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Leichtathletik

2012 /

V

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Leichtathletik:

Tränen an der Weitsprunggrube

 
Fünf Landesmeistertitel und zwei Vizemeister für ASV- Talente in Dessau.
 
Dessau – Drama an der Weitsprunganlage. Ein ganz &dbquo;normaler Sprung hätte für Jennifer Kunze am Samstag gereicht, um ins Weitsprung-Finale zu kommen. Doch dann das Nervenflattern. Nicht einer ihrer weiten Sätze wurde gültig gegeben. Aus für die Titelambition im Weitsprung. Dabei war das ASV-Ausnahmetalent als sichere Favoritin und Landesrekordhalterin ins Dessauer Paul-Greifzu-Stadion gereist. Noch beim Freitagtraining landete sie hinter der 5,70- Metermarke. Dann die Tränen an der Dessauer Weitsprunggrube und Kunze um eine Erfahrung reicher: Der Mensch ist kein Automat.
Zuvor hatte sich Jennifer Kunze mit fast zwei Meter Vorsprung den Landesmeistertitel im Kugelstoßen geholt und auch im 100-Metersprint (12,62 Sekunden) wurde das ASV-Mädchen ihrer Favoritenrolle gerecht und siegte. Sieggewohnt ist inzwischen bei den Sprintern auch Robert Messerschmidt. Der 15-jährige Schollschüler holte sich wie erwartet den Landesmeistertitel im Sprint – das Sahnehäubchen des Tages: sein Sprung über 5,65 Meter im Weitsprung. Damit hatte er sich mit persönlicher Bestleistung den Vizemeistertitel gesichert.
Zwei Landesmeistertitel hatte auch ASV-Langstreckenass Maximilian Sluka &dbquo;eingeplant. Mit neuer persönlicher Bestleistung (2:26,25 Minuten) siegte Sluka am Samstag und holte sich den 800-Meter-Meistertitel, am Sonntag dann den Titel über die 2000 Meter. Und das in einer unglaublichen Zeit: 6:39,78 Minuten. Damit verbesserte Sluka den Landesrekord aus dem Jahr 2002, den Eric Mewes damals auf 6:40,02 Minuten geschraubt hatte. Schade, dass Vereinskamerad Hannes Kabel wegen Verletzung fehlte, bei einem Start wären die eine oder andere Medaillen für den ASV noch drin gewesen.
Endgültig in der Landesspitze hat sich Zoe Wilke etabliert. Galt Vizemeistertitel der 12-Jährigen in der Hallensaison über die 60 Meter noch als kleine Sensation, so hat Wilke, die sich auch für das Berliner Supersprinterfinale qualifiziert hat, als inzwischen als Medaillenanwärterin. Der Vizemeistertitel im Sprint wird der ASV-Athletin sicher weiter Auftrieb geben.
Insgesamt lieferten die ASV-Talente beim Saisonhöhepunkt gute Leistungen ab. Denn wer beim Wettstreit der besten Leichtathleten des Landes unter die ersten sechs kommt, der ist schon Spitze. Wie zum Beispiel Lena Burk, Jette Schönemann, Josefine Schmeichel Justin Strahl, Leonard Kaiser oder Max Lukas Franke, die bei den Landestitelkämpfen eine Medaille nur ganz knapp verpasst haben. ASV-Trainer-Legende Karl-Heinz Lier, der die Sangerhäuser Jungen und Mädchen am Wochenende betreute, war jedenfalls des Lobes voll. &dbquo;Gute Leistungen und guter Kampfgeist, bescheinigte er seinen Schützlingen. Nun ist abzuwarten, ob es ein ASV-Talent in die Landesauswahl Sachsen-Anhalt für den traditionellen Ländervergleich mit Thüringen und Sachsen (12 und 13 Jahre) geschafft hat. Empfohlen haben dürften sich aus ASV-Sicht Sluka und Wilke.

 
 
 
 
 
 
 
Peter Lindner / 02.07.2012
Zoe Wilke sprintet in die Landesspitze.
Robert Messerschmidt setzt sich über die 100 Meter durch.
Zwei Titel für Jennifer Kunze. Hier siegt sie im 100- Metersprint.
Maximilian Sluka wird über die langen Strecken Doppellandesmeister.
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ASV Ergebnisse>>
Nach einem eher bescheidenen Start vor mehr als zehn Jahren haben sich die Leichtathleten des ASV Sangerhausen im Landesverband (LVSA) inzwischen unter den besten Vereinen etabliert. Damit knüpfen die Sangerhäuser Talente an die Traditionen in der Leichtathletik der 70er und 80 Jahre an. Olympiasiegerin Silke Renk (Speer) und die mehrfache Deutsche Meisterin Silvia Kühnemund (Mittelstrecke) waren beispielsweise aus der Talente-Schmiede der Rosenstadt hervorgegangen.
Mit den fünf Landesmeistertiteln am Wochenende haben die ASV-Talente in diesem Jahr bereits rund 20 Titel und weitere gute Plätze bei Landestitelkämpfen geholt.
Leichtathletik:
 
