Der Verein
 
Sportarten
 
Kontakt
 
  Impressum
 
asv-hp

Kinderturnclub

 

Karate

 

Leichtathletik

 

Ringen

 

Judo

 

Tischtennis

 
News
 
Trainingszeiten
 
Termine
 
Galerie
 
Archiv
 
Trainer
 
Geschichte
 

Leichtathletik

2011 /

V

Archiv
Leichtathletik:

Kunze für Landesauswahl nominiert
 
ASV-Talent startet in drei Disziplinen beim Dreiländerkampf.
Halle/Sangerhausen – Landestrainer Wolfgang Thier hat gestern die ASV-Sportlerin Jennifer Kunze für den Dreiländerkampf der Schüler B (12 und 13 Jahre) am 10. September in Leipzig nominiert.
Das ASV-Talent hatte bei den jüngsten Landesmeisterschaften in den Einzeldisziplinen in Haldensleben und beim Mehrkampf in Magdeburg vier Landesmeistertitel geholt. Sahnehäubchen zu den Meistertiteln waren zwei Landesrekorde im Blockwettkampf und im Weitsprung. Beim Blockwettkampf  (Hochsprung, Weitsprung, Ballwerfen, 75-Metersprint, 60 Meter Hürden) hatte Kunze 2.872 Punkte geholt und den alten Landesrekord des Magdeburger Multitalents Francés Hadam (2.755 Punkte) mit 117 Zählern klar überboten.
Bei den Einzelmeisterschaften in Haldensleben (die MZ berichtete) siegte die Sangerhäuserin mit 5,65 Meter und legte eine bis dato einzigartige Serie in ihrer Altersklasse (5,21, 5,33, 5,33, 5,33, 5,65 Meter) hin. Den Weitsprunglandesrekord hatte bislang Manuela Milde (VfL Gräfenhainichen) mit 5,58
Meter in Besitz. Den hatte sie 1992 in Salzgitter aufgestellt. Mit ihrem 5,65-Meter-Sprung dürfte Jenny Kunze ihren Fabelsprung von Rottleberode bestätigt haben. Denn beim 6. Südharzcup war das Ausnahmetalent auf eine Weite von 5,83 Meter &dbquo;gesegelt. Allerdings wurde dieses Weite bislang nicht als Landesrekord anerkannt, da keine Windmessung vorgenommen worden war. Inzwischen gibt es aber einen Beschlussvorschlag des Präsidiums des Leichtathletikverbandes Sachsen-Anhalt (LVSA), Windmessungen nur noch bei Meisterschaften vorzunehmen.
Beim Dreiländerkampf  in Leipzig wird Kunze im Weitsprung, im Sprint und im Kugelstoßen für die Farben Sachsen- Anhalts starten. Mehr Starts sind laut Reglement nicht erlaubt. Zudem wird Jennifer Kunze bereits einen Tag später im Berliner Olympiastadion beim Finale &dbquo;Deutschland sucht den Supersprinter – Sprintasse in Aktion versuchen ihren Vorjahressieg zu verteidigen. Im letzten Jahr war das ASV-Mädchen vor mehr als 45.000 Zuschauern schnellste Schülerin Deutschlands geworden und hatte als 12-Jährige sogar die Jungen der Alterklasse 13 geschlagen.
Die Länderkämpfe der Schülerteams zwischen Sachsen-Anhalt, Thüringen und Sachsen haben eine lange Tradition. Im vorigen Jahr hatte der Thüringer Landesverband die Organisationsfäden in der Hand, in diesem Jahr sind die Sachsen an der Reihe.
 
Peter Lindner / Juli 2011
ASV-Ausnahmetalent Jennifer Kunze verbesserte den Uralt-Landesrekord im Weitsprung aus dem Jahre 1992 jetzt auf 5,65 Meter.
LM11.jpg_173
Leichtathletik:

Keine Sommerpause für ASV-Läufer

 
Altersklassensiege beim 10. Jakobuslauf in Hettstedt für Sangerhäuser Läufer
Hettstedt – Keine Sommerpause für die Sportler der Abteilung Leichtathletik des ASV Sangerhausen. Drei Alterklassensiege holten Läufer des ASV am Wochenende in Hettstedt. Dazu gab´s noch einen zweiten und einen dritten Platz.   
Zur zehnten Auflage des Hettstedter Jakobuslaufes waren rund 220 Teilnehmer am Start. Bei Temperaturen von deutlich unter 20 C° war das Laufen für die Starter offensichtlich deutlich angenehmer als bei den hochsommerlichen Verhältnissen der Vorjahre. Sogar der angekündigte Regen blieb zum Glück aus. Mit Animationsprogramm für die Kinder, einer Tombola und reichlichem Verpflegungsangebot hatten die Organisatoren wieder einiges auf die Beine gestellt. Die Medaillen für die Teilnahme konnte man sogar essen, es war eine essbare Jakobsmuschel. Sogar das MDR-Fernsehen war vor Ort, offenbar aus Mangel an vorzeigbaren Fußballspielen.
Bei den zehnjährigen Jungen siegte ASV-Nachwuchs-Talent Robert Rausch über die drei Kilometer in 11:54 Minuten. Papa Georg  Rausch (35) wurde dritter über die 7 Kilometer (28:13 Minuten). Vor ihm kam Volker Hellmann (35) ein, der über die Distanz zweiter wurde in 28:12 Minuten.
Anja Franke (30) gewann ihre Altersklassenwertung in 39:12 Minuten. Ehemann Mann Daniel Franke und Thoralf Weber ließen sich in der Sommerpause auch von 14 Kilometern nicht abschrecken und wurden in ihrer Alterklassenwertung Sieger (Weber) und Zweiter (Franke). Weber absolvierte die 14-Kilometer-Distanz in 57:05 Minuten, Franke benötigte 57:26 Minuten.
 
