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Leichtathletik

2011 /

VI

Archiv
Leichtathletik:

ASV-Asse tummeln sich in Bestenlisten   

 
Neben Jennifer Kunze auch Till Blättermann, Robert Rausch und Robert Messerschmidt ganz vorn.
Die Nachwuchsleichtathleten des ASV Sangerhausen liegen in ihren Altersklassen (Ak) in den bundesweiten Bestenlisten ganz vorn. Allein Multitalent Jennifer Kunze (13) führt in ihrer Ak die Bestenliste im Weitsprung (5,71 Meter), im 75-Meter-Sprint (9,57 Sekunden), im Kugelstoßen (12,34 Meter) sowie im Blockwettkampf mit 2792 Punkten an. Dazu kommt ein 5. Platz im Hochsprung (1,60 Meter). Auch ihr Supersatz von 5,83 Meter in Rottleberode ist dort registriert, allerdings mit dem Hinweis &dbquo;ohne Windmessung, was bekanntlich dazu führte, dass ein Rekord nicht anerkannt werden kann. So muss sie sich mit den 5,71 Meter von Hamburg &dbquo;begnügen.
Es ist nicht Jennifer Kunze allein, die das Niveau der deutschen Nachwuchsszene in den leichtathletischen Disziplinen mit bestimmt. Namen wie Peter Seifert (männliche Jugend B), der inzwischen längst als Hürdentalent gilt, und in Jena überraschend Vierter über die 400 Meter Hürden in 54,52 Sekunden wurde, haben den ASV Sangerhausen
deutschlandweit salonfähig gemacht. Seifert liegt in der deutschen Bestenliste bei den 400 Meter Hürden immerhin auf Platz fünf.
Eine tolle Entwicklung hat auch Robert Messerschmidt (14) hingelegt. Und da staunten schon die Experten bei den Landesmeisterschaften nicht schlecht, dass der flinke junge Mann aus Sangerhausen die 100-Meter-Asse aus Magdeburg und Halle &dbquo;nieder kämpfte und in 12,23  Sekunden Landesmeister wurde. Auch mit dieser Zeit ist der 14- jährige Schollschüler in der deutschen Bestenliste vorn mit dabei. Vor drei Wochen zeigte Messerschmidt, dass auch über die 300 Meter mit ihm zu rechnen ist. In Hamburg wurde er knapp geschlagen und holte in 40,70 Sekunden für den ASV Silber.
Ganz vorn in der deutschen Bestenliste rangiert auch Till Blättermann (9). Der Grundschüler aus der Sangerhäuser Goetheschule liegt deutschlandweit auf dem zweiten Platz im Sprint (7,67 Sekunden) und hat sich im Weitsprung mit 4,32 Meter jetzt auf Platz fünf vorgeschoben. Auf einen sehr guten vierten Platz im Weitsprung &dbquo;segelte jetzt der
zehnjährige Robert Rausch vom Schollgymnasium Kelbra. Rausch sprintete die 50 Meter in 7,57 Sekunden und hatte sich Platz zwei bei der Aktion &dbquo;Deutschland sucht den Supersprinter in Berlin Königswusterhausen geholt. In der deutschen Bestenliste wird er auf Platz zehn geführt. Oder nehmen wir Justin Strahl. Der 12-jährige Sangerhäuser trainiert knapp zwei Jahre bei den ASV-Leichtathleten und vollzog gerade in den letzten drei Monaten einen regelrechten Leistungssprung. In Hamburg stand er beim größten Kinder- und Jugendsportfest der Bundesrepublik allein viermal auf dem Treppchen. Mit 10,55 Sekunden über die 75 Meter, 4,70 im Weitsprung und 29,18 Meter im Speer hat sich Strahl schon in die deutsche Bestenliste katapultiert und sich dort bereits auf den Plätzen zwischen 50 und 70 gemütlich gemacht. Vorerst. ASV-Trainer Karl-Heinz Lier sieht nicht nur in Justin Strahl noch &dbquo;ein riesiges Leistungspotential, das es abzurufen
gilt. Wie Lier das bei den &dbquo;Großen einschätzt, so weiß auch Gabi Swoboda bei den &dbquo;Kleinen, dass das dort &dbquo;gute Talente heranwachsen. Und das sind nicht nur Rausch, Adrian Sauer oder Blättermann. In Lauerstellung sind Sprinterin Zoe Wilke (11) und 800-Meterspezialistin Lena Burk. Zu den &dbquo;entwicklungsfähigen Talenten gehören auch Hannes Kabel und Maximilian Sluka, die zur Sportschule in Halle delegiert wurden – aber ihre sportlichen Erfolge vor allem über die langen Strecken noch im ASV-Dress einfahren.
Bewährt hat sich im Leistungsstützpunkt der ASV-Leichtathleten, dass das Training jetzt in kleineren Gruppen stattfindet und die Trainer und Übungsleiter so individueller mit den jungen Talenten arbeiten können. Seit kurzem gibt es jetzt auch eine Trainingsgruppe für fünf bis achtjährige Nachwuchstalente. Das Training für die &dbquo;Leichtathletik- Küken findet übrigens mittwochs und freitags von 15.30 bis 17 Uhr in der Sporthalle Südwest statt. &dbquo;Schnupperkurse werden nach wie vor angeboten.  
 