Peter Seifert trainiert für Meisterschaft
Peter Seifert (17) ist von seinem einjährigen USA-Aufenthalt zurück und hat beim Athletischen Sportverein Sangerhausen wieder mit dem Training begonnen. Derzeit bereitet sich das ASV-Hürdenass auf die deutschen Jugendmeisterschaften in Mönchengladbach vor, die am 20. Juli stattfinden. Seifert wird dort über die 400 Meter Hürden antreten. Die Qualifikationsnorm für die Meisterschaften von 56,7 Sekunden hatte Peter Seifert in Seattle (USA) geschafft. Dort lief er die Distanz in 56,7 Sekunden. Wenige Tage zuvor hatte der Schollschüler in den Vereinigten Staaten auch die Norm über die 110 Meter Hürden (15,6 sek.) geknackt. Bei einem Sportfest seiner High School lief  Seifert 14,82 sek. und stellte damit auch eine neue persönliche Bestleistung auf. Laut Trainervater Uli Seifert konzentriert sich Peter bei den Deutschen Jugendmeisterschaften jedoch auf die lange Hürdendistanz.
Im vorigen Jahr hatte Seifert über diese Strecke mit einem
vierten Platz aufhorchen lassen. Bronze hatte der Sangerhäuser knapp verpasst. Ziel in Mönchengladbach ist ein Platz im Finale.
 
Peter Lindner / 12.07.2012
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Leichtathletik:

Fünf ASV-Talente in Landesauswahl
Landestrainer beruft Sluka, Kabel, Strahl, Franke und Oertel ins Kaderteam.

 
Mit der Berufung von fünf Talenten aus der Nachwuchsgarde des Athletischen Sportvereins Sangerhausen (ASV) wurde die Nachwuchsarbeit des Sangerhäuser Vereins gewürdigt. So sieht das jedenfalls Karl-Heinz Lier, einer der Trainer des ASV.

Vorige Woche hatte Landestrainer Wolfgang Thier seine Entscheidung bekannt gegeben und am Wochenende die Berufung und Einladung zum traditionellen Länderkampf  der Schüler B (13 und 12 Jahre) übergeben. Demnach werden in der Landesauswahl Sachsen-Anhalt beim Länderkampf der Bundesländer Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt Maximilian Sluka, Hannes Kabel, Justin Strahl, Max-Lukas Franke und Benjamin Oertel (Ersatz Kugelstoßen) das Trikot der Landesauswahl tragen.
Ausschlaggebend waren vor allem die Leistungen bei den Landesmeisterschaften in Dessau und bei der der
Bezirksmeisterschaft in Halle. Während vor allem Sluka und Kabel die langen Wettkampfstrecken von 800 Meter bis 2000 Meter im Lande beherrschten und von Doppelsieg zu Doppelsieg eilten, überzeugte Justin Strahl bei den Landesmeisterschaften im Weitsprung. Mit soliden Leistungen im bisherigen Sportjahr hatten Franke und Oertel für einige Überraschungen gesorgt.
Laut Landestrainer Thier, der dem ASV insgesamt eine gute Nachwuchsarbeit bescheinigte, werden Sluka und Kabel über die 800 Meter (Einzel) und in der 3x800-Meterstaffel eingesetzt. Einen weiteren Staffelplatz im Landesteam hat sich Franke erkämpft, der bekanntlich mit der 3x800-Meterstaffel des ASV Bezirks- und Landesmeister geworden war (die MZ berichtete). Benjamin Oertel, der im bisherigen Halbjahr eine stetig nach oben führende Leistungskurve nachweisen konnte, war bei den Landesmeisterschaften in Dessau mit 10,33 Meter im Kugelstoßen überraschend Vierter geworden. Lohn für fleißiges Training nun die Berufung in die Landesauswahl als Ersatzmann. Karl-Heinz Lier: Benjamin und alle anderen haben sich die Berufung verdient.
 
Peter Lindner / 16.07.2012
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Die ASV-Talente Hannes Kabel (links) und Maximilian Sluka starten in der Landesauswahl.
Leichtathletik:
 
Tragik und Freude dicht beieinander

 
ASV-Talente holen drei Titel und einmal Bronze bei Mitteldeutschen Meisterschaften.