Peter Lindner / Juli 2011
ASV-Talent Robert Rausch siegte klar und hatte auf der 3 Kilometer langen Strecke auch vor den älteren Läufern die Nase vorn.
24072011043
Leichtathletik:

Peter Seifert Norddeutscher Vize-Meister
 
ASV-Sprinter unterbietet wiederholt die Norm für Deutsche Meisterschaften

Peter Seifert vom ASV Sangerhausen hat sich bei den Norddeutschen Meisterschaften über die 400 Meter Hürden in Celle den Vizemeistertitel gesichert. Mit 56,11 Sekunden unterbot Seifert noch einmal deutlich die Norm für die Deutsche Jugendmeisterschaft (58,00 Sekunden) und liegt damit auf Platz sieben der deutschen Bestenliste.
Bis etwa 80 Meter vor dem Ziel lag bei den &dbquo;Norddeutschen der sangerhäuser noch knapp in Front, verlor an der letzten Hürde seinen Rhythmus und musste im Ziel dem niedersächsischen Meister Timon Nasse (55,34 sek.) den Vortritt lassen.
873 Sportlerinnen und Sportler aus 188 Vereinen hatten sich für diesen Wettkampf qualifiziert. Zusätzlich gaben 40 Athleten aus Südafrika von der Eldograine Sportschule Pretoria der
Veranstaltung internationales Flair.
Peter Seifert bereitet sich nun auf seinen Start bei den Deutschen Jugendmeisterschaften (5. bis 7. August) in Jena vor. Dort wird der Schollschüler ebenfalls über die 400 Meter Hürden an den Start gehen.
 
Peter Lindner / Juli 2011
LM11.jpg_032
Leichtathletik:

Gnauck schürft Gold in Sacramento

 
Der ASV-Geher gehört mit zweimal Gold, zweimal Silber und einmal Bronze mit zu den erfolgreichsten Sportlern der Weltmeisterschaften.
Sacramento- Mit zweimal Gold, zweimal Silber und einmal Bronze gehört der ASV-Geher Dick Gnauck mit zu den erfolgreichsten Sportlern der deutschen Nationalmannschaft, die jetzt von den Senioren-Weltmeisterschaften im Gehen, Marathon und Cross aus Sacramento (USA) zurück gekommen ist.
Nach seinem überraschenden Vizemeistertitel über die 5000 Meter im Bahngehen (die MZ berichtete) und dem WM-Titel in der Teamwertung über die 10 Kilometer auf der Straße sowie einem weiteren Vize-Meistertitel (48:46,58 Minuten) gönnte sich das 45-jährige Geherass ein paar Tage Ruhe  vor dem &dbquo;großen Sturm, wie er es formulierte – dem 20-Kilometer- Straßengehen.
Auf den langen Kanten hatte sich Gnauck mit einem Extra- Programm vorbereitet. Dafür strampelte der Taxi-Fahrer mehr als 5000 Meilen in gut 2000 Meter Höhe. &dbquo;Ein gutes Training für 20 Kilometer, schätzte Gnauck gegenüber der MZ ein. Der Kurs sei schwierig gewesen, so Gnauck, trotz dem &dbquo;liefen die 20 Kilometer recht optimal. Am Ende musste der Sangerhäuser ASV-Geher nur dem Mexikaner Royce Banda den Vortritt lassen, der an diesem Tag &dbquo;einige Körnchen mehr
drauf hatte. Gnauck holte sich nach einem packenden Rennen den Titel eines Vize-Weltmeisters in 1:40:39, 21 Stunden hinter Banda, der für die Strecke 1:39:36,12 Stunden brauchte. In der Team-Wertung holte sich Deutschland den Titel (Dick Gnauck, Steffen Meyer, Uwe Schröter) vor der Mannschaft der USA. &dbquo;Jetzt sind es fünf Medaillen, da kann ich zufrieden nach Hause fliegen, so der Goldsucher von Sacramento per Mail zur MZ.
Apropos Sacramento: Während des großen Goldrausches so um 1850 hatte das kleine Nest am Zusammenfluss des American River und des Sacramento River gerade einmal 6.000 Einwohner. Heute ist Sacramento die Hauptstadt des US-Bundesstaates Kalifinien und präsentiert sich als aufregende Metropole mit rund 500.000 Einwohnern. Das heiße Klima machte den Sportlern einiges zu schaffen, 40 Grad Celsius und geringe Luftfeuchtigkeit &dbquo;knabberten an den Kräften. Insgesamt war man freilich in der deutschen Mannschaft mit der Medaillen-Ausbeute bei den Senioren- Weltmeisterschaften zufrieden. Mit 128 Medaillen landeten die deutschen Männer und Frauen auf Platz zwei der Nationenwertung, hinter den USA, die es auf sage und schreibe 525-mal zu Edelmetall brachten. Immerhin hatte das deutsche Team Australien (124 Medaillen) hinter sich gelassen.
Die nächsten Weltmeisterschaften der Senioren finden übrigens in Budapest (Ungarn) und Lyon (Frankreich) statt. &dbquo;Da haben wir es nicht so weit, kommentierte Gnauck die
Entscheidung.   
 
