneut die Norm (58 sek.) für die Deutschen Jugendmeisterschaften in Ulm.
Die erste Woche der Sommerferien werden die meisten Schülerinnen und Schüler wahrscheinlich in den Freibädern des Kreises verbracht haben. Einer war regelmäßig auf dem Sportplatz zu finden: Peter Seifert. Er bereitete sich dort auf die Norddeutschen Meisterschaften in Berlin vor. Dabei wurde er von der Gemeinde Rottleberode unterstützt, die auch in den Ferien Trainingszeiten auf der modernen Kunststoffbahn möglich machte.
Samstagnachmittag in Berlin. Rund 350.000 Menschen auf der Fan-Meile, etwa 350 Sportlerinnen und Sportler im Berliner Stadion Lichterfelde. Dort kämpften Jugendliche der Alterklassen (Ak) 16 und 17 um die Norddeutschen Meistertitel in der Leichtathletik. Peter Seifert, noch 15jährig, startete über die 400m Hürden und kam im Wettstreit mit Sportlern aus sieben Bundesländern als Fünfter ins  Ziel. Trainer-Vater Ulrich Seifert: „Ein tolles Rennen. Die Teilnahme an den Deutschen Jugendmeisterschaften sei das große Ziel von Peter Seifert, der sich ein Platz im Finale ausrechnet.
 
Peter Lindnder / Juli 2010
DSC05825
Leichtathletik:
 
Grillfete vor den Sommerferien
 
ASV-Talente treffen sich bei traditioneller Grillparty und feiern Erfolge der Saison
Sangerhausen – Mehr als 40 Pokale für „eine erfolgreiche Saison 2009/2010“ glänzten in Sonne und wurden dann an die Nachwuchstalente des ASV vergeben. Traditionell treffen sich die Nachwuchssportler mit ihren Eltern bei einer Grillparty und werden von der Abteilung Leichathletik in die Sommerferien verabschiedet.
Grund zum Feiern hatten die Jungen und Mädchen allemal: Mehr als 30 Bezirksmeistertitel, fast 20 Landesmeistertitel, Norddeutsche und Mitteldeutsche Meisterehren und jede menge Medaillen und gute Plätze gehören zur überaus erfolgreichen Bilanz seit dem Sommer des letztes Jahres. Kein Schulsportfest, keine Kreismeisterschaft der Grundschulen, Sekundarschule oder Gymnasien ohne dass ein Sportler auf dem Treppchen steht, der beim ASV trainiert. Damit knüpfen die Sangerhäuser Leichtathleten an die
Erfolge vergangener Jahre bis zur Wende an. Seit 2001 trainieren die Leichtathleten unter dem Dach des ASV und haben sich inzwischen im Bezirk sowie im Land Sachsen- Anhalt und weit darüber hinaus wieder einen Namen gemacht. Im nächsten Jahr feiert die ASV-Abteilung ihren 10. Geburtstag, der eigentlich eine Wiedergeburt ist.  
In der Abteilung Leichtathletik des ASV Sangerhausen trainieren zurzeit mehr als 40 Schülerinnen und Schüler im Alter von 7 bis 16 Jahre. Zur Abteilung gehören weiter die Laufgruppe und das ASV-Geherteam. Allein die Geher haben in der vergangenen Saison mehrere Weltmeister-Titel geholt, viele Europameister-Titel errungen und sich bei deutschen Meisterschaften Gold, Silber und Bronze gesichert. Von Landes- und Bezirksmeisterschaften gar nicht zu sprechen. Hauptsponsor der leichtathletischen Talente ist übrigens die
Volksbank Sangerhausen, die in jedem Jahr dafür sorgt, dass die ASV-Talente nicht nur mit guten Leistungen sondern auch mit einem ansprechenden Outfit auffallen. Wegen der leuchtend blauen Trikots werden vor allem die erfolgreichen Staffel bereits die „blauen Blitze“ genannt.
Für eine Überraschung bei der Grillfete sorgte am Montag die DAA (Deutsche Angestellten Akademie). Die Sangerhäuser DAA-Mitarbeiter grillten nämlich für die jungen Sportler sowie deren Eltern und stellten ihr Projekt zur gesunden Ernährung vor. „Sehr schmackhaft“, so das einhellige Urteil der Jungen und Mädchen, die nun verstärkt auf eine sportgerechte Ernährung achten wollen. Für das nächste Jahr hoffen die ASV -Leichtathleten, die längst sportliche und erfolgreiche Botschafter der Rosenstadt sind,  darauf, dass die Tartanbahn im Friesenstadion trotz Finanz- und Wirtschaftskrise Realität wird. Sangerhausen ist nämlich die einzige Kreisstadt im Lande, die nicht über eine moderne Sportanlage verfügt. Und so muss das Sommertraining auf einer Aschenbahn aus den 50er Jahren des vorigen Jahrhunderts stattfinden.
Peter Lindner / 23.06.2010
vogelasv.jpg_059
vogelasv.jpg_025
vogelasv.jpg_075
Das schmeckt und ist sooo gesund. Die Mitarbeiter der Sangerhäuser DAA hatten bei der Grillfete auch einen Stand mit Obst und Gemüse parat.
Leichtathletik:
 
Zwei ASV-Talente an die Sportschule Halle delegiert
Sangerhausen – Julia Pollag und Maximilian Sluka (Foto) werden ab August an der Eliteschule des Sports in Halle lernen und trainieren. Pollag (13) und Sluka (10) kommen aus dem Nachwuchsbereich der Abteilung Leichtathletik des Athletischen Sportvereins Sangerhausen (ASV) und treiben dort seit Jahren Sport. Während die Bergaerin Julia Pollag bislang das Goethe-Gymnasium in Kelbra besuchte, war Sluka an der Grundschule Südwest und wurde vom ehemaligen ASV-Trainer Torsten Reinsch entdeckt und gefördert. Erst jüngst hatte sich Sluka den Bezirksmeistertitel über die 1000 Meter geholt und war auch in der Halle schon erfolgreich über diese Distanz. Julia Pollag konzentrierte sich in der letzten Zeit vor allem auf die längeren Strecken bis 2000 Meter und absolvierte schon erfolgreich Geher-Wettbewerbe. Bei der Bezirksmeisterschaft in Dessau holte sie sich den Titel über die 2000 Meter und wurde Vize-Bezirksmeisterin
über die gleiche Distanz im Gehen.
Die Delegierungsurkunden erhielten beide Nachwuchssportler am Montag. Pollag und Sluka werden künftig vom Landestrainer Leichtathletik Wolfgang Thier betreut und weiter für den ASV Sangerhausen starten.
 
Peter Lindner / 23.06.2010
vogelasv.jpg_041
Leichtathletik:
 
Mit Titel und Rekord in die Sommerpause
 
Drei Titel, einmal Silber und zweimal Bronze für das ASV-Team bei den Landesmeisterschaften
in Magdeburg
Magdeburg – Mit drei Landesmeistern, einem Vizemeister und zweimal Bronze verabschiedeten sich die Leichtathleten des ASV Sangerhausen am Wochenende in die Sommerpause. Bei den Landesmeisterschaften in der Leichtathletikarena der Landeshauptstadt hatten die Sangerhäuser wieder einmal Grund zum Jubel. Den ersten Titel für den ASV holte sich Peter Seifert (männliche Jugend B) am Samstag über die 400 Meter Hürden. Seine Zeit: 61,19 Sekunden. Die Norm für die Deutschen Jugendmeisterschaften hatte der Sangerhäuser Hürdenspezialist mit 54,17 Sekunden schon in der Tasche. Nächstes Ziel ist ein Finalplatz bei den Deutschen Meisterschaften in Ulm.
Ohne große Konkurrenz holte sich bei den Männern Steffen Borsch den Landesmeistertitel über die 5000 Meter in 24:14,72 Minuten vor Björn Tharann (SV Halle), der die Distanz in 24:31,23 Minuten absolvierte. Die ASV-Nachwuchsgeherin Paulin Ditten (14) wurde über die 3000 Meter in 19:45,78 Minuten Vizemeisterin und blieb erneut unter der 20- Minutengrenze.
Im Blockwettkampf Lauf (Fünfkampf) wurde Maxie Lindner (14)
mit 1.959 Punkten 6. Nach vier Disziplinen noch auf einem Medaillenplatz liegend kam mit dem abschließenden 2000- Meter-Lauf der „Scharfrichter“, trotzdem eine respektable Leistung.
Viel Spannung gab es am Sonntag beim Blockwettkampf der Schülerinnen B (12 und 13 Jahre). Hier ging es um Einzeltitel und die Mannschaftswertung. Wie vor einer Woche bei den Landesmeisterschaften in Haldensleben (Einzeldisziplinen) sorgte gleich zu Beginn Josefine Schmeichel (12) für eine faustdicke Überraschung. Mit 10,99 Sekunden im 75-Meter-Sprint, 12,0 sek. über die 60 Meter Hürden, 4,03 Meter im Weitsprung, 32,26 Meter im Ballwurf und einer Zeit von 2:52,82 Minuten im abschließenden 800-Meter-Lauf  hatte „Josi“, wie die Schwendaerin von Freunden genannt wird, mit soliden Leistungen schließlich 2.110 Punkte im Blockwettkampf (Lauf) auf ihrem Konto. Das war am Ende  überraschend die Bronzemedaille. „Ich kann es gar nicht fassen“, so der erste  Kommentar der jungen ASV-Dame.
Mit einem Platz auf dem Treppchen hatte insgeheim auch Jennifer Kunze gerechnet. Sie ging im Blockwettkampf Sprint/Sprung an den Start und begann erst einmal bescheiden mit einem dritten Platz im Hürdenlauf über die 60 Meter in 10,20 sek. Nach dem Weitsprung (4,89 Meter) setzte sich das ASV-Ausnahmetalent an die Spitze des großen Starterfeldes und gab sie bis zum Schluss nicht mehr ab. Mit zwei persönlichen Bestleistungen (75 Meter 9,88 sek.) und im Hochsprung (1,50 Meter), einem 60-Meter-Hürdensprint in 10,29 sek. und 45,55 Meter im Ballwerfen hatte Kunze in der Endabrechnung  2.671 Punkte auf dem Konto und den Landesmeistertitel in der Tasche. Damit knackte die ASV-Sportlerin auch den von der Magdeburgerin Francés Hadam (Sportclub) gehaltenen Landesrekord (2.581 Punkte) gleich um 90 Punkte.
Im Blockwettkampf ging es auch um den Mannschaftstitel. Hier sorgten Alexandra Jankowski, Anne Katrin Schulze, Hanna Herrmann, Nicole Flechs, Josefine Schmeichel, Julia Pollag sowie Jennifer Kunze für einige Spannung. Mit beachtlichen 10.697 Punkten erkämpfte sich das ASV-Quintett (von den sieben ASV-Startern kamen fünf in die Wertung) den Bronzeplatz vor dem Team III des SC Magdeburg. Die Plätze eins und zwei machten sich die Mannschaften des Sportclubs unter sich aus. Beachtlich aus ASV-Sicht der 8. Platz und 1.905 Punkte von Hanna Herrmann im Mehrkampf (Sprint/Sprung). Nach langer Verletzungspause lief die Schollschülerin in ihrem ersten Wettkampf seit langem über die 75 Meter gleich eine neue persönliche Bestzeit (10,56 sek.) und deutete mit ihren anderen Leistungen an, dass mit ihr nach der Sommerpause wieder zu rechnen ist.
Für die Landesmeisterschaften im Mehrkampf hatten insgesamt 46 Vereine mehr als 460 Sportlerinnen und Sportler aus ganz Sachsen-Anhalt gemeldet. Erstaunlich aus Expertensicht: Die kleine Truppe des ASV (elf Starter) holten sich sechs Medaillen. Die nächsten Wettkämpfe bestreiten die ASV-Talente wahrscheinlich am 21. August in Wolmirstedt, am 22. August in Bitterfeld und am 28. August in Halle.
 
