Athletischer Sportverein 1902 Sangerhausen e. V.
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4. Lauf
"Rund um das Schaubergwerk Röhrigschacht"

 
Waldbad Grillenberg
 
31. März 2012
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Leichtathletik
Leichtathletik:
 
Langer Atem beim Stundenlauf
 
REKORDBETEILIGUNG Rund 200 Starter beim 3. Sangerhäuser Traditionslauf im Friesenstadion.

 
Sangerhausen – Das war ein Auftakt nach Maß: In Sangerhausen wurde erneute eine langjährige sportliche Tradition belebt – der Stundenlauf. Zum Kobermännchenfest gab’s die nunmehr dritte Auflage des Sangerhäuser Traditionslaufes und wieder freuten sich die Organisatoren über eine respektable Beteiligung. „Rekordbeteiligung!“, freute sich Klaus-Dieter Schmidt, Chef des Athletischen Sportvereins
Sangerhausen (ASV). Der rührige Verein hatte wieder die Regie übernommen. Hatten sich die  Organisatoren vom ASV um Jan Müller und Udo Michael im letzten Jahr noch über eine Rekordbeteiligung von rund 180 Teilnehmer gefreut, so hatten sich in diesem Jahr mehr als 200 Läufer in die Starterlisten eingetragen. Und so waren die insgesamt fünf ausgeschriebenen Wettbewerbe durchweg gut besucht.
Überraschend stark besetzt war schon die 400-Meter-Distanz. Allein für die Stadionrunde hatten sich 35 Jungen und Mädchen gemeldet – alle so zwischen drei und sechs Jahren. 45 Läuferinnen und Läufer wagten sich über die 800- Meterstrecke, das waren die acht bis zehnjährigen Schüler.
Ein spannendes Rennduell lieferten sich beim Halbstundenlauf Peter Seifert (16) und Maximilian Sluka (10). Mit gleichmäßigen Runden „schruppten“ beide in gleichmäßigen Runden ihre Kilometer und schafften auf den
Zentimeter in 30 Minuten genau 7202 Meter. So teilten sich beide ASV- Leichtathleten den Sieg – den Pokal allerdings hatte sich  Sluka verdient, der seit Schuljahresbeginn am Sportgymnasium Halle trainiert, aber noch für den ASV startet. Im vergangenem Jahr hatte es bei den ASV-Mädchen nach dem Einlauf beim
Halbstundenlauf noch lange Gesichter gegeben. Da hatte sich den Sieg überraschend Isabell Völkel (SV Wacker Molmerswende) vor Maxie Lindner und Julia Pollag (beide ASV) geholt. In diesem Jahr setzte sich Maxie Lindner durch schaffte in den 30 Minuten 5730 und verpasste den Bahnrekord nur um drei Meter.
Spannung war auch beim Stundenlauf angesagt. Hier gingen zwar nur 15 Frauen
und Männer an den Start, um die 60 Minuten zu bezwingen, Favoriten waren die beiden ASV- Läufer Tim Wangemann und Enrico Heidenreich. Im vorigen Jahr überraschend geschlagen wollte es beim 3. Stundenlauf Wangemann dem bei der Bundespolizei dienenden Heidenreich einmal so richtig zeigen. Und während Wangemann den Lauf mit einem Höllentempo begann, zog Heidenreich
gleichmäßig wie ein Schweizer Uhrwerk seine Runden. Etwa nach der Hälfte der Zeit war Enrico Heidenreich an Wangemann vorbei gezogen und lief das 60- Minutentrennen mit riesigem Vorsprung zu Ende. Für den Sieger wurden 15825 Meter vermessen. Wangemann wurde schließlich wie im Vorjahr Zweiter mit 14380 Metern und über den dritten Platz freute sich Vincent Eckert (SFS Wippra). Beifall gab es für die respektablen Leistungen von René Audehm (13.207 Meter) und Claudius Wolowski (Schollgymnasium), der es auf 12125 Meter brachte.
Über eine Urkunde und Medaille durften sich beim 3. Sangerhäuser Stundenlauf alle Teilnehmer freuen, Pokale gab es für die Sieger. Mit dem nunmehr „Dritten“ lebe wieder eine sportliche Tradition in der Rosenstadt Sangerhäuser auf. Vor allem am Vorabend des Kobermännchenfestes sei der Stundenlauf  ein „schöner Auftakt“, so Udo Michael, der in der Sangerhäuser Stadtverwaltung auch für den Sport den Hut auf hat.
 
Peter Lindner / 07.09.2010
Enrico Heidenreich legte in einer Stunde fast 16 Kilometer zurück.
Die ersten drei auf einen Blick
 
 
400 Meter-Lauf
 
weiblich
1. Celina Grünewald (6)
2. Marlen Remus (6)
3. Jenny Müller (5)
 
männlich
1. Niklas Goldhammer (6)
2. Martin Fribus (4)
3. Robin Dittberner (6)
 
800-Meter-Lauf
 
weiblich
1. Lena Burk (10)
2. Henriette Wolf (9)
3. Anne-marie Happ (8)

männlich
1. Hannes Kabel (10)
2. Leonard Kaiser (10)
3. Mark Poplow (10)
 
½ Stundenlauf
 
weiblich
1. Maxie Lindner (14)
2. Katja Kohl (19)
3. Isabell Völkel (13)
 
männlich
1. Peter Seifert (16)
1. Maximilian Sluka (10)
2. Felix Otto (12)
3. Max Franke (11)
 
Stundenlauf
 
weiblich
1. Stefanie Vogler (13)
2. Erika Kuhnt (64)
3. Michelle Vogt (16)
 
männlich
1. Enrico Heidenreich (22)
2. Timm Wangemann (27)
3. Vincent Eckert (13)
Mit Freude am Sport starteten die Jüngsten ihren Lauf.
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Leichtathletik:
 
Slukas „Höllenritt“ am Moorberg
 
ASV-Talente holen in Quedlinburg 15 Medaillenplätze.
Bilanz kann sich mit 6 x Gold, 3 x Silber und 6 x Bronze sehen lassen.
Quedlinburg – Das Stadion am Quedlinburger Moorberg haben die Athleten des ASV eigentlich nicht in bester Erinnerung. Wolkenbrüche, abgebrochene Wettkämpfe und eiskalter Wind waren ziemlich oft fröstelnde Begleiterscheinungen der Starts von ASV-Sportlern. Trotz allem sorgten die ASV-Leichtathleten auch immer wieder für positive Überraschungen und beachtliche Leistungen. So auch am Samstag. Da ging es auf der modernen Kunststoffbahn beim 59. GutsMuth-Gedächtnis-Turnier bei den Schülerinnen und Schülern von acht bis zehn im Dreikampf um Punkte, die älteren gingen in den Einzeldisziplinen an den Start.
Im Dreikampf (Sprint, Weitsprung, Ballwerfen) überzeugte einmal mehr der kleine Till Blättermann (8). Er siegte überlegen mit 903 Punkten (persönliche Bestleistung). Bei den Neunjährigen standen mit Robert Rausch und Adrian Sauer gleich zwei Nachwuchstalente des ASV auf dem Treppchen. Hier siegte Rausch mit 1.024 Punkten. Dritter wurde Sauer mit 942 Punkten.
Für einen „Höllenritt“ am Moorberg sorgte Sportschüler Maximilian Sluka. Als zehnjähriger ging er bei den Jungen der m12 an den Start über 1000 Meter und siegte überlegen in 3:26,26 Minuten. Da musste die Langstreckenhoffnung aus
Sangerhausen nicht einmal an seine Leistungsgrenzen gehen. Dem ersten Platz über die 1000 Meter fügte Sluka noch einen zweiten Platz im Hochsprung (1,20 Meter) an.
Gold und Silber gab es für Josefine Schmeichel (12), die ihre überraschende Bronzemedaille bei den Landesmeisterschaften im Kugelstoßen mit 8,75 Meter eindrucksvoll bestätigte und den Wettbewerb sicher mit neuer persönlicher Bestleistung gewann. Einen zweiten Platz gab es für Schmeichel noch im 75-Meter-Sprint (10,91 Sekunden). Zweite und dritte Plätze gab es auch für Maxie Lindner  (800 Meter/Kugel), Julia Pollag (800/hoch/Kugel) und Alexandra Jankowski (Kugel) und Luisa Reising (Dreikampf).
Gut in Form präsentierte sich Peter Seifert, der den 100-Meter- Lauf mit neuer persönlicher Bestleistung (11,87 Sekunden) für sich entschied und auch der wieder für den ASV startende Bundespolizist Enrico Heidenreich (22) trug sich über die 5000 Meter mit 17:02,80 Minuten in die Siegerliste ein. Ebenfalls bei den Männern war ASV-Übungsleiter Georg Rausch am Start, der in seiner Alterklasse (m35) Erster in 14,19 Sekunden wurde. Insgesamt waren bei der 59. Auflage
des traditionsreichen Gutsmuth-Sportfestes rund 300 Athleten aus 37 Vereinen am Start.
 
Peter Lindner / 20.09.2010
Maximilian Sluka (10), der an der Sportschule in Halle trainiert, siegte über die 1000 Meter und ließ die 12-Jährigen hinter deutlich sich.
Drei erfolgreiche Dreikämpfer: Adrian Sauer, Till Blättermann, Robert Rausch (von links). Das ASV- Trio holte mit persönlicher Bestleistung zweimal Gold und einmal Bronze.
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Leichtathletik:

Borsch steigt mit Magenkrämpfen aus

28. Gleinaer Schleife wird zur Goldgrube für ASV-Geher.
Vier Titel und zweimal Silber bei Deutschen Meisterschaften.
Gleina – Vier Titel (!) bringen die Geher des ASV Sangerhausen von den Deutschen Meisterschaften aus Gleina mit (die MZ berichtete). Für ASV-Teamchef Udo Schaeffer hat die stärkste Leistung Dick Gnauck (45) abgeliefert, der einen Vizemeistertitel über den langen Kanten von 50 Kilometern holte und im „Vorbeigehen“ sich mit der absolut schnellsten Zeit im Seniorenbereich den Deutschen Meistertitel über die 30 Kilometer gesichert hatte. „Überaus stark die Leistung von Dick“. Der hatte übrigens sein letztes Rennen über die 50 Kilometer vor 24 Jahren im Nationaldress der DDR bestritten und in Gleina mit 4:33,14 Stunden seine bislang zweitbeste Zeit überhaupt abgeliefert.
Für eine dicke Überraschung hatte Martin Gebauer (30) gesorgt, der seine erste Meisterschaft in Gleina bestritt und auf Anhieb den Titel über die 10 Kilometer (56:09 Minuten) holte. Mannschaftskameradin und Freundin Kathrin Schulze ging in Gleina über die 20 Kilometer und siegte guten 1:47,23 Stunden.
Den vierten Titel sicherte für das ASV-Team Udo Schaeffer, der nach einer Hüft-OP im Frühjahr offensichtlich wieder Tritt fasst. Schaeffers Zeit: 16:52 Minuten. Eine Silbermedaille steuerte Uwe Tolle (55) über die 30 Kilometer in 3:08,58 Stunden bei. Tolle wird den ASV ab 1. Januar 2011 verlassen.  
Einiges vorgenommen für die 30 Kilometer hatte sich Steffen Borsch (35). Der Europameister und mehrfache Deutsche Meister musste nach 18 Kilometern allerdings aufgeben. Starke Magenkrämpfe zwangen den ASV-Geher zur Aufgabe. Der als „harter Knochen“ bekannte Borsch war bislang nur einmal aus einem Rennen ausgeschieden. „Schade“, so der knappe Kommentar.
Einen guten vierten Platz sicherte sich über die 10 Kilometer (1:11,02 Stunden) Rica Ditten. Die 40-Jjährige gilt als Seiteneinsteigerung und  ist erst seit 2009 dabei.
Mit dem hervorragenden Abschneiden bei den Meisterschaften konnte  sich das ASV-Geherteam auf Platz drei der Wertung in der Deutschland-Liga vorarbeiten und liegt nun mit 384 Punkten ganze zehn Punkte hinter dem PSV Berlin und dem SC Potsdam (462) Punkte inzwischen auf Platz drei. Und hat den ASV Erfurt (365 Punkte) hinter sich gelassen.  

Peter Lindner / 21.09.2010
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Die ASV-Geher Kathrin Schulze und Dick Gnauck sind vor dem Wettkampf immer guter Dinge.
Leichtathletik:
 
Regenschlacht in der Jahnkampfbahn
 
Jennifer Kunze springt neuen Rekord und sichert sich Finalplatz für „Deutschland sucht den Supersprinter“. ASV-Talente wieder überraschend stark bei Nachwuchsolympiade in Hamburg. Hannes Kabel mit Landesrekord über 2000 Meter.
Hamburg -  Mit drei Goldmedaillen, vier Silbernen, einmal Bronze sowie weiteren guten Platzierungen kam ein 17- köpfiges ASV-Nachwuchsteam von einem „Wochenendausflug“ aus Hamburg zurück. Mussten am Samstag sich die zwei ASV-Staffeln (4x100 Meter und 4x80 Hürden) mit Kathleen Pätzold, Alexandra Jankowski,  Jette Schönemann und Maxie Lindner noch den starken Finnen aus Tampareen Pintö und den einem Jahr älteren jungen Damen aus Rostock, Bremen und Elmshorn sowie Hamburg  beugen und sich mit einem 7. Platz begnügen, begann der Sonntag mit einem Krimi in der Weitsprunganlage.
Das hatte auch der Organisator des Hamburgersportvereins (HSV) und Leichtathletikchef Oliver Voigt noch nicht erlebt. Gleich zwei Athletinnen schickten sich an, die Bestmarke von 5,17 Meter im Weitsprung knacken, die immerhin seit 1985 Bestand hat. „Bei diesem Dauerregen geht das nicht“, orakelten auch Trainer und Betreuer. Temperaturen im einstelligen Bereich und Dauerregen setzten den mehr als
1000 Athleten aus rund 90 Vereinen Deutschlands, Finnlands und Dänemarks mächtig zu. Und dann die Serie von Jennifer Kunze. 5,04 Meter, 5,15 Meter und der Satz über 5,21 Meter. Rekord! In der Weitsprunganlage nebenan schaffte Larissa Hutfilz aus Weiche-Adelby (Schleswig-Holstein) ebenfalls 5,21 Meter, hatte mit 5,18 jedoch den weiteren zweiten Sprung und gewann das Weitspringen. Über den Pokal für die Rekordleistung freuten sich Kunze und Hutfilz gleichermaßen. Den Pott übergab mit Nadja Käther eine Weitsprungkollegin vom gastgebenden HSV. Käther wurde mit 6,66 Metern in diesem Jahr Deutsche Juniorenmeisterin und hatte das EM- Finale nur knapp verpasst. Die Lehramtsstudentin für Sport und Französisch staunte über die Leistung der neuen Rekordhalterinnen nicht schlecht: „Soweit bin ich in diesem Alter noch nicht gesprungen“, so die 20-Jährige.
Für den nächsten Paukenschlag aus ASV-Sicht sorgte einmal mehr Jennifer Kunze im Sprint. Sie war in 10,18 Sekunden die Schnellste und sicherte sich mit diesem Sieg bereits einen
Finalplatz im Berliner Olympiastadion, wird im nächsten Jahr also wieder um die Sprintkrone bei „Deutschland sucht den Supersprinter“ kämpfen. Jennifer Kunze holte mit der 4x60- Meter-Hürdenstaffel (Anne Schulze, Josefine Schmeichel, Julia Pollag) eine weitere Goldmedaille und sprintete mit einem furiosen Schlussspurt in der 4x75-Meter-Staffel zu einer Silbermedaille. Über dieses Edelmetall freuten sich nach großartigem Kampf auch Anne Schulze, Alexandra Jankowski und Josefine Schmeichel.
Für eine faustdicke Überraschung sorgten noch Till Blättermann (8), Justin Strahl (11), Maximilian Sluka (10) und Hannes Kabel (10), die in der 4x50-Meterstaffel in 31,87 Sekunden Zweite wurden. Überhaupt Till Blättermann. Der Achtjährige düpierte manchen Zehnjährigen Weitsprung sowie im Sprint und wurde dort im B-Finale sogar Zweiter. Dafür gab´s eine Extra-Goldmedaille von den HSV-Organisatoren, die Jennifer Kunze überreichte. Das B-Finale über 75-Meter gewann Alexandra Jankowski in 10,83 Sekunden.
Viel Freude bereiteten den ASV-Offiziellen die Sangerhäuser Langstreckenasse. Maximilian Sluka (10) gewann den 1000-Meter-Lauf in beachtlichen 3:22,83 (persönlicher Rekord) und Hannes Kabel (10), der Dritter über die 2000 Meter wurde, freute sich über einen neuen Landesrekord, den er auf unglaubliche 7:21,97 Minuten schraubte. Auch der zweite Platz von Robert Messerschmidt (13) in neuer persönlicher Bestzeit von 7:20,02 Minuten löste beim ASV-Team große Freude aus. Einiges Pech hatten über die 800 Meter Lena Burk (10) und Saskia Trillhase (11), die langsamere Zeitläufe erwischten. Beachtlich ihre Platzierungen. In Hamburg kann man sich nämlich getrost auch über einen 5. oder 7. Platz freuen.

Peter Lindner / 28.09.2010
Till Blättermann (8) schlägt sich bei den Zehnjährigen im B-Finale.
Die 4x60-Meter-Hürdenstaffel holt Gold: Kunze, Schulze, Pollag Schmeichel (von links)
Nadja Käther (rechts) überreicht Jennifer Kunze den Pokal für den neuen Weitsprungrekord.
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Kleine Olympiade für den Nachwuchs
 
Leichtathletik im Aufwind. Nahezu 3000 Zuschauer bei der 32. Auflage beim „Fest der 1000 Zwerge“ in Hamburg. Vor  32 Jahren war vom dortigen Sportverein HSV die von der Norddeutschen Presse als Nachwuchsolympiade geadelte Sportveranstaltung aus der Taufe gehoben worden. Das sportliche Kräftemessen des leichtathletischen Nachwuchses  war so etwas wie eine Antwort auf die damals erfolgreiche Spartakiadebewegung in der DDR. Das „Fest der 1000 Zwerge“ der 10 bis 15-jährigen Nachwuchstalente ist inzwischen Deutschlands größtes Sportfest mit internationaler Beteiligung. Der Leistungsstützpunkt des ASV Sangerhausen hatte vor einem Jahr erstmals eine Einladung nach Hamburg erhalten und überraschend den 4. Platz (von rund 90 Vereinen) in der Mannschaftswertung errungen. HSV-Cheforganisator Oliver Voigt sprach schon für das nächste Jahr wieder eine Einladung aus. Voigt: Der ASV ist eine Bereicherung für unser Sportfest“.
3. Sangerhäuser
Stundenlauf

 
Bambini - Kinder - Halbstunde - Stundenlauf
 
 
 
 
 
 
3. September 2010
im
Friesenstadion
Laeufer
Leichtathletik:
 
ASV-Geherteam holt zwei Titel
 
Steffen Borsch und Martin Gebauer Deutsche Meister über 5000 Meter Bahngehen.
Bühlertal – Goldene Medaillen glänzen im Schwarzwald. Bei den 7. Deutschen Meisterschaften der Senioren am Wochenende in Bühlertal (Baden-Württemberg) holte sich Steffen Borsch (35) über die 5000 Meter Bahngehen in 22:53,29 Minuten souverän den Titel eines Deutschen Meisters. Eine faustdicke Überraschung gelang Martin Gebauer, der praktisch bei seinem ersten wichtigen Wettkampf für den ASV Sangerhausen einen Einstand nach Maß feierte: der 30-jährige Gebauer sicherte sich auf Anhieb in seiner Altersklasse ebenfalls den Titel (27:43,84 Minuten) eines Deutschen Meisters.
„Das ist sensationell“, kommentierte ASV-Geher-Teamchef Udo Schaeffer den überraschenden Sieg. Dieser Titelgewinn sei nicht zu erwarten gewesen, schließlich habe der Seiteneinsteiger erst einen „richtigen“ Geherwettkampf bestritten. Der aus Köthen stammende Gebauer war übrigens durch seine Freundin Kathrin Schulze zum Gehsport gekommen, die allerdings in Bühlertal fehlte. Die ASV-Geherin
ist bekanntlich in Zürich (Schweiz) als Bühnenbildnerin tätig und war so dienstlich verhindert.
Als einer der Favoriten über die 5000 Meter war ASV-Geher Dick Gnauck (45) ins Rennen gegangen. Dem mehrfachen Welt- und Europameister machte in Bühlertal allerdings der Oberschenkel zu schaffen und so konnte der in diesem Jahr schon von Sieg zu Sieg eilende Gnauck das hohe Tempo seiner Konkurrenten nicht mithalten. „Ein 5. Platz ist auch nicht schlecht“, tröstete sich Gnauck, der bis zu den Deutschen Titelkämpfen in Gleina wieder fit sein möchte. Denn am 18. September geht es auf der traditionsreichen Gleiner Schleife um Titel und Medaillen bei den Deutschen Meisterschaften im Straßengehen. Und da war eigentlich geplant, dass Gnauck über den 50 Kilometer langen Kanten geht.
Uwe Tolle (ü50), hatte bei einem seiner letzten Wettbewerbe für den ASV noch eine Silbermedaille geholt. Tolle wird ab 1. Januar 2011 nicht mehr für den Sangerhäuser Verein starten.
 
Peter Lindner / 07.09.2010
Steffen Borsch lief zu alter Form auf. Er siegte in Bühlertal über die 5000 Meter.
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Leichtathletik:

ASV-Talente vor Start in die Crosssaison
 
Das erste Training für die bevorstehende Crosssaison absolvierten die Talente der Abteilung Leichtathletik rund um die Schachthalde „Hohe Linde“. Am Samstag starten die ASV- Leichtathleten aller Altersklassen beim 12. Herbstcross des SSV Ahlsdorf. Rund um den Waldsportplatz in Ziegelrode geht es vom Bambinilauf bis zu einem 6-Kilometerkurs für Männer, Junioren und Senioren. Der ASV ist mit einem starken Aufgebot beim Crossauftakt dabei.
Peter Lindner / 07.10.2010
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Leichtathletik:
Spitzenplätze für ASV-Geherteam
 
Im bayerischen Niederaichbach geht es um Punkte im Deutschen Geherpokal. Sangerhäuser Geher bislang gut im Bilde.
 
Sangerhausen – Im Kampf um den Deutschen Geherpokal 2010 liegen die Mitglieder des Geherteams des ASV Sangerhausen recht aussichtsreich auf Spitzenplätzen. So liegt Dick Gnauck derzeit mit 549 Punkten knapp in Front vor Klaus Dietschen von TV Bühlertal, der den Hauch von zwei Zählern hinter dem ASV-Mann liegt. Gut platziert ist auch Kathrin Schulze (29), die in ihrer Alterklasse mit 467 Punkten auf Platz zwei liegt. Nahezu uneinholbar derzeit Christin Elß (SC Potsdam), die mit 538 Punkten souverän führt. Platz zwei scheint vor Tina Schmidt von SC Halle sicher, die hat aktuell 368 Punkte auf ihrem Pokalkonto.
Steffen Borsch (36) liegt zurzeit mit 515 Punkten auf Platz drei. Auch hier die Favoriten vom SCC Berlin in Front: André Höhne
(565 Punkte) und Maik Berger (557 Punkte). Der dritte Platz dürfte Borsch am Ende nicht zu nehmen sein zum Vierten hat der Sangerhäuser Geher nahezu 200 Punkte Abstand.
Auf einem guten 5. Platz mit 148 Punkten liegt überraschend Seiteneinsteiger Martin Gebauer (30), der ebenso überraschend in Gleina kürzlich Deutscher Meister über die 10 Kilometer wurde. Respektabel auch das bisherige Ergebnis von Rica Ditten (40). Sie liegt mit 104 Punkten auf Platz 16. Töchterchen Paulin (14) liegt da mit dem sechsten Platz und immerhin 227 Punkten besser im Rennen. Zu guter letzt: Hartmut Bonneß (65). Der alte Geher- Haudegen musste bekanntlich wegen einer Operation auf einige Wettkämpfe verzichten und setzt mit seinem 11. Platz und 273 Punkten trotz allem ein Achtungszeichen.
Einige Veränderungen im mehr als 230-köpfigem Starterfeld könnte es am Samstag im bayerischen Niederaichbach geben. Dort ist die deutsche Geherelite beim Bayerncup am Start, zudem geht es auch um wichtige Punkte im Deutschen Geherpokal. Nach Leipzig am 30. Oktober blasen die deutschen Geher dann am 13. November in Erfurt zum Jahres-Halali. Beim Thüringen-Meeting der Leichtathleten geht es dann zum letzten Mal in diesem Jahr um Geher -Punkte.
 
Peter Lindner / 07.10.2010
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Nachwuchs-Geherin Paulin Ditten (14) kann auf ein gutes Wettkampfjahr zurückblicken. Sie wurde in diesem Jahr Vize-Landesmeisterin im 3000-Meter- Bahngehen.
Leichtathletik:
 
Kathrin Schulze geht Landesrekord
 
ASV-Geherin löscht sieben Jahre alten österreichischen Rekord aus und wird Staatsmeisterin.
Innsbruck/Sangerhausen – Einen neuen österreichischen Rekord über die 20 Kilometer markierte ASV-Geherin Kathrin Schulze (29) am Wochenende bei den Staatsmeisterschaften in  Hollenburg bei Krems in Österreich. Schulze löschte damit die bisherige Bestmarke des ÖLV (Österreichischer Leichtathletikverband) aus dem Jahre 2003 aus, der von der Österreicherin Viera Toporek stammt.
Die 29-jährige ASV-Sportlerin, die bekanntlich seit 2009 auch die österreichische Staatsbürgerschaft besitzt, unterbot die die bisherige Marke von Toporek um nahezu drei Minuten.
Schulze benötigte für die 20 Kilometer lange Strecke 1:46,31 Stunden und distanzierte  Vizestaatsmeisterin Ilona Hron, die 2:01,12 Stunden für die Distanz benötigte. Kathrin Schulze, die in Österreich eine Starterlaubnis für den AC Pharmador hat, lebt in Innsbruck und ist in der Schweiz als Bühnenbildnerin tätig.
Kathrin Schulze hatte sich auf Grund ihrer Trainingsleistungen sogar „eine noch bessere Zeit erhofft“. Schulze: „Ich war mir sicher, dass es ein neuer Rekord wird“. Ihre Bestzeit über die 20 Kilometer liegt übrigens bei 1:40,06 Stunden, die sie 2005 erreichte. Schafft die international bekannte Kathrin Schulze die WM-Norm von 1:38,00 Stunden, dann stünde einem Start für Österreich bei der nächsten Weltmeisterschaft nichts mehr im Wege. „An diesem WM-Limit möchte ich mich orientieren“, sagt die junge Frau mit der Doppelstaatsbürgerschaft. Sie bereitet sich übrigens schon auf den nächsten Wettkampf vor, den sie wieder in den gelb-blauen Farben des Athletischen Sportvereins bestreiten wird. Ihr aus Köthen stammender Freund Martin Gebauer, den sie für den Gehsport interessieren konnte, hat sich als Seiteneinsteiger bereits bewährt und im ASV-Trikot erste Medaillen bei Meisterschaften gesammelt (die MZ berichtete).

Peter Lindner / 08.10.2010
Kathrin Schulze bei den Deutschen Meisterschaften auf einem Rundkurs in Naumburg.
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Leichtathletik:
Kreissportbund würdigte Erfolge der ASV- Talente
 
Überraschung beim Mittwochtraining: Andreas Coccejus, Stellvertretender Geschäftsführer des Kreissportbundes Mansfeld-Südharz (KSB), schaute im Sangerhäuser Friesenstadion vorbei, um sich ein Bild vom Training des ASV- Nachwuchses zu machen. Für Jennifer Kunze gab’s noch eine zusätzliche Überraschung. Sie freute sich über einen Gutschein von 100 Euro, den der KSB spendierte und damit die letzten Erfolge der Supersprinterin in Berlin und Hamburg würdigte. Cocccejus: „Die ASV-Leichtathleten haben sich inzwischen einen Namen in Deutschland gemacht“.
Peter Lindner / 08.10.2010
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Leichtathletik:
 
Teilnahmerekord im Mansfelder Grund
 
Bei der 12. Auflage des Traditionslaufes der SSV Ahlsdorf holen die Gastgeber den Pokal.
Alsdorf – Crosswetter im Mansfelder Grund. Beim 12. Herbstcrosslauf des SSV Ahlsdorf  rund um den Waldsportplatz Ziegelrode freuten sich die rührigen Organisatoren Ilka und Heiko Wagner über einen neuen Teilnehmerrekord. Mehr als 250 Crossläufer aus rund 20 Vereinen hatten sich am Samstag in die Starterlisten der Traditionsveranstaltung eingetragen.   
Den Pokal für den ersten Platz holte sich nicht ganz überraschend das Team vom SSV Ahlsdorf (164 Punkte) vor der Mannschaft des SV Teutschenthal (146 Punkte). Lange Zeit hatte es sogar nach einem Überraschungssieg des ASV Sangerhausen ausgesehen. Auf Platz drei landete der ASV schließlich mit 124 Punkten.
Vor allem im Nachwuchsbereich von acht bis zwölf zeigten Talente aus der Rosenstadt ihren Konkurrenten aus den
anderen Vereinen meist die Hacken. „Ein bisschen leid tut es mir schon, dass der ASV auf Platz drei landete“, sagte
SSV -Trainerin Ilka Wagner, die mit Ehemann Heiko in jedem Jahr die organisatorischen Fäden der Traditionsveranstaltung in der Hand hat.  Denn gerade im jüngsten Nachwuchsbereich „sind die Sangerhäuser Spitze“.
Beim 11. Herbstcross vor zwei Jahren (die Traditionscrossläufe gibt es nur alle zwei Jahre) hatten die Teutschenthaler mit 138 Punkten noch die Nase vorn. Auf Platz zwei waren 2008 die Ahlsdorfer mit 98 Punkten gelandet vor der LG Merseburg (94 Punkte). Die ASV-Talente aus Sangerhausen kamen mit ganzen 61 Punkten auf Platz vier ein. „Eine deutliche Verbesserung“, konstatierte ASV-Trainer Ulrich Seifert am Samstag.
Inzwischen wird der Herbstcross der Ahlsdorfer von vielen Vereinen als wichtiger Auftakt zur Wintersaison angenommen. Denn bis zum nächsten Saisonhöhepunkt, dem 45. Herbstlauf von Turbine Halle am 6. November „gibt es noch einiges zu tun“, blicken Trainer schon nach vorn. Zudem sei der Crosslauf in Halle Brandberge auch die Landesmeisterschaft von Sachsen-Anhalt. Und nach Ahlsdorf wisse man, wie es
läuft und wo noch speziell trainiert werden müsse.
 
Peter Lindner / 11.10.2010
Beim Crosslauf geht es bereits am Start um eine gute Ausgangsposition, ehe es in den Wald geht.
Arnold Rausch (4) und Enrico Brodatzki (6) freuten sich nach dem Bambino-Lauf über eine Sportplatzrunde über ihre ersten Medaillen.
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Leichtathletik:
 
Hannes Kabel siegt in Sachsen
 
ASV-Talent sich den Pokal der Leipziger Stadtwerke für den vierten Sieg im Glockenturmlauf.
Teutschenthal – Bei der traditionellen Laufserie „Glockenturmlauf“ in Leipzig hat ASV-Nachwuchstalent Hannes Kabel (10) am Mittwoch seinen vierten Sieg „eingefahren“ und den Pokal der Leipziger Stadtwerke gewonnen. Der flinke Holdenstedter absolvierte die Drei- Kilometer-Strecke im Leipziger Sportforum in 11:46 Minuten. Seinen ersten Sieg hatte Kabel am 7. April gefeiert. Der zweite Lauf der Glockenturm-Serie war am 2. Juni. Sieger: Hannes Kabel. Und schließlich gewann das ASV-Langstrecken-Talent auch den dritten Lauf, der am 18. August stattfand. Für den vierten Sieg in Serie gab es schließlich den begehrten Pokal.
Mit Hannes Kabel hat Maximilian Sluka (10) seit einiger Zeit „Konkurrenz“ aus dem eigenen Haus bekommen, das sei für die Leistungsentwicklung der beiden jungen Langstreckenasse „richtig gut“ befindet auch ASV-Trainerin Gabi Swoboda. Sluka, der seit dem neuen Schuljahr am Sportgymnasium Halle trainiert und nach wie vor für den ASV
Sangerhausen startet, hatte sich in der letzten Zeit auf die 1000-Meter-Strecke spezialisiert, Hannes Kabel läuft am liebsten über die 2000 Meter. Erst kürzlich hatte Kabel in Hamburg den alten Landesrekord aus dem Jahre 1994 von 7:36,73 Minuten auf unglaubliche 7:21,97 Minuten verbessert. Und mit seinen 3:22,83 Minuten über 1000 Meter setzte sich Sluka an die Spitze der derzeitigen Bestenliste in Sachsen-Anhalt.
Beim Ostercross des SV Teutschenthal auf der weltberühmten Motocross-Strecke hatte Kabel ebenfalls gesiegt. Die WM-Cross-Strecke gehört zu den anspruchsvollsten Pisten im Land und fordert ein gehöriges Maß an Fitness. Der kleine Holdenstedter hatte beim 2. Lauf um das Schaubergwerk Röhrigschacht über die 1000-Meter-Distanz hinter Sluka bereits Silber geholt und bei den Bezirksmeisterschaften im Juni schaffte es der ASV-Läufer bereits aufs Treppchen und wurde Vize-Bezirksmeister – hinter Vereinskamerad Sluka.
Für die Zukunft hat sich das ASV-Langstreckentalent einiges vorgenommen. Im nächsten Schuljahr möchte Hannes Kabel zum Schollgymnasium – am liebsten in die Sportklasse. Und dann hat ihn Landestrainer Wolfgang Thier schon zur Sichtung für das Sportgymnasium bzw. E-Kader eingeladen. Die findet im November oder Dezember statt.
 
Peter Lindner / 15.10.2010
Schauen frohen Mutes in die Läuferzukunft: Hannes Kabel (links) und Maximilian Sluka.
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Leichtathletik:
 
ASV-Geher verpassen Bronze-Platz
Rumpf-Team mit beachtlichen Ergebnissen in Niederaichbach. Steffen Borsch, Kathrin Schulze und Udo Schaeffer siegen.
 
Niederaichbach – „Tolle Leistung für ein Schrumpfteam“, kommentierte ASV- Geherteamchef Udo Schaeffer das Abschneiden einer stark Ersatz geschwächten Mannschaft beim letzten Wettkampf der Saison im bayerischen Niederaichbach. Immerhin fehlte beim Saison-Halali der deutschen Geherelite mit Dick Gnauck einer der wichtigsten Leistungsträger der Sangerhäuser. Gnauck besteigt in Nepal gerade ein paar 6000ter Gipfel – zur Erholung von einer anstrengenden Saison gewissermaßen.
Beim Wettkampf am Wochenende trumpften die ASV-Geher trotz allem mit guten Leistungen auf. So siegte über die 5 Kilometer einmal mehr Kathrin Schulze (29). Sie absolvierte die Distanz in 25:00 Minuten glatt. Steffen Borsch (35), der bei den Deutschen Meisterschaften wegen einer Magenverstimmung noch aufgeben musste, war wieder ganz der Alte und legte über die 10 Kilometer sein „normales“ Tempo vor und siegte am Ende in 44:55,9 Minuten. Den dritten Sieg für die Farben des ASV steuerte überraschend Teamchef Udo Schaeffer (60) bei, der nach langer Verletzungspause über die 10  Kilometer antrat und mit 59:44,6 Minuten gewann. Einen zweiten Platz steuerte zur ASV-Bilanz Martin Gebauer (30) bei, der in 56:25,3 Minuten über 10 Kilometer Zweiter wurde. Schließlich trugen Paulin (14) und Rica Ditten (45) ihr Scherflein zum insgesamt guten Ergebnis der Sangerhäuser Geher bei. Einen 3. Platz über die 3 Kilometer (19:29,8 Minuten)
gab es für Paulin und
einen 2. Platz für Rica Ditten über die 5 Kilometer (32:53,7 Minuten). Beide werden übrigens von Dick Gnauck trainiert.
Der Schlussspurt des ASV-Geherteams war am Ende nicht ganz erfolgreich. In der Schlusstabelle der Deutschlandliga belegte das „Schrumpfteam“, wie es Schaeffer bezeichnete, einen vierten Platz konnte sich aber des Angriffs der der Geher vom SV Halle erwehren, die in der Schlussrechnung auf Platz 5 einkamen. Die haushohen Favoriten vom SC Potsdam lagen klar vorn vor den in diesem Jahr überraschend stark agierenden Sportlern der LG Vogtland, die die Polizisten vom PSV Berlin auf den 3. Platz verwiesen.
Am 13. November wird es beim Thüringer Hallen-Meeting wieder um Punkte im Deutschen Geher-Pokal und um Punkte im Liga-Pokal gehen – aber schon für 2011. Beim Hallen- Gehen wird aus jetziger Sicht auch das ASV-Team wieder komplett sein. Neben Dick Gnauck wird auch Mario Kerber nach einer längeren Wettkampfpause wieder mit im Team sein.

Peter Lindner / 14.10.2010
Teamchef Udo Schaeffer
Hartmut Bonneß, Dick Gnauck, Kathrin Schulze und Steffen Borsch (von links) holten im Wettkampfjahr einige Siege und Medaillen für den ASV.
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Leichtathletik:
 
ASV-Leichtathleten im Trainingslager
Die Herbstferien nutzte ein Teil der ASV-Nachwuchstalente für das Training. In einem zweitägigen Trainingslager im Sport- und Freizeitzentrum Rottleberode leitete Sangerhausens Trainerlegende Karl Heinz Lier das Training in den Wurfdisziplinen wie Speerwurf und Diskus. Ansonsten stehen derzeit Ausdauer- und Crossläufe auf dem Programm.
 
Peter Lindner / 25.10.2010
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Bei ASV-Sportfete über schnellen Parcours
 
Die Sporthalle Südwest bebte beim traditionellen Wetteifern unterm Hallendach.

Bei der traditionellen Sport- und Spielfete des Athletischen Sportvereins Sangerhausen (ASV) bebte wieder einmal die Halle. Rund 100 Jungen und Mädchen aus den Nachwuchsbereichen des ASV wetteifern in jedem Jahr um Siege und Medaillen. Wie in jedem Jahr hatte ASV- Sportkoordinator Jan Müller wieder einen schnellen Hindernis- Parcours aufbauen lassen. So ziemlich alle Elemente des Trainings – ob aus Leichtathletik, Ringen, Turnen oder den Kampfsportarten Karate oder Ju Jutsu  – waren eingebaut und mussten schnell überwunden werden.
Angespornt von Sportkameraden, Eltern, Großeltern und Geschwistern gingen die Jungen und Mädchen auf den nicht leichten aber schnellen Kurs. Die Jüngsten ASV-Sportler waren gerade einmal drei Jahre alt. Über den Parcours gingen auch behinderte Kinder, die im ASV regelmäßig Sport treiben.
„Bei uns wird niemand ausgegrenzt“, sagt ASV-Chef Klaus-Dieter Schmidt, der die Sport- und Spielfete auch moderierte.
Riesenjubel bei den Leichtathleten, die am Ende den Sieg in der Teamwertung sicher einfuhren vor den Knirpsen vom Turnclub und den Karatekas. Auf dem 4. Platz landeten die Ringer vor den Volleyballern. Im letzten Jahr waren die Leichtathleten noch auf dem zweiten Platz gelandet – hinter den Turnzwergen.  In der Abteilungswertung geht nicht übrigens nicht unbedingt nach den eingefahrenen Siegen, sondern nach der Anzahl der Starter, die mit einer Summe X multipliziert wird. Daraus ergibt sich dann die Prämien- Summe, die für die Abteilungen bereitgestellt werden.
Die meisten sportlichsten Jungen und Mädchen stellte in diesem demnach mit Abstand die Abteilung Leichtathletik. Auch auf den Medaillenrängen wechselten sich die Leichtathleten mit den Kampfsportlern und den Turnzwergen ab, die vor allem in den unteren Altersklassen punkteten. Für
Jan Müller und Klaus-Dieter Schmidt steht fest: „Diese Tradition der Sport- und Spielfete gilt es zu erhalten“. Und so wird auch im nächsten Jahr die ASV-Fete die kleine Sporthalle wieder tüchtig „zum beben bringen“.
 