 
Halle – Papierform als Denkmodell? Wenn es nach den nüchternen Zahlen der Bestleistungen gegangen wäre, dann wäre ASV-Multitalent Jennifer Kunze am Wochenende mit vier Meistertiteln nach Hause gekommen. Nach der Realität des Augenblicks waren es dann immerhin drei.
Bei den 15. Mitteldeutschen Meisterschaften (Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen) im halleschen Leichtathletikstadion an der Robert-Koch-Straße hatte der Athletische Sportverein Sangerhausen (ASV) erstmals ein Aufgebot von sechs Sportlerinnen und Sportlern ins Rennen geschickt. Medaillenhoffnungen bei den Titelkämpfen der Schülerinnen und Schüler 14 und 15 konnten sich vor allem Robert Messerschmidt und Jennifer Kunze machen, die von der Papierform in den Bestenlisten ganz weit vorn lagen.
Als haushohe Favoritin ging Jennifer Kunze an den Start der Vorläufe
für die 100-Meter-Sprints. Dann die Tragödie. Rote Karte und Disqualifikation beim Start. Da hatte Kunze nämlich kurz gezuckt. Aus für die Favoritin! Bolt lässt grüßen. Unfairer Jubel bei der Konkurrenz. Der Weg war nun frei für eine andere Sprinterin.
Lange Zeit zum nachdenken hatte Kunze nicht. Zeitgleich hatte das Kugelstoßen begonnen, dort lag man vor dem offiziellen Zeitplan. &dbquo;Sehr, sehr ärgerlich der Fehlstart“, kommentierte Jennifer Kunze ihr Missgeschick.  
Mit Wut im Bauch dann gleich zum Kugelstoßen, das früher begonnen hatte. Noch eine Minute Zeit blieb dem ASV- Mädchen – ihr fehlte nämlich noch eine Weite für das Finale der besten acht. Ein Stoß in die Stille: 11,70 Meter vermaßen die Kampfrichter. Das waren der Finalplatz und Titel Nummer zwei. Titel Nummer eins hatte sich Jennifer Kunze bereits beim Weitsprung eine Stunde zuvor geholt. 5,72 Meter gleich im ersten Versuch. Da war die Konkurrenz geschockt und ein neuer Landesrekord in der w14 war es auch. Dann legte Kunze noch einen Zentimeter drauf: 5,73 Meter. Das waren die Siegweite und die zweite Verbesserung des Landesrekordes in einem Wettkampf.
Spannung pur beim 100-Meterlauf der Schüler m15. Gleich zwei hatten ihren jeweiligen Vorlauf  in 11,54 Sekunden gewonnen und damit Titelambitionen angemeldet. Neben ASV-Sprintass Robert Messerschmidt war da noch Jan Poplocki vom LSV Niesky (Sachsen) und mit Maurice Mittelsdorf hatte sich mit 12,55 Sekunden ein schneller Thüringer in Stellung gebracht. Beim Finallauf bei ziemlich böigen Wind waren dann der Sachse und sein Thüringer Konkurrent etwas schneller: Für Messerschmidt blieb Bronze. Seine zweite Medaillenchance über die 300 Meter nutzte der Schollschüler leider nicht. Wegen Luftproblemen trat er nicht mehr an, Edelmetall wurde über diese Distanz dann ohne den Sangerhäuser verteilt.
Neben Kunze und Messerschmidt waren mit Josefine Schmeichel, Hanna Herrmann, Julia Pollag und Leonard Kaiser weitere ASV-Athleten am Start. Sie schlugen sich bei äußerst widrigen Wetterverhältnissen beachtlich und enttäuschten nicht. Wenn es auch nicht ganz für eine Medaille reichte: bei den &dbquo;Mitteldeutschen“ dabei zu sein ist Auszeichnung genug. Übrigens trotz des Missgeschicks beim 100-Metersprint: Mit drei Meistertiteln wurde Kunze erfolgreichste Sportlerin der &dbquo;Mitteldeutschen“.
 
Peter Lindner / 16.07.2012
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Leichtathletik:
 
Drei ASV-Sprinter im Berliner Finale
Zoe Wilke startet im Olympiastadion. Till Blättermann und Robert Rausch sind beim DKB-Meeting dabei. Justin Strahl kann noch hoffen.

