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Leichtathletik

2011 /

II

Archiv
Leichtathletik:

ASV-Talente beim Hallen-Halali mit Edelmetall

 
Olympiasiegerin Silke Renk gratuliert dem Nachwuchs beim letzten Wettkampf zur erfolgreichen Hallensaison.
 
Halle – Den Blumenstrauß für Silke Renk-Lange, Olympiasiegerin im Speerwerfen, hatte Alexandra Jankowski mitgebracht. &dbquo;Die Blumen stehen eigentlich Euch zu, so Silke Renk, die seit mehr als zwei Jahren engen Kontakt zu den Leichtathleten des ASV unterhält und seither die Leistungen der ASV-Talente aufmerksam  verfolgt. &dbquo;In Sangerhausen wird
eine tolle Arbeit geleistet, würdigte die aus Roßla stammende Olympiasiegerin von Madrid die Leistungen der Sangerhäuser Leichtathleten. Renk ist übrigens auch Vize-Präsidentin des Landessportbundes (LSB) und wurde in ihren Jugendjahren einst vom Sangerhäuser Karl-Heinz Lier trainiert, der sich auch heute wieder mit um die Talenteförderung beim Athletischen Sportverein kümmert.
Als Silke Renk-Lange am Samstag in die hallesche Brandberge-Halle kam, jubelte die Fankurve des ASV gerade Till Blättermann zu, der sich mit neuer persönlicher Bestleistung von 7,92 Sekunden über die 50 Meter gerade den Sieg im Sprintfinale sicherte. Damit knackte Blättermann erstmals die 8-Sekundengrenze. &dbquo;Tolle Leistung befand die Olympiasiegerin, die sich an der Hochsprunganlage mit den ASV-Nachwuchstalenten traf. Die hatten sich dort versammelt, um Jette Schönemann anzufeuern, die beim Hochsprung gerade eine Silbermedaille holte – und das mit einer neuen persönlichen Bestleistung von 1,41 Meter. So hoch war die 15-
jährige Schollschülerin in einem Wettkampf noch nie gesprungen. Erste Gratulantin: Olympiasiegerin Silke Renk- Lange. Überragende Athletin aus Sicht des ASV war am Samstag beim 14. Schülersportfest in der Brandbergehalle Jette Schönemann sowieso. Mit zweimal Silber, zweimal Bronze und zwei persönlichen Bestleistungen hatte das ASV- Talent selbst ihre Übungsleiter überrascht. Zur guten ASV- Bilanz beim Hallen-Halali trugen unter anderem auch Robert Messerschmidt (14) und Till Blättermann (9) bei. Für eine unglaubliche Zeit über die 1000 Meter sorgte Maximilian Sluka (11). Nach seinem Sieg über die fünf Hallenrunden blieben die Uhren bei 3:14,42 Minuten stehen. Da fehlen bis zum Landesrekord gerade einmal drei Zehntel. Für silbernen Glanz und tolle Zeiten sorgten einmal mehr Zoe Wilke im Sprint (7,74 Sekunden) und Lena Burk über die 800 Meter (2:52,29 Minuten). Gut im Bilde waren mit Alexandra Jankowski und
Anne Katrin Schulze (beide 14) auch zwei weitere junge ASV-Damen, die dritte Plätze im Sprint sowie im Weitsprung holten. Zu Beginn des Wettkampfs orakelten einige Trainer anderer Vereine: &dbquo;Ohne Jenni Kunze am Start werdet ihr wohl ohne Medaille nach Hause fahren.         
Die Antwort: Insgesamt holten die ASV-Nachwuchstalente viermal Gold, viermal Silber, fünfmal Bronze
sowie weitere gute Platzierungen. Der aktuelle Stand in der Cup-Wertung war bei Redaktionsschluss noch nicht bekannt. Auf jeden Fall dürften die ASV-Talente einen Platz unter den Top Sechs erreicht haben – von immerhin mehr 30 Vereinen.

Peter Lindner / 18.03.2011
Olympiasiegerin Silke Renk-Lange bei &dbquo;ihren Leichtathleten in der Brandberge-Halle. Für die guten Leistungen beim Hallen-Halali gab`s ein dickes Lob.
Die kleine Lena Burk mit großem Kämpferherz.
Überragend: Jette Schönemann holt beim, Hallen-Halali allein vier Medaillen.
Zoe Wilke holt Silber im Sprint.
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Silke Renk­wurde am 30. Juni 1967 in Querfurt geboren und lebte später in Roßla (Landkreis Sangerhausen). In ihren Jugendjahren wurde Silke Renk von der Sangerhäuser Trainerlegende Karl-Heinz Lier im Leistungszentrum MK betreut und zur Sportschule nach Halle delegiert. Renks größter sportlicher Erfolg ist der Olympiasieg 1992 in Madrid. Da gewann sie mit 68,34 Metern vor Natalja Schikolenko und Vereinskameradin Karen Forkel. Silke Renk startete schon für die­ DDR bei den­ Olympischen  Spielen 1988, wurde dort mit 66,38 Meter Fünfte und stand bei Deutschen Meisterschaften mehrfach auf dem Treppchen.
Zahlenspiegel
(ASV Ergebnisse)