Peter Lindner / Juli 2011
ASV-Geherass Dick Gnauck kontrolliert seine Rundenzeit.
ASV-Geherass siegt nicht nur – er trainiert auch erfolgreich seine Mannschaftskameradin Rica Ditten.
D._Gnauck
auswertung.jpg
Leichtathletik:

ASV-Talente bundesweit vorn

 
Rund ein Dutzend Mal sind die Sangerhäuser in der so genannten Bokler Liste vertreten
 
Bokel/Sangerhausen – In der bundesweiten Bestenliste des Leichtathletik-Nachwuchses der Jahrgänge 1999 bis 2002 sind rund ein Dutzend Mal Talente des ASV Sangerhausen vertreten. Die von Norbert Schroeder aus Bokel (Landkreis Rendsburg-Eckernförde) in Schleswig-Holstein geführte Liste greift bundesweit auf Daten zurück, die von den Statistikern der Landesverbände zugearbeitet werden. So sind mit Lena Burk und Zoe Wilke zwei ASV-Starterinnen genannt. Als zehnjährige hatte Lena Burk über die 800 Meter im vorigen Jahr bei einem Sportfest in Hamburg eine bemerkenswerte Zeit von 2:48,79 Minuten erreicht. Zoe Wilke steht mit 7,74 Sekunden über die 50 Meter in der Bokeler Liste. Mit dieser Zeit war die schnelle Sangerhäuserin 2010 Bezirksmeisterin geworden.
Till Blättermann ist in Schroeders Statistik noch mit einer 50-Meter-Zeit von 8,24 Sekunden vertreten. Heute läuft der 9- Jährige längst Zeiten deutlich unter acht Sekunden. Blättermann hält mit 3,71 Metern, die er bei seinem Bezirksmeisterschaftssieg 2010 in Dessau gesprungen war deutschlandweit einen hervorragenden 7. Platz. Inzwischen ist Blättermann bei den 4,00 Metern angekommen. Der Schüler aus der Sangerhäuser Goethe- Grundschule ist in der Bokeler Liste auch mit seinem Ergebnis von 903 Punkten im Dreikampf vertreten. Die hatte er im vorigen Jahr bei einem Abendsportfest in Quedlinburg erreicht.
Robert Rausch ist ebenfalls in der bundesweiten Bestenliste vertreten. So stehen seine 7,78 Sekunden zu Buche, die er bei den Bezirksmeisterschaften in Dessau gelaufen war und auch sein Viermeter-Satz ist festgehalten, mit dem er sich einen Bezirksmeistertitel gesichert hatte. Ein dritter Vermerk betrifft Rauschs Dreikampfergebnis von 1024 Punkten, die er in Quedlinburg erreichte. Rausch und Blättermann finden sich sogar ein viertes Mal in der Bestenliste wieder. Sie hatten bei ihrem Bezirksmeistertitel in der 4x50-Meterstaffel in Dessau eine Zeit von 32,58 Sekunden erreicht und zwar mit Adrian Sauer und Alex Liefhold, die das Quartett vervollständigt hatten.
Fehlen noch die ASV-Langstreckenasse. So ist für Maximilian Sluka eine Zeit von 3:22,83 Minuten für die 1000 Meter vermerkt, die er in Halle gelaufen war. Und schließlich Hannes Kabel, der im letzten Jahr bei der Kinder- und Jugendolympiade den Landesrekord über 2000 Meter pulverisierte. Die Zeit blieb da bei 7:21,97 Minuten stehen.
Mit 3:11,97 Minuten ist übrigens eine 800-Meter-Zeit von Anna-Marie Happ aus Rotteleberode vermerkt. Diese Zeit hatte sie im ASV-Trikot in Dessau erreicht. Happ ist jetzt Mitglied in der Abteilung Leichtathletik von Wacker Rottleberode.
In die Bestenliste werden die 50 besten Sportlerinnen und Sportler Deutschlands im Nachwuchsbereich aufgenommen.
 