Peter Lindner / 17.10.2011
ASV-Multitalent Jennifer Kunze bei ihrem Sprung zum Landesmeister-Titel.
Jennifer Kunze siegt in neuer Bestzeit vor Dauerkonkurrentin Celina Watzek vom SC Magdeburg.
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Leichtathletik:

ASV-Talente im Weitenrausch

 
Merseburg/MZ/PL – Beim 3. Werfertag am Samstag im Merseburger Stadtstadion waren mit Jennifer Kunze, Justin Strahl und Jette Schönemann nur drei ASV-Talente am Start. Das Trio holte insgesamt vier erste, einen zweiten und zwei dritte Plätze. So wuchtete Jennifer Kunze die Kugel auf eine neue persönliche Bestweite von 12,34 Meter. Damit hätte sie vor einer Woche in Hamburg den Sieg geholt. Auch im Speerwerfen markierte die 13-Jährige eine neue Bestleistung: 32,69 Meter! Dafür gab’s insgesamt  zweimal Gold. Mit einem Silberrang im Diskus (25,70 Meter) schloss Kunze den Ausflug in den Stoß- und Wurfbereich ab. Für diese Leistungen gab es ein Sonderlob von ASV- Trainer Karl-Heinz Lier, der auch mit den Leistungen seiner beiden anderen Schützlinge zufrieden war.
Über neue persönliche Bestleistungen freute sich auch Justin Strahl (12). Strahl, der in Hamburg Sprintkönig wurde, schleuderte den Sperr auf 29,18 Meter und stieß die Kugel auf eine Weite von 9,06 Meter. Zweimal Platz eins! Eine Klasse Leistung.
Dritte im Bunde beim &dbquo;Ausflug nach Merseburg war Jette Schönemann (15). Die Schollschülerin holte sich im Kugelstoßen eine Bronzemedaille (erstmals über acht Meter) mit 8,07 Meter und Bronze kam beim Speerwerfen hinzu (23,40 Meter).
Langfristig bereiten sich die ASV-Nachwuchstalente jetzt auf die Hallenbezirksmeisterschaften vor, die am 11. und 12. Dezember in der halleschen Brandberge-Halle stattfinden. Ein Teil der ASV-Athleten wird in Vorbereitung auf die Hallensaison bei den Altmark-Meisterschaften am 5. November in Stendal am Start sein.   
 
Peter Lindner / 04.10.2011
Leichtathletik:

ASV-Talente in Hamburg erfolgreich

 
Tolle Bilanz in der Jahnkampfbahn: Dreimal Gold, viermal Silber, dreimal Bronze und ein Pokal für die beste Leistung.
 