 
Die Sensation ist perfekt. Drei ASV-Sprintasse haben sich nun endgültig für das Finale in der Aktion &dbquo;Deutschland sucht den Supersprinter“ qualifiziert und sich damit einen Startplatz im Finale gesichert. Während Zoe Wilke beim Internationalen Stadionfest (ISTAF) im Berliner Olympiastadion startet, stellen sich Till Blättermann und Robert Rausch beim Internationalen DKB-Meeting ein Tag zuvor dem Starter.
Qualifiziert für einen Platz unter den besten acht der deutschen Bestenliste hatten sich die ASV-Talente beim Südharz Cup in Rottleberode (die MZ berichtete). Dort hatte die Deutsche Talentförderung im Rahmen des Nachwuchswettbewerbes den Ausscheid für &dbquo;Sprintasse in Aktion“ durchgeführt.
Die Platzierungen des ASV-Sprint-Quartetts in der deutschen Altersklassen- Bestenliste lassen Hoffnungen aufkeimen. So liegt Till Blättermann in seiner Ak 10 souverän an der deutschen Spitze, Robert Rausch (Ak 11 und im vorigen Jahr schon Final-Zweiter) hat sich auf Platz zwei der Liste einrangiert. Vize- Landesmeisterin im 75-Metersprint Zoe Wilke liegt derzeit auf Platz vier, nur den Hauch einer Hundertstel Sekunde von einem Medaillenplatz entfernt. Hoffnung auf einen Startplatz im Finale kann sich als so genannter Nachrücker mit Platz 10 noch Justin Strahl machen. Fällt ein Finalist der Ak m13 aus,
kommt Strahl ins
Finale. Nach dem letzten Ausscheid in Bückeburg (Niedersachsen) am Wochenende rutschte Justin Strahl einen Platz nach hinten. Er hatte bereits im letzten Jahr die Luft im Olympiastadion schnuppern dürfen. Nach verpatztem Start wurde der ASV-Sprinter 7. Geht diesmal – wenn es mit einem Finalplatz noch klappt - mehr?
Bis zum Wochenende hatte das ASV-Sprint-Trio warten müssen. Doch keinem Konkurrenten gelang es, einen der drei von einem Finalplatz in Berlin zu verdrängen. Damit knüpfen die Sprintasse aus Sangerhausen an die erfolgreiche Teilnahme an der Aktion &dbquo;Supersprinter“ im Vorjahr an. Immerhin hatte mit Jennifer Kunze eine ASV-Sportlerin das Finale in Berlin bereits zweimal gewonnen und selbst Experten zum Staunen gebracht.
Ihren Sportkameraden vom ASV drückt &dbquo;Jenni“ ganz fest die Daumen. &dbquo;Macht bloß keinen Fehlstart“, empfiehlt die zweimalige deutsche Supersprinterin mit der Erfahrung vom
letzten Wochenende. Und vielleicht bringt es Till Blättermann Glück, wenn Jennifer Kunze dem schnellen Sangerhäuser die Spikes zubindet? Ein klein bisschen Abergläubig sind sie ja, die Leichtathleten. Zudem sollen solche Rituale entspannend wirken.

Peter Lindner / 19.07.2012
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Das Sprint-Trio der ASV-Leichtathleten bestimmt das Niveau in Deutschland mit.  Von links: Till Blättermann, Zoe Wilke, Robert Rausch).
Justin Strahl kann noch hoffen.
Das Internationale Stadionfest (ISTAF) der Leichtathleten findet in diesem Jahr bereits zum 71. Mal statt. Im traditionsreichen Berliner Olympiastadion mit einer Zuschauerkulisse von rund 60.000 Zuschauern stellt sich in jedem Jahr die Welt-Elite der Leichtathletik vor. Am 2. Dezember werden sogar viele Olympiasieger erwartet, zudem ist auch die gesamte deutsche Elite am Start. Schöne Tradition: Eingebettet in die Spitzenwettkämpfe sind in jedem Jahr die Finalläufe von &dbquo;Deutschland sucht den Supersprinter“. Für die Finalisten der Sprintasse ein unvergessliches Erlebnis.
Leichtathletik:

Mit Landesrekord in die Ferien

ASV-Talent Jennifer Kunze verabschiedet sich mit neuer Bestmarke in den Urlaub.

 
Quedlinburg - &dbquo;Mission Landesrekord, so nannten Jennifer Kunze und ihr Trainer Karl-Heinz Lier den Wettkampf, der am Samstag im Quedlinburger Stadion am Moorberg über die Bühne ging. Zwar hatte das Sangerhäuser Multitalent bei den Bezirksmeisterschaften in Halle kürzlich mit 2710 Punkten eine neue Rekordmarke fixiert (die MZ berichtete) und den alten Rekord von Ulrike Hoßbach  (Hallesche Leichtathletikfreunde) vom 1. Juli 2007 von 2705 Punkten auf besagte 2710 Punkte verbessert, das genügte den Ansprüchen der Sangerhäuserin freilich nicht. &dbquo;Das hätten gut und gerne ein paar Pünktchen mehr sein können, monierte sie. Und auch ASV-Trainerlegende Lier hatte einen &dbquo;etwas anderen Fahrplan zu Papier gebracht. Jedoch - wie alle wissen - ist Papier zuweilen geduldig und böiger Gegenwind stellt den Bezug zur Realität her und  hinterlässt oft seine Spuren im Ergebnisspiegel.
Am Samstag beim Mehrkampf-Wettbewerb der SV
GuthsMuths Quedlinburg legte Kunze schon zu Beginn des Fünfkampfes mit 12,40 Sekunden über die 100 Meter eine
tolle Zeit hin und war damit nahe dran an ihrem Sprint-Rekord von 12,38 Sekunden. Eine Zeit, die man nicht alle Tage läuft. Passabel lief es auch über die 80 Meter Hürden. Da blieben die Uhren bei 12,60 sek. stehen. Und dann der Weitsprung! Erst am vorigen Wochenende bei den Mitteldeutschen hatte Kunze mit 5,73 Meter einen neuen Rekord in den Sand gesetzt und wurde überlegen Mitteldeutsche Meisterin. Auch Diskus war Jenni Kunze in Quedlinburg nicht zu schlagen: 32,07 Meter. Das war 2,04 Meter weiter als vor einer Woche bei den &dbquo;Mitteldeutschen. Nach diesen vier Disziplinen stand längst fest, dass Jennifer Kunze auf Kurs &dbquo;neuer Landesrekord war. Fehlt noch das Kugelstoßen. Mit 10.52 Meter eine solide Leistung, die für den Landesrekord reichte. 2.811 Punkte notierten die Kampfrichter, ein Plus von 91 Punkten zur bisherigen Bestleistung.  
Geradezu im Windschatten von Kunze stärkte Josefine Schmeichel ihrer Vereinskameradin den Rücken und landete in der Schlussabrechnung des Mehrkampfes mit respektablen
2.208 Punkten auf Platz zwei noch vor Antonia Schmidt vom LAZ Leipzig (1.812 Punkte). Die persönliche Bestleistung von Schmeichel bei der Bezirksmeisterschaft in Halle erzielt (2.124 Punkte) hat die Schollschülerin um 84 Punkte verbessert.
&dbquo;Mission erfüllt. Mit Landesrekord und neuer persönlicher Bestleistung geht es für beide jetzt in die wohlverdienten Ferien.
 