Peter Lindner / 14.07.2011
Leichtathletik:

Bombek wird immer schneller

 
ASV-Sprinter deutlich unter 12 Sekunden. Nachwuchs in Berga und Rottleberode formiert sich.
 
Quedlinburg/Sangerhausen – Der seit über zwei Jahren für den ASV Sangerhausen startende Christian Bombek verbesserte jetzt bei einem Abendsportfest in Quedlinburg seine Bestzeit über die 100 Meter auf 11,69 Sekunden und holte sich Silber. Schon bei den Bezirksmeisterschaften vor vier Wochen in Halle unterbot Bombek die 12-Sekundenmarke mit 11,71 deutlich und gewann Bronze. Damit gehört der 20- jähre Kochlehrling aus Bad Frankenhausen neben Enrico Heidenreich zu den erfolgreichen Leichtathletik-Männern des
ASV Sangerhausen.
Trainerlegende Karl-Heinz Lier, der Christian Bombek mit betreut zu seinem Schützling: &dbquo;Christian hat ein gutes Stehvermögen, an seinem Start und der Reaktionsfähigkeit werden wir noch arbeiten. Bombek könne noch deutlich schneller werden, so Lier.
Beim Quedlinburger Abendsportfest waren auch Nachwuchsleichtathleten von Olympia Berga und Wacker Rottleberode mit am Start und erzielten beachtliche Ergebnisse. So siegte Anna Maria Happ (Wacker Rottleberode) über die 800 Meter in 3:04,29 Minuten. Auch den Sprint dominierte die neunjährige aus Rottleberode und gewann die 50 Meter in 8,36 Sekunden. Gold holte sich Happ auch im Weitsprung (3,72 Meter). Mit drei Goldmedaillen gehörte das Nachwuchstalent aus dem Südharz mit zu den erfolgreichsten Sportlerinnen des Abendsportfestes.
Für Olympia Berga war die ebenfalls neunjährige Lea Mattausch in Quedlinburg am Start. Sie holte sich über die 50-Meter-Sprintstrecke eine Silbermedaille und markiert mit 8,36 auch gleich eine neue persönliche Bestleistung. Eine Bronze-Medaille im Weitsprung (3,42 Meter) fügte die kleine Bergaerin ihrer Abendsportfest-Bilanz noch hinzu. Betreut werden die Nachwuchstalente aus Berga und Rottleberode übrigens von ASV-Übungsleiter Stefan Reinicke.

Peter Lindner / 14.07.2011
bm11.jpg_003
bm11.jpg_038
Trainiert die ASV-Asse: Karl-Heinz Lier.
Wird immer schneller: ASV-Sprinter Christian Bombek (Bildmitte).
Leichtathletik:

Vier ASV-Sprinter im Finale

 
Sensationelles Ergebnis bei Qualifikation &dbquo;Sprintasse in Aktion.
Tolle Zeiten auf &dbquo;geborgtem Tartan-Belag
 