Hamburg – &dbquo;Wer hier in Hamburg gewinnt gehört zu den Besten in Deutschland. Mit diesen Worten eröffnete Oliver Voigt, Cheforganisator des größten Kinder- und Jugendsportfestes Deutschlands, in Hamburg das &dbquo;Fest der 1000 Zwerge. Unter den mehr als 1200 Teilnehmern aus rund 130 Vereinen aus allen Bundesländern war auch ein 20-köpfiges Nachwuchsteam des ASV Sangerhausen am Start.
Für den ersten Paukenschlag aus ASV-Sicht sorgte schon am Samstag Robert Messerschmidt (14). Der Schollschüler sprintete im 100-Meter-Lauf auf Platz zwei (12,25 Sekunden). Zwei Stunden später musste Messerschmidt noch einmal ran und holte sich die zweite Silbermedaille über die 300 Meter, die er auf der schnellen Tartanbahn in der Hamburger Jahn-Kampfbahn in 40,70 Sekunden bewältigte.
Selten gelaufen aber in Hamburg immer wieder ein Erlebnis: die 4x80-Meter-Hürdenstaffel (Pendelstaffel). Das ASV-Quartett mit Julia Pollag, Jette Schönemann, Alexandra Jankowski und Maxie
Lindner verpassten mit ihrem 4. Platz eine Medaille. Die 4x100 -Meterstaffel des ASV (Conradi, Schönemann, Lindner, Jankowski) landete auf einem 10. Platz (56,84 sek.) Für das neu aufgestellte Staffelquartett nur aus Scholl-Schülerinnen ein beachtliches Ergebnis. Erwähnenswert am ersten Wettkampftag die Ergebnisse im Speerwerfen. Immerhin schafften es Jette Schönemann (15) und Alexandra Jankowski (14) mit 24,42 und 23,43 Meter ins Finale. Für beide Platz 8. Jankowski holte sich im B-Finale über die 100 Meter Platz 3 und Schönemann wurde im 300-Meter-Lauf 7.
Der zweite Tag gehörte den jüngeren Talenten (10 bis 13 Jahre). Und da hatte der ASV-Sangerhausen ebenfalls einige &dbquo;Trümpfe im Köcher. Zu einem regelrechten Krimi entwickelte sich der Wettkampf am Kugelstoßring. Mit Sophie-Marie Malinowski (LG Neumünster) hatte sich Jennifer Kunze mit einer Stoß- und Wurfspezialistin auseinanderzusetzen. Die hatte 11,93 Meter vorgelegt. Das ASV-Mädchen ließ mit der Antwort nicht auf sich warten: 12,02 Meter! Dann noch einmal 12,14 Meter (neue persönliche Bestleistung). Im letzten Versuch wuchtete Malinowski die Eisenkugel schließlich auf die unglaubliche Siegerweite von 12,30 Meter. Kunze konnte sich über einen zweiten Platz freuen und sprintete wieder zur Weitsprunganlage, beide Wettkämpfe liefen nämlich parallel. 4,82 Meter im ersten Versuch. Kunzes Gesichtsausdruck sagte alles. Aber dann: 5,47, 5,53, 5,51 und noch fünf &dbquo;kleine Zentimeter fehlten zur Meeting-Bestleistung. Etwa 3000 Zuschauer auf den Rängen heizten die Stimmung und klatschten rhythmisch. Im letzten Sprung dann 5,71 Meter! Bestleistung und neuer Landesrekord. &dbquo;Ich habe es geschafft, jubelte Kunze und wurde von ihren Vereinskameraden umringt.
Das Freude und Tragik im Sport ganz dicht beieinander liegen zeigte sich eine Stunde später. Beim Warmmachen für das 75 -Meter-Sprintfinale zog sich Jennifer Kunze, die haushohe Favoritin, eine Verletzung zu. Im Vorlauf hatte sie ihre Konkurrentinnen mit 9,84 Sekunden regelrecht deklassiert. Aus der Traum vom zweiten Hamburg-Gold. Und dann sollte sie auch noch die Staffel zur Medaille führen. Traurige Gesichter im ASV-Rund. Die hellten sich dann beim 75-Meter- Sprint der B-Schüler (12 Jahre) auf. Zur Überraschung aller hatte sich Justin Strahlt mit der zweitbesten Zeit für das Finale qualifiziert – und stürmte dort zum Sieg. 10,55 Sekunden. So
schnell war der flinke Sangerhäuser über diese Strecke noch nie unterwegs. Während Strahl noch mit einem dritten Platz im Ballwerfen glänzte, holte
Maximilian Sluka (11) über die 1000 Meter den nicht ganz unerwarteten Sieg. Slukas &dbquo;Höllenritt über die letzten 200 Meter ließen Phillip Kröning (SV Mahlow) keine Chance. 3:13,25 Minuten, da fehlten Sluka zum neuen Landesrekord nur drei Zehntel-Sekunden. Dann die Überraschung des Tages: Till Blättermann (9) hatte schon beim Weitsprung mit einem Satz über 4,32 Meter für Aufsehen gesorgt. Das war Platz fünf bei mehr als 60 Startern der Zehnjährigen. Blättermann hatte sich auch einen Finalplatz über die Meter gesichert und stürmte dort nach 7,84 Sekunden ins Ziel. Über den Sieger musste schließlich das Zielfoto entscheiden. Zeitgleich mit Pascal Texter (LG Priegnitz) und Platz zwei. &dbquo;Sensationell, kommentierte ein Hamburger Trainer das Abschneiden der kleinen ASV-Truppe. Die praktisch in fast jedem Finale vertreten war. &dbquo;Ein schöner Saisonabschluss, so ASV-Trainer Georg Rausch, der seinen Sohn Robert trösten musste, der im Weitsprung mit 4,37 Meter 4. wurde und dessen Traum vom Sprintsieg wegen einer Verletzung platzte. Noch erwähnenswert die Leistungen von Neueinsteiger Andrej Kurotschkin, der sich gleich bei seinem ersten Einsatz mit der 4x75-Meter-Staffel Bronze holte und manches Loch in anderen Staffel stopfte.