Peter Lindner / 21.06.2010
Das erfolgreiche ASV-Quintett holt bei den Landesmeisterschaften Bronze: Alexandra Jankowski, Julia Pollag, Jennifer Kunze, Josefine Schmeichel und Anne Katrin Schulze (von links).
LM10mehr.jpg_373
Leichtathletik:
 
ASV-Talent räumt bei Meisterschaften ab
 
Jennifer Kunze mit vier Landesmeistertiteln erfolgreichste Sportlerin. Neue Bestmarke im 75-Meter- Sprint. Josefine Schmeichel sorgt für Überraschun
g
Haldensleben – Mit vier Landesmeistertiteln und einer Bronzemedaille war ASV-Talent Jennifer Kunze am Wochenende erfolgreichste Sportlerin bei den Landesmeisterschaften in Haldensleben. Im modernen Waldstadion waren sahen hunderte von Zuschauern spannende und packende Wettkämpfe, Landestrainer Wolfgang Thier sprach von einem „guten Niveau“ der Leistungen. Allein am Samstag schafften neun Athleten die Norm für die Deutschen Jugendmeisterschaften. „Alle Achtung“, so LVSA-Vizepräsident Dieter Winter, der im Lande für den Leistungssport zuständig ist. So ganz „nebenbei“ ging es bei den Landesmeisterschaften der Schüler B auch um die Nominierung für den traditionellen Dreiländerkampf der Mädchen und Jungen aus Sachsen-Anhalt, Thüringen und Sachsen. Ohne dem Landestrainer vorgreifen zu wollen: Jennifer Kunze aus Sangerhausen dürfte auf seinem Zettel stehen.
Die Merseburger Trainerlegende Walter Knebel sprach schon
scherzhaft von „Kunzefestspielen“. Dabei begann für das ASV-Talent der Wettkampf am Samstag mit einer Bronze- Medaille im 60-Meter-Hürden-Lauf „eher bescheiden“ (die MZ berichtete). Einsetzender Regen verhinderte beim Hochsprung (1,46 Meter) bessere Leistungen. Das war Titel Nummer eins. Der Sonntag begann mit einer faustdicken Überraschung. An der Seite von Kunze steigerte sich Josefine Schmeichel im Kugelstoßen auf die persönliche Bestweite von 7,81 Meter und holte sich Bronze. „Ich bin ja so glücklich“, freite sich die Schülerin aus Schwenda. Der Sieg ging wie von vielen erwartet an ihre Mannschaftskollegin Jennifer Kunze. Das war Titel Nummer zwei.
Die Nerven von Kunze und den Betreuern lagen nach dem Beginn des Weitsprungs blank. Sollte hier der eigentlich am sichersten geglaubte Titel verloren gehen? Jennifer Kunze machte das Springen zu einer Zitterpartie. 4,03 Meter (!) Da stimmte der Anlauf überhaupt nicht. Dann 4,56 Meter, eine Medaille war da noch nicht in Sicht. Und dann die Erlösung: einem Satz von 5,01 Meter, folgte ein Sprung von 5,03 Meter. Das war übrigens der einzige Sprung über fünf Meter und zauberte ein Lächeln ins Gesicht der ASV-Sportlerin, die sich über Titel Nummer vier freute.
Fünf Minuten später hatte die in Borxleben beheimatete ASV- Ausnahmeathletin schon ihren Vorlauf über die 75 Meter zu bestreiten und lief mit verhaltenen 10,33 Sekunden sicher ins Finale. Da raunten die Experten, angezogene „Handbremse“ oder am Ende der Kräfte? Das Finale ließ dann nicht nur die ASV-Fans jubeln. 9,94 Sekunden. Das war neue persönliche Bestleistung im Sprint und Titel Nummer vier. Erster Gratulant nach Kunzes Superlauf war Wolfgang Thier, der
Landestrainer. „Toller lauf, Jennifer“, das war ein dickes Lob aus berufenem Mund.
Mit dem 75-Meter-Sprint war Kunzes „Arbeitstag“ noch nicht beendet. Die 4 x 75 Meter Staffelwettbewerbe standen noch aus. Und da gab es traurige Mienen bei den Staffelmädchen. Mit Alexandra Jankowski und Nicole Flechs waren nämlich gleich zwei potentielle Staffelläuferinnen nicht zum Wettkampf erschienen. Damit platzte der Traum von einer Staffelmedaille. Mit Julia Pollag sprang eine Langstrecklerin ein. In der Besetzung Pollag, Schmeichel, Schulze und Kunze rannte das ASV-Quartett in 41,88 Sekunden auf Platz sieben, ein achtbares Ergebnis gegen die Elitestaffeln aus Magdeburg, Dessau, Merseburg und Halle. Ein dickes Lob hat sich Anne Katrin Schulze verdient, die in der Staffel ein sehr gutes Rennen lief und von einer Verletzung geplagt sogar in den Endkampf im Weitsprung kam und mit 4,47 Meter auf einem guten 8. Platz einkam. Immerhin waren in Haldensleben Starterfelder von 20 bis 30 Teilnehmern keine Seltenheit und für Landesmeisterschaften erstaunlich groß.
Apropos Walter Knebel. Der freute sich über Katja Fuchs (LG Merseburg) , die mit drei Siegen und einem Bronzeplatz ebenfalls mit zu den erfolgreichsten Sportlerinnen gehörte und die hoch gelobte Francés Hadam (w14) vom Olympiastützpunkt Magdeburg regelrecht entzauberte.  
 
Peter Lindner / 14.06.2010
LM10.jpg_088
LM10.jpg_090
Dieter Winter, Landesvize für Leistungssport, ehrt Jennifer  Kunze und Josefine Schmeichel (rechts).
Jenni Kunze (links) und Josefine Schmeichel holen Gold und Bronze im Kugelstoßen.
Leichtathletik:
 
ASV-Nachwuchs beim Rosenfest-Umzug
Während die Schülerinnen B und A in Haldensleben bei der Landesmeister schaft um Medaille und gute Platzierungen
kämpften, waren die jüngeren ASV-Leichtathleten beim Rosenfest- Umzug präsent. Die Talente zeigten dabei stoöz einen Teil ihrer vielen Medaillen, die sie im aktuellen Sportjahr errrungen haben.
 