Robert Rausch erlebte als Achtjähriger das Internationale Stadionfest (Istaf) im Berliner Olympiastadion, sah die Weltstars der Leichtathletik und staunte über die Erfolge der deutschen Asse um Hochspringerin Ariane Friedrich oder Kugelstoßer Ralf Bartels. Das war 2009. &dbquo;Auf dieser Bahn möchte ich auch einmal laufen, war sein Traum. Nicht weit von dem kleinen Robert Rausch, der schon ein paar Bezirksmeisterschaftsmedaillen in der Tasche hatte, saß da auch die damals 11-jährige Jennifer Kunze. Deren Traum war
mit dem ihres Vereinskollegen nahezu identisch. &dbquo;Einmal vor Tausenden Zuschauern auf dem blauen Kunststoffbelag im Olympiastadion laufen – das wäre doch was. Die Träume der Jennifer Kunze und von Robert Rausch waren keine Schäume. Ein Jahr darauf hatte Kunze ihren Traum wahr gemacht und ließ sich als Siegerin im Sprintfinale &dbquo;Deutschland sucht den Supersprinter feiern. Erste Gratulantin Olympiasiegerin Marlis Göhr. Jennifer Kunze vom ASV Sangerhausen wurde Deutschlands schnellste Schülerin.
Vorigen Freitag kam Robert Rausch seinem Traum ein Stückchen näher. Im Friesenstadion trafen Schülerinnen und Schüler aus Sangerhausen, der LG Merseburg und Potsdam im Kampf um weitere Finalplätze beim Istaf aufeinander. Die Organisatoren Winfried Dreger (Chef der deutschen Talenteförderung) und die Olympiadritte im Bobfahren Nicole Herschmann hatten aus Berlin extra hundert Meter Tartanbahn mitgebracht – und für den Startbereich  einen Quadratmeter blauen Tartanbelag aus dem Olympiastadion. &dbquo;Damit veredeln wir eure Aschenbahn, frozzelte Dreger.
Nach zwei Läufen durch eine 30 Meter lange Messtrecke standen die Ergebnisse dann fest und zur Überraschung aller hatten sich die schnellen Sprintasse des ASV nahezu in allen Läufen durchgesetzt. &dbquo;Die Zeiten sind toll, staunten Dreger und
Herschmann. &dbquo;Und das bei diesem miesen Wetter.
Und so hatten Jennifer Kunze und Hanna Herrmann (beide Ak 13) einen Finalplatz in der Tasche, dazu kamen Robert Rausch, Adrian Sauer und Till Blättermann (Ak 10) sowie Justin Strahl (Ak 12). Zoe Wilke (Ak 11) verpasste einen Platz im Finale nur knapp. &dbquo;Sensationell, freuten sich ASV- Sportkoordinator Jan Müller und Sangerhausens Sportchef Udo Michael über das Ergebnis.
Doch mit zwei Qualifikationswettbewerben am Wochenende in Bad Ems (Rheinland-Pfalz) und Bückeburg (Niedersachsen) standen weitere Rennen aus. Spannung bei den ASV- Talenten bis die Ergebnisse bekannt wurden. Und dann stand am Montag fest: Ins Finale schafften es Jennifer Kunze (mit der schnellsten Vorlaufzeit), Justin Strahl (fünftbester), Robert Rausch (viertbester) und Adrian Sauer (siebenbester). Knapp einen Finalplatz verpasst haben Hanna Herrmann, Zoe Wilke und der erst 9-jährige Till Blättermann, der bei den &dbquo;Großen schon richtig mithielt. Und wie aus Berlin zu erfahren war, haben die knapp &dbquo;geschlagenen ASV-Nachwuchstalente die Option, bei Ausfällen noch in die einzelnen Finals nachzurücken.
Übrigens: Robert Rausch und Adrian Sauer laufen in diesem Jahr noch nicht auf blauen Tartan. Ihre Finalläufe im Rahmen des Istaf finden traditionell in Königswusterhausen statt, die Ehrung erfolgt im Olympiastadion. Dort starten am 11. September Jennifer Kunze und Justin Strahl.
Robert Rausch darf also noch etwas weiter träumen vom Sprint auf blauer Olympiabahn. Wie sein ASV-Kumpel Adrian Sauer auch. Neben den ASV-Sprintern hatte sich übrigens Viktoria Dänicke von der LG Merseburg als Zweitschnellste in der Ak 12 für das Finale in Berlin qualifiziert.
 
Peter Lindner / 06.07.2011
Nicola Herrschmann und Winfried Dreger werten die Zeiten sofort aus.
Hanna Herrmann bei ihrem Sprint. Im Hintergrund wartet Jennifer Kunze.
Die Olympiadritte Nicole Herschmann und Winfried Dreger, Chef der deutschen Talenteförderung, verlegen die Tartanbahn im Sangerhäuser Friesenstadion.
Traten erst gegeneinander an und stellten sich dann gemeinsam dem Fotografen: die Sprintasse aus Potsdam, Merseburg und Sangerhausen.
&dbquo;Kleine sprinten mit den großen Assen  
 
Seit vielen Jahren Tradition hat der Wettbewerb &dbquo;Deutschland sucht den Supersprinter – Sprintasse in Aktion. Höhepunkt in jedem Jahr die Finalläufe beim internationalen Stadionfest (Istaf), das in diesem Jahr zum 70. Mal stattfindet. Die Jugendlichen der Alterklassen 12 und 13 starten mitten im Wettbewerb der Weltstars der Leichtathletik so wie der deutschen Spitze. Im letzten Jahr hatte ASV-Talent Jennifer Kunze die Nase vorn. In diesem Jahr haben sich sogar vier Talente aus Sangerhausen für die Finals in Berlin qualifiziert.
supersprinter11.jpg_025
supersprinter11.jpg_074
supersprinter11.jpg_118
supersprinter11.jpg_141
Leichtathletik:

Krimi in der Weitsprunggrube


 

Das Duell, zweiter Teil. Bei den Landesmeisterschaften holt Jennifer Kunze drei Titel. Insgesamt sechsmal Gold für ASV-Talente.
 