 
60- Meter-Sprint: M14 1. Robert Messerschmidt 7,90 Sekunden
Weitsprung: 5. Robert Messerschmidt 4.90 Meter
60-Meter: M12 3. Justin Strahl 8,81 Sekunden
1000 Meter: M11 1. Maximilian Sluka 3:14,42 Minuten
Hoch: 6. Maximilian Sluka 1,20 Meter
60 Meter: W15 3. Jette Schönemann 8,83 Sekunden
800 Meter: 2. Jette Schönemann 2:38,08 Minuten
Hoch: 2. Jette Schönemann 1,41 Meter
Weit: 3. Jette Schönemann 4,51 Meter
Kugel: 8. Maxie Lindner 7,96 Meter
60 Meter 9. Maxie Lindner 9,38 Sekunden
60-Meter-Sprint: w14 3. Alexandra Jankowski 8,67 Sekunden
Kugel: 5. 8,20 Meter
Weit: 3. Anne Schulze 4,30 Meter
Kugel: 9. Anne Schulze 7,28 Meter
800 Meter w14 1. Julia Pollag 3:04,84 Minuten
Weit: 6. 4,07 Meter
50-Meter-Sprint: w11  2. Zoe Wilke 7,74 Sekunden
800 Meter: w11 2. Lena Burk 2:52,29 Minuten
Weit: w11 8. Pia Müller 3,91 Meter
1000 Meter: M12 11. Benjamin Ooertel 3:54,77 Minuten
1000 Meter: M12 2. Max-Lukas Franke 3:25,36 Minuten
Weit: M10 5. Adrian Sauer 3,76 Meter
50 Meter:    9. Adrian Sauer 8,14 Sekunden
50 Meter:    1. Till Blättermann 7,92 Sekunden
Weit:           2. Till Blättermann 3,70 Meter
Leichtathletik:

Das Duell in Magdeburg

 
Jennifer Kunze holt zwei Titel bei Landesmeisterschaften. Silberne Überraschung durch Justin Strahl.
Magdeburg – Das achtjährige ASV-Küken Leonie Franke hatte am Freitag Jennifer Kunze mit einem kleinen Blumenstrauß zum Geburtstag gratuliert und ihr viel Erfolg für den nächsten Tag gewünscht. Da musste das Ausnahmetalent nämlich bei den Hallen-Landesmeisterschaften Sachsen-Anhalts in Magdeburg ran. Im Sprint, Weitsprung, Kugelstoßen und Hochsprung stand die 13-Jährige in den Starterlisten. Die Hürdenstrecke ließ sie aus. Die ASV-Staffel musste leider auf einen Start verzichten. Wegen Krankheit hatte Hanna Herrmann, die sich so auf einen Start gefreut hatte, absagen müssen.
War &dbquo;Jenni Kunze bislang mit ihren Leistungen in ihrer Altersklasse im Lande allein auf weiter Flur, so hatte sich bereits im vergangenen Jahr mit Celina Wanzek vom SC Magdeburg Konkurrenz angedeutet. Bei den Bezirkstitelkämpfen im Dezember war es Gewissheit. Jennifer Kunze hat da zur Kenntnis nehmen müssen, dass sie im Weitsprung und Sprint derzeit von einer zu schlagen ist. Das war bitter für den Augenblick aber es reifte auch die Erkenntnis, dass es im Sport eben so ist. Die Sangerhäuser Trainerlegende Karl-Heinz Lier, der Kunze in einigen Disziplinen nun mit betreut, beruhigt. &dbquo;Jenni soll sich nicht aus der Ruhe bringen lassen. &dbquo;Sie hat noch jede Menge Reserven im technischen Bereich. Daran werde man jetzt arbeiten. &dbquo;Und in der Freiluftsaison wird manches anders aussehen.
In Magdeburg kam es bei den Landesmeisterschaften zum mit Spannung erwarteten Duell Kunze-Wanzek. In den Einzeldisziplinen Hochsprung und Kugelstoßen siegte die ASV-Athletin jeweils mit überraschenden persönlichen
Bestleistungen. Erstmals wuchtete sie die Kugel über elf Meter. 11,37 Meter, da staunte die Konkurrenz. Und
auch im Hochsprung war das ASV-Talent ab 1,44 nur noch einsam im Rennen, Wanzek musste schon bei 1,41 Meter entnervt aussteigen. Sie revanchierte sich dafür im 60-Meter- Sprint (7,99 Sekunden), trieb aber Kunze zu einer neuen persönlichen Bestleistung von 8,12 Sekunden. Das war ein Vize-Meistertitel. Spannung an der Weitsprunggrube. Das Duell dort eröffnete die Magdeburgerin mit 5,10 Meter. Der Kunze-Konter wurde mit 5,15 Meter vermessen. Den letzten Versuch setzte &dbquo;Jenni im wahrsten Wortsinn in den Sand. &dbquo;Ungültig!. Die rote Flagge bestrafte das Nervenflattern. Und wiederholt im letzten Versuch schaffte Celina Wanzek die Überraschung: 5,28 Meter. Kunze wieder Vize-Meisterin. Unterm Strich bei den Einzeldisziplinen: Zweimal Gold und
zweimal Silber für das ASV-Mädchen, zweimal Gold für die Magdeburgerin. Die holte sich allerdings noch einmal Gold
mit der 4x100-Staffel. Beide dominierten die Landesmeisterschaften.
Für eine faustdicke Überraschung sorgte am Samstag Justin Strahl. Bei seinem ersten Einsatz in dieser Disziplin - er hatte praktisch beim Freitag- Training das Wurfgerät Speer zum ersten Mal in der Hand - holte sich das ASV-Talent auf Anhieb einen Vize-Meistertitel im Speerwerfen. Und auch die Bronzemedaille von Josefine Schmeichel im Kugelstoßen mit neuer persönlicher Bestleistung (8,82 Meter) löste bei der kleinen ASV-Delegation Jubel aus. Immerhin: Das ASV-Quartett brachte zweimal Gold, dreimal Silber und einmal Bronze aus der Landeshauptstadt mit. &dbquo;Eine tolle Leistung, Kommentierte ASV-Übungsleiter Stefan Reinicke das Ergebnis. Was will man dem hinzufügen?
Peter Lindner / 08.03.2011
Jennifer Kunze (links) und Josefine Schmeichel freuen sich über ihre Medaillen.
Justin Strahl sprintete auf einen guten Platz 5 im Land und wurde Zweiter im Sperrwerfen.
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Ergebnisse der ASV-Talente bei den Hallen- Landesmeisterschaften in Magdeburg
 
