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Leichtathletik

2010 /

V

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Leichtathletik:
 
Dick Gnauck holt drei EM-Titel

 
Bei den Leichtathletik-Europameisterschaften der Senioren im ungarischen Nyiregyhaza war der ASV- Geher einer der erfolgreichsten Sportler. Silber, Bronze und ein vierter Platz für Steffen Borsch.
Nyiregyhaza – Mit drei Goldmedaillen kam Dick Gnauck (45) von den Europameisterschaften der Leichtathleten (Senioren) aus dem ungarischen Nyireghaza zurück. Damit war Gnauck einer der erfolgreichsten Sportler im deutschen Team, das bei den 17. Europameisterschaften, die am Samstag endeten, insgesamt 127 Titel holte und die Nationenwertung sicher gewann.
Neben Dick Gnauck, der über die 5000 Meter Bahngehen und beim 20 Kilometer Straßengehen (mit Teamwertung) am Start war, hatte sich auch Steffen Borsch (35) auf den Weg zu den Europameisterschaften gemacht.
Die Glanzlichter aus ASV- wie auch aus deutscher Sicht - setzte einmal mehr Dick Gnauck. Er gewann den langen Kanten über die 20 Kilometer in 1:44,36 Stunden mit einem Vorsprung von mehr als vier Sekunden sicher vor dem Italiener Andreas Naso und dem Deutschen Klaus Dietsch. Über die 5000 Meter Bahngehen hatte dann erneut Andreas Naso das Nachsehen wie auch der der Russe Alexander
Yuzhakow, die über die &dbquo;Sprintstrecke von Gnauck im Schach gehalten wurden. &dbquo;Damit hat sich mein Training ausgezahlt, so Dick Gnauck gegenüber der MZ. Immerhin bewältigt Gnauck im Jahr so an die 4500 Trainings- Kilometer. Allein im Februar hatte sich der &dbquo;gehende Taxifahrer mit Skifahren und Läufen über 700 Kilometer auf die Höhepunkte des Jahres wie die Deutschen Meisterschaften, die Weltmeisterschaften und jetzt aktuell auf die EM vorbereitet.
Steffen Borsch, der aus beruflichen Gründen nicht im gewohnten Umfang trainieren konnte, machte über die 20 Kilometer trotz allem eine gute Figur und erkämpfte sich eine Bronze-Medaille. Silber gab es über die 20 Kilometer in der Teamwertung, zu der der ASV-Geher mit seinem Bronzeplatz sein Scherflein beigetragen hatte. Über die 5000 Meter wurde Borsch guter Vierter. Auf den letzten Runden musste Borsch zwei Spanier und einen Portugiesen an sich vorbeiziehen lassen. Immerhin hatten sich in die Starterlisten Aktive aus nahezu 20 Nationen eingetragen. Übrigens hatten die Sportler nicht nur im Kampf gegen die starke Konkurrenz zu bestehen. Während der zehntägigen Wettbewerbe hatten die Athleten auch gegen brütende Hitze, und heftige Gewitter anzukämpfen. Und bei diesen widrigen Wetterverhältnissen ist es um so beachtlicher, dass Dick Gnauck seine Wettbewerbe mit neuen persönlichen Bestleistungen zusätzlich &dbquo;vergoldete.

Peter Lindner / Juli 2010
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Dick Gnauck gehört zu den erfolgreichsten deutschen Gehern.
Dick Gnauck

gehört zu den erfolgreichsten Gehern in Deutschland. Gnauck, übrigens der Bruder von Maxi Gnauck, die für die DDR Turn-Olympiasiegerin wurde, ist 45 Jahre und in Berlin als Taxi-Fahrer tätig. Seit drei Jahren startet er für den ASV und gehört neben Steffen Borsch und Kathrin Schulze zu den Stützen des ASV-Geherteams, das von Udo Schaeffer geleitet wird. Die wichtigsten Erfolge Gnaucks seit 2004: Doppelweltmeister über 10 und 30km in Neuseeland. 2005: Europameister über 30km in Portugal. 2006 Mannschaftswelt- und Europameister. 2007: Dreifacher Vizeweltmeister in Italien. 2008: Vizeweltmeister über 3000 Meter in Frankreich. 2009: Vierfacher Europameister, dreifacher Mannschaftseuropameister und zweifacher Mannschaftsweltmeister. 2010: mehrere Wel- und Europameistertitel. Nicht zu zählen die Titel und Medaillen, die Gnauck bei Deutschen und Landesmeisterschaften geholt hat. Legendär sein Lauf über die 20 Kilometer bei den Deutschen Meisterschaften 2009 in Naumburg. Trotz Leistenbruch kämpfte sich der ASV-Geher über den langen Kanten und sicherte dem ASV- Team den Deutschen Meistertitel.
Leichtathletik:
 
ASV-Athletin Deutsche Vizemeisterin

 
Kathrin Schulz wird bei Deutschen Meisterschaften mit persönlicher Bestzeit Zweite.
Braunschweig – Kathrin Schulz (29) holte sich bei den 110. Deutschen Meisterschaften in der Leichtathletik über die 5000 Meter Bahngehen den Titel einer Vizemeisterin. Schulz, die im März bereits Deutsche Meisterin im 20 Kilometer Straßengehen wurde (die MZ berichtete), ließ nur die schnelle Potsdamerin Christin Elß an sich vorbei. Dritte wurde überraschend Sophie Stellmach, die mit ihrer Bronzemedaille ebenfalls zur guten Bilanz der Sportler aus Sachsen-Anhalt beitrug.
Die ASV-Geherin holte sich die Silbermedaille in 24:10, 37 Minuten. Damit markierte die studierte Innenarchitektin, die auch über die Österreichische Staatbürgerschaft verfügt, eine neue persönliche Bestleistung. Kathrin Schulze hat in diesem Jahr neben dem Deutschen Meistertitel schon einige andere bemerkenswerte Erfolge aufzuweisen und hat sich nun endgültig in der deutschen Frauengeher-Spitze zurück gemeldet. Immerhin wurde sie 2010 auch schon Österreichische Meisterin und hat sich über die 10.000 Meter
Bahngehen auf Platz drei der aktuellen deutschen Bestenliste etabliert (51:18 Minuten in Berlin) und führt die Bestenliste über die 20 Kilometer Straßengehen mit einer Zeit von 1:48,45 Stunden (in Naumburg) sogar an und wurde mit dieser Zeit auch Deutsche Meisterin.
Die 29-jährige Kathrin Schulz ist derzeit in Innsbruck wohnhaft, arbeitet an einem Schweizer Theater als Bühnenbildnerin und startet seit mehr als drei Jahren für den ASV Sangerhausen. Trainiert wird die erfolgreiche Geherin von Teamchef Udo Schaeffer per Mail-Trainingspläne. Schaeffer ist mit seinem Schützling zufrieden: &dbquo;Eine sehr gute Leistung, Kathrin ist wieder voll da, so der Chef des ASV-Geherteams.
Kathrin Schulz hat inzwischen auch ihren Freund Martin Gebauer für den Gehersport begeistert, der mit ihr gemeinsam trainiert und auch einen ersten &dbquo;kleinen Wettkampf erfolgreich bestritten hat. Der 30-jährige Gebauer möchte demnächst (ab Januar 2011) das erfolgreiche ASV-Geherteam verstärken und könnte damit den Abgang von Uwe Tolle kompensieren, der den Sangerhäuser Verein am 1. Januar des nächsten Jahres verlässt.
 
Peter Lindner / Juli 2010
Kathrin Schulz in Rottleberode. Die schnelle Kunststoffbahn behagt der ASV-Sportlerin.
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Leichtathletik:
 
ASV-Talente starten in Hamburg

 
Das &dbquo;Fest der 1000 Zwerge wieder mit ASV-Beteiligung. Im letzten Jahr holten die ASV-Talente überraschend Platz vier in der Team-Wertung.
Hamburg/Sangerhausen – Das &dbquo;Fest der 1000 Zwerge in Hamburg erlebt am 25. und 26. September seine 32. Auflage. Mehr als 1200 Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 15 Jahren aus ganz Deutschland, dem benachbarten Ausland und Finnland kämpfen um Medaillen, gute Platzierungen – und vor allem um die begehrten Pokale für die Sportfest- Bestleistungen. Dieser Tage flatterte den Verantwortlichen beim ASV erneut eine Einladung aus Hamburg ins Haus, &dbquo;die wir gern annehmen, so Abteilungsleiter und Trainer.
Eine Einladung zum größten deutschen Schülersportfest hatten die ASV-Nachwuchssportler im vorigen Jahr erstmals erhalten – und sorgten in Fachkreisen gleich für eine faustdicke Überraschung. Bei der &dbquo;Nachwuchsolympiade (so die Hamburger Presse) hatten die Jungen und Mädchen des Athletischen Sportvereins Sangerhausen in der Mannschaftswertung auf Anhieb einen vierten Platz erkämpft. Immerhin waren in der Hansestadt Nachwuchstalente aus 84 (!) Vereinen am Start. Auch Starterfelder von bis zu 60 Athleten waren keine Seltenheit.
Jennifer Kunze
hatte sich in Hamburg zwei Pokale für die beste Leistung geholt und sich mit vier Goldmedaillen sowie dem  inoffiziellen Titel der erfolgreichsten Sportlerin geschmückt. Peter Seifert feierte zwei Siege. Die Sangerhäuser Nachwuchsleichtathleten holten insgesamt zehn Medaillen und jede Menge gute Platzierungen. Sogar die Staffeln sprinteten auf Medaillenränge. So siegte die 4x50 Meter-Staffel der Ak 11 (Hanna Herrmann, Josefine Schmeichel, Antonia Sommer, Jennifer Kunze) klar und gegen eine überaus starke Konkurrenz sicherte sich die 4x75-Meter-Staffel (Alexandra Jankowski, Anne Katrin Schulze, Maxie Lindner, Jette Schönemann) den Silberrang sowie die 4x60-Meter- Hürdenstaffel (Julia Pollag, Antonia Sommer, Maxie Lindner, Anne Katrin Schulze) wurde überraschend Zweite bei der Deutschland- Premiere der so genannten Pendelstaffeln.
Jennifer Kunze übertraf mit ihrem Sieg im Hochsprung (1,47 Meter) die Siegerhöhe aus dem Jahr 2003 von Kimberley Jeß (1,46 Meter) und sicherte sich mit einer persönlichen Bestleistung den Pokal für die beste Wettbewerbsleistung. Den Rekord im Weitsprung aus dem Jahre 1997 hielt bis dato die deutsche WM-Teilnehmerin von 2009 im Sieben- Kampf Julia Mächtig. Als sie elf war, hatte sie mit 4,82 Meter diesen Rekord aufgestellt, den Kunze mit 4,95 Meter auslöschte.
Peter Lindner / Juli 2010
Sorgte in Hamburg für eine Überraschung: Die 4x75-Meter-Staffel (Jankowski, Schulze, Lindner, Schönemann) wurde gegen starke Konkurrenz Zweite.
Kleine Olympiade für große Talente  

 
Vor 32 Jahren war das &dbquo;Fest der 1000 Zwerge in Hamburg vom dortigen Sportverein HSV aus der Taufe gehoben worden. Das Kräftemessen im Nachwuchsbereich der Leichtathletik war so etwas wie eine Antwort auf die damals erfolgreiche Spartakiadebewegung in DDR. Das Hamburger Sportfest der Nachwuchstalente ist inzwischen Deutschlands größtes Sportfest mit internationaler Beteiligung. Frühere Sieger wie Carolin Nytra, Jennifer Oeser, Julia Mächtig, Bianca Kappler, Katja Demuth und andere waren im vorigen Jahr bereits bei der Leichtathletik-WM in Berlin dabei. Der Leistungsstützpunkt des ASV Sangerhausen hatte 2009
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Leichtathletik:
 
Berlin erwartet spannendes Sprintduell

 
Fachwelt staunt über zwei Sprinterinnen. Eine kommt aus Berlin – und eine aus Sangerhausen.
Berlin/Sangerhausen –Bei der Suche nach den Finalteilnehmerinnen am Mittwoch voriger Woche (die MZ berichtete) machten vor allem zwei junge Damen auf sich aufmerksam: das ASV-Talent Jennifer Kunze und Georgia Reinhold vom LAC Berlin. Im Sprintduell um den Einzug ins Finale für den Wettbewerb &dbquo;Deutschland sucht den Supersprinter lieferten sich beide ein Kopf-an-Kopf-Rennen, was schließlich die ASV-Sprinterin für sich entschied. Im Finale im Berliner Olympiastadion am 22. August stehen beide und gelten für die Fachleute als Favoritinnen. Beim Kurzsprint über die Messstrecke von 30 Meter mit fliegendem Start war Kunze eine Hundertstel Sekunde schneller. Wer beim 50-Meter-Sprint auf der blauen - vor allem aber schnellen
Laufbahn im Olympiastadion die Nase vorn haben wird, das wird nun mit Spannung erwartet.
Winfried Dreger, Chef des Vorstandes der Deutschen Talentförderung, war beim Ausscheid in Berlin-Lichtenrade vom Sprint-Duell der beiden Super-Sprinterinnen begeistert. &dbquo;Ein tolles Sprintduell lieferten sich die 12jährige Georgina aus Berlin und das Talent Jennifer Kunze aus Sangerhausen, so seine Wertung. Bei der Begegnung mit Jennifer Kunze sei man irgendwie an Julia Fischer erinnert worden. Die hatte ab dem 12. Lebensjahr eine optimale persönliche sportliche und schulische Förderung erhalten. Die Berlinerin wurde inzwischen U 18 Weltmeisterin, U 20 Vizeweltmeisterin und Vizeeuropameisterin im Diskus. Es sei zu hoffen, dass Jennifer Kunze künftig ebenfalls alle möglichen Förderungen erhält. Ob das unbedingt im Sprint/Sprungbereich sein muss? Laut Dreger seien auch Disziplinen im Wurfbereich eine sinnvolle Alternative. &dbquo;Zunächst freuen wir uns aber erst mal auf ein spannendes Supersprintfinale dieser beiden Athletinnen, so der Berliner Sportmanager.
Kunze und Reinhold waren übrigens schon einmal in einem Finale auf einander getroffen. Das war 2009 bei einem Hallenwettkampf in Berlin. Beide sprinten die 50 Meter in 7,0 Sekunden. Auf Platz eins war von der Jury damals Jennifer Kunze gesetzt worden. &dbquo;Da haben wir im August also noch eine Rechnung offen, frozzelten die Berliner, die sich ebenfalls auf das Duell um die deutsche Sprinterkrone bei den 12-jährigen jungen Damen freuen.
Jennifer Kunze geht das &dbquo;Unternehmen Berlin ziemlich entspannt an. &dbquo;Mein Traum vom Finale hat sich erfüllt, jetzt gehe es noch um einen guten Platz  - und eine gute Zeit. Im nächsten Jahr hat die ASV-Sprinterin noch einmal die Möglichkeit, im Kampf um einen Finalplatz anzutreten. Wenn alles klappt sogar bei einem &dbquo;Heimspiel. Die ASV- Verantwortlichen haben dann in der Ak 11 mit Zoe Wilke vielleicht sogar ein weiteres heißes Eisen im Sprintfeuer.
 
Peter Lindner / Juli 2010
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Jennifer Kunze &dbquo;durcheilt in Berlin-Lichtenrade die 30-Metermessstrecke und sichert sich mit einer Superzeit einen Finalplatz.
Leichtathletik:
 
Zwei Treppchenplätze in Lodersleben
Lodersleben – Bei der 23. Auflage von &dbquo;Rund um die Lautersburg holten zwei  Sportlerinnen aus dem Landkreis Mansfeld-Südharz Medaillen und damit einen Treppchenplatz. So siegte Anna-Maria Happ (Foto) vom SV Rottleberode in der Alterklasse (Ak) w8 über die zwei Kilometer in 13:45 Minuten. Julia Pollag (ASV Sangerhausen) wurde in ihrer Ak w13 Zweite. Pollag bewältigte den 5-Kilometerkurs um die Lautersburg in 29:04 Minuten. Beide Mädchen werden vom ASV-Trainer Stefan Reinicke betreut.  
&dbquo;Rund um die Lautersburg wird seit 23 Jahren vom Loderslebener Sportverein (Saalekreis) organisiert und im Rahmen des Heimatfestes ausgetragen.
In diesem Jahr nahmen rund 80 Läuferinnen und Läufer aus 39 Vereinen am Lauf um die verschwundene Burg teil. Von der einstigen Festungsanlage aus dem Jahr 11. Jahrhundert findet man nämlich nur noch einige im Wald verstreute Gesteinsbrocken. Nächster Lauftermin für einige &dbquo;Unentwegte ist der traditionelle Jakobus-Lauf am 25. Juli in Hettstedt.

Peter Lindner / Juli 2010
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Leichtathletik:
 
Jennifer Kunze kämpft um Finalplatz

 
ASV-Talent erhält Einladung für Finallauf im Berliner Olympiastadion. Letzte Hürde Qualifizierung in Berlin.
Berlin/Sangerhausen  - Die Überraschung ist perfekt. ASV- Talent Jennifer Kunze (12) hat eine Einladung für den Finallauf beim internationalen Stadionfest (Istaf) am 22. August in Berlin erhalten. Den Anruf erhielten die ASV-Verantwortlichen am Sonntag von der Deutschen Sportförderung. .
Eine Hürde muss das Ausnahmetalent allerdings noch nehmen. Und zwar am Mittwochabend bei einem Leichtathletik -Meeting in Berlin-Lichterade. Dort geht es um eine Supersprintzeit über die 30-Metermesss-Strecke. Zu schlagen ist die Zeit von Georgia Reinhold (LAC Berlin/Lichterade). Der Berliner Nachwuchsstar benötigte 3,73 Sekunden und liegt derzeit an der Spitze. Unter den bisherigen acht Finalteilnehmerinnen für das traditionelle Stadionfest im Berliner Olympiastadion ist auch Isabel Schnehage (12) vom SC Madgeburg. Die Magdeburgerin liegt auf Platz fünf und war
von Jennifer Kunze bereits bei den Landesmeisterschaften über die 75 Meter geschlagen worden (Kunze 9,94 sek./Schnehage 10,44 sek.) Auch bei den Mehrkampfmeisterschaften vor 14 Tagen hatte das ASV-Talent Jennifer Kunze im 75-Metersprint die Nase vorn (die MZ berichtete) und hatte Schnehage (10,44 sek.) mit 9,88 Sekunden klar hinter sich gelassen. Die Magdeburgerin hat über die 30 Meter Kurzsprint 3,83 Sekunden zu Buche stehen. Das ist eine Zeit, die Kunze schon beim Sprintcup vor zwei Jahren auf einer Messstrecke in Halle erreicht hatte. Nach der Papierform her dürfte Jennifer Kunze den Finalplatz erreichen. Die Frage ist, ob die schnelle ASV-Sprinterin ihre gute
Form, die bei den Landesmeisterschaften hatte, halten konnte.
Die Finalläufe für &dbquo;Deutschland sucht den Supersprinter werden am 22. August vor den eigentlichen internationalen Wettkämpfen mit Leichtathletik-Stars aus der ganzen Welt gestartet. Die Finalläufe für die besten deutschen Nachwuchssprinter gehen auf eine Initiative der Deutschen Sportförderung zurück und werden in den Altersklassen 10, 11 und 12 ausgetragen. Zudem sind Schulstaffeln aus allen Bundesländern über die 16 x 50 Meter am Start.

Peter Lindner / Juli 2010
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Leichtathletik:
 
Seifert im Finale bei den "Norddeutschen"

Berlin/Sangerhausen – Bei den Norddeutschen Meisterschaften der männlichen und weiblichen Jugend A und B in Berlin/Lichterfelde schaffte ASV-Talent Peter Seifert (Foto) am Wochenende über die 400 Meter Hürden den Einzug ins Finale und wurde dort gegen ein Jahr ältere Schüler guter Fünfter. Bemerkenswert seine Zeit: Seifert unterbot mit 57,70 Sekunden erneut die Norm (58 sek.) für die Deutschen Jugendmeisterschaften in Ulm.
Die erste Woche der Sommerferien werden die meisten Schülerinnen und Schüler wahrscheinlich in den Freibädern des Kreises verbracht haben. Einer war regelmäßig auf dem Sportplatz zu finden: Peter Seifert. Er bereitete sich dort auf die Norddeutschen Meisterschaften in Berlin vor. Dabei wurde er von der Gemeinde Rottleberode unterstützt, die auch in den Ferien Trainingszeiten auf der modernen Kunststoffbahn möglich machte.
Samstagnachmittag in Berlin. Rund 350.000 Menschen auf der Fan-Meile, etwa 350 Sportlerinnen und Sportler im Berliner Stadion Lichterfelde. Dort kämpften Jugendliche der Alterklassen (Ak) 16 und 17 um die Norddeutschen Meistertitel in der Leichtathletik. Peter Seifert, noch 15jährig, startete über die 400m Hürden und kam im Wettstreit mit Sportlern aus sieben Bundesländern als Fünfter ins  Ziel. Trainer-Vater Ulrich Seifert: &dbquo;Ein tolles Rennen. Die Teilnahme an den Deutschen Jugendmeisterschaften sei das große Ziel von Peter Seifert, der sich ein Platz im Finale ausrechnet.
 
Peter Lindnder / Juli 2010
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Leichtathletik:
 
Wettlauf  auf Hettstedter Jakobusweg
Hettstedt – Noch mitten in den Ferien konnten es einige Unentwegte nicht lassen und schnürten sich die Laufschuhe. Hannes Kabel, Julia Pollag, Max-Lukas Franke, Übungsleiter Georg Rausch und Vati Daniel Frank (Foto) vom ASV- Läuferteam hatten sich in die Starterlisten für den diesjährigen Jakobuslauf eingetragen, der in jedem Jahr wieder von der Hettstedter Kirchengemeinde St. Jakobi veranstaltet wurde. Der traditionelle Wettlauf auf dem Jakobusweg wurde bislang achtmal ausgetragen und bereits viele Anhänger gefunden.  
Bei der nunmehr neunten Auflage des Hettstedter Laufes waren nahezu 90 Leute am Start – von der Alterklasse (Ak) neun bis 70. Die Ergebnisse der ASV-Leichtathleten konnten sich sehen lassen. So freuten sich Hannes Kabel (m9) und Max-Lukas Franke (m11)  über den Sieg  im 3- Kilometer-Lauf. Julia Pollag kam auf einen Silberrang über die gleiche Distanz. Auf den langen Kanten von sieben Kilometern wagte sich ASV-Übungsleiter Georg Rausch (35), der  Strecke in
35:36 Minuten absolvierte und 3. wurde. Daniel Franke (35) versuchte sich an der doppelten Streckenlänge und nahm den 14-Kilometer-Kurs in Angriff. Franke, der für die Strecke 58:16 Minuten benötigte, freute sich über eine Zeit von unter einer Stunde.
Nach MZ-Informationen war über die 14 Kilometer auch Thoralf Weber aus Sangerhausen am Start. Weber startet für Volkssport Sangerhausen.
 
Peter Lindner / Juli 2010
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Leichtathletik:
 
Seifert startet bei Jugend-DM in Ulm

 
Sangerhausen/MZ/PL – ASV-Talent Peter Seifert (männliche Jugend B) startet am bei der 69. Deutschen Jugendmeisterschaft in Ulm, die vom 6. bis 8. August stattfindet. Seifert wird in Ulm die 400 Meter Hürden in Angriff nehmen und rechnet sich einen Platz im Finale aus. Die Qualifikationsnorm für die Meisterschaften (58 Sekunden) hatte der Schüler des Geschwister-Scholl-Gymnasiums bereits Ende Mai bei 15. Internationalen Sparkassen-Cup in Hermsdorf (Thüringen) geknackt. Seifert lief dort bei seinem ersten Start über die Stadionrunde mit Hürden eine Zeit von 57,14 Sekunden. Bei den Norddeutschen Meisterschaften Anfang Juli blieb der ASV-Hürdenspezialist mit 57,70 erneut unter der Quali-Norm für die DM.    
 
Peter Lindner / Juli 2010
Leichtathletik:
 
Training beginnt am 6. August

 
Sangerhausen – Das Training nach den Sommerferien beginnt für die Nachwuchstalente der Abteilung Leichtathletik des ASV am Freitag, dem 6. August, zu gewohnter Zeit von 15.30 bis 17 Uhr im Sangerhäuser Friesenstadion. Eingeladen wird auch wieder zum Schnuppertraining für interessierte sportliche Kinder ab sechs Jahre.
Die nächsten Wettkampftermine für den leichtathletischen Nachwuchs sind am 21. August in Wolmirstedt und am 22. August in Bitterfeld.
Die &dbquo;größeren Nachwuchsleichtathleten haben am 22. August Gelegenheit, eine Busfahrt nach Berlin zu unternehmen. Beim traditionellen internationalen Leichtathletiksportfest (Istaf) im Berliner Olympiastadion startet nämlich Jennifer Kunze (ASV Sangerhausen) im Finale der Aktion &dbquo;Deutschland sucht den Supersprinter.     
 
Peter Lindner / Juli 2010
Leichtathletik:
 
Kunze für Landesauswahl nominiert

 
ASV-Talent startet beim Dreiländer-Vergleich.

Halle/Sangerhausen – Die ASV-Sportlerin Jennifer Kunze ist von Landestrainer Wolfgang Thier für den Mitteldeutschen Dreiländervergleich am 12. September in Schmölln (Thüringen) nominiert worden. Traditionell finden die Ländervergleiche der Schüler B (AK 12/13) in jedem Jahr statt und gelten als wichtiges Kräftemessen der leichtathletischen Talente aus Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt.
Im letzten Jahr hatte Jette Schönemann schon den Sprung in die Landesauswahl als Ersatzläuferin für die 800 Meter geschafft. Schönemann hatte sich kurz vorher den Vize- Landesmeistertitel gesichert.
Schwerstarbeit beim Länderkampf für das ASV- Ausnahmetalent: Laut Thier startet Jennifer Kunze in insgesamt fünf Disziplinen. So wird Jennifer Kunze im 75- Meter-Sprint an den Start gehen und ist auch über die 60 Meter Hürden im Landesteam präsent. Zudem wurde Kunze für die Disziplinen Hochsprung sowie Weitsprung für das Sachsen- Anhalt-Team gemeldet. Neben Kunze mit insgesamt fünf Starts ist Tabea Drews (TSG Quedlinburg) mit drei Starts und Paula Damm (SC Magdeburg) mit drei Starts viel beschäftigte Sportlerin.
Im Sprint, im Hochsprung und im Weitsprung war die ASV-Athletin souverän Landesmeisterin in der Ak (Alterklasse 12). Den Landesmeistertitel holte sich die Sangerhäuserin auch im Kugelstoßen, im Hürdenlauf erreichte sie Bronze. Im Kugelstoßen wurde Jennifer Kunze nicht berücksichtigt, da sie auch für das sachsen-anhalter Flaggschiff – 4x75- Meter-Staffel - am Start sein wird. In der Sprintstaffel wird Jennifer Kunze übrigens gemeinsam mit Noelle Tenberg (w13) ins Rennen gehen. Die schnelle Magdeburgerin hatte sich wie Kunze für das Finale &dbquo;Deutschland sucht den Supersprinter am 22. August im Olympiastadion Berlin qualifiziert. Beide vertreten dort Sachsen-Anhalt. Im vorigen Jahr hatte das B-Schülerteam aus Sachsen-Anhalt den mitteldeutschen Schülervergleich überlegen vor den Thüringern gewonnen.
 
Peter Lindner / Juli 2010
Jennifer Kunze bei ihrem Quali-Lauf in Berlin für das Sprint-Finale im Olympiastadion. Das ASV- Talent wurde jetzt vom Landestrainer für den Mitteldeutschen Schülervergleich für fünf Disziplinen nominiert.
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Leichtathletik:
 
Peter Seifert verpasst Finale nur knapp

 
Bei den 69. Deutschen Jugendmeisterschaften traf das ASV-Talent auf harte Konkurrenz aus ganz Deutschland.
Ulm – Das Finale über die 400 Meter Hürden verpasste ASV- Talent Peter Seifert am Samstag nur knapp. Mit einer Zeit von 57,31 Sekunden wurde Seifert (männliche Jugend B) am Ende Elfter. Ein gutes Ergebnis, wenn man bedenkt, dass der Schollschüler gegen ein Jahr ältere Mitkonkurrenten antreten musste. Qualifiziert hatten sich für den 400-Meter-Hürdenlauf bei den Deutschen Jugendmeisterschaften insgesamt 25 Jungen im Alter von 16 bis 17 Jahre. Sie alle hatten die Meisterschaftsnorm von 58 Sekunden unterboten.
In seinem Vorlauf war Peter Seifert Vierter geworden. Bei den Gleichaltrigen landete der Sangerhäuser immerhin auf Platz drei, das lässt für das nächste Jahr hoffen. Unterm Strich konnte nur einer der 16-jährigen Jungen in die Phalanx der 17- Jährigen einbrechen. Im Finale siegte dann überzeugend Franz Felix von der LG Neckar-Enz mit einer Fabelzeit von 52,64 Sekunden, der mit 51,07 auch weltschnellster in seiner Altersklasse ist, eine Zeit, die der 17-jährige bei einem Wettkampf in Moskau lief. Peter Seifert hatte in den letzten
Wochen vor den Deutschen Jugendmeisterschaften stabil die Meisterschaftsnorm unterboten und war über diese Distanz auch Landesmeister vor Andreas Broska von der TSG Calbe geworden.
Trainer und Vater Uli Seifert war mit dem Lauf seines Filius im Donaustadion zufrieden. &dbquo;Peter lief ein beherztes und technisch gutes Rennen“, so der ASV-Trainer. Seine Chance komme im nächsten Jahr. In diesem Jahr habe &dbquo;dabei sein ist alles“ gegolten. &dbquo;Das war ein tolles Erlebnis“, kommentierte Peter Seifert seine Teilnahme an den Deutschen Jugendmeisterschaften. Nach dem Wettkampf sei vor dem Wettkampf, schon jetzt beginne die Vorbereitung auf die nächste Meisterschaft.
Insgesamt hatten 1800 Jungen und Mädchen an den Deutschen Jugendmeisterschaften in der einstigen Reichsstadt Ulm (Baden-Württemberg) teilgenommen. Die Wettkämpfe fanden teilweise bei strömenden Regen statt, laut Seifert war es zuweilen auch empfindlich kühl.
 
Peter Lindner / 10.08.2010
Peter Seifert nach seinem Wettkampf im Ulmer Donaustadion. Das ASV-Talent wurde guter 11.
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Leichtathletik:
 
Spannende Sprintduelle auf blauem Tartan

 
INTERNATIONALES STADIONFEST ASV-Hoffnung Jennifer Kunze geht mit schnellster Vorlaufleistung ins Finale. Welt- und Europameister am Start.
Sangerhausen/Berlin – Dem 69. Berliner Stadionfest Istaf am kommenden Sonntag fiebern derzeit viele Sportler und Fans entgegen. Das ASV-Ausnahmetalent Jennifer Kunze  (w12) hat ihre Spikes praktisch schon geputzt und sitzt auf gepackten Koffern. Kunze hatte sich bei einem Ausscheid in Berlin mit der schnellsten 30-Meter-Zeit für das Finale bei &dbquo;Deutschland sucht den Supersprinter“ qualifiziert. Mit ihren 3,69 Sekunden verwies sie ihre Konkurrentin Georgina Reinhold (LAC Berlin) mit dem Hauch einer Hundertstel Sekunde auf Platz zwei (die MZ berichtete).
Der neunte Finalplatz wurde am vorigen Wochenende auf dem Berliner Kurfürstendamm in der Altersklasse 13 vergeben. Den sicherte sich in 3,67 Sekunden Geena Wessling aus Helsdorf (Region Hannover). Die Niedersächsin komplettiert damit das Finalfeld, in dem Noelle Tenberg (SC Magdeburg) mit der bislang schnellsten Zeit von 3,53 Sekunden als Favoritin gilt. Der Magdeburgerin sitzt allerdings ebenfalls eine Berlinerin im Nacken. Mit 3,54 Sekunden hat Denise Bennenberg (SSC Lichtenrade Berlin) ebenfalls nur eine Hundertstel Sekunde Rückstand.
Auf dem Berliner Kudamm wollte es auch die Konkurrentin von Jennifer Kunze noch einmal wissen. Georgina Reinhold hatte vor,  ihre Zeit vom ersten Ausscheid noch einmal verbessern. Das schaffte sie zwar nicht, bestätigte aber ihre gute Form erneut mit 3,70 Sekunden. Diese Zeit hatte sie bereits beim Aufeinandertreffen mit der Sangerhäuserin erreicht.
&dbquo;Das werden spannende Sprintduelle“, sagt Winfried Draeger, Chef der Deutschen Talenteförderung voraus. Draeger erwartet die beiden schnellen Mädchen aus Sachsen-Anhalt mindestens auf den Medaillenrängen. Jennifer Kunze kann im Berliner Olympiastadion übrigens auch mit lauter Unterstützung ihrer Fans hoffen. Mit Hilfe vieler Sponsoren wurde es nämlich möglich, einen Bus für das Istaf zu chartern. Und so werden am Sonntag Sangerhäuser tüchtig die Daumen für das schnelle ASV-Mädchen drücken – und sich auch auf spannende Wettkämpfe mit aktuellen Welt- und Europameistern sowie vielen Weltstars der internationalen Leichtathletik freuen. Das Berliner Istaf ist das traditionsreichste Stadionfest und gehört ab 2010 zu einer Serie von 13 hochkarätigen Meetings weltweit um den IAAF- World-Challenge-Cup. Immerhin geht es da auch um Preisgelder von 200.000 Dollar.
 
Peter Lindner / 20.08.2010
ASV-Talent Jennifer Kunze (links) hat sich im Rahmen des Wettbewerbes &dbquo;Deutschland sucht den Supersprinter“ in Berlin mit der schnellsten Zeit für das Finale qualifiziert.
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Leichtathletik:
 
Olympiasiegerin adelt ASV-Talent

 
ISTAF Im Berliner Olympiastadion sorgt Jennifer Kunze für eine Sensation. Die Sangerhäuserin wird deutsche Supersprinterin bei den Schülern.
Berlin – Unerbittlich tickt die Uhr. Der Zeiger nähert sich der Startzeit. 13.40 Uhr, so ist es auf Hochglanzpapier im Istaf- Programmheft vermerkt, starten die jungen Damen in der Alterklasse w12. Unter den neun Finalisten ein hoch gewachsenes Mädchen im leuchtend blauen Trikot des Athletischen Sportvereins Sangerhausen (ASV). Jennifer Kunze. Sie hatte sich mit der schnellsten Vorlaufzeit (die MZ berichtete) für den Endlauf &dbquo;Deutschland sucht den Supersprinter“ qualifiziert und ist für Winfried Dreger, der Chef des Vereins &dbquo;Deutsche Talentförderung e. V“, die Geheimfavoritin.
Das Stadion tobt, als Ralf Bartels die Kugel auf eine Weite von über 20 Metern wuchtet. Dafür hat die ASV-Athletin im Moment weder Augen noch Ohren. Jennifer Kunze entgeht auch, dass gerade die Hochsprung-Rakete Ariane Friedrich, eine
gebürtige Nordhäuserin und Fastlandsfrau von ihr, die Latte überquert. Jennifer Kunze ist mit sich und ihren Startvorbereitungen befasst, stellt die Startmaschine ein, geht noch einmal in Gedanken durch, was die Trainer sagten: &dbquo;Jenny, Deine Chance ist der Start“. In den letzten Wochen hat das 12-jährige Talent an ihrem Laufstil gearbeitet. Die Erfolge bei den Landesmeisterschaften, da holte sie vier Titel (!) sind Erfolge von gestern. Das weiß das schnelle ASV-Mädchen. Heute geht es um eine ganz andere Sache. Sie kann Deutschlands schnellste Schülerin werden. Unweit der blauen Bahn wird gerade Speerwerferin Christina Obergföll vom Fernsehen interviewt. Jennifer Kunze bekommt das nur aus den Augenwinkeln  mit und auch die 800-Meter-Weltmeisterin Caster Semenya aus Südafrika, die hier im berühmten Olympiastadion ihr Comeback feiert, und sich ganz in ihrer Nähe warm macht, interessiert im Moment nicht.
An den großen Bildschirmen erscheint das Bild von Jennifer Kunze. Der Stadionsprecher gibt gerade die aktuelle Zuschauerzahl bekannt: &dbquo;Wie freuen uns über 46.500 Besucher“, verkündet die Stimme im Stadionrund. Stille vor dem Startschuss. Und dann heißt es &dbquo;Auf die Plätze, fertig ...“. Endlos lang wird die Sekunde, bis der Schuss die neun Läuferinnen aus der Konzentrationsphase reißt und auf die 50 Meter lange Strecke schickt. Fünf Herzschläge bis zum Ziel. Start gelungen, Jennifer liegt knapp in Front - im Ziel ist der Vorsprung auf mehr als ein Meter angewachsen. Sieg! Das Stadion tobt, Beifall.
Marlies Göhr, Olympiasiegerin und DDR-Sprintlegende, läuft als erste auf die Bahn auf Jennifer Kunze zu: &dbquo;Tolle Leistung, Glückwunsch!“.
Jennifer Kunze, das Mädchen aus dem Südharz, schreibt Istaf- Geschichte. Denn die Zeit der 12-Jährigen Göhr kann sich
sehen lassen: 6,96 Sekunden. Das ist nicht nur persönliche Bestzeit für das ASV-Talent, damit ist sie die schnellste Supersprinterin 2010 und schlägt sogar die Jungen und ein Jahr älteren Schülerinnen in der nächst höheren Alterklasse. &dbquo;Sensationell“, so der Kommentar von Göhr, die sagt, dass sie lange nicht ein solches Talent erlebt hat.
Nun beginnt auch Jennifer Kunze zu begreifen, was passiert ist, nimmt
den Beifall im Stadionrund wahr und sieht auf der gegenüberliegenden Zuschauertribüne das weiße Betttuch von Oma und Opa mit dem großen anspornenden Namenszug: &dbquo;Jenny“ und das Transparent ihrer Sportkameraden aus dem Verein. &dbquo;ASV Sangerhausen Leichtathletik“ steht es dort knallgelb auf blauen Grund und wirkt wie ein Jubelschrei im Stadion. &dbquo;Es ist wie im Film“, sagt Jennifer Kunze – und kann erstmals richtig lachen.
 
Peter Lindner / 23.08.2010
Istaf hat im nächsten Jahr Jubiläum
 
Am 11. September 2011 wird es das 70. Internationale Stadionfest (Istaf) im Berliner Olympiastadion geben. Das Istaf gilt als das renommierteste Stadionfest weltweit und ist bin jedem Jahr Anziehungspunkt für Top-Athleten. Bereits zum siebenten Mal suchte die der Verein &dbquo;Deutsche Talentförderung“ das schnellste Kind  (Ak 10 bis 13) über die 50-Meterdistanz. Sogar Bundeskanzlerin Angela Merkel würdigte das Istaf in einem Grußwort als &dbquo;hochkarätige Veranstaltung“.
Olympiasiegerin Marlies Göhr gratulierte als erste.
Jennifer Kunze bei ihrem Lauf im Berliner Olympiastadion. Schon kurz nach dem Start war sie die Chefin auf der blauen Kunststoffbahn.
Die ASV-Talente freuen sich mit &dbquo;ihrer Jenny“ über den Sieg bei &dbquo;Deutschland sucht den Supersprinter“. DSDS mit Niveau.
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Leichtathletik:
 
ASV-Talent im MDR-Fernsehen
Nach ihrem sensationellen Sieg bei &dbquo;Deutschland sucht den Supersprinter“ am Sonntag im Berliner Olympiastadion beim internationalen Stadionsportfest Istaf hatte das Ausnahmetalent des Athletischen Sportvereins Sangerhausen (ASV) Jennifer Kunze am Montag danach gleich ihren ersten Fernsehauftritt. Der MDR hatte einen kleinen Bericht von den Supersprintern in Aktion produziert und zur Mittagszeit am Dienstag ausgestrahlt.
Für Jennifer Kunze, die Leichtathleten und den ASV eine gute Werbung!
Überhaupt sind wir alle stolz auf unsere Jenny, die am 12. September beim Dreiländerkampf (Thüringen, Sachsen, Sachsen-Anhalt) in der B-Schüler-Auswahl für vier Disziplinen nominiert ist. Landestrainer Wolfgang Thier hat Jenny für den 75-Metersprint, den Weitsprung, für den Hochsprung und für
die 4x75 Meterstaffel vorgesehen. Da drücken wir tüchtig die Daumen – für das Sachsen-Anhalt-Team und natürlich für unsere Jennifer.
 
Peter Lindner / 25.08.2010
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Leichtathletik:
 
ASV-Nachwuchs räumt an Goitsche ab

 
15 Medaillen brachten die Sangerhäuser Talente aus Bitterfeld mit.
Bitterfeld – Seit drei Jahren sammeln die ASV- Nachwuchstalente am Bitterfelder Tagebausee &dbquo;Goitsche“ Medaillen und gute Plätze. Es scheint schöne Tradition zu werden, das Kindersportfest, das von der SG Sandersdorf und Chemie Bitterfeld gemeinsam organisierte Sportfest als Auftakt für die Wettkämpfe nach den Sommerferien zu nutzen. So auch am vorigen Sonntag. Während die &dbquo;großen“ ASV- Talente im Berliner Olympiastadion die Luft und das internationale Flair eines mit Weltstars besetzten Meetings genossen und einen sensationellen Siegeslauf von Jennifer Kunze bejubelten, wetteiferten die Nachwuchstalente ab Alterklasse 8 auf der modernen Kunststoffanlage von Chemie Bitterfeld um Siege, Medaillen und gute Platzierungen.
Mit Celina Mrosek, die im Ballwurf auf 22,84 Meter kam, und Till Blättermann im Sprint (8,50 sek.) bei heftigem Gegenwind und Robert Rausch, der die 50 Meter in 8,02 Sekunden
schaffte, sowie Adrian Sauer, der mit dem Ball auf 32, 19 Meter kam, trugen sich die vier in die Siegerlisten ein. Gold gab es zudem für Till Blättermann im Weitsprung (3,70 Meter) und Robert Rausch (3,90 Meter).
Mit Silbermedaillen und ebenso guten Leistungen glänzten Pia Müller (Ball), Adrian Sauer (Weit) und Anna-Maria Happ, die es auf zwei Silberne (Sprint und Weitsprung) brachte.
Pia Müller, Maximilian Sluka und Leonie Franke vervollständigten die Bilanz der kleinen ASV-Truppe noch mit vier Bronzemedaillen. Beachtlich auch die vierten, fünften und sechsten Plätze, die zum Teil mit guten Leistungen erreicht wurden.
Freude bereitete den ASV-Trainern auch die 4x50-Meterstaffel der Jungen (Schüler D), die in der Besetzung Till Blättermann, Robert Rausch, Jonas Liefhold, Adrian Sauer in 33,15 Sekunden gegen starke Konkurrenz einen guten zweiten Platz errang.
&dbquo;Sehenswerte individuelle Ergebnisse“, kommentierte ASV-Übungsleiter Georg Rausch. Dieser erste Wettkampf nach der Sommerpause lieferte auch Erkenntnisse, wo im nächsten Training angesetzt werden müsse.
 
Peter Lindner / 27.08.2010
Das ASV-Staffelquartett mit Adrian Sauer, Till Blättermann, Robert Rausch und Jonas Liefhold (v.l.) holte Silber.
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