Haldensleben -  Ein Krimi in der Weitsprunggrube krönte ein erfolgreiches Meisterschaftswochenende. Bei den Landesmeisterschaften der Schüler B, Schüler A sowie der Junioren holten sich die Talente des ASV Sangerhausen sechs Titel, einmal Silber und einmal Bronze. Herausragend die Meisterschaftsläufe von Peter Seifert (männliche Jugend B). Die 400 Meter Hürden absolvierte der Schollschüler in 57,52 Sekunden, die Norm für die Deutschen
Jugendmeisterschaften hatte der Sangerhäuser (56,09 sek.) längst in der Tasche. Überlegen und zur Überraschung vieler Experten fiel auch Seiferts Sieg über den 110-Meter- Hürdenwald aus. Bei der Verkündung der Zeit stockte selbst dem erfahrenen Stadionsprecher der Atem. 14,89 Sekunden. Damit war der ASV-Hürdenspezialist der einzige, der auch über diese Hürdendistanz die Norm für die Deutsche Jugendmeisterschaft unterbot. &dbquo;Die Zeit hat mich selbst überrascht, staunte Trainervater Ulrich Seifert. Es bleibe dabei, Peter Seifert startet bei den &dbquo;Deutschen nur über die 400 Meter. &dbquo;Darauf konzentrieren wir jetzt unsere Arbeit, stellte Seifert (sen.) klar.
Das Duell Jennifer Kunze (ASV) Celina Wanzek (SC Magdeburg) vom Mehrkampf fand am Sonntag im Haldensleber Waldstadion seine Fortsetzung. Aus Magdeburger Trainerkreisen war schon vor dem Wettkampf von einer erfolgreichen Revanche der Sportschülerin vom SCM die Rede. Nicht nur aus taktischen Gründen wurde Kunze beim Hochsprung, einer ihrer Schokoladendisziplinen abgemeldet. Die Organisatoren hatten sich Zeitpläne einfallen lassen, es den Multitalenten nicht einfach machten, ihre Wettkämpfe zu koordinieren. Celina Wanzek konnte ihre Siegeschance beim Hochsprung nicht nutzen und wurde 5.
In der Weitsprunggrube entwickelte sich beim direkten Aufeinandertreffen der beiden ein regelrechter Krimi. Jenni Kunze legte gleich mit ihrem ersten Sprung 5,25 Meter hin. Die Antwort der Magdeburgerin kam prompt. 5,33 Meter! Kunze konterte mit 5,39 Metern, da begann das Nervenflattern Wanzeks. Nur 4,89 Meter im zweiten Sprung. Kunze traf punktgenau noch einmal die 5,39-Metermarke. Wanzek steigerte sich noch einmal auf 5,17 Meter. Das ASV-Mädchen antwortete mit 5,44 Meter. War das der Sieg? Die Magdeburgerin übertraf noch dreimal die magische Fünf- Metermarke (5,02; 5,23; 5,07). Das letzte Wort hatte also Jennifer Kunze. Noch ein Blick zu den beiden ASV- Trainerlegenden Christa und Karl-Heinz Lier, die nickten aufmunternd und dann sprintet Kunze los, wird immer schneller, trifft mit lauten Knall das Brett – und segelt auf 5,65
Meter! Beifall an der Weitsprunggrube, Hunderte Händepaare klatschen anerkennend. Das war nach dem Kugelstoßsieg (11,58 Meter) Titel Nummer zwei. Den dritten holte sich das ASV-Ausnahmetalent beim Sprint. Auch hier legte Wanzek im ersten Vorlauf eine Zeit von unter 10 Sekunden (9,97 sek.) vor. Die Vorgabe unterbot Kunze in ihrem Vorlauf mit 9,57 Sekunden klar. Lange Gesichter beim SC Magdeburg und so ging Jennifer als Favoritin in das 75-Meter- Finale. Da reichten ihr 9,68 Sekunden zum Titelgewinn (Wanzek wurde 2. in 10,04 sek.). In der ASV-Fankurve freute man sich über Titel Nummer drei für Kunze und Titel Nummer sechs für Sangerhausen. Nun warten alle auf die Fortsetzung des Duells.
Eine weitere Medaillenchance gab es für die 4x75- Meterstaffel (12/13). Es wurde in der Besetzung Hanna Herrmann, Zoe Wilke, Josefine Schmeichel, Jennifer Kunze Platz 5. Über die Zeit konnte sich das ASV-Quartett freuen: 40,55 Sekunden. So schnell waren die vier jungen Damen noch nie unterwegs. Da keimt für die nächsten Staffelrennen Hoffnung auf. Die &dbquo;große Staffel (Schülerinnen A 15/15) hatte ihren &dbquo;Auftritte schon am Vortag. Allerdings klebte da Peck am Staffelstab. Trotz guter Laufleistung wurde die ASV -Staffel disqualifiziert. Eine der Jungen Damen (Anne Schulze, Kathleen Pätzold, Maxie Lindner, Alexandra Jankowski) hatte schlich die Wechselmarke überlaufen. Aber: Aus Fehlern kann man lernen.
 
