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Leichtathletik

2009 /

II

Archiv
Leichtathletik:

 
ASV-Nachwuchs im Trainingslager

 
22 Nachwuchstalente bereiten sich auf Freiluftsaison vor.

 
Mehr als 20 Nachwuchstalente der Abteilung Leichtathletik beim ASV starteten am Montag ins einwöchige Trainingslager. Betreut von ihren Übungsleitern Gabriel Swoboda, Stefan Reinicke und Uli Seifert trainieren die Jungen und Mädchen in der Bildungseinrichtung von IBKM, einer gemeinnützigen Bildungseinrichtung in Heldrungen (Bahnhof).
Die Trainingsbedingungen sind dort sehr gut, so können eine Sporthalle und ein moderner Kraftraum genutzt werden, für ausgedehnte Waldläufe bietet das Waldgebiet der Schmücke ausreichend Gelegenheit. Mit gezielten
Trainingseinheiten bereiten sich die Nachwuchsleichtathleten des ASV auf die bevorstehende Freiluftsaison vor. Auf dem umfangreichen Programm stehen auch Bastelnachmittage sowie ein Kurs zur gesunden Ernährung. Ein Psychologe wird die Nachwuchstalente ebenfalls betreuen und den Sportlern alles über die richtige Motivation nahe bringen. Weitere  ASV- Leichtathleten bereiten sich im Bundesleistungszentrum
Kienbaum auf die neue Saison vor. Die startet übrigens mit der so genannten Bahneröffnung am 26. April in Merseburg.
 
Peter Lindner / 13.04.2009
Der leichtathletische Nachwuchs des ASV ist seit Montag im Trainingslager.
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Leichtathletik:
Borsch und Gnauck Deutsche Meister

 
Zwei Titel für ASV-Geher in Zittau. Traum von Mannschaftsmedaille geplatzt. Mario Kerber disqualifiziert.

 
Zittau – Steffen Borsch und Dick Gnauk holten sich am Wochenende in Zittau Deutsche Meistertitel im 20-Kilometer-Straßengehen. Während sich Borsch den Titel bei den Männern (m35) in 1:40,59 Stunden holte, sicherte sich Gnauck den Sieg bei den Senioren (m45) in 1:48,44 Stunden. &dbquo;Eine gute Leistung“, lobte Teamchef Udo Schaeffer die beiden. Hartmuth Bonneß (m65) kam in 1:05,08 Stunden über die 10 Kilometer auf einen
beachtlichen 10. Platz.
Mario Kerber (m50) hatte ausgesprochenes Pech. Kerber wurde disqualifiziert und nach der roten Karte aus dem Rennen genommen.
Bei den 82. Deutschen Meisterschaften im Straßengehen hatte sich das Sangerhäuser ASV-Geherteam insgeheim auch eine Medaille in der Mannschaftswertung ausgerechnet. Nach dem Meistertitel im vergangenem Jahr in Naumburg (die MZ berichtete) nicht einmal ein zu ambitionierter Anspruch. Nach dem Ausfall von Kerber platzten freilich die Medaillenträume für das Dreier-Team. Der als Ersatzmann geplante Uwe Tolle konnte leider nicht starten.
Junior Björn Tharann, der im vorigen Jahr noch für den ASV startete, ging in diesem Jahr im Dress des SV Halle an den Start über die 50 Kilometer. Tharann holte sich auf der Marathondistanz den Vizemeistertitel in 5:24,18 Stunden und nahm &dbquo;unterwegs“ noch den zweiten Platz über die 35 Kilometer bei den Junioren mit. Diese Distanz legte der ehemalige ASV-Geher in 3:40,27 Stunden zurück. Im letzten Jahr waren mit Tharann noch die Stieglitzzwillinge bei den Junioren Deutsche Vizemeister in der Mannschaft geworden und Tharann ging nach dem Ausstieg der Stieglitzbrüder aus dem Leistungssport wieder nach Halle zurück, weil er in
Sangerhausen keine Zukunft mehr sah. Tharann will sich künftig vor allem auf die 50 Kilometer konzentrieren.
Am 22. Mai wird übrigens die Deutschland Tour der Geher wieder in im Sport- und Freizeitzentrum Rottleberode Station machen, am Start sind neben Spitzenathleten aus Deutschland auch die Geherasse vom ASV Sangerhausen. In Rottleberode geht es übrigens auch um wichtige Punkte im Deutschen Geherpokal. Start: 10 Uhr.
 
Peter Lindner / 27.04.2009
Dick Gnauck (links) ist vorn. Auf der schnellen Bahn in Rottleberode trifft sich wieder die Deutsche Geherelite.
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Leichtathletik:  
 
Rekorde purzeln zum Auftakt

 
ASV-Nachwuchs startet erfolgreich in die Freiluftsaison. Jennifer Kunze mit zwei Landesrekorden in Merseburg.
 
Merseburg - Jubel in der ASV-Fankurve. Dann reagierte auch der Stadionsprecher: &dbquo;Jennifer Kunze vom ASV Sangerhausen stellt mit 4,90 Meter im Weitsprung einen neuen Landesrekord auf“. Wenig später verkündete die Merseburger Leichtathletiklegende Walter Knebel einen neuen Landesrekord im Sprint. Das Ausnahmetalent des ASV
sprintete die 50 Meter im Finallauf in 7,27 sek. und verbesserte den Landesrekord von Noelle Tenberg vom SC Magdeburg (7,33 sek.) um sechs Hundertstel deutlich.
Mit drei Sprüngen hatte Jennifer Kunze die alte Bestmarke (4,71 Meter) der Quedlinburgerin Tabea Drews aus dem vergangenen Jahr verbessert. Und fast im Jubel der Kunze- Leistungen unter ging der neue persönliche Rekord ihrer Vereinskameradin Antonia Sommer, die zum ersten Mal die 4- Meter-Marke knackte und mit 4,09 Meter gute 6. wurde. Das
hätte in der höheren Ak w13 sogar für einen Bronze-Platz gereicht. Insgesamt landeten in der w11 sieben (!) Sportlerinnen jenseits der Vier-Meter-Marke.
Vor Kunzes &dbquo;Weitreckenflug“ hatten die ASV-Nachwuchstalente beim Saisonauftakt im Merseburger Stadtstadion (früher Stadion der Chemiearbeiter) bereits für einige Aufmerksamkeit gesorgt. Mit Josephine Sluka (w7), Tim Blättermann (m7), Robert Rausch (m8), Adrian Sauer (m8), Hannes Kabel (m9), Maximilian Sluka (m9) und Max Angelstein (m10) sprinteten und sprangen gleich sechs Sangerhäuser in die Medaillenränge und schrieben sich mit persönlichen Rekorden in die Bestenlisten ein.
&dbquo;Ein Auftakt nach Maß“, freute sich ASV-Trainerin Gabriele Swoboda mit ihren Schützlingen. Nahezu alle in Merseburg gestarteten Nachwuchstalente hätten mit persönlichen Rekorden geglänzt. Das Trainingslager in Heldrungen habe demnach &dbquo;richtig viel gebracht“, so das Trainertrio Swoboda, Reinsch und Reinicke.
Nicht nur bei den &dbquo;Kleinen“ lief es gut. Auch die jungen ASV-Damen mit Annelena
Sachweh, Josefine Schmeichel, Anne-Katrin
Schulze, Alexandra Jankowski, Julia Pollag, Jette Schönemann und Maxie Lindner wiesen zuweilen deutliche Leistungszuwächse nach. Herausragend dabei Jette Schönemann (w13), die im 800-Meter-Lauf in 2:38,24 Minuten mit neuer persönlicher Bestleistung siegte. In diesem Lauf kam Maxie Lindner an ihre Bestleistung (2:43,28 Minuten) aus dem Vorjahr heran und wurde 3. In der Ak w12 siegte Julia Pollag in 2:48, 25 Minuten und lief die zwei Stadionrunden erstmals unter 2:50 Minuten. Mit Siegen über die längeren Distanzen liefen sich Lena Burk (w9) und Maximilian Sluka (m9) in die Herzen der Zuschauer. Während Lena Burk in 3:05,62 Minuten einen Start-Ziel-Sieg bei den 800 Metern einfuhr und sich über einen persönlichen Rekord freute,
markierte über die 1000 Meter der drahtige Sluka ebenfalls eine neue persönliche Bestzeit (3:33,13 Minuten). Im gleichen Lauf holte sich mit Hannes Kabel ein &dbquo;ASV-Neuling“ auf Anhieb die Bronze-Medaille (3:42,61Minuten). Wirbelwind Lena Burk kommentierte ihren Sieg so: &dbquo;Die 800 Meter sind mein Ding“.
Zudem gab es gute Ergebnisse im Ballwerfen und Kugelstoßen (Alexandra Jankowski wurde bei ihrem ersten Start mit 7,20 Meter auf Anhieb 2.) mit ebenfalls neuen Bestleistungen und einem &dbquo;kleinen Schönheitsfehler“ in der Bilanz von Jennifer Kunze. Im Ballwerfen (47,07 Meter) wurde das sieggewohnte ASV-Talent Zweite. Hier siegte Alexandra Matschiner von Turbine Halle mit unglaublichen 53,08 Metern.
 
Peter Lindner / 28.04.2009
Mit Bestleistungen und Landesrekorden zum Sieg. Lena Burg (links) und Jennifer Kunze.
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Leichtathletik:
 
ASV-Geher holen zehn EM-Medaillen

 
Bei den Senioren-EM im italienischen Ancona wurde das Sangerhäuser Geherteam beste deutsche Mannschaft. Jetzt hat das Team die Deutschlandtour im Visier.

 
Ancona/Sangerhausen Mit Steffen Borsch, Dick Gnauck, Mario Kerber, Udo Schaeffer und Hartmut Bonneß vertraten insgesamt fünf Geher des ASV Sangerhausen die deutschen Farben in der italienischen Sportmetropole. Mit dem Teamchef Udo Schaeffer sprach Peter Lindner.
 
Frage: Glückwunsch! Mit zehn EM-Medaillen kehrt das ASV-Geherteam aus Ancona zurück. Wie fühlt man sich da?
 
Udo Schaeffer: Ausgesprochen gut. Die drei Medaillen im Bahngehen, zweimal Gold einmal Bronze, waren Motivation für das abschließende Straßengehen über die 5 Kilometer.
 
Frage: Da wurden es weitere Medaillen. Insgesamt zehn. Hattet Ihr damit gerechnet?
 
Schaeffer: Mit dem Medaillenzählen vor einem Wettkampf ist das so eine Sache. Wir wussten, dass unser Trainingszustand nach dem Trainingslager in Spanien gut war. Vor allem Steffen Borsch haben wir auf den Medaillenrängen gesehen. Das wir am Ende mit einer solch erfreulichen Bilanz zurückkommen, das war nicht zu vermuten.
 
Frage: Neben den Einzelmedaillen wurde es noch Edelmetall in der Teamwertung.
 
Schaeffer: Das stimmt. Borsch holte mit dem Team EM-Silber,  Gnauck und Kerber noch Team-Gold. Damit hatten sich die ASV-Geher auch in der deutschen Mannschaft gegen starke Konkurrenz überlegen durchgesetzt.
 
Frage: Der Teamchef steuerte zur guten ASV-Bilanz Bronze bei.
 
Schaeffer: Zu allererst. Mit den zehn Medaillen, die wir holten, sind wir nicht nur bester Gehsportverein Deutschlands geworden, auch unter Berücksichtigung aller leichtathletischen Disziplinen sucht dieses Resultat seinesgleichen im DJV (Deutscher Leichtathletikverband). Das macht uns stolz und so legen wir uns jetzt erst einmal zurück und genießen das Ergebnis. Nach dem Bronzerang auf der bahn war dann für mich über die 5 Kilometer die Luft raus. Über einen fünften Platz habe ich mich trotzdem gefreut.  
 
Frage: Viel Zeit zum Ausruhen bleibt Euch freilich nicht, wie geht es denn nun weiter?
 
Schaeffer: Nach dem Luftholen kommt die Deutschlandtour der Geher mit dem Etappenort Rottleberode am 22. Mai. Das wird wieder eine spannende Geschichte mit allen deutschen Top-Gehern. Auf der schnellen Bahn in Rottleberode geht es auch um wichtige Punkte beim Deutschen Geher-Cup. Und dann werden wir im Mai an der EM in Aarhus (Dänemark) teilnehmen. Dort geht es über 10, 20 und 30 Kilometer. Und Dick Gnauck wird den ASV bei der Senioren- WM im finnischen Lathi vertreten. Dick wird alle Strecken von 5000 Meter Bahn bis 20 Kilometer Straße in Angriff nehmen.
 
Peter Lindner / 28.04.2009
Leichtathletik:
 
Die Air-Show der Jennifer Kunze
Mit vier Bestleistungen ASV-Nachwuchs beim Milde- Cup wieder auf Platz 1. Sangerhäuser freuen sich über insgesamt 25 Medaillen.

 
Halle – Mit vier Bestleistungen holten sich die Nachwuchstalente des ASV Sangerhausen gemeinsam mit dem SV Halle am Wochenende den renommierten Milde-Cup. Die Nachwuchsveranstaltung fand zum 14. Mal statt und auch in den beiden Jahren zuvor hatten sich die Sangerhäuser Nachwuchsleichtathleten die begehrte Trophäe mit den meisten Bestleistungen gesichert. Lagen die ASV- Leichtathleten 2006 mit 2 Bestleistungen (Gutschmidt, Hahn) noch auf Platz 5 der Cup-Wertung so zählen sie seit 2007 zum engen Favoritenkreis und sorgten in der halleschen Robert- Koch-Straße für nicht wenig Aufsehen.
Das Maß aller Dinge war auch in diesem Jahr wieder Jennifer Kunze (w11). Gleich zu Beginn der Wettkämpfe begeisterte Jenny Kunze die Zuschauer und auch Stadionsprecher und SV -Halle-Trainer Harry Gnewuch fand begeisternde Worte: &dbquo;Das ist die Flugshow der Jennifer Kunze“, kommentierte er die Bestleistung von 1,44 im Hochsprung, mit der das ASV-Talent die alte Bestleistung von 1,35 deutlich verbesserte. Da fand sich mit Lothar Milde auch gleich der Namensgeber des Nachwuchs-Wettbewerbes zur Gratulation ein.  Auch die 4,41 Meter im Weitsprung aus dem Vorjahr wurden regelrecht pulverisiert. Kunze setzte mit ihrem &dbquo;Weitstreckenflug“ von 4,81 Meter ein weiteres Zeichen und die ASV-Fankurve hatte auch beim 50-Meter-Sprintsieg in 7.21 Sekunden wieder Grund zum Jubel. Den hatte das schnelle ASV-Mädchen auch für ihren Sieg beim Ballwerfen (41,21 Meter) verdient.
Die vierte Bestleistung für die Farben des ASV steuerte schließlich noch Robert Rausch (m8) bei. Der kleine Bergaer knackte die Cup-Bestleistung von 3,43 Meter mit einem Sprung über die 3,55 Meter gleich im ersten Versuch. Die Sprintstrecke von 50 Metern wirbelte er in 8,11 Sekunden (persönliche Bestleistung) herunter und wurde mit 20,41 Metern im Ballwurf sogar noch Dritter. In seinem Schatten übrigens immer Adrian Sauer, der auch im Weitsprung Zweiter wurde und mit 3,49 Metern die alte Bestweite von 3,43 Meter ebenfalls übersprang. Mit einem kompletten Medaillensatz (Hürden, Sprint, Ball und Weit) schmückte sich Maxie Lindner.
Gold, Silber und Bronze steuerten Zoe Wilke, Jette Schönemann, Julia Pollag, Anne Katrin Schulze, Max Angelstein, Jan Swoboda und Maximilian Sluka zur erfreulichen ASV-Bilanz bei. Insgesamt erkämpften die Sangerhäuser Leichtathletik-Talente 25 Medaillen (9 x Gold, 8 x Silber, 8 x Bronze). Gute vierte, fünfte und sechste Plätze holten für den ASV zudem Lena Burk, Pascale Bilke sowie Saskia Trillhase, die sich auch über persönliche Bestleistungen freuten.
 
Alles in allem ein erfreulicher Auftritt &dbquo;mit guten Leistungen“, wie es ASV-Trainer Torsten Reinsch formulierte. &dbquo;Jetzt bereiten wir uns auf den Südharz-Cup vor“, gab Reinsch die Marschrichtung vor. Der findet am 23. Mai im Sport- und Freizeitzentrum Rottleberode statt. Dort wird der ASV mit seinem kompletten Leichtathletik-Team am Start sein.
 
Peter Lindner / 07.05.2009
Lothar Milde (75) ist der Stifter des Milde-Cups, der im nächsten Jahr zum 15. Mal ausgetragen wird. Milde war von 1966 bis 1971 Kapitän der DDR- Nationalmannschaft der Leichtathleten und holte sich 1968 in Mexiko die Silbermedaille im Diskus (63,08 Meter). Viermal war Milde bei Europameisterschaften auf Medaillenrängen.
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Leichtathletik:
 
Teilnehmerrekord bei Deutschland-Tour

In Rottleberode werden 21 Teams aus 15 Vereinen am Start sein. Udo Schaeffer erwartet spannende Wettkämpfe.

 
Rottleberode -  Das ist Rekord. 21 Teams aus 15 Vereinen aus nahezu allen Bundesländern starten in die Endrunde der Deutschland-Tour der Geher. Allein aus sechs alten Bundesländern sind Spitzengeher gemeldet.
Udo Schaeffer, Präsident des deutschen Geherpokals und Teamchef der ASV-Geher, erwartet spannende Wettkämpfe. &dbquo;mehr als 60  Athleten stellen sich diesem Härtetest“, so Schaeffer. Der setze sich aus den zwei Hauptwertungen und vier Sonderwertungen zusammen.  Dazu laut Schaeffer kommen vier Tageswertungen. Damit streife die Tour ihren
regionalen Charakter ab.
Der Favoritenkreis ist breit gefächert. Titelverteidiger ist das Geher-Team des ASV Sangerhausen. Ob die ASV-Geher- Asse um den Deutschen Meister Steffen Borsch in diesem Jahr wieder zu den Top-Favoriten zählen, ist freilich fraglich. Immerhin fehlt das Junioren-Team, das im vergangenen Jahr wichtige Punkte für die Tourwertung gebracht hatte.
Neben den deutschen Elite-Gehern sind auch in diesem Jahr wieder &dbquo;reine Schüler-Teams am Start“, wie Schaeffer hervorhebt. Gleich neun Teams seien dem Ruf gefolgt. Die Bahnwettkämpfe über 1000 Meter, 3000 Meter und 5000 Meter finden am Freitag, dem 22. Mai, im Sport- und Freizeitzentrum statt. Der erste Startschuss fällt gegen 17 Uhr. Ralf Rettig, Bürgermeister von Rottleberode hat für die beste Leistung im Jugendbereich einen Pokal gestiftet.
 
Peter Lindner / 07.05.2009
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Leichtathletik:
 
Kunze krönt ASV-Sieg mit Landesrekord

 
Sangerhäuser Talente gewinnen mit 28 Siegen den Südharz-Cup. &dbquo;Jenny“ kratzt an der Fünf-Meter- Marke im Weitsprung.

 
Rottleberode – Mit insgesamt 28 Siegen gewinnen die leichtathletischen Talente des ASV Sangerhausen den Südharz -Cup zum vierten Mal in Folge. Bis zur Halbzeit war es noch ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen den Athleten aus Kirchdorf (Niedersachsen) und der Leichtathletikgemeinschaft aus Merseburg (Saalekreis). Am Ende lagen die Kirchdorfer am Samstag im Rottleberöder Sportzentrum mit 15 Siegen vor den Merseburgern, die sich über 14 Siege freuten.
Der 4. Südharz-Cup zählt inzwischen zu den wichtigsten Nachwuchswettbewerben in der Region und die Organisatoren vom Athletischen Sportverein und dem Kreissportbund (KSB) freuten sich über einen neuen Teilnehmerrekord. Rund 160 Sportlerinnen und Sportler aus 16 Vereinen und drei Bundesländern waren am Start.
Für die herausragende Leistung sorgte einmal mehr ASV- Talent Jennifer Kunze (w11). &dbquo;Jenny“ verpasste ihren ersten Fünfmetersprung nur um den Hauch von einem Millimeter und landete bei exakt 4,99 Metern. Das war neuer Landesrekord, den die schlanke ASV-Sportlerin mit 4,86 Metern bereits im Besitz hatte. &dbquo;Eine sensationelle Weite“, kommentierte Marcus Pingpang vom TSV Kirchdorf, der über eine ganze Reihe von Bestleistungen seiner Sportler &dbquo;hoch erfreut“ war.
Jede Menge persönliche und Stadionrekorde ihrer Schützlinge registrierten die ASV-Trainer, die auf diesen ersten Höhepunkt der Saison intensiv hin gearbeitet hatten. Bemerkenswert die neuen Bestzeiten von Peter Seifert (m15) über 300 und 100 Meter in 12,16 und 40,88 Sekunden. Zum ersten Mal die Dreiminutengrenze knackte deutlich auch Saskia Trillhase (w10) mit 2:56,59 Minuten. Insgesamt markierten die ASV- Nachwuchstalente rund 20 neue persönliche  Bestwerte. Personell neu formiert stellten sich die Mädchenstaffeln im
Wettbewerb vor. So siegte in der 4x50 Meterstaffel das ASV-Quartett (w10) in der Besetzung Wilke, Burk, Trillhase und Bilke in 31.73 sek. Das ist auf Anhieb der 4. Platz in der Landesbestenliste. Auf den 3. Rang im Landesmaßstab
rangierte sich mit einem Sieg und einer Zeit von 29,70 sek. die Staffel der w11 mit Hanna Herrmann, Caroline Kämmerer, Antonia Sommer und Jennifer Kunze ein. Und auch die 4x75-Meterstaffel der w13 machte ihre Sache gut: Mit 43,91 sek. blieben die vier ASV-Damen deutlich unter der 44- Sekunden-Grenze. Besetzung: Anne Katrin Schulze, Julia Pollag, Jette Schönemann, Maxie Lindner. Bleibt noch die Jungenstaffel (m9). Die siegte mit 33,07 Sekunden in der Besetzung Maximilian Sluka, Adrian Sauer, Hannes Kabel und Robert Rausch, das ist Platz vier in der Landesbestenliste. ASV-Trainer Torsten Reinsch: &dbquo;Unsere Talente zeigten viel Kampfgeist“.
Beeindruckt vom hohen Niveau der Wettkämpfe zeigte sich der Vizepräsident des Landessportbundes (LSB) Holger Scholz. Scholz ist beim LSB zuständig für Breitensport und Soziales. &dbquo;Erstaunlich, was hier für Leistungen abgerufen werden“, so der LSB-Vizechef.
Die ASV-Leichtathleten starten übrigens am Samstag beim traditionellen Pfingstsportfest in Leuna.
 
Peter Lindner / 28.05.2009
Viele Helfer notwendig
 
Ein Sportereignis wie der Südharz- Cup verlangt einen großen personellen Aufwand. Um die Wettkämpfe regelgemäß abzusichern, werden rund 30 Ehrenamtliche als Kampfrichter und deren Helfer benötigt. Laut Ekkehard Trocha, Vize- Chef des Kreissportbundes, der neben dem ASV Mitorganisator des Leichtathletikfestes in Rotteleberode ist, gebührt allen Helfern wieder ein großes Dankeschön. &dbquo;Ohne die Ehrenamtlichen ist eine solche Sportveranstaltung nicht zu stemmen“.
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Jennifer Kunze siegt mit Landesrekord.
Leichtathletik:
ASV-Geherasse gewinnen Deutschlandtour

 
Mit dem Sieg in Rottleberode hat das Geher-Team aus Sangerhausen den Gesamterfolg der diesjährigen Tour gesichert. Pokal für die beste sportliche Leistung geht an Steffen Borsch.

 
Rottleberode/Erfurt – Mit 1012 Punkten hat sich das ASV- Geherteam am Wochenende überraschend den Gesamtsieg bei der diesjährigen Deutschlandtour im Südharz gesichert. Auf den Plätzen landeten die Mannschaften von Vogtland I (853 Punkte) und SV Einheit Worbis (819 Punkte). Vierter wurde SV Breitenbrunn vor dem ASV Erfurt sowie der SpVgg Burgbrohl. Ebenso überraschend nur im Mittelfeld: der FSV Köthen I, PSV
Berlin und Sparta Langenhagen.
Steffen Borsch, Dick Gnauk und Kathrin Schulze gingen bereits in Halle ein solides Rennen und konnten ihren Vorsprung auf dem Kunststoffrund von Rottleberode mit tollen Leistungen ausbauen, wie Team-Chef Udo Schaeffer befand. In den weiteren Etappenorten Erfurt und Worbis konnten die Sangerhäuser Geher ihren Vorsprung verteidigen.
Da ASV-Geherass Mario Kerber für die Teamwertung ausgefallen war, sprang Kathrin Schulze ein, die in der Einzelgesamtwertung siebente wurde und zum ASV-Erfolg 284 Punkte beisteuerte. Dick Gnauk war in der Einzelwertung 3. geworden und der Einzelsieger der Deutschland-Tour war einmal mehr Steffen Borsch vom ASV Sangerhausen, der unterwegs noch den großen Bärenpokal &dbquo;einsammelte“ und in Rottleberode den Pokal für die beste sportliche Leistung entgegennahm. Gestiftet hatte den Pokal traditionell Rottleberodes Bürgermeister Ralf Rettig. Den Bärenpokal hatte sich Borsch für ein Halbstunden-Gehen geholt, wo er auf sagenhafte 6.675 Meter kam. Nicht vergessen die Leistung von Hartmut Bonneß, der auf einen beachtlichen 38. Platz insgesamt einkam (63 Teilnehmer) und in der Seniorenklasse
60/69 immerhin mit 176 Punkten zweiter wurde.
Ältester Starter bei der Tour war übrigens der 73-jährige Frank Knäringer aus Esslingen. Als Jüngste wagte sich die neunjährige Lisa Knauer aus Nordhausen auf die strapaziöse
Deutschlandtour mit Wettkämpfen in Halle, Rottleberode, Worbis und Erfurt.
Der Sangerhäuser Teamchef Udo Schaeffer, der auch als Gesamtleiter agierte, hatte allen Grund sein ASV-Team zu loben: &dbquo;Mit einer Energieleistung bestätigte unser Trio die starke Vorjahresleistung“. Und mit Genugtuung habe er registriert, dass mehr als 50 Prozent der Tourstarter Schüler und Jugendliche waren. &dbquo;Der Gehersport entwickelt sich Deutschland wieder“, so eines der positiven Fazits der Tour.    
 
Peter Lindner / 28.05.2009
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Die ASV-Geherasse Bonneß, Gnauk, Schulze, Borsch (von links).
Leichathletik:
 
&dbquo;Medaillenregen“ bei Geher-EM

 
ASV-Geherteam im dänischen Aarhus auf Titeljagd. Silber für Mario Kerber im Einzel.

 
Aarhus - Mit insgesamt neun Medaillen – acht Gold und einmal Silber - sorgten die Geher-Asse des Athletischen Sportvereins (ASV) Sangerhausen bei den Senioren-Europameisterschaften im dänischen Aarhus (Halbinsel Jütland) am Pfingstwochenende für eine faustdicke Überraschung. Schon am Freitag waren mit Steffen Borsch, Dick Gnauck, Udo Schaeffer, Mario Kerber und Hartmut Bonneß fünf Sangerhäuser an den Start gegangen und sicherten im Einzelgehen (Borsch und Gnauck) die ersten Europameistertitel. In der Teamwertung landeten zudem Scheffer und Kerber auf dem Goldplatz. Eine Silbermedaille über die