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Leichtathletik

2010 /

VI

Archiv
Leichtathletik:
 
ASV-Geherteam holt zwei Titel

 
Steffen Borsch und Martin Gebauer Deutsche Meister über 5000 Meter Bahngehen.
Bühlertal – Goldene Medaillen glänzen im Schwarzwald. Bei den 7. Deutschen Meisterschaften der Senioren am Wochenende in Bühlertal (Baden-Württemberg) holte sich Steffen Borsch (35) über die 5000 Meter Bahngehen in 22:53,29 Minuten souverän den Titel eines Deutschen Meisters. Eine faustdicke Überraschung gelang Martin Gebauer, der praktisch bei seinem ersten wichtigen Wettkampf für den ASV Sangerhausen einen Einstand nach Maß feierte: der 30-jährige Gebauer sicherte sich auf Anhieb in seiner Altersklasse ebenfalls den Titel (27:43,84 Minuten) eines Deutschen Meisters.
&dbquo;Das ist sensationell“, kommentierte ASV-Geher-Teamchef Udo Schaeffer den überraschenden Sieg. Dieser Titelgewinn sei nicht zu erwarten gewesen, schließlich habe der Seiteneinsteiger erst einen &dbquo;richtigen“ Geherwettkampf bestritten. Der aus Köthen stammende Gebauer war übrigens durch seine Freundin Kathrin Schulze zum Gehsport gekommen, die allerdings in Bühlertal fehlte. Die ASV-Geherin
ist bekanntlich in Zürich (Schweiz) als Bühnenbildnerin tätig und war so dienstlich verhindert.
Als einer der Favoriten über die 5000 Meter war ASV-Geher Dick Gnauck (45) ins Rennen gegangen. Dem mehrfachen Welt- und Europameister machte in Bühlertal allerdings der Oberschenkel zu schaffen und so konnte der in diesem Jahr schon von Sieg zu Sieg eilende Gnauck das hohe Tempo seiner Konkurrenten nicht mithalten. &dbquo;Ein 5. Platz ist auch nicht schlecht“, tröstete sich Gnauck, der bis zu den Deutschen Titelkämpfen in Gleina wieder fit sein möchte. Denn am 18. September geht es auf der traditionsreichen Gleiner Schleife um Titel und Medaillen bei den Deutschen Meisterschaften im Straßengehen. Und da war eigentlich geplant, dass Gnauck über den 50 Kilometer langen Kanten geht.
Uwe Tolle (ü50), hatte bei einem seiner letzten Wettbewerbe für den ASV noch eine Silbermedaille geholt. Tolle wird ab 1. Januar 2011 nicht mehr für den Sangerhäuser Verein starten.
 
Peter Lindner / 07.09.2010
Steffen Borsch lief zu alter Form auf. Er siegte in Bühlertal über die 5000 Meter.
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Leichtathletik:
 
Langer Atem beim Stundenlauf

 
REKORDBETEILIGUNG Rund 200 Starter beim 3. Sangerhäuser Traditionslauf im Friesenstadion.

 
Sangerhausen – Das war ein Auftakt nach Maß: In Sangerhausen wurde erneute eine langjährige sportliche Tradition belebt – der Stundenlauf. Zum Kobermännchenfest gab’s die nunmehr dritte Auflage des Sangerhäuser Traditionslaufes und wieder freuten sich die Organisatoren über eine respektable Beteiligung. &dbquo;Rekordbeteiligung!“, freute sich Klaus-Dieter Schmidt, Chef des Athletischen Sportvereins
Sangerhausen (ASV). Der rührige Verein hatte wieder die Regie übernommen. Hatten sich die  Organisatoren vom ASV um Jan Müller und Udo Michael im letzten Jahr noch über eine Rekordbeteiligung von rund 180 Teilnehmer gefreut, so hatten sich in diesem Jahr mehr als 200 Läufer in die Starterlisten eingetragen. Und so waren die insgesamt fünf ausgeschriebenen Wettbewerbe durchweg gut besucht.
Überraschend stark besetzt war schon die 400-Meter-Distanz. Allein für die Stadionrunde hatten sich 35 Jungen und Mädchen gemeldet – alle so zwischen drei und sechs Jahren. 45 Läuferinnen und Läufer wagten sich über die 800- Meterstrecke, das waren die acht bis zehnjährigen Schüler.
Ein spannendes Rennduell lieferten sich beim Halbstundenlauf Peter Seifert (16) und Maximilian Sluka (10). Mit gleichmäßigen Runden &dbquo;schruppten“ beide in gleichmäßigen Runden ihre Kilometer und schafften auf den
Zentimeter in 30 Minuten genau 7202 Meter. So teilten sich beide ASV- Leichtathleten den Sieg – den Pokal allerdings hatte sich  Sluka verdient, der seit Schuljahresbeginn am Sportgymnasium Halle trainiert, aber noch für den ASV startet. Im vergangenem Jahr hatte es bei den ASV-Mädchen nach dem Einlauf beim
Halbstundenlauf noch lange Gesichter gegeben. Da hatte sich den Sieg überraschend Isabell Völkel (SV Wacker Molmerswende) vor Maxie Lindner und Julia Pollag (beide ASV) geholt. In diesem Jahr setzte sich Maxie Lindner durch schaffte in den 30 Minuten 5730 und verpasste den Bahnrekord nur um drei Meter.
Spannung war auch beim Stundenlauf angesagt. Hier gingen zwar nur 15 Frauen
und Männer an den Start, um die 60 Minuten zu bezwingen, Favoriten waren die beiden ASV- Läufer Tim Wangemann und Enrico Heidenreich. Im vorigen Jahr überraschend geschlagen wollte es beim 3. Stundenlauf Wangemann dem bei der Bundespolizei dienenden Heidenreich einmal so richtig zeigen. Und während Wangemann den Lauf mit einem Höllentempo begann, zog Heidenreich
gleichmäßig wie ein Schweizer Uhrwerk seine Runden. Etwa nach der Hälfte der Zeit war Enrico Heidenreich an Wangemann vorbei gezogen und lief das 60- Minutentrennen mit riesigem Vorsprung zu Ende. Für den Sieger wurden 15825 Meter vermessen. Wangemann wurde schließlich wie im Vorjahr Zweiter mit 14380 Metern und über den dritten Platz freute sich Vincent Eckert (SFS Wippra). Beifall gab es für die respektablen Leistungen von René Audehm (13.207 Meter) und Claudius Wolowski (Schollgymnasium), der es auf 12125 Meter brachte.
Über eine Urkunde und Medaille durften sich beim 3. Sangerhäuser Stundenlauf alle Teilnehmer freuen, Pokale gab es für die Sieger. Mit dem nunmehr &dbquo;Dritten“ lebe wieder eine sportliche Tradition in der Rosenstadt Sangerhäuser auf. Vor allem am Vorabend des Kobermännchenfestes sei der Stundenlauf  ein &dbquo;schöner Auftakt“, so Udo Michael, der in der Sangerhäuser Stadtverwaltung auch für den Sport den Hut auf hat.
 
Peter Lindner / 07.09.2010
Enrico Heidenreich legte in einer Stunde fast 16 Kilometer zurück.
Die ersten drei auf einen Blick
 
 
400 Meter-Lauf
 
weiblich
1. Celina Grünewald (6)
2. Marlen Remus (6)
3. Jenny Müller (5)
 
männlich
1. Niklas Goldhammer (6)
2. Martin Fribus (4)
3. Robin Dittberner (6)
 
800-Meter-Lauf
 
weiblich
1. Lena Burk (10)
2. Henriette Wolf (9)
3. Anne-marie Happ (8)

männlich
1. Hannes Kabel (10)
2. Leonard Kaiser (10)
3. Mark Poplow (10)
 
½ Stundenlauf
 
weiblich
1. Maxie Lindner (14)
2. Katja Kohl (19)
3. Isabell Völkel (13)
 
männlich
1. Peter Seifert (16)
1. Maximilian Sluka (10)
2. Felix Otto (12)
3. Max Franke (11)
 
Stundenlauf
 
weiblich
1. Stefanie Vogler (13)
2. Erika Kuhnt (64)
3. Michelle Vogt (16)
 
männlich
1. Enrico Heidenreich (22)
2. Timm Wangemann (27)
3. Vincent Eckert (13)
Mit Freude am Sport starteten die Jüngsten ihren Lauf.
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Leichtathletik:
 
Slukas &dbquo;Höllenritt“ am Moorberg

 
ASV-Talente holen in Quedlinburg 15 Medaillenplätze.
Bilanz kann sich mit 6 x Gold, 3 x Silber und 6 x Bronze sehen lassen.
Quedlinburg – Das Stadion am Quedlinburger Moorberg haben die Athleten des ASV eigentlich nicht in bester Erinnerung. Wolkenbrüche, abgebrochene Wettkämpfe und eiskalter Wind waren ziemlich oft fröstelnde Begleiterscheinungen der Starts von ASV-Sportlern. Trotz allem sorgten die ASV-Leichtathleten auch immer wieder für positive Überraschungen und beachtliche Leistungen. So auch am Samstag. Da ging es auf der modernen Kunststoffbahn beim 59. GutsMuth-Gedächtnis-Turnier bei den Schülerinnen und Schülern von acht bis zehn im Dreikampf um Punkte, die älteren gingen in den Einzeldisziplinen an den Start.
Im Dreikampf (Sprint, Weitsprung, Ballwerfen) überzeugte einmal mehr der kleine Till Blättermann (8). Er siegte überlegen mit 903 Punkten (persönliche Bestleistung). Bei den Neunjährigen standen mit Robert Rausch und Adrian Sauer gleich zwei Nachwuchstalente des ASV auf dem Treppchen. Hier siegte Rausch mit 1.024 Punkten. Dritter wurde Sauer mit 942 Punkten.
Für einen &dbquo;Höllenritt“ am Moorberg sorgte Sportschüler Maximilian Sluka. Als zehnjähriger ging er bei den Jungen der m12 an den Start über 1000 Meter und siegte überlegen in 3:26,26 Minuten. Da musste die Langstreckenhoffnung aus
Sangerhausen nicht einmal an seine Leistungsgrenzen gehen. Dem ersten Platz über die 1000 Meter fügte Sluka noch einen zweiten Platz im Hochsprung (1,20 Meter) an.
Gold und Silber gab es für Josefine Schmeichel (12), die ihre überraschende Bronzemedaille bei den Landesmeisterschaften im Kugelstoßen mit 8,75 Meter eindrucksvoll bestätigte und den Wettbewerb sicher mit neuer persönlicher Bestleistung gewann. Einen zweiten Platz gab es für Schmeichel noch im 75-Meter-Sprint (10,91 Sekunden). Zweite und dritte Plätze gab es auch für Maxie Lindner  (800 Meter/Kugel), Julia Pollag (800/hoch/Kugel) und Alexandra Jankowski (Kugel) und Luisa Reising (Dreikampf).
Gut in Form präsentierte sich Peter Seifert, der den 100-Meter- Lauf mit neuer persönlicher Bestleistung (11,87 Sekunden) für sich entschied und auch der wieder für den ASV startende Bundespolizist Enrico Heidenreich (22) trug sich über die 5000 Meter mit 17:02,80 Minuten in die Siegerliste ein. Ebenfalls bei den Männern war ASV-Übungsleiter Georg Rausch am Start, der in seiner Alterklasse (m35) Erster in 14,19 Sekunden wurde. Insgesamt waren bei der 59. Auflage
des traditionsreichen Gutsmuth-Sportfestes rund 300 Athleten aus 37 Vereinen am Start.
 
Peter Lindner / 20.09.2010
Maximilian Sluka (10), der an der Sportschule in Halle trainiert, siegte über die 1000 Meter und ließ die 12-Jährigen hinter deutlich sich.
Drei erfolgreiche Dreikämpfer: Adrian Sauer, Till Blättermann, Robert Rausch (von links). Das ASV- Trio holte mit persönlicher Bestleistung zweimal Gold und einmal Bronze.
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Leichtathletik:

Borsch steigt mit Magenkrämpfen aus


28. Gleinaer Schleife wird zur Goldgrube für ASV-Geher.
Vier Titel und zweimal Silber bei Deutschen Meisterschaften.
Gleina – Vier Titel (!) bringen die Geher des ASV Sangerhausen von den Deutschen Meisterschaften aus Gleina mit (die MZ berichtete). Für ASV-Teamchef Udo Schaeffer hat die stärkste Leistung Dick Gnauck (45) abgeliefert, der einen Vizemeistertitel über den langen Kanten von 50 Kilometern holte und im &dbquo;Vorbeigehen“ sich mit der absolut schnellsten Zeit im Seniorenbereich den Deutschen Meistertitel über die 30 Kilometer gesichert hatte. &dbquo;Überaus stark die Leistung von Dick“. Der hatte übrigens sein letztes Rennen über die 50 Kilometer vor 24 Jahren im Nationaldress der DDR bestritten und in Gleina mit 4:33,14 Stunden seine bislang zweitbeste Zeit überhaupt abgeliefert.
Für eine dicke Überraschung hatte Martin Gebauer (30) gesorgt, der seine erste Meisterschaft in Gleina bestritt und auf Anhieb den Titel über die 10 Kilometer (56:09 Minuten) holte. Mannschaftskameradin und Freundin Kathrin Schulze ging in Gleina über die 20 Kilometer und siegte guten 1:47,23 Stunden.
Den vierten Titel sicherte für das ASV-Team Udo Schaeffer, der nach einer Hüft-OP im Frühjahr offensichtlich wieder Tritt fasst. Schaeffers Zeit: 16:52 Minuten. Eine Silbermedaille steuerte Uwe Tolle (55) über die 30 Kilometer in 3:08,58 Stunden bei. Tolle wird den ASV ab 1. Januar 2011 verlassen.  
Einiges vorgenommen für die 30 Kilometer hatte sich Steffen Borsch (35). Der Europameister und mehrfache Deutsche Meister musste nach 18 Kilometern allerdings aufgeben. Starke Magenkrämpfe zwangen den ASV-Geher zur Aufgabe. Der als &dbquo;harter Knochen“ bekannte Borsch war bislang nur einmal aus einem Rennen ausgeschieden. &dbquo;Schade“, so der knappe Kommentar.
Einen guten vierten Platz sicherte sich über die 10 Kilometer (1:11,02 Stunden) Rica Ditten. Die 40-Jjährige gilt als Seiteneinsteigerung und  ist erst seit 2009 dabei.
Mit dem hervorragenden Abschneiden bei den Meisterschaften konnte  sich das ASV-Geherteam auf Platz drei der Wertung in der Deutschland-Liga vorarbeiten und liegt nun mit 384 Punkten ganze zehn Punkte hinter dem PSV Berlin und dem SC Potsdam (462) Punkte inzwischen auf Platz drei. Und hat den ASV Erfurt (365 Punkte) hinter sich gelassen.  

Peter Lindner / 21.09.2010
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Die ASV-Geher Kathrin Schulze und Dick Gnauck sind vor dem Wettkampf immer guter Dinge.
Leichtathletik:
 
Regenschlacht in der Jahnkampfbahn

 
Jennifer Kunze springt neuen Rekord und sichert sich Finalplatz für &dbquo;Deutschland sucht den Supersprinter“. ASV-Talente wieder überraschend stark bei Nachwuchsolympiade in Hamburg. Hannes Kabel mit Landesrekord über 2000 Meter.
Hamburg -  Mit drei Goldmedaillen, vier Silbernen, einmal Bronze sowie weiteren guten Platzierungen kam ein 17- köpfiges ASV-Nachwuchsteam von einem &dbquo;Wochenendausflug“ aus Hamburg zurück. Mussten am Samstag sich die zwei ASV-Staffeln (4x100 Meter und 4x80 Hürden) mit Kathleen Pätzold, Alexandra Jankowski,  Jette Schönemann und Maxie Lindner noch den starken Finnen aus Tampareen Pintö und den einem Jahr älteren jungen Damen aus Rostock, Bremen und Elmshorn sowie Hamburg  beugen und sich mit einem 7. Platz begnügen, begann der Sonntag mit einem Krimi in der Weitsprunganlage.
Das hatte auch der Organisator des Hamburgersportvereins (HSV) und Leichtathletikchef Oliver Voigt noch nicht erlebt. Gleich zwei Athletinnen schickten sich an, die Bestmarke von 5,17 Meter im Weitsprung knacken, die immerhin seit 1985 Bestand hat. &dbquo;Bei diesem Dauerregen geht das nicht“, orakelten auch Trainer und Betreuer. Temperaturen im einstelligen Bereich und Dauerregen setzten den mehr als
1000 Athleten aus rund 90 Vereinen Deutschlands, Finnlands und Dänemarks mächtig zu. Und dann die Serie von Jennifer Kunze. 5,04 Meter, 5,15 Meter und der Satz über 5,21 Meter. Rekord! In der Weitsprunganlage nebenan schaffte Larissa Hutfilz aus Weiche-Adelby (Schleswig-Holstein) ebenfalls 5,21 Meter, hatte mit 5,18 jedoch den weiteren zweiten Sprung und gewann das Weitspringen. Über den Pokal für die Rekordleistung freuten sich Kunze und Hutfilz gleichermaßen. Den Pott übergab mit Nadja Käther eine Weitsprungkollegin vom gastgebenden HSV. Käther wurde mit 6,66 Metern in diesem Jahr Deutsche Juniorenmeisterin und hatte das EM- Finale nur knapp verpasst. Die Lehramtsstudentin für Sport und Französisch staunte über die Leistung der neuen Rekordhalterinnen nicht schlecht: &dbquo;Soweit bin ich in diesem Alter noch nicht gesprungen“, so die 20-Jährige.
Für den nächsten Paukenschlag aus ASV-Sicht sorgte einmal mehr Jennifer Kunze im Sprint. Sie war in 10,18 Sekunden die Schnellste und sicherte sich mit diesem Sieg bereits einen
Finalplatz im Berliner Olympiastadion, wird im nächsten Jahr also wieder um die Sprintkrone bei &dbquo;Deutschland sucht den Supersprinter“ kämpfen. Jennifer Kunze holte mit der 4x60- Meter-Hürdenstaffel (Anne Schulze, Josefine Schmeichel, Julia Pollag) eine weitere Goldmedaille und sprintete mit einem furiosen Schlussspurt in der 4x75-Meter-Staffel zu einer Silbermedaille. Über dieses Edelmetall freuten sich nach großartigem Kampf auch Anne Schulze, Alexandra Jankowski und Josefine Schmeichel.
Für eine faustdicke Überraschung sorgten noch Till Blättermann (8), Justin Strahl (11), Maximilian Sluka (10) und Hannes Kabel (10), die in der 4x50-Meterstaffel in 31,87 Sekunden Zweite wurden. Überhaupt Till Blättermann. Der Achtjährige düpierte manchen Zehnjährigen Weitsprung sowie im Sprint und wurde dort im B-Finale sogar Zweiter. Dafür gab´s eine Extra-Goldmedaille von den HSV-Organisatoren, die Jennifer Kunze überreichte. Das B-Finale über 75-Meter gewann Alexandra Jankowski in 10,83 Sekunden.
Viel Freude bereiteten den ASV-Offiziellen die Sangerhäuser Langstreckenasse. Maximilian Sluka (10) gewann den 1000-Meter-Lauf in beachtlichen 3:22,83 (persönlicher Rekord) und Hannes Kabel (10), der Dritter über die 2000 Meter wurde, freute sich über einen neuen Landesrekord, den er auf unglaubliche 7:21,97 Minuten schraubte. Auch der zweite Platz von Robert Messerschmidt (13) in neuer persönlicher Bestzeit von 7:20,02 Minuten löste beim ASV-Team große Freude aus. Einiges Pech hatten über die 800 Meter Lena Burk (10) und Saskia Trillhase (11), die langsamere Zeitläufe erwischten. Beachtlich ihre Platzierungen. In Hamburg kann man sich nämlich getrost auch über einen 5. oder 7. Platz freuen.

Peter Lindner / 28.09.2010
Till Blättermann (8) schlägt sich bei den Zehnjährigen im B-Finale.
Die 4x60-Meter-Hürdenstaffel holt Gold: Kunze, Schulze, Pollag Schmeichel (von links)
Nadja Käther (rechts) überreicht Jennifer Kunze den Pokal für den neuen Weitsprungrekord.
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Kleine Olympiade für den Nachwuchs

 
Leichtathletik im Aufwind. Nahezu 3000 Zuschauer bei der 32. Auflage beim &dbquo;Fest der 1000 Zwerge“ in Hamburg. Vor  32 Jahren war vom dortigen Sportverein HSV die von der Norddeutschen Presse als Nachwuchsolympiade geadelte Sportveranstaltung aus der Taufe gehoben worden. Das sportliche Kräftemessen des leichtathletischen Nachwuchses  war so etwas wie eine Antwort auf die damals erfolgreiche Spartakiadebewegung in der DDR. Das &dbquo;Fest der 1000 Zwerge“ der 10 bis 15-jährigen Nachwuchstalente ist inzwischen Deutschlands größtes Sportfest mit internationaler Beteiligung. Der Leistungsstützpunkt des ASV Sangerhausen hatte vor einem Jahr erstmals eine Einladung nach Hamburg erhalten und überraschend den 4. Platz (von rund 90 Vereinen) in der Mannschaftswertung errungen. HSV-Cheforganisator Oliver Voigt sprach schon für das nächste Jahr wieder eine Einladung aus. Voigt: Der ASV ist eine Bereicherung für unser Sportfest“.
Leichtathletik:
 
Slukas &dbquo;Höllenritt“ am Moorberg

 
ASV-Talente holen in Quedlinburg 15 Medaillenplätze.
Bilanz kann sich mit 6 x Gold, 3 x Silber und 6 x Bronze sehen lassen.
Quedlinburg – Das Stadion am Quedlinburger Moorberg haben die Athleten des ASV eigentlich nicht in bester Erinnerung. Wolkenbrüche, abgebrochene Wettkämpfe und eiskalter Wind waren ziemlich oft fröstelnde Begleiterscheinungen der Starts von ASV-Sportlern. Trotz allem sorgten die ASV-Leichtathleten auch immer wieder für positive Überraschungen und beachtliche Leistungen. So auch am Samstag. Da ging es auf der modernen Kunststoffbahn beim 59. GutsMuth-Gedächtnis-Turnier bei den Schülerinnen und Schülern von acht bis zehn im Dreikampf um Punkte, die älteren gingen in den Einzeldisziplinen an den Start.
Im Dreikampf (Sprint, Weitsprung, Ballwerfen) überzeugte einmal mehr der kleine Till Blättermann (8). Er siegte überlegen mit 903 Punkten (persönliche Bestleistung). Bei den Neunjährigen standen mit Robert Rausch und Adrian Sauer gleich zwei Nachwuchstalente des ASV auf dem Treppchen. Hier siegte Rausch mit 1.024 Punkten. Dritter wurde Sauer mit 942 Punkten.
Für einen &dbquo;Höllenritt“ am Moorberg sorgte Sportschüler Maximilian Sluka. Als zehnjähriger ging er bei den Jungen der m12 an den Start über 1000 Meter und siegte überlegen in 3:26,26 Minuten. Da musste die Langstreckenhoffnung aus
Sangerhausen nicht einmal an seine Leistungsgrenzen gehen. Dem ersten Platz über die 1000 Meter fügte Sluka noch einen zweiten Platz im Hochsprung (1,20 Meter) an.
Gold und Silber gab es für Josefine Schmeichel (12), die ihre überraschende Bronzemedaille bei den Landesmeisterschaften im Kugelstoßen mit 8,75 Meter eindrucksvoll bestätigte und den Wettbewerb sicher mit neuer persönlicher Bestleistung gewann. Einen zweiten Platz gab es für Schmeichel noch im 75-Meter-Sprint (10,91 Sekunden). Zweite und dritte Plätze gab es auch für Maxie Lindner  (800 Meter/Kugel), Julia Pollag (800/hoch/Kugel) und Alexandra Jankowski (Kugel) und Luisa Reising (Dreikampf).
Gut in Form präsentierte sich Peter Seifert, der den 100-Meter- Lauf mit neuer persönlicher Bestleistung (11,87 Sekunden) für sich entschied und auch der wieder für den ASV startende Bundespolizist Enrico Heidenreich (22) trug sich über die 5000 Meter mit 17:02,80 Minuten in die Siegerliste ein. Ebenfalls bei den Männern war ASV-Übungsleiter Georg Rausch am Start, der in seiner Alterklasse (m35) Erster in 14,19 Sekunden wurde. Insgesamt waren bei der 59. Auflage
des traditionsreichen Gutsmuth-Sportfestes rund 300 Athleten aus 37 Vereinen am Start.
 
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Maximilian Sluka (10), der an der Sportschule in Halle trainiert, siegte über die 1000 Meter und ließ die 12-Jährigen hinter deutlich sich.
Drei erfolgreiche Dreikämpfer: Adrian Sauer, Till Blättermann, Robert Rausch (von links). Das ASV- Trio holte mit persönlicher Bestleistung zweimal Gold und einmal Bronze.
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