Peter Lindner / 28.09.2011
Kleine Olympiade für den Nachwuchs

 
Leichtathletik im Aufwind. Nahezu wieder 3000 Zuschauer bei der 33. Auflage beim &dbquo;Fest der 1000 Zwerge in Hamburg. Vor  33 Jahren war vom Sportverein HSV die von der Norddeutschen Presse als Nachwuchsolympiade geadelte Sportveranstaltung aus der Taufe gehoben worden. Das sportliche Kräftemessen des leichtathletischen Nachwuchses  war eine Antwort auf die damals erfolgreiche Spartakiadebewegung in der DDR. Das &dbquo;Fest der 1000 Zwerge der 10 bis 15-jährigen Nachwuchstalente ist inzwischen Deutschlands größtes Sportfest mit internationaler Beteiligung. Der Leistungsstützpunkt des ASV Sangerhausen hatte vor zwei Jahren erstmals eine Einladung nach Hamburg erhalten und überraschend den 4. Platz in der Mannschaftswertung errungen und Meeting-Rekorde aufgestellt. HSV-Cheforganisator Oliver Voigt sprach für das nächste Jahr wieder eine Einladung aus. Voigt: &dbquo;Der ASV ist eine Bereicherung für unser Sportfest.
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Die Bronzestaffel: Strahl, Kurotschkin, Oertel, Franke.
Kunzes Sprung zum Sieg.
Nicht aufzuhalten. Sluka bei seinem 1000-Meter-Sieg.
Fine Schmeichel (links) und Julia Conradi gratulieren zum Sieg.
Werbefläche: Schnelle ASV-Beine.
Zahlenspiegel der ASV Sportler in Hamburg 2011>>
Leichtathletik:

Der Tag der &dbquo;Jenni" Kunze

 
ASV-Ausnahmetalent wird am Sonntag beim Istaf Berlin wieder schnellste Schülerin Deutschlands. Einen Tag zuvor holt sie beim Ländervergleich drei Siege für Sachsen-Anhalt und wird erfolgreichste Sportlerin Mitteldeutschlands.
 