Peter Lindner / 08.11.2010
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Leichtathletik:
 
Schatz Umwelt GmbH unterstützt ASV-Talente
Ralf Schatz, Chef des Unternehmens Umwelt GmbH mit Sitz in Brücken und Sangerhausen (auf dem Foto links), stieg jetzt bei den Leichtathleten des ASV Sangerhausen als Sponsor ein. Als sportinteressierter Mensch  -Schatz spielt Golf - habe er seit Jahren den Aufschwung beobachtet, den die Leichtathletik in Sangerhausen erreicht habe. „Solche Talente müssen unterstützt werden“, so Schatz, der nun neben der Volksbank Sangerhausen und anderen Einrichtungen die Sangerhäuser Talenteschmiede unterstützt.  Rechtzeitig zum Beginn der Crosssaison spendierte Ralf Schatz dem Leichtathletik-Team einen Satz wetterfeste Rainsweats. Schatz übergab die Sportbekleidung am Mittwoch beim Training. Im Leistungsstützpunkt Leichtathletik trainieren derzeit mehr als 40 Talente zwischen sieben und 16 Jahren. Training ist immer mittwochs und freitags von 15.30 bis 17.00 Uhr.

Peter Lindner / 08.11.2010
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Leichtathletik:
Till Blättermann wird Anhalt-Meister
 
Stendal – ASV-Talent Till Blättermann (Foto) verteidigte am Samstag bei den Anhalt-Meisterschaften im altmärkischen Stendal seinen Vorjahrestitel im Sprint. Über die 50 Meter lief der Achtjährige 8,20 Sekunden. Im Weitsprung reichten 3,64 Meter für den zweiten Platz und den Vize-Meistertitel. Ein Sprung nahe an der 4-Meter-Grenze war vom Kampfgericht als ungültig erklärt worden. Ein Protest der Sangerhäuser wurde abgewiesen.
Blättermann gilt in der Leichtathletikszene im Nachwuchsbereich als viel versprechendes Talent im Sprint/Sprungbereich und hatte sich in diesem Jahr schon mehrfach Bezirksmeistertitel in seiner Altersklasse gesichert (die Mitteldeutsche Zeitung berichtete).

Peter Lindner / 08.11.2010
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Leichtathletik:
 
Sluka holt Gold beim Herbstcross
 
Zweimal Silber, dreimal Bronze. ASV-Aufgebot kommt nur langsam in Tritt.
Halle – Pechvogel Robert Messerschmidt. Eine Wurzel wurde zum Stolperstein und ein Sturz verhinderte eine Medaille bei der Landesmeisterschaft am Wochenende in den halleschen Brandbergen. Anstatt der Medaille brachte der 13-jährige ASV- Langstreckenspezialist nur einen angeschwollenen Knöchel mit nach Hause – und einen 6. Platz. Ähnlich erging es seiner 14-jährigen Mannschaftskameradin Jette Schönemann, die über den schwierigen vom Dauerregen aufgeweichten Kurs rund um das Werferzentrum nicht so richtig in Tritt kam und am Ende 8. wurde.  
Ein ähnliches Bild bei den Schülerinnen B (Ak 12/13). Josefine Schmeichel, Jennifer Kunze, Nicole Flechs und Luisa Völkel gaben ihr Bestes kamen in der Mannschaftswertung deshalb noch auf einen dritten Platz. Allerdings fehlten mit Anne-Katrin Schulze und Alexandra Jankowski zwei Athletinnen, die ihre Stärken auch auf der längeren Distanz haben.
Silber in der Teamwertung holten Saskia Trillhase, Lena Burk und Zoe Wilke (Ak 10/11). Lena Burk freute sich über die
Bronzemedaille. Dagegen haderte Saskia Trillhase mit ihrer Platzierung, die wieder einmal mit Platz vier an einer Medaille haarscharf vorbeischrammte, einen 4. Platz holte sich überraschend auch Zoe Wilke, die von Hause aus eigentlich Sprinterin ist.  
Bei den Jungen war Maximilian Sluka über die Crossrunde (1,2 Kilometer) wieder einmal das Maß aller Dinge. Bei den Schülern der Ak 10 holte er überlegen Gold und legte mit seinem 1. Platz die Grundlage für die Silbermedaille in der
Teamwertung mit Max Franke und Hannes Kabel. Der hatte nicht den besten Tag sowie einen Sturz  zu verkraften und  so fiel der erwartete Zweikampf mit Sluka am Samstag aus. Der Zehn-Jährige konstatierte: „Ich bin wahrscheinlich doch über die längeren Strecken besser“. Das Team Sangerhausen II mit Benjamin Oertel, Jan Swoboda und Adrian Reising kam überraschend auf einen 5. Platz.   
Insgeheim hatten auch die Jungen der Ak 8/9 mit einer Mannschaftsmedaille gerechnet. In der Schlussabrechnung wurde es  in der Teamwertung ein guter 4. Platz über den sich Robert Rausch, Adrian Sauer und der erst sechsjährige Enrico Brodatzki freuen konnten. Rausch sicherte sich immerhin die Bronzemedaille in der Einzelwertung. Für einen Sprinter eine tolle Platzierung. Die drei ganz jungen ASV-Damen (Ak 7 und 8) Luisa Reising, Leonie Franke und Celina Deyda landeten im Team auf Platz 7.
Die Männer. Sie mussten nach Ausfällen von Enrico Heidenreich und Christian Bombek ohne eine Medaillenchance in der Mannschaftswertung an den Start. Bei
den Bezirksmeisterschaften im Cross hatten sie noch überraschend eine Medaille geholt. Trotz allem schlugen sich Daniel Franke und Georg Rausch im starken Starterfeld mit Platz 13 und 16 über die 5,1 Kilometer recht gut.  
 
Peter Lindner / 08.11.2010
Zoe Wilke, Lena Burk und Saskia Trillhase (von links) freuen sich über Silber in der Teamwertung.
Start über 2,1 Kilometer. Das ASV-Trio Schmeichel, Kunze und Völkel holt Bronze.
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Leichtathletik:
 
Hannes Kabel siegt mit neuem Landesrekord
Nach seinem Gesamtsieg in Leipzig über drei Kilometer und dem Gewinn des Pokals der Stadtwerke (die MZ berichtete) lieferte ASV-Läufertalent Hannes Kabel (Foto) seinen zweiten Streich ab. Der zehnjährige Holdenstedter siegte am Sonntag beim traditionsreichen Harzlauf in Thale und markierte mit seiner Zeit auch gleich einen neuen Landesrekord.  
Für die drei Kilometer lange Strecke benötigte das Nachwuchstalent des Athletischen Sportvereins Sangerhausen (ASV) 11:00 Minuten glatt. Den Landesrekord in Sachsen-Anhalt über drei Kilometer hielt bislang André Tholotowski vom SV Kali Wolmirstedt, der 1996 den Rekord mit 11:32 Minuten in Magdeburg aufgestellt hatte. Kabel hatte bei einem Start in Hamburg kürzlich bereits die Rekordmarke in seiner Alterklasse über die zwei Kilometer pulverisiert. Hannes Kabel gilt als großes Talent über die längeren
Strecken und wird sich am 13. November einem Eignungstest für den Besuch der Sportschule Halle unterziehen. Zuvor wird es am Samstag ein spannendes Duell mit Maximilian Sluka beim Herbstcross in Halle geben. Dort starten beide über eine Runde, das entspricht einer Distanz von etwas 1,2 Kilometer.
 
Peter Lindner / 10.11.2010
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Leichtathletk:
 
Jennifer Kunze „fliegt“ auf Rekordweite
 
Mini-Team des ASV setzt sich beim Hallen-Meeting in Erfurt groß in Szene.
Erfurt – Der Auftakt für die Hallensaison ist gelungen. Beim traditionellen Hallen-Meeting in der Leichtathletikhalle am Erfurter Steigerwald-Stadion holte ein ASV-Quartett insgesamt dreimal Gold und zweimal Silber. Allein auf das Konto von Jennifer Kunze (w12) kommen drei erste Plätze. So siegte das Ausnahmetalent vom ASV im Kugelstoßen mit 9,75 Meter. Einen neuen persönlichen Rekord markierte Kunze im Sprint über die 60 Meter in 8,28 Sekunden. Und dann der Weitsprung! Recht unzufrieden schaute Jennifer Kunze noch nach dem ersten Sprung über 4,80 Meter an die Anzeigetafel. Da hatte sich die hoch aufgewachsene Athletin mehr vorgestellt. Erst 5,19 Meter. Dann ein Raunen in der Halle, als das ASV-Mädchen mit 5,23 Meter den Landesrekord Sachsen- Anhalt (bislang 5,21 Meter) übertraf. Kaum war der Jubel im Hallenrund verklungen, flog Jennifer Kunze praktisch mit dem Startschuss für die 3000 Meter der Geher auf unglaubliche 5,30 Meter. Innerhalb eines Wettkampfs zweimal den Landesrekord, den hielten bislang Melanie Schönfeld (TSG Wittenberg) und Francés Hadam (SC Magdeburg), das zeigt von einer ansprechenden Form zu Beginn der Hallensaison. Das findet auch ASV-Trainer Uli Seifert: „Nicht schlecht für den Anfang“.
Jubel beim ASV- Anhang auch über die Leistung von Zoe Wilke. Die schlanke
Sprinterin (w10) zeigte sich ebenfalls gut aufgelegt und  holte sich im 50- Meter-Sprint einen sicheren zweiten Platz, nur knapp geschlagen von  Leonie Schneider vom Erfurter LAC. Wilke freute sich vor allem über die neue persönliche Bestzeit von 7,70 Sekunden. „Die Bezirksmeisterschaften können kommen“, so Zoe, die ihren Bezirksmeistertitel im Sprint verteidigen möchte. Eigentlich als „Fankurve“ für ihre Freundin Zoe mit nach Erfurt gereist, hielt es die kleine Lena Burk (w10) nicht auf den Zuschauerrängen. Sie zog kurzerhand die mitgebrachten Spikes an und rannte im Sprint auf Platz 9, das Finale nur knapp verpasst. Dafür gab´s für sie eine neue persönliche Bestzeit von 8,20 Sekunden. Auch auf ihrer Spezialstrecke, den 800 Metern lieferte Burk eine gute Zeit ab: 2:55,60. In ihrem Zeitlauf wurde sie Zweite, in der Schlussabrechnung 8.
Peter Seifert (männliche Jugend B) ging gegen starke Thüringer Konkurrenz über die Hallenrunde (200 Meter) an den Start. Da der Schollschüler seinen Zeitlauf sicher in 24,29 Sekunden gewann, musste er noch etwas warten, ob es für einen Medaillenplatz reicht. Am Ende war nur der mehrfache Thüringer Landesmeister Konstantin Schönfelder (Creaton Großengottern) einen Hauch (24,23 Sekunden) schneller. Silber für Seifert, der ebenfalls noch
einmal Hallenluft vor den Bezirksmeisterschaften im Dezember schnuppern wollte. Seine Zeit bedeuten übrigens neue Bestzeit unterm Hallendach.
 
Peter Lindner / 15.11.2010
Jennifer Kunze bei ihrem „Flug“ zum neuen Landesrekord.
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Leichtathletik:
 
ASV-Geherteam räumt in Erfurt ab
 
Viermal Gold, zweimal Silber und zweimal Bronze beim Hallen-Meeting. Mario Kerber meldet sich mit einem ersten Platz zurück.
Erfurt – Mit viermal Gold, zweimal Silber und zweimal Bronze trumpfte das ASV-Geherteam am Wochenende in der Sporthalle am Steigerwaldstadion mit guten Ergebnissen auf. Bis auf Martin Gebauer (30) waren alle ASV-Geher an Deck und auch Mario Kerber (45) meldete sich nach langer Pause wieder auf der Kunsstoffbahn zurück. Mit einem Sieg über die 3000 Meter (15:53,34 Minuten). Der Augsburger Horst Kiepert hatte als Zweiter nie eine Chance, an den ASV-Mann heranzukommen.
Eindrucksvoll fuhr auch Kathrin Schulze (30) über die 3000 Meter einen Sieg ein. Zudem legte die auch für den IAC Pharmador Innsbruck startende Sangerhäuserin mit 14:56,50 Minuten eine tolle Zeit vor. Schulze war nach langer Nachtfahrt mit dem Zug praktisch gleich an den Start gegangen – und
gewann. Das dritte Gold für den ASV holte Steffen Borsch (33), der sich ebenfalls über die 3000 Meter in 13:59,54 Minuten durchsetzte. Und schließlich Dick Gnauck. Der mehrfache Welt-, Europa- und Deutsche Meister gewann das Verfolgungsrennen. Hier holte sich Kathrin Schulze noch eine Silberne ab und Borsch kam bei der Verfolgung auf einen dritten Rang.
Die gute Bilanz der ASV-Geher vervollständigten Rica Ditten (44) und Paulin Ditten (14). Während Mama Ditten in ihrer Alterklasse Silber über die 3000 Meter holte, kam Nachwuchshoffnung und Tochter Paulin über die 2000 Meter auf einen guten 3. Platz. Darüber freute sich auch Dick Gnauck, der beide trainiert. Gnauck: „Besonders wertvoll die neue Bestzeit von Paulin“. Eine 12:06,24 sei die 14-Jährige noch nie gegangen.
Nach den Geher-Wettkämpfen wurden die Besten in der Wertung um den Deutschen Geherpokal geehrt. Hier belegte das ASV-Geherteam I den 4. Platz. Konnte sich demnach wieder unter den Top Fünf  in Deutschland behaupten. Ein 3. Platz 2009, ein 2. Platz 2008 belegen die Kontinuität der Leistungen. Seriensieger SC Potsdam ließ sich auch in diesem Jahr nicht den Gesamtsieg nehmen.  
Bildtext: Siegte wie sie wollte: Kathrin Schulze kurz nach dem Start (mitte).
 
Peter Lindner / 15.11.2010
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Silber für Rica und Bronze für Paulin Ditten. Schnelle Mutter und schnelle Tochter.
Leichtathletik:
Rosenhotel übernimmt Sportlerpatenschaft
 
Das Sangerhäuser Rosenhotel hat die Sportlerpatenschaft für das Geherteam des Athletischen Sportvereins Sangerhausen (ASV) übernommen. Am Samstag hatte das Management des Hotels zu einem kleinen Empfang (Foto) in die Lobby des Hauses eingeladen und die Patenschaft für die ASV-Geher per Urkunde besiegelt. Hotel-Chefin Katrin Scharfe übergab das Patenschaftszertifikat und gleichzeitig einen Satz Sportbekleidung. Udo Michael, der in der Stadtverwaltung u.a. für den Sport zuständig ist, begrüßte die Entscheidung des Hotel-Managements. „Unsere Sportler können jede Unterstützung gebrauchen“. Das sei auch wichtig für die Außendarstellung der Stadt in den Arenen des Landes. Dadurch sei die Rosenstadt immer und überall präsent.
Das Geherteam des ASV war am Samstag gerade von einem erfolgreichen Wettkampf in Erfurt zurückgekommen und hatte im Rosenhotel Station gemacht.
 
Peter Lindner / 15.11.2010
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Leichtathletik:
 
ASV-Leichtathleten sagen Dankeschön
Die Abteilung Leichtathletik des Athletischen Sportvereins Sangerhausen (ASV) haben sich mit einem ganz besonderen Souvenir beim Vorstand der Volksbank Sangerhausen bedankt. Mit einem Trikot, einer Goldmedaille und einer kleinen Jahresbilanz ehrten die ASV-Nachwuchsathleten die Genossenschaftsbank für ihr jahrelanges Engagement und die gezielte Unterstützung der leichtathletischen Talente.
Carmen Claus und Jürgen Werner (Foto) nahmen das „etwas andere“ Dankeschön entgegen und signalisierten weitere Unterstützung. „Wir unterstützen die Leichtathleten gern, da können wir etwas für den Nachwuchssport tun“, so Claus und Werner gleichlautend. Zur Bilanz des Sportjahres gehören u.a. zwölf Landesmeistertitel sowie mehr als 20 Bezirksmeistertitel und hunderte Medaillen bei Wettkämpfen im Land Sachsen- Anhalt und darüber hinaus.

Peter Lindner / 17.11.2010
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Leichtathletik:
 
Rausch und Bombach holen Silber und Bronze
Halle – Mit nur zwei Sportlern hatten sich die Leichtathleten des Athletischen Sportvereins Sangerhausen (ASV) in die Starterlisten der offenen Stadthallenmeisterschaften Leipzig eingetragen, die am Wochenende über die Bühne gingen. Mangels freier Hallen-Kapazitäten in der Messestadt wurden die Meisterschaften in der halleschen Brandberge-Sporthalle durchgeführt.
Mit Christian Bombek (li.) und Georg Rausch (Foto) gingen zwei ASV-Athleten aus dem Männerbereich an den Start. Bombek (20) holte im 60-Metersprint (7,67 sek.) Bronze und war auch über die 200 Meter (24,43 sek.) mit einem dritten Rang „voll zufrieden.  Rausch (35), der „aus Spaß an der Freude an solchen Wettkämpfen teilnimmt, agiert beim ASV als Übungsleiter für den leichtathletischen Nachwuchs und hat gerade seine Qualifikation erfolgreich abgeschlossen. Rausch freute sich über gute Zeiten und zweimal Silber. Georg Rausch hatte sich für die 200 Meter eine Zeit unter 30
Sekunden angepeilt und freute sich dann über eine Zeit von 28,84 sek. Die 60 Meter hatte Rausch in 8,68 Sekunden absolviert.  
Die Nachwuchstalente des ASV bereiten sich derzeit auf die Hallen-Bezirksmeisterschaften vor, die am 11. und 12. Dezember in Halle stattfinden.
 
Peter Lindner / 24.11.2010
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ASV-Talente räumen in Hessen ab
 
Auftakt nach Maß für Hallensaison. Jennifer Kunze holt in Melsungen einen Meeting-Rekord und gleich zwei Pokale.
Melsungen – Gleich zwei Pokale für Top-Leistungen holte sich ASV-Talent Jennifer Kunze in Melsungen (Regierungsbezirk Kassel) am Wochenende beim III. Friedrich-Stracke- Gedächtniswettkampf. Der ASV war einer Einladung des MT 1861 Melsungen  gefolgt, die Alwin Wagner ausgesprochen hatte. Wagner hatte sich 1984 als fünffacher Deutscher Meister im Diskuswerfen für die Olympischen Spiele in Los Angeles qualifiziert und war dort Sechster geworden. Bei MT Melsungen betreut Wagner u.a. erfolgreiche leichtathletische Talente aus Nordhessen. Auf die ASV-Talente war Alwin Wagner bei Wettkämpfen in Erfurt aufmerksam geworden.   
Den Wettkampf in der Melsunger Stadtsporthalle, übrigens eine Zweifelder-Halle mit Weitsprunggrube, von der man in Sangerhausen und Umgebung nur träumen kann, nutzten Michelle Audehm, Jennifer Kunze, Maxie Lindner, Josefine Schmeichel, Anne Katrin Schulze und Zoe Wilke als Vorbereitung für die Hallen-Bezirksmeisterschaften, die am 11. und 12. Dezember in der halleschen Brandberge-Halle über die Bühne gehen werden. Der Wettkampf in Melsungen war für Schülerinnen/Schüler A und B ausgeschrieben. Im
Dreikampf (Sprint, Kugel, Weitsprung) sowie im Rundenlauf sowie beim Staffelwettbewerb 4x1 Runde stellten sich die ASV-Mädchen der starken hessischen Konkurrenz. Der Ausflug an die Fulda hat sich gelohnt.
Jennifer Kunze stellte mit herausragenden 1524 Punkten einen neuen Meeting-Rekord auf und verbesserte die bisherige Bestmarke um sage und schreibe 123 Zähler. Wagner: „Ein absolutes Spitzenergebnis in Deutschland. Die Einzelleistungen: Sprint 7,37 Sekunden, 5,17 Meter im Weitsprung und überragende 10,23 Meter im Kugelstoßen
(persönliche Bestleistung). Gut aufgelegt zeigte sich auch Josefine Schmeichel. 1330 Punkte kamen auf ihrem Dreikampfkonto zusammen und so sicherte sie sich hinter Vereinskameradin Kunze Platz zwei mit 7,65 Sekunden im Sprint, 8,63 Meter im Kugelstoßen (persönliche Bestleistung) und 4,36 Meter (persönliche Bestleistung) im Weitsprung. Damit war der Doppelerfolg perfekt. Dritte im Bunde der B- Schülerinnen war Anne Katrin Schulze (13). In ihrer Alterklasse (Ak) kämpfte sich die Roßlaerin auf Platz zwei im Dreikampf. Auch ihre Ergebnisse können zu Saisonbeginn sehen lassen: Sprint 7,83, Kugel 7,42 Weitsprung 4,36. Durchweg neue persönliche Bestleistungen. Mit neuer persönlicher Bestleistung im Kugelstoßen (7,74 Meter) und  einer Sprintzeit von 7,96 Sekunden lag Maxie Lindner nach zwei Disziplinen noch aussichtreich auf Platz drei ihrer Ak. Scharfrichter wurde
der Weitsprung. Hier brachte die 14-Jährige mit 3,79 Meter nur einen halbwegs ansehnlichen Versuch aufs Brett. Sie landete auf Platz vier gerade einmal 28 Punkte von einem möglichen Medaillenplatz entfernt.
Mit Zoe Wilke (10) und Michelle Audehm (11) waren zwei ASV-Talente mit nach Melsungen gereist, um für die Trainer Aufschluss über künftige Staffelplätze zu erhalten. Beide machten ihre Sache sehr gut und schlugen sich gegen ihre älteren Konkurrentinnen prächtig. Im vereinsinternen Sprintvergleich hatte sich Zoe Wilke (8,01 sek.) gegenüber Michelle Audehm mit 8,28 sek. knapp durchgesetzt und durfte im erfolgsverwöhnten Staffel-Quartett der blauen Blitze starten. Die ASV-Staffel-Mächen siegten souverän und verwiesen die Melsunger Staffeln deutlich auf die Plätze 2 und 3. Michelle Audehm und Maxie Lindner erhielten eine Einladung einer gemischten Staffel mit Franziska Müller und Margarete Puhl aus Hessen zu starten und holten mit den jungen Damen vom Tuspo Borken und SV Altmorschen einen ersten Platz bei den 14-Jährigen.
Beim Wettbewerb über die 5 bzw. 6 Runden siegten die ASV-Mädchen im Doppelpack: Schmeichel vor Kunze (Ak 12), hier liefen Zoe Wilke und Michelle Audehm auf Platz 5 und 6. In der Ak 13 siegte Anne Schulze und in der Ak 14 wurde Lindner Zweite.
 
Peter Lindner / 02.12.2010
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Die sechs jungen ASV-Damen ließen sich mit dem Olympia-Sechsten von 1984 und mehrfachen Deutschen Meister im Diskuswerfen, Alwin Wagner gern fotografieren.
Leichtathletik:
 
Steffen Borsch wechselt nach Köthen
Steffen Borsch wechselt vom Athletischen Sportverein Sangerhausen (ASV) zu seinem einstigen Heimatverein FSV Köthen. Ab 1. Januar 2011 wird der bisherige ASV-Geher Steffen Borsch (35) wieder für den Freizeit-Sportverein Köthen starten. Die Abteilung Leichtathletik hat das Startrecht für Borsch, der in Köthen wohnt,  an seinen früheren Verein nach Antrag übertragen. Borsch (Foto) war vor rund drei Jahren mit mehreren Gehern zum ASV gestoßen und hatte für den Sangerhäuser Verein mehrere Bezirksmeistertitel, Mitteldeutsche Meistertitel, Deutsche Meistertitel sowie Europameistertitel erkämpft. In seiner Alterklasse gehört Bosch zu den erfolgreichsten deutschen Gehern.
Einen weiteren Startrechtswechsel vollzieht Uwe Tolle. Der Berliner hatte ebenfalls einen Wechsel zu einem anderen Verein beantragt, dem auch stattgegeben wurde.

Peter Lindner / 06.12.2010
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Leichtathletik:
 
ASV-Geher in Bestenliste präsent
 
Geherteam gleich neunmal mit Spitzenleistungen beim DLV gelistet
Das Geherteam des Athletischen Sportvereins Sangerhausen (ASV) ist gleich neunmal in der Bestenliste des Deutschen Leichtathletikverbandes (DLV) vertreten. So führt die Bestenliste über die 10.000 Meter Bahngehen in seiner Altersklasse (Ak) Steffen Borsch an. Seine Leistung steht dort mit 48:17,32 Minuten zu Buche. Dick Gnauck (45) führt die Liste der Top Ten mit 51:56,70 Minuten an. Im 20-Kilometer- Straßengehen bestimmen ebenfalls Geher des ASV das Leistungsniveau. So t6rug sich Gnauck hier mit einer Zeit von 1:41,46 Stunden ein. Borsch setzte sich mit 1:41,56 Stunden an die Spitze in seiner Ak. Auch im Mannschaftsgehen über die 20 Kilometer liegen Gnauck, Borsch und Uwe Tolle vorn. Sie hatten sich den Meistertitel in 5:26,41 Stunden gesichert.
Über die Marathondistanz von 50 Kilometer brauchte der mehrfache Welt- und Europameister Dick Gnauck 4:33,14 Stunden und führt damit die deutsche Bestenliste an.
Bei den Frauen liegt ASV-Starterin Kathrin Schulze (29) klar vorn. Schulze, die in diesem Jahr auch Österreichische Staatsmeisterin wurde, liegt im 5.000 Meter Bahngehen mit 24:10,37 Minuten ganz vorn. Über die 10 Kilometer Straßengehen blieb Kathrin Schule mit 51:18, 00 klar unter einer Stunde und ganz vorn in der Bestenliste und auch über die Distanz von 20 Kilometern im Straßengehen sicherte sich die Bühnenbildnerin mit 1:47,23 Stunden die Spitzenzeit in Deutschland. Das Sangerhäuser Rosenhotel hatte im November mit dem ASV-Geherteam eine Sportlerpatenschaft abgeschlossen und wird das Team künftig unterstützen.
 
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Will im nächsten Jahr an die guten Ergebnisse des Sportjahres 2010 anknüpfen: Das ASV-Geherteam.
Leichtathletik:
 
Kathrin Schulze für „Goldenen Emil" nominiert

Österreichischer Leichtathletikverband setzt ASV- Geherin auf die Kandidatenliste zur Sportlerin des Jahres.

 
Wien/Sangerhausen – Der Österreichische Leichtathletikverband (ÖLV) hat Kathrin Schulze (29) für die Wahl der Sportler des Jahres nominiert. Schulze, die eine Doppelstartberechtigung für Österreich und Deutschland hat, war in diesem Jahr Österreichische Staatsmeisterin über die 20 Kilometer Straßengehen geworden und hatte zudem einen neuen Landesrekord markiert. Der steht für die 20 Kilometer bei 1:46,31 Stunden. Die beiden Sieger bei Männern und Frauen werden mit dem „Goldenen Emil ausgezeichnet. Diese Trophäe ist ein nach der tschechischen Lauflegende Emil Zatopek benannter vergoldeter Adidas-Schuh. Für den
Leichtathleten des Jahres wurden vom Verband der Alpen- Republik insgesamt 19 Sportlerinnen und Sportler ausgewählt.  Dazu kommen zehn Nachwuchsleichtathleten.
Im Geherteam des Athletischen Sportvereins (ASV) Sangerhausen wurde die Nachricht aus Österreich begeistert
aufgenommen. ASV-Geherteamchef
Udo Schaeffer: „Mir fehlen die Worte.  Das sei ein neuer Anreiz für die „Edelamateurin, wie Schaeffer Kathrin Schulze bezeichnete.
Gegenwärtig bereitet sich Kathrin Schulze auf den Europacup der Leichtathleten vor, der im Mai in Olaho (Portugal) stattfindet. Derzeit „schruppe sie trotz des miserablen Wetters und des Vollzeitjobs als Bühnenbildnerin am Theater in Luzern Kilometer um Kilometer - so um die 100 Kilometer die Woche - und arbeite an der Technik. Der ÖLV hat die deutsche ASV-Sportlerin mit der Doppelstaatsbürgerschaft für das Team schon fest nominiert.
Beim Regionalen Hallen-Meeting kürzlich in Erfurt hatte Schulze klar über die 3000 Meter Bahngehen gesiegt. Ihre Siegerzeit von 14:56,50 Minuten konnte sich sehen lassen. Die derzeit in Innsbruck lebende ASV-Geherin startet auch für den dortigen IAC Pharmador.
Peter Lindner / 08.12.2010
Hartmut Bonneß (links) und Dick Gnauck vom ASV- Geherteam werten mit Kathrin Schulze den Wettkampf in Erfurt aus.
Der Wettkampf beim Regionalen Hallen-Meeting in Erfurt gehörte schon zur Vorbereitung auf die Teilnahme am Europa-Cup in Portugal.
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Leichtathletik:
 
Spannendes Duell bei Meisterschaft
 
ASV-Talente holen bei der Bezirksmeisterschaft insgesamt 27 Medaillen und beenden ein erfolgreiches Sportjahr.
Das Duell zwischen ASV-Ausnahmetalent Jennifer Kunze und Celina Wanzek (beide w12) vom 1. LAC Dessau beherrschte am Wochenende das Hallenrund in der Brandbergehalle. Konnte Kunze während der Freiluftsaison die Angriffe der Dessauerin noch erfolgreich abwehren, so nahm die ASV- Starterin diesmal verblüfft zur Kenntnis, dass sie ihre Meisterkrone im Sprint und im Weitsprung losgeworden ist. Trotz ihrer Top-Ergebnisse: Wanzek war zweimal einen Kick besser. Jennifer Kunze trug ihre Niederlagen gegen die Dessauerin, die inzwischen am Magdeburger Sportgymnasium trainiert, mit Fassung. „Das wird mir helfen, noch besser an meiner Technik zu arbeiten, sagte die 12- Jährige nach dem Wettkampf entspannt.
Unterm Meisterschaftsstrich Strich blieb Jennifer Kunze mit zweimal Gold im Hochsprung (1,48 Meter) und Kugelstoßen (neue Bestweite von 10,37 Meter) und ihren zwei
Silbermedaillen (Sprint, Weitsprung) sowie der Bronzemedaille in der Staffel mit eine der erfolgreichsten Athletinnen der Meisterschaften.
Einen kompletten Medaillensatz (Gold, Silber, Bronze) brachte Peter Seifert aus Halle mit. Dabei verbesserte Seifert seine 400-Meter-Zeit nahezu um ein ganze Sekunde. Und auch Till Blättermann holte sich eine vollständige Medaillensammlung. Für Spannung an der Weitsprunggrube sorgten Robert Rausch und Adrian Sauer. Erst mit dem letzten Sprung hatte sich der Hallenser Nick Schmidt mit einem Satz von 4,17 Meter den Meistertitel geholt. Rausch und Sauer freuten sich über Silber und Bronze sowie die Weiten: 4,15 und 4,04 Meter! Die ASV-Trainer registrierten vor allem bei den Sprints Niederlagen ihrer Schützlinge (Blättermann, Rausch) erst kurz vor dem Zielstrich. Das dürfte ein wichtiger Hinweis sein, das Training im Ausdauerbereich zu verbessern.
Die Meisterkrone bei den jungen Damen der Alterklasse 10 holte sich souverän Zoe Wilke, die mit 7,71 Sekunden nur eine Hundertstel über ihrem persönlichen Rekord blieb. Und auch Maximilian Sluka (10) machte mit einer Goldenen von sich reden. Allerdings nicht in seiner Paradedisziplin, dem 1000- Meter-Lauf, sondern im Hochsprung. Dort siegte der Sportschüler mit 1,31 Meter. Über die 1000 Meter war Sluka eigentlich als Favorit gehandelt worden, verschlief dann den Endspurt und wurde Zweiter. Bronze sicherte sich ASV- Läufertalent Hannes Kabel, der ein beherztes Rennen lief. Wie auch Max Franke (11), der sich ebenfalls Silber über die 1000 Meter holte. Dafür gab’s ein dickes Lob vom Landestrainer Wolfgang Thier.
Die Staffeln. Mit acht Staffelteams war der ASV am Start. Silber gab’s für die Schülerinnen A (Kathleen Pätzold, Alexandra Jankowski, Jette Schönemann, Maxie Lindner), Bronze für die
Staffel Schülerinnen B (Anne Schulze, Michelle Audehm, Josefine Schmeichel, Jennifer Kunze). Bronze gab es zudem
für die C-Schülerstaffel (Hannes Kabel, Maximian Sluka, Justin Strahl, Mark Poplow) sowie für die das Staffelteam der Schüler D mit Till Blättermann, Adrian sauer, Robin Richter und Robert Rausch. Erstmals im Einsatz für den ASV eine Jungenstaffel der Schüler B mit Robert Messerschmidt, Carlo Pfeiffer, Leonard Kaiser und Jonathan Bellmer. Wie die A-Mädchen kommen Jungen alle aus dem Geschwister-Scholl- Gymnasium. Das spricht für die gute Kooperation ASV- Gymnasium.
Eine erste Analyse der Meisterschaften aus Trainersicht: Mit 27 Medaillen (zehn mehr als im Vorjahr) fiel der die Meisterschaft so erfolgreich wie noch nie aus. Zwar gab es mit sieben Meistertiteln vier weniger als im Vorjahr, dafür meldeten die ASV-Talente mit elf (!) Vizemeistertiteln bereits eine Anwartschaft auf künftige Titel an. ASV-Übungsleiter Stefan Reinicke: „Ein Erfolg auf ganzer Linie, wenn man bedenkt, dass wir die Meisterschaften aus dem Training heraus wahr genommen haben.

Zahlenspiegel
 
Die Medaillengewinner des ASV:
 
Gold holten Jennifer Kunze (Hochsprung, Kugelstoßen), Steffen Borsch 3000 Meter Gehen), Zoe Wilke (Sprint), Till Blättermann (Weitsprung), Peter Seifert (60 Hürden), Maximian Sluka Hochsprung).
Silber holten Jennifer Kunze (Weitsprung, Sprint), Robert Rausch (Sprint, Weitsprung), Maximilian Sluka (1000 Meter), Max Franke (1000 Meter) Peter Seifert (400 Meter), Till Blättermann (Sprint), Maxie Lindner (300 Meter), Robert Messerschmidt (60 Meter Hürden), A-Mädchenstaffel (Pätzold, Schönemann, Jankowski, Lindner)
Bronze holten Hannes Kabel (1000 Meter), Peter Seifert (Sprint), Adrian Sauer (Weitsprung), Christian Bombek (Sprint), Staffel B-Schülerinnen (Schulze, Audehm, Schmeichel, Kunze), Staffel Schüler C (Kabel, Sluka, Strahl, Poplow), Staffel D-Schüler Blättermann, Sauer, Richter, Rausch), Staffel B-Schüler (Messerschmidt, Pfeiffer, Kaiser, Bellmer)
 
Peter Lindner / 13.12.2010
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Erstmals für den ASV am Start eine B- Schülerstaffel, die auf Anhieb Bronze holt.
Zwei Konkurrentinnen, die sich gut vertragen: Jennifer Kunze (links) und Celina Wanzek. Beide teilten sich die Meisterkonen in ihrer Altersklasse.
Ein Kunzesprung von 5,21 Meter war diesmal „nur Silber wert.
Peter Seifert auf dem Weg zum Titel über die 60 Meter Hürden.
Leichtathletik:
 
Kathrin Schulze in Österreich Vierte
 
Geherin bei Umfrage in der Alpenrepublik sensationell vorn dabei.
Wien/Sangerhausen – Bei der bislang 14. Umfrage nach den populärsten Sportlerinnen und Sportlern im Österreichischen Leichtathletikverband (ÖLV) landete die ASV-Geherin, die auch die Österreichische Staatsbürgerschaft besitzt, überraschend auf Platz vier. Den „Goldenen Emil, ein vergoldetet Adidas- Sportschuh, der nach der tschechischen Läufer-Legende Emil Zatopek benannt ist, bekam Andrea Mayer (Berglauf- Weltmeisterin). Auf Platz zwei landete Speerwerferin Elisabeth Pauer vor 10.000-Meterläuferin Anita Baierl.
Die online auf www.oelv.at durchgeführte Wahl wurde zwischen dem 6. und 19. Dezember 2010 durch ein Publikumsvoting und ein Experten-Voting (Trainer, Journalisten) entschieden. Das Experten-Voiting floss zu jeweils 50 Prozent in das Endergebnis ein. Der ÖLV führt die Wahl zu Österreichs Leichtathleten des Jahres übrigens seit 1996 durch.
Udo Schaeffer, der Chef des ASV-Geherteams, wertete das überraschend gute Abschneiden der ASV-Geherin bei der Sportlerumfrage in Österreich als sensationell. Der Erfolg von
Kathrin Schulze ist auch ein Impuls für den Geh-Sport überhaupt, so Schaeffer zur MZ. Zudem sporne dieser Erfolg Kathrin Schulze weiter an. Kathrin Schulze, die eine Doppelstartberechtigung für Österreich und Deutschland besitzt, war in diesem Jahr Österreichische Staatsmeisterin über die 20 Kilometer Straßengehen geworden und glänzte zudem sie mit einem neuen Landesrekord über die 20 Kilometer, der nun bei 1:46,31 Stunden steht. Im Geherteam des Athletischen Sportvereins (ASV) Sangerhausen war die Nachricht aus Österreich begeistert aufgenommen worden. Gegenwärtig bereitet sich Kathrin Schulze auf den Europacup der Leichtathleten vor, der im Mai in Olaho (Portugal) stattfindet. Trainiert wird Schulze vom Teamchef der Sangerhäuser Gehertruppe Udo Schaeffer.
 