26.07.2012
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Jennifer Kunze (links) und Josefine Schmeichel beraten in der Wettkampfpause.
ASV-Trainer Karl-Heinz Lier gibt seinen beiden Schützlingen Ratschläge für den Wettkampf.
Leichtathletik:

Eklat an der Aschenbahn

 
Till Blättermann wird Dritter beim Supersprinter-Finale
 
Berlin. Mehr als 60 Leichtathletik-Fans aus Sangerhausen erlebten am Wochenende ein Sportereignis von internationalem Rang. Das Internationale Stadionfest ISTAF war ein perfekter Rahmen für die Veranstaltung in der Veranstaltung. &dbquo;Deutschland sucht den Supersprinter – Sprintasse in Aktion. Die Sensation aus sangerhäuser sicht blieb in diesem Jahr aus. ASV-Sprintass Zoe Wilke wurde nach einem schnellen Lauf über die 50 Meter auf der blauen Tartan-Bahn im Olympiastadion Berlin Achte. 7,49 Sekunden brauchte die Schollschülerin, um den Zielstrich zu erreichen. Ihre Bestzeit für die 50-Meter-Distanz hatte die 12-Jährige im
Vorjahr mit 7,67 Sekunden markiert. In diesem Jahr musste das ASV-Talent nun schon über die 75 Meter ran und hatte sich mit 10,47 Sekunden gleich in die Landesspitze (3. Platz) katapultiert.
Für das Finale bei &dbquo;Deutschland sucht den Supersprinterin – Sprintasse in Aktion hatte sich Zoe Wilke in Rottleberode beim Südharz Cup qualifiziert und sich dabei auf Platz vier der deutschen Bestenliste in ihrer Altersklasse gesetzt. Die Finalläufe der 12 und 13-Jährigen wurden am Sonntag eingebettet in die
Wettbewerbe der leichtathletischen Superstars und Olympiasieger beim weltweit größten Meeting ISTAF (Internationales Stadionfest) durchgeführt.
Kurz bevor Olympiasieger Robert Harting seinen Diskus auf die Siegweite von 67,40 Meter schleuderte und damit seinen 33. Sieg in Folge feierte, knallte der Startschuss für die Supersprinter. Angesichts der mehr als 50.000 Zuschauer auf den Rängen bekam Zoe Wilke doch ein bisschen Nervenflattern. Dazu kam der &dbquo;Ballast von zwei Siegen, die Vereinskameradin Jennifer Kunze hier schon sensationell geholt hatte (die MZ berichtete). Die Erwartungshaltung war hoch. Am Ende konnte sich Zoe Wilke über den achten Platz dann doch freuen – Letzte war sie schließlich nicht geworden und &dbquo;einen Tag wie diesen vergisst du nie, so die Schollschüler nach &dbquo;dem Sprint ihres Lebens. Ihre Betreuerin Jennifer Kunze durfte sogar mit in den Innenraum und konnte auch beim Aufwärmen in den berühmten Berliner Katakomben inmitten der internationalen Spitzenathleten gute Ratschläge geben und musste auch beim Anbringen der Startnummer behilflich sein.
Tags zuvor kam es auf der Aschenbahn des Olympischen Dorfes, wo 1936 einst ein Jesse Owens seine Sprints trainierte, zu einem Eklat. Beim Sprintfinale &dbquo;Deutschland sucht den Supersprinter – Sprintasse in Aktion am Wochenende in Berlin kam Top-Favorit Till Blättermann vom ASV Sangerhausen auf Platz drei ein. Die Zeitmessung erfolgte antiquiert per Hand mit der Stoppuhr. Nach einem deutlichen Fehlstart des Neuendorfers Julius Hack brachen Blättermann und zwei Magdeburger Sprinter ihr Rennen ab und warteten auf den Abbruch durch den Starter. Der blieb aus und so mussten die drei eigentlichen Favoriten auf einen Sieg (nach der Papierform der Sangerhäuser) dem Feld hinterher laufen. Das ASV-Sprintass Blättermann kam schließlich nach einem furiosen Spurt noch auf Platz drei ein (7,76 Sekunden) und musste sich mit der Bronzemedaille begnügen. Klaus Alm, einer der Organisatoren der deutschen Talentförderung, die die Meetings durchführt und betreut: &dbquo;Till war der Sieger der Herzen. Die Berliner Starterin räumte nach einem Protest der Sangerhäuser den Fehlstart ein. Ihr Kommentar: &dbquo;Das war klar ein Fehlstart. Ich habe sie dann weiterlaufen lassen – es sind doch Kinder. Kommentar überflüssig.
Mit drei Sprintern hatte sich der ASV Sangerhausen überraschend für die Finals in Berlin qualifiziert (der Wochenspiegel berichtete) und die gewachsenen Leistungsstärke unter Beweis gestellt. Neben Blättermann hatte sich Robert Rausch einen Finalplatz gesichert. Der wurde auf Platz fünf gesetzt Auch erstaunlich und mysteriös: gleich drei Finalisten hatte eine Zeit von 7,6 Sekunden. Anna- Maria Happ (Wacker Rottleberode) belegte in 8,0 Sekunden Platz sechs.
Eines steht fest: Auch wenn nach den beiden Finalsiegen der Ausnahmeathletin Jennifer Kunze in den Jahren zuvor 2012 eine bessere Platzierung ausblieb: Die Sangerhäuser Sprintasse gehören zur deutschen Nachwuchsspitze.
Katja Kraus, Peter Lindner / 04.09.2012
Jennifer Kunze betreute Vereinskameradin Zoe Wilke bei den Supersprintern und half beim Anbringen der Startnummer.
Zoe Wilke (3.v.l.) bei ihrem Finallauf im Olympiastadion.
Mehr als 50.000 Zuschauer feierten auch die deutschen Supersprinter, zu denen Zoe Wilke aus Sangerhausen gehört.
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Leichtathletik:
 