Fotos: Maik Schumann / 14.06.2010
ms10_3040_asv
ms10_3042_asv
Leichtathletik:
 
Im Greifzu-Stadion Gold gegriffen
 
ASV-Talente „schürften“ bei der Bezirksmeisterschaft jede Menge Edelmetall. Jennifer Kunze erfolgreichste Athletin
 
Dessau -  Die Ausbeute war gewaltig. Mit 15 Bezirksmeistertiteln, elf Vize-Meistertiteln, viermal Bronze und weiteren guten Platzierungen kamen die ASV-Leichtathleten aus Dessau zurück. Das traditionelle Paul-Greifzu-Stadion erwies sich für die Talente aus der Rosenstadt als Goldgrube und „Fundgrube“ für weiteres Edelmetall. Immerhin standen die Sangerhäuser auch elfmal als Vize-Bezirksmeister und viermal als Bronzemedaillen-Gewinner auf dem Treppchen. Die bislang beste ASV-Bilanz rundeten viele vierte, fünfte und sechste Plätze ab. Zudem notierte fast jeder  ASV-Starter eine neue persönliche Bestleistung.  
Mit fünf Titeln stellte der ASV Sangerhausen die erfolgreichste Sportlerin. Das war, wie eigentlich zu erwarten, Jennifer Kunze (12). Herausragendes Ergebnis: ihre neue persönliche Bestleistung im 75-Meter-Sprint. Mit 10,01 Sekunden kratzte Kunze erneut an der „Schallmauer“ (bisher 10,08 sek.). Mit einem energischen Schlussspurt krönte das Ausnahmetalent den Lauf der 4x75-Staffel. Die „blauen Blitze“ (Anne Katrin Schulze, Josefine Schmeichel, Alexandra Jankowski und Jennifer Kunze) freuten sich über eine neue  Spitzenzeit von 41,35 Sekunden (Platz eins in der Bestenliste) und den Meistertitel.
Peter Seifert (männliche Jugend B) bestätigte seine derzeit gute Form und sicherte sich zwei Titel (400 Meter, Dreisprung) und zwei Vizemeistertitel (200 Meter, 110 Meter Hürden).
Bei den Männern holte sich Steffen Borsch (3000 Meter Gehen) erwartungsgemäß den Titel in 15:18,79 Minuten. Auch Christian Bombek enttäuschte nicht, der mit zweimal Silber (100 Meter und Weitsprung) die Erwartungen erfüllte.
Robert Messerschmidt (M13) holte Silber über die 2000 Meter und Bronze im 75-Metersprint. Beim Weitsprung klebte ihm das Pech an den Spikes. Da hatte er keinen gültigen Versuch.
Für eine faustdicke Überraschung sorgte bei den jungen ASV- Damen Zoe Wilke (10). Die Erwartungen auf eine Medaille lagen eher im Sprintbereich, da ließ die flinke Sangerhäuserin die Experten staunen: Mit einem Satz von 4,13 Meter (persönliche Bestleistung) gewann sie klar den Weitsprungwettbewerb. Den Titel im 50-Metersprint veredelte Zoe Wilke mit einer tollen persönlichen Bestleistung von 7,74 Sekunden. „Da haben wir im Training nicht viel falsch gemacht“, resümierte ASV-Trainerin Gabi Swoboda. Die sich auch über die Weite von Sohnemann Jan freute, der den 80 Gramm schweren Ball auf 39,40 Meter (persönliche Bestleistung) wuchtete und nur knapp an einem Medaillenplatz vorbei schrammte. Das erging Josefine Schmeichel nicht viel anders. 2:50,96 im 800-Meterlauf und 4,15 Meter im Weitsprung, damit verfehlte sie knapp einen
Medaillenplatz wie auch im Kugelstoßen (6,81 Meter). So blieb als „Trost“ die Goldmedaille mit der Sprintstaffel. Mit neue persönlicher Bestleistung stürmte auch Lena Burk (W10) ins Ziel und wurde in 2:58,69 Minuten Zweite. Den Sieg
über die 1000 Meter ließ sich Maximian Sluka (m10) nicht nehmen. Der künftige Sportschüler holte sich den Titel in 3:31,42 Minuten. Dramatisch ging es im Kampf um die Medaillenplätze zu. Dem Schussspurt von Hannes Kabel war eigentlich keiner gewachsen und so konnte er nur unfair gestoppt werden. Tom Jascha vom SV Teutschenthal und Peter von Lampe (Turbine Halle) schossen Kabel regelrecht aus der Bahn. Ein ASV-Protest wurde wegen fehlenden Video- Beweises abgewiesen.   
Robert Rausch (m9) strahlte nach dem Weitsprungwettbewerb über das ganze Gesicht. Mit genau vier Metern legte er die Siegerweite vor und markierte damit auch eine neue persönliche Bestleistung. Die liegt nun bei hervorragenden 7,78 Sekunden – und das war der überlegene Sieg im 50-Meter-Sprint. „Endlich wieder eine ordentliche Weite“, kommentierte Till Blättermann (M8) seinen Satz auf 3,71 Meter, die zum Sieg im Weitsprung reichten. Zweiter wurde Blättermann im Sprint (8,43 sek.).
Die sehr gute Bilanz der ASV-Leichtathleten rundeten die jungen Damen in der W14 ab. So sicherte sich die 4x100
Meter-Staffel in der Besetzung Kathleen Pätzold, Julia Pollag, Jette Schönemann, Maxie Lindner den Vizemeistertitel (58,01 sek.) und Platz 2 in der Landesbestenliste. Die Staffel des 1. LAC Dessau ist derzeit nicht zu schlagen. Pollag
wurde Bezirksmeisterin im 2000-Meter-Lauf und Vize über die 2000 Meter Gehen, Jette Schönemann holte sich den Titel einer Vizemeisterin über die 800 Meter (2:25,23 Minuten) und Lindner kam über die 300 Meter und 2000 Meter zu zweimal Bronze. Über Bronze freute sich übrigens auch Luisa Reising (w8) Das ASV-Kücken übertraf im Ballwerden das erste Mal die 20-Meter-Marke (20,07).
Insgesamt waren am Samstag und Sonntag in der Mulde- Stadt, die auch den Ehrennamen „Sportstadt“ trägt, 521 Sportlerinnen und Sportler aus 32 Vereinen am Start. Die nächsten Wochenenden sind für die ASV-Leichtathleten (von 12 bis 14) schon verplant, da geht es bei den Landesmeisterschaften in Haldensleben und Magdeburg um Medaillen und Punkte in den Einzeldisziplinen und im Blockwettkampf (Mehrkampf).

Peter Lindner / 08.06.2010
Eilen von Sieg zu Sieg: die „blauen Blitze“ vom ASV diesmal mit Alexandra Jankowski, Jennifer Kunze, Anne Katrin Schulze und Josefine Schmeichel.
Siegte in einer Superzeit: Robert Rausch wurde im 50-Meter-Sprint Bezirksmeister.
Das ASV-Kücken Luisa Reising (w8) kämpft bei Sprint.
bm10.jpgdessau_400
bm10.jpgdessau_406
bm10.pg_128
rausch.jpg
robert_Rausch.jpg
Leichtathletik:
 
ASV mit starkem Aufgebot bei Meisterschaft
Mit mehr als 30 Jungen und Mädchen stellt der ASV Sangerhausen am kommenden Wochenende bei den Bezirksmeisterschaften des BFV Halle eines der größten Aufgebote. Die Meisterschaften finden im traditionsreichen Dessauer Paul-Greifzu-Stadion statt, da die Robert-Koch-Kampfbahn in Halle derzeit modernisiert wird.
Titelambitionen hegt Peter Seifert (Foto), der in diesem Jahr in der Ak männliche Jugend B startet. Seifert hatte erst in der vorigen Woche mit 57,1 Sekunden die Norm für die Deutschen Jugendmeisterschaften im 400-Meter-Hürdenlauf geknackt und sich damit auf Anhieb für die Deutschen Meisterschaften in Ulm qualifiziert (die MZ berichtete). Einige Chancen auf den einen oder anderen Titel rechnet sich auch Jennifer Kunze (w12) aus. Kunze hatte in den letzten beiden Wochen mit stabilen und deutlichen Sprüngen über die fünf Meter im Weitsprung für Aufmerksamkeit gesorgt.
Neben Seifert und Kunze haben auch Christian Bombek (Männer), Maximilian Sluka, Hannes Kabel, Zoe Wilke, Robert Rausch  und weitere ASV-Talente gute Aussichten auf ein Platz auf dem Treppchen. Mit einiger Spannung wird auch der „Auftritt“ der sechs ASV-Staffeln erwartet.

Peter Lindner / 03.06.2010
jena.jpg_073
Leichtathletik:
 
ASV-Geher schmücken sich mit Edelmetall
 
Gold, Silber und Bronze bei Deutschen Meisterschaften in Naumburg. Kathrin Schulz ist Deutsche Meisterin
 