Peter Lindner / Januar 2011
ASV-Geherin Kathrin Schulze glänzte kürzlich beim Abschluss des Deutschen Geherpokals 2010 in Erfurt.
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Leichtathletik:
 
Mehrkampfkrone für Jennifer Kunze
 
ASV-Talente überzeugen bei Landesmeisterschaften. Bronze für Josefine Schmeichel.
Halle – Ein Fußballspiel dauert in der Regel 90 Minuten. Wenn die Leichtathleten ihre Mehrkampfmeisterschaften austragen, sind sie den ganzen Tag beschäftigt – so um die sieben Stunden - und müssen auf den Punkt ihre Bestleistung abrufen oder ihr zumindest nahe kommen. Sonst sind der Sieg, die Medaille oder die gute Platzierung futsch.
Bei den Landesmeisterschaften der Schüler A war ASV- Nachwuchstalent Robert Messerschmidt am Samstag in der halleschen Brandberge-Halle lange Zeit auf Medaillenkurs. Für Experten ziemlich überraschend hatte sich der Schollschüler 465 Punkte im 60-Meter-Hürdensprint, 463 Punkte im Weitsprung, 488 Punkte im 1000-Meter-Lauf und 381 Punkte im Kugelstoßen geholt. Silber oder Bronze waren in Reichweite. Und dann der Hochsprung als fünfte Disziplin. Da scheiterte Messerschmidt an der Anfangshöhe von 1,28 Meter. Pech. Der 14-Jährige hakte das Debakel ab und konzentriert sich auf die nächsten Aufgaben. Immerhin: Ohne Punkte beim Hochsprung nur knapp die 2000er Marke
verpasst und Platz fünf. Das verdient Respekt.
Der Sonntag war für die jungen Damen der Alterklasse (Ak) 12 bis 15 reserviert. Der ASV hatte mit Jennifer Kunze (13), Josefine Schmeichel (13), Jette Schönemann (15), Anne-Katrin Schulze (14) und Julia Pollag (14) fünf Talente zur Mehrkampf-Landesmeisterschaft geschickt. Im Fünfkampf mit Hürdensprint, Sprint, Weit- oder je nach Ak Hochsprung, Kugelstoßen und abschließendem 800-Meterlauf war Kunze nicht unbedingt mit der Bürde einer Favoritin angetreten, hoffte aber auf ein „solides Ergebnis. Weil der 800-Meterlauf nicht unbedingt eine „Schokoladendisziplin des ASV-
Talents gehört. Mit 4,73 Meter im Weitsprung, 9,45 Meter im Kugelstoßen, einer 10,49 Sekundenzeit über die 60 Meter Hürden und 8,38 Sekunden im Sprint war die nun in der w13 startende Jennifer Kunze von Beginn an auf der Erfolgsspur. „Scharfrichter wurde - wie nicht anders zu erwarten - der Lauf über die vier Hallenrunden. Mit einer kämpferischen Leistung und 2:55,99  Minuten hielt sie ihre Rivalinnen in Schach und hatte sich so am Ende die Mehrkampfmeisterkrone gesichert. Dafür gab es 2.409 Punkte. Für die absolute Überraschung des Tages sorgte Mannschaftskameradin Josefine Schmeichel. Nach vier   Disziplinen (Hürden, Sprint, Kugel, Weitsprung) lag die kleine aus Schwenda stammende junge Dame -  auch zur Überraschung vieler Experten im Hallenrund - plötzlich auf einem bronzenen Medaillenrang. Auch Schmeichel musste sich ihre Medaillenchance über die 800 Meter erhalten. Das tat sie mit einem großen Kämpferherz und einer Zeit von 2:51,44 Minuten. Und einem deutlichen Sprung über die 2000- Punktegrenze (2148 Punkte).
Die Konkurrenz für Jette Schönemann (15) war am Sonntag geradezu unschlagbar. Und damit unerreichbar. Sophie Tausch (SC Magdeburg), Linda Richter (SV Teutschenthal) und Laura Neumann (LV Einheit Magdeburg) holten sich die Medaillen. Aber die Allstedterin kämpfte von Beginn an. 4,56 Meter im Weitsprung und gleich persönliche Bestleistung. 7,42 Meter im Kugelstoßen und 12,23  Sekunden über die Hürdenstrecke waren solide Leistungen nach einer kleinen sportlichen Durststrecke. Im Hochsprung dagegen flatterten die Nerven und für sie nur enttäuschende 1,28 Meter. Platz fünf in der Mehrkampfwertung. Im
800-Meterlauf gab sie dann alles und rannte mit einer 2:51,86 Minutenzeit noch auf einen guten vierten Platz vor. Anne Katrin Schulze und Julia Pollag, in diesem Jahr in der Ak 14 startend, lagen mit ihren Leistungen im Bereich des gegenwärtigen Trainingszustandes. Während Schulze siebente wurde und mit 1.946 Punkten die 2000er-Grenze schrammte, freute sich Pollag nach langer Verletzungspause 9. Platz (1.811 Punkte).
Dieter Winter LVSA-Vizepräsident (LVSA: Leichtathletikverband Sachsen-Anhalt) und zuständig für Leistungssport, staunte nicht schlecht über die Mehrkampfergebnisse der ASV-Talente. „Das ist der Lohn für gute Arbeit, lobte Winter das Engagement der Trainer und Sportler.
Nächstes Wochenende beginnt übrigens die Hallencup-Serie. Dazu zählen bereits der Ergebnisse der Hallen- Bezirksmeisterschaften, die im Dezember stattfanden. Danach geht der ASV Sangerhausen mit einem 6. Platz (von 31 Vereinen) ins Cup-Rennen. In Führung liegen die beiden großen halleschen Vereine SV Halle und Turbine.
 
Peter Lindner / 10.01.2011
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War schon auf Medaillenkurs und hatte dann Pech: Robert Messerschmidt.
Die Mehrkampfkrone im Land Sachsen-Anhalt für Jennifer Kunze (rechts). Bronze holte überraschend nach einem starken Wettkampf Josefine Schmeichel.
Leichtathletik:

ASV-Talente tummeln sich in Bestenlisten
 
Tolle Bilanz: Allein der Nachwuchs 73-mal unter den Top Ten in Sachsen-Anhalt zu finden.
Eine Bilanz, die sehen lassen kann. In der gerade veröffentlichten Bestenliste des Leichtathletikverbandes Sachsen-Anhalt (LVSA) für das Sportjahr 2010 sind die Jungen und Mädchen der Abteilung Leichtathletik des ASV gleich 73 mal unter den Top Ten vertreten. Zudem halten ASV- Leichtathleten insgesamt 25 (!) Landesrekorde. Die meisten davon kommen auf das Konto des Geherteams, das nahezu alle Landesrekorde hält. Bei den Jungen hatte Hannes Kabel (10) mit 7:21 Minuten über 2000 Meter den alten Rekord (7:36,73 Minuten) in Hamburg nahezu pulverisiert. Und Jennifer Kunze (13) trug sich gleich zweimal in die Landesrekordliste ein: sagenhafte 2671 Punkte im Fünfkampf, die sie bei den Landesmeisterschaften am 20. Juni in Magdeburg erreichte. Ihren zweiten Landesrekord (5,30 Meter im Weitsprung in Erfurt erzielt) verlor sie kurz vor Jahresschluss im Dezember bei den Bezirksmeisterschaften an ihre neue Konkurrentin aus Magdeburg (die MZ berichtete).
Ein
Riesenerfolg für den ASV Sangerhausen: Kunzes Sieg im Berliner Olympiastadion. Vor 45.000 Zuschauern wurde sie die schnellste Sprinterin Deutschlands.  
Damit erreichten die Nachwuchstalente und auch die Frauen und Männer vom Geherteam des Athletischen Sportvereins Sangerhausen eine Leistungsdichte, die für die kleine Sangerhäuser Abteilung mehr als beachtlich ist. Das sieht auch Udo Michael so, der in der Sangerhäuser Stadtverwaltung unter anderem für den Sport zuständig ist und auch im Vorstand des ASV sitzt. Michael: „Die Leichtathleten des ASV haben die größte leistungssportliche Entwicklung genommen. So hätten die Nachwuchstalente aber auch die Frauen und Männer im Geherteam sowie in der Laufgruppe der Abteilung Leichtathletik umgesetzt, was in der Rosenstadt das Motto sei – „Sport bewegt Sangerhausen. Damit hätten
die Leicht
athleten gezeigt, worauf es ankommt: „Mitmachen, selber aktiv sein, so Udo Michael.
Insgesamt fünfmal hatten sich bislang die Nachwuchstalente des ASV Sangerhausen den Südharzcup der Leichtathletik in Rottleberode gesichert – so auch 2010. Und beim größten Leichtathletiksportfest der Bundesrepublik in Hamburg erreichten die ASV-Talente mit einem kleinen Team den 7. Platz in der Mannschaftswertung von mehr als 130 Vereinen aus ganz Deutschland. Bei den schlechten Trainingsbedingungen (zu kleine Halle, keine Kunststoffbahn) setzte der leichtathletische Nachwuchs des ASV trotz allem manches Achtungszeichen.
Peter Lindner / 14.01.2010
Kleine Bilanz eines Sportjahres
 
In diesem Jahr feiert die Abteilung Leichtathletik des ASV den 10. Jahrestag ihrer Gründung. Mit beachtlichen Leistungen knüpfen die Jungen und Mädchen an den guten Ruf der Sangerhäuser Leichtathleten an, den sie sich zu DDR-Zeiten gesichert hatten. So holten die ASV-Talente sowie das Geherteam im Sportjahr 2010 insgesamt 36 Bezirksmeistertitel, neun Landesmeistertitel und fünf Mitteldeutsche Meistertitel. Von Deutschen Meisterschaften brachten die ASV-Sportler sieben Titel mit nach Hause und bei Europa- und Weltmeisterschaften „sammelten Sangerhäuser Leichtathleten insgesamt zehn Titel. Damit dürften die Leichtathleten auch im letzten Jahr die erfolgreichsten Sportler des Landkreises Mansfeld-Südharz gewesen sein.
Auszeichnung: ASV-Talente beim Internationalen Stadionfest in Berlin.
Schon fünfmal freuten sich die ASV-Leichtathleten über den Südharzcup.
Erfolgreichste Athletin war auch im vergangenen Sportjahr Jennifer Kunze. Hier bei ihrem überragenden Sieg im Finale „Deutschland sucht den Supersprinter im Berliner Olympiastadion.
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Leichtathletik:

ASV-Geherteam startet bei DM
Das Geherteam des Athletischen Sportvereins Sangerhausen (ASV) wird am 29. Januar bei den 9. Deutschen Gehermeisterschaften der Senioren in Frankfurt-Kalbach mit einem Quartett an den Start gehen. Mit dem mehrfachen Weltmeister Dick Gnauck, der österreichischen Staatsmeisterin und Deutschen Meisterin Kathrin Schulze, Mario Kerber und Rica Ditten (Foto: Schulze rechts) rechnen sich die ASV-Geher durchaus Medaillenchancen aus.
Die Hoffnungen auf Edelmetall tragen vor allem Dick Gnauck und Kathrin Schulze. Die ASV-Geherin Kathrin Schulze (29) war auch für das Leichtathletik-Team Österreichs für den Europacup, der im Mai in Olaho (Portugal) stattfindet, nominiert worden. Gegenwärtig bereitet sie sich gezielt auf dieses Topereignis der Leichtathleten vor.

Peter Lindner / 14.01.2011
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Leichtathletik:

MZ präsentiert den 6. Südharzcup
 
Nachwuchswettbewerb wieder im Sport- und Leistungszentrum Rottleberode.
Der 6. Südharzcup findet am 21. Mai statt. Das wurde jetzt per Wettkampfkalender des Leichtathletikverbandes Sachsen- Anhalt (LVSA) bestätigt. Auch in diesem Jahr wird die Veranstaltung wieder von der Mitteldeutschen Zeitung präsentiert. Der traditionelle Wettbewerb der Nachwuchsleichtathleten hat sich inzwischen zum größten Sportfest in der Region entwickelt. Schirmherr ist wieder der Landrat des Landkreises Mansfeld-Südharz, der auch den Pokal für die erfolgreichste Mannschaft  und die Medaillen stiftet. Pokale stellen zudem der Bürgermeister der Einheitsgemeinde Südharz für die beste Leistung im Gehen zur Verfügung. Erstmals gibt es auch einen Pokal für die beste Staffelleistung, der vom Hotel „Stolberger Hof ausgeschrieben ist. Organisiert wird der Nachwuchswettbewerb vom Athletischen Sportverein Sangerhausen (ASV) und dem
Kreissportbund.
Der Regionalverlag der MZ war beim Südharzcup von Beginn an mit im Boot und wird sich auch in diesem Jahr wieder beteiligen. Sichtbares und attraktives Zeichen wird das große
blauweiße Zelt sein, das auch Unterschlupf bei Regen bietet. Im letzten Jahr hatten die Nachwuchsathleten des ASV Sangerhausen den Südharzcup zum fünften Mal geholt. Grundlage für den erneuten Cup-Gewinn waren die insgesamt 27 Siege in den verschiedensten Altersklassen. Den Sangerhäusern immer auf den Fersen lag bis zum Ende immer das 20- köpfige Team der Leichtathletik-Gemeinschaft (LG)  Merseburg, das auf 23 Siege kam. Zur Merseburger LG gehören die TSG Leuna, der SV Braunsbedra und der MSV Buna Schkopau. Den 3. Platz belegte das Wurf- und Laufteam des SV Teutschenthal mit 15 Siegen.
Insgesamt hatten mehr als 200 Jungen und Mädchen aus 16 Vereinen aus Sachsen-Anhalt, Thüringen, Sachsen und Berlin am 5. Südharzcup teilgenommen. Im Rahmen des Südharzcups 2011 wird es auch wieder Geherwettbewerbe über 1000, 3000 und 5000 Meter geben.    
 
Peter Lindner / 14.01.2011
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Schon fünfmal freuten sich die ASV-Leichtathleten über den Südharzcup, der auch in diesem Jahr wieder von der MZ präsentiert wird.
Leichtathletik:

ASV-Team beim Cup in Überholspur
 
Jennifer Kunze und Robert Messerschmidt siegen. Sangerhäuser Talente holen 17 Medaillen.
Sechsmal Gold, viermal Silber und siebenmal Bronze und dazu noch eine ganze Menge guter Platzierungen gehören zur ASV-Bilanz des Hallencups, der am Sonntag in der halleschen Brandberge-Halle stattfand. Am Samstag (die MZ berichtete) hatten die „Kleinen schon eine ganze Menge Edelmetall gesammelt und dem standen die Jungen und Mädchen der Altersklassen 12 bis Männer am Sonntag nicht nach.
Mit Silber und Bronze (Sprint und Kugelstoßen) hatte Christian Bombeck (20) die Jagd aufs Edelmetall in der 5. Hallen- Cupserie eröffnet. Immerhin lagen die ASV-Talente beim Start in die 2011er Saison bereits auf Platz 6 – von 31 Vereinen. Hatten die 8 bis 11-Jährigen tags zuvor diesen Platz erfolgreich verteidigt, so begaben sich die größeren ASV- Talente mit zumeist überraschenden Ergebnissen auf die Überholspur.
Zweimal Gold, einmal Silber und einmal Bronze steuerte Robert Messerschmidt (13) zur beachtlichen Bilanz bei. Messerschmidt siegte im 60-Meter-Sprint (7,57 Sekunden),
über die Hürden (10,74 Sekunden( und wurde 2. im Weitsprung (4,73 Meter) und 2. im 300-Meter-Lauf (43,68 Sekunden). Vier Starts – vier persönliche Bestleistungen (!) und das zu Saisonbeginn.
Für die Cup-Serie hatte sich auch Jennifer Kunze (13) einiges vorgenommen. Der überlegene Sieg in 8,21 Sekunden über die 60 Meter war gleich eine neue persönliche Bestleistung, wie auch beim Sieg über die Hürden-Distanz in 10,28 Sekunden. Die 10,13 Meter im Kugelstoßen waren ein solides Ergebnis und im Weitsprung die 5,24 Meter waren die Kampfansage an ihre BM-Bezwingerin Celina Wanzek, die es im Fernduell am Sonntag bei den Magdeburger Bezirksmeisterschaften auf 5,00 Meter schaffte. Alles in allem präsentierte sich Kunze am Sonntag aus dem Wintertraining heraus schon in recht guter Form.
Für eine faustdicke Überraschung sorgte am Sonntag Jette Schönemann (15). Bei der Schollschülerin ist offensichtlich der „Weitsprungknoten geplatzt. Sie landete mit neuer persönlicher Bestleistung bei 4,64 Metern. Das war immerhin Bronze. Silber und Bronze holte sich auch Alexandra Jankowski (14). Im Sprint Silber  (8,73 Sekunden) sowie
persönliche Bestleistung und im Weitsprung Bronze (4,35 Meter), zudem Bronze im Kugelstoßen (7,80 Meter) – Medaillen, die nicht „eingeplant waren.
Gut hatte am Sonntag seine Sache auch Max Franke gemacht, der über die 1000 Meter ein taktisch kluges Rennen zeigte und dafür mit einer Silbermedaille (3:31,62 Minuten) belohnt wurde. Überraschend Bronze gab es auch für Leonhard Kaiser, der die 60 Meter in 9,16 Sekunden absolvierte und zweimal Bronze holte sich Josefine Schmeichel (13), die ihre Kugel auf eine Weite von 8,67 Meter wuchtete und im ungeliebten 800-Meter-Lauf eine Zeit von 3:02,75 Minuten hinlegte, die von ihrer Bestzeit einiges weg war. Einiges Pech hatte Schmeichel im Sprint. Da fehlte nur der Hauch einer Hundertstel zur Bronzemedaille.
Noch anzumerken die Ergebnisse im Kugelstoßen der „zarten ASV-Damen. Neue persönliche Bestweite für Jette Schönemann mit einem Stoß erstmals über die acht Meter (8,08). Über eine neue persönliche Bestleistung freute sich auch Maxie Lindner (15). Sie wuchtete die vier Kilo schwere Stahlkugel auf 8,39 Meter, das war im Konzert der Spezialistinnen sogar ein 6. Platz. Auch Julia Pollag (14) stieß mit 7,63 Meter eine neue persönliche Bestleistung und landete immerhin auf Platz 5. Das Kugel-Spezialtraining mit Karl-Heinz Lier hat sich offensichtlich ausgezahlt.  
 
Peter Lindner / 18.01.2011
Gute Laune bei den ASV-Talenten um Jennifer Kunze (Mitte) in der Fan-Kurve.
Robert Messerschmidt bei seinem Sieg über die Hürden.
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Leichtathletik:

Zoe Wilke sprintet und springt zu Gold
Beim Hallencup holt ASV-Nachwuchs dreimal Gold, viermal Silber und zweimal Bronze.
Staffeln glänzen.
 
Halle – Mit insgesamt neun Medaillen und guten Platzierungen haben die Nachwuchstalente des ASV Sangerhausen (8 bis 11 Jahre) am Samstag das Rennen um den Hallencup offen gehalten. Die Medaillenbilanz hätte noch deutlich besser ausfallen können, wenn mit Till Blättermann (krank) und Robert Rausch nicht zwei Leistungsträger gefehlt hätten. So platzten Medaillenträume und auch eine Jungenstaffel musste abgesagt werden.
Mit ihren deutlichen Siegen im 50-Meter-Sprint (7,80 Sekunden) und im Weitsprung (3,91 Meter) hat Zoe Wilke klar gemacht, dass ihre Bezirksmeistertitel im Sommer 2010 kein Zufall waren. Verlass war auch auf Maximilian Sluka (11), der über die 1000 Meter-Distanz von Beginn an der Chef über die fünf Hallenrunden war und das Tempo bestimmte. Ein
sicherer Sieg war der Lohn (3:31,06 Minuten). Bronze steuerte nach einem guten Lauf noch Mannschaftskamerad Hannes Kabel bei, der die 1000 Meter in 3:32,86 Minuten meisterte. Sluka, der seit 2010 an der Sportschule ist, holte sich im Hochsprung Silber (1,25 Meter) und im 50-Meter-Sprint (8,03 Sekunden) Bronze. Damit hat sich der kleine Wirbelwind einen kompletten Medaillensatz gesichert. Und als Zugabe gab es noch einmal Silber mit der Staffel über 4x100 Meter in der Besetzung Hannes Kabel, Erik Prenzel, Sluka und Adrian Reising.
Die Silbermedaille sicherte sich auch die Staffel der jungen Damen (Ak 10/11) in der Besetzung Lena Burk, Henriette Wolf, Pia Müller, Zoe Wilke. Erstaunlich, dass die ASV-Staffel in Neubesetzung die Favoriten aus Dessau und Teutschenthal hinter sich lassen konnte und nur der überragenden Turbine- Staffel aus Halle den Vortritt lassen musste. Die Mädchen der Ak 9 wurden im Staffelrennen in der Neubesetzung Anna-Maria Happ, Celina Mrosek, Luisa Reising, Lena Wüstemann gute 4.
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Sauer vertrat Robert Rausch mit seinem 2. Platz im Weitsprung mit einem Satz über die 3,86 Meter gut, im Sprint spurtete er ins Finale und wurde dort am Ende 5. in 8,37 Sekunden.
Bei der Besetzung der Staffeln half wieder einmal die enge Kooperation mit Wacker Rottleberode. So startete die Jungenstaffel M11 mit Erik Prenzel von Wacker und in der Mädchenstaffel machte Anna-Maria Happ die W9-Staffel als vierte im Bunde das Staffel-Quartett stark.
Mit dreimal Gold, viermal Silber und zweimal Bronze sowie weiteren guten Platzierungen setzte der „kleine Nachwuchs des ASV ein weiteres Ausrufezeichen. Insgesamt waren beim Hallencup am Samstag mehr als 300 Nachwuchstalente aus 18 Vereinen am Start. Die Hallen-Cuprunde wird am 29.
Januar in der Brandberge-Halle mit den Wettbewerben in den Altersklassen 7 bis 13 fortgesetzt.
 
Peter Lindner / 18.01.2011
ASV-Sprinterin Zoe Wilke war wieder mit Abstand die Schnellste unterm Hallendach.
Knapp die Goldmedaille verpasst hat die Jungenstaffel mit Hannes Kabel, Maximilian Sluka, Erik Prenzel (von links).
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Leichtathletik:

Dick Gnauck siegt in Berlin
 
ASV-Gehertrio holt in der Hauptstadt kompletten Medaillensatz.
Berlin – Gold, Silber, Bronze. Mit einem kompletten Medaillensatz beendete ein ASV-Gehertrio die offenen Berliner -Brandenburgischen Hallenmeisterschaften am letzten Wochenende. Über die 3000-Meter-Bahngehen war ASV- Geherass Dick Gnauck (45)  einmal mehr der Chef auf der schnellen Kunststoffbahn in der Berliner Rudolf-Harbig-Halle in der Glockenturmstraße.
Die 15 Runden absolvierte der mehrfache Welt-, Europa- und Deutsche Meister in 14:18,47 Minuten. Dem Gnauckschen Höllentempo konnte keiner folgen und so ließ sich der für den ASV Sangerhausen startende Taxi-Fahrer als Berliner Meister feiern und als Meister von Brandenburg gleich mit.
Seniorengeher Mario Kerber (55), der nach längerer Auszeit erst im November in Erfurt (die MZ berichtete) wieder die Geherschuhe anzog, holte sich vor dem Ex-Sangerhäuser Uwe Tolle, der jetzt für den Berliner Polizeisportverein startet, den Titel eines Vizemeisters. Kerbers Zeit: 15:28,08 Minuten. Dritte im Bunde war Rica Ditten (45). Die Seiteneinsteigerin nimmt erst seit dem letzten Jahr an Wettkämpfen teil, verpasste um ganze zwei Hundertstel die Silbermedaille und freute sich trotzdem über Bronze in 19:23,45 Minuten.
Geherlegende Hartmut Bonneß, der das Mini-ASV-Geherteam
in Berlin betreute, war des Lobes voll. „Nach dem Wintertraining gleich solche Erfolge in Berlin – das ist beachtlich. Laut Bonneß nimmt ein ASV-Gehertrio am Geher- und Läufermeeting des SV Halle am kommenden Wochenende teil. An Stelle von Mario Kerber wird dann Nachwuchsgeherin Paulin Ditten (15) ins Rennen gehen und versuchen, wichtige Punkte im Hallencup für den ASV zu holen. Das Meeting zählt neben weiteren Hallenwettbewerben zur Cup-Serie. Und bislang liegen die Leichtathleten des ASV Sangerhausen unter den Top-Fünf der Cup-Wertung – von immerhin mehr als 30 Vereinen der Region Halle.
 
Peter Lindner / 27.01.2011
ASV-Geherass Dick Gnauck zeigt sich schon wieder gut in Form und holte sich am Wochenende die Titel eines Berliner Meisters und eines Brandenburger Meisters über die 3000 Meter Bahngehen.
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Leichtathletik:

Seifert verletzt auf Platz sechs
Halle – ASV-Talent Peter Seifert (männliche Jugend B) wurde im Finallauf über die 60 Meter Hürden am Wochenende bei den Hallen-Landesmeisterschaften nach Verletzung Sechster (9,32 Sekunden). Nach der zweiten Hürde brach eine alte Verletzung wieder auf und so konnte der mehrfache Landesmeister und Mitteldeutsche Meister über seine Lieblingsstrecke den Meistertitel aus dem vergangenen Jahr nicht verteidigen. Da hatte sich der ASV-Sportler noch mit 8,79 Sekunden klar gegen die Konkurrenz durchgesetzt. Im 60- Meter-Hürden-Finale siegten zeitgleich Tom Behrendt (SC Magdeburg) und Felix Schikora (Tangermünder Leichtathletikverein) in 8,74 Sekunden. Laut Ulrich Seifert (Vater und Trainer) wird Peter Seifert jetzt erst einmal seine Verletzung auskurieren und vielleicht bei der Crossbezirksmeisterschaft am 2. April wieder am Start sein. „Die Mitteldeutschen Meisterschaften am 5. Februar haben wir
abgehakt, so ASV-Trainer Uli Seifert (Foto mit Sohnemann).
 
Peter Lindner / 28.01.2011
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Leichtathletik:

Gnauck holt sich Deutsche Meisterkrone
ASV-Geher siegt am Samstag in Frankfurt über die 3000 Meter Bahngehen und holt am Sonntag Punkte in der Hallencup-Serie.
 
Frankfurt/Halle – Der mehrfache Weltmeister im Gehen Dick Gnauck (45) hat seiner Titelsammlung am Samstag in Frankfurt-Kalbach einen Deutschen Meistertitel über die 3000 Meter Bahngehen hinzugefügt. Der 45-jährige aus dem ASV-Geherteam siegte bei den Deutschen Hallen-Meisterschaften der Senioren in Frankfurt souverän in 13:46,97 Minuten. Gnauck hatte dem Zweiten Manfred Kreutz von der LG Ahlen fast 45 Sekunden abgenommen. Dritter wurde Klaus Dietsche von der TV Bühlertal.
Rica Ditten (45) hatte mit einer Virusinfektion zu kämpfen und kam auf einen 4. Platz (19:37,49 Minuten). Ursprünglich wollte auch Kathrin Schulze (30) in Frankfurt starten, war jedoch aus dienstlichen Gründen  verhindert. Sie galt als die Favoritin bei den Frauen.
Schon einen Tag später starteten Gnauck, Ditten und Paulin Ditten beim Geher- und Läufer-Meeting des SV Halle in der Brandberge-Halle. Dort wollten sie etwas für das Punkte-Konto der ASV-Leichtathleten in der Hallen-Cup-Serie tun. Das gelang. Der mehrfache Welt-, Europa- und Deutsche Meister überließ am Sonntag auch über die 5000- Meterdistanz nichts dem Zufall und siegte in 23:42 Minuten. „Eine tolle Zeit bescheinigte Team-Betreuer Hartmut Bonneß dem frisch gebackenen Deutschen Meister. Während Rica Ditten sich auf Platz vier schleppte holte Nachwuchstalent Paulin Ditten (15) eine Bronzemedaille. Über die vom Geherteam für die Hallencup-Serie geholten Punkte dürften sich die ASV-Leichtathleten freuen, denn haben den am
Samstag erkämpften dritten Platz gesichert.
 
Peter Lindner / 18.01.2011
Der mehrfache Weltmeister Dick Gnauck holte sich in Frankfurt- Kalbach den Deutschen Meistertitel über die 3000 Meter Bahngehen.
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Leichtathletik:

„Jenni Kunze jagt den Landesrekord
 
ASV-Talente stürmen Platz drei der Cup-Wertung. Tolle Ausbeute: Neunmal Gold, zweimal Silber und einmal Bronze.
Halle – Die Ausgangsposition am Samstag war klar. Mit 42 Punkten lagen die Leichtathleten des ASV Sangerhausen nur ganze vier Punkte hinter dem SV Halle und dem Polizeisportverein Bernburg, die es bislang auf jeweils 38 Punkte gebracht hatten, auf Platz vier der diesjährigen Cup- Wertung. Mit Platz eins und 26 Punkten (für den 1. Platz gibt es jeweils einen Punkt) lag Turbine Halle unaufholbar vorn. Interessant: Solche mitgliederstarken Sportvereine wie die LG Merseburg, der 1. LAC Dessau, der SV Teutschenthal, die TSG Wittenberg oder HLF Halle reihen sich von den  mehr als 30 Vereinen der Region Halle hinter den Sangerhäuser ASV- Leichtathleten ein.
Der Wettkampftag in der Brandberge-Halle begann gleich mit einem Paukenschlag. Jennifer Kunze (13) hatte sich für das
Schüler-Hallensportfest einiges vorgenommen und setzte ihr Vorhaben gleich im ersten Vorlauf über die 60 Meter- Sprintdistanz mit neuer persönlicher Bestleistung in 8,19 Sekunden in die Tat um. Ihr Sieg im Finale (8,21 Sekunden) war dann nur noch Formsache. Im Weitsprung legte „Jenni, wie Kunze von allen genannt wird, mit drei Sprüngen über die Fünf-Meter- Marke eine Spitzenserie hin und landete in ihrem vierten Sprung bei 5,37 Meter. Damit hat sie die Rekordmarke der Magdeburgerin Celina Wanzek nur um einen Zentimeter verpasst.
Ein spannendes Duell lieferte sich Kunze im Hochsprung mit
Lena Schindler vom SV Halle. Die stieg bei 1,46 Meter aus und das ASV-Mädchen schaffte dann noch 1,49 Meter. Den neuen persönlichen Rekord von 1,53 Meter verpasste sie knapp. „Da ist überall noch mehr drin, sagte die Sangerhäuser Trainerlegende Karl-Heinz Lier, der einigen Athleten des ASV in Halle mit Rat und Tat zur Seite stand.
Josefine Schmeichel (13) hatte am Samstag offensichtlich Platz vier abonniert. Ein 4. Platz im Hochsprung (1,34 Meter) und ein 4. Platz im Weitsprung mit 4,22 Meter. Mit dieser Weite hatte Theresa Erfurt (Buna Halle) Bronze geholt, da sie den zweitweitesten Versuch für sich verbuchen konnte. So verhinderte Pech das Bronzeglück. Schmeichel stand auch im Sprintfinale und wurde dort gute 6. in 9,03 Sekunden. Ihre 8,91 Sekunden aus dem Vorlauf hätten ihr übrigens einen weiteren 4. Platz beschert.
Verlass war auch wieder auf Zoe Wilke (11). Die schlanke Sprinterin „wandelt immer offensichtlicher in den „Fußstapfen von Jennifer Kunze und siegte in ihrem Finallauf über die 50 Meter in 7,77 Sekunden. Nach den Vorläufen lag die Schollschülerin noch auf Platz zwei hinter der schnellen Marie Wächter vom SV Halle. Wieder  einmal drehte Wilke mit Kampfgeist im Finallauf dann den Spieß um und überquerte als erste den Zielstrich.
Für die Überraschung des Tages sorgte aus ASV-Sicht Pia Müller. Mit einem Satz von 4,03 Metern holte sich der kleine Wirbelwind überraschend die Goldmedaille. Zoe Wilke sorgte hier mit 3,92 Metern noch für eine Bronze-Medaille.
Das vereinsinterne Duell im Rundenlauf  Maximilian Sluka (11) mit   Hannes Kabel fiel aus. Eine Rangelei in der Schule mit Verletzungsfolgen hatte Kabel den Start unmöglich gemacht. Sluka enttäuschte nicht und lief überlegen zum Sieg im 600-Meter-Lauf. Gut machte seine Sache nach längerer Verletzungspause auch Till Blättermann (9). Trotz Trainingsausfalls meldete er sich gleich wieder im Spitzenfeld der Region Halle zurück.  Blättermann siegte im Sprint (8,01 Sekunden) und im Weitsprung (3,79 Meter).  Mit zweimal Silber (Sprint und Weitsprung) trug auch der Bergaer Robert Rausch
(10) zur guten Bilanz der ASV-Leichtathleten bei. Dabei haderte Rausch mit seinen 4,05 Meter im Weitsprung und den .. Zentimetern, die am Sieg fehlten.
Lena Burk (11) lief ein tapferes Rennen über die drei Hallenrunden (600 Meter). Die Silbermedaille war der Lohn für einen kämpferischen Tag, der ihre im Sprint wieder einmal einen 4. Platz und einbrachte. Überhaupt setzten die ASV- Mädchen im Elfer-Sprintfinale ein Achtungszeichen: Drei Läuferinnen kamen immerhin unter die letzten acht. Das lässt übrigens auf eine schnelle Staffel schließen, die aus jetziger Sicht Henriette Wolf komplettieren könnte.
Den Samstag vergoldete Max-Lukas Franke. Der bestimmte beim 1000-Meter-Lauf von Beginn an das Tempo und lief das Rennen überlegen von vorn zu Ende. Seine Zeit: beachtliche 3:3:30,05  Minuten. Das ist neue persönliche Bestzeit.

Peter Lindner / 31.01.2011
Mit Karl-Heinz Lier stand am Samstag ein erfahrener Trainer an Jennifer Kunzes Seite.
Überlegen über die 1000 Meter. Max-Lukas Franke siegt über die fünf Hallenrunden.
Ein Sprung über 5,37 Meter. Da fehlte Jennifer Kunze nur ein Zentimeter am Landesrekord.
Maximilian Sluka gab über die 600 Meter den Ton an. Gold war der Lohn.
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Lena Burk lief wieder ein tapferes Rennen.
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Leichtathletik:

„Hochzeitstanz in der Arena
 
Bei den 9. Mitteldeutschen Schülerhallenmeisterschaften holten die ASV-Talente mehr Medaillen als erwartet.
 
LEIPZIG – Für Tasso Hanke, den Chef des Sportvereins Motor Gohlis Nord Leipzig und sein rühriges Team, liegt Sangerhausen in Thüringen. Das kümmerte die Jungen und Mädchen des Athletischen Sportvereins Sangerhausen (ASV) am Samstag wenig. Nerviger war da schon der Zeitplan, der wegen der riesigen
Teilnehmerfelder immer wieder durcheinander geriet. Zuweilen standen mehr als 50 Teilnehmer je Alterklasse am Start, beim Weitsprung waren es in manchen Altersklassen teilweise mehr als 60. Und so mussten sich die Organisatoren entschließen, manche Disziplinen parallel laufen zu lassen, verzichteten auf Finalläufe in den Sprint- und Langstreckenläufen und begrenzten die Versuche im Weitsprung und Kugelstoßen auf zwei bzw. drei Wettkampfversuche.
Beim 9. Mitteldeutschen Schüler-Hallenmeeting, der inoffiziellen Ostdeutschen Schülermeisterschaft, hingen die Medaillentrauben für die oft sieggewohnten Rosenstädter Leichtathleten ziemlich hoch. Immerhin waren mehr als 950 Teilnehmer aus acht Bundesländern am Start – allein das Erlebnis Arena Leipzig war eine Reise in die Messestadt wert.
Das fand auch ASV-Übungsleiter Georg Rausch so. „Ein aufregender langer Tag, so Rausch, der am Ende mit den Ergebnissen seiner Schützlinge mehr als zufrieden war. Immerhin: Zehn Stunden Leichtathletik am Stück, das war ein anstrengender „Arbeitstag für die Kunzes & Co. Einen „Hochzeitstanz der ganz besonderen Art hatte Jennifer Kunze zu bestehen – sie musste zur gleichen Zeit nämlich auf zwei Hochzeiten tanzen. Da der Zeitplan ziemlich durcheinander geraten war, fanden Hochsprung und Weitsprung zur gleichen Zeit statt. Und so musste die Athletin von Wettkampfstätte zu Wettkampfstätte pendeln. Das war mehr als Kräfte raubend für das Ausnahmetalent des ASV. „Da muss ich durch, sagte sich die „Jenni, wie Kunze von ihren Sportkameraden genannt wird. Auch wenn ihr manchmal die Tränen der Enttäuschung über diesen oder jenen missglückten Versuch im Weitsprung (eine ihrer Schokoladen-Disziplinen) in den Augen standen. Aber da war ja auch noch Georg Rausch, der an der Bande stand und als diplomierter Psychologe immer die richtigen motivierenden Worte fand. Schließlich eine Bronzemedaille im Weitsprung mit einer „Trainingsweite von 4, 83 Meter, Bronze auch im Hochsprung. Drei der jungen Damen schafften die 1,52 Meter, ein lachendes und ein weinendes Auge bei Kunze, die ihren persönlichen Rekord von 1,50 Meter aus dem vorigen Sommer trotz aller Widrigkeiten sogar um zwei Zentimeter verbesserte. „Sehe den Wettkampf als Training an, bilanzierte Jennifer Kunze den Samstag in der Arena Leipzig – freute sich dennoch über zweimal Gold im Sprint und im Kugelstoßen. In beiden Disziplinen war sie bei den „Mitteldeutschen das Maß aller Dinge.
Als Jennifer Kunze für einen Augenblick die Tränen in den Augen standen, hatte Till Blättermann (8), der jüngste im Zwölfköpfigem ASV-Aufgebot, die Gelegenheit seine kleine Faust in den Arena-Himmel zu recken. Und das gleich dreimal. Silber im Sprint, Silber im Weitsprung, Silber im Medizinballstoßen. Eine tolle Bilanz. Ebenso freute sich Robert Rausch (10) über Silber im Sprint, Bronze im Weitsprung, Platz 4 im 1000-Meterlauf. Das lässt für das Schülerhallensportfest „Indoor Hope am letzten Februar-Wochenende im wahrsten Sinne des Wortes hoffen.
Ein bisschen haderte ASV-Sprinterin Zoe Wilke mit ihrem 5. Platz über die 50 Meter. In ihrem Zeitlauf siegte sie klar. Nur der Hauch von Hundertsteln entschied dann über die Medaillen. „Mir fehlte einfach der Finallauf, analysierte sie mit dem Wissen über ihr starkes Steigerungspotential im Finale, wo sie schon so manche Vorentscheidung aus den Vorläufen „gerade rückte. Aber Trost spendete auch hier Cheforganisator Tasso Hanke: „Wer in der Arena  unter die Top-fünfzehn
kommt, der gehört zu den Besten. Und so können Jette Schönemann, Lena Burk, Alexandra Jankowski, Anne Katrin Schulze, Max Franke, Hannes Kabel, Maximilian Sluka und Leonie Franke stolz auf ihren ersten Wettkampf in der berühmten Arena Leipzig sein. Denn zweimal Gold, viermal Silber und sechsmal Bronze sowie hervorragende Platzierungen für das ASV- Talente-Team, diese Bilanz kann sich sehen lassen.
Peter Lindner / 17.02.2011
Zahlenspiegel (ASV Ergebnisse)
9. Mitteldeutsches Schülerhallenmeeting in der Arena Leipzig.