ASV-Talente in Landesauswahl

 
Landestrainer beruft Sluka, Kabel, Strahl, Franke und Oertel ins Kaderteam.

 
Halle/Sangerhausen/MZ/KK – Der Dreiländerkampf Thüringen, Sachsen, Sachsen-Anhalt findet am 15. September in Halle statt. Mit der Berufung von fünf Talenten aus der Nachwuchsgarde des Athletischen Sportvereins Sangerhausen (ASV) wurde die Nachwuchsarbeit des Sangerhäuser Vereins gewürdigt. Landestrainer Wolfgang Thier hatte kürzlich seine Entscheidung bekannt gegeben und die Berufung und Einladung zum traditionellen Länderkampf  der Schüler B (13 und 12 Jahre) übergeben. Demnach werden in der Landesauswahl Sachsen-Anhalt beim Länderkampf der Bundesländer Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt Maximilian Sluka, Hannes Kabel, Justin Strahl, Max-Lukas Franke und Benjamin Oertel (Ersatz Kugelstoßen) das Trikot der Landesauswahl tragen. Laut Thier waren vor allem die Leistungen bei den Landesmeisterschaften in Dessau und bei der der Bezirksmeisterschaft in Halle ausschlaggebend. Während vor allem Sluka und Kabel die langen Wettkampfstrecken von 800 Meter bis 2000 Meter
im Lande beherrschten und von Doppelsieg zu Doppelsieg eilten, überzeugte Justin Strahl bei den Landesmeisterschaften im Weitsprung. Mit soliden Leistungen im bisherigen Sportjahr hatten Franke und Oertel für einige Überraschungen gesorgt.
Laut Landestrainer Thier, der dem ASV insgesamt eine gute Nachwuchsarbeit bescheinigte, werden Sluka und Kabel über die 800 Meter (Einzel) und in der 3x800-Meterstaffel eingesetzt. Einen weiteren Staffelplatz im Landesteam hat sich Franke erkämpft, der bekanntlich mit der 3x800-Meterstaffel des ASV Bezirks- und Landesmeister geworden war. Benjamin Oertel, der im bisherigen Halbjahr eine nach oben führende Leistungskurve nachweisen konnte, war bei den Landesmeisterschaften in Dessau mit 10,33 Meter im Kugelstoßen überraschend Vierter geworden. Lohn für
fleißiges Training nun die Berufung in die Landesauswahl als Ersatzmann. Karl-Heinz Lier, einer der ASV-Trainer: &dbquo;Benjamin und alle anderen haben sich die Berufung verdient.
 