Kugelstoßen:  1. Jennifer Kunze 11,37 Meter (pB)
 3. Josefine Schmeichel 8,82 Meter (pB)
Hochsprung:  1. Jennifer Kunze 1,53 Meter (pB)
 6. Josefine Schmeichel 1,35 Meter (pB)
Weitsprung:  2. Jennifer Kunze 5,15 Meter
 9. Josefine Schmeichel 4,21 Meter
60-Meter-Sprint:  2. Jennifer Kunze 8,12 Sekunden (pB)
 5. Justin Strahl 9,03 Sekunden (pB)
38. Michelle Audehm 9,93 Sekunden
Speer:  2. Justin Strahl 27,41 Meter (pB)
Leichtathletik:

Kathrin Schulze wird in der Arena Fünfte

 
Gutes Ergebnis bei 58. Deutschen Hallenmeisterschaft. ASV-Starterin hält Anschluss zur deutschen Gehrelite.
Leipzig – Kathrin Schulze vom Geherteam des Athletischen Sportvereins Sangerhausen (ASV) holte sich bei den 58. Deutschen Hallenmeisterschaften in der Arena Leipzig am Samstag einen  umjubelten 5. Platz. &dbquo;Ziel erfüllt, sagte die 30- Jährige Innenarchitektin. Denn vor dem Start in der Arena Leipzig hatte sich Schulze festgelegt und einen Platz unter den ersten sechs angepeilt. &dbquo;Das war durchaus realistisch, so Betreuer Hartmut Bonneß am Samstagabend gegenüber der MZ. Mit einer Zeit von 14:56,60 Minuten hatte sich die ASV- Geherin für die Deutsche Meisterschaft qualifiziert, diese Zeit wurde von ihr am Samstag regelrecht pulverisiert und damit steht jetzt auch eine neue persönliche Bestzeit zu Buche: 14:27,91 Minuten.
Betreut von Teamchef Udo Schaeffer und Hartmut Bonneß hielt sich Kathrin Schulze an den Fahrplan. Am Samstagvormittag traf die ASV-Geherin auf die deutsche Frauenelite im Gehen. Mit Christin Elß, Charlyne Czycky und Melanie Seeger kamen ihre größten Konkurrentinnen vom Elite-Club SC Potsdam. Nicht auf der Rechnung hatten die
Experten Sabine Kratz (früher Zimmer) vom TV Wattenscheid, die sich am Ende überraschend die deutsche Meisterkrone über die 3000 Meter Bahngehen sicherte. Allerdings war ihr Start bei den Deutschen Meisterschaften nicht ganz unumstritten, denn eine vorgeschriebene Qualifikationszeit hatte die Wattenscheiterin nicht vor zuweisen. Aus ASV-Sicht nicht unwichtig: Die starken Vogtländerinnen und auch die Hallenserin Tina Schmidt (SV Halle) blieben
hinter Schulze. Das veranlasste Schaeffer zu dem Lob: &dbquo;Kathrin hat einen guten Job gemacht.  
Bei den Deutschen Meisterschaften in der Freiluftsaison des vorigen Jahres hatte es Kathrin Schulze sogar einmal aufs Siegertreppchen geschafft (die MZ berichtete). Bekanntlich besitzt Schulze neben der deutschen auch die Österreichische Staatsbürgerschaft, arbeitet an einem Schweizer Theater in Luzern als Bühnenbildnerin und wurde im vorigen Jahr auch Österreichische Staatsmeisterin über 20 Kilometer. Nun ist die ASV-Geherin auch Mitglied der Österreichischen Nationalmannschaft und wird am 21. Mai am Europa-Cup der Leichtathleten in Portugal teilnehmen. Ihren nächsten Wettkampf im ASV-Trikot wird Schulze am 26. März in Ahlen (Westfalen) angehen. Dort wird sie sich an den 20-Kilometer- Kanten wagen. Vereinskamerad  und Lebenspartner Martin Gebauer, der ebenfalls dem ASV-Geherteam angehört, nimmt in Ahlen die 5000 Meter in Angriff.