Naumburg – Mit Vier Titeln, zwei Silbermedaillen und einmal Bronze hat das ASV-Geherteam bei den Deutschen Meisterschaften im Straßengehen über die 20 Kilometer die Fachwelt überrascht und die Erwartungen mehr als erfüllt. In toller Form präsentierte sich am Sonntag Kathrin Schulze. Die 29-Jährige, die vor einer Woche internationale Österreichische Meisterin geworden war (die MZ berichtete), sicherte sich in 1:48,45 Stunden den Titel einer Deutschen Meisterin. Zwar war in den Wettkampf-Protokollen Christin Elß aus Potsdam
noch als Meisterin ausgewiesen, die war als Juniorin jedoch falsch gemeldet und die ASV-Athletin aufs obere Treppchen geschickt worden.
Die Männer des ASV waren bei strömenden Regen mit Dick Gnauck, Steffen Borsch, Uwe Tolle und Hartmut Bonneß auf den 20-Kilometerkanten gegangen. „Das ist mein Wetter“, gab Gnauck noch kurz vor dem Start bekannt und legte dann ein Rennen hin, das begeisterte. „Einfach Wahnsinn wie Dick drauf ist“, freute sich ASV-Teamchef Udo Schaeffer, der auch für Verpflegung und Getränke am Straßenrand zuständig war. Mit seinem Höllen-Tempo, das Gnauck vorlegte, kam nicht einmal Mannschaftskamerad Steffen Borsch mit, der über die 20 Kilometer offensichtlich einige Probleme hatte. Während Dick Gnauck (1:41,46 Stunden) in seiner Altersklasse (Ak) siegte, wurde Borsch in 1:43,59 Stunden Zweiter. Uwe Tolle (2:00,56 Stunden) holte in seiner Ak ebenfalls den Titel.
Freude löste im ASV-Geherteam das Ergebnis der Mannschaftswertung aus. Mit dem Gewinn der Bronzemedaille hielten die Sangerhäuser bei den „Großen“ des Deutschen Gehersports mit und gaben sich nur den „Profis“ vom SCC
Berlin und des SC Potsdam geschlagen, die mit allen deutschen Geherassen wie André Höhne, Christopher Linke und Max Möckel am Start waren. Das ASV-Team ließ die Mannschaft von LG Vogtland, SV Worbis und Polizei Berlin hinter sich. In der Seniorenwertung holten sich Gnauck, Borsch und Tolle sogar den Titel eines Deutschen Mannschaftsmeisters. Eine Silbermedaille steuerte zur guten Leistungsbilanz der ASV-Geher auch Hartmut Bonneß bei, der die 20 Kilometer in 2:19,14 Stunden bewältigte.
Aufgewertet wurden die Deutschen Titelkämpfe durch die internationale Beteiligung von Athleten aus 12 Nationen. Sie verliehen den Meisterschaften  in der Saalestadt im Rahmen des 41. Straßengehens einigen Glanz. Bundestrainer Ronald Weigelt registrierte denn auch „einen Trend nach oben“. Weigelt würdigte in diesem Zusammenhang auch die Bemühungen des ASV wieder eine schlagkräftige Nachwuchstruppe aufzubauen. Wie zum Beweis ging Paulin Ditten (14) im Rahmenprogramm mit 19:38 Minuten über die 5 Kilometer eine neue Bestleistung.

Peter Lindner 01.06.2010
Kathrin Schulze holte sich in Naumburg den Titel einer Deutschen Meisterin.
Olympiasieger und Bundestrainer Ronald Weigelt war mit den Leistungen seiner Schützlinge in Naumburg zufrieden.
Dick Gnauck (Startnummer 31) legte den Grundstein für Mannschaftsbronze.
DMGehen10.jpg_032
DMGehen10.jpg_168
DMGehen10.jpg_095
Leichtathletik:
 
Peter Seifert knackt Meisterschaftsnorm
 
Beim 15. nationalen Sparkassenmeeeting in Hermsdorf lief das ASV-Talent persönliche Bestleistung

 
Hermsdorf – Bei seinem ersten Start über die 400 Meter Hürden in der Alterklasse (Ak) männliche Jugend B erzielte Peter Seifert am Wochenende 57,14 Sekunden. Diese Top- Zeit über die mit Hürden gespickte Stadionrunde war nicht nur eine neue persönliche Bestleistung über diese Distanz sondern damit knackte Seifert auch die Qualifizierungsnorm (58 Sek.) für die Deutsche Jugendmeisterschaft, die im August
in Ulm stattfindet.
Selbst für Trainervater Ulrich Seifert war diese Zeit überraschend: „Dass Peter gleich auf Anhieb so deutlich unter der Norm bleibt, war nicht zu erwarten“. Für den ASV-Trainer dürfte die Leistungsentwicklung seines Filius ein deutlicher Fingerzeit dafür sein, dass man beim Wintertraining „alles richtig gemacht“ hat. Peter Seifert hatte, unterstützt von der Fitnesswelt Sangerhausen, sich vor allem dem Kraft- und Ausdauertraining gewidmet. Für Ulm hat Uli Seifert die Finalteilnahme als Ziel ausgegeben. Das müsste zu schaffen sein, obwohl Peter Seifert da auf die bundesdeutsche Spitze trifft. Am kommenden Wochenende trifft Seifert erst einmal auf die Bezirksspitze und möchte diesen oder jenen Bezirksmeistertitel verteidigen.
Beim Nationalen Sparkassenmeeting, das im schön gelegenen Hermsdorfer Werner-Seelenbinder-Sportpark vom TuS Jena ausgerichtet wurde, war die  Spitze der deutschen Nachwuchsleichtathletik am Start. Dabei ging es  auch um das Unterbieten der Norm für die Europameisterschaften der Junioren.
Im Rahmen des Meetings fanden zudem Wettkämpfe der Schüler B und A (Ak 12/13 bis 14/15 statt. Der ASV war da mit Jennifer Kunze und Maxie Lindner vertreten. Während Kunze (w12) im Weitsprung die Konkurrenz mit 5,11 Metern klar bezwungen hat und auch im 75-Meter-Sprint mit deutlichem Vorsprung (10,2 sek.) den Zielstrich passierte, musste sie im 60-Meter-Hürdensprint Tabea Wunsch (Blau-Weiß Bürgel) den Vortritt lassen. Die Thüringerin war mit 10,28 Sekunden deutlich schneller. Jennifer Kunze kam auf eine persönliche Bestleistung von 10,56 Sekunden. Jennifer Kunzes Erkenntnis: „ich muss noch tüchtig an der Technik feilen“. Als dritte im Bunde nutzte  Maxie Lindner den Wettkampf, um nach einem vierwöchigem  Trainingsausfall Anschluss an die gewohnte Leistungsstärke zu finden. Sie wurde im 800-Meter- Lauf Dritte.

Peter Lindner / 01.06.2010
Jennifer Kunze setzte sich im 75-Meter-Sprint gegen die Thüringer Schülerelite durch.
Das ASV-Talent Peter Seifert knackte am Wochenende die Norm für die Deutsche Jugendmeisterschaft, die im August in Ulm stattfindet.
jena072
jena039
Leichtathletik:
 
Südharz-Cup bleibt in ASV-Besitz
 
Zum fünften Mal in Folge holen sich die Sangerhäuser Talente den begehrten Nachwuchspokal.
MZ präsentierte das Meeting in Rottleberode.
Rottleberode – Der Pokal bleibt in Sangerhausen. Auch beim Jubiläumswettkampf im Sport- und Freizeitzentrum Rottleberode, dem traditionellen Austragungsort des größten Nachwuchswettbewerbes der Region, sicherten sich die Jungen und Mädchen des Athletischen Sportvereins Sangerhausen (ASV) den attraktiven Pokal. Die Grundlage für den erneuten Cup-Gewinn legten die ASV-Nachwuchssportler mit  insgesamt 27 Siegen. Den Sangerhäusern immer auf den Fersen lag bis zum Ende immer das 20- köpfige Team der Leichtathletik-Gemeinschaft (LG)  Merseburg, das auf 23 Siege kam. Zur Merseburger LG gehören die TSG Leuna, der SV Braunsbedra und der MSV Buna Schkopau.
Den 3. Platz belegte das Wurf- und Laufteam des SV Teutschenthal mit 15 Siegen. Die Teutschenthaler war ebenfalls mit einer starken Mannschaft vertreten, die anfangs mit den ASV gut mithielten.  
Nieselregen und recht niedrige Temperaturen machten den Athleten zu schaffen. Dessen ungeachtet freuten sich die
Trainer und Übungsleiter über eine Reihe von guten Leistungen. Allein die Merseburger erzielten auf der schnellen Kunststoffbahn 22 neue persönliche Bestleistungen.
Erstmals ging es beim Südharz-Cup auch um einen Pokal für die beste sportliche Einzelleistung. Diese Pokale hatte der Bürgermeister der Einheitsgemeinde Südharz, Ralf Rettig, gestiftet. Der Teutschenthaler Johannes Breuer (männliche Jugend A) holte sich den Pokal für den Sieg im Sprint (11,5 Sekunden), 6,20 Meter im Weitsprung sowie 55,1 Sekunden im 400-Meter-Lauf. „da komme ich doch im nächsten Jahr gern wieder“, so der 18-Jährige Teutschenthaler.
Wie nicht anders zu erwarten holte sich Jennifer Kunze (w12) den Pokal für die beste sportliche Leistung bei den Mädchen. Überragend ihre neue persönliche Bestleistung im 75-Meter- Sprint. Hier kratzte „Jenni“, wie sie nur genannt wird, an der 10- Sekundengrenze. Ihre 10,09 sek. Können sich sehen lassen, wie auch die neue Bestleistung im Kugelstoßen mit 9,34 Meter. Und mit einem weiten Satz von 5,08 Metern verfehlte sie
ihre Bestleistung um einen Zentimeter knapp. Herausragend bei den Sangerhäusern auch Peter Seifert (männliche Jugend B), der drei Siege einheimste, ihm gleich machte es Robert Messerschmidt (m13). Mit vier Siegen beteiligte sich auch Jette Schönemann (w14) am „Siegeszug“ der ASV-Talente und auch die Staffel der jungen Damen in der Besetzung Julia Pollag, Nicole Flechs, Josefine Schmeichel und Jennifer Kunze holte sich in 43,45 sek. Dabei fehlten mit Hanna Herrmann und Alexandra noch zwei schnelle Sprinterinnen. Einen überzeugenden Sieg lief auch die 4 x50-Meterstaffel mit Adrian Sauer, Jan Einicke, Till Blättermann und Robert Rausch in 33,66 sek. heraus. Verlass war beim Wettkampf in Rottleberode auch wieder auf Zoe Wilke, Robert Rausch, Maximilian Sluka, Hannes Kabel, Jan Swoboda, Lena Burk, Pia Müller, Kristina Heinzel und all die anderen. Sie alle erfüllten die Erwartungen der Trainer und sicherten so den Pokalgewinn. Der wurde übrigens mit 1000 Euro „versüßt“, die der Bundestagsabgeordnete der Linken, Harald Koch, im Gepäck hatte und den ASV-Leichtathleten so noch eine
zusätzliche Freude bescherte.
Präsentiert hatte den Südharz-Cup im Rottleröder Sport- und Freizeitzentrum wieder die Mitteldeutsche Zeitung. Sichtbares Zeichen war ein großes blauweißes Zelt, das auch Unterschlupf bei Regen bot.  
 