Katja Kraus, Peter Lindner / 11.09.2012
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Leichtathletik:

 
Treffen mit Olympiasieger

 
ASV-Talente auf Autogramm-Jagd


Berlin – Mindestens einmal im Jahr treffen die leichtathletischen Nachwuchstalente auf die deutschen und internationalen Stars wie Christina Obergföll, Linda Stahl, Robert Harting, Reese Hoffe (USA), David Storl, Betty Heidler, Piotr Malachowski (Polen), Barbora Spotakova (Tchechien) und viele andere. So auch in diesem Jahr rund um das Internationale Stadionfest ISTAF. Und da gehen die Nachwuchssportler des Athletischen Sportvereins Sangerhausen (ASV) erfolgreich auf Autogramm-Jagd.
Als Olympiasieger im Diskuswerfen Robert Harting durchs Olympische Dorf von 1936 schlenderte, wurde er gleich von den ASV-Talenten Robert Rausch, Till Blättermann und Jennifer Kunze entdeckt. Ein kurzer Plausch (&dbquo;was macht ihr denn hier?) und dann ließ sich der wohl derzeit populärste deutsche Leichtathlet nicht zweimal bitten, ein Autogramm gleich aufs Trikot zu schreiben. &dbquo;Hoffentlich geht’s beim Waschen nicht gleich raus, dachten die ASV-Supersprinter schon ein bisschen weiter. Na ja – und ein wenig glück haben
die Autogramme der Olympiasieger und Weltmeister den ASV-Talenten auch gebracht. Der Sangerhäuser Heineschüler Till Blättermann, Robert Rausch (Scholl-Gymnasium) sowie Zoe Wilke (ebenfalls Scholl) zeigten in den Sprintfinals von &dbquo;Deutschland sucht den Supersprinter, was sie derzeit drauf haben. Und Supersprinterin Jennifer Kunze, die das Berliner Finale zweimal gewonnen hat, war als Betreuerin in Berlin mit dabei und musste bei den Sprints leider zugucken weil sie mit nun 14 Jahren &dbquo;zu alt ist. Denn Sprintasse in Aktion gibt es nur für die 10 bis 13- jährigen.
Roberts Hartings Spruch &dbquo;immer fleißig trainieren, sonst gewinnt man auch nicht, den haben sich die ASV-Talente jedenfalls zu Herzen genommen.
 
Katja Kraus, Peter Lindner / 17.09.2012
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Jennifer Kunze und ihre Vereinskameraden freuten sich über das treffen mit Robert Harting.
Leichtathletik:
 
Bautagebuch I

 
Frischekur für Friesenstadion - Moderne Tartanbahn für traditionelle Sportstätte
 
Sangerhausen – Die fleißigen Männer vom städtischen Bauhof  und UT Sangerhausen ließen Muskeln und Technik spielen. Zu Beginn voriger Woche rückten im Sangerhäuser Friesenstadion die Bagger an. Und dann ging es in hohem Tempo los. Auftakt der Arbeiten: Die Verlegung der Drainage und weitere wichtige Vorarbeiten für den Umbau und die Modernisierung der Laufbahn. Die traditionelle Sportstätte erhält eine moderne Tartanbahn. Da werden sich vor allem die Leichtathleten des ASV freuen, denn mit sechs Sprint- und vier Rundbahnen verbessern sich im nächsten Jahr die Trainingsbedingungen deutlich. Zudem wird eine neue Weitsprunganlage angelegt und ein neuer Kugelstoßring eingebaut, zudem gibt es dann auch wieder eine Speerwurfbahn. Auch der Schulsport findet im nächsten Jahr bessere Bedingungen für Wettkämpfe und Sportfeste vor.  
Rund um die 400-Meter-Laufbahn aus Kunststoff erhält das Stadion eine Skaterbahn, die auch von der Öffentlichkeit genutzt werden kann. Eine neue Beleuchtungsanlage sorgt dann für ordentliches Licht. Die Arbeiten am Stadion werden von der Sangerhäuser Baufirma Umwelttechnik (UT), dem Bauhof der Stadt und Mitarbeitern des Stadions ausgeführt. Laut Stadtverwaltung kostet der Umbau rund 690.000 Euro, die vor allem aus Fördermitteln aufgebracht werden.
Peter Lindner / 17.09.2012
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Das Friesenstadion ist jetzt eine große Baustelle.
Leichtathletik:

ASV-Nachwuchs beim 5. Bambino-Sportfest im Geiseltal am Start
 
Blättermann glänzt mit Superleistung
Braunsbedra – &dbquo;Ich brauche 1213 Punkte im Mehrkampf, dann bin ich wieder an der Spitze der Bestenliste im Land, das hatte sich Till Blättermann (10) vor dem Wettkampf am Wochenende ausgerechnet. Und schon bei der ersten Disziplin, dem 50- Meter-Sprint, war der flinke Heineschüler aus Sangerhausen auf Siegkurs. 7,66 Sekunden. Dafür gab es immerhin 396 Punkte im Dreikampf. Sein Konkurrent Till Steinfurth vom SC aus Magdeburg sprintete die 50 Meter in 7,85 Sekunden. Im Weitsprung kam Blättermann auf 4,43 Meter. Ein solides Ergebnis, aber 12 Zentimeter und 13 Punkte weniger als Steinfurth. Im alles entscheidenden Ballwerfen schleuderte der Sangerhäuser das 80 Gramm schwere Gerät auf immerhin 39 Meter. Da hatte der Magdeburger 36,08 Meter zu bieten. 2,92 Meter plus und 313:291 punkte für das ASV- Talent. Damit standen 1144 Punkte unterm Siegstrich. 32 Punkte hat Blättermann nun mehr auf seinem Mehrkampfkonto. Eine Superleistung. Und das kurz vor dem ende der Freiluftsaison. Dann wagte sich Blättermann noch an den 800-Meterlauf heran, wurde dort immerhin Vierter (3:02
Minuten) auf einer Strecke, die nicht zu seinen Lieblingsdisziplinen gehört.

Pech dagegen hatte sein Mannschaftskamerad Robert Rausch (11). Auch der Schollschüler hatte sich einiges im Mehrkampf vorgenommen. Dann zuckte es bereits beim Sprint im Oberschenkel. Verdacht auf eine Zerrung bedeutete das Wettkampf-Aus.
Während die anderen ASV- Nachwuchsleichtathleten im Rahmen ihrer Möglichkeiten blieben, zeigte Kim Kraus bei den
6-Jährigen, dass sich das frühe Training schon auszahlt. Kim holte sich den Sieg im Mehrkampf mit 585 Punkten.
Alles in allem dürften die Ergebnisse des jüngsten ASV-Nachwuchses  beim traditionellen Bambinosportfestes – wieder umsichtig vom SV Braunsbedra (LG Merseburg) organisiert – einige Rückschlüsse auf die weitere Arbeit zulassen.

Katja Kraus / 18.09.2012
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Till Blättermann (links) siegt wie gewohnt beim 50- Metersprint.
Henriette Wolf (rechts) kämpft um jeden Meter.
Robert Rausch mit Verletzungspech.
Leichtathletik:

ASV-Talente holen Vizemeistertitel

 
Teammeisterschaften: Platz zwei und Platz sechs für die Sangerhäuser
Staßfurt – Das war Spannung pur. Bei den Team- Meisterschaften im Fünfkampf holten sich die Jungen (U12) vom Athletischen Sportverein Sangerhausen (ASV) sensationell Platz zwei hinter den starken Talenten vom SC Magdeburg. Überraschend lagen Robert Rausch, Till Blättermann, Adrian Sauer und Silas Blankenburg nach dem 50-Metersprint und dem Hindernislauf vor den Elbestädtern in Front. Mit Spitzenzeiten wartete Robert Rausch auf. Auch nach der dritten Disziplin, dem Ballwerfen, lag das ASV-Quartett noch knapp vorn. Nervenflattern Im Weitsprung. Mit dem letzten Sprung (nach zwei ungültigen Versuchen) rettete Blättermann mit einem 4,64-Metersatz den Medaillenplatz. Zudem egalisierte der Heineschüler den Landesrekord aus dem Jahre 1994.
Die ASV-Talente sicherten sich mit den insgesamt durchwachsenen  Weitsprungergebnissen Platz zwei  in der Teamwertung und hatten vor dem abschließenden 800-
Meterlauf einen beruhigenden Vorsprung vor den Teams des SV Halle sowie den starken Talenten des PSV Bernburg. Endgültig über die Medaillenvergabe entschied dann der 800-Lauf. Für viele der Jungen die Achillessehne des Wettkampfes.
Die Spannung legte sich nach dem vierten Zeitlauf über 800 Meter. Der Sieg war den Magdeburgern nicht zu nehmen, die sich mit 6.168 Punkten den Meistertitel holten. Überraschend mit 6.077 Punkten sicherten sich die Sangerhäuser ASV-Talente den Vize-Meistertitel. Mehr als 300 Punkte vor den Jungen vom SV Halle. Dafür gab´s ein Sonderlob von Landestrainer Wolfgang Thier, der die Medaillen übergab.
Prächtig schlugen sich auch die ASV-Jungen in der Ak u14, die ohne den verletzten Maximilian Sluka auskommen mussten. Justin Strahl, Benjamin Oertel, Hannes Kabel und Leon Franke lagen zwischenzeitlich sogar auf Platz vier, freuten sich am Ende über den sechsten Platz in einem starken Teilnehmerfeld. Der sieg ging auch in dieser Altersklasse an den SV Magdeburg.
 
Katja Kraus / 24.09.2012
Die ASV-Talente legten in Staßfurt bei der Landesmeisterschaft einen guten Wettkampf hin.
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