Peter Lindner / 02.02.2011
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Kathrin Schulze war schon beim Deutschen Geherpokal erfolgreich.
Hartmut Bonneß (links) wertet mit Kathrin Schulze und Dick Gnauck den Wettkampf aus.
Leichtathletik:
ASV-Talente holen zwei Pokale

 
Robert Rausch und Till Blättermann beim Indoor Hope ganz vorn. Insgesamt siebenmal Gold, dreimal Silber und viermal Bronze für den Nachwuchs.
 
Halle – Wieder Spannung unterm Hallendach. Mit insgesamt zehn Medaillen kamen die jüngsten Nachwuchstalente (Ak 8 bis 11) des ASV Sangerhausen vom Indoor Hope zurück. In der halleschen Brandberge-Halle waren es vor allem Robert Rausch (10) und Till Blättermann (9), die das Niveau der Wettkämpfe in ihren Alterklassen bestimmten. Mit 1.160 Punkten holte sich nach einem spannenden Duell mit dem Hallenser Nick Schmidt Robert Rausch die Dreikampfkrone. Nach zwei Disziplinen im Dreikampf hatte Rausch mit fünf Punkten  Rückstand noch auf Platz zwei gelegen. Im abschließenden 1000-Meter-Lauf war der Bergaer dann klar mit rund 50 Punkten vorn. Mit einer leichten Erkältung ging
Blättermann ins Dreikampfrennen. Nach Sprint (8,01 Sekunden) und Weitsprung (4,00 Meter) schon klar in Front liegend ließ der Sangerhäuser Goethe-Schüler auch im 400- Meterlauf nichts anbrennen (78,05 Sekunden) und sicherte sich den begehrten Indoor-Hope-Pokal mit erstmals erreichten 1.034 Punkten. Schon im Vorjahr hatte sich Blättermann den Pokal gesichert.  
Die Jungen Damen um Zoe Wilke (11) lieferten ebenfalls einen erfolgreichen Wettbewerb ab. Wilke in ihrer Spezialdisziplin Sprint knapp geschlagen auf dem Silberrang, machte einen soliden Dreikampf mit durchweg beachtlichen Leistungen und kam in der Pokalwertung ihrer AK überraschend auf Platz drei ein 1.187 Punkte).  Ein starkes 800-Meterrennen sicherte ihr da die Bronzemedaille.
Lena Burk lief die 800-Meter wie entfesselt und gewann klar. Wieder stark das Sprinttrio. Mit Wilke, Burk und Pia Müller hatte der ASV immerhin drei Läuferinnen ins Finale gebracht.
Beachtlich. Diese Leistung zahlte sich dann auch bei der 4x100-Meter-Saffel aus. Sie holte in der Besetzung Burk, Wolf, Müller, Wilke Bronze. Dagegen verpassten die beiden Jungenstaffeln einen Medaillenplatz nur knapp. In der Besetzung Blättermann, Rausch, Sauer, Poplow sowie Sluka, Reising, Swoboda und Kabel hatten die beiden ASV-Quartette die Rundenhatz wenigstens als Trainingseinheiten unter Wettkampfbedingungen nutzen können. Welchen Einfluss die Ergebnisse auf die Hallen-Cup-Wertung haben, muss man sehen. Mit dem Sportfest am 12. März steht noch ein Cup- Wettbewerb aus. Da greifen auch die Schüler B und A (Ak 12 bis 15) wieder ins Geschehen ein. Die &dbquo;Großen hatten sich am Sonntag mit Jennifer Kunze, Hanna Herrmann und Maxie Lindner bereits mit der Betreuung ihrer Nachwuchstalente ausgezeichnet. Und die Gute Nachricht am Rande: Hanna Herrmann (13) ist nach langer Verletzungspause wieder &dbquo;an Deck. Die Schollschülerin bestätigte das mit einer 50-Meter- Sprintzeit von 7,84 Sekunden am Wochenende in einem Testlauf. Sie dürfte bei den Landesmeisterschaften am Samstag in Magdeburg die ASV-Staffel um Kunze, Schmeichel und Audehm wieder verstärken.
Peter Lindner / 02.02.2011
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Das war neu beim ASV: Die &dbquo;Großen (hintere Reihe) betreuten am Wochenende in der Brandberge-Halle die erfolgreichen &dbquo;Kleinen.
ASV-Küken Luisa Reising (Startnummer 1163) stürmt nach vorn.
Maximilian Sluka (vorn) und Hannes Kabel dominierten ihren 800-Meter-Lauf. In der Schlussabrechnung waren das Platz zwei und vier.
Leichtathletik:
Goldener Cup-Samstag für ASV-Talente
 
Mit zehnmal Gold, sechsmal Silber und zehnmal Bronze glänzen die Sangerhäuser in der Brandberge- Halle. Staffeln unter den Erwartungen.
 