 
1. 60-Meter-Sprint Jennifer Kunze (8,19 sek.), 1. Kugel Jennifer Kunze (10,12 Meter), 3. Hochsprung (1,52 Meter, p.B.), 3. Weit Jennifer Kunze (4,83 Meter)
5. 50-Meter-Sprint Zoe Wilke (7,78 sek.)
50-Meter-Sprint 2. Till Blättermann (8,08 sek.), 2. Med-Ball (6,60  Meter), 2. Weit (3,68 Meter)
6. 800-Meter Lena Burk (2:58,86 min.)
12. 60-Meter-Sprint Anne Schulze (8,93 sek.)
11. 60-Meter-Sprint Alexandra Jankowski (8,92 sek.)
3. 800 Meter Jette Schönemann (2:41,77 min.)
3. 1000 Meter Max Franke (3:28, 22 min.)
3. 1000 Meter Maximilian Sluka (3:27,51 min.)
5. 1000 Meter Hannes Kabel (3:31,51 min.)
2. 50-Meter-Sprint Robert Rausch (7,73 sek.), 3. Weit (4,00 Meter), 4. 1000 Meter (3,47,61 min.)
8. 600 Meter Leonie Franke (2:37,60 min.)
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War mit seiner Ausbeute zufrieden: Robert Rausch.
Voll konzentriert: ASV-Talent Jennifer Kunze gehörte in der Arena Leipzig zu den erfolgreichsten Startern.
Robert Rausch kämpft sich auf den Silberrang.
Kurz nach dem Start schon in Führung: ASV-Talent Jenni Kunze.
Lena Burk nach ihrem 800-Meter-Lauf.
Leichtathletik:

ASV-Talente beim Indoor Hope
Mit 17 Jungen und Mädchen der Alterklassen 8 bis 11 gehen die Nachwuchs-Talente des ASV am Wochenende beim „Indoor Hope an den Start. Im Dreikampf und in den 4x100- Meter-Staffeln werden die jüngsten Leichtathletik-Talente ihre Kräfte messen. Zum Dreikampf gehören die 50 Meter, Weitsprung und je nach Altersklasse 400-, 800- oder 1000- Meterläufe. Während es beim „Indoor Hope um die Einzelwertung geht, zählen die Ergebnisse auch im Hallen- Cup.
In der Einzelwertung hatten sich in den Jahren zuvor mit Maximilian Sluka und Till Blättermann (9), Robert Rausch (10 – beide im Foto v.r.n.l.) bereits einige ASV-Nachwuchs-Talente den begehrten „Indoor-Hope-Pokal  für die beste Einzelleistung geholt. Beide dürften sich einige Hoffnungen machen auch in diesem Jahr auf dem Treppchen zu landen.
Aber auch Sluka, der über die 1000 Meter kaum zu schlagen sein wird, will in der Ak 11 ein Wörtchen bei der Vergabe des Pokals mitreden. Zudem wollen auch die Staffeln gut abschneiden. Die besten Chancen auf eine Medaille dürfte die Jungen-Staffel haben.
 
Peter Lindner / 21.02.2011
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Leichtathletik:
Goldener Cup-Samstag für ASV-Talente
 
Mit zehnmal Gold, sechsmal Silber und zehnmal Bronze glänzen die Sangerhäuser in der Brandberge- Halle. Staffeln unter den Erwartungen.
 
Halle – Goldener Hallen-Cup-Samstag in der Brandberge- Halle. Mit zehnmal Gold, sechsmal Silber und zehnmal Bronze hatten sich die ASV-Talente der Alterklasse (Ak) 12 bis 15 einen glänzenden Cup-Tag beschert. Beim 5. Hallen-Cup, der vom SV Teutschenthal organisiert worden war, ging es in neun Disziplinen um wichtige Punkte im diesjährigen Hallen-Cup. Mit diesem Ergebnis dürften die Sangerhäuser ASV- Leichtathleten ihre Anwartschaft auf Platz drei der Cup- Wertung untermauert haben.
Erfolgreichste Sportlerin am Samstag war Jennifer Kunze (13), die bei fünf Starts fünf Goldmedaillen sammelte.
Herausragend ihre 5,15 Meter im Weitsprung. Im Hochsprung, den sie in der Ak 14 absolvierte, bestätigte Kunze ihre soliden Leistungen mit sicher übersprungenen 1,50 Meter.
Insgesamt holten die 15 ASV-Talente am Samstag 26 Medaillen und einige vierte Plätze in den 4x100- Staffeln. Die blieben nach Neuaufbau wegen des Alterklassenwechsels noch unter den Erwartungen und mussten sich um einige Hundertstel von einer Medaille entfernt geschlagen geben. Einzig die Staffel der A-Schülerinnen (Pollag, Jankowski, Schönemann, Lindner) kam in 59,04 Sekunden auf einen Medaillenrang. Knapp verpasst hatte die so genannte Kunzestaffel (Schmeichel, Audehm, Wilke, Kunze) die Bronzemedaille (57,42 sek.). Sie war ohne Training in das erste Rennen gestartet. Auch die Jungenstaffel (Ak 13) in der Besetzung (Kaiser, Franke, Pfeifer, Strahl) blieb am Ende nur knapp geschlagen ein 4. Platz.
Bemerkenswert war der Start von Zoe Wilke (11). Sie ging bei den 12ern im 60-Meter-Sprint ins Rennen und kam dort auf einen beachtlichen 6. Platz (mehr als 20 Starter) und bewährte sich auch in der Staffel mit einem tollen Lauf.
Erwartungsgemäß siegte Max Franke (12) im 1000- Meter-Lauf (3:29,55 min.) und auch Robert Messerschmidt (14) „erledigte seine Aufgaben mit zweimal Gold und einmal Bronze sehr gut. Jette Schönemann hat bei den 800 Metern wieder „Fuß gefasst. Sie siegte vor der Favoritin aus Teutschenthal in 2:37,16 Minuten und überraschte mit Silber im Hochsprung sowie im Kugelstoßen.

Peter Lindner / 21.02.2011
Die sechs jungen ASV-Damen (Pollag, Schmeichel, Schönemann, Kunze, Jankowski, Lindner) holten insgesamt 21 Medaillen.
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Zahlenspiegel (ASV Ergebnisse)
 
Robert Messerschmidt (m14): 60 Meter, 8,14 sek. (1.) 60 Meter Hürden, 10,46 sek. (3.) 300 Meter, 43,60 sek. (1.)
Justin Strahl
(12): 60 Meter, 9,06 sek. (3.) 1000 Meter, 3:55,80 (5.) weit, 3,91 Meter (6.)
Max Franke (12): 1000 Meter, 3:29,55 min. (1.)
Leonhard Kaiser (13): 1000 Meter, 3:51, 66 (6.) 60 Meter, 8,86 sek. (4.)
Benjamin Oertel (12): 1000 Meter, 3:57,01 min. (7.)
Zoe Wilke (11): 60 Meter, 9,11 sek. (6.)
Michelle Audehm (12): 60 Meter, 9,69 sek. (15.) Kugel, 5,93 Meter (9.)
Josefine Schmeichel (13): 60 Meter, 8,88 sek. (3.) Kugel 8,84 Meter (2.)
Jennifer Kunze (13): 60 Meter, 8,17 sek. (1.) Hoch. 1,50 Meter (1.) Weit, 5,15 Meter (1.) 60 Hürden, 10,43 sek. (1.) Kugel, 10,40 Meter (1.)
Alexandra Jankowski (14): 60 Meter, 8,78 sek. (3.) 60 Hürden 12,11 sek. (3.) Kugel, 8,42 Meter (3.)
Julia Pollag (14): 300 Meter, 52,99 sek. (5.) Hoch, 1,30 Meter (4.) 60 Hürden, 12,27 sek. (5.) Kugel, 7,08 Meter, (6.)
Jette Schönemann (15): 800 Meter, 2:37,16 min. (1.) Kugel, 7,76 Meter (2.) Hoch, 1,35 Meter (2.)
Maxie Lindner (15): 300 Meter, 51,51 sek. (2.) 60 Hürden, 12,07 sek. (3.) 60 Meter, 9,50 sek. (2.) Kugel, 7, (4 Meter (1.)
Staffel W14/15: 59,04 sek. (3.)
Staffel W12/13: 57,42 sek. (4.)
Staffel M12/13: 1:01,08 Min. (4.)
Leichtathletik:
ASV-Talente holen zwei Pokale
 
Robert Rausch und Till Blättermann beim Indoor Hope ganz vorn. Insgesamt siebenmal Gold, dreimal Silber und viermal Bronze für den Nachwuchs.
 
Halle – Wieder Spannung unterm Hallendach. Mit insgesamt zehn Medaillen kamen die jüngsten Nachwuchstalente (Ak 8 bis 11) des ASV Sangerhausen vom Indoor Hope zurück. In der halleschen Brandberge-Halle waren es vor allem Robert Rausch (10) und Till Blättermann (9), die das Niveau der Wettkämpfe in ihren Alterklassen bestimmten. Mit 1.160 Punkten holte sich nach einem spannenden Duell mit dem Hallenser Nick Schmidt Robert Rausch die Dreikampfkrone. Nach zwei Disziplinen im Dreikampf hatte Rausch mit fünf Punkten  Rückstand noch auf Platz zwei gelegen. Im abschließenden 1000-Meter-Lauf war der Bergaer dann klar mit rund 50 Punkten vorn. Mit einer leichten Erkältung ging
Blättermann ins Dreikampfrennen. Nach Sprint (8,01 Sekunden) und Weitsprung (4,00 Meter) schon klar in Front liegend ließ der Sangerhäuser Goethe-Schüler auch im 400- Meterlauf nichts anbrennen (78,05 Sekunden) und sicherte sich den begehrten Indoor-Hope-Pokal mit erstmals erreichten 1.034 Punkten. Schon im Vorjahr hatte sich Blättermann den Pokal gesichert.  
Die Jungen Damen um Zoe Wilke (11) lieferten ebenfalls einen erfolgreichen Wettbewerb ab. Wilke in ihrer Spezialdisziplin Sprint knapp geschlagen auf dem Silberrang, machte einen soliden Dreikampf mit durchweg beachtlichen Leistungen und kam in der Pokalwertung ihrer AK überraschend auf Platz drei ein 1.187 Punkte).  Ein starkes 800-Meterrennen sicherte ihr da die Bronzemedaille.
Lena Burk lief die 800-Meter wie entfesselt und gewann klar. Wieder stark das Sprinttrio. Mit Wilke, Burk und Pia Müller hatte der ASV immerhin drei Läuferinnen ins Finale gebracht.
Beachtlich. Diese Leistung zahlte sich dann auch bei der 4x100-Meter-Saffel aus. Sie holte in der Besetzung Burk, Wolf, Müller, Wilke Bronze. Dagegen verpassten die beiden Jungenstaffeln einen Medaillenplatz nur knapp. In der Besetzung Blättermann, Rausch, Sauer, Poplow sowie Sluka, Reising, Swoboda und Kabel hatten die beiden ASV-Quartette die Rundenhatz wenigstens als Trainingseinheiten unter Wettkampfbedingungen nutzen können. Welchen Einfluss die Ergebnisse auf die Hallen-Cup-Wertung haben, muss man sehen. Mit dem Sportfest am 12. März steht noch ein Cup- Wettbewerb aus. Da greifen auch die Schüler B und A (Ak 12 bis 15) wieder ins Geschehen ein. Die „Großen hatten sich am Sonntag mit Jennifer Kunze, Hanna Herrmann und Maxie Lindner bereits mit der Betreuung ihrer Nachwuchstalente ausgezeichnet. Und die Gute Nachricht am Rande: Hanna Herrmann (13) ist nach langer Verletzungspause wieder „an Deck. Die Schollschülerin bestätigte das mit einer 50-Meter- Sprintzeit von 7,84 Sekunden am Wochenende in einem Testlauf. Sie dürfte bei den Landesmeisterschaften am Samstag in Magdeburg die ASV-Staffel um Kunze, Schmeichel und Audehm wieder verstärken.
Peter Lindner / 02.02.2011
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Das war neu beim ASV: Die „Großen (hintere Reihe) betreuten am Wochenende in der Brandberge-Halle die erfolgreichen „Kleinen.
ASV-Küken Luisa Reising (Startnummer 1163) stürmt nach vorn.
Maximilian Sluka (vorn) und Hannes Kabel dominierten ihren 800-Meter-Lauf. In der Schlussabrechnung waren das Platz zwei und vier.
Leichtathletik:

Kathrin Schulze wird in der Arena Fünfte
 
Gutes Ergebnis bei 58. Deutschen Hallenmeisterschaft. ASV-Starterin hält Anschluss zur deutschen Gehrelite.
Leipzig – Kathrin Schulze vom Geherteam des Athletischen Sportvereins Sangerhausen (ASV) holte sich bei den 58. Deutschen Hallenmeisterschaften in der Arena Leipzig am Samstag einen  umjubelten 5. Platz. „Ziel erfüllt, sagte die 30- Jährige Innenarchitektin. Denn vor dem Start in der Arena Leipzig hatte sich Schulze festgelegt und einen Platz unter den ersten sechs angepeilt. „Das war durchaus realistisch, so Betreuer Hartmut Bonneß am Samstagabend gegenüber der MZ. Mit einer Zeit von 14:56,60 Minuten hatte sich die ASV- Geherin für die Deutsche Meisterschaft qualifiziert, diese Zeit wurde von ihr am Samstag regelrecht pulverisiert und damit steht jetzt auch eine neue persönliche Bestzeit zu Buche: 14:27,91 Minuten.
Betreut von Teamchef Udo Schaeffer und Hartmut Bonneß hielt sich Kathrin Schulze an den Fahrplan. Am Samstagvormittag traf die ASV-Geherin auf die deutsche Frauenelite im Gehen. Mit Christin Elß, Charlyne Czycky und Melanie Seeger kamen ihre größten Konkurrentinnen vom Elite-Club SC Potsdam. Nicht auf der Rechnung hatten die
Experten Sabine Kratz (früher Zimmer) vom TV Wattenscheid, die sich am Ende überraschend die deutsche Meisterkrone über die 3000 Meter Bahngehen sicherte. Allerdings war ihr Start bei den Deutschen Meisterschaften nicht ganz unumstritten, denn eine vorgeschriebene Qualifikationszeit hatte die Wattenscheiterin nicht vor zuweisen. Aus ASV-Sicht nicht unwichtig: Die starken Vogtländerinnen und auch die Hallenserin Tina Schmidt (SV Halle) blieben
hinter Schulze. Das veranlasste Schaeffer zu dem Lob: „Kathrin hat einen guten Job gemacht.  
Bei den Deutschen Meisterschaften in der Freiluftsaison des vorigen Jahres hatte es Kathrin Schulze sogar einmal aufs Siegertreppchen geschafft (die MZ berichtete). Bekanntlich besitzt Schulze neben der deutschen auch die Österreichische Staatsbürgerschaft, arbeitet an einem Schweizer Theater in Luzern als Bühnenbildnerin und wurde im vorigen Jahr auch Österreichische Staatsmeisterin über 20 Kilometer. Nun ist die ASV-Geherin auch Mitglied der Österreichischen Nationalmannschaft und wird am 21. Mai am Europa-Cup der Leichtathleten in Portugal teilnehmen. Ihren nächsten Wettkampf im ASV-Trikot wird Schulze am 26. März in Ahlen (Westfalen) angehen. Dort wird sie sich an den 20-Kilometer- Kanten wagen. Vereinskamerad  und Lebenspartner Martin Gebauer, der ebenfalls dem ASV-Geherteam angehört, nimmt in Ahlen die 5000 Meter in Angriff.

Peter Lindner / 02.02.2011
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Kathrin Schulze war schon beim Deutschen Geherpokal erfolgreich.
Hartmut Bonneß (links) wertet mit Kathrin Schulze und Dick Gnauck den Wettkampf aus.
Leichtathletik:

Das Duell in Magdeburg
 
Jennifer Kunze holt zwei Titel bei Landesmeisterschaften. Silberne Überraschung durch Justin Strahl.
Magdeburg – Das achtjährige ASV-Küken Leonie Franke hatte am Freitag Jennifer Kunze mit einem kleinen Blumenstrauß zum Geburtstag gratuliert und ihr viel Erfolg für den nächsten Tag gewünscht. Da musste das Ausnahmetalent nämlich bei den Hallen-Landesmeisterschaften Sachsen-Anhalts in Magdeburg ran. Im Sprint, Weitsprung, Kugelstoßen und Hochsprung stand die 13-Jährige in den Starterlisten. Die Hürdenstrecke ließ sie aus. Die ASV-Staffel musste leider auf einen Start verzichten. Wegen Krankheit hatte Hanna Herrmann, die sich so auf einen Start gefreut hatte, absagen müssen.
War „Jenni Kunze bislang mit ihren Leistungen in ihrer Altersklasse im Lande allein auf weiter Flur, so hatte sich bereits im vergangenen Jahr mit Celina Wanzek vom SC Magdeburg Konkurrenz angedeutet. Bei den Bezirkstitelkämpfen im Dezember war es Gewissheit. Jennifer Kunze hat da zur Kenntnis nehmen müssen, dass sie im Weitsprung und Sprint derzeit von einer zu schlagen ist. Das war bitter für den Augenblick aber es reifte auch die Erkenntnis, dass es im Sport eben so ist. Die Sangerhäuser Trainerlegende Karl-Heinz Lier, der Kunze in einigen Disziplinen nun mit betreut, beruhigt. „Jenni soll sich nicht aus der Ruhe bringen lassen. „Sie hat noch jede Menge Reserven im technischen Bereich. Daran werde man jetzt arbeiten. „Und in der Freiluftsaison wird manches anders aussehen.
In Magdeburg kam es bei den Landesmeisterschaften zum mit Spannung erwarteten Duell Kunze-Wanzek. In den Einzeldisziplinen Hochsprung und Kugelstoßen siegte die ASV-Athletin jeweils mit überraschenden persönlichen
Bestleistungen. Erstmals wuchtete sie die Kugel über elf Meter. 11,37 Meter, da staunte die Konkurrenz. Und
auch im Hochsprung war das ASV-Talent ab 1,44 nur noch einsam im Rennen, Wanzek musste schon bei 1,41 Meter entnervt aussteigen. Sie revanchierte sich dafür im 60-Meter- Sprint (7,99 Sekunden), trieb aber Kunze zu einer neuen persönlichen Bestleistung von 8,12 Sekunden. Das war ein Vize-Meistertitel. Spannung an der Weitsprunggrube. Das Duell dort eröffnete die Magdeburgerin mit 5,10 Meter. Der Kunze-Konter wurde mit 5,15 Meter vermessen. Den letzten Versuch setzte „Jenni im wahrsten Wortsinn in den Sand. „Ungültig!. Die rote Flagge bestrafte das Nervenflattern. Und wiederholt im letzten Versuch schaffte Celina Wanzek die Überraschung: 5,28 Meter. Kunze wieder Vize-Meisterin. Unterm Strich bei den Einzeldisziplinen: Zweimal Gold und
zweimal Silber für das ASV-Mädchen, zweimal Gold für die Magdeburgerin. Die holte sich allerdings noch einmal Gold
mit der 4x100-Staffel. Beide dominierten die Landesmeisterschaften.
Für eine faustdicke Überraschung sorgte am Samstag Justin Strahl. Bei seinem ersten Einsatz in dieser Disziplin - er hatte praktisch beim Freitag- Training das Wurfgerät Speer zum ersten Mal in der Hand - holte sich das ASV-Talent auf Anhieb einen Vize-Meistertitel im Speerwerfen. Und auch die Bronzemedaille von Josefine Schmeichel im Kugelstoßen mit neuer persönlicher Bestleistung (8,82 Meter) löste bei der kleinen ASV-Delegation Jubel aus. Immerhin: Das ASV-Quartett brachte zweimal Gold, dreimal Silber und einmal Bronze aus der Landeshauptstadt mit. „Eine tolle Leistung, Kommentierte ASV-Übungsleiter Stefan Reinicke das Ergebnis. Was will man dem hinzufügen?
Peter Lindner / 08.03.2011
Jennifer Kunze (links) und Josefine Schmeichel freuen sich über ihre Medaillen.
Justin Strahl sprintete auf einen guten Platz 5 im Land und wurde Zweiter im Sperrwerfen.
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Ergebnisse der ASV-Talente bei den Hallen- Landesmeisterschaften in Magdeburg
 
Kugelstoßen:  1. Jennifer Kunze 11,37 Meter (pB)
 3. Josefine Schmeichel 8,82 Meter (pB)
Hochsprung:  1. Jennifer Kunze 1,53 Meter (pB)
 6. Josefine Schmeichel 1,35 Meter (pB)
Weitsprung:  2. Jennifer Kunze 5,15 Meter
 9. Josefine Schmeichel 4,21 Meter
60-Meter-Sprint:  2. Jennifer Kunze 8,12 Sekunden (pB)
 5. Justin Strahl 9,03 Sekunden (pB)
38. Michelle Audehm 9,93 Sekunden
Speer:  2. Justin Strahl 27,41 Meter (pB)
Leichtathletik:

ASV-Talente beim Hallen-Halali mit Edelmetall
 
Olympiasiegerin Silke Renk gratuliert dem Nachwuchs beim letzten Wettkampf zur erfolgreichen Hallensaison.
 
Halle – Den Blumenstrauß für Silke Renk-Lange, Olympiasiegerin im Speerwerfen, hatte Alexandra Jankowski mitgebracht. „Die Blumen stehen eigentlich Euch zu, so Silke Renk, die seit mehr als zwei Jahren engen Kontakt zu den Leichtathleten des ASV unterhält und seither die Leistungen der ASV-Talente aufmerksam  verfolgt. „In Sangerhausen wird
eine tolle Arbeit geleistet, würdigte die aus Roßla stammende Olympiasiegerin von Madrid die Leistungen der Sangerhäuser Leichtathleten. Renk ist übrigens auch Vize-Präsidentin des Landessportbundes (LSB) und wurde in ihren Jugendjahren einst vom Sangerhäuser Karl-Heinz Lier trainiert, der sich auch heute wieder mit um die Talenteförderung beim Athletischen Sportverein kümmert.
Als Silke Renk-Lange am Samstag in die hallesche Brandberge-Halle kam, jubelte die Fankurve des ASV gerade Till Blättermann zu, der sich mit neuer persönlicher Bestleistung von 7,92 Sekunden über die 50 Meter gerade den Sieg im Sprintfinale sicherte. Damit knackte Blättermann erstmals die 8-Sekundengrenze. „Tolle Leistung befand die Olympiasiegerin, die sich an der Hochsprunganlage mit den ASV-Nachwuchstalenten traf. Die hatten sich dort versammelt, um Jette Schönemann anzufeuern, die beim Hochsprung gerade eine Silbermedaille holte – und das mit einer neuen persönlichen Bestleistung von 1,41 Meter. So hoch war die 15-
jährige Schollschülerin in einem Wettkampf noch nie gesprungen. Erste Gratulantin: Olympiasiegerin Silke Renk- Lange. Überragende Athletin aus Sicht des ASV war am Samstag beim 14. Schülersportfest in der Brandbergehalle Jette Schönemann sowieso. Mit zweimal Silber, zweimal Bronze und zwei persönlichen Bestleistungen hatte das ASV- Talent selbst ihre Übungsleiter überrascht. Zur guten ASV- Bilanz beim Hallen-Halali trugen unter anderem auch Robert Messerschmidt (14) und Till Blättermann (9) bei. Für eine unglaubliche Zeit über die 1000 Meter sorgte Maximilian Sluka (11). Nach seinem Sieg über die fünf Hallenrunden blieben die Uhren bei 3:14,42 Minuten stehen. Da fehlen bis zum Landesrekord gerade einmal drei Zehntel. Für silbernen Glanz und tolle Zeiten sorgten einmal mehr Zoe Wilke im Sprint (7,74 Sekunden) und Lena Burk über die 800 Meter (2:52,29 Minuten). Gut im Bilde waren mit Alexandra Jankowski und
Anne Katrin Schulze (beide 14) auch zwei weitere junge ASV-Damen, die dritte Plätze im Sprint sowie im Weitsprung holten. Zu Beginn des Wettkampfs orakelten einige Trainer anderer Vereine: „Ohne Jenni Kunze am Start werdet ihr wohl ohne Medaille nach Hause fahren.         
Die Antwort: Insgesamt holten die ASV-Nachwuchstalente viermal Gold, viermal Silber, fünfmal Bronze
sowie weitere gute Platzierungen. Der aktuelle Stand in der Cup-Wertung war bei Redaktionsschluss noch nicht bekannt. Auf jeden Fall dürften die ASV-Talente einen Platz unter den Top Sechs erreicht haben – von immerhin mehr 30 Vereinen.

Peter Lindner / 18.03.2011
Olympiasiegerin Silke Renk-Lange bei „ihren Leichtathleten in der Brandberge-Halle. Für die guten Leistungen beim Hallen-Halali gab`s ein dickes Lob.
Die kleine Lena Burk mit großem Kämpferherz.
Überragend: Jette Schönemann holt beim, Hallen-Halali allein vier Medaillen.
Zoe Wilke holt Silber im Sprint.
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Silke Renk wurde am 30. Juni 1967 in Querfurt geboren und lebte später in Roßla (Landkreis Sangerhausen). In ihren Jugendjahren wurde Silke Renk von der Sangerhäuser Trainerlegende Karl-Heinz Lier im Leistungszentrum MK betreut und zur Sportschule nach Halle delegiert. Renks größter sportlicher Erfolg ist der Olympiasieg 1992 in Madrid. Da gewann sie mit 68,34 Metern vor Natalja Schikolenko und Vereinskameradin Karen Forkel. Silke Renk startete schon für die  DDR bei den  Olympischen  Spielen 1988, wurde dort mit 66,38 Meter Fünfte und stand bei Deutschen Meisterschaften mehrfach auf dem Treppchen.
Zahlenspiegel (ASV Ergebnisse)
 
60- Meter-Sprint: M14 1. Robert Messerschmidt 7,90 Sekunden
Weitsprung: 5. Robert Messerschmidt 4.90 Meter
60-Meter: M12 3. Justin Strahl 8,81 Sekunden
1000 Meter: M11 1. Maximilian Sluka 3:14,42 Minuten
Hoch: 6. Maximilian Sluka 1,20 Meter
60 Meter: W15 3. Jette Schönemann 8,83 Sekunden
800 Meter: 2. Jette Schönemann 2:38,08 Minuten
Hoch: 2. Jette Schönemann 1,41 Meter
Weit: 3. Jette Schönemann 4,51 Meter
Kugel: 8. Maxie Lindner 7,96 Meter
60 Meter 9. Maxie Lindner 9,38 Sekunden
60-Meter-Sprint: w14 3. Alexandra Jankowski 8,67 Sekunden
Kugel: 5. 8,20 Meter
Weit: 3. Anne Schulze 4,30 Meter
Kugel: 9. Anne Schulze 7,28 Meter
800 Meter w14 1. Julia Pollag 3:04,84 Minuten
Weit: 6. 4,07 Meter
50-Meter-Sprint: w11  2. Zoe Wilke 7,74 Sekunden
800 Meter: w11 2. Lena Burk 2:52,29 Minuten
Weit: w11 8. Pia Müller 3,91 Meter
1000 Meter: M12 11. Benjamin Ooertel 3:54,77 Minuten
1000 Meter: M12 2. Max-Lukas Franke 3:25,36 Minuten
Weit: M10 5. Adrian Sauer 3,76 Meter
50 Meter:    9. Adrian Sauer 8,14 Sekunden
50 Meter:    1. Till Blättermann 7,92 Sekunden
Weit:           2. Till Blättermann 3,70 Meter
Leichtathletik:

Über 100 Medaillen bei Meisterschaften
 
VEREINE Tolle Bilanz: Leichtathleten des ASV werten Sportjahr 2010 aus
Mit dieser Bilanz hatte im zehnten Jahr des Bestehens der Abteilung Leichtathletik unter dem Dach des ASV Sangerhausen hat keiner gerechnet. Allein 55 Medaillen bei Bezirksmeisterschaften, 27 mal Gold, Silber oder Bronze bei Landesmeisterschaften, ein Dutzend Mal Edelmetall bei Deutschen Meisterschaften vier Europa- und fünf Weltmeisterschaftsmedaillen haben die Leichtathleten im letzten Sportjahr gesammelt. Zur Bilanz der Abteilung gehört auch der Gewinn des Titels in der Aktion „Deutschland sucht den Supersprinter, die von der Deutschen Talentförderung ausgerichtet wird. ASV-Ausnahmetalent Jennifer Kunze hatte sich diesen Titel vor mehr als 45.000 Zuschauern im Berliner Olympiastadion geholt für d i e sportliche Überraschung gesorgt und den Namen der Rosenstadt Sangerhausen Deutschland weit bekannter gemacht.
Vor allem die Nachwuchstalente des ASV sorgten mit ihren Leistungen im letzten Sportjahr für Furore. Jede Menge Siege und Medaillenplätze feierten die Jungen und Mädchen vor mehr als 3000 Zuschauern beim größten Kinder- und
Jugendsportfest Deutschlands in Hamburg. Beachtlich: Platz sieben von mehr als 130 Vereinen in der Mannschaftswertung. Auch die Leistungen beim jüngsten Start beim Mitteldeutschen Schülersportfest in der Arena Leipzig hatte Experten staunen lassen.
Der Landessportbund und der Leichtathletikverband Sachsen- Anhalt würdigten die gute Arbeit der Sangerhäuser Leichtathleten jetzt mit der erneuten Vergabe des Qualitäts-Zertifikats „Leistungsstützpunkt. Eine gute Entwicklung der Abteilung Leichtathletik bescheinigte bei der traditionellen Dankeschönveranstaltung für Eltern und Trainer am Freitagabend im Sangerhäuser Rosenhotel ASV-Chef Klaus-Dieter Schmidt. Und Udo Michael, der in der Sangerhäuser Stadtverwaltung u.a. für den Sport zuständig ist, sieht das so: Erstaunlich was das abgeht. Im Rund der Veranstaltung war man sich einig: Ohne die Unterstützung durch ehrenamtliche Trainer, Übungsleiter und Eltern ist heute eine sportliche Betätigung im Nachwuchsbereich nahezu unmöglich geworden.
Inzwischen haben auch einige Muttis Lust an sportlicher Betätigung bekommen und wollen ihren Kindern nicht mehr nachstehen. So nahmen Anja Franke, Katrin Kabel und Diana Kabel ihre ASV-Trikots entgegen. Die werden sie tragen, wenn sie als Mannschaft bei den Bezirksmeisterschaften im Cross in Naumburg an den Start gehen. Erst einmal haben die Götter vor den Erfolg den Schweiß in Aussicht gestellt. Denn zurzeit sind jede Menge Trainingsläufe angesagt.

Peter Lindner / 18.03.2011
Das Mutti-Team der ASV-Leichtathleten freut sich über die neuen Trikots: Anja Kabel, Katrin Kabel und Diana Kabel (von links).
ASV-Chef Klaus-Dieter Schmidt (rechts) bedankt sich bei den Trainern und Übungsleitern für ihre zuverlässige Arbeit.
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Leichtathletik:

Landesrekorde für ASV-Sportler bestätigt
Halle – Vier neue Landesrekorde, die von Sportlern des Athletischen Sportvereins Sangerhausen (ASV) im vorigen Sportjahr aufgestellt worden sind, wurden jetzt vom Präsidenten des Leichtathletikverbandes Sachsen -Anhalt (VDSK) Gerry Kley beurkundet (Foto). So der neue Rekord von Nachwuchstalent Hannes Kabel (11), der die 2000
Meter in sagenhaften 7:21,97 Minuten absolvierte. Der Landesrekord gelang Kabel beim Kinder- und Jugendsportfest in Hamburg.
Für gleich zwei Landesrekorde erhielt Dick Gnauck (45) vom ASV- Geherteam jetzt die Urkunden. So ging Gnauck die 50 Kilometer am 18. September 2010 in Gleina in 4:33,14 Stunden. Bei den Deutschen Meisterschaften in Naumburg, hier holte sich der ASV-Geher den Deutschen Meistertitel, ging der mehrfache Weltmeister die 20 Kilometer in 1:41,16 Stunden. Gnaucks Mannschaftskameradin Rica Ditten ging ebenfalls Landesrekord und zwar ebenfalls in Gleina über
die 10 Kilometer, die sie in 71:02 Minuten bewältigte. Ditten wird übrigens von Gnauck trainiert.
 
Peter Lindner / 18.03.2011
Die Seiteneinsteigerin Rica Ditten wird vom mehrfachen Weltmeister Dick Gnauck trainiert.
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Leichtathletik:

ASV-Geher mit holen zwei EM-Titel
Von den Europameisterschaften im belgischen Gent kehrt das Sangerhäuser ASV-Geherteam mit zweimal Gold, einmal Silber und zweimal Bronze zurück.
 
Gent -  „Da haben sich die Mühen des Trainings gelohnt, sagte Rica Ditten vom Geherteam des ASV Sangerhausen, als sie am Sonntag vom Treppchen stieg. Mit zwei weiteren Deutschen (Barbara Prinas, Brigitte Zeidler) hatte sie in der Teamwertung Gold über die 5 Kilometer und somit den Europameistertitel geholt. Dazu gesellen sich zwei vierte Plätze über die 3000 Meter (Bahn) und 5 Kilometer (Straße). „Was will man vom ersten internationalen Start auch mehr erwarten, lobte Mannschaftsbetreuer Hartmut Bonneß. Die Seiteneinsteigerin, die vom mehrfachen Weltmeister Dick Gnauck betreut wird, ist in der internationalen Spitze
angekommen.
Dick Gnauck, der sich nach seinem Bronzeplatz am Freitag über die 3000 Meter Bahngehen am Sonntag im Einzelrennen über die fünf Kilometer Straße noch einmal Bronze (22:38 Minuten) holte, trug auch wesentlich zum Europameistertitel in der Ak 45 bei. Sein dritter Platz war das goldene Fundament für den Gesamtsieg des deutschen Teams mit Manfred Kreutz (4.) und Stefan Werner (5.).
Nach längerer Wettkampfpause (Hüftoperation) war auch Teamchef Udo Schaeffer wieder international am Start. „Das lief schon besser als erwartet, so der ASV-Geherchef und freute sich über einen Platz unter den 12 besten europäischen Gehern seiner Alterklasse. Mit Hans Kehrer und Bernd Affeln holte sich das deutsche Trio den Titel eines Vize-Europameisters über die 5 Kilometer auf dem Straßenrundkurs von Gent.
Am Samstagabend war das Geherteam des ASV noch Zweiter bei der Sportlerwahl (Mannschaftswertung) des Landkreises Mansfeld-Südharz geworden. Nach der Zahl der Onlinestimmen und dem MZ-Leservotum hatte das Geherteam noch vorn in der Gunst der sportbegeisterten Landkreisbewohner gelegen. Eine Jury hatte das Team dann aus unerfindlichen Gründen auf Platz zwei gesetzt. Die sportliche Antwort gaben die Sangerhäuser Geher mit zweimal Gold, einmal Silber und zweimal Bronze bei den Europameisterschaften in Gent.
 
Peter Lindner / 18.03.2011
Das komplette Geherteam des ASV Sangerhausen
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Leichtathletik:
ASV-Talente beenden Hallensaison
 
Beindruckende Bilanz unterm Hallendach. Jede Menge persönlicher Bestleistungen und sieben Medaillen bei Landesmeisterschaften geholt.
 
Mit insgesamt sieben Medaillen bei Landesmeisterschaften starteten die leichtathletischen Nachwuchstalente erfolgreich unterm Hallendach in das Sportjahr 2011. Allein Jennifer Kunze, gerade zur Sportlerin des Jahres 2010 gewählt, holte sich bislang drei Landesmeistertitel.
Entspannt gingen die ASV-Talente in die Wettkampfsaison und in die Hallenwettkämpfe um den Hallencup des Regionalverbandes 2011. Nicht der unbedingte Sieg stand im Vordergrund, sondern die Trainer und Übungsleiter gingen mit ihren Schützlingen „aus dem Training heraus in die insgesamt acht Wettbewerbe in der halleschen Brandberge-Halle. Eigentlich ein Mammutprogramm, denn dazu kamen noch Wettkämpfe in Magdeburg und in der Arena Leipzig (die MZ berichtete). Erstaunlich für die ASV-Verantwortlichern, dass zu Beginn der Hallensaison praktisch alle Jungen und Mädchen mit persönlichen Bestleistungen glänzten. „Da hat das harte Wintertraining schon erste Früchte getragen, so ASV-Trainerin
Gabi Swoboda.
Im Nachwuchsbereich der Alterklassen (Ak) 10 bis Schüler A holten die ASV-Aktiven die Plätze zwei, drei, vier und sieben. Besonders in den AK 11 (Platz zwei) Ak 10 (Platz drei), Schülerinnen A (Platz drei) und Ak 13 (Platz vier) sowie in der AK 9 (Platz fünf) gehören die Leichtathleten aus Sangerhausen zu den Top-Teams im Regionalverband Halle. Und deshalb haben die Übungsleiter des ASV auch schon die Schwerpunkte der nächsten Saison ausgemacht. Bislang eine Stärke des ASV: Die Jungen und Mädchen der Ak 8, die landeten in dieser Hallensaison auf Platz elf der Cupwertung. Mit Platz sieben in der Cup-Wertung (von immerhin 32 Vereinen) waren die ASV-Leichtathleten insgesamt zufrieden, in einzelnen Altersklassen gehören die Sangerhäuser ohnehin zu den Besten im Lande.
Mit der Bahneröffnung am 17. April auf der modernen Tartan-Anlage in Merseburg gehen die ASV-Leichtathleten traditionell ins Freie. Und aus jetziger Sicht wird auch wieder alles was Rang und Namen hat am Start sein. Vor allem im Sprint, im Hoch- und Weitsprung sowie auf den längeren Laufstrecken gilt es da Hallen-Ergebnisse zu bestätigen.
Einen ersten Höhepunkt findet die gerade begonnene Crosssaison mit den Bezirkstitelkämpfen am 2. April in Naumburger. Im Bürgergarten der Domstadt werden einige ASV-Athleten an den Start gehen und versuchen, ihre Titel und Medaillen aus dem vorigen Jahr zu verteidigen. Ei großer Teil der Nachwuchstalente wird am Grillenberglauf teilnehmen und sich dort das Ausdauerrüstzeug für die Freiluftsaison holen.
Letztes Wochenende war eine kleine Abordnung des ASV schon mal beim HLF-Crosslauf im Sportzentrum Brandberge. Robert Rausch (10) wurde auf dem 1,1 Kilometerlangen Rundkurs in 4:13 Minuten Erster, Hannes Kabel (11) in sagenhaften 4:09 Minuten zeitgleich mit dem 1. Zweiter. Zweite wurde auch Julia Pollag (14), die die 1,1 Kilometer lange Strecke in 4:13 Minuten absolvierte. Mit Anika und Georg Rausch wagten sich übrigens auch Mutti und Vati auf die 2, 1 bzw. 3,1 Kilometer lange Crosstrecke. Sie wurden jeweils mit einer Silbermedaille belohnt.
 
Peter Lindner / 23.03.2011
Schon zu Jahresbeginn gut in Schwung: Die Leichtathleten des ASV Sangerhausen, die beim Sportlerball mit  zwei ersten und zwei zweiten Plätzen in der MZ-Lesergunst ganz vorn lagen und gute Plätze abräumten. Dafür gab es auch ein dickes Lob von Olympiasieger und Radfahrerlegende Olaf Ludwig.
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3. Lauf
"Rund um das Schaubergwerk Röhrigschacht"

 
Waldbad Grillenberg
 
2. April 2011
 
Endergebnis
1 km
2 km
10 km
15 km
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Leichtathletik:

Heidenreich holt Pokal mit Bestzeit
 
Nahezu 200 Läufer und Wanderer beim 3. Grillenberglauf „Rund ums Schaubergwerk.
 
Grillenberg – Das fast sommerliche Wetter hatte am Samstag wieder viele Läufer, Wanderer und Zaungäste ins Waldbad Grillenberg gelockt. Dort starteten pünktlich um 10.05 Uhr die Jungen und Mädchen über die Distanz von einem Kilometer zu ihrem Crosslauf, „Bambinisauser genannt. Den ersten Startschuss gab übrigens Stadtwerkechef Olaf Wüstemann, früher selbst einmal ein guter Leichtathlet und heute mit den
Stadtwerken Sponsor der sportlichen Veranstaltung, die von Jahr zu Jahr mehr Läufer in ihren sportlichen Bann zieht.
Wer holt sich den Sieger-Pokal für die 15-Kilometer-Distanz, der  „Steigerschleife? Im letzten Jahr hatte sich Enrico Heidenreich den Steigerstock geholt – mit einer Zeit, die selbst Profis staunen ließ. Der ASV-Leichtathlet, der bei der Bundespolizei Dienst tut, hatte die Strecke knapp unter einer Stunde absolviert. Am Samstag war Heidenreich noch schneller. Die elektronische Zeitmessung blieb bei 57 Minuten stehen. Da konnte der ASV-Läufer seinen Pokal behalten – und sich gleich auf den Weg nach Naumburg machen. Dort fanden die Bezirksmeisterschaften im Cross statt und Enrico Heidenreich ging im Bürgergarten über die 10 Kilometer an den Start - und wurde Bezirksmeister!
Über große Starterfelder freuten sich die Organisatoren  auch beim Grillenberger „Buschklepper. Dort ging es über zehn Kilometer über Stock und Stein sowie durchs Schaubergwerk.
Dort warteten wieder die Bergleute mit dem Arschleder, das im kühnen Sprung überwunden werden musste, zudem heizte der Harzgeist (alias Maik Reppin) den Läufern und Wanderern tüchtig ein. Und auch die zwei Kilometer lange Strecke „Grillensprung fand ihre Liebhaber, hier wollten sich vor allem die Schüler und Jugendlichen im fairen Wettkampf messen.
Der 3. Grillenberglauf „Rund um das das Schaubergwerk
Röhrig-Schacht wird immer mehr zur Tradition. Der vom ASV Sangerhausen, dem Harzklub und den Grillenbergern als umsichtige Gastgeber organisierte Volkslauf hatte bereits in den Jahren zuvor große Resonanz in der
Läuferfamilie gefunden. Ob „Steigerschleife (15 Kilometer), „Buschklepper (10 Kilometer), „Grillensprung (2 Kilometer) oder „Bambinisauser (1 Kilometer) für jeden war wieder die richtige Strecke dabei. Auch die Wanderer kamen wieder auf ihre Kosten. Lob zollte Raimund Köhler, mit 73 Jahren einer der ältesten unter ihnen. „Eine schöne Strecke, tolle Atmosphäre, da kommt man gern wieder.
Cheforganisator Udo Michael konnte übrigens auch wieder Läufer aus Sangerhausens Partnerstadt Baunatal (Hessen) begrüßen. Am Start waren wieder viele Volksläufer aus Sachsen, Baden-Baden und Thüringen. Der schöne Wanderkurs rund um das Schaubergwerk Wettelrode hatte ebenso wieder seine Liebhaber. Mehr als 50 Wanderer hatten sich auf die Nordic-Walking-Tour begeben.
 
Peter Lindner / 05.04.2011
Harzgeist Maik Reppin brachte heimatliches Flair in den Volkslauf.
Enrico Heidenreich holte sich wieder den Steiger-Pokal.
Die kleinsten bekamen alle eine Medaille.
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Leichtathletik:

Edelmetall von der Waldschlosswiese
 
ASV-Sportler bei Cross-Bezirksmeisterschaften in Erfolgsspur. Sieben Titel, acht Vizemeister und sechsmal Bronze geholt. „Mutti-Team überrascht.
 
Naumburg – Mit siebenmal Gold, achtmal Silber, sechsmal Bronze und weiteren guten Platzierungen kommen die ASV- Leichtathleten aus Naumburg zurück. Im Bürgergarten der Domstadt hatte der rührige SSV Eintracht zum wiederholten Male den Naumburger Waldlauf ausgetragen und traditionell dazu die Bezirkstitelkämpfe der Region Halle (südliches Sachsen-Anhalt) im Crosslauf organisiert. Herrliches Frühlingswetter, für Crossläufer schon fast zu warm. Ein Husarenstück vollbrachte Enrico Heidenreich (21). Der ASV-
Leichtathlet hatte am Vormittag in Grillenberg seinen Pokal über die 15 Kilometer verteidigt – und legte am Nachmittag auf der Naumburger Waldschlosswiese noch einen drauf. Über die zehn Kilometer siegte Heidenreich in seiner Altersklasse und holte sich den Bezirksmeistertitel.   
Mit den Ergebnissen auf der Waldschlosswiese im traditionsreichen
Bürgergarten beim Nachwuchs und der Laufgruppe verbesserten die ASV-Sportler ihre Bilanz aus dem Vorjahr (fünf Bezirksmeistertitel) deutlich. Beim ersten Start des so genannten Mutti-Teams über die 4 Kilometer sorgten Kathrin Kabel, Diana Kabel, Annika Rausch und Anja Franke gleich für Furore. In der Teamwertung kam die schnelle Mutti-Truppe (A, Franke, D. Kabel, A. Rausch) auf einen guten 4. Platz. „Wir sind
durch gekommen, jubelten die Muttis. Die Überraschung perfekt machten über diese
Distanz  Kathrin und Diana Kabel, die sich in ihrer Alterklasse jeweils einen Vizemeistertitel holten und auch die Platzierungen von Anja Franke (5.) und Annika Rausch (5.) konnten sich sehen lassen. Ein Titel und zwei dritte  Plätze trugen zur „Erwachsenen-Bilanz Georg Rausch, Daniel Franke und Andreas Bergmann bei. Denn auch die Väter der ASV-Talente wagten sich über den Naumburger Crosskurs.  
Nicht überraschend war der Bezirksmeistertitel von Maximilian Sluka (m11) über eine Runde (1 Kilometer). Hannes Kabel holte sich über diese Strecke Bronze. In der Besetzung Sluka, Kabel und Robert Rausch (3. in der Ak 10) holte das ASV- Trio den Bezirksmeistertitel in der Mannschaftswertung. Souverän fiel auch der Sieg von Max-Lukas Franke (m12) aus. Der wollte seiner Schwester (8) nicht nachstehen - Leonie (8) hatte sich schon einen Vizemeistertitel gesichert - und holte sich den Bezirksmeistertitel über zwei Runden (2 Kilometer). Eine „Goldene in der Teamwertung holten sich Max Franke, Leonhard Kaiser und Justin Strahl. Die gute Medaillenbilanz der ASV-Sportler vervollständigten Robert Messerschmidt (Silber), Peter Seifert (Bronze), Julia Pollag (Gold) und das ASV-
Trio (Jette Schönemann, Julia Pollag, Maxie Lindner) mit dem Vizemeistertitel über drei Kilometer.
 
Peter Lindner / 05.04.2011
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Wer am Start die Nase vorn hatte war auch meist im Ziel mit ganz vorn. Mit der Nummer 12 ASV-
Die Mamas und die Papas der erfolgreichen ASV- Talente holten ebenfalls Titel und Medaillen.
Leichtathletik:
Max Franke siegt am Kyffhäuser
 
ASV-Läufer überraschen beim traditionsreichen Kyffhäuser Berglauf mit guten Ergebnissen.
 
Bad Frankenhausen – Mit guten Ergebnissen warteten überraschend die Läufer des Athletischen Sportvereins Sangerhausen (ASV) beim 33. Kyffhäuser-Berglauf am Wochenende auf. Beim so genannten Kinderlauf über zwei Kilometer gewann Max Lukas Franke in seiner Altersklasse (AK) klar. Der 12-jährige hatte sich eine Woche zuvor (die MZ berichtete) bereits den Titel eines Bezirksmeisters beim Cross in Naumburg gesichert. Platz drei über die zwei Kilometer holte sich Robert Rausch (10), der eigentlich ein Spezialist im Sprint-Sprung-Bereich ist, mit solchen längeren Läufen etwas für die Ausdauer tut.
Auf einem guten 4. Platz über die 6 Kilometer kam Julia Pollag ein. ASV-Übungsleiter Georg Rausch kämpfte sich auf einen guten 3. Platz. Über die längere Distanz des Halbmarathons wagten sich einige Männer der ASV-Laufgruppe, die gerade erst mit dem 3. Grillenberg-Lauf eine eigene Volkssportveranstaltung organisiert hatten.
Mit einem beachtlichen 5. Platz beendet Daniel Franke das anspruchsvolle Rennen, auf den Plätzen 8in ihrer Ak landeten Volker Kilian und Tim Wangemann. Auch die anderen ASV-Lauf-Matadoren schlugen sich im Feld von mehr als 2000 Teilnehmern insgesamt gut und kamen am Ende an.
Für die Allerjüngsten gab es einen 400  Meter langen Schnupperkurs, Über diese Strecke probierte sich erstmals Arnhold Rausch aus, der offensichtlich die sportliche Familientradition fortsetzen möchte. Beim Bambino-Rennen gab es keine Wertung, hier zählte noch die olympische Herausforderung „dabei sein ist alles.
 
Peter Lindner / 13.04.2011
Schon der Start entscheidet. Max Lukas Franke (Startnummer 202) holte sich beim traditionsreichen Kyffhäuser Bergrennen am Samstag den Sieg in seiner Alterklasse.
Leichtathletik:

Crossläufer feierten schon Ostern
 
ASV-Talente holen auf WM-Kurs in Teutschenthal Medaillen.
Teutschenthal – Wer die Crosstrecke in Teutschenthal schon einmal bewältigt hat, der weiß, was zu einer richtigen Crosstrecke gehört. Wo sonst PS-starke Motorräder über den Weltmeisterschaftskurs gehen, hatten die rührigen Organisatoren des SV Teutschenthal am Sonntag wieder die Strecke für den mittlerweile berühmt-gefürchteten Ostercross abgesteckt. Eine kleine Abordnung der ASV-Leichtathleten hatte sich in die Starterlisten eingetragen und wagte sich auf den Berg-und-Tal-Kurs. Besonders gefürchtet: die steilen Anstiege, die sonst nur von den schweren Moto-Cross- Maschinen bewältigt werden.
Ohne Hemmungen gingen Maximilian Sluka und Hannes Kabel den WM-Kurs an. Und wie eh und je in diesem Jahr hatte Sluka (11) die Nase vor seinem Mannschaftskameraden Hannes Kabel, den es ansonsten mehr auf die längeren Strecken zieht, vorn. Beide bewältigten den 1,1 Kilometer langen schwierigen Kurs in 3:50 bzw. 3:53 Minuten. Ein Doppelsieg für den ASV, den es aus Teutschenthal lange nicht
zu vermelden gab. Wenige Minuten zuvor war Sprint-Sprung-Talent Till Blättermann (9) auf eine 600 Meter Lange Distanz gegangen und mit Platz 8 ein gutes Ergebnis erreicht.
Die beiden elfjährigen Lena Burk und Zoe Wilke enttäuschten auf dem schwierigen Geläuf nicht. So holte sich 800- Meter-Spezialistin Lena Burg nicht ganz überraschend eine Silbermedaille, für Zoe Wilke gab´s mit Platz sieben eine gute Platzierung. Für eine Sprinterin eine tolle Leistung. Michelle Audehm wurde in der Alterklasse 12 neunte. Da war Papa René Audehm einen Kick besser, der landete in der Ak 45 über die 3,3 Kilometer auf Platz vier.
In der Staffel (unterschiedliche Alterklassen wurden da zusammen gewertet) reichte es beim kleinen ASV-Aufgebot nicht für einen Platz auf dem Treppchen.
Mit den Crossläufen gingen die Vorbereitungen der ASV-Leichtathleten für die Freiluftsaison in die letzte Runde. Bereits am Samstag werden sich nahezu alle Sangerhäuser Talente ein Stelldichein im Merseburger Stadion geben. Dort geht die traditionelle  Bahneröffnung des MSV Buna-Schkopau über die Tartan-Bühne. Für die Trainer und Übungsleiter sind die dort erreichten Leistungen ein erster Fingerzeig dafür, ob das Wintertraining erste Früchte zeigt. Einem letzten „Feinschliff unterzieht sich ein Teil der fortgeschrittenen ASV-Nachwuchstalente in einem Trainingslager im Feriencamp am Auerberg.
 
Peter Lindner / 13.04.2011
Siegten wieder einmal im Doppelpack: Maximilian Sluka (rechts) und Hannes Kabel.
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Leichtathletik:
Kraft am Auerberg getankt
 
ASV-Talente im Trainingslager. Abteilung wieder mit dem Zertifikat Leistungsstützpunkt ausgezeichnet.  
 
Stolberg – Das traditionelle Trainingslager in den Osterferien findet derzeit im Feriencamp am Auerberg statt. Mehr als 20 Jungen und Mädchen der Abteilung Leichtathletik bereiten sich dort auf die anstrengende Freiluft-Saison vor.
Das Feriencamp „Forsthaus am Auerberg bietet für die Nachwuchstalente des Athletischen Sportvereins ideale Bedingungen. So stehen ausgedehnte Waldläufe, Wanderungen und Bergan-Sprints hoch zum legendären
Josephskreuz auf dem Programm.
Im wenige Kilometer entfernten Sport- und Freizeitzentrum Rottleberode können die Abläufe und Fertigleiten in den technischen Disziplinen wie Weitsprung, Hochsprung, Kugelstoßen, Speerwerfen, Diskus geübt verbessert werden. Zudem werden in einigen Trainingseinheiten weiter Ausdauer und Kondition auf den „neuesten Stand gebracht.
Im Stolberger Erlebnisbad „Thyra-Grotte konnten die ASV- Talente nach anstrengenden Trainingseinheiten entspannen und die beanspruchten Muskeln im Whirlpool pflegen. Ein Diplom-Psychologe sorgte mit Entspannungsübungen für eine entspannte Atmosphäre und das Verarbeiten von Stresssituationen beim Training. Beste Bedingungen für ein solches Trainingslager bietet das weitläufige Gelände im Feriencamp selbst. Tischtennis, Fußball, Volleyball – alles ist möglich.  
Umsichtig betreut und umsorgt werden die Jungen und Mädchen des ASV von ihren Übungsleitern, Trainern und
einigen Eltern, die ebenfalls im Feriencamp wohnen. Wie in jedem Jahr gibt es wieder traditionell die Suche nach den Ostereiern (Eine Spende des EDEKA-Centers in Sangerhausen). Und wer da nicht fündig wird, der hat vielleicht Glück und findet einen begehrten Auerberg-Diamanten.
Den Lohn für die insgesamt gute und kontinuierliche Arbeit in der Abteilung Leichtathletik des ASV überbrachte am Mittwochabend übrigens Ekkehard Trocha, der im Kreissportbund Mansfeld-Südharz zuständig für den Schul- und Breitensport ist. Trocha informierte sich über die Trainingsbedingungen der Athleten und überbrachte das offizielle Zertifikat sowie die Urkunde für das Prädikat „Leistungsstützpunkt des Leichtathletik Verbandes Sachsen- Anhalt. Immerhin haben die ASV-Leichtathleten dieses Qualitätszertifikat, das mit einer Prämie von 500 Euro verbunden ist, bereits zum zweiten Mal erreicht.
Das anstrengende Wintertraining hatte sich beim Saisonstart und Bahneröffnung letztes Wochenende in Merseburg bereits ausgezahlt. Dort überraschten die Leichathleten des ASV mit 21 Goldmedaillen, elfmal Silber und achtmal Bronze. „Wir sind mit unserer Arbeit auf gutem Weg, freuten sich die ASV-Trainer Gabi Swoboda und Georg Rausch.
Peter Lindner / 28.04.2011
Neben anstrengenden Trainingseinheiten gibt es auch viel Spaß im Bad.
Training macht Hunger. Und da schmeckt die Riesenpizza besonders gut.
Ausgedehnte Läufe sind wichtig für die Kondition.
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Leichtathletik:

Hannes Kabel siegt überlegen
 
Bad Schmiedeberg  – Eine Goldmedaille über die 3 Kilometer im Straßenlauf beim 11. Brunnenlauf in Bad Schmiedeberg holte sich am Samstag überlegen ASV-Talent Hannes Kabel (11). Im Ziel hatte der Nachwuchsläufer aus Sangerhausen einen Vorsprung vor dem Zweitplatzierten Timm Jascha (SC Teutschenthal) von fast einer Minute. Dritter in der Ak 11 wurde Jacob Wollenweber (SG Turbine Halle). Kabel kam nach 11:11 Minuten ins Ziel.
Im Rahmen des traditionellen Brunnenlaufs wurden auch die Landesmeisterschaften über die 5 Kilometer ausgetragen. Die für den ASV startende Sportschülerin Julia Pollag (Ak 14) kam nach 23:03 Minuten auf Platz 4 ein und verpasste eine Medaille knapp. Brunnenlauf und Landesmeisterschaft mit rund 1000 Teilnehmern hatte der Laufclub Dübener Heide organisiert.  
 
Peter Lindner / 28.04.2011
Leichtathletik:
 
Rekorde purzeln zum Saisonauftakt
 
ASV-Talente überraschen bei Bahneröffnung in Merseburg: 21mal Gold, elfmal  Silber und achtmal Bronze.
Merseburg – Leichtathleten werden im Winter gemacht. Eine Trainer-Weisheit, die sich am Sonntag im Merseburger Stadion wieder einmal nachdrücklich bewahrheitete. Mit 21 Siegen, elfmal Silber, achtmal Bronze und vielen persönlichen Rekorden waren die ASV-Leichtathleten mehr als erfolgreich. „Da hat sich unser Wintertraining gelohnt, war sich das ASV- Trainergespann Gabi Swoboda und Georg Rausch einig.
Einen „Einstand nach Maß bescheinigte auch die Merseburger Leichtathletik-Legende Walter Knebel den Sangerhäusern. Die waren übrigens nicht nur im Nachwuchsbereich erfolgreich. Mit Christian Bombek (20) und Georg Rausch (35) holten sich die ASV-Männer in ihren Alterklasse Gold (rausch) und Bronze (Bombek) über die 100 Meter. Beide freuten sich auch über neue persönliche Bestleitungen. (11,73 und 13,79 Sekunden).
Beim Nachwuchs-Talente-Team glänzte einmal mehr Jennifer Kunze, die sich gut aufgelegt beim Saisonstart in Merseburg vorstellte. 5,28 Meter im Weitsprung (vier Sprünge über die Fünfmeter-Marke), 10,73 Meter im Kugelstoßen und 1,57 Meter
im Hochsprung – so ihre neuen persönlichen Bestmarken im Freien. Da blieb nicht nur der Konkurrenz die Spucke weg. Neben Kunze glänzten auch die anderen ASV-Athleten mit Siegen und persönlichen Rekorden. So Robert Rausch (10), der die 50 Meter in glänzenden 7,56 Sekunden sprintete, oder Till Blättermann (9), der seine persönliche Bestleistung im Sprint mit 7,84 Sekunden markierte, oder Jan Swoboda (11), der den Ball auf 42,10 Meter wuchtete,
oder Maximian, der für die 1000 Meter nur 3:28 Minuten benötigte und auch im Weitsprung mit 4,26 so weit wie noch nie sprang. Dazu gesellte sich Robert Messerschmidt (14), der zwei Siege auf dem ASV-Konto einbringen konnte und mit Bestleistungen über die 1000 Meter und die 100 Meter schaffte. Zoe Wilke (11) war über die 50 Meter-Sprintstrecke ebenfalls im Freien noch nie auf 7,77 Sekunden gekommen, und Josefine Schmeichel (13) im Weitsprung noch nie an der 4,50-Meter-Marke gekratzt hatte. Überraschend siegte Maxie Lindner (15) im Kugelstoßen und schraubte ihre Bestleistung auf 9,10 Meter. Erstmals den Diskus in der Hand hatte Alexandra Jankowski. Ihre Siegerweite: 18,47 Meter. Jette Schönemann (15) siegte über die 800 Meter in einer ganz passablen Zeit von 2:38,54 Minuten. Für den Start in die Freiluftsaison schon richtig gut.
Zurzeit sind die ASV-Talente im Trainingslager. Im Feriencamp am Auerberg machen sie sich für die nächsten Aufgaben fit und vervollkommnen nach dem langen Wintertraining vor allem ihre technischen Fertigkeiten in den verschiedensten Disziplinen.

Peter Lindner / 28.04.2011
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Bei der Bahneröffnung in Merseburg rannte Maximilian Sluka über die 1000 Meter konkurrenzlos auf das Treppchen.
Trainingslager im Feriencamp am Auerberg. Hier nutzen gegenwärtig die ASV-Talente ihre Osterferien fürs intensive Training.
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Leichtathletik:
 
Lena Burk „knackt eine Schallmauer
 
Beim Schülersportfest in Aschersleben
bewältigt die ASV-Läuferin erstmals die Acht-Sekunden-Grenze.
Aschersleben – Gute Erinnerungen an das Schülersportfest im letzten Jahr hat auch Lena Burk nicht. „Da klapperten meine Zähne schneller als ich laufen konnte, sagt die in der w11 startende kleine ASV-Sportlerin. Zwischen 3 und 4 Grad Celsius. Das war kein Leichtathletikwetter. Ihre 50-Meterzeit „war grottenschlecht. 8,71 Sekunden. Dabei weiß der kleine Wirbelwind, der sich vor allem auf den 800 Metern „richtig zu Hause fühlt, dass auch eine Läuferin, die eher den längeren Kanten zu geneigt ist, es auch bei den 800 Metern durchaus auf einen lang gezogenen Sprint ankommt. Dieser kleine Mangel war oft genug ihr Handicap. Oft genug musste die drahtige Oberröblingerin Lehrgeld dafür zahlen, dass ihr nach langer Führungsarbeit auf den letzten Metern die Puste ausging.
Am Samstag war das in Aschersleben ganz anders. Leichtathletikwetter. Zudem lag hinter Lena Burk und ihren Sportkameraden vom ASV Sangerhausen ein Trainingslager, dass es „in sich hatte. Am Auerberg bei Stolberg hatten die
Jungen und Mädchen der Abteilung Leichtathletik Kraft getankt, ihre Fertigkeiten in den technischen Disziplinen verbessert und dieser oder jener hatte an seiner Sprintfähigkeit gefeilt. So auch Lena Burk. Bislang hatte sie immer etwas neidisch auf
ihre gleichaltrigen Freundinnen Zoe Wilke und Pia Müller geguckt. Gut, das sind keine Mittel- oder Langstrecklerinnen – aber schnell sind die, dachte die kleine Burk. Und ein kleiner Traum von ihr erfüllte sich dann am Samstag im schmucken Leichtathletikstadion der Lok in Aschersleben. Auf dem schnellen Tartanrund durchbrach Lena Burk erstmals die Acht-Sekunden- Schallmauer: 7,99 Sekunden für die 50 Meter. „Geschafft!, jubelte sie und ihre Freundinnen eilten zu ihr und gratulierten gleich. Und dachten auch gleich an die 4x50-Meterstaffel. „Da sind wir jetzt noch schneller, freuten sich Wilke, Müller und Henriette Wolf. Das nur am Rande: Wilke und Müller wechselten sich in Aschersleben auf dem Treppchen ab. Während Pia Müller mit 1249 Punkten den Dreikampf für sich entschied, vor Zoe Wilke (1234 Punkte), holte sich die schnelle Schollschülerin im Sprint in sehr guten 7,80 Sekunden die Goldmedaille. Da wurde Lena Burk zur Überraschung aller Zweite. Zu guter letzt dann der Erfolg im 800-Meterlauf. Den entschied Lena Burk in 2:55,56 Minuten für sich – nach einer glänzenden Sprinteinlage. Und der Vollständigkeit halber sei angemerkt, das die Sprinterin Zoe Wilke sich auf die 800 Meter wagte – und mit einer Bronzemedaille belohnt wurde. So schloss sich am Wochenende wieder einmal ein Kreis. Und noch eine kleine Meldung vom Wochendausflug der ASV-Leichtathleten. Till Blättermann (9) stellte sage und schreibe drei neue Stadionrekorde auf. Im Weitsprung (3,71 Meter), im Sprint (8,02 Sekunden) und im Dreikampf kratzte er mit 939 Zählern an der 1000-Punktegrenze.
Insgesamt holten die Nachwuchstalente des ASV am Samstag in Aschersleben neunmal Gold, sechsmal Silber und fünfmal Bronze.
 
Peter Lindner / 02.05.2011
Lena Burk (Startnummer 106) machte über die 800 Meter gleich von Beginn an das Tempo.
Die erfolgreichen Nachwuchstalente des ASV in Aschersleben. Sie holten neunmal Gold, sechsmal Silber und fünfmal Bronze.
ASV Zahlenspiegel
 
Beim Schülersportfest am Samstag in Aschersleben erreichten die ASV-Nachwuchsathleten folgende Ergebnisse:
 
Dreikampf
 
Ak m91. Blättermann, Till  939 Punkte
Ak m117. Kabel, Hannes  980 Punkte
Ak w95. Mrosek, Celina  807 Punkte
Ak w105. Wolf, Henriette  987 Punkte
Ak w111. Müller, Pia1249 Punkte
2. Wilke, Zoe1234 Punkte
5. Burk, Lena1002 Punkte
 
800 Meter
 
Ak w111. Burk, Lena2:55 Minuten
3. Wilke, Zoe3:08 Minuten
Ak w106. Wolf, Henriette3:22 Minuten
Ak w124. Audehm, Michelle3:28 Minuten
Ak w151. Lindner, Maxie 3:07 Minuten
 
Kugelstoßen
 
Ak m142. Messerschmidt, Robert8,32 Meter
Ak m123. Strahl, Justin7,29 Meter
7. Oertel, Benjamin6,60 Meter
Ak w151. Lindner, Maxie9,27 Meter
Ak w124. Audehm, Michelle5,87 Meter
 
75 Metersprint     
 
Ak m121. Strahl, Justin10,65 Sekunden
 
100 Metersprint
 
Ak m141. Messerschmidt, Robert12,78 Sekunden
Ak w152. Lindner, Maxie14,88 Sekunden
 
Weitsprung
 
Ak m123. Strahl, Justin4.00 Meter
Ak m142. Messerschmidt, Robert4,53 Meter
Ak w153. Lindner, Maxie3,95 Meter
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Leichtathletik:

ASV-Team holt Vizemeistertitel
 
Überraschend gute Ergebnisse für Sangerhäuser Talente. Dreimal Gold, zweimal Silber und zweimal Bronze bei den Regionalmeisterschaften der Schüler A und B im Mehrkampf.
Halle - Robert Messerschmidt (14) nahm seine Rolle als neu gewählter Mannschaftskapitän der Sangerhäuser Leichtatathletik-Talente am Sonntag sehr ernst. Bei den erstmals ausgetragenen Meisterschaften der Region Halle im Mehrkampf (100-Metersprint, 80 Meter Hürden, Kugelstoßen, Weitsprung, 2000-Meterlauf) siegte der Schollschüler überlegen mit 2.304 Punkten. Seine ausgeglichenen Leistungen krönte Messerschmidt mit einer neuen persönlichen Bestleistung über die fünf Stadionrunden. Da blieb die elektronische Zeitmessung bei 7:17,25 Minuten stehen.
Messerschmidts Leistung spornte offenbar auch seine Mannschaftskameraden an. So steigerte sich Jette Schönemann (15) im Mehrkampf Sprint/Sprung) auf 2.236 Punkte. Damit legte Schönemann den Grundstein für ihren Sieg und den Vizemeistertitel in der Teamwertung, den sich die jungen ASV-Damen mit 10.163 Punkten hinter dem starken SV-Halleteam (11.103 Punkte) sicherten. Zum erfolgreichen ASV-Team gehören Alexandra Jankowski (2008 Punkte), Maxie Lindner (2005 Punkte) Kathleen Pätzold (1964 Punkte) und Anne Schulze (1960 Punkte).
Überraschend gut meisterten auch die ASV-Jungen (Max Lukas Franke, Leonhard Kaiser, Justin Strahl und Benjamin
Oertel) ihren ersten Blockwettkampf. Nicht ganz erwartet holte sich Franke (12), eine Bronzemedaille. Auf Platz 4 kam Leonard Kaiser ein, Platz fünf ging an Benjamin Oertel und Platz 6 sicherte sich Justin Strahl. Der fünfte Mann für das ASV- Team trat beim Wettkampf leider nicht an. So ging die Mannschaft in der Medaillen-Teamwertung ohne verdiente Medaille.
Eine Klasse für sich war am Sonntag im erneuerten Stadion an der halleschen Kochstraße wieder Jennifer Kunze (Schülerinnen B). Mit 2.792 Punkten holte sich Kunze überlegen den Regionalmeistertitel. Herausragend Leistungen: 5,31 Meter im Weitsprung und 1.60 Meter im Hochsprung. Auch die Zeiten im Sprint (9,78 Sekunden) und 60 Meter Hürdenlauf (10,22 Sekunden) waren persönliche
Bestleistungen. „Ein guter Saisonauftakt resümierte ASV-Trainer Karl-Heinz Lier. Mit Medaillenhoffnungen startete auch
Josefine Schmeichel in den Blockwettkampf. Sie strauchelte an einer der letzten Hürden, stürzte – und aus war der berechtigte Traum auf eine Medaille. Schmeichel wurde mit 1836 Punkten immerhin noch 6.
Am Rande der Regionalmeisterschaften gab es noch einen Mehrkampf der acht bis elfjährigen Jungen und Mädchen. Hier holte sich Maximilian Sluka Bronze, über einen 3. Platz freute sich auch Zoe Wilke. Und überraschend ganz stark präsentierte sich Silas Blankenburg (9). Der kleine Allstedter holte sich im Mehrkampf bei seinem ersten Wettkampf auf Anhieb eine Silbermedaille. Eine besondere Leistung lieferte der ASV-Neuling bei seinem 800-Meter-Lauf ab. Die 2:53,08 Minuten für einen gerade Achtjährigen eine Wahnsinnszeit. Und mit 1080 Punkten knackte der „Neue im ASV-Trikot sogar
auf Anhieb die 1000-Punktegrenze.
 
Peter Lindner / 17.05.2011
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Südharz-Cup
Leichtathletik
 
 
 
 
 
 
21. Mai 2011
Sport- und Freizeitzentrum Rottleberode
Vorläufiger Zeitplan
Ausschreibung
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Südharz-Cup
Leichtathletik
21. Mai 2011
Sport- und Freizeitzentrum Rottleberode
Endergebnis
Leichtathletik:
 
Kunze mit Landesrekord beim Südharz-Cup

Herausragendes sportliches Ergebnis beim 6. Südharz-Cup des ASV Sangerhausen am Samstag war der neue Landesrekord im Weitsprung. ASV-Talent Jennifer Kunze schraubte die Rekordmarke auf sagenhafte 5,83 Meter. Den bisherigen Rekord in der Ak 13 hielt Manuela Milde mit 5,58 Meter, den sie 1992 in Salzgitter erzielte. Einen neuen Teilnehmerrekord beim größten Sportfest in der Region vermeldeten die Organisatoren. Beim von der MZ präsentierten Nachwuchs-Cup der Leichtathleten waren nahezu 200 Sportler aus 16 Vereinen am Start. Den Cup gewannen die Jungen und Mädchen der LG Merseburg (36 Siege) vor den ASV-Talenten (30 Siege).
 
Peter Lindner / 23.05.2011
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Leichtathletik:

Merseburger holen sich Südharz-Cup
 
Hohes sportliches Niveau beim größten Sportfest im Südharz. ASV-Talente nach großem Kampf auf Platz zwei.
 
Rottleberode – Die Merseburger Leichtathletik-Legende Walter Knebel sagte schon vor dem ersten Startschuss am Samstag voller Überzeugung:  „Heute nehmen wird den Pott mit. Knebel behielt Recht.
Bei der sechsten Auflage des Südharz-Cups im Sport- und Freizeitzentrum konnten die Organisatoren sich sogar über einen neuen Teilnehmerrekord freuen: nahezu 200 Sportler aus 15 Vereinen hatten sich in die Starterlisten beim größten Sportwettbewerb im Südharz eingetragen. Präsentiert wurde der Nachwuchs-Cup wieder von der Mitteldeutschen Zeitung. Für die Statistik: Die Teilnehmer starteten in mehr als 600 Wettbewerben, am Start waren zudem 27 Staffeln.  
Fünfmal hatten sich die Jungen Mädchen des ASV Sangerhausen bislang den Pokal gesichert. In diesem Jahr hatten sich neben der SG Buna Halle und dem Wurf- und Laufteam des SV Teutschenthal noch weitere Vereine vorgenommen, den begehrten und attraktiven Wanderpokal mit nach hause zu nehmen.
Schon bei der ersten Staffelentscheidung hatte sich ein Zweikampf zwischen der LG Merseburg (MSV Buna-Schkopau, TSG Leuna, SV Braunsbedra) und den Talenten des ASV Sangerhausen angedeutet. Im Staffelrennen der Schülerinnen A (Ak 14/15) siegte das Merseburger Quartett in 54,73 Sekunden vor den jungen ASV-Damen, die sich mit 56,83 Sekunden (alt: 58,06 sek.) über einen zweiten Platz und eine neue Bestzeit freuen konnten. Dann konnte das Quartett des ASV bei den Schülerinnen B (Ak12/13) den Spieß über die 4x75 Meter umdrehen und den Sieg einfahren. Mit 40,25 und 40,61 Sekunden blieben beide Staffeln deutlich unter den Bestmarken des Vorjahres (42,05 Sekunden). Diese Zeiten sprachen nicht nur für die schnelle Bahn in Rottleberode sondern zeugten ebenso vom hohen sportlichen Niveau des Wettbewerbes.
Und dann der Weitsprung. Da hatten sich Jennifer Kunze und Co einiges vorgenommen. Kunze war in der Weitsprunggrube wieder einmal das Maß aller Dinge. 5,30, 5,78, 5,73, 5,83, 5,34, 5,77 Meter. „Das ist unglaublich, staunte da sogar ASV- Trainerlegende Karl-Heinz. Und auch Josefine Schmeichel bestätigte ihren Fünf-Meter-Satz, den sie in der Vorwoche hingelegt hatte mit 5,01 Metern eindrucksvoll. An der Fünf- Meter-Marke kratzte auch ASV-Starterin Jette Schönemann (15), die mit neuer persönlicher Bestweite auf 4,95 Meter segelte aber hinter Katja Fuchs aus Merseburg landete, die ebenfalls das erste Mal die Fünf-Meter-Marke bezwang.  
Zwar zerrte ASV-Talent Peter Seifert mit drei Siegen noch einmal an den Pokal-Ketten und auch Zoe Wilke, Robert Messerschmidt, Julia Pollag und Maxie Lindner versuchten mit ihren Mehrfachsiegen den Pokal für den ASV in den Händen zu behalten – die entscheidenden Siege sicherte sich die LG Merseburg in den so genannten unteren Altersklassen. Bei den neun- bis zehnjährigen Talenten gab es noch einmal sechs Siege (Rausch, Blättermann, Blankenburg) für den ASV, in der Ak sieben und acht gingen die sieggewohnten Sangerhäuser leer aus.
ASV-Chef Lothar Vorwig, der die Siegerehrungen vornahm, war mit den Leistungen der ASV-Leichtathleten trotz allem zufrieden. „Eine tolle Truppe!", befand der neue ASV- Vorsitzende, der auch die Leistungen der Organisatoren des Kreissportbundes und des ASV ausdrücklich würdigte.
Die Pokalwertung: Pokalsieger mit 36 Siegen LG Merseburg, zweiter Platz mit 30 Siegen ASV Sangerhausen, dritter Platz mit 10 Siegen die SG Buna Halle, Auf den weiteren Plätzen: 7 Siege SV Teutschenthal, 3 Siege Lok Aschersleben, 3 Siege VfB Germania Halberstadt, Altstadt Nordhausen, 1 Sieg für die TSG Calbe und den SV Halle, dreimal Silber gab es für Wacker Rottleberode.
Peter Lindner / 24.05.2011
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Die MZ zeigte mit einem großen Zelt Präsenz.
ASV-Trainer Karl-Heinz Lier mit den beiden Fünf- Meter-Springerinnen Jennifer Kunze (links) und Josefine Schmeichel.
Die ASV-Talente freuten sich über einen 2. Platz in der Pokalwertung.
ASV-Chef Lothar Vorwig überreicht den Merseburgern den attraktiven Wanderpokal.
Leichtathletik:

Zweikampf ASV-SV Halle
 
Sangerhäuser Nachwuchs knackt sieben Mildecup- Rekorde und holt insgesamt fünfzehnmal Gold, zweimal Silber und dreimal Bronze.
 
Halle – Lothar Milde ließ es sich am Samstag nicht nehmen, den Jungen und Mädchen des ASV Sangerhausen persönlich zu ihrem Erfolg zu gratulieren. „Hut ab vor euren Leistungen, lobte der Olympiazweite von 1968 im Diskuswerfen. Lob gab es auch von Olympiasiegerin Silke Renk, die bei der 15. Auflage des Milde-Cups in Halle vorbeischaute und vor allem über den Lauf von Jennifer Kunze über die 75 Meter staunte. „Da bleibt einem ja die Luft weg, so Silke Renk.
Mit 13 Jungen und Mädchen zwischen 8 und 15 hatte sich der ASV Sangerhausen in die Starterlisten der Traditionsveranstaltung eingetragen. Während sich einige
Talente des ASV für die Bezirksmeisterschaften am kommenden Wochenende schonten, betrachteten es andere als Training für die Meisterschaften, die ebenfalls im frisch sanierten Stadion an der Kochstraße stattfinden. Zudem hatte der ASV den Milde-Cup zu verteidigen. Den hatten die Jungen und Mädchen nämlich vor zwei Jahren mit nach Hause genommen.   
Die 13 erwies sich am Samstag als Glückszahl. Mit insgesamt sieben neuen Cup-Rekorden brachten die 13 ASV-Talente den fast übermächtigen SV Halle, der immerhin mit 70 Teilnehmern am Start war „ganz schön in Bedrängnis, wie es SV-Halle-Trainer Helmut Stechemesser formulierte. „Ein Kopf- an-Kopf-Rennen bescheinigte zwischen einem Goliath und David auch die Merseburger Trainer-Legende Walter Knebel den ASV-Leuten.
Am Ende der Traditionsveranstaltung standen für den ASV Sangerhausen dann sieben Bestleistungen zu Buche. So verbesserte Jennifer Kunze die Bestmarken im Kugelstoßen
(11,14 Meter), im Weitsprung (5,34 Meter) und im 75-Meter-Sprint (9,71 Sekunden). Der
ASV hat nicht nur eine Jenny Kunze. So markierten Robert Rausch (10), Till Blättermann (9) und Maximilian Sluka (11) ebenfalls neue Bestmarken. Und zwar im 50-Meter-Sprint (Rausch: 7,57 Sekunden), Im Sprint (Blättermann: 7,71 sek.), im Weitsprung Blättermann: 4,06 Meter) und im 1000-Meterlauf. Da wurde die alte Bestmarkte von 3:21,26 Minuten von Maximilian Sluka gleich um sage und schreibe 4 Sekunden verbessert (3:17,36 Minuten). Eine achte Bestleistung hatte die Stadionsprecherin bereits für Zoe Wilke für den 50-Meter-Sprint vermeldet. Per Zielfoto wurde der Sieg dann allerdings für die Hallenserin Marie-Luise Wächter gewertet.
Herausragend auch die 4x50-Meter-Staffel der Jungen (Schüler C) mit Till Blättermann, Maximilian Sluka, Hannes Kabel und Robert Rausch, die mit 30,36 Sekunden so schnell unterwegs waren wie noch nie. Zu den Gewinnern des Tages zählte auch Justin Strahl. Der brachte es allein auf dreimal Gold und zweimal Silber.
„Die Generalprobe für die Bezirkstitelkämpfe hat gut geklappt, bilanzierte ASV- Trainer Georg Rausch, der sich auch über die Leistungen von Zoe Wilke, Lena Burk, Hannes Kabel und Pia Müller freute.
Den Milde-Cup in seiner alten Form mit einer Mannschaftswertung gibt es seit diesem Jahr nicht mehr. Die Verantwortlichen wollten nicht, dass die kleineren Vereine im unfairen Nachteil zu den größeren geraten. Immerhin: Mit sieben Bestleistungen war der ASV dem SV Halle (acht Rekorde) mit seinem riesigen Potential tüchtig auf die Pelle gerückt. Die Cup-Bestleistungen für den SV Halle holten vor allem die Nachwuchs-Geher, die den Großteil der Rekorde
„einsammelten.    
 
Peter Lindner / 02.06.2011
Der Namensgeber für den Cup - Lothar Milde – gratulierte den ASV-Talenten zu ihren bemerkenswerten Leistungen bei der halleschen Traditionsveranstaltung.
Jennifer Kunze landet bei 5,34 Metern.
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Leichtathletik:

Seifert knackt Norm für „Deutsche
 
ASV-Talent unterbietet Richtwert für Deutsche Jugendmeisterschaft in Jena
Jena – Mit einer Zeit von 56,09 Sekunden über die 400 Meter Hürden hat ASV-Talent Peter Seifert (männliche Jugend B) am Wochenende beim 16. Nationalen Sparkassenmeeting in Jena die Norm für die Deutschen Jugendmeisterschaften problemlos unterboten. „Ein toller Lauf, kommentierte Trainer- Vater Ulrich Seifert die Leistung seines Filius. Die Meisterschafts-Norm liegt bei 58,3 Sekunden.
Für Seifert Senior ist die Leistung am Saisonbeginn umso erstaunlicher, da bekanntlich die Trainingsbedingungen für die Leichathleten in Sangerhausen eher miserabel sind. Peter Seifert hatte sich bereits im vorigen Jahr für die Deutschen Jugendmeisterschaften in Ulm qualifiziert (die MZ berichtete) und war im B-Finale 3. geworden.
In Jena musste sich der ASV-Hürdenspezialist, der mehrfacher Landesmeister über die kürzeren Hürdendistanzen ist, nur Tom Hanke vom Dresdner SC geschlagen geben und wurde klar Zweiter. Hinter ihm
landeten Marcel Matthäs aus Berlin und Johann Kummich vom LAC Leipzig auf den Plätzen 3 und 4.
Nun bereitet sich Peter Seifert auf die Deutschen Jugendmeisterschaften vor, die vom 5. bis 7. August in Jena stattfinden. Ein Finalplatz dürfte aus heutiger Sicht im Bereich des Möglichen liegen, lässt ASV-Trainer Uli Seifert alles offen und bleibt trotzdem optimistisch.
 
Peter Lindner / 01.06.2011
Peter Seifert in Aktion über die 80 Meter Hürden. Hier wurde er Landesmeister.
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Leichtathletik:

ASV-Talente holen in Leuna Edelmetall
 
Kunze mit zwei Bestwerten beim Pfingstsportfest. Sluka über 1000 Meter nicht zu schlagen.
 
Nach dem überragenden Erfolg der Leichtathleten des ASV Sangerhausen bei der Bezirksmeisterschaft in Halle (die MZ berichtete) vor einer Woche mit insgesamt 15 Meistertiteln, acht Vizemeistertiteln und sechs Bronzemedaillen war ein Teil der Sangerhäuser Talente beim Pfingstsportfest in Leuna am Start. Andere machten Ferien, um sich vor den Landesmeisterschaften im Mehrkampf nächstes Wochenende in Magdeburg eine Wettkampfpause zu gönnen.  
Traditionell überprüfen die Jungen und Mädchen des ASV- Talenteteams ihre Form vor den Landesmeisterschaften bei
einem
Wettkampf  und nutzten das Traditionssportfest der TSG Leuna, um  unter anderem einige Stoß- und Wurfdisziplinen unter Wettkampfbedingungen zu trainieren.
Für den ersten Paukenschlag zwischen den vielen und heftigen Regenschauern sorgte Jennifer Kunze (13). Sie sprintete im Vorlauf die 75 Meter in fast unglaublichen 9,57 Sekunden und näherte sich damit dem Landesrekord (9,4 Sekunden) von 2001. Im Finallauf kam sie auf 9,68 Sekunden. In Kunzes Schatten wurde Josefine Schmeichel Dritte in 10,64 Sekunden.
Der nächste Paukenschlag ließ das moderne Stadionrund wieder aufhorchen. Kunze beim Kugelstoßen. Kein Stoß unter elf Meter. Der weiteste wurde mit 11,90 Meter vermessen. Persönlicher Rekord Nummer zwei an einem Tag! „Fine Schmeichel wurde hier mit 8,72 Meter Zweite. Dieser Platz blieb ihr auch im Weitsprung vorbehalten. Der Sieg ging wie erwartet an Kunze, die wie alle anderen auch in der Weitsprunggrube weit unter den eigenen Erwartungen blieb.
Offenbar waren die Windverhältnisse nicht die besten.

Nicht unzufrieden war ASV-Übungsleiter Georg Rausch, der sich immerhin mit zwei Silbernen (100/200 Meter) an der Medaillenjagd der ASV beteiligte mit seinen Schützlingen. Denn auch die „kleinen Talente Maximilian Sluka, Till Blättermann, Hannes Kabel, Zoe Wilke und Robert Rausch machten ihre Sache gut und sammelten eifrig Edelmetall. Insgesamt brachten die 13 ASV-Starter aus Leuna 10 Goldmedaillen, 11 Silberne und 11 Bronzemedaillen mit nach Hause. Ein gutes Ergebnis, wenn man bedenkt, dass in Leuna mehr als 250 Teilnehmer aus 34 Vereinen (aus fünf Bundesländern) am Start waren.
In zwei Wochen müssen die Schüler B und A (12 bis Junioren) bei den Landesmeisterschaften in den Einzeldisziplinen vor der Sommerpause in Halberstadt noch einmal ran. Letztes Training der ASV- Leichtathleten vor den Ferien ist am Mittwoch, dem 6.
Juli, an der Moltkewarte. Dort verabschieden sich die Leichtathleten traditionell mit einer Grillparty in die Ferien.
 
Peter Lindner / 21.06.2011
(188) Sprinterin Zoe Wilke suchte bei den Regengüssen Schutz unterm MZ-Regenschirm.
(143) Robert Rausch war über die 50 Meter einmal wieder nicht zu schlagen.
(169) Jennifer Kunze läuft über die 75 Meter neue persönliche Bestzeit. Hinter ihr „Fine Schmeichel, die 3. wird.
Beim Pfingstsportfest des TSG Leuna gab es für die ASV-Sportler folgende Ergebnisse:
 
Till Blättermann: 1. 50 Meter, 8,02 sek.
1. Weitsprung, 3,93 Meter
4. Ball, 33,23 Meter
Robert Rausch: 1. 50 Meter 7,67 sek.
2. Weitsprung 4,38 Meter
5. Ball 38,29 Meter
Hannes Kabel: 2. 1000 Meter 3:25,37 min.
5. Ball 36,87 Meter
5. Weitsprung 3,88 Meter
   (pers. Bestwert)
Maximilian Sluka: 1. 1000 Meter 3:14, 72
   (pers. Bestwert)
3. Ball 39,84 Meter
3. Hochsprung 1,20 Meter
3. Weitsprung 4,20 Meter
4. 50 Meter 7,94 sek.
Benjamin Oertel: 3. 75 Meter 11,75 sek.
3. 1000 Meter 4:01,87 Minuten
5. Weitsprung 3,69 Meter
Justin Strahl: 1. 75 Meter 10,64 sek.
1. Weitsprung 4,37 Meter
2. 1000 Meter 3:49,32 Minuten
Georg Rausch: 2. 100 Meter 13,83 sek.
2. 200 Meter 28,25 sek.
Michelle Audehm: 2. Kugelstoßen 6,28 Meter
6. 75 Meter 11,82
Jennifer Kunze: 1. 75 Meter 9,57 sek.
1. Weitsprung 5,08 Meter
1. Kugelstoßen 11,90 Meter
3. Speer 25,27 Meter
Josefine Schmeichel:2. Kugel 8,72 Meter
2. Weitsprung 4,48 Meter
3. 75 Meter 10,64 sek.
Luisa Völkel: 2. Kugel 6,36 Meter
2. 300 Meter 53,68 sek.
3. 100 Meter 15,38 sek.
4. Weitsprung 3,82 Meter
Maxie Lindner: 1. Kugelstoßen 8,84 Meter
2. Speer 15,53 Meter
3. Weitsprung 4,21 Meter
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Leichtathletik:

ASV-Geherteam holt DM-Bronze
 
Dick Gnauck diesmal ohne Titel. Martin Gebauer wird Vizemeister.

Bei den Deutschen Meisterschaften im Straßengehen über 20 Kilometer am Samstag in Erfurt war das ASV- Geherteam mit Martin Gebauer, Dick Gnauck und Mario Kerber am Start in der Einzelwertung, zudem startete das ASV- Trio in der Mannschaftswertung. Mannschaftsbetreuer Hartmut Bonneß noch am Freitag: „Wir rechnen mit drei Medaillen. Bonneß sollte Recht behalten. Während sich Martin Gebauer (30) über den 20-Kilometerkurs in Erfurt in 1:58,18 Stunden den Titel eines Deutschen Vizemeisters sicherte, kam nach langer Auszeit Mario Kerber (55) in 1:59, 49 Stunden auf dem Bronzeplatz ein. Für Dick Gnauck (45), den mehrfachen Welt- und Europameister, reichte es diesmal nur für Platz fünf. Gnauck hatte laut Bonneß einige Probleme.
In der Mannschaftswertung landeten Gebauer, Kerber und Gnauck auf dem Bronzerang (5:56,26 Stunden)). Deutscher Mannschaftsmeister wurde das Trio von SC Einheit Worbis. Die Gehertruppe aus dem Thüringischen hatte sonst nur immer die Hacken der ASV-Geher gesehen.
Im Rahmenprogramm der Deutschen Meisterschaften waren Teamchef Udo Schaeffer (60) über die 5 Kilometer am Start. Er wurde in 29:06 Minuten Erster. Paulin Ditten (15) ging über einen 3-Kilometerkurs und wurde in 18:50 Minuten gute Vierte. Mutti Rica (45) wagte sich im Rahmenprogramm der deutschen Titelkämpfe ebenfalls auf den 5-Kilometer- Kurs und holte sich in 32:11 Minuten eine Goldmedaille.
Eigentlich wollte Kathrin Schulze (30) ebenfalls bei den „Deutschen starten. Allerdings machte ihre Schwangerschaft dem Vorhaben einen Strich durch die Rechnung. So startete die werdende Mutti über die 5 Kilometer im Rahmenprogramm und siegte dort in beachtlichen 27:29 Minuten.  
 
Peter Lindner / 21.06.2011
Leichtathletik:

Sprintasse im Friesenstadion
 
Noch sind Finalplätze im Berliner Olympiastadion zu vergeben. Deutsche Talenteförderung sucht am 1. Juli in Sangerhausen Supersprinter in den Alterklassen 10 bis 13 Jahre.
 
Berlin/Sangerhausen – Die Deutsche Talenteförderung richtet gemeinsam mit dem Autohaus Liebe und dem ASV Sangerhausen am 1. Juli im Friesenstadion einen Sprintevent aus. „Deutschland sucht den Supersprinter macht Station in der Berg- und Rosenstadt. Gesucht werden Sprintasse.
Noch sind nämlich einige Finalplätze im Berliner Olympiastadion nicht besetzt. Die Deutsche Supersprinterin 2010 kam aus Sangerhausen. Jennifer Kunze hatte sich vor mehr als 45.000 Zuschauern im Berliner Olympiastadion beim Internationalen Stadionfest (Istaf) im vorigen Jahr die Sprintkrone bei den Schülerinnen geholt (die MZ berichtete). Im 50-Metersprint siegte die damals 12-Jährige ASV-Sportlerin in 6,96 Sekunden und war damit sogar schneller als die 13- Jährigen Jungen und Mädchen. Die ersten Glückwünsche überbrachte übrigens Olympiasiegerin Marlis Göhr, die 1977 als erste Frau der Welt unter 11 Sekunden lief. Die Jenenserin Göhr war im letzten Jahr die Schirmherrin von „Deutschland sucht den Supersprinter.  
Fest steht, dass das ASV-Talent Kunze auch in diesem Jahr wieder im Sprintfinale beim Istav steht. Den Finalplatz hatte sich „Jenni, wie sie alle nennen, bei einer der größten Jugendsportveranstaltungen Deutschlands, beim „Fest der 1000 Zwerge, 2010 in Hamburg gesichert. Dort siegte Jennifer Kunze souverän und Winfried Dreger, Chef der Deutschen Talenteförderung überreichte der Ausnahmeathletin vom ASV Sangerhausen gleich nach ihrem Sieg die Startberechtigung für das Finale in Berlin.
Das Supersprinterfinale findet am 11. September bei der Jubiläumsausgabe des Istav statt. Denn das international bekannte Stadionfest findet im September zum 70. Mal statt. Jede Menge Weltstars der Leichtathletik haben sich angesagt
und selbstverständlich sind auch alle deutschen Leichtathletikasse am Start. Und das ist das Besondere am Istav: Zwischen den Disziplinen, wo die Weltstars ihre Kräfte messen, finden die Finals der jungen Supersprinter statt. Das ist einmalig weltweit.
„Wir freuen uns auf Sangerhausen, sagte Winfried Dreger, der auch mit Freude zur Kenntnis genommen hat, dass Jennifer Kunze beim Sprintausscheid in Sangerhausen antreten wird. „Obwohl sie einen Finalplatz sicher hat, das ist stark von Jenni, so Dreger. Neben Jenni
Kunze werden übrigens weitere ASV-Talente am 1. Juli am Start sein und versuchen, noch einen der begehrten Finalplätze zu ergattern. Die Sangerhäuser dürfen sich also nicht nur auf schnelle Sprinter aus ganz Deutschland freuen, auch die Wilkes, Blättermann, Strahl, Rausch und Co. vom ASV wollen sich mit schnellen Sprintzeiten empfehlen.
 
Peter Lindner / 22.06.2011
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Jennifer Kunze auf dem Treppchen ganz oben. Mehr als 45.000 im Berliner Olympiastadion jubeln.
Olympiasiegerin Marlis Göhr gratuliert dem ASV-Mädchen.
Beim Istaf dabei: Deutsche Leichtathletikasse Obergföll und Stahl.
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Leichtathletik:

Das Duell an der MBCC Arena
 
Die ASV-Talente Jennifer Kunze und Robert Messerschmidt holen Gold bei Landesmeisterschaften im Mehrkampf
Magdeburg - Spannung lag über dem Rund der Kunststoffbahn im Magdeburger Olympiastützpunkt. Als Punkt 10 Uhr am Sonntag der erste Startschuss für die Hürdenwettbewerbe fiel, begann es zum Leidwesen der Hochspringerinnen gerade an zu regnen. An der Hochsprunganlage sollte dann bereits die Vorentscheidung für den Ausgang des Wettbewerbes im so genannten Blockwettkampf der Schülerinnen B (12/13 Jahre) fallen. Mit Jennifer Kunze, Josefine Schmeichel und Hanna Herrmann hatte der ASV drei junge Damen ins Rennen geschickt.
Kunze hatte sich im Vorjahr in der Alterklasse 12 schon die Krone geholt (die MZ berichtete). Einige Talente von der Sportschule Magdeburg wollten sich in diesem Jahr für die „Schmach freilich revanchieren, schmückte doch die Mehrkampf-Krone seit Jahren eigentlich immer die jungen Damen vom Olympiastützpunkt der Elbestadt. Der Mehrkampf (75 Meter, 80 Meter Hürden, Hochsprung, Weitsprung, Ballwerfen) wurde lange von der Magdeburgerin Francès
Hadam dominiert. Ein neuer Stern am Magdeburger Talente-Himmel begann mit Celina Wanzek bereits bei den Landesmeisterschaften in der Halle zu leuchten. Sie brach die Überlegenheit von ASV-Talent Jennifer Kunze in der Weitsprunggrube und schnappte dem ASV-Mädchen im Februar den sicher geglaubten Landesmeistertitel mit einem
5,37-Metersatz im letzten Versuch vor der Nase weg. Seither gibt es so etwas wie ein Fernduell zwischen den beiden – das bislang zu Gunsten Kunzes ausfiel. Allerdings machte in den letzten Wochen die Sportschülerin Wanzek, die einst von Dessau in die Landeshauptstadt zog, mit guten Sprintzeiten von sich reden. Die „fernmündliche Antwort von Jenni Kunze kam prompt. Weite Sätze in der Weitsprunggrube (reihenweise über 5,30 Meter) und schnelle Sprintzeiten. So die 9,57 Sekunden beim Pfingstsportfest in Leuna. Das war genauso eine persönliche Bestleistung wie der 11,90- Meterstoß im Kugelstoßen.
Die Leichtathletikexperten des Landes blickten deshalb am Sonntag ebenfalls mit nicht wenig Spannung auf das Duell an der MDCC Arena, dem einstigen Grubestadion. Nach vier Disziplinen lag Kunze bereits sicher in Front. Nach dem
Hochsprung (1,58 Meter), dem Hürdenlauf (10,06 sek. und persönliche Bestzeit), 9,60 sek. über die 75 Meter und 5,33 Meter im Weitsprung war die ASV-Sportlerin immer ein Kick besser. Die Entscheidung musste dann am Nachmittag im
Ballwerfen fallen. 50 Meter wuchtete Celina Wanzek das 200 Gramm schwere Gerät. Keine Reaktion bei Jennifer Kunze. Sie drehte den weißen Lederball in ihren Händen, blickte zu den Fahnen, die ihr zeigten, dass der starke Wind etwas nachgelassen hatte und gab die Antwort: 51,97 Meter! „Geschafft!, sagte Kunze kurz angebunden und ließ offen ob sie denn die Wurfweite oder den Wettkampf  meinte. Unterm Strich hatte Jennifer Kunze 2872 Punkte auf ihrem Konto und einen neuen Landesrekord gleich mit in der Tasche. Ein kleines bisschen aufgeregt vor dem Wettkampf? „Natürlich war ich aufgeregt, ist doch normal, so Jenni Kunze.
Ach ja. Ihre Sportkameradinnen Schmeichel und Herrmann „verkauften sich auch nicht schlecht im großen Klassefeld der Mehrkämpferinnen des Landes. „Fine Schmeichel mit 2259
Punkten wurde gute 6. und Hanna Herrmann freute sich über 2118 Punkte, den 10. Platz und die Gewissheit, dass es nach langer Verletzungspause wieder aufwärts geht.
Und dann sorgte noch ein junger Mann im ASV- Dress für die
Überraschung des Tages. Robert Messerschmidt holte sich bei den 14- jährigen Schülern die Mehrkampfkrone im Blockwettkampf Lauf (100 Meter, 80 Meter Hürden, Weitsprung, Ball, 2000 Meter). Mit 2.388 Punkten ließ er gleich zwei hoffnungsvolle SCM-Talente vom Olympiastützpunkt der Elbestadt hinter sich.
Mit guten Plätzen und persönliche Bestleistungen trugen Jette Schönemann, Justin Strahl, Max Franke, Benjamin Oertel, Maxie Lindner und Julia Pollag zum insgesamt beachtlichen Abschneiden der ASV- Talenteschmiede bei. Schade, dass die ASV-Teams in der Mannschaftswertung Medaillen los blieben. Da zählen nämlich fünf Starter, einige Leistungsträger fehlten. Nächste Bewährungsprobe des Jungen und Mädchen des ASV wird die Landesmeisterschaft in Haldenleben am kommenden Wochenende sein. Dort werden sich die Besten Leichtathleten des Landes Sachsen-Anhalt in den Einzeldisziplinen messen.  
 
Peter Lindner / 24.06.2011
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Jenni Kunze beim Hürdenlauf mit neuer persönlicher Bestzeit.
Die Ergebnisse der ASV-Talente bei den Landesmeisterschaften im Mehrkampf in Magdeburg
 
Block Lauf:
1. Robert Messerschmidt (2388 Punkte)
 
Block Sprint/Sprung:
4. Justin Strahl (1894 Punkte)
5. Max-Lukas Franke (1613 Punkte)
7. Benjamin Oertel (1410 Punkte)
 
Block Sprint/Sprung:
4. Jette Schönemann (2174 Punkte)
 
Block Lauf:
9. Julia Pollag (1961 Punkte)
 
Block Wurf:
Maxie Lindner (2012 Punkte)
 
Block Sprint/Sprung:
1. Jennifer Kunze (2872 Punkte);
6. Josefine Schmeichel (2259 Punkte)
10. Hanna Herrmann (2118 Punkte)
 
In der Teamwertung kamen die ASV- Sportler nicht in die Wertung, da für den Mannschaftswettkampf wichtige Leistungsträger fehlten.
Leichtathletik:

Krimi in der Weitsprunggrube
 
Das Duell, zweiter Teil. Bei den Landesmeisterschaften holt Jennifer Kunze drei Titel. Insgesamt sechsmal Gold für ASV-Talente.
 
Haldensleben -  Ein Krimi in der Weitsprunggrube krönte ein erfolgreiches Meisterschaftswochenende. Bei den Landesmeisterschaften der Schüler B, Schüler A sowie der Junioren holten sich die Talente des ASV Sangerhausen sechs Titel, einmal Silber und einmal Bronze. Herausragend die Meisterschaftsläufe von Peter Seifert (männliche Jugend B). Die 400 Meter Hürden absolvierte der Schollschüler in 57,52 Sekunden, die Norm für die Deutschen
Jugendmeisterschaften hatte der Sangerhäuser (56,09 sek.) längst in der Tasche. Überlegen und zur Überraschung vieler Experten fiel auch Seiferts Sieg über den 110-Meter- Hürdenwald aus. Bei der Verkündung der Zeit stockte selbst dem erfahrenen Stadionsprecher der Atem. 14,89 Sekunden. Damit war der ASV-Hürdenspezialist der einzige, der auch über diese Hürdendistanz die Norm für die Deutsche Jugendmeisterschaft unterbot. „Die Zeit hat mich selbst überrascht, staunte Trainervater Ulrich Seifert. Es bleibe dabei, Peter Seifert startet bei den „Deutschen nur über die 400 Meter. „Darauf konzentrieren wir jetzt unsere Arbeit, stellte Seifert (sen.) klar.
Das Duell Jennifer Kunze (ASV) Celina Wanzek (SC Magdeburg) vom Mehrkampf fand am Sonntag im Haldensleber Waldstadion seine Fortsetzung. Aus Magdeburger Trainerkreisen war schon vor dem Wettkampf von einer erfolgreichen Revanche der Sportschülerin vom SCM die Rede. Nicht nur aus taktischen Gründen wurde Kunze beim Hochsprung, einer ihrer Schokoladendisziplinen abgemeldet. Die Organisatoren hatten sich Zeitpläne einfallen lassen, es den Multitalenten nicht einfach machten, ihre Wettkämpfe zu koordinieren. Celina Wanzek konnte ihre Siegeschance beim Hochsprung nicht nutzen und wurde 5.
In der Weitsprunggrube entwickelte sich beim direkten Aufeinandertreffen der beiden ein regelrechter Krimi. Jenni Kunze legte gleich mit ihrem ersten Sprung 5,25 Meter hin. Die Antwort der Magdeburgerin kam prompt. 5,33 Meter! Kunze konterte mit 5,39 Metern, da begann das Nervenflattern Wanzeks. Nur 4,89 Meter im zweiten Sprung. Kunze traf punktgenau noch einmal die 5,39-Metermarke. Wanzek steigerte sich noch einmal auf 5,17 Meter. Das ASV-Mädchen antwortete mit 5,44 Meter. War das der Sieg? Die Magdeburgerin übertraf noch dreimal die magische Fünf- Metermarke (5,02; 5,23; 5,07). Das letzte Wort hatte also Jennifer Kunze. Noch ein Blick zu den beiden ASV- Trainerlegenden Christa und Karl-Heinz Lier, die nickten aufmunternd und dann sprintet Kunze los, wird immer schneller, trifft mit lauten Knall das Brett – und segelt auf 5,65
Meter! Beifall an der Weitsprunggrube, Hunderte Händepaare klatschen anerkennend. Das war nach dem Kugelstoßsieg (11,58 Meter) Titel Nummer zwei. Den dritten holte sich das ASV-Ausnahmetalent beim Sprint. Auch hier legte Wanzek im ersten Vorlauf eine Zeit von unter 10 Sekunden (9,97 sek.) vor. Die Vorgabe unterbot Kunze in ihrem Vorlauf mit 9,57 Sekunden klar. Lange Gesichter beim SC Magdeburg und so ging Jennifer als Favoritin in das 75-Meter- Finale. Da reichten ihr 9,68 Sekunden zum Titelgewinn (Wanzek wurde 2. in 10,04 sek.). In der ASV-Fankurve freute man sich über Titel Nummer drei für Kunze und Titel Nummer sechs für Sangerhausen. Nun warten alle auf die Fortsetzung des Duells.
Eine weitere Medaillenchance gab es für die 4x75- Meterstaffel (12/13). Es wurde in der Besetzung Hanna Herrmann, Zoe Wilke, Josefine Schmeichel, Jennifer Kunze Platz 5. Über die Zeit konnte sich das ASV-Quartett freuen: 40,55 Sekunden. So schnell waren die vier jungen Damen noch nie unterwegs. Da keimt für die nächsten Staffelrennen Hoffnung auf. Die „große Staffel (Schülerinnen A 15/15) hatte ihren „Auftritte schon am Vortag. Allerdings klebte da Peck am Staffelstab. Trotz guter Laufleistung wurde die ASV -Staffel disqualifiziert. Eine der Jungen Damen (Anne Schulze, Kathleen Pätzold, Maxie Lindner, Alexandra Jankowski) hatte schlich die Wechselmarke überlaufen. Aber: Aus Fehlern kann man lernen.
 
Peter Lindner / 27.06.2011
Peter Seifert holt den Titel über die Hürden und unterbietet die Meisterschaftsnorm.
Punktgenau dreimal landete Jennifer Kunze bei 5,39 Metern. Neben ihren 5,65 Metern ein weiterer Rekord und eine tolle Serie.
Über eine Wahnsinnsweite von 5,65 Metern freut sich die 13-jährige Jennifer Kunze aus verständlichen Gründen.
Mit neuer Bestzeit auf Platz 5: Die ASV-Staffel mit Hanna Herrmann, Zoe Wilke, Fine Schmeichel und Jennifer Kunze (von links).
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Ergebnisse der ASV-Sportler bei den Landesmeisterschaften (Einzel) Haldensleben

Jennifer Kunze
:1. Weitsprung 5,65 Meter
1. Kugelstoßen 11,58 Meter
1. Sprint 9,57 sek.


Peter Seifert:
1. 400 Meter Hürden 57,52 sek.
1. 110 Meter Hürden 1489 sek.

Robert Messerschmidt:
1. 100 Meter 12,35 sek.
3. 300 Meter 40,35 sek.
4. 80 Meter Hürden 13,15 sek.
5. Weitsprung 5,07 Meter


Justin Strahl:
6. Weitsprung 4,25 Meter
7. Speer 27,69 Meter

Jette Schönemann
:2. Weitsprung 4,49 Meter

Josefine Schmeichel:
4. Kugelstoßen 8,82 Meter
5. Weitsprung 4,55 Meter

Maxie Lindner:
8. 300 Meter 49,23 sek.
10. Kugelstoßen 9,41 Meter

Alexandra Jankowski
:6. Kugelstoßen 9,00 Meter
14. Weitsprung 4,48 Meter

Anne Schulze:
7. Weitsprung 4,17 Meter
9. Kugelstoßen 6,86 Meter
 
Julia Pollag:7. 800 Meter 3:05,36 Minuten
7. 300 Hürden 59,25 sek.

Hanna Herrmann:
18. Weitsprung 4,02 Meter

Michelle Audehm
:10. 75 Meter 12,01 sek.
10. Kugel 6,27 Meter
11. 60 Meter Hürden 13,30 sek.

4x100 Staffel (Schülerinnen A) disqualifiziert
4x75 Staffel (Schülerinnen B) 40,55 sek.

An der Landesmeisterschaft (Einzel) nahmen 580 Jungen und Mädchen aus 41 Vereinen Sachsen-Anhalts teil.
Leichtathletik:

Vier ASV-Sprinter im Finale
 
Sensationelles Ergebnis bei Qualifikation „Sprintasse in Aktion.
Tolle Zeiten auf „geborgtem Tartan-Belag
 
Robert Rausch erlebte als Achtjähriger das Internationale Stadionfest (Istaf) im Berliner Olympiastadion, sah die Weltstars der Leichtathletik und staunte über die Erfolge der deutschen Asse um Hochspringerin Ariane Friedrich oder Kugelstoßer Ralf Bartels. Das war 2009. „Auf dieser Bahn möchte ich auch einmal laufen, war sein Traum. Nicht weit von dem kleinen Robert Rausch, der schon ein paar Bezirksmeisterschaftsmedaillen in der Tasche hatte, saß da auch die damals 11-jährige Jennifer Kunze. Deren Traum war
mit dem ihres Vereinskollegen nahezu identisch. „Einmal vor Tausenden Zuschauern auf dem blauen Kunststoffbelag im Olympiastadion laufen – das wäre doch was. Die Träume der Jennifer Kunze und von Robert Rausch waren keine Schäume. Ein Jahr darauf hatte Kunze ihren Traum wahr gemacht und ließ sich als Siegerin im Sprintfinale „Deutschland sucht den Supersprinter feiern. Erste Gratulantin Olympiasiegerin Marlis Göhr. Jennifer Kunze vom ASV Sangerhausen wurde Deutschlands schnellste Schülerin.
Vorigen Freitag kam Robert Rausch seinem Traum ein Stückchen näher. Im Friesenstadion trafen Schülerinnen und Schüler aus Sangerhausen, der LG Merseburg und Potsdam im Kampf um weitere Finalplätze beim Istaf aufeinander. Die Organisatoren Winfried Dreger (Chef der deutschen Talenteförderung) und die Olympiadritte im Bobfahren Nicole Herschmann hatten aus Berlin extra hundert Meter Tartanbahn mitgebracht – und für den Startbereich  einen Quadratmeter blauen Tartanbelag aus dem Olympiastadion. „Damit veredeln wir eure Aschenbahn, frozzelte Dreger.
Nach zwei Läufen durch eine 30 Meter lange Messtrecke standen die Ergebnisse dann fest und zur Überraschung aller hatten sich die schnellen Sprintasse des ASV nahezu in allen Läufen durchgesetzt. „Die Zeiten sind toll, staunten Dreger und
Herschmann. „Und das bei diesem miesen Wetter.
Und so hatten Jennifer Kunze und Hanna Herrmann (beide Ak 13) einen Finalplatz in der Tasche, dazu kamen Robert Rausch, Adrian Sauer und Till Blättermann (Ak 10) sowie Justin Strahl (Ak 12). Zoe Wilke (Ak 11) verpasste einen Platz im Finale nur knapp. „Sensationell, freuten sich ASV- Sportkoordinator Jan Müller und Sangerhausens Sportchef Udo Michael über das Ergebnis.
Doch mit zwei Qualifikationswettbewerben am Wochenende in Bad Ems (Rheinland-Pfalz) und Bückeburg (Niedersachsen) standen weitere Rennen aus. Spannung bei den ASV- Talenten bis die Ergebnisse bekannt wurden. Und dann stand am Montag fest: Ins Finale schafften es Jennifer Kunze (mit der schnellsten Vorlaufzeit), Justin Strahl (fünftbester), Robert Rausch (viertbester) und Adrian Sauer (siebenbester). Knapp einen Finalplatz verpasst haben Hanna Herrmann, Zoe Wilke und der erst 9-jährige Till Blättermann, der bei den „Großen schon richtig mithielt. Und wie aus Berlin zu erfahren war, haben die knapp „geschlagenen ASV-Nachwuchstalente die Option, bei Ausfällen noch in die einzelnen Finals nachzurücken.
Übrigens: Robert Rausch und Adrian Sauer laufen in diesem Jahr noch nicht auf blauen Tartan. Ihre Finalläufe im Rahmen des Istaf finden traditionell in Königswusterhausen statt, die Ehrung erfolgt im Olympiastadion. Dort starten am 11. September Jennifer Kunze und Justin Strahl.
Robert Rausch darf also noch etwas weiter träumen vom Sprint auf blauer Olympiabahn. Wie sein ASV-Kumpel Adrian Sauer auch. Neben den ASV-Sprintern hatte sich übrigens Viktoria Dänicke von der LG Merseburg als Zweitschnellste in der Ak 12 für das Finale in Berlin qualifiziert.
 
Peter Lindner / 06.07.2011
Nicola Herrschmann und Winfried Dreger werten die Zeiten sofort aus.
Hanna Herrmann bei ihrem Sprint. Im Hintergrund wartet Jennifer Kunze.
Die Olympiadritte Nicole Herschmann und Winfried Dreger, Chef der deutschen Talenteförderung, verlegen die Tartanbahn im Sangerhäuser Friesenstadion.
Traten erst gegeneinander an und stellten sich dann gemeinsam dem Fotografen: die Sprintasse aus Potsdam, Merseburg und Sangerhausen.
„Kleine sprinten mit den großen Assen  
 
Seit vielen Jahren Tradition hat der Wettbewerb „Deutschland sucht den Supersprinter – Sprintasse in Aktion. Höhepunkt in jedem Jahr die Finalläufe beim internationalen Stadionfest (Istaf), das in diesem Jahr zum 70. Mal stattfindet. Die Jugendlichen der Alterklassen 12 und 13 starten mitten im Wettbewerb der Weltstars der Leichtathletik so wie der deutschen Spitze. Im letzten Jahr hatte ASV-Talent Jennifer Kunze die Nase vorn. In diesem Jahr haben sich sogar vier Talente aus Sangerhausen für die Finals in Berlin qualifiziert.
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Leichtathletik:

Bombek wird immer schneller
 
ASV-Sprinter deutlich unter 12 Sekunden. Nachwuchs in Berga und Rottleberode formiert sich.
 
Quedlinburg/Sangerhausen – Der seit über zwei Jahren für den ASV Sangerhausen startende Christian Bombek verbesserte jetzt bei einem Abendsportfest in Quedlinburg seine Bestzeit über die 100 Meter auf 11,69 Sekunden und holte sich Silber. Schon bei den Bezirksmeisterschaften vor vier Wochen in Halle unterbot Bombek die 12-Sekundenmarke mit 11,71 deutlich und gewann Bronze. Damit gehört der 20- jähre Kochlehrling aus Bad Frankenhausen neben Enrico Heidenreich zu den erfolgreichen Leichtathletik-Männern des
ASV Sangerhausen.
Trainerlegende Karl-Heinz Lier, der Christian Bombek mit betreut zu seinem Schützling: „Christian hat ein gutes Stehvermögen, an seinem Start und der Reaktionsfähigkeit werden wir noch arbeiten. Bombek könne noch deutlich schneller werden, so Lier.
Beim Quedlinburger Abendsportfest waren auch Nachwuchsleichtathleten von Olympia Berga und Wacker Rottleberode mit am Start und erzielten beachtliche Ergebnisse. So siegte Anna Maria Happ (Wacker Rottleberode) über die 800 Meter in 3:04,29 Minuten. Auch den Sprint dominierte die neunjährige aus Rottleberode und gewann die 50 Meter in 8,36 Sekunden. Gold holte sich Happ auch im Weitsprung (3,72 Meter). Mit drei Goldmedaillen gehörte das Nachwuchstalent aus dem Südharz mit zu den erfolgreichsten Sportlerinnen des Abendsportfestes.
Für Olympia Berga war die ebenfalls neunjährige Lea Mattausch in Quedlinburg am Start. Sie holte sich über die 50-Meter-Sprintstrecke eine Silbermedaille und markiert mit 8,36 auch gleich eine neue persönliche Bestleistung. Eine Bronze-Medaille im Weitsprung (3,42 Meter) fügte die kleine Bergaerin ihrer Abendsportfest-Bilanz noch hinzu. Betreut werden die Nachwuchstalente aus Berga und Rottleberode übrigens von ASV-Übungsleiter Stefan Reinicke.

Peter Lindner / 14.07.2011
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Trainiert die ASV-Asse: Karl-Heinz Lier.
Wird immer schneller: ASV-Sprinter Christian Bombek (Bildmitte).
Leichtathletik:

ASV-Talente bundesweit vorn
 
Rund ein Dutzend Mal sind die Sangerhäuser in der so genannten Bokler Liste vertreten
 
Bokel/Sangerhausen – In der bundesweiten Bestenliste des Leichtathletik-Nachwuchses der Jahrgänge 1999 bis 2002 sind rund ein Dutzend Mal Talente des ASV Sangerhausen vertreten. Die von Norbert Schroeder aus Bokel (Landkreis Rendsburg-Eckernförde) in Schleswig-Holstein geführte Liste greift bundesweit auf Daten zurück, die von den Statistikern der Landesverbände zugearbeitet werden. So sind mit Lena Burk und Zoe Wilke zwei ASV-Starterinnen genannt. Als zehnjährige hatte Lena Burk über die 800 Meter im vorigen Jahr bei einem Sportfest in Hamburg eine bemerkenswerte Zeit von 2:48,79 Minuten erreicht. Zoe Wilke steht mit 7,74 Sekunden über die 50 Meter in der Bokeler Liste. Mit dieser Zeit war die schnelle Sangerhäuserin 2010 Bezirksmeisterin geworden.
Till Blättermann ist in Schroeders Statistik noch mit einer 50-Meter-Zeit von 8,24 Sekunden vertreten. Heute läuft der 9- Jährige längst Zeiten deutlich unter acht Sekunden. Blättermann hält mit 3,71 Metern, die er bei seinem Bezirksmeisterschaftssieg 2010 in Dessau gesprungen war deutschlandweit einen hervorragenden 7. Platz. Inzwischen ist Blättermann bei den 4,00 Metern angekommen. Der Schüler aus der Sangerhäuser Goethe- Grundschule ist in der Bokeler Liste auch mit seinem Ergebnis von 903 Punkten im Dreikampf vertreten. Die hatte er im vorigen Jahr bei einem Abendsportfest in Quedlinburg erreicht.
Robert Rausch ist ebenfalls in der bundesweiten Bestenliste vertreten. So stehen seine 7,78 Sekunden zu Buche, die er bei den Bezirksmeisterschaften in Dessau gelaufen war und auch sein Viermeter-Satz ist festgehalten, mit dem er sich einen Bezirksmeistertitel gesichert hatte. Ein dritter Vermerk betrifft Rauschs Dreikampfergebnis von 1024 Punkten, die er in Quedlinburg erreichte. Rausch und Blättermann finden sich sogar ein viertes Mal in der Bestenliste wieder. Sie hatten bei ihrem Bezirksmeistertitel in der 4x50-Meterstaffel in Dessau eine Zeit von 32,58 Sekunden erreicht und zwar mit Adrian Sauer und Alex Liefhold, die das Quartett vervollständigt hatten.
Fehlen noch die ASV-Langstreckenasse. So ist für Maximilian Sluka eine Zeit von 3:22,83 Minuten für die 1000 Meter vermerkt, die er in Halle gelaufen war. Und schließlich Hannes Kabel, der im letzten Jahr bei der Kinder- und Jugendolympiade den Landesrekord über 2000 Meter pulverisierte. Die Zeit blieb da bei 7:21,97 Minuten stehen.
Mit 3:11,97 Minuten ist übrigens eine 800-Meter-Zeit von Anna-Marie Happ aus Rotteleberode vermerkt. Diese Zeit hatte sie im ASV-Trikot in Dessau erreicht. Happ ist jetzt Mitglied in der Abteilung Leichtathletik von Wacker Rottleberode.
In die Bestenliste werden die 50 besten Sportlerinnen und Sportler Deutschlands im Nachwuchsbereich aufgenommen.
 
Peter Lindner / 14.07.2011
Leichtathletik:

Gnauck schürft Gold in Sacramento
 
Der ASV-Geher gehört mit zweimal Gold, zweimal Silber und einmal Bronze mit zu den erfolgreichsten Sportlern der Weltmeisterschaften.
Sacramento- Mit zweimal Gold, zweimal Silber und einmal Bronze gehört der ASV-Geher Dick Gnauck mit zu den erfolgreichsten Sportlern der deutschen Nationalmannschaft, die jetzt von den Senioren-Weltmeisterschaften im Gehen, Marathon und Cross aus Sacramento (USA) zurück gekommen ist.
Nach seinem überraschenden Vizemeistertitel über die 5000 Meter im Bahngehen (die MZ berichtete) und dem WM-Titel in der Teamwertung über die 10 Kilometer auf der Straße sowie einem weiteren Vize-Meistertitel (48:46,58 Minuten) gönnte sich das 45-jährige Geherass ein paar Tage Ruhe  vor dem „großen Sturm, wie er es formulierte – dem 20-Kilometer- Straßengehen.
Auf den langen Kanten hatte sich Gnauck mit einem Extra- Programm vorbereitet. Dafür strampelte der Taxi-Fahrer mehr als 5000 Meilen in gut 2000 Meter Höhe. „Ein gutes Training für 20 Kilometer, schätzte Gnauck gegenüber der MZ ein. Der Kurs sei schwierig gewesen, so Gnauck, trotz dem „liefen die 20 Kilometer recht optimal. Am Ende musste der Sangerhäuser ASV-Geher nur dem Mexikaner Royce Banda den Vortritt lassen, der an diesem Tag „einige Körnchen mehr
drauf hatte. Gnauck holte sich nach einem packenden Rennen den Titel eines Vize-Weltmeisters in 1:40:39, 21 Stunden hinter Banda, der für die Strecke 1:39:36,12 Stunden brauchte. In der Team-Wertung holte sich Deutschland den Titel (Dick Gnauck, Steffen Meyer, Uwe Schröter) vor der Mannschaft der USA. „Jetzt sind es fünf Medaillen, da kann ich zufrieden nach Hause fliegen, so der Goldsucher von Sacramento per Mail zur MZ.
Apropos Sacramento: Während des großen Goldrausches so um 1850 hatte das kleine Nest am Zusammenfluss des American River und des Sacramento River gerade einmal 6.000 Einwohner. Heute ist Sacramento die Hauptstadt des US-Bundesstaates Kalifinien und präsentiert sich als aufregende Metropole mit rund 500.000 Einwohnern. Das heiße Klima machte den Sportlern einiges zu schaffen, 40 Grad Celsius und geringe Luftfeuchtigkeit „knabberten an den Kräften. Insgesamt war man freilich in der deutschen Mannschaft mit der Medaillen-Ausbeute bei den Senioren- Weltmeisterschaften zufrieden. Mit 128 Medaillen landeten die deutschen Männer und Frauen auf Platz zwei der Nationenwertung, hinter den USA, die es auf sage und schreibe 525-mal zu Edelmetall brachten. Immerhin hatte das deutsche Team Australien (124 Medaillen) hinter sich gelassen.
Die nächsten Weltmeisterschaften der Senioren finden übrigens in Budapest (Ungarn) und Lyon (Frankreich) statt. „Da haben wir es nicht so weit, kommentierte Gnauck die
Entscheidung.   
 
Peter Lindner / Juli 2011
ASV-Geherass Dick Gnauck kontrolliert seine Rundenzeit.
ASV-Geherass siegt nicht nur – er trainiert auch erfolgreich seine Mannschaftskameradin Rica Ditten.
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Leichtathletik:

Peter Seifert Norddeutscher Vize-Meister
 
ASV-Sprinter unterbietet wiederholt die Norm für Deutsche Meisterschaften

Peter Seifert vom ASV Sangerhausen hat sich bei den Norddeutschen Meisterschaften über die 400 Meter Hürden in Celle den Vizemeistertitel gesichert. Mit 56,11 Sekunden unterbot Seifert noch einmal deutlich die Norm für die Deutsche Jugendmeisterschaft (58,00 Sekunden) und liegt damit auf Platz sieben der deutschen Bestenliste.
Bis etwa 80 Meter vor dem Ziel lag bei den „Norddeutschen der sangerhäuser noch knapp in Front, verlor an der letzten Hürde seinen Rhythmus und musste im Ziel dem niedersächsischen Meister Timon Nasse (55,34 sek.) den Vortritt lassen.
873 Sportlerinnen und Sportler aus 188 Vereinen hatten sich für diesen Wettkampf qualifiziert. Zusätzlich gaben 40 Athleten aus Südafrika von der Eldograine Sportschule Pretoria der
Veranstaltung internationales Flair.
Peter Seifert bereitet sich nun auf seinen Start bei den Deutschen Jugendmeisterschaften (5. bis 7. August) in Jena vor. Dort wird der Schollschüler ebenfalls über die 400 Meter Hürden an den Start gehen.
 
Peter Lindner / Juli 2011
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Leichtathletik:

Keine Sommerpause für ASV-Läufer
 
Altersklassensiege beim 10. Jakobuslauf in Hettstedt für Sangerhäuser Läufer
Hettstedt – Keine Sommerpause für die Sportler der Abteilung Leichtathletik des ASV Sangerhausen. Drei Alterklassensiege holten Läufer des ASV am Wochenende in Hettstedt. Dazu gab´s noch einen zweiten und einen dritten Platz.   
Zur zehnten Auflage des Hettstedter Jakobuslaufes waren rund 220 Teilnehmer am Start. Bei Temperaturen von deutlich unter 20 C° war das Laufen für die Starter offensichtlich deutlich angenehmer als bei den hochsommerlichen Verhältnissen der Vorjahre. Sogar der angekündigte Regen blieb zum Glück aus. Mit Animationsprogramm für die Kinder, einer Tombola und reichlichem Verpflegungsangebot hatten die Organisatoren wieder einiges auf die Beine gestellt. Die Medaillen für die Teilnahme konnte man sogar essen, es war eine essbare Jakobsmuschel. Sogar das MDR-Fernsehen war vor Ort, offenbar aus Mangel an vorzeigbaren Fußballspielen.
Bei den zehnjährigen Jungen siegte ASV-Nachwuchs-Talent Robert Rausch über die drei Kilometer in 11:54 Minuten. Papa Georg  Rausch (35) wurde dritter über die 7 Kilometer (28:13 Minuten). Vor ihm kam Volker Hellmann (35) ein, der über die Distanz zweiter wurde in 28:12 Minuten.
Anja Franke (30) gewann ihre Altersklassenwertung in 39:12 Minuten. Ehemann Mann Daniel Franke und Thoralf Weber ließen sich in der Sommerpause auch von 14 Kilometern nicht abschrecken und wurden in ihrer Alterklassenwertung Sieger (Weber) und Zweiter (Franke). Weber absolvierte die 14-Kilometer-Distanz in 57:05 Minuten, Franke benötigte 57:26 Minuten.
 
Peter Lindner / Juli 2011
ASV-Talent Robert Rausch siegte klar und hatte auf der 3 Kilometer langen Strecke auch vor den älteren Läufern die Nase vorn.
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Leichtathletik:

Kunze für Landesauswahl nominiert
 
ASV-Talent startet in drei Disziplinen beim Dreiländerkampf.
Halle/Sangerhausen – Landestrainer Wolfgang Thier hat gestern die ASV-Sportlerin Jennifer Kunze für den Dreiländerkampf der Schüler B (12 und 13 Jahre) am 10. September in Leipzig nominiert.
Das ASV-Talent hatte bei den jüngsten Landesmeisterschaften in den Einzeldisziplinen in Haldensleben und beim Mehrkampf in Magdeburg vier Landesmeistertitel geholt. Sahnehäubchen zu den Meistertiteln waren zwei Landesrekorde im Blockwettkampf und im Weitsprung. Beim Blockwettkampf  (Hochsprung, Weitsprung, Ballwerfen, 75-Metersprint, 60 Meter Hürden) hatte Kunze 2.872 Punkte geholt und den alten Landesrekord des Magdeburger Multitalents Francés Hadam (2.755 Punkte) mit 117 Zählern klar überboten.
Bei den Einzelmeisterschaften in Haldensleben (die MZ berichtete) siegte die Sangerhäuserin mit 5,65 Meter und legte eine bis dato einzigartige Serie in ihrer Altersklasse (5,21, 5,33, 5,33, 5,33, 5,65 Meter) hin. Den Weitsprunglandesrekord hatte bislang Manuela Milde (VfL Gräfenhainichen) mit 5,58
Meter in Besitz. Den hatte sie 1992 in Salzgitter aufgestellt. Mit ihrem 5,65-Meter-Sprung dürfte Jenny Kunze ihren Fabelsprung von Rottleberode bestätigt haben. Denn beim 6. Südharzcup war das Ausnahmetalent auf eine Weite von 5,83 Meter „gesegelt. Allerdings wurde dieses Weite bislang nicht als Landesrekord anerkannt, da keine Windmessung vorgenommen worden war. Inzwischen gibt es aber einen Beschlussvorschlag des Präsidiums des Leichtathletikverbandes Sachsen-Anhalt (LVSA), Windmessungen nur noch bei Meisterschaften vorzunehmen.
Beim Dreiländerkampf  in Leipzig wird Kunze im Weitsprung, im Sprint und im Kugelstoßen für die Farben Sachsen- Anhalts starten. Mehr Starts sind laut Reglement nicht erlaubt. Zudem wird Jennifer Kunze bereits einen Tag später im Berliner Olympiastadion beim Finale „Deutschland sucht den Supersprinter – Sprintasse in Aktion versuchen ihren Vorjahressieg zu verteidigen. Im letzten Jahr war das ASV-Mädchen vor mehr als 45.000 Zuschauern schnellste Schülerin Deutschlands geworden und hatte als 12-Jährige sogar die Jungen der Alterklasse 13 geschlagen.
Die Länderkämpfe der Schülerteams zwischen Sachsen-Anhalt, Thüringen und Sachsen haben eine lange Tradition. Im vorigen Jahr hatte der Thüringer Landesverband die Organisationsfäden in der Hand, in diesem Jahr sind die Sachsen an der Reihe.
 
Peter Lindner / Juli 2011
ASV-Ausnahmetalent Jennifer Kunze verbesserte den Uralt-Landesrekord im Weitsprung aus dem Jahre 1992 jetzt auf 5,65 Meter.
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Leichtathletik:

Peter Seifert verpasst knapp Bronze
Jena – ASV-Hürdenspezialist Peter Seifert (männliche Jugend B) hat im Finale über die 400 Hürden am Samstagabend im Jenenser Ernst-Abbe-Stadion bei den 70. Deutschen Jugend- Meisterschaften  knapp die Bronzemedaille verpasst und wurde sensationell Vierter. Für die Experten war es schon eine Überraschung, dass Seifert den Sprung ins Finale geschafft und manchen deutschen Spitzenläufer in seiner Altersklasse hinter sich gelassen hat. Der schnelle junge Mann vom ASV Sangerhausen war mit einer neuen persönlichen Bestleistung (55,88 Sekunden) und der sechstbesten Zeit unter die letzten Acht gekommen.
Im Finallauf steigerte sich der Schollschüler erneut und verbesserte seine persönliche Bestleistung vom Vortag auf 55,84 Sekunden und bleibt damit Sachsen-Anhalts Spitzenläufer. „Durchkommen, hatte Trainervater Ulrich Seifert als Ziel formuliert – und Sohnemann Peter hielt sich nicht nur an die Vorgabe, sondern kam in der Zielkurve sogar an dritter Stelle liegend auf die Gerade. Dann machte sich das
Handicap der Bahn 8 bemerkbar. Über den vierten Platz freute sich Seifert Junior, der nun für ein Jahr eine Highschool in den USA besuchen wird, riesig. „Das ist für mich wie eine Medaille, so Peter Seifert.
 
Peter Lindner / 15.08.2011
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Leichtathletik:

Mit ASV-Dress und Spikes übern „großen Teich“
 
Sangerhäuser Hürdenspezialist Peter Seifert geht für ein Jahr in die USA
„Zum Abschied das Finale“, schwärmte Trainervater Ulrich Seifert beim Endlauf über die 400 Meter Hürden bei den 70. Deutschen Jugendmeisterschaften. Punkt 18.35 Uhr fiel dann im Jenenser Ernst-Abbe-Stadion für die B-Jugendlichen (16/17 Jahre) der Startschuss für das Rennen über die Stadion-Runde, gespickt mit zehn Hürden – 91,4 Zentimeter hoch. Nach nicht einmal einer Minute, oder nach knapp 56 Sekunden um genau zu sein, stand fest: der ASV- Hürdensprinter Peter Seifert hatte sensationell den 4. Platz erreicht, mit 55,84 Sekunden eine neuen persönlichen Rekord aufgestellt und eine Medaille denkbar knapp verpasst. Und das auf der ungeliebten Bahn 8. Dabei kam der flinke Sangerhäuser noch auf Platz drei liegend auf die Zielgerade. Das veranlasste auch den Landestrainer Wolfgang Thier zu sagen: „Ein tolles Rennen, mutig angegangen und gut mitgehalten mit den besten deutschen Hürdenhoffnungen“.
Mit diesem grandiosen Finallauf bei den Deutschen Jugendmeisterschaften verabschiedete sich Peter Seifert - vorerst - von der deutschen Leichtathletikbühne. Mit dem Erreichen des Endlaufes erfüllte er sich sein großes sportliches Ziel. Mehr ist als Freizeitsportler unter den gegebenen Bedingungen kaum erreichbar.
Dabei ist es noch nicht einmal zehn Jahre her, dass der ASV- Sportler die ersten bescheidenen Erfolge erzielte. Ulrich Seifert, Vater und Trainer des Schollschülers, erinnert sich: „Im Februar 2002 stand Peter bei den Hallenkreismeisterschaften als 3. über 30 Meter zum ersten Mal auf einem Siegertreppchen“.
Ein Jahr später war er schon dreimal an gleicher Stelle ganz oben und wurde daraufhin vom ASV Sangerhausen angeworben. Dabei verlief sein erster Wettkampf im blauen Dress alles andere als erfolgreich. Im 1000-Meter-Lauf beim
Turbine Sportfest in Halle wurde er vom Oberkampfrichter Lutz Schendel gleich
disqualifiziert. In Führung liegend hatte er einen halleschen Läufer auf der Zielgeraden nicht überholen lassen. Peter Seifert und der Oberkampfrichter sind übrigens gute Freunde geworden. Schendel war am Wochenende einer der Ersten, die dem Sangerhäuser zu seiner überragenden Leistung beglückwünschten.
Seit zehn Jahren sammelt Peter Seifert Medaillen wie andere Briefmarken. Bei seiner ersten Bezirksmeisterschaft 2003 belegte Seifert Junior  jeweils einen 3., 5. und 8. Platz und steigerte sich bis heute kontinuierlich. Mittlerweile freut sich das Sangerhäuser ASV-Talent über 22 Bezirksmeistertitel, zwölf Siege bei Landesmeisterschaften, auf drei Mitteldeutsche Meistertitel. Zudem wurde der junge Mann einmal Norddeutscher Meister und Vizemeister und holte sich in Hamburg beim größten Deutschen Schülersportfest zwei Siege und schlug dort die junge deutsche Hürden-Elite. Vor einer Woche wurde Peter Seifert nach einem großartigen Lauf bei den Deutschen Jugendmeisterschaften nun Vierter.
Seine weitere sportliche Zukunft ist freilich ungewiss. Sie hängt von den Möglichkeiten an seiner Highschool  in den USA im Bundesstaat Washington ab. Das blaue ASV-Trikot und die Spikes hatte Peter Seifert jedenfalls mit im Koffer als er diese Woche zu seinem großen Abenteuer USA über den „Großen Teich“ flog. Alles Gute!
Peter Lindner / 19.08.2011
ASV-Trainer und Vater Uli Seifert befestigt die Startnummer.
Medaille knapp verpasst. Peter Seifert ganz links auf Bahn 8.
Geschafft! Im Finale Platz 4.
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Leichtathletik:

4. Sangerhäuser Stundenlauf - Wangemann siegt vor Weber
Karsten Gauger übertrifft Zielstellung,
Zuwachs bei den Bambini.
 
Mit genau 14.107 Meter wurde das Ergebnis nach einer Stunde Lauf für Tim Wangemann (ASV-Laufgruppe) vor seinem Mannschaftskameraden Thoralf Weber (14031 Meter) vermessen. Auf dem dritten Platz
landete bei der 4. Auflage des Sangerhäuser Stundenlaufs Enrico Heidenreich (ASV-Leichtathletik-Team), mit 13.686 Metern. Dessen Rekord aus dem Vorjahr blieb freilich unangetastet. Für Heidenreich war der Stundenlauf nicht nur ein Kampf um jeden Meter, sondern der Läufer quälte sich mit einer Achillissehnenverletzung über die Runden. Respekt.
Respekt verdiente auch Karsten Gauger aus Uftrungen, der nach schwerer Krebserkrankung zum ersten Mal wieder die Laufschuhe für einen Stundenlauf geschnürt hatte und sein Ziel, 11.000 Meter in einer Stunde zu absolvieren, mit 359 Metern überbot. „Das tat mir richtig gut, so Gauger, der sich auf ein Feierabendbier freute.
Mehr als 150 aktive Läuferinnen und Läufer hatten sich beim vierten Sangerhäuser Stundenlauf in die Starterlisten eingetragen. Beachtlich die Anzahl der kleinen Knirpse zwischen zwei und sechs Jahren, die über eine Stadionrunde dabei waren. „Das sind die Läufer von morgen, freute sich Cheforganisator Udo Michael über den Zuwachs an jungen Läuferhoffnungen. Neu in diesem Jahr war das Angebot, dass Mannschaften den Stundenlauf im Wechsel absolvieren konnten. Allerdings nutzten nur Schülerinnen und Schüler vom Schollgymnasium die Gelegenheit, mit Teamgeist eine Stunde Lauf hinter sich zu bringen. Anne Drechsler, Laura Walter, Louis Altenburg, Lena Angelstein und Hanna Thesius schafften in einer Stunde immerhin 14.228 Meter und waren damit besser als die „Profis. Und vielleicht machen ja im nächsten Jahr mehrere Schulklassen, Sportvereine oder Betriebsmannschaften beim Mannschaftsrennen über die Stunde mit. Den Schollschülern hat es jedenfalls einen „Riesenspaß gemacht.
Übrigens: Der Sangerhäuser Stundenlauf hat sich als Traditionsveranstaltung am Vorabend des
Kobermännchenfestes längst etabliert. Und: In diesem Jahr war das Kobermännchen (alias Steffen Rüdiger) sogar leibhaftig dabei und belegte einen beachtlichen 7. Platz mit 12476 Metern, die es in einer Stunde „erlaufen hatte.  
 
Peter Lindner / 08.09.2011
Das erfolgreiche Team des Schollgymnasiums. Es schaffte 14228 Meter in einer Stunde.
Tim Wangemann (links) im Duell mit Enrico Heidenreich, der im vorigen Jahr mehr als 15.000 Meter schaffte.
Karsten Gauger schaffte nach langer schwerer Krankheit mit 11359 Metern sein persönliches Ziel.
Läufer-Nachwuchs unterwegs. Die Bambinis am Start mit Muttiunterstützung.
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Leichtathletik:

Deutschlands Supersprinterin heißt Jennifer Kunze

Berlin – Die Sensation ist perfekt. Die deutsche Supersprinterin heißt Jennifer Kunze (13). Das Ausnahmetalent des ASV Sangerhausen siegte am Sonntag beim Finale „Deutschland sucht den Supersprinter und wiederholte ihren Erfolg aus dem Vorjahr. Vor rund 52.000 Zuschauern beim 70. Internationalen Stadionfest (Istaf) im Berliner Olympiastadion absolvierte Kunze die 50 Meter in 6,87 Sekunden. Ein Ticket für „Sprintasse in Aktion hatte auch ASV- Sprinter Justin Strahl (12) gelöst. Strahl wurde in seinem Finallauf 7.
 
Am Freitag standen beim 18. Internationalen Stadionfest in Königswusterhausen die beiden zehnjährigen ASV-Sportler Robert Rausch und Adrian Sauer im Finale von „Deutschland sucht den Supersprinter. Rausch wurde in 7,64 Sekunden überraschend Zweiter. Sauer, der einen schlechten Start erwischte, wurde 8. in 8,1 Sekunden.  
 
(Wir berichten ausführlicher)
 
Peter Lindner / 12.09.2011
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Leichtathletik:

Der Tag der „Jenni" Kunze
 
ASV-Ausnahmetalent wird am Sonntag beim Istaf Berlin wieder schnellste Schülerin Deutschlands. Einen Tag zuvor holt sie beim Ländervergleich drei Siege für Sachsen-Anhalt und wird erfolgreichste Sportlerin Mitteldeutschlands.
 
Berlin/Leipzig – Gebannt schauen mehr als 100.000 Augen zur Speerwurfanlage. Gerade hat die Tschechin Barbara Spotakowa den Speer auf die Weite von 67,14 Meter gewuchtet. Nervös trippelt Christina Obergföll am Anlauf, sprintet zur Abwurflinie und gibt dem Wurfgerät eine Höllengeschwindigkeit mit auf den Weg. 64,95 Meter verkündet der Stadionsprecher. Platz zwei für die Offenburgerin, die in Daegu jüngst tränenreich eine Medaille verpasste.
Eine Minute später. Jennifer Kunze blickt auf die Stadionuhr. 13.00 Uhr. Die Startzeit für das 50-Meter-Sprintfinale im Berliner Olympiastadion ist angezeigt. Neun Sprinterinnen hocken in den Startblöcken, jeder Muskel gespannt. Den Jubel im Stadionrund nehmen die jungen Damen nur im Unterbewusstsein war – der Sprecher verkündet gerade, dass 51.812 Besucher zum Jubiläums-Istaf gekommen sind. Konzentriert wartet Jennifer Kunze auf den Startschuss. Erinnert sich an den Tragik-Start eines Usain Bolt bei der letzten WM. Tausend Gedanken zucken durch ihr Hirn. Vor ein paar Tagen beim Training hatte die ASV-Sprinterin erst zwei Fehlstarts hingelegt. Da zog ASV-Trainer Karl-Heinz Lier die Augenbrauen hoch. „Ein Fehlstart soll mir heute nicht passieren, denkt Jennifer. Der Startschuss  zerreißt ihre Gedanken. Dann geht alles automatisch, hunderte mal im Training geübt. Der Kunzestart ist „verhalten – vorsichtig formuliert. Zwei Konkurrentinnen sieht das ASV-Sprintass vor sich. Georgina Reinhold aus Berlin, schon im letzten Jahr ihre harte Gegnerin, und Franziska Ilzhöfer vom TSV Rudow – beide schnelle Mädchen, die in diesem Jahr schon tolle Sprint
-Zeiten hingelegt hatten. Dann die  raumgreifenden Schritte von Kunze, die Meter um Meter nach vorn stürmt und im Ziel gut zwei Meter Vorsprung hat. Bei 6,87 Sekunden bleibt die elektronische Zeitmessung stehen. Auf den Plätzen Reinhold (7,15 Sekunden) und Ilzhöfer (7,24 Sekunden). Im Block P auf den Zuschauerrängen toben 60 ASV-Fans und sind ganz aus dem Häuschen. „Jenni toi, toi, toi, steht in bunten Lettern auf weißem Tuch, das ausgelassen geschwenkt wurde.
Jennifer Kunze sieht etwas ungläubig um sich. „Geschafft?, „Geschafft!. Winfried Dreger, der Chef der deutschen Talentförderung stürmt auf die blaue Tartanbahn und umarmt das Mädchen im blauen ASV-Trikot. „Ich hatte sie auf meinem Zettel, freut sich der Mann, der „Sprintasse in Aktion mit aus der Taufe hob und seit Jahren umsichtig organisatorisch begleitet. Schon im letzten Jahr verglich Dreger „Jenni Kunze mit Julia Fischer, die erst im Juli Siegerin im Diskus bei der U 23-WM geworden war. Ein Schwätzchen nach dem Sieg mit Fischer und Kugelstoß-Weltmeister David Storl, der im Kugelstoßring wieder wie ein Goliath agierte, war zwar ungeplant aber „sehr informativ. Und dann findet Jennifer Kunze auch ihr Lächeln wieder. Noch ein Date mit Olympiasiegerin Marlis Göhr und Sprint-Europameisterin Verena Sailer, dann zieht es die schnelle Kunze zu ihren ASV- Leuten, die sie mit großem Hallo begrüßen und in ihre Mitte nehmen. Umarmungen. „Haste toll gemacht, Jenni, sagt Jette Schönemann.  
„Der Tag der Jenni Kunze, steht im Titel. Falsch! Es war „das Wochenende der ASV-Leichtathletin, die am vergangenen Wochenende Schwerstarbeit zu leisten hatte. Denn am Samstag war die 13-jährige Ausnahmeathletin schon in Leipzig beim mitteldeutschen Ländervergleich am Start. Drei Starts, drei Siege, dreimal die volle Punktzahl für Sachsen- Anhalt. Dazu eine neue persönliche Bestleistung im Kugelstoßen: Auf 12,02 Meter wuchtete Kunze die Eisenkugel. 5,51 Meter im Weitsprung, 9,9 Sekunden über die 75 Meter! Da strahlte auch ASV-Trainer Karl-Heinz Liehr und Landestrainer Wolfgang Thier kam zum gratulieren. Es waren nicht nur die Siege, die am Samstag zählten. Da war der Kampf gegen die Nervosität und die Frage: „Geht das mit der hohen Belastung gut aus?. Es ging gut aus. Auszeichnung am Samstag beim Länderkampf als sportlichstes Mädchen Mitteldeutschlands und am Sonntag der Titel „Deutsche Supersprinterin. ASV- Herz, was willst du mehr?
  
PS:
 
Der ASV hat freilich nicht nur eine Jennifer Kunze. Bei den Supersprintern in Berlin standen neben Kunze Justin Strahl, Robert Rausch und Adrian Sauer im Finale von „Deutschland sucht den Supersprinter. Und da sind noch ein Robert Messerschmidt, eine Hanna Herrmann, eine Josefine Schmeichel und Zoe Wilke sowie  Lena Burk oder Hannes Kabel. Alles Talente, von denen man künftig noch hören wird.
 
Peter Lindner / 14.09.2011
Die Weltmeisterin im Diskuswerfen U23, Julia Fischer, freute sich mit Jennifer Kunze über den Sieg bei „Deutschland sucht den Supersprinter.
Die ASV-Fan-Gemeinde hat „Jenni wieder in ihrer Mitte.
„Berlino, der Kultbär, feiert mit den schnellsten Sprinterinnen Viktoria Dönicke (rechts) und Jennifer Kunze. Beide hielten die Fahne Sachsen-Anhalts hoch.
Jennifer Kunze siegt in ihrem Finallauf überlegen.
Winfried Dreger, Chef der Deutschen Talent- Förderung gratuliert als Erster.
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Leichtathletik:

Gnauck und Ditten holen Silber und Bronze
Naumburg – Einmal Silber und dreimal  Bronze gab es für das ASV-Geherteam bei den Deutschen Meisterschaften im Straßengehen am Wochenende. Im Rahmen des 42. internationalen Naumburger Straßengehens waren die Geher auf einem Kilometer langen Rundkurs unterwegs.
Über den langen Kanten von 50 Kilometern wagte sich Dick Gnauck und holte sich eine Bronzemedaille in 4:56,32 Stunden. Bronze gab es für Gnauck auch über die 30 Kilometer (2:48,40 Stunden). Auf dem Naumburger Traditionskurs ging es zudem um Titel und Medaillen bei den Mitteldeutschen Meisterschaften. Hier holte sich der ASV-Geher den Titel eines Vizemeisters in 1:47,01 Stunden.
Rica Ditten, die von Gnauck trainiert wird (Foto), holte sich überraschend über die 10 Kilometer ebenfalls eine Bronzemedaille. Für die 10 Kilometer benötigte die ASV-Geherin 1:06,37 Stunden. Eine Zeit, die sie bislang noch nicht erreicht hatte.
Bei einem Wettbewerb über die 5 Kilometer hatte sich Mario Kerber in die Starterlisten eingetragen. Kerber sah die rote Karte und wurde disqualifiziert.
Peter Lindner / 28.09.2011
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Leichtathletik:

ASV-Talente in Hamburg erfolgreich
 
Tolle Bilanz in der Jahnkampfbahn: Dreimal Gold, viermal Silber, dreimal Bronze und ein Pokal für die beste Leistung.
 
Hamburg – „Wer hier in Hamburg gewinnt gehört zu den Besten in Deutschland. Mit diesen Worten eröffnete Oliver Voigt, Cheforganisator des größten Kinder- und Jugendsportfestes Deutschlands, in Hamburg das „Fest der 1000 Zwerge. Unter den mehr als 1200 Teilnehmern aus rund 130 Vereinen aus allen Bundesländern war auch ein 20-köpfiges Nachwuchsteam des ASV Sangerhausen am Start.
Für den ersten Paukenschlag aus ASV-Sicht sorgte schon am Samstag Robert Messerschmidt (14). Der Schollschüler sprintete im 100-Meter-Lauf auf Platz zwei (12,25 Sekunden). Zwei Stunden später musste Messerschmidt noch einmal ran und holte sich die zweite Silbermedaille über die 300 Meter, die er auf der schnellen Tartanbahn in der Hamburger Jahn-Kampfbahn in 40,70 Sekunden bewältigte.
Selten gelaufen aber in Hamburg immer wieder ein Erlebnis: die 4x80-Meter-Hürdenstaffel (Pendelstaffel). Das ASV-Quartett mit Julia Pollag, Jette Schönemann, Alexandra Jankowski und Maxie
Lindner verpassten mit ihrem 4. Platz eine Medaille. Die 4x100 -Meterstaffel des ASV (Conradi, Schönemann, Lindner, Jankowski) landete auf einem 10. Platz (56,84 sek.) Für das neu aufgestellte Staffelquartett nur aus Scholl-Schülerinnen ein beachtliches Ergebnis. Erwähnenswert am ersten Wettkampftag die Ergebnisse im Speerwerfen. Immerhin schafften es Jette Schönemann (15) und Alexandra Jankowski (14) mit 24,42 und 23,43 Meter ins Finale. Für beide Platz 8. Jankowski holte sich im B-Finale über die 100 Meter Platz 3 und Schönemann wurde im 300-Meter-Lauf 7.
Der zweite Tag gehörte den jüngeren Talenten (10 bis 13 Jahre). Und da hatte der ASV-Sangerhausen ebenfalls einige „Trümpfe im Köcher. Zu einem regelrechten Krimi entwickelte sich der Wettkampf am Kugelstoßring. Mit Sophie-Marie Malinowski (LG Neumünster) hatte sich Jennifer Kunze mit einer Stoß- und Wurfspezialistin auseinanderzusetzen. Die hatte 11,93 Meter vorgelegt. Das ASV-Mädchen ließ mit der Antwort nicht auf sich warten: 12,02 Meter! Dann noch einmal 12,14 Meter (neue persönliche Bestleistung). Im letzten Versuch wuchtete Malinowski die Eisenkugel schließlich auf die unglaubliche Siegerweite von 12,30 Meter. Kunze konnte sich über einen zweiten Platz freuen und sprintete wieder zur Weitsprunganlage, beide Wettkämpfe liefen nämlich parallel. 4,82 Meter im ersten Versuch. Kunzes Gesichtsausdruck sagte alles. Aber dann: 5,47, 5,53, 5,51 und noch fünf „kleine Zentimeter fehlten zur Meeting-Bestleistung. Etwa 3000 Zuschauer auf den Rängen heizten die Stimmung und klatschten rhythmisch. Im letzten Sprung dann 5,71 Meter! Bestleistung und neuer Landesrekord. „Ich habe es geschafft, jubelte Kunze und wurde von ihren Vereinskameraden umringt.
Das Freude und Tragik im Sport ganz dicht beieinander liegen zeigte sich eine Stunde später. Beim Warmmachen für das 75 -Meter-Sprintfinale zog sich Jennifer Kunze, die haushohe Favoritin, eine Verletzung zu. Im Vorlauf hatte sie ihre Konkurrentinnen mit 9,84 Sekunden regelrecht deklassiert. Aus der Traum vom zweiten Hamburg-Gold. Und dann sollte sie auch noch die Staffel zur Medaille führen. Traurige Gesichter im ASV-Rund. Die hellten sich dann beim 75-Meter- Sprint der B-Schüler (12 Jahre) auf. Zur Überraschung aller hatte sich Justin Strahlt mit der zweitbesten Zeit für das Finale qualifiziert – und stürmte dort zum Sieg. 10,55 Sekunden. So
schnell war der flinke Sangerhäuser über diese Strecke noch nie unterwegs. Während Strahl noch mit einem dritten Platz im Ballwerfen glänzte, holte
Maximilian Sluka (11) über die 1000 Meter den nicht ganz unerwarteten Sieg. Slukas „Höllenritt über die letzten 200 Meter ließen Phillip Kröning (SV Mahlow) keine Chance. 3:13,25 Minuten, da fehlten Sluka zum neuen Landesrekord nur drei Zehntel-Sekunden. Dann die Überraschung des Tages: Till Blättermann (9) hatte schon beim Weitsprung mit einem Satz über 4,32 Meter für Aufsehen gesorgt. Das war Platz fünf bei mehr als 60 Startern der Zehnjährigen. Blättermann hatte sich auch einen Finalplatz über die Meter gesichert und stürmte dort nach 7,84 Sekunden ins Ziel. Über den Sieger musste schließlich das Zielfoto entscheiden. Zeitgleich mit Pascal Texter (LG Priegnitz) und Platz zwei. „Sensationell, kommentierte ein Hamburger Trainer das Abschneiden der kleinen ASV-Truppe. Die praktisch in fast jedem Finale vertreten war. „Ein schöner Saisonabschluss, so ASV-Trainer Georg Rausch, der seinen Sohn Robert trösten musste, der im Weitsprung mit 4,37 Meter 4. wurde und dessen Traum vom Sprintsieg wegen einer Verletzung platzte. Noch erwähnenswert die Leistungen von Neueinsteiger Andrej Kurotschkin, der sich gleich bei seinem ersten Einsatz mit der 4x75-Meter-Staffel Bronze holte und manches Loch in anderen Staffel stopfte.

Peter Lindner / 28.09.2011
Kleine Olympiade für den Nachwuchs
 
Leichtathletik im Aufwind. Nahezu wieder 3000 Zuschauer bei der 33. Auflage beim „Fest der 1000 Zwerge in Hamburg. Vor  33 Jahren war vom Sportverein HSV die von der Norddeutschen Presse als Nachwuchsolympiade geadelte Sportveranstaltung aus der Taufe gehoben worden. Das sportliche Kräftemessen des leichtathletischen Nachwuchses  war eine Antwort auf die damals erfolgreiche Spartakiadebewegung in der DDR. Das „Fest der 1000 Zwerge der 10 bis 15-jährigen Nachwuchstalente ist inzwischen Deutschlands größtes Sportfest mit internationaler Beteiligung. Der Leistungsstützpunkt des ASV Sangerhausen hatte vor zwei Jahren erstmals eine Einladung nach Hamburg erhalten und überraschend den 4. Platz in der Mannschaftswertung errungen und Meeting-Rekorde aufgestellt. HSV-Cheforganisator Oliver Voigt sprach für das nächste Jahr wieder eine Einladung aus. Voigt: „Der ASV ist eine Bereicherung für unser Sportfest.
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Die Bronzestaffel: Strahl, Kurotschkin, Oertel, Franke.
Kunzes Sprung zum Sieg.
Nicht aufzuhalten. Sluka bei seinem 1000-Meter-Sieg.
Fine Schmeichel (links) und Julia Conradi gratulieren zum Sieg.
Werbefläche: Schnelle ASV-Beine.
Zahlenspiegel der ASV Sportler in Hamburg 2011>>
Leichtathletik:

ASV-Talente im Weitenrausch
 
Merseburg/MZ/PL – Beim 3. Werfertag am Samstag im Merseburger Stadtstadion waren mit Jennifer Kunze, Justin Strahl und Jette Schönemann nur drei ASV-Talente am Start. Das Trio holte insgesamt vier erste, einen zweiten und zwei dritte Plätze. So wuchtete Jennifer Kunze die Kugel auf eine neue persönliche Bestweite von 12,34 Meter. Damit hätte sie vor einer Woche in Hamburg den Sieg geholt. Auch im Speerwerfen markierte die 13-Jährige eine neue Bestleistung: 32,69 Meter! Dafür gab’s insgesamt  zweimal Gold. Mit einem Silberrang im Diskus (25,70 Meter) schloss Kunze den Ausflug in den Stoß- und Wurfbereich ab. Für diese Leistungen gab es ein Sonderlob von ASV- Trainer Karl-Heinz Lier, der auch mit den Leistungen seiner beiden anderen Schützlinge zufrieden war.
Über neue persönliche Bestleistungen freute sich auch Justin Strahl (12). Strahl, der in Hamburg Sprintkönig wurde, schleuderte den Sperr auf 29,18 Meter und stieß die Kugel auf eine Weite von 9,06 Meter. Zweimal Platz eins! Eine Klasse Leistung.
Dritte im Bunde beim „Ausflug nach Merseburg war Jette Schönemann (15). Die Schollschülerin holte sich im Kugelstoßen eine Bronzemedaille (erstmals über acht Meter) mit 8,07 Meter und Bronze kam beim Speerwerfen hinzu (23,40 Meter).
Langfristig bereiten sich die ASV-Nachwuchstalente jetzt auf die Hallenbezirksmeisterschaften vor, die am 11. und 12. Dezember in der halleschen Brandberge-Halle stattfinden. Ein Teil der ASV-Athleten wird in Vorbereitung auf die Hallensaison bei den Altmark-Meisterschaften am 5. November in Stendal am Start sein.   
 
Peter Lindner / 04.10.2011
Leichtathletik:

ASV-Asse tummeln sich in Bestenlisten   
 
Neben Jennifer Kunze auch Till Blättermann, Robert Rausch und Robert Messerschmidt ganz vorn.
Die Nachwuchsleichtathleten des ASV Sangerhausen liegen in ihren Altersklassen (Ak) in den bundesweiten Bestenlisten ganz vorn. Allein Multitalent Jennifer Kunze (13) führt in ihrer Ak die Bestenliste im Weitsprung (5,71 Meter), im 75-Meter-Sprint (9,57 Sekunden), im Kugelstoßen (12,34 Meter) sowie im Blockwettkampf mit 2792 Punkten an. Dazu kommt ein 5. Platz im Hochsprung (1,60 Meter). Auch ihr Supersatz von 5,83 Meter in Rottleberode ist dort registriert, allerdings mit dem Hinweis „ohne Windmessung, was bekanntlich dazu führte, dass ein Rekord nicht anerkannt werden kann. So muss sie sich mit den 5,71 Meter von Hamburg „begnügen.
Es ist nicht Jennifer Kunze allein, die das Niveau der deutschen Nachwuchsszene in den leichtathletischen Disziplinen mit bestimmt. Namen wie Peter Seifert (männliche Jugend B), der inzwischen längst als Hürdentalent gilt, und in Jena überraschend Vierter über die 400 Meter Hürden in 54,52 Sekunden wurde, haben den ASV Sangerhausen
deutschlandweit salonfähig gemacht. Seifert liegt in der deutschen Bestenliste bei den 400 Meter Hürden immerhin auf Platz fünf.
Eine tolle Entwicklung hat auch Robert Messerschmidt (14) hingelegt. Und da staunten schon die Experten bei den Landesmeisterschaften nicht schlecht, dass der flinke junge Mann aus Sangerhausen die 100-Meter-Asse aus Magdeburg und Halle „nieder kämpfte und in 12,23  Sekunden Landesmeister wurde. Auch mit dieser Zeit ist der 14- jährige Schollschüler in der deutschen Bestenliste vorn mit dabei. Vor drei Wochen zeigte Messerschmidt, dass auch über die 300 Meter mit ihm zu rechnen ist. In Hamburg wurde er knapp geschlagen und holte in 40,70 Sekunden für den ASV Silber.
Ganz vorn in der deutschen Bestenliste rangiert auch Till Blättermann (9). Der Grundschüler aus der Sangerhäuser Goetheschule liegt deutschlandweit auf dem zweiten Platz im Sprint (7,67 Sekunden) und hat sich im Weitsprung mit 4,32 Meter jetzt auf Platz fünf vorgeschoben. Auf einen sehr guten vierten Platz im Weitsprung „segelte jetzt der
zehnjährige Robert Rausch vom Schollgymnasium Kelbra. Rausch sprintete die 50 Meter in 7,57 Sekunden und hatte sich Platz zwei bei der Aktion „Deutschland sucht den Supersprinter in Berlin Königswusterhausen geholt. In der deutschen Bestenliste wird er auf Platz zehn geführt. Oder nehmen wir Justin Strahl. Der 12-jährige Sangerhäuser trainiert knapp zwei Jahre bei den ASV-Leichtathleten und vollzog gerade in den letzten drei Monaten einen regelrechten Leistungssprung. In Hamburg stand er beim größten Kinder- und Jugendsportfest der Bundesrepublik allein viermal auf dem Treppchen. Mit 10,55 Sekunden über die 75 Meter, 4,70 im Weitsprung und 29,18 Meter im Speer hat sich Strahl schon in die deutsche Bestenliste katapultiert und sich dort bereits auf den Plätzen zwischen 50 und 70 gemütlich gemacht. Vorerst. ASV-Trainer Karl-Heinz Lier sieht nicht nur in Justin Strahl noch „ein riesiges Leistungspotential, das es abzurufen
gilt. Wie Lier das bei den „Großen einschätzt, so weiß auch Gabi Swoboda bei den „Kleinen, dass das dort „gute Talente heranwachsen. Und das sind nicht nur Rausch, Adrian Sauer oder Blättermann. In Lauerstellung sind Sprinterin Zoe Wilke (11) und 800-Meterspezialistin Lena Burk. Zu den „entwicklungsfähigen Talenten gehören auch Hannes Kabel und Maximilian Sluka, die zur Sportschule in Halle delegiert wurden – aber ihre sportlichen Erfolge vor allem über die langen Strecken noch im ASV-Dress einfahren.
Bewährt hat sich im Leistungsstützpunkt der ASV-Leichtathleten, dass das Training jetzt in kleineren Gruppen stattfindet und die Trainer und Übungsleiter so individueller mit den jungen Talenten arbeiten können. Seit kurzem gibt es jetzt auch eine Trainingsgruppe für fünf bis achtjährige Nachwuchstalente. Das Training für die „Leichtathletik- Küken findet übrigens mittwochs und freitags von 15.30 bis 17 Uhr in der Sporthalle Südwest statt. „Schnupperkurse werden nach wie vor angeboten.  
 
Peter Lindner / 17.10.2011
ASV-Multitalent Jennifer Kunze bei ihrem Sprung zum Landesmeister-Titel.
Jennifer Kunze siegt in neuer Bestzeit vor Dauerkonkurrentin Celina Watzek vom SC Magdeburg.
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Leichtathletik:
Edelmetall vom halleschen Felsen
 
ASV-Talente eröffnen Crosssaison mit sechsmal Gold, sechsmal Silber und zweimal Bronze.
 
Halle – Sechsmal Gold, fünfmal Silber und dreimal Bronze. Das war die Bilanz der ASV-Talente am Wochenende beim Auftakt der Crosssaison auf dem halleschen Tribüne- Sportplatz Felsenstraße. Hoch über dem Saalufer auf dem Felsen ging der 46. Herbstwaldlauf über die Bühne. Bislang war der Traditionslauf in den Brandbergen ausgetragen worden – im Wald. In diesem Jahr war`s mehr ein improvisierter Waldlauf  übers Sportplatzgelände.
Gleich im ersten Lauf überraschte der neunjährige Silas
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enburg mit einem Sieg über die 800 Meter. Mit einem beherzten Schlussspurt konnte er seinen Konkurrenten von Buna-Halle niederringen. Eine „geplante Goldmedaille sicherte sich Maximilian Sluka (11) für die Farben des ASV über die 1,5 Kilometer. Nur ein paar Schritte hinter Sluka kam sein Mannschaftskamerad Hannes Kabel ein und sicherte sich Silber. „Ein toller Lauf, bescheinigte ASV-Trainer Georg Rausch den beiden Sportschülern, die nach wie vor für den ASV Sangerhausen starten. Sluka, Kabel und Robert Rausch holten sich in der Teamwertung Gold, in der Einzelwertung kam Rausch (10) zu Bronze. Überraschung bei den Schülern B. Bei den 12- und 13-jährigen Jungen hatte der ASV sogar mit
Leona
rd Kaiser, Justin Strahl, Carlo Pfeifer, Lucas Glieber, Jonathan Bellmer und Benjamin Oertel gleich zwei Dreier-Teams über die 3 Kilometer am Start, die sich am Ende über Silber und Bronze freuten.
Sehen lassen konnte sich auch die Bilanz der jungen ASV- Damen. So kamen Luisa Reising (9) und Josefine Schmeichel auf einem Silberrang ins Ziel, Julia Pollag (14) und Jette Schönemann (15) holten Gold, Maxi Lindner (15) Silber. In dieser Besetzung siegten die ASV-Mädchen über die ungeliebte Distanz von 3 Kilometern und holten Gold in der Mannschaftswertung.
Am Sonnabend „tanzen die ASV-Talente gleich auf zwei Hochzeiten. Während eine Truppe bei den Landesmeisterschaften im Cross in Teutschenthal am Start ist, wird sich ein anderes Team bei den Altmark- Meisterschaften in Stendal auf die Hallensaison vorbereiten.

Peter Lindner / 02.11.2011
Beim Crossauftakt auf dem halleschen Felsen waren mehr als 200 Jungen und Mädchen aus zehn Vereinen am Start.
Die „Blauen im ASV-Trikot immer mit im Bilde.
Sprinter Robert Rausch auch beim Cross immer vorn mit dabei.
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Leichtathletik:

ASV Marathoni´s erfolgreich in Frankfurt/Main unterwegs

Am 30.10. starteten Daniel Franke, Thoralf Weber, Volker Hellmann und Udo Michael mit Erfolg beim 30. BMW Marathon in der Main Metropole.
Eine super Laufveranstaltung sah 15 000 Starter (ausgebucht) bei nahezu idealem Laufwetter.
Während die Weltelite um jede Sekunde kämpfte, hatte jeder ASV Athlet seine persönlichen Ziele im Visier.
Aber es ging natürlich auch unterwegs um das Lauferlebnis „Marathon überhaupt, denn jeder Marathonlauf schreibt für jeden Teilnehmer seine eigene Geschichte. Und dieses Lauferlebnis bekamen unsere Sportfreunde in vollem Umfang durch eine top Lauforganisation, super Stimmung an der
Strecke und einen nur in Frankfurt erlebbaren Zieleinlauf auf dem roten Teppich der Marathon Hall.
So waren alle 4 Läufer nach den gut 42 km wohlauf und mit den erreichten Zeiten mehr oder minder zufrieden.
Hervorzuheben ist hierbei die Laufleistung von Daniel Franke, der sich nach wochenlangen, diszipliniertem Training über eine Marathonzeit von beachtlichen 3 Stunden und 2 Minuten freuen konnte.
Im Ziel konnten wir dann noch vielen Finischern des Laufes Beifall zollen, so auch dem 100 jährigem indischen Läufer.

Besonders gefreut hat sich unser Laufteam über unseren Lauffreund Eckardt Apel, der sich, obwohl verletzt, am Morgen in den Zug setzte, nach Frankfurt kam, um uns Glück zu wünschen und anzufeuern. Super Sportsgeist !
Nun kehrt beim ASV Laufteam wieder eine etwas ruhigere Zeit ein. Doch Lauftreff im Friesenstadion gibt es weiterhin für Jedermann donnerstags um 16.30 Uhr. Über Neueinsteger würden wir uns sehr freuen, es muß ja nicht gleich der Marathon sein.
Hinweisen möchten wir schon auf den Silvesterlauf am 31.12. 10.00 ab Friesenstadion und auf den nächsten Lauf „Rund um das Schaubergwerk am 31.3.2012 ab Waldbad Grillenberg.
Also immer schön sportlich bleiben.
 
Udo Michael / 02.11.2011
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Leichtathletik

Kunzes 5,83-Meter-Satz nun anerkannt
Halle – Die Rekordweite von ASV-Multitalent Jennifer Kunze (Foto) von 5,83 Metern im Weitsprung findet nun doch Eingang in die Rekordlisten des Leichtathletikverbandes Sachsen- Anhalts (LVSA). Darüber informierte jetzt Dieter Ritter, der beim LVSA zuständig für die Statistik ist. Den Supersatz hatte die 13- jährige Jennifer Kunze beim 6. Südharz-Cup am 21. Mai in Rotteleberode hingelegt. Dem neuen  Landesrekord blieb allerdings die Anerkennung versagt, weil im Rottlebröder Sport - und Freizeitzentrum keine Windmessanlage installiert war. Das war für Anerkennung von Rekorden bislang Voraussetzung. Nach einer Regeländerung in diesem Jahr werden solche Weiten (im Sprint auch Zeiten) nun mit dem Zusatz „keine Windmessung) anerkannt. Bei den Landesmeisterschaften im Juni hatte Kunze mit 5,65 Metern einen neuen Landesrekord mit Windmessung aufgestellt, den sie bei einem Wettkampf in Hamburg (die MZ berichtete) auf
5,71 Meter verbessert hatte. Das war gleichzeitig Meetingrekord, Der alte Rekord stammte noch aus dem Jahre 1992. In der Deutschen Bestenliste war Kunzes „Rekordflug hingegen vermerkt. Damit führt das ASV-Talent die Deutsche Bestenliste vor Sharin Oziegbe (5,67 Meter) vom SSC Vellmar (Hessen) an.
 
Peter Lindner / 03.11.2011
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Leichtathletik:

Zweimal Bronze auf WM-Kurs

Teutschenthal – Mit zweimal Bronze kamen die ASV-Jungen (Schüler B) am Wochenende aus Teutschenthal zurück. Bei den Landesmeisterschaften im Cross, der auf dem WM-Kurs für Geländemaschinen den Läufern alles abverlangte, kam Max-Lukas Franke auf einen guten 3. Platz. Bronze gab es überraschend in der Teamwertung (Max-Lukas Franke, Andrej Kurotschkin, Leonhard Kaiser) für die ASV-Mannschaft.
Im Rahmenprogramm für die Schüler C (10 und 11 Jahre) war es einmal mehr Maximilian Sluka (Foto), der dem Lauf über die 1,1 Kilometer seinen Stempel aufdrückte. Sluka gewann in neuer Runden-Rekordzeit, Team-Kollege Hannes Kabel wurde Vierter. Im Lauf der 10-Jährigen Jungen verpasste Robert Rausch ebenfalls eine Medaille nur knapp. ASV-Team- Trainer Georg Rausch hatte Grund zum Lob: „Die haben auf dem schwierigen Kurs alle toll gekämpft. Mit Medaillen hätte man eigentlich gar nicht gerechnet. Umso größer sei die Überraschung gewesen, ein solches Ergebnis zu erreichen.
Peter Lindner / 10.11.2011
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Leichtathletik:

ASV-Quartett holt sieben Medaillen
 
Talente-Team bei Altmark-Meisterschaften immer vorn dabei.
Stendal – Das nennt man Effektivität. Mit einer nur vierköpfigen Mini-Truppe war das ASV-Talente-Team am Wochenende in die Lok-Halle nach Stendal gereist um an den offenen Altmarkmeisterschaften teilzunehmen - und kam mit insgesamt sieben Medaillen zurück. Über die Mission „Altmark gibt es unterm Strich für die ASV-Sportler nur Erfolgreiches zu vermelden. So brachte Till Blättermann das Kunststück fertig, sich den Titel eines Altmarkmeisters im Sprint zum dritten Mal zu sichern. Am Samstag blieb der 9-jährige mit 7,90 Sekunden über die 50 Meter als einziger unter der Acht-Minuten- Schallmauer. Maßstäbe setzte der Schützling von Christa und Karl-Heinz auch im Weitsprung. Mit einer bemerkenswerten Serie von fünf Vier-Meter-Sätzen (4,15 m, 4,35 m, 4,10 m, 4,28 m und 4,07 m) holte er sich mit großem Abstand den Titel auch im Weitsprung. „Das möchte ich im nächsten Jahr verteidigen, blickte der Sangerhäuser Goetheschüler schon einmal voraus.
Gut aufgelegt beim ersten Hallenstart der Saison zeigte sich
auch Robert Messerschmidt (14). Zwar musste sich der Landesmeister über die 100 Meter im kurzen 50-Meter-Sprint knapp geschlagen geben, der Vizemeistertitel eines Altmarkmeisters war ihm freilich nicht zu nehmen. Beachtlich seine Zeit: 6,88 Sekunden. Im Weitsprung war der Schollschüler dagegen nicht zu schlagen. Robert Messerschmidt siegte mit einem 5,28-Meter-Satz.  
Jette Schönemann (15) und Maxie Lindner (15) trugen ihren Teil zum ASV-Erfolg in Stendal bei. So siegte Schönemann im Weitsprung mit 4,53 Metern und holte sich im 50-Meter-Sprint (7,68 sek.) Silber, knapp vor Lindner (7,73 sek.), die sich über Bronze freute und eine Medaille im Weitsprung knapp verpasste.  
Am nächsten Samstag geht das ASV-Talente-Team beim Thüringer Regionalmeeting an den Start. Dann ist auch wieder Jennifer Kunze wieder mit von der Partie, der von den Trainern eine Wettkampfpause „verordnet worden war.
„Der Start in Erfurt passt gut zum Hallensaisonauftaktt, schätzt ASV-Trainerin Gabi Swoboda ein. Zu viele Wettkämpfe in der Halle wird es in dieser Saison nicht geben, auch die Hallen-Bezirksmeisterschaften Mitte Dezember werden aus dem Training heraus bestritten. „Unsere Schwerpunkte setzen wir in der Freiluft-Saison, Karl-Heinz Lier. Und dafür werden wir im Winter hart arbeiten. Bekanntlich würden gute Leichtathleten im Winter gemacht, greift die Sangerhäuser Trainer-Legende, bei dem schon die spätere Olympiasiegerin im Speerwerfen, Silke Renk, trainiert hatte, eine alte Sportlerweisheit auf.
 
Peter Lindner / 10.11.2011
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Das erfolgreiche ASV-Quartett in der Stendaler Lok- Sporthalle.
Leichtathletik:

Tränen wegen einem zweiten Platz
 
Sechsmal Gold, sechsmal Silber und zwei persönliche Rekorde – beachtliche Ausbeute beim Thüringen- Meeting für ASV-Sportler.
 
Erfurt – Fassungslos schaute Jennifer Kunze (13) auf die Ergebnisliste im Weitsprung. 5,15 Meter. „Nur Platz zwei. Eine Weite, die in letzter Zeit zum „Aufwärmprogramm gehörte. Mit dem letzten Sprung kam Rebekka Schubert (1. SV Gera) auf 5,17 Meter und nahm dem ASV-Multi-Talent den sicher geglaubten Sieg. An der Weitsprunganlage konnte es nicht liegen, hier hatte Kunze in den Jahren zuvor schon glanzvolle Siege gefeiert.
„So ist es im Sport, sagte ASV-Trainer Karl-Heinz Lier trocken, Auch mit Niederlagen müsse man als Sportsmann umgehen. Lier: „Jennifer ist dabei, das zu lernen.
Trost spendete auch der mehrfache Welt- und Europameister im Gehen, Dick Gnauck. Er hatte im Verfolgungsgehen auch nicht seinen besten Tag erwischt, landete auf Platz 7. und schaute trotz allem fröhlich in die Welt. „Es kommen wieder bessere Tage, guckte der Medaillenverwöhnte ASV-Geher nach vorn und gratulierte seiner Mannschaftskameradin Jennifer Kunze zum überzeugenden Sieg im Kugelstoßen. „Tolle Leistung, so Gnauck anerkennend.
„Jenni Kunze hatte nämlich zwei Stunden vor dem Weitsprung die drei Kilogramm schwere Stahlkugel auf die unglaubliche Weite von 12,55 Meter gewuchtet. Da staunte sogar ihr Trainer, drüber, dass schon beim Hallenauftakt in Erfurt eine solche Weite heraus kommt. Das war der Sieg über die Thüringer Stoßelite und ein neuer persönlicher Rekord dazu. Der lag bislang bei 12,34 Meter. Auch im Sprint ließ Kunze keine Zweifel aufkommen, wer „Chef auf der 60-Meter-Bahn ist. Das war Sieg Nummer zwei beim Thüringer Hallen-Meeting. Da wird ja ein Silberrang zu verschmerzen sein.
Mit guten Leistungen glänzten am Wochenende auch Justin Strahl (12) und Robert Rausch (10). Beide siegten überzeugend in ihren Sprintfinals und Rausch holte sich noch zwei Silberplätze im Weitsprung und über die 800 Meter. Mit zweiten Plätzen über die vier Hallenrunden steuerten Max- Lukas Franke (12) und Hannes Kabel (11) ihr Scherflein zur guten ASV-Bilanz bei. Die wurde von Maxie Lindner (15) im Kugelstoßen vervollständigt. Sie siegte überraschend vor den Thüringer Stoßerinnen mit 9,86 Meter und freute sich über eine neue persönliche Bestleistung. „Es geht wieder voran, schätzte Trainerlegende Karl-Heinz Lier ein, der sich auch über die 60-Meter-Zeit (8,87 freute. Ein bisschen Pech hatte ASV-Sprinterin Zoe Wilke. Nach ihrem sicheren Sieg im Vorlauf über die 50 Meter in 7,68 Sekunden blieb sie beim Start im Finale regelrecht sitzen und wurde am Ende 5. in 7,78 Sekunden.
Während es in Erfurt beim mehrfachen Welt- und Europameister im Gehen nicht besonders gut lief, brachten wenigstens seine beiden Schützlinge Rica und Paulin Ditten Medaillen mit nach Hause. Während Mama Rica ihr Rennen über die 3000 Meter gewann, wurde Tochter Paulin Zweite über die 2000 Meter Bahngehen.
ASV-Trainerin Gabi Swoboda hatte vor dem Wettkampf diese Losung herausgegeben: „Uns geht es nicht unbedingt um tolle Zeiten und Weiten, sondern darum vor wichtigen Wettkämpfen wieder einmal Hallen-Luft zu schnuppern. Auch so gesehen war der Ausflug in die Erfurter Leichtathletik-Halle am Steigerwald-Stadion ein Erfolg für den ASV-Nachwuchs
und die Geher um Dick Gnauck.

Peter Lindner / 16.11.2011
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Zahlenspiegel - Ergebnisse der ASV-Sportler beim Thüringen-Meeting in Erfurt
 
Robert Rausch: 1. 50-Meter-Sprint 7,62 Sekunden, 2. Weit 4,29 Meter, 2. 800 Meter 2:59,10 Minuten;
Adrian Sauer: 7. 50-Meter-Sprint 8,17 Sekunden, 6. Weit 3,88 Meter, 6. 800 Meter 3:20,90 Minuten;
Hannes Kabel: 2. 800 Meter 2:37,40 Minuten, 20. Weit 3,60 Meter;
Jan Swoboda: 13. Weit 3,76 Meter;
Justin Strahl: 1. 60-Meter-Sprint  8,52 Sekunden (dann verletzt);
Max-Lukas Franke: 2. 800 Meter 2:44,50 Minuten, 7, Weit 3,80 Meter, 7, Kugel 6,26 Meter;
Zoe Wilke: 5. 50-Meter-Sprint 7,78 Sekunden;
Jennifer Kunze: 1. Kugel 12,55 Meter, 1. 60-Meter-Sprint, 8,13 Sekunden, 2. Weit 5,15 Meter;
Julia Pollag: 5. 2000 Meter Gehen, 13:54,70 Minuten;
Paulin Ditten: 2. 2000 Meter Gehen, 12:08,40 Minuten;
Maxie Lindner: 1. Kugel, 9,86 Meter, 5. 60-Meter-Sprint, 8,87 Sekunden;
Rica Ditten: 1. 3000 Meter Gehen 19,56,20 Minuten;
Dick Gnauck: 7. im Jagdgehen
Leichtathletik:

Ost-West-Gipfeltreffen in Erfurt
 
Olympiasechster aus Hessen outet sich als Fan der Sangerhäuser ASV-Talente und spricht Einladung nach Melsungen aus.
Erfurt – Wer beim Begriff Ost-West-Gipfeltreffen in Thüringens Hauptstadt an Willi Brandt und Willy Stoph denkt, der irrt. In Erfurt trafen sich jetzt zwei Sportler- und Trainerlegenden. Der eine – Alwin Wagner aus dem Westen – der andere – Karl- Heinz Lier aus dem Osten. Gehört hatten sie voneinander. Immerhin war Alwin Wagner 1984 bei den Olympischen Spielen in Los Angeles Sechster geworden. Da trug der ausgebildete Polizist noch das Trikot des USC Mainz. Fünfmal Bundesdeutscher Meister im Diskuswerfen gehören zu seiner Visitenkarte ebenso wie sein Weltrekord im Schleuderballwerfen mit immerhin 86,92 Metern. Heute ist Wagner Trainer des MT 1861 Melsungen und trainiert dort erfolgreich die Nordhessische Leichtathletik-Garde. In Erfurt war Alwin Wagner - natürlich in sportlicher Mission - er
betreute seine Schützlinge beim Thüringer Regionalmeeting. Und traf hier ASV-Trainerlegende Karl-Heinz Lier, der den Jungen und Mädchen im royalblauen Dress beim Hallen-Wettkampf zur Seite stand, wie Gabi Swoboda und Georg Rausch.
Die ASV-Talente hatte Alwin Wagner bereits im vergangenen Jahr in Melsungen kennen und schätzen gelernt. „Die räumten bei uns ganz schön ab, erinnert sich Wagner, der die Einladung für das letzte Novemberwochenende erneuerte. „Habe die Prämie für eure Jennifer schon mal bereit gelegt, frozzelte der Hesse. Wer sonst - so der Melsunger Trainer -  ist in der Lage einen neuen Meeting-Rekord zu markieren. Die Kunze-Rekordmarken im Dreikampf und Kugelstoßen hätten noch immer Bestand.
Zwischen den Wettkämpfen auf dem Erfurter Hallenrund hatten Wagner und Lier einiges zu besprechen, tauschten Erfahrungen bei der Betreuung des Nachwuchses aus - und wer will es ihnen verdenken - tauchten auch in die sportliche Vergangenheit ab. Man hatte einige „Berührungen. So gelten beide als Experten im Wurf/Stoßbereich. Unvergessen wie Lier Silke Renk entdeckte, förderte und schließlich auf die Sportschule in Halle delegierte. 1992 wurde die Roßlaerin Olympiasiegerin im Speerwerfen. Sie ist der Sangerhäuser Leichtathletik noch immer sehr verbunden. Am Samstagabend wusste sie schon von den Siegen und Medaillen, die die ASV-Talente in Erfurt geholt hatten – und gratulierte ihrn „Patenkindern. Ja und Alwin Wagner freut sich schon auf die Sangerhäuser Talente, die am 26. November in Melsungen auf die Jagd nach guten Weiten, Zeiten und Medaillen gehen werden.

Peter Lindner / 16.11.2011
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In der Bundesrepublik, vor allem in  Hessen, ist der Diskuswerfer und Kraftsportler Alwin Wagner ein bekannter Mann. Der 61-jährige Ex-Polizist und mehrfache Deutsche Meister krönte seine Laufbahn mit der Olympiateilnahme. Sein weitester Wurf gelang ihm 1987 mit 67,80 Metern. Nach einer Leserumfrage der Hessisch-Niedersächsischen Allgemeinen Zeitung (HNA) kam Wagner nach dem "Jahrhundert-Sportler" hinter  Skilangläufer Jochen Behle auf den zweiten Platz. 2005 er  zum Polizeisportler des Jahres gewählt.
Seit Jahren kümmern sich Karl-Heinz und Christa Lier wieder um die Nachwuchsleichtathleten in Sangerhausen. Ob in der Leichtathletik-AG der Goethe-Grundschule oder beim Landesleistungsstützpunkt des ASV. Die erfahrenen Leichtathletiktrainer hatten schon zu DDR-Zeiten die Talente im Sangerhäuser Trainingszentrum (TZ) betreut. Während Christa Lier die Expertin für Sprint/Sprung ist, gilt Karl-Heinz als Fachmann für Wurf/Stoß. Das liegt bei ihm übrigens sehr nahe. Immerhin holte Lier 1956 einen DDR-Meistertitel nach Sangerhausen. Mit seiner Meisterschaftsweite von 55,21 Metern verpasste er damals ganz knapp den DDR-Rekord bei den Junioren.
Leichtathletik:
Kunze und Schmeichel pulverisieren Meeting- Rekord
 
ASV-Talente trumpfen im hessischen  Melsungen auf
 
Melsungen – Mit fünf Goldmedaillen, fünfmal Silber, zweimal Bronze und einem Pokal kehren die ASV-Talente (Schüler A und Schüler B) aus dem hessischen Melsungen zurück. Den ersten Höhepunkt des Tages setzte einmal mehr Jennifer Kunze. Sie siegte im 50-Meter-Sprint in 6,8 Sekunden klar vor der gesamten Konkurrenz. Dann der nächste Paukenschlag: im zweiten Versuch wuchtete Kunze die 3-Kilo-Kugel auf unglaubliche 12,57 Meter. Erst vor 14 Tagen hatte sie mit 12,55 Meter in Erfurt einen neuen persönlichen Rekord gestoßen, am Samstag legte sie noch zwei Zentimeter drauf. Nun fehlen noch ganze drei Zentimeterchen an den 13 Metern. Mit einem soliden 5,11-Meter-Sprung sicherte sich das ASV- Ausnahmetalent den überragenden Sieg im Dreikampf mit 1.653  Punkten und pulverisierte den alten Meeting-Rekord aus dem Vorjahr (1.270 Punkte) geradezu. Vereinskameradin Josefine Schmeichel überbot ebenfalls den Vorjahresrekord
mit 1.330 Punkten deutlich und kam auf den zweiten Platz. Platz zwei im Mehrkampf für Maxie Lindner, mit 1.384 Punkten eine tolle Steigerung zum Vorjahr. Über einen ersten Platz im Mehrkampf freute sich Julia Pollag, sie siegte in ihrer Alterklasse mit 1.215 Punkten.
Für die Überraschung des Tages sorgte freilich Lukas Grieber, der erst seit dem Sommer das ASV-Trikot trägt und am Samstag seinen „Einstand im Talente-Team gab. Grieber siegte im Mehrkampf überlegen mit 1.320 Punkten. 7,10 Sekunden im Sprint, 4,57 Meter im Weitsprung und 9,21 Meter im Kugelstoßen waren der Garant für den Sieg und die beste Meetingleistung in seiner Altersklasse. Dafür gab es 30 Euro sowie eine Tafel Schokolade als Lohn für diese tollen Leistungen. Trainingskamerad Leonard Kaiser sicherte sich Platz zwei.
Überrascht war Zoe Wilke. Die erst 11-jährige Schollschülerin sollte eigentlich nur die Staffel komplettieren und wurde dann im Mehrkampf gleich Zweite. Vor allem ihre Sprintzeit von 7,4 Sekunden lassen auch für die Hallen-Bezirksmeisterschaften im Dezember Medaillenträume reifen. Im abschließenden Rundenlauf siegte Julia Pollag (2:37,2  Minuten), Grieber
wurde erster in hervorragenden 2:05,4 Minuten, vor  Andrej Kurotschkin und Kaiser.
Zuvor wurde ein Staffelrennen über einmal eine Runde ausgetragen. Die ASV-Mädchen (Wilke, Schmeichel, Lindner, Kunze) schlugen sich gegen die Jugend-A und Jugend B- Staffeln der Hessen prächtig und holten Silber. Die Jungenstaffel (Kaiser, Kurotschkin, Oertel und Glieber) kamen auf Platz drei der Staffelwertung.
Alwin Wagner, Cheftrainer der Melsunger, war des Lobes voll über den Auftritt der ASV-Talente. „Ihr wart eine Bereicherung unseres Meetings und habt ganz schön abgeräumt. Und Jennifer Kunze konnte bei der abschließenden Siegerehrung in der Melsunger Stadtsporthalle das Versprechen einlösen, das sie am Tag zuvor dem Innenminister, dem Landrat und dem Oberbürgermeister gegeben hatte. „Wir freuen uns auf die neue Kunststoffanlage im Friesenstadion und werden im Training und bei Wettkämpfen unser Bestes geben. Damit
fangen wir morgen gleich an. Das hat gut geklappt.
 
 
 
Peter Lindner / 29.11.2011
Landete im Rennen der „älteren Semester auf dem Silberrang: Die ASV-Staffel über einmal eine Runde (Wilke, Lindner, Schmeichel, Kunze)
Pokale für Jennifer Kunze und Basilius Balschalarski (Tus Borken) für die beste sportlichste Leistung.
Überraschten mit dem ersten und zweiten Platz im Mehrkampf: Leonard Kaiser und Lukas Glieber
(von links).
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ASV Ergebnisse >>
Leichtathletik:

Viel Spannung unterm Hallendach
 
ASV-Talente bei Hallen-Bezirksmeisterschaften am Start.

Halle -  Für viel Spannung unterm Hallendach sorgen am Wochenende die Bezirkstitelkämpfe in der halleschen Brandberge-Halle. Die ASV-Talente (8 bis Männer) sind mit nahezu 40 Leuten am Start, die in den Einzeldisziplinen und in den Staffeln um Siege, Medaillen und Titel ein Wörtchen mitreden wollen.
Während einige Athleten an beiden Tagen ran müssen, sind die „Kleinen (8 und 9 Jahre) erst am Sonntag dran. Als Favoriten auf einen Meisterschaftstitel gehen Jennifer Kunze, Till Blättermann, Robert Messerschmidt und Justin Strahl ins Rennen. Chancen auf eine Meisterschaftsmedaille dürften sich auch Robert Rausch, Maximilian  Sluka und Zoe Wilke ausrechnen. Ob das Ergebnis vom Vorjahr erreicht wird, ist offen, da einige Nachwuchstalente wegen Verletzung fehlen. Auch Titelsammler Peter Seifert fehlt, der zurzeit als Austauschschüler in den USA weilt, und die Bezirkstitelkämpfe sicher per Internet aufmerksam verfolgt. Mit sieben Hallen-
Titeln hatte das ASV-Team die eigenen Hürden ziemlich hoch gehängt. Für die eine oder andere Überraschung ist vielleicht ASV-Neuzugang Lucas Glieber gut. Der 13-Jährige Schollschüler hatte vor 14 Tagen bei einem Hallen- Meeting in Melsungen (Hessen) schon für eine faustdicke Überraschung gesorgt. Glieber, der erst seit dem Sommer das ASV-Trikot trägt, gab mit einem überzeugenden Sieg im Mehrkampf einen gelungenen „Einstand im ASV-Talente- Team. Glieber siegte im Mehrkampf überlegen mit 1.320 Punkten. 7,10 Sekunden im Sprint, 4,57 Meter im Weitsprung und 9,21 Meter im Kugelstoßen waren der Garant für den Sieg und die beste Meetingleistung in seiner Altersklasse. Dafür gab es sogar 30 Euro sowie eine Tafel Schokolade als Lohn für diese tollen Leistungen.  
Einige Sorgen bereiten in diesem Jahr den ASV-Trainern die Staffelbesetzungen. Im letzten Jahr waren noch immerhin acht  Staffeln in den Farben des ASV ins Rennen gegangen (dreimal Bronze, einmal Silber). In diesem Jahr schrumpfte das Staffelaufkommen auf ganze vier (Schülerinnen A, Schülerinnen B, Schüler B, Schüler C). Ob diese Staffeln für einen Medaillenplatz gut sind, wird sich zigen. Laut ASV-Trainerstab (Lier, Swoboda, Seifert) werden die Hallen-Meisterschaften aus dem Training heraus wahrgenommen. „Wir konzentrieren uns auf die Sommersaison, so Gabi Swoboda.
 
Peter Lindner / 08.12.2011
Das ASV-Staffelquartett der B-Schüler holte in der Brandberge-Halle Bronze.
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Leichtathletik:

Geher-Nachwuchs 3850 Gramm schwer
Gute Nachricht vom ASV-Geherteam. Kathrin Schulze (30) hat eine gesunde Tochter geboren. Papa Martin Gebauer, ebenfalls Mitglied im ASV-Geherteam, freut sich ebenfalls über eine gesunde Tochter, die auf den Namen Helen hört. Das neue Mitglied in der ASV-Geherfamilie war bei ihrer Geburt am 4. Dezember genau 3850 Gramm schwer und schon 50 Zentimeter groß.
Mama Katrin Schulze (Foto) startet seit vier Jahren für den ASV Sangerhausen und ist wegen ihrer Doppelstaatsbürgerschaft auch Mitglied  der Österreichischen Nationalmannschaft. Zudem ist Kathrin Schulze auch im Österreichischen Team „IAC Pharmador aktiv. Schulze hatte bei der „Tour de Romandé 2005 den internationalen Durchbruch mit einem zweiten Platz hinter der Olympia erfahrenen Slowakin Mania Galikowa geschafft und siegte 2011 kurz vor ihrer Baby-Pause im österreichischen Geher-Cup überlegen. Glückwunsch!

Peter Lindner / 08.12.2011
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Leichtathletik:

Jennifer Kunze um Titel betrogen
 
ASV-Talente holen bei Hallenbezirksmeisterschaften zehn Titel.
Halle -  Eklat bei den Bezirkstitelkämpfen der Leichtathleten am Wochenende in der halleschen Brandbergehalle. Am Sonntagmorgen wurde den beiden ASV-Starterinnen Jennifer Kunze und Josefine Schmeichel (beide W13) im Weitsprung das Startrecht verweigert. Der ASV konnte wenigstens durchsetzen, dass die beiden außer Wertung starten konnten. Kunze und
Schmeichel zeigten Größe und absolvierten den Weitsprungwettbewerb in aller Abgeklärtheit. Am Ende hatte Kunze 5,36 Meter zu Buche stehen und war die einzige, die wieder über die Fünf-Metermarke flog. Für Josefine Schmeichel waren 4,38 Meter vermessen worden. Das hätte für Platz 5 gereicht. Zur Bezirksmeisterin erklärte das Kampfgericht Heidi Kammacher (TSG Wittenberg), die 4,75 Meter weit gesprungen war. Begründung des Kampfgerichts: Zu späte Abgabe der Stellplatzkarten. Nur: Till Blättermann stand auf der Startliste obwohl alle Stellplatzkarten im Block abgegeben worden waren.
Noch mysteriöser wurde es, als Justin Strahl, Leonard Kaiser und Carlo Pfeiffer ebenfalls von der Weitsprunggrube fern bleiben mussten, weil sie angeblich nicht gemeldet waren. Die drei durften nicht einmal außer Wertung starten. Vor allem bitter für Kaiser und Strahl, die als Medaillen-Favoriten gehandelt worden waren. Am Ende blieben frustrierte Eltern und Sportler zurück, die sich umsonst auf den weiten Weg nach Halle gemacht hatten. Kein guter Dienst für die Nachwuchs-Leichtathletik.    
Es gab auch Sportliches am Wochenende. Insgesamt holten die ASV-Nachwuchs-Talente zehn Titel, viermal Silber und achtmal Bronze. Herausragend einmal mehr Jennifer Kunze. Nach dem Funktionärsentscheid, der ihr den Titel nahm, konterte Kunze in überlegener Manier und wuchtete mit entsprechender Wut im Bauch  die drei Kilogramm schwere Eisenkugel auf die neue Rekordweite von 13,06 Meter. Da freute sich auch ASV-Trainer Karl-Heinz Lier. „Gut gemacht. Das war die richtige Antwort, so sein knapper Kommentar. Überraschend stark waren über die 1000 Meter Maximilan Sluka und Hannes Kabel (Gold und Silber). Die beiden Sportschüler im ASV-Trikot markierten überraschend eine neue persönliche Bestleistung!
Insgesamt waren vier ASV-Staffeln am Start. Die blauen Blitze holten sich mit dreimal Bronze und einem Vizemeistertitel alle eine Medaille. Dabei mussten die ASV-Staffelquartetts gegen Startgemeinschaften aus mehreren Vereinen antreten. Die
Staffel der der jungen ASV-Damen (Anne Schulze, Kathleen Pätzold, Jette Schönemann, Maxie Lindner) freute sich nicht nur über den Vizemeistertitel, sondern auch über eine neue Bestzeit von 56,78 Sekunden (alt: 56,89 sek.). Nach zwei Tagen Leichtathletik pur überwog dann unterm Strich das Positive aus ASV-Sicht. Aus dem Training heraus solche Resultate bei Meisterschaften, da gab es auch ein Lob von ASV-Trainerin Gabi Swoboda: „Gut gemacht.
 
Peter Lindner / 12.12.2011
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Die blauen ASV-Blitze holen Silber: Kathleen Pätzold, Maxie Lindner, Anne Schulze, Jette Schönemann (von links).
Till Blättermann freute sich über zweimal Gold.
Doppelsieg für den ASV durch Maximilian Sluka (vorn) und Hannes Kabel über die 1000 Meter.
Robert Rausch holte zwei Titel.
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Information
 
Betrifft neue Deutsche Leichtathletikordnung (DLO 2012) Laut der neuen Ordnung werden ab 2012 die Altersklassenbezeichnungen an die internationalen Regelungen angepasst.
 
• Senioren = M30/W30 im Fünfjahresrhythmus wie bisher (Deutsche Meisterschaften erst ab M/W35)
• Männer/Frauen = wie bisher
• U23 = Junioren/Juniorinnen
 
• Jugend-Altersklassen