Peter Lindner / 27.06.2011
Peter Seifert holt den Titel über die Hürden und unterbietet die Meisterschaftsnorm.
Punktgenau dreimal landete Jennifer Kunze bei 5,39 Metern. Neben ihren 5,65 Metern ein weiterer Rekord und eine tolle Serie.
Über eine Wahnsinnsweite von 5,65 Metern freut sich die 13-jährige Jennifer Kunze aus verständlichen Gründen.
Mit neuer Bestzeit auf Platz 5: Die ASV-Staffel mit Hanna Herrmann, Zoe Wilke, Fine Schmeichel und Jennifer Kunze (von links).
LM11.jpg_032
LM11.jpg_107
LM11.jpg_171
LM11.jpg_262
Ergebnisse der ASV-Sportler bei den Landesmeisterschaften (Einzel) Haldensleben

Jennifer Kunze
:1. Weitsprung 5,65 Meter
1. Kugelstoßen 11,58 Meter
1. Sprint 9,57 sek.


Peter Seifert:
1. 400 Meter Hürden 57,52 sek.
1. 110 Meter Hürden 1489 sek.

Robert Messerschmidt:
1. 100 Meter 12,35 sek.
3. 300 Meter 40,35 sek.
4. 80 Meter Hürden 13,15 sek.
5. Weitsprung 5,07 Meter


Justin Strahl:
6. Weitsprung 4,25 Meter
7. Speer 27,69 Meter

Jette Schönemann
:2. Weitsprung 4,49 Meter

Josefine Schmeichel:
4. Kugelstoßen 8,82 Meter
5. Weitsprung 4,55 Meter

Maxie Lindner:
8. 300 Meter 49,23 sek.
10. Kugelstoßen 9,41 Meter

Alexandra Jankowski
:6. Kugelstoßen 9,00 Meter
14. Weitsprung 4,48 Meter

Anne Schulze:
7. Weitsprung 4,17 Meter
9. Kugelstoßen 6,86 Meter
 
Julia Pollag:7. 800 Meter 3:05,36 Minuten
7. 300 Hürden 59,25 sek.

Hanna Herrmann:
18. Weitsprung 4,02 Meter

Michelle Audehm
:10. 75 Meter 12,01 sek.
10. Kugel 6,27 Meter
11. 60 Meter Hürden 13,30 sek.

4x100 Staffel (Schülerinnen A) disqualifiziert
4x75 Staffel (Schülerinnen B) 40,55 sek.

An der Landesmeisterschaft (Einzel) nahmen 580 Jungen und Mädchen aus 41 Vereinen Sachsen-Anhalts teil.
Leichtathletik:

Das Duell an der MBCC Arena

 
Die ASV-Talente Jennifer Kunze und Robert Messerschmidt holen Gold bei Landesmeisterschaften im Mehrkampf
Magdeburg - Spannung lag über dem Rund der Kunststoffbahn im Magdeburger Olympiastützpunkt. Als Punkt 10 Uhr am Sonntag der erste Startschuss für die Hürdenwettbewerbe fiel, begann es zum Leidwesen der Hochspringerinnen gerade an zu regnen. An der Hochsprunganlage sollte dann bereits die Vorentscheidung für den Ausgang des Wettbewerbes im so genannten Blockwettkampf der Schülerinnen B (12/13 Jahre) fallen. Mit Jennifer Kunze, Josefine Schmeichel und Hanna Herrmann hatte der ASV drei junge Damen ins Rennen geschickt.
Kunze hatte sich im Vorjahr in der Alterklasse 12 schon die Krone geholt (die MZ berichtete). Einige Talente von der Sportschule Magdeburg wollten sich in diesem Jahr für die &dbquo;Schmach freilich revanchieren, schmückte doch die Mehrkampf-Krone seit Jahren eigentlich immer die jungen Damen vom Olympiastützpunkt der Elbestadt. Der Mehrkampf (75 Meter, 80 Meter Hürden, Hochsprung, Weitsprung, Ballwerfen) wurde lange von der Magdeburgerin Francès
Hadam dominiert. Ein neuer Stern am Magdeburger Talente-Himmel begann mit Celina Wanzek bereits bei den Landesmeisterschaften in der Halle zu leuchten. Sie brach die Überlegenheit von ASV-Talent Jennifer Kunze in der Weitsprunggrube und schnappte dem ASV-Mädchen im Februar den sicher geglaubten Landesmeistertitel mit einem
5,37-Metersatz im letzten Versuch vor der Nase weg. Seither gibt es so etwas wie ein Fernduell zwischen den beiden – das bislang zu Gunsten Kunzes ausfiel. Allerdings machte in den letzten Wochen die Sportschülerin Wanzek, die einst von Dessau in die Landeshauptstadt zog, mit guten Sprintzeiten von sich reden. Die &dbquo;fernmündliche Antwort von Jenni Kunze kam prompt. Weite Sätze in der Weitsprunggrube (reihenweise über 5,30 Meter) und schnelle Sprintzeiten. So die 9,57 Sekunden beim Pfingstsportfest in Leuna. Das war genauso eine persönliche Bestleistung wie der 11,90- Meterstoß im Kugelstoßen.
Die Leichtathletikexperten des Landes blickten deshalb am Sonntag ebenfalls mit nicht wenig Spannung auf das Duell an der MDCC Arena, dem einstigen Grubestadion. Nach vier Disziplinen lag Kunze bereits sicher in Front. Nach dem
Hochsprung (1,58 Meter), dem Hürdenlauf (10,06 sek. und persönliche Bestzeit), 9,60 sek. über die 75 Meter und 5,33 Meter im Weitsprung war die ASV-Sportlerin immer ein Kick besser. Die Entscheidung musste dann am Nachmittag im
Ballwerfen fallen. 50 Meter wuchtete Celina Wanzek das 200 Gramm schwere Gerät. Keine Reaktion bei Jennifer Kunze. Sie drehte den weißen Lederball in ihren Händen, blickte zu den Fahnen, die ihr zeigten, dass der starke Wind etwas nachgelassen hatte und gab die Antwort: 51,97 Meter! &dbquo;Geschafft!, sagte Kunze kurz angebunden und ließ offen ob sie denn die Wurfweite oder den Wettkampf  meinte. Unterm Strich hatte Jennifer Kunze 2872 Punkte auf ihrem Konto und einen neuen Landesrekord gleich mit in der Tasche. Ein kleines bisschen aufgeregt vor dem Wettkampf? &dbquo;Natürlich war ich aufgeregt, ist doch normal, so Jenni Kunze.
Ach ja. Ihre Sportkameradinnen Schmeichel und Herrmann &dbquo;verkauften sich auch nicht schlecht im großen Klassefeld der Mehrkämpferinnen des Landes. &dbquo;Fine Schmeichel mit 2259
Punkten wurde gute 6. und Hanna Herrmann freute sich über 2118 Punkte, den 10. Platz und die Gewissheit, dass es nach langer Verletzungspause wieder aufwärts geht.
Und dann sorgte noch ein junger Mann im ASV- Dress für die
Überraschung des Tages. Robert Messerschmidt holte sich bei den 14- jährigen Schülern die Mehrkampfkrone im Blockwettkampf Lauf (100 Meter, 80 Meter Hürden, Weitsprung, Ball, 2000 Meter). Mit 2.388 Punkten ließ er gleich zwei hoffnungsvolle SCM-Talente vom Olympiastützpunkt der Elbestadt hinter sich.
Mit guten Plätzen und persönliche Bestleistungen trugen Jette Schönemann, Justin Strahl, Max Franke, Benjamin Oertel, Maxie Lindner und Julia Pollag zum insgesamt beachtlichen Abschneiden der ASV- Talenteschmiede bei. Schade, dass die ASV-Teams in der Mannschaftswertung Medaillen los blieben. Da zählen nämlich fünf Starter, einige Leistungsträger fehlten. Nächste Bewährungsprobe des Jungen und Mädchen des ASV wird die Landesmeisterschaft in Haldenleben am kommenden Wochenende sein. Dort werden sich die Besten Leichtathleten des Landes Sachsen-Anhalt in den Einzeldisziplinen messen.  
 
Peter Lindner / 24.06.2011
blockLM11.jpg_013
blockLM11.jpg_018
blockLM11.jpg_098
blockLM11.jpg_129
Jenni Kunze beim Hürdenlauf mit neuer persönlicher Bestzeit.
Die Ergebnisse der ASV-Talente bei den Landesmeisterschaften im Mehrkampf in Magdeburg
 
Block Lauf:
1. Robert Messerschmidt (2388 Punkte)
 
Block Sprint/Sprung:
4. Justin Strahl (1894 Punkte)
5. Max-Lukas Franke (1613 Punkte)
7. Benjamin Oertel (1410 Punkte)
 
Block Sprint/Sprung:
4. Jette Schönemann (2174 Punkte)
 
Block Lauf:
9. Julia Pollag (1961 Punkte)
 
Block Wurf:
Maxie Lindner (2012 Punkte)
 
Block Sprint/Sprung:
1. Jennifer Kunze (2872 Punkte);
6. Josefine Schmeichel (2259 Punkte)
10. Hanna Herrmann (2118 Punkte)
 
In der Teamwertung kamen die ASV- Sportler nicht in die Wertung, da für den Mannschaftswettkampf wichtige Leistungsträger fehlten.
2014 / II
 
2013 / II
 
2007
 
2006 / II
 
2008 / I
 
2009 / I
 
2009 / III
 
2010 / I
 
2010 / III
 
2010 / V
 
2010 / VII
 
2011 / VII
 
2011 / V
 
2011 / III
 
2011 / I
 
2012 / V
 
2012 / III
 
2012 / I
 
2012 / II
 
2012 / IV
 
2011 / II
 
2011 / IV
 
2011 / VI
 
2010 / VIII
 
2010 / VI
 
2010 / IV
 
2010 / II
 
2009 / IV
 
2009 / II
 
2008 / II
 
2006 / I
 
2012 / VI
 
2013 / I
 
2014 / I
 
2014 / III
 
2015 / III
 
2015 / II
 
2015 / I