Berlin/Leipzig – Gebannt schauen mehr als 100.000 Augen zur Speerwurfanlage. Gerade hat die Tschechin Barbara Spotakowa den Speer auf die Weite von 67,14 Meter gewuchtet. Nervös trippelt Christina Obergföll am Anlauf, sprintet zur Abwurflinie und gibt dem Wurfgerät eine Höllengeschwindigkeit mit auf den Weg. 64,95 Meter verkündet der Stadionsprecher. Platz zwei für die Offenburgerin, die in Daegu jüngst tränenreich eine Medaille verpasste.
Eine Minute später. Jennifer Kunze blickt auf die Stadionuhr. 13.00 Uhr. Die Startzeit für das 50-Meter-Sprintfinale im Berliner Olympiastadion ist angezeigt. Neun Sprinterinnen hocken in den Startblöcken, jeder Muskel gespannt. Den Jubel im Stadionrund nehmen die jungen Damen nur im Unterbewusstsein war – der Sprecher verkündet gerade, dass 51.812 Besucher zum Jubiläums-Istaf gekommen sind. Konzentriert wartet Jennifer Kunze auf den Startschuss. Erinnert sich an den Tragik-Start eines Usain Bolt bei der letzten WM. Tausend Gedanken zucken durch ihr Hirn. Vor ein paar Tagen beim Training hatte die ASV-Sprinterin erst zwei Fehlstarts hingelegt. Da zog ASV-Trainer Karl-Heinz Lier die Augenbrauen hoch. &dbquo;Ein Fehlstart soll mir heute nicht passieren, denkt Jennifer. Der Startschuss  zerreißt ihre Gedanken. Dann geht alles automatisch, hunderte mal im Training geübt. Der Kunzestart ist &dbquo;verhalten – vorsichtig formuliert. Zwei Konkurrentinnen sieht das ASV-Sprintass vor sich. Georgina Reinhold aus Berlin, schon im letzten Jahr ihre harte Gegnerin, und Franziska Ilzhöfer vom TSV Rudow – beide schnelle Mädchen, die in diesem Jahr schon tolle Sprint
-Zeiten hingelegt hatten. Dann die  raumgreifenden Schritte von Kunze, die Meter um Meter nach vorn stürmt und im Ziel gut zwei Meter Vorsprung hat. Bei 6,87 Sekunden bleibt die elektronische Zeitmessung stehen. Auf den Plätzen Reinhold (7,15 Sekunden) und Ilzhöfer (7,24 Sekunden). Im Block P auf den Zuschauerrängen toben 60 ASV-Fans und sind ganz aus dem Häuschen. &dbquo;Jenni toi, toi, toi, steht in bunten Lettern auf weißem Tuch, das ausgelassen geschwenkt wurde.
Jennifer Kunze sieht etwas ungläubig um sich. &dbquo;Geschafft?, &dbquo;Geschafft!. Winfried Dreger, der Chef der deutschen Talentförderung stürmt auf die blaue Tartanbahn und umarmt das Mädchen im blauen ASV-Trikot. &dbquo;Ich hatte sie auf meinem Zettel, freut sich der Mann, der &dbquo;Sprintasse in Aktion mit aus der Taufe hob und seit Jahren umsichtig organisatorisch begleitet. Schon im letzten Jahr verglich Dreger &dbquo;Jenni Kunze mit Julia Fischer, die erst im Juli Siegerin im Diskus bei der U 23-WM geworden war. Ein Schwätzchen nach dem Sieg mit Fischer und Kugelstoß-Weltmeister David Storl, der im Kugelstoßring wieder wie ein Goliath agierte, war zwar ungeplant aber &dbquo;sehr informativ. Und dann findet Jennifer Kunze auch ihr Lächeln wieder. Noch ein Date mit Olympiasiegerin Marlis Göhr und Sprint-Europameisterin Verena Sailer, dann zieht es die schnelle Kunze zu ihren ASV- Leuten, die sie mit großem Hallo begrüßen und in ihre Mitte nehmen. Umarmungen. &dbquo;Haste toll gemacht, Jenni, sagt Jette Schönemann.  
&dbquo;Der Tag der Jenni Kunze, steht im Titel. Falsch! Es war &dbquo;das Wochenende der ASV-Leichtathletin, die am vergangenen Wochenende Schwerstarbeit zu leisten hatte. Denn am Samstag war die 13-jährige Ausnahmeathletin schon in Leipzig beim mitteldeutschen Ländervergleich am Start. Drei Starts, drei Siege, dreimal die volle Punktzahl für Sachsen- Anhalt. Dazu eine neue persönliche Bestleistung im Kugelstoßen: Auf 12,02 Meter wuchtete Kunze die Eisenkugel. 5,51 Meter im Weitsprung, 9,9 Sekunden über die 75 Meter! Da strahlte auch ASV-Trainer Karl-Heinz Liehr und Landestrainer Wolfgang Thier kam zum gratulieren. Es waren nicht nur die Siege, die am Samstag zählten. Da war der Kampf gegen die Nervosität und die Frage: &dbquo;Geht das mit der hohen Belastung gut aus?. Es ging gut aus. Auszeichnung am Samstag beim Länderkampf als sportlichstes Mädchen Mitteldeutschlands und am Sonntag der Titel &dbquo;Deutsche Supersprinterin. ASV- Herz, was willst du mehr?
  