Halle – Goldener Hallen-Cup-Samstag in der Brandberge- Halle. Mit zehnmal Gold, sechsmal Silber und zehnmal Bronze hatten sich die ASV-Talente der Alterklasse (Ak) 12 bis 15 einen glänzenden Cup-Tag beschert. Beim 5. Hallen-Cup, der vom SV Teutschenthal organisiert worden war, ging es in neun Disziplinen um wichtige Punkte im diesjährigen Hallen-Cup. Mit diesem Ergebnis dürften die Sangerhäuser ASV- Leichtathleten ihre Anwartschaft auf Platz drei der Cup- Wertung untermauert haben.
Erfolgreichste Sportlerin am Samstag war Jennifer Kunze (13), die bei fünf Starts fünf Goldmedaillen sammelte.
Herausragend ihre 5,15 Meter im Weitsprung. Im Hochsprung, den sie in der Ak 14 absolvierte, bestätigte Kunze ihre soliden Leistungen mit sicher übersprungenen 1,50 Meter.
Insgesamt holten die 15 ASV-Talente am Samstag 26 Medaillen und einige vierte Plätze in den 4x100- Staffeln. Die blieben nach Neuaufbau wegen des Alterklassenwechsels noch unter den Erwartungen und mussten sich um einige Hundertstel von einer Medaille entfernt geschlagen geben. Einzig die Staffel der A-Schülerinnen (Pollag, Jankowski, Schönemann, Lindner) kam in 59,04 Sekunden auf einen Medaillenrang. Knapp verpasst hatte die so genannte Kunzestaffel (Schmeichel, Audehm, Wilke, Kunze) die Bronzemedaille (57,42 sek.). Sie war ohne Training in das erste Rennen gestartet. Auch die Jungenstaffel (Ak 13) in der Besetzung (Kaiser, Franke, Pfeifer, Strahl) blieb am Ende nur knapp geschlagen ein 4. Platz.
Bemerkenswert war der Start von Zoe Wilke (11). Sie ging bei den 12ern im 60-Meter-Sprint ins Rennen und kam dort auf einen beachtlichen 6. Platz (mehr als 20 Starter) und bewährte sich auch in der Staffel mit einem tollen Lauf.
Erwartungsgemäß siegte Max Franke (12) im 1000- Meter-Lauf (3:29,55 min.) und auch Robert Messerschmidt (14) &dbquo;erledigte seine Aufgaben mit zweimal Gold und einmal Bronze sehr gut. Jette Schönemann hat bei den 800 Metern wieder &dbquo;Fuß gefasst. Sie siegte vor der Favoritin aus Teutschenthal in 2:37,16 Minuten und überraschte mit Silber im Hochsprung sowie im Kugelstoßen.

Peter Lindner / 21.02.2011
Die sechs jungen ASV-Damen (Pollag, Schmeichel, Schönemann, Kunze, Jankowski, Lindner) holten insgesamt 21 Medaillen.
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Zahlenspiegel
(ASV Ergebnisse)
 
Robert Messerschmidt (m14): 60 Meter, 8,14 sek. (1.) 60 Meter Hürden, 10,46 sek. (3.) 300 Meter, 43,60 sek. (1.)
Justin Strahl
(12): 60 Meter, 9,06 sek. (3.) 1000 Meter, 3:55,80 (5.) weit, 3,91 Meter (6.)
Max Franke (12): 1000 Meter, 3:29,55 min. (1.)
Leonhard Kaiser (13): 1000 Meter, 3:51, 66 (6.) 60 Meter, 8,86 sek. (4.)
Benjamin Oertel (12): 1000 Meter, 3:57,01 min. (7.)
Zoe Wilke (11): 60 Meter, 9,11 sek. (6.)
Michelle Audehm (12): 60 Meter, 9,69 sek. (15.) Kugel, 5,93 Meter (9.)
Josefine Schmeichel (13): 60 Meter, 8,88 sek. (3.) Kugel 8,84 Meter (2.)
Jennifer Kunze (13): 60 Meter, 8,17 sek. (1.) Hoch. 1,50 Meter (1.) Weit, 5,15 Meter (1.) 60 Hürden, 10,43 sek. (1.) Kugel, 10,40 Meter (1.)
Alexandra Jankowski (14): 60 Meter, 8,78 sek. (3.) 60 Hürden 12,11 sek. (3.) Kugel, 8,42 Meter (3.)
Julia Pollag (14): 300 Meter, 52,99 sek. (5.) Hoch, 1,30 Meter (4.) 60 Hürden, 12,27 sek. (5.) Kugel, 7,08 Meter, (6.)
Jette Schönemann (15): 800 Meter, 2:37,16 min. (1.) Kugel, 7,76 Meter (2.) Hoch, 1,35 Meter (2.)
Maxie Lindner (15): 300 Meter, 51,51 sek. (2.) 60 Hürden, 12,07 sek. (3.) 60 Meter, 9,50 sek. (2.) Kugel, 7, (4 Meter (1.)
Staffel W14/15: 59,04 sek. (3.)
Staffel W12/13: 57,42 sek. (4.)
Staffel M12/13: 1:01,08 Min. (4.)
Leichtathletik:

ASV-Talente beim Indoor Hope
Mit 17 Jungen und Mädchen der Alterklassen 8 bis 11 gehen die Nachwuchs-Talente des ASV am Wochenende beim &dbquo;Indoor Hope an den Start. Im Dreikampf und in den 4x100- Meter-Staffeln werden die jüngsten Leichtathletik-Talente ihre Kräfte messen. Zum Dreikampf gehören die 50 Meter, Weitsprung und je nach Altersklasse 400-, 800- oder 1000- Meterläufe. Während es beim &dbquo;Indoor Hope um die Einzelwertung geht, zählen die Ergebnisse auch im Hallen- Cup.
In der Einzelwertung hatten sich in den Jahren zuvor mit Maximilian Sluka und Till Blättermann (9), Robert Rausch (10 – beide im Foto v.r.n.l.) bereits einige ASV-Nachwuchs-Talente den begehrten &dbquo;Indoor-Hope-Pokal  für die beste Einzelleistung geholt. Beide dürften sich einige Hoffnungen machen auch in diesem Jahr auf dem Treppchen zu landen.
Aber auch Sluka, der über die 1000 Meter kaum zu schlagen sein wird, will in der Ak 11 ein Wörtchen bei der Vergabe des Pokals mitreden. Zudem wollen auch die Staffeln gut abschneiden. Die besten Chancen auf eine Medaille dürfte die Jungen-Staffel haben.
 
Peter Lindner / 21.02.2011
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Leichtathletik:

&dbquo;Hochzeitstanz in der Arena

 
Bei den 9. Mitteldeutschen Schülerhallenmeisterschaften holten die ASV-Talente mehr Medaillen als erwartet.
 
LEIPZIG – Für Tasso Hanke, den Chef des Sportvereins Motor Gohlis Nord Leipzig und sein rühriges Team, liegt Sangerhausen in Thüringen. Das kümmerte die Jungen und Mädchen des Athletischen Sportvereins Sangerhausen (ASV) am Samstag wenig. Nerviger war da schon der Zeitplan, der wegen der riesigen
Teilnehmerfelder immer wieder durcheinander geriet. Zuweilen standen mehr als 50 Teilnehmer je Alterklasse am Start, beim Weitsprung waren es in manchen Altersklassen teilweise mehr als 60. Und so mussten sich die Organisatoren entschließen, manche Disziplinen parallel laufen zu lassen, verzichteten auf Finalläufe in den Sprint- und Langstreckenläufen und begrenzten die Versuche im Weitsprung und Kugelstoßen auf zwei bzw. drei Wettkampfversuche.
Beim 9. Mitteldeutschen Schüler-Hallenmeeting, der inoffiziellen Ostdeutschen Schülermeisterschaft, hingen die Medaillentrauben für die oft sieggewohnten Rosenstädter Leichtathleten ziemlich hoch. Immerhin waren mehr als 950 Teilnehmer aus acht Bundesländern am Start – allein das Erlebnis Arena Leipzig war eine Reise in die Messestadt wert.
Das fand auch ASV-Übungsleiter Georg Rausch so. &dbquo;Ein aufregender langer Tag, so Rausch, der am Ende mit den Ergebnissen seiner Schützlinge mehr als zufrieden war. Immerhin: Zehn Stunden Leichtathletik am Stück, das war ein anstrengender &dbquo;Arbeitstag für die Kunzes & Co. Einen &dbquo;Hochzeitstanz der ganz besonderen Art hatte Jennifer Kunze zu bestehen – sie musste zur gleichen Zeit nämlich auf zwei Hochzeiten tanzen. Da der Zeitplan ziemlich durcheinander geraten war, fanden Hochsprung und Weitsprung zur gleichen Zeit statt. Und so musste die Athletin von Wettkampfstätte zu Wettkampfstätte pendeln. Das war mehr als Kräfte raubend für das Ausnahmetalent des ASV. &dbquo;Da muss ich durch, sagte sich die &dbquo;Jenni, wie Kunze von ihren Sportkameraden genannt wird. Auch wenn ihr manchmal die Tränen der Enttäuschung über diesen oder jenen missglückten Versuch im Weitsprung (eine ihrer Schokoladen-Disziplinen) in den Augen standen. Aber da war ja auch noch Georg Rausch, der an der Bande stand und als diplomierter Psychologe immer die richtigen motivierenden Worte fand. Schließlich eine Bronzemedaille im Weitsprung mit einer &dbquo;Trainingsweite von 4, 83 Meter, Bronze auch im Hochsprung. Drei der jungen Damen schafften die 1,52 Meter, ein lachendes und ein weinendes Auge bei Kunze, die ihren persönlichen Rekord von 1,50 Meter aus dem vorigen Sommer trotz aller Widrigkeiten sogar um zwei Zentimeter verbesserte. &dbquo;Sehe den Wettkampf als Training an, bilanzierte Jennifer Kunze den Samstag in der Arena Leipzig – freute sich dennoch über zweimal Gold im Sprint und im Kugelstoßen. In beiden Disziplinen war sie bei den &dbquo;Mitteldeutschen das Maß aller Dinge.
Als Jennifer Kunze für einen Augenblick die Tränen in den Augen standen, hatte Till Blättermann (8), der jüngste im Zwölfköpfigem ASV-Aufgebot, die Gelegenheit seine kleine Faust in den Arena-Himmel zu recken. Und das gleich dreimal. Silber im Sprint, Silber im Weitsprung, Silber im Medizinballstoßen. Eine tolle Bilanz. Ebenso freute sich Robert Rausch (10) über Silber im Sprint, Bronze im Weitsprung, Platz 4 im 1000-Meterlauf. Das lässt für das Schülerhallensportfest &dbquo;Indoor Hope am letzten Februar-Wochenende im wahrsten Sinne des Wortes hoffen.
Ein bisschen haderte ASV-Sprinterin Zoe Wilke mit ihrem 5. Platz über die 50 Meter. In ihrem Zeitlauf siegte sie klar. Nur der Hauch von Hundertsteln entschied dann über die Medaillen. &dbquo;Mir fehlte einfach der Finallauf, analysierte sie mit dem Wissen über ihr starkes Steigerungspotential im Finale, wo sie schon so manche Vorentscheidung aus den Vorläufen &dbquo;gerade rückte. Aber Trost spendete auch hier Cheforganisator Tasso Hanke: &dbquo;Wer in der Arena  unter die Top-fünfzehn
kommt, der gehört zu den Besten. Und so können Jette Schönemann, Lena Burk, Alexandra Jankowski, Anne Katrin Schulze, Max Franke, Hannes Kabel, Maximilian Sluka und Leonie Franke stolz auf ihren ersten Wettkampf in der berühmten Arena Leipzig sein. Denn zweimal Gold, viermal Silber und sechsmal Bronze sowie hervorragende Platzierungen für das ASV- Talente-Team, diese Bilanz kann sich sehen lassen.
Peter Lindner / 17.02.2011
Zahlenspiegel
(ASV Ergebnisse)