Peter Lindner 25.05.2010
Hier stürmt Jennifer Kunze mit persönlicher Bestleistung ins Ziel.
Die ASV-Staffel lief wieder einmal überlegen zum Sieg.
Den Pokal für die Beste Athletin beim Südharz-Cup überreichte Eckehardt Trocha, Vize-Chef des Kreissportbundes an Jennifer Kunze.
suedharz10.jpg_058
suedharz10.jpg_080
suedharz10.jpg_281
Logo
Südharz-Cup
Leichtathletik
 
 
 
 
 
 
15. Mai 2010
Sport- und Freizeitzentrum Rottleberode
Vorläufiger Zeitplan
Logo
Südharz-Cup
Leichtathletik
 
 
 
 
 
 
15. Mai 2010
Sport- und Freizeitzentrum Rottleberode
Endergebnis
Leichtathletik:
 
ASV-Bronzestaffel ist Gold wert
 
Tolle Ergebnisse bei Anhalt-Meisterschaft für ASV-Talente. Sangerhäuser holten elf Titel.
Dessau – Die 2. Anhaltmeisterschaft in der Sportstadt Dessau sollte so etwas wie die Generalprobe für die Bezirksmeisterschaften werden, die im Juni im legendären Paul-Greifzu-Stadion stattfinden. Allerdings war der ASV- Nachwuchs nur mit einem „Schrumpfkader“ von neun Aktiven am Start. Noch am Samstag hatte die Verletzten-, bzw. Krankenliste die Mannschaft halbiert.
Christian Bombeck, Jennifer Kunze, Benjamin Oertel, Maximilian Sluka, Till Blättermann, Saskia Trillhase, Lena Burk, Pia Müller und Zoe Wilke ließen sich nicht aus der Ruhe bringen und legten einen tollen Wettkampf hin – ohne Medaille blieb keiner der „aufrechten“ neun.
Allein Jennifer Kunze (12) holte sich drei Anhalt-Meistertitel und eine Bronzemedaille dazu (Sprint, Hoch, Weit, Staffel). Zwar hatte sich die starke Dessauerin Celina Wanzek vorgenommen, Jenny Kunze bei ihrem „Heimspiel“ wenigstens in einer Disziplin zu schlagen – das gelang - bis auf den Staffellauf - nicht. Till Blättermann (8) holte sich
ebenfalls drei Titel (Sprint, Weit Ball) und avancierte bei den Jungen wie auch Kunze bei den Mädchen zum erfolgreichsten Sportler in Dessau. Zwei Titel steuerte Zoe Wilke (10) zur sehr guten Bilanz der ASV-Talente bei, sie siegte im Sprint mit neuer persönlicher Bestzeit (7,80 Sekunden) und sorgte mit einem 3,73-Meter-Satz im Weitsprung für einen überraschenden Titel. Silber holte sich Wilke ebenso überraschend im 800-Meter-Lauf. Mut wird eben belohnt.
Dreimal Silber gab es für Pia Müller (10), die im Sprint, im Weitsprung und im Ballwerfen jeweils Zweite wurde. Leicht favorisiert ging Saskia Trillhase an den Start über die zwei Stadionrunden. Am Ende siegte die flinke Allstedterin im 800- Meter-Lauf überlegen in 2:53,94 Minuten. Ein 4. und ein 6. Platz rundeten das Ergebnis von Trillhase ab. Lena Burk wollte wieder einmal gewinnen und stürmte über die 800 Meter los wie der Wind. Der Sieg fiel überlegen aus (3:03 Minuten). Auch Burk heimste mit einem 4. und einem 5. Platz noch gute Platzierungen ein. Für eine faustdicke Überraschung sorgte Benjamin Oertel (11). In guten 2:54,32 Minuten holte sich Oertel im 800-Meter-Lauf die Silbermedaille und kam noch zweimal auf dem undankbaren 4. Platz (Sprint und Weitsprung) ein. „Eingeplant“ war hingegen der Anhaltmeister- Titel über die 800 Meter bei Maximilian Sluka (10). Sluka siegte dann auch souverän in einer guten Zeit von 2:47,10 Minuten.
Die ASV-Leichtathleten haben nun auch wieder einen erfolgreichen jungen Mann in ihren Reihen. Christian Bombek (20) holte sich in 12,14 Sekunden den zweiten Platz im 100-
Meter-Lauf und wurde Dritter über die so genannte Anhaltmeile (1610 Meter).    
Die 4 x 75-Meterstaffel der jungen ASV-Damen war eigentlich schon abgeschrieben. Nur Jennifer Kunze war vom Quartett der „blauen Blitze“ übrig geblieben. Da fassten sich Zoe Wilke (10), Saskia Trillhase (11) und Pia Müller (10) ein Herz und meldeten ihre „Notbesetzung“ nach. Mit Wilke, Müller, Trillhase und Kunze gelang ein Meisterstück. Mit viel Kampfgeist sicherte sich die ASV-Staffel sehr zur Überraschung einiger Favoritenstaffeln die Bronzemedaille. „Bronze ist uns da Gold wert“, kommentierte Kunze lächelnd das Rennen.    
 
Peter Lindner / 12.052010
WE8.5j.pg_033
WE8.5j.pg_091
Saskia Trillhase, Zoe Wilke, Pia Müller und Lena Burk (von links) holten zusammen viermal Gold und viermal Silber.
Jennifer Kunze siegt in Dessau überlegen beim 75- Metersprint.
Leichtathletik:
 
Olympischer Glanz beim Südharz-Cup
 
Bei der 5. Auflage des Wettkampfes im Sport- und Freizeitzentrum Rottleberode wird Silke Renk, Olympiasiegerin im Kugelstoßen, dabei sein. Geher wetteifern um Punkte im Deutschen Geherpokal.
Sangerhausen - Die fünfte Auflage des Südharz-Cups findet am 15. Mai 2010 im Sport- und Freizeitzentrum Rotteleberode statt.
Mit dem 5. Südharz-Cup feiert der ASV ein kleines Jubiläum. Der Cup, der vor allem den leichtathletischen Nachwuchs ansprechen und fördern soll, zieht in jedem Talente aus mehreren Bundesländern in seinen Bann. Neben Nachwuchstalenten aus Sachsen, Thüringen, Berlin und Sachsen-Anhalt nehmen seit zwei Jahren auch Sportlerinnen und Sportler aus den so genannten alten Bundesländern  am sportlichen Wettbewerb teil. Teilnahmeberechtigt sind übrigens auch Schulmannschaften.
Inzwischen hat sich herumgesprochen, dass die Kunststoffbahn in Rottleberode zu den schnellen Laufbahnen im Lande zählt. Neben Bezirks- und Landesrekorden erzielten die Geher auf dem roten Kunststoffrund bereits deutsche
Bestleistungen (die MZ berichtete). Die deutsche Geherelite wird auch am 15. Mai in Rottleberode präsent sein und Männern, Frauen und Jugendlichen die Gelegenheit geben, sich wichtige Punkte im Deutschen Geherpokal zu sichern.
Die Geher werden ab 15 Uhr ihre Runden über 1000, 2000, 3000 und 5000 Meter drehen.
Zuvor messen die Nachwuchsathleten der Altersklassen 7 bis Männliche Jugend A und B ihre Kräfte. Mit Spannung werden wieder die Staffelrennen über 4 x 50 Meter, 4 x 75 und 4 x100 Meter erwartet. Auf die Leistungen der „Blauen Blitze“ aus Sangerhausen darf man ebenfalls gespannt sein.    
Organisiert wird der Südharz-Cup vom ASV und dem Kreissportbund Mansfeld-Südharz. Bemerkenswert ist die Unterstützung der Gemeinde Rottleberode. Die aus Roßla stammende Silke Renk, die jetzt in Halle tätig ist und aktiv im Landessportbund (LSB) als Vize-Präsidentin arbeitet, ist den Sangerhäuser Leichtathleten sehr verbunden. „Die Leichtathletik in Sangerhausen ist auf einem guten Weg“, lobte die Olympiasiegerin die Entwicklung der ASV-Abteilung. Die ASV-Nachwuchstalente wollen übrigens den attraktiven Wanderpokal zum fünften Mal verteidigen. Den Pokal „spendierte“ übrigens Landrat Dirk Schatz, der auch
Schirmherr des Südharz-Cups ist.
 
Peter Lindner / 06.05.2010
Silke_Renk.jpg_119
cup_08.jpg_436
Eine erneute Pokalverteidigung wird in diesem Jahr nicht leicht.
Olympiasiegerin Silke Renk (links) bei den Nachwuchstalenten des ASV.
Leichtathletik:
 
ASV-Geher verpassen Tour-Sieg knapp
 
Überragender Steffen Borsch holt sich zum fünften Mal den begehrten Bären-Pokal.
Sangerhausen - Bei der Deutschland-Tour der Geher verpasste das ASV-Geherteam (Steffen Borsch, Dick Gnauck, Hartmut Bonneß) aus Sangerhausen den Gesamtsieg nur knapp und konnte damit nicht an den Erfolg im vergangenen Jahr anknüpfen. Bei den Sangerhäuser Gehern fehlte Mario Kerber. Kerber war gerade erst vom Leichtathletik- Verband Sachsen-Anhalt (LVSA) ein neuer Landesrekord über die 5 Kilometer (24:10 Minuten) anerkannt und beurkundet worden, den er im italienischen Ancona aufgestellt hatte. Nicht am Start war auch Kathrin Schulze, die beruflich verhindert war.  
Die ASV-Geher kamen mit 871 Punkten auf Platz zwei hinter dem starken Team des ASV Erfurt (935 Punkte) ein. Den 3. Platz sicherte sich das Geherteam Vogtland II. An der Deutschland-Tour 2010 mit Etappenorten in Halle, Erfurt und Worbis waren insgesamt 15 Teams am Start. Den LVSA vertraten neben den Sangerhäusern der SV Halle (Platz 9 mit 707 Punkten) sowie zwei Teams des FSV Köthen (Platz 11 und 13).
Nach einem glänzenden Start in Halle (die MZ berichtete) war das ASV-Team in Führung gegangen. In Erfurt zogen dann die Thüringer  an den ASV-Männern vorbei und hielten sie bis zum Etappenzielort in Worbis auf Distanz. Dennoch war Teamchef Udo Schaeffer
mit der Leistung seiner Truppe mehr als zufrieden. „Mehr war einfach nicht zu erwarten“, so Scheaffer, der nicht einmal mit einem Platz auf dem Treppchen in der Teamwertung gerechnet hatte. In den Vorjahren waren die Sangerhäuser Geher sogar mit zwei Teams am Start der Deutschlandtour, die im nächsten Jahr ein kleines Jubiläum feiert, da geht nämlich die 5. Auflage über die Bühne.
Bevor die Geher zu ihren Deutschen Meisterschaften am 30. Mai in Naumburg aufbrechen, stellt sich ein Teil der deutschen Geherelite am 15. Mai beim 5. Südharz-Cup in Rottleberode vor. Dort geht es um Punkte im Deutschen Geherpokal.  
 
Überragender Sieger in der Einzelwertung war wieder einmal der mehrfache Deutsche Meister Steffen Borsch (ASV Sangerhausen). Borsch holte sich den Bärenpokal für die 98 Wertungspunkte, die er sich in Worbis gesichert hatte. Da der ASV-Geher den Pott nun zum fünften Mal gewonnen hat, bleibt er nun endgültig in seinem Besitz und erhält einen Ehrenplatz.
Nachwuchstalent Paulin Ditten war zum ersten Mal bei einem größeren Wettkampf im Einsatz und kam trotz einer ausheilenden Bronchitis gut ins Rennen. Die 14-Jährige, die vom Weltmeister Dick Gnauck betreut wird, startet bei der der Tour im Team von FSV Köthen II und wurde mit der Mannschaft 13.
 
Peter Lindner / 06.05.2010
buna.jpg_cx4x
Leichtathletik:
 
ASV-Talente starten bei Anhalt-Meisterschaft

ASV-Sprinttalent Zoe Wilke (Foto) wird mit weiteren rund 20 Nachwuchs-Leichtathleten am 8. Mai bei der 2. Anhalt-Meisterschaft im Dessauer Paul-Greifzu-Stadion an den Start gehen. Bei der Bahneröffnung im Merseburger Stadtstadion hatte die flinke Sangerhäuserin gleich beim ersten Start in der neuen Saison eine neue Bestleistung beim 50-Meter-Sprint markiert und freute sich über die hervorragende Zeit von 7:87 Sekunden. Mit am Start in Dessau sind u.a. Jennifer Kunze, Christian Bombek, Saskia Trillhase, Maximilian Sluka, Alexandra Jankowski und Till Blättermann. Nach längerer Verletzungspause wird auch Hanna Hermann an den Start gehen.
Die Anhalt-Meisterschaft wird vom 1. LAC Dessau organisiert und ausgerichtet. Dort gehen die Sangerhäuser auch über die recht seltenen gelaufenen Vereinsstaffeln an den Start. In diesen Staffel gehen jeweils vier Jungen und vier Mädchen über die 8 x 50 Meter ins Rennen.
Die 2. Anhalt-Meisterschaft wollen die ASV-Talente noch einmal zur Vorbereitung auf den Südharz-Cup nutzen, der am 15. Mai im Sport- und Freizeitzentrum Rottleberode stattfinden wird.

Peter Lindner / 06.05.2010
buna.jpg_194x
Leichtathletik:
 
Jennifer Kunze Landesmeisterin im Vierkampf
Magdeburg – Das ASV-Ausnahmetalent Jennifer Kunze (Foto) hat sich am Samstag den Landesmeistertitel im Vierkampf geholt. Mit 2034 Punkten verwies sie Mitfavoritin Celina Wanzek vom 1. LAC Dessau auf Platz zwei (1966 Punkte). Ihren Titel sicherte sich die 12-Jährige mit soliden Leistungen im 75-Meter-Sprint (10,30 Sek.), 4,78 Metern im Weitsprung, 1,44 Meter im Hochsprung und 45,82 Metern im Ballwurf. Im März war die ASV-Leichtathletin Sportlerin des Jahres im Nachwuchsbereich geworden und hatte sich zu Beginn des Jahres in der Halle bereits drei Landesmeistertitel gesichert. Die eigentlichen Favoriten vom Olympiastützpunkt Magdeburg spielten bei der Titelvergabe am Samstag überraschend keine Rolle.
Einen rabenschwarzen Tag erwischte Anne Katrin Schulze (13), die zweite ASV-Starterin in Magdeburg. Schulze hatte im Hochsprung keinen gültigen Versuch und ließ dort rund 400 Punkte liegen. Auch im Sprint (11,48 sek.) und im Weitsprung
(4,18 Meter) blieb sie unter ihren Möglichkeiten. Allein im Ballwerfen (41,03 Meter) konnte die Roßlaerin mit den Besten mithalten. Anne Katrin Schulze verpasste mit ihreb1342 Punkten einen angestrebten Platz unter den besten zehn des Landes.
 
Peter Lindner / 03.05.2010
buna.jpg_137
Leichtathletik:
 
Wettlauf  auf Hettstedter Jakobusweg
Hettstedt – Noch mitten in den Ferien konnten es einige Unentwegte nicht lassen und schnürten sich die Laufschuhe. Hannes Kabel, Julia Pollag, Max-Lukas Franke, Übungsleiter Georg Rausch und Vati Daniel Frank (Foto) vom ASV- Läuferteam hatten sich in die Starterlisten für den diesjährigen Jakobuslauf eingetragen, der in jedem Jahr wieder von der Hettstedter Kirchengemeinde St. Jakobi veranstaltet wurde. Der traditionelle Wettlauf auf dem Jakobusweg wurde bislang achtmal ausgetragen und bereits viele Anhänger gefunden.  
Bei der nunmehr neunten Auflage des Hettstedter Laufes waren nahezu 90 Leute am Start – von der Alterklasse (Ak) neun bis 70. Die Ergebnisse der ASV-Leichtathleten konnten sich sehen lassen. So freuten sich Hannes Kabel (m9) und Max-Lukas Franke (m11)  über den Sieg  im 3- Kilometer-Lauf. Julia Pollag kam auf einen Silberrang über die gleiche Distanz. Auf den langen Kanten von sieben Kilometern wagte sich ASV-Übungsleiter Georg Rausch (35), der  Strecke in
35:36 Minuten absolvierte und 3. wurde. Daniel Franke (35) versuchte sich an der doppelten Streckenlänge und nahm den 14-Kilometer-Kurs in Angriff. Franke, der für die Strecke 58:16 Minuten benötigte, freute sich über eine Zeit von unter einer Stunde.
Nach MZ-Informationen war über die 14 Kilometer auch Thoralf Weber aus Sangerhausen am Start. Weber startet für Volkssport Sangerhausen.
 
Peter Lindner / Juli 2010
Urlaub_2010_139
Leichtathletik:
 
Seifert startet bei Jugend-DM in Ulm
 
Sangerhausen/MZ/PL – ASV-Talent Peter Seifert (männliche Jugend B) startet am bei der 69. Deutschen Jugendmeisterschaft in Ulm, die vom 6. bis 8. August stattfindet. Seifert wird in Ulm die 400 Meter Hürden in Angriff nehmen und rechnet sich einen Platz im Finale aus. Die Qualifikationsnorm für die Meisterschaften (58 Sekunden) hatte der Schüler des Geschwister-Scholl-Gymnasiums bereits Ende Mai bei 15. Internationalen Sparkassen-Cup in Hermsdorf (Thüringen) geknackt. Seifert lief dort bei seinem ersten Start über die Stadionrunde mit Hürden eine Zeit von 57,14 Sekunden. Bei den Norddeutschen Meisterschaften Anfang Juli blieb der ASV-Hürdenspezialist mit 57,70 erneut unter der Quali-Norm für die DM.    
 
Peter Lindner / Juli 2010
Leichtathletik:
 
Training beginnt am 6. August
 
Sangerhausen – Das Training nach den Sommerferien beginnt für die Nachwuchstalente der Abteilung Leichtathletik des ASV am Freitag, dem 6. August, zu gewohnter Zeit von 15.30 bis 17 Uhr im Sangerhäuser Friesenstadion. Eingeladen wird auch wieder zum Schnuppertraining für interessierte sportliche Kinder ab sechs Jahre.
Die nächsten Wettkampftermine für den leichtathletischen Nachwuchs sind am 21. August in Wolmirstedt und am 22. August in Bitterfeld.
Die „größeren Nachwuchsleichtathleten haben am 22. August Gelegenheit, eine Busfahrt nach Berlin zu unternehmen. Beim traditionellen internationalen Leichtathletiksportfest (Istaf) im Berliner Olympiastadion startet nämlich Jennifer Kunze (ASV Sangerhausen) im Finale der Aktion „Deutschland sucht den Supersprinter.     
 
Peter Lindner / Juli 2010
Leichtathletik:
 
Kunze für Landesauswahl nominiert
 
ASV-Talent startet beim Dreiländer-Vergleich.

Halle/Sangerhausen – Die ASV-Sportlerin Jennifer Kunze ist von Landestrainer Wolfgang Thier für den Mitteldeutschen Dreiländervergleich am 12. September in Schmölln (Thüringen) nominiert worden. Traditionell finden die Ländervergleiche der Schüler B (AK 12/13) in jedem Jahr statt und gelten als wichtiges Kräftemessen der leichtathletischen Talente aus Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt.
Im letzten Jahr hatte Jette Schönemann schon den Sprung in die Landesauswahl als Ersatzläuferin für die 800 Meter geschafft. Schönemann hatte sich kurz vorher den Vize- Landesmeistertitel gesichert.
Schwerstarbeit beim Länderkampf für das ASV- Ausnahmetalent: Laut Thier startet Jennifer Kunze in insgesamt fünf Disziplinen. So wird Jennifer Kunze im 75- Meter-Sprint an den Start gehen und ist auch über die 60 Meter Hürden im Landesteam präsent. Zudem wurde Kunze für die Disziplinen Hochsprung sowie Weitsprung für das Sachsen- Anhalt-Team gemeldet. Neben Kunze mit insgesamt fünf Starts ist Tabea Drews (TSG Quedlinburg) mit drei Starts und Paula Damm (SC Magdeburg) mit drei Starts viel beschäftigte Sportlerin.
Im Sprint, im Hochsprung und im Weitsprung war die ASV-Athletin souverän Landesmeisterin in der Ak (Alterklasse 12). Den Landesmeistertitel holte sich die Sangerhäuserin auch im Kugelstoßen, im Hürdenlauf erreichte sie Bronze. Im Kugelstoßen wurde Jennifer Kunze nicht berücksichtigt, da sie auch für das sachsen-anhalter Flaggschiff – 4x75- Meter-Staffel - am Start sein wird. In der Sprintstaffel wird Jennifer Kunze übrigens gemeinsam mit Noelle Tenberg (w13) ins Rennen gehen. Die schnelle Magdeburgerin hatte sich wie Kunze für das Finale „Deutschland sucht den Supersprinter am 22. August im Olympiastadion Berlin qualifiziert. Beide vertreten dort Sachsen-Anhalt. Im vorigen Jahr hatte das B-Schülerteam aus Sachsen-Anhalt den mitteldeutschen Schülervergleich überlegen vor den Thüringern gewonnen.
 
Peter Lindner / Juli 2010
Jennifer Kunze bei ihrem Quali-Lauf in Berlin für das Sprint-Finale im Olympiastadion. Das ASV- Talent wurde jetzt vom Landestrainer für den Mitteldeutschen Schülervergleich für fünf Disziplinen nominiert.
LM10.jpg_058
Leichtathletik:
 
Peter Seifert verpasst Finale nur knapp
 
Bei den 69. Deutschen Jugendmeisterschaften traf das ASV-Talent auf harte Konkurrenz aus ganz Deutschland.
Ulm – Das Finale über die 400 Meter Hürden verpasste ASV- Talent Peter Seifert am Samstag nur knapp. Mit einer Zeit von 57,31 Sekunden wurde Seifert (männliche Jugend B) am Ende Elfter. Ein gutes Ergebnis, wenn man bedenkt, dass der Schollschüler gegen ein Jahr ältere Mitkonkurrenten antreten musste. Qualifiziert hatten sich für den 400-Meter-Hürdenlauf bei den Deutschen Jugendmeisterschaften insgesamt 25 Jungen im Alter von 16 bis 17 Jahre. Sie alle hatten die Meisterschaftsnorm von 58 Sekunden unterboten.
In seinem Vorlauf war Peter Seifert Vierter geworden. Bei den Gleichaltrigen landete der Sangerhäuser immerhin auf Platz drei, das lässt für das nächste Jahr hoffen. Unterm Strich konnte nur einer der 16-jährigen Jungen in die Phalanx der 17- Jährigen einbrechen. Im Finale siegte dann überzeugend Franz Felix von der LG Neckar-Enz mit einer Fabelzeit von 52,64 Sekunden, der mit 51,07 auch weltschnellster in seiner Altersklasse ist, eine Zeit, die der 17-jährige bei einem Wettkampf in Moskau lief. Peter Seifert hatte in den letzten
Wochen vor den Deutschen Jugendmeisterschaften stabil die Meisterschaftsnorm unterboten und war über diese Distanz auch Landesmeister vor Andreas Broska von der TSG Calbe geworden.
Trainer und Vater Uli Seifert war mit dem Lauf seines Filius im Donaustadion zufrieden. „Peter lief ein beherztes und technisch gutes Rennen“, so der ASV-Trainer. Seine Chance komme im nächsten Jahr. In diesem Jahr habe „dabei sein ist alles“ gegolten. „Das war ein tolles Erlebnis“, kommentierte Peter Seifert seine Teilnahme an den Deutschen Jugendmeisterschaften. Nach dem Wettkampf sei vor dem Wettkampf, schon jetzt beginne die Vorbereitung auf die nächste Meisterschaft.
Insgesamt hatten 1800 Jungen und Mädchen an den Deutschen Jugendmeisterschaften in der einstigen Reichsstadt Ulm (Baden-Württemberg) teilgenommen. Die Wettkämpfe fanden teilweise bei strömenden Regen statt, laut Seifert war es zuweilen auch empfindlich kühl.
 
Peter Lindner / 10.08.2010
Peter Seifert nach seinem Wettkampf im Ulmer Donaustadion. Das ASV-Talent wurde guter 11.
peter_seifert.jpg
Leichtathletik:
 
Spannende Sprintduelle auf blauem Tartan
 
INTERNATIONALES STADIONFEST ASV-Hoffnung Jennifer Kunze geht mit schnellster Vorlaufleistung ins Finale. Welt- und Europameister am Start.
Sangerhausen/Berlin – Dem 69. Berliner Stadionfest Istaf am kommenden Sonntag fiebern derzeit viele Sportler und Fans entgegen. Das ASV-Ausnahmetalent Jennifer Kunze  (w12) hat ihre Spikes praktisch schon geputzt und sitzt auf gepackten Koffern. Kunze hatte sich bei einem Ausscheid in Berlin mit der schnellsten 30-Meter-Zeit für das Finale bei „Deutschland sucht den Supersprinter“ qualifiziert. Mit ihren 3,69 Sekunden verwies sie ihre Konkurrentin Georgina Reinhold (LAC Berlin) mit dem Hauch einer Hundertstel Sekunde auf Platz zwei (die MZ berichtete).
Der neunte Finalplatz wurde am vorigen Wochenende auf dem Berliner Kurfürstendamm in der Altersklasse 13 vergeben. Den sicherte sich in 3,67 Sekunden Geena Wessling aus Helsdorf (Region Hannover). Die Niedersächsin komplettiert damit das Finalfeld, in dem Noelle Tenberg (SC Magdeburg) mit der bislang schnellsten Zeit von 3,53 Sekunden als Favoritin gilt. Der Magdeburgerin sitzt allerdings ebenfalls eine Berlinerin im Nacken. Mit 3,54 Sekunden hat Denise Bennenberg (SSC Lichtenrade Berlin) ebenfalls nur eine Hundertstel Sekunde Rückstand.
Auf dem Berliner Kudamm wollte es auch die Konkurrentin von Jennifer Kunze noch einmal wissen. Georgina Reinhold hatte vor,  ihre Zeit vom ersten Ausscheid noch einmal verbessern. Das schaffte sie zwar nicht, bestätigte aber ihre gute Form erneut mit 3,70 Sekunden. Diese Zeit hatte sie bereits beim Aufeinandertreffen mit der Sangerhäuserin erreicht.
„Das werden spannende Sprintduelle“, sagt Winfried Draeger, Chef der Deutschen Talenteförderung voraus. Draeger erwartet die beiden schnellen Mädchen aus Sachsen-Anhalt mindestens auf den Medaillenrängen. Jennifer Kunze kann im Berliner Olympiastadion übrigens auch mit lauter Unterstützung ihrer Fans hoffen. Mit Hilfe vieler Sponsoren wurde es nämlich möglich, einen Bus für das Istaf zu chartern. Und so werden am Sonntag Sangerhäuser tüchtig die Daumen für das schnelle ASV-Mädchen drücken – und sich auch auf spannende Wettkämpfe mit aktuellen Welt- und Europameistern sowie vielen Weltstars der internationalen Leichtathletik freuen. Das Berliner Istaf ist das traditionsreichste Stadionfest und gehört ab 2010 zu einer Serie von 13 hochkarätigen Meetings weltweit um den IAAF- World-Challenge-Cup. Immerhin geht es da auch um Preisgelder von 200.000 Dollar.
 
Peter Lindner / 20.08.2010
ASV-Talent Jennifer Kunze (links) hat sich im Rahmen des Wettbewerbes „Deutschland sucht den Supersprinter“ in Berlin mit der schnellsten Zeit für das Finale qualifiziert.
sprinter.jpg_007
Leichtathletik:
 
Olympiasiegerin adelt ASV-Talent
 
ISTAF Im Berliner Olympiastadion sorgt Jennifer Kunze für eine Sensation. Die Sangerhäuserin wird deutsche Supersprinterin bei den Schülern.
Berlin – Unerbittlich tickt die Uhr. Der Zeiger nähert sich der Startzeit. 13.40 Uhr, so ist es auf Hochglanzpapier im Istaf- Programmheft vermerkt, starten die jungen Damen in der Alterklasse w12. Unter den neun Finalisten ein hoch gewachsenes Mädchen im leuchtend blauen Trikot des Athletischen Sportvereins Sangerhausen (ASV). Jennifer Kunze. Sie hatte sich mit der schnellsten Vorlaufzeit (die MZ berichtete) für den Endlauf „Deutschland sucht den Supersprinter“ qualifiziert und ist für Winfried Dreger, der Chef des Vereins „Deutsche Talentförderung e. V“, die Geheimfavoritin.
Das Stadion tobt, als Ralf Bartels die Kugel auf eine Weite von über 20 Metern wuchtet. Dafür hat die ASV-Athletin im Moment weder Augen noch Ohren. Jennifer Kunze entgeht auch, dass gerade die Hochsprung-Rakete Ariane Friedrich, eine
gebürtige Nordhäuserin und Fastlandsfrau von ihr, die Latte überquert. Jennifer Kunze ist mit sich und ihren Startvorbereitungen befasst, stellt die Startmaschine ein, geht noch einmal in Gedanken durch, was die Trainer sagten: „Jenny, Deine Chance ist der Start“. In den letzten Wochen hat das 12-jährige Talent an ihrem Laufstil gearbeitet. Die Erfolge bei den Landesmeisterschaften, da holte sie vier Titel (!) sind Erfolge von gestern. Das weiß das schnelle ASV-Mädchen. Heute geht es um eine ganz andere Sache. Sie kann Deutschlands schnellste Schülerin werden. Unweit der blauen Bahn wird gerade Speerwerferin Christina Obergföll vom Fernsehen interviewt. Jennifer Kunze bekommt das nur aus den Augenwinkeln  mit und auch die 800-Meter-Weltmeisterin Caster Semenya aus Südafrika, die hier im berühmten Olympiastadion ihr Comeback feiert, und sich ganz in ihrer Nähe warm macht, interessiert im Moment nicht.
An den großen Bildschirmen erscheint das Bild von Jennifer Kunze. Der Stadionsprecher gibt gerade die aktuelle Zuschauerzahl bekannt: „Wie freuen uns über 46.500 Besucher“, verkündet die Stimme im Stadionrund. Stille vor dem Startschuss. Und dann heißt es „Auf die Plätze, fertig ...“. Endlos lang wird die Sekunde, bis der Schuss die neun Läuferinnen aus der Konzentrationsphase reißt und auf die 50 Meter lange Strecke schickt. Fünf Herzschläge bis zum Ziel. Start gelungen, Jennifer liegt knapp in Front - im Ziel ist der Vorsprung auf mehr als ein Meter angewachsen. Sieg! Das Stadion tobt, Beifall.
Marlies Göhr, Olympiasiegerin und DDR-Sprintlegende, läuft als erste auf die Bahn auf Jennifer Kunze zu: „Tolle Leistung, Glückwunsch!“.
Jennifer Kunze, das Mädchen aus dem Südharz, schreibt Istaf- Geschichte. Denn die Zeit der 12-Jährigen Göhr kann sich
sehen lassen: 6,96 Sekunden. Das ist nicht nur persönliche Bestzeit für das ASV-Talent, damit ist sie die schnellste Supersprinterin 2010 und schlägt sogar die Jungen und ein Jahr älteren Schülerinnen in der nächst höheren Alterklasse. „Sensationell“, so der Kommentar von Göhr, die sagt, dass sie lange nicht ein solches Talent erlebt hat.
Nun beginnt auch Jennifer Kunze zu begreifen, was passiert ist, nimmt
den Beifall im Stadionrund wahr und sieht auf der gegenüberliegenden Zuschauertribüne das weiße Betttuch von Oma und Opa mit dem großen anspornenden Namenszug: „Jenny“ und das Transparent ihrer Sportkameraden aus dem Verein. „ASV Sangerhausen Leichtathletik“ steht es dort knallgelb auf blauen Grund und wirkt wie ein Jubelschrei im Stadion. „Es ist wie im Film“, sagt Jennifer Kunze – und kann erstmals richtig lachen.
 
Peter Lindner / 23.08.2010
Istaf hat im nächsten Jahr Jubiläum
 
Am 11. September 2011 wird es das 70. Internationale Stadionfest (Istaf) im Berliner Olympiastadion geben. Das Istaf gilt als das renommierteste Stadionfest weltweit und ist bin jedem Jahr Anziehungspunkt für Top-Athleten. Bereits zum siebenten Mal suchte die der Verein „Deutsche Talentförderung“ das schnellste Kind  (Ak 10 bis 13) über die 50-Meterdistanz. Sogar Bundeskanzlerin Angela Merkel würdigte das Istaf in einem Grußwort als „hochkarätige Veranstaltung“.
Olympiasiegerin Marlies Göhr gratulierte als erste.
Jennifer Kunze bei ihrem Lauf im Berliner Olympiastadion. Schon kurz nach dem Start war sie die Chefin auf der blauen Kunststoffbahn.
Die ASV-Talente freuen sich mit „ihrer Jenny“ über den Sieg bei „Deutschland sucht den Supersprinter“. DSDS mit Niveau.
istaf.jpg10_340
istaf.jpg10_444
istaf.jpg10_163
istaf.jpg10_154
Leichtathletik:
 
ASV-Talent im MDR-Fernsehen
Nach ihrem sensationellen Sieg bei „Deutschland sucht den Supersprinter“ am Sonntag im Berliner Olympiastadion beim internationalen Stadionsportfest Istaf hatte das Ausnahmetalent des Athletischen Sportvereins Sangerhausen (ASV) Jennifer Kunze am Montag danach gleich ihren ersten Fernsehauftritt. Der MDR hatte einen kleinen Bericht von den Supersprintern in Aktion produziert und zur Mittagszeit am Dienstag ausgestrahlt.
Für Jennifer Kunze, die Leichtathleten und den ASV eine gute Werbung!
Überhaupt sind wir alle stolz auf unsere Jenny, die am 12. September beim Dreiländerkampf (Thüringen, Sachsen, Sachsen-Anhalt) in der B-Schüler-Auswahl für vier Disziplinen nominiert ist. Landestrainer Wolfgang Thier hat Jenny für den 75-Metersprint, den Weitsprung, für den Hochsprung und für
die 4x75 Meterstaffel vorgesehen. Da drücken wir tüchtig die Daumen – für das Sachsen-Anhalt-Team und natürlich für unsere Jennifer.
 
Peter Lindner / 25.08.2010
schule.jpg24_018
Leichtathletik:
 
ASV-Nachwuchs räumt an Goitsche ab
 
15 Medaillen brachten die Sangerhäuser Talente aus Bitterfeld mit.
Bitterfeld – Seit drei Jahren sammeln die ASV- Nachwuchstalente am Bitterfelder Tagebausee „Goitsche“ Medaillen und gute Plätze. Es scheint schöne Tradition zu werden, das Kindersportfest, das von der SG Sandersdorf und Chemie Bitterfeld gemeinsam organisierte Sportfest als Auftakt für die Wettkämpfe nach den Sommerferien zu nutzen. So auch am vorigen Sonntag. Während die „großen“ ASV- Talente im Berliner Olympiastadion die Luft und das internationale Flair eines mit Weltstars besetzten Meetings genossen und einen sensationellen Siegeslauf von Jennifer Kunze bejubelten, wetteiferten die Nachwuchstalente ab Alterklasse 8 auf der modernen Kunststoffanlage von Chemie Bitterfeld um Siege, Medaillen und gute Platzierungen.
Mit Celina Mrosek, die im Ballwurf auf 22,84 Meter kam, und Till Blättermann im Sprint (8,50 sek.) bei heftigem Gegenwind und Robert Rausch, der die 50 Meter in 8,02 Sekunden
schaffte, sowie Adrian Sauer, der mit dem Ball auf 32, 19 Meter kam, trugen sich die vier in die Siegerlisten ein. Gold gab es zudem für Till Blättermann im Weitsprung (3,70 Meter) und Robert Rausch (3,90 Meter).
Mit Silbermedaillen und ebenso guten Leistungen glänzten Pia Müller (Ball), Adrian Sauer (Weit) und Anna-Maria Happ, die es auf zwei Silberne (Sprint und Weitsprung) brachte.
Pia Müller, Maximilian Sluka und Leonie Franke vervollständigten die Bilanz der kleinen ASV-Truppe noch mit vier Bronzemedaillen. Beachtlich auch die vierten, fünften und sechsten Plätze, die zum Teil mit guten Leistungen erreicht wurden.
Freude bereitete den ASV-Trainern auch die 4x50-Meterstaffel der Jungen (Schüler D), die in der Besetzung Till Blättermann, Robert Rausch, Jonas Liefhold, Adrian Sauer in 33,15 Sekunden gegen starke Konkurrenz einen guten zweiten Platz errang.
„Sehenswerte individuelle Ergebnisse“, kommentierte ASV-Übungsleiter Georg Rausch. Dieser erste Wettkampf nach der Sommerpause lieferte auch Erkenntnisse, wo im nächsten Training angesetzt werden müsse.
 
Peter Lindner / 27.08.2010
Das ASV-Staffelquartett mit Adrian Sauer, Till Blättermann, Robert Rausch und Jonas Liefhold (v.l.) holte Silber.
P1010164