PS:
 
Der ASV hat freilich nicht nur eine Jennifer Kunze. Bei den Supersprintern in Berlin standen neben Kunze Justin Strahl, Robert Rausch und Adrian Sauer im Finale von &dbquo;Deutschland sucht den Supersprinter. Und da sind noch ein Robert Messerschmidt, eine Hanna Herrmann, eine Josefine Schmeichel und Zoe Wilke sowie  Lena Burk oder Hannes Kabel. Alles Talente, von denen man künftig noch hören wird.
 
Peter Lindner / 14.09.2011
Die Weltmeisterin im Diskuswerfen U23, Julia Fischer, freute sich mit Jennifer Kunze über den Sieg bei &dbquo;Deutschland sucht den Supersprinter.
Die ASV-Fan-Gemeinde hat &dbquo;Jenni wieder in ihrer Mitte.
&dbquo;Berlino, der Kultbär, feiert mit den schnellsten Sprinterinnen Viktoria Dönicke (rechts) und Jennifer Kunze. Beide hielten die Fahne Sachsen-Anhalts hoch.
Jennifer Kunze siegt in ihrem Finallauf überlegen.
Winfried Dreger, Chef der Deutschen Talent- Förderung gratuliert als Erster.
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Leichtathletik:

Deutschlands Supersprinterin heißt Jennifer Kunze

Berlin – Die Sensation ist perfekt. Die deutsche Supersprinterin heißt Jennifer Kunze (13). Das Ausnahmetalent des ASV Sangerhausen siegte am Sonntag beim Finale &dbquo;Deutschland sucht den Supersprinter und wiederholte ihren Erfolg aus dem Vorjahr. Vor rund 52.000 Zuschauern beim 70. Internationalen Stadionfest (Istaf) im Berliner Olympiastadion absolvierte Kunze die 50 Meter in 6,87 Sekunden. Ein Ticket für &dbquo;Sprintasse in Aktion hatte auch ASV- Sprinter Justin Strahl (12) gelöst. Strahl wurde in seinem Finallauf 7.
 
Am Freitag standen beim 18. Internationalen Stadionfest in Königswusterhausen die beiden zehnjährigen ASV-Sportler Robert Rausch und Adrian Sauer im Finale von &dbquo;Deutschland sucht den Supersprinter. Rausch wurde in 7,64 Sekunden überraschend Zweiter. Sauer, der einen schlechten Start erwischte, wurde 8. in 8,1 Sekunden.  
 
(Wir berichten ausführlicher)
 
Peter Lindner / 12.09.2011
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Leichtathletik:

4. Sangerhäuser Stundenlauf - Wangemann siegt vor Weber
Karsten Gauger übertrifft Zielstellung,
Zuwachs bei den Bambini.
 
Mit genau 14.107 Meter wurde das Ergebnis nach einer Stunde Lauf für Tim Wangemann (ASV-Laufgruppe) vor seinem Mannschaftskameraden Thoralf Weber (14031 Meter) vermessen. Auf dem dritten Platz
landete bei der 4. Auflage des Sangerhäuser Stundenlaufs Enrico Heidenreich (ASV-Leichtathletik-Team), mit 13.686 Metern. Dessen Rekord aus dem Vorjahr blieb freilich unangetastet. Für Heidenreich war der Stundenlauf nicht nur ein Kampf um jeden Meter, sondern der Läufer quälte sich mit einer Achillissehnenverletzung über die Runden. Respekt.
Respekt verdiente auch Karsten Gauger aus Uftrungen, der nach schwerer Krebserkrankung zum ersten Mal wieder die Laufschuhe für einen Stundenlauf geschnürt hatte und sein Ziel, 11.000 Meter in einer Stunde zu absolvieren, mit 359 Metern überbot. &dbquo;Das tat mir richtig gut, so Gauger, der sich auf ein Feierabendbier freute.
Mehr als 150 aktive Läuferinnen und Läufer hatten sich beim vierten Sangerhäuser Stundenlauf in die Starterlisten eingetragen. Beachtlich die Anzahl der kleinen Knirpse zwischen zwei und sechs Jahren, die über eine Stadionrunde dabei waren. &dbquo;Das sind die Läufer von morgen, freute sich Cheforganisator Udo Michael über den Zuwachs an jungen Läuferhoffnungen. Neu in diesem Jahr war das Angebot, dass Mannschaften den Stundenlauf im Wechsel absolvieren konnten. Allerdings nutzten nur Schülerinnen und Schüler vom Schollgymnasium die Gelegenheit, mit Teamgeist eine Stunde Lauf hinter sich zu bringen. Anne Drechsler, Laura Walter, Louis Altenburg, Lena Angelstein und Hanna Thesius schafften in einer Stunde immerhin 14.228 Meter und waren damit besser als die &dbquo;Profis. Und vielleicht machen ja im nächsten Jahr mehrere Schulklassen, Sportvereine oder Betriebsmannschaften beim Mannschaftsrennen über die Stunde mit. Den Schollschülern hat es jedenfalls einen &dbquo;Riesenspaß gemacht.
Übrigens: Der Sangerhäuser Stundenlauf hat sich als Traditionsveranstaltung am Vorabend des
Kobermännchenfestes längst etabliert. Und: In diesem Jahr war das Kobermännchen (alias Steffen Rüdiger) sogar leibhaftig dabei und belegte einen beachtlichen 7. Platz mit 12476 Metern, die es in einer Stunde &dbquo;erlaufen hatte.  
 
Peter Lindner / 08.09.2011
Das erfolgreiche Team des Schollgymnasiums. Es schaffte 14228 Meter in einer Stunde.
Tim Wangemann (links) im Duell mit Enrico Heidenreich, der im vorigen Jahr mehr als 15.000 Meter schaffte.
Karsten Gauger schaffte nach langer schwerer Krankheit mit 11359 Metern sein persönliches Ziel.
Läufer-Nachwuchs unterwegs. Die Bambinis am Start mit Muttiunterstützung.
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Leichtathletik:

Mit ASV-Dress und Spikes übern &dbquo;großen Teich“

 
Sangerhäuser Hürdenspezialist Peter Seifert geht für ein Jahr in die USA
&dbquo;Zum Abschied das Finale“, schwärmte Trainervater Ulrich Seifert beim Endlauf über die 400 Meter Hürden bei den 70. Deutschen Jugendmeisterschaften. Punkt 18.35 Uhr fiel dann im Jenenser Ernst-Abbe-Stadion für die B-Jugendlichen (16/17 Jahre) der Startschuss für das Rennen über die Stadion-Runde, gespickt mit zehn Hürden – 91,4 Zentimeter hoch. Nach nicht einmal einer Minute, oder nach knapp 56 Sekunden um genau zu sein, stand fest: der ASV- Hürdensprinter Peter Seifert hatte sensationell den 4. Platz erreicht, mit 55,84 Sekunden eine neuen persönlichen Rekord aufgestellt und eine Medaille denkbar knapp verpasst. Und das auf der ungeliebten Bahn 8. Dabei kam der flinke Sangerhäuser noch auf Platz drei liegend auf die Zielgerade. Das veranlasste auch den Landestrainer Wolfgang Thier zu sagen: &dbquo;Ein tolles Rennen, mutig angegangen und gut mitgehalten mit den besten deutschen Hürdenhoffnungen“.
Mit diesem grandiosen Finallauf bei den Deutschen Jugendmeisterschaften verabschiedete sich Peter Seifert - vorerst - von der deutschen Leichtathletikbühne. Mit dem Erreichen des Endlaufes erfüllte er sich sein großes sportliches Ziel. Mehr ist als Freizeitsportler unter den gegebenen Bedingungen kaum erreichbar.
Dabei ist es noch nicht einmal zehn Jahre her, dass der ASV- Sportler die ersten bescheidenen Erfolge erzielte. Ulrich Seifert, Vater und Trainer des Schollschülers, erinnert sich: &dbquo;Im Februar 2002 stand Peter bei den Hallenkreismeisterschaften als 3. über 30 Meter zum ersten Mal auf einem Siegertreppchen“.
Ein Jahr später war er schon dreimal an gleicher Stelle ganz oben und wurde daraufhin vom ASV Sangerhausen angeworben. Dabei verlief sein erster Wettkampf im blauen Dress alles andere als erfolgreich. Im 1000-Meter-Lauf beim
Turbine Sportfest in Halle wurde er vom Oberkampfrichter Lutz Schendel gleich
disqualifiziert. In Führung liegend hatte er einen halleschen Läufer auf der Zielgeraden nicht überholen lassen. Peter Seifert und der Oberkampfrichter sind übrigens gute Freunde geworden. Schendel war am Wochenende einer der Ersten, die dem Sangerhäuser zu seiner überragenden Leistung beglückwünschten.
Seit zehn Jahren sammelt Peter Seifert Medaillen wie andere Briefmarken. Bei seiner ersten Bezirksmeisterschaft 2003 belegte Seifert Junior  jeweils einen 3., 5. und 8. Platz und steigerte sich bis heute kontinuierlich. Mittlerweile freut sich das Sangerhäuser ASV-Talent über 22 Bezirksmeistertitel, zwölf Siege bei Landesmeisterschaften, auf drei Mitteldeutsche Meistertitel. Zudem wurde der junge Mann einmal Norddeutscher Meister und Vizemeister und holte sich in Hamburg beim größten Deutschen Schülersportfest zwei Siege und schlug dort die junge deutsche Hürden-Elite. Vor einer Woche wurde Peter Seifert nach einem großartigen Lauf bei den Deutschen Jugendmeisterschaften nun Vierter.
Seine weitere sportliche Zukunft ist freilich ungewiss. Sie hängt von den Möglichkeiten an seiner Highschool  in den USA im Bundesstaat Washington ab. Das blaue ASV-Trikot und die Spikes hatte Peter Seifert jedenfalls mit im Koffer als er diese Woche zu seinem großen Abenteuer USA über den &dbquo;Großen Teich“ flog. Alles Gute!
Peter Lindner / 19.08.2011
ASV-Trainer und Vater Uli Seifert befestigt die Startnummer.
Medaille knapp verpasst. Peter Seifert ganz links auf Bahn 8.
Geschafft! Im Finale Platz 4.
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Leichtathletik:

Peter Seifert verpasst knapp Bronze
Jena – ASV-Hürdenspezialist Peter Seifert (männliche Jugend B) hat im Finale über die 400 Hürden am Samstagabend im Jenenser Ernst-Abbe-Stadion bei den 70. Deutschen Jugend- Meisterschaften  knapp die Bronzemedaille verpasst und wurde sensationell Vierter. Für die Experten war es schon eine Überraschung, dass Seifert den Sprung ins Finale geschafft und manchen deutschen Spitzenläufer in seiner Altersklasse hinter sich gelassen hat. Der schnelle junge Mann vom ASV Sangerhausen war mit einer neuen persönlichen Bestleistung (55,88 Sekunden) und der sechstbesten Zeit unter die letzten Acht gekommen.
Im Finallauf steigerte sich der Schollschüler erneut und verbesserte seine persönliche Bestleistung vom Vortag auf 55,84 Sekunden und bleibt damit Sachsen-Anhalts Spitzenläufer. &dbquo;Durchkommen, hatte Trainervater Ulrich Seifert als Ziel formuliert – und Sohnemann Peter hielt sich nicht nur an die Vorgabe, sondern kam in der Zielkurve sogar an dritter Stelle liegend auf die Gerade. Dann machte sich das
Handicap der Bahn 8 bemerkbar. Über den vierten Platz freute sich Seifert Junior, der nun für ein Jahr eine Highschool in den USA besuchen wird, riesig. &dbquo;Das ist für mich wie eine Medaille, so Peter Seifert.
 
Peter Lindner / 15.08.2011
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