9. Mitteldeutsches Schülerhallenmeeting in der Arena Leipzig.

 
1. 60-Meter-Sprint Jennifer Kunze (8,19 sek.), 1. Kugel Jennifer Kunze (10,12 Meter), 3. Hochsprung (1,52 Meter, p.B.), 3. Weit Jennifer Kunze (4,83 Meter)
5. 50-Meter-Sprint Zoe Wilke (7,78 sek.)
50-Meter-Sprint 2. Till Blättermann (8,08 sek.), 2. Med-Ball (6,60  Meter), 2. Weit (3,68 Meter)
6. 800-Meter Lena Burk (2:58,86 min.)
12. 60-Meter-Sprint Anne Schulze (8,93 sek.)
11. 60-Meter-Sprint Alexandra Jankowski (8,92 sek.)
3. 800 Meter Jette Schönemann (2:41,77 min.)
3. 1000 Meter Max Franke (3:28, 22 min.)
3. 1000 Meter Maximilian Sluka (3:27,51 min.)
5. 1000 Meter Hannes Kabel (3:31,51 min.)
2. 50-Meter-Sprint Robert Rausch (7,73 sek.), 3. Weit (4,00 Meter), 4. 1000 Meter (3,47,61 min.)
8. 600 Meter Leonie Franke (2:37,60 min.)
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War mit seiner Ausbeute zufrieden: Robert Rausch.
Voll konzentriert: ASV-Talent Jennifer Kunze gehörte in der Arena Leipzig zu den erfolgreichsten Startern.
Robert Rausch kämpft sich auf den Silberrang.
Kurz nach dem Start schon in Führung: ASV-Talent Jenni Kunze.
Lena Burk nach ihrem 800-Meter-Lauf.
Leichtathletik:

&dbquo;Jenni Kunze jagt den Landesrekord
 
ASV-Talente stürmen Platz drei der Cup-Wertung. Tolle Ausbeute: Neunmal Gold, zweimal Silber und einmal Bronze.
Halle – Die Ausgangsposition am Samstag war klar. Mit 42 Punkten lagen die Leichtathleten des ASV Sangerhausen nur ganze vier Punkte hinter dem SV Halle und dem Polizeisportverein Bernburg, die es bislang auf jeweils 38 Punkte gebracht hatten, auf Platz vier der diesjährigen Cup- Wertung. Mit Platz eins und 26 Punkten (für den 1. Platz gibt es jeweils einen Punkt) lag Turbine Halle unaufholbar vorn. Interessant: Solche mitgliederstarken Sportvereine wie die LG Merseburg, der 1. LAC Dessau, der SV Teutschenthal, die TSG Wittenberg oder HLF Halle reihen sich von den  mehr als 30 Vereinen der Region Halle hinter den Sangerhäuser ASV- Leichtathleten ein.
Der Wettkampftag in der Brandberge-Halle begann gleich mit einem Paukenschlag. Jennifer Kunze (13) hatte sich für das
Schüler-Hallensportfest einiges vorgenommen und setzte ihr Vorhaben gleich im ersten Vorlauf über die 60 Meter- Sprintdistanz mit neuer persönlicher Bestleistung in 8,19 Sekunden in die Tat um. Ihr Sieg im Finale (8,21 Sekunden) war dann nur noch Formsache. Im Weitsprung legte &dbquo;Jenni, wie Kunze von allen genannt wird, mit drei Sprüngen über die Fünf-Meter- Marke eine Spitzenserie hin und landete in ihrem vierten Sprung bei 5,37 Meter. Damit hat sie die Rekordmarke der Magdeburgerin Celina Wanzek nur um einen Zentimeter verpasst.
Ein spannendes Duell lieferte sich Kunze im Hochsprung mit
Lena Schindler vom SV Halle. Die stieg bei 1,46 Meter aus und das ASV-Mädchen schaffte dann noch 1,49 Meter. Den neuen persönlichen Rekord von 1,53 Meter verpasste sie knapp. &dbquo;Da ist überall noch mehr drin, sagte die Sangerhäuser Trainerlegende Karl-Heinz Lier, der einigen Athleten des ASV in Halle mit Rat und Tat zur Seite stand.
Josefine Schmeichel (13) hatte am Samstag offensichtlich Platz vier abonniert. Ein 4. Platz im Hochsprung (1,34 Meter) und ein 4. Platz im Weitsprung mit 4,22 Meter. Mit dieser Weite hatte Theresa Erfurt (Buna Halle) Bronze geholt, da sie den zweitweitesten Versuch für sich verbuchen konnte. So verhinderte Pech das Bronzeglück. Schmeichel stand auch im Sprintfinale und wurde dort gute 6. in 9,03 Sekunden. Ihre 8,91 Sekunden aus dem Vorlauf hätten ihr übrigens einen weiteren 4. Platz beschert.
Verlass war auch wieder auf Zoe Wilke (11). Die schlanke Sprinterin &dbquo;wandelt immer offensichtlicher in den &dbquo;Fußstapfen von Jennifer Kunze und siegte in ihrem Finallauf über die 50 Meter in 7,77 Sekunden. Nach den Vorläufen lag die Schollschülerin noch auf Platz zwei hinter der schnellen Marie Wächter vom SV Halle. Wieder  einmal drehte Wilke mit Kampfgeist im Finallauf dann den Spieß um und überquerte als erste den Zielstrich.
Für die Überraschung des Tages sorgte aus ASV-Sicht Pia Müller. Mit einem Satz von 4,03 Metern holte sich der kleine Wirbelwind überraschend die Goldmedaille. Zoe Wilke sorgte hier mit 3,92 Metern noch für eine Bronze-Medaille.
Das vereinsinterne Duell im Rundenlauf  Maximilian Sluka (11) mit   Hannes Kabel fiel aus. Eine Rangelei in der Schule mit Verletzungsfolgen hatte Kabel den Start unmöglich gemacht. Sluka enttäuschte nicht und lief überlegen zum Sieg im 600-Meter-Lauf. Gut machte seine Sache nach längerer Verletzungspause auch Till Blättermann (9). Trotz Trainingsausfalls meldete er sich gleich wieder im Spitzenfeld der Region Halle zurück.  Blättermann siegte im Sprint (8,01 Sekunden) und im Weitsprung (3,79 Meter).  Mit zweimal Silber (Sprint und Weitsprung) trug auch der Bergaer Robert Rausch
(10) zur guten Bilanz der ASV-Leichtathleten bei. Dabei haderte Rausch mit seinen 4,05 Meter im Weitsprung und den .. Zentimetern, die am Sieg fehlten.
Lena Burk (11) lief ein tapferes Rennen über die drei Hallenrunden (600 Meter). Die Silbermedaille war der Lohn für einen kämpferischen Tag, der ihre im Sprint wieder einmal einen 4. Platz und einbrachte. Überhaupt setzten die ASV- Mädchen im Elfer-Sprintfinale ein Achtungszeichen: Drei Läuferinnen kamen immerhin unter die letzten acht. Das lässt übrigens auf eine schnelle Staffel schließen, die aus jetziger Sicht Henriette Wolf komplettieren könnte.
Den Samstag vergoldete Max-Lukas Franke. Der bestimmte beim 1000-Meter-Lauf von Beginn an das Tempo und lief das Rennen überlegen von vorn zu Ende. Seine Zeit: beachtliche 3:3:30,05  Minuten. Das ist neue persönliche Bestzeit.

Peter Lindner / 31.01.2011
Mit Karl-Heinz Lier stand am Samstag ein erfahrener Trainer an Jennifer Kunzes Seite.
Überlegen über die 1000 Meter. Max-Lukas Franke siegt über die fünf Hallenrunden.
Ein Sprung über 5,37 Meter. Da fehlte Jennifer Kunze nur ein Zentimeter am Landesrekord.
Maximilian Sluka gab über die 600 Meter den Ton an. Gold war der Lohn.
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Lena Burk lief wieder ein tapferes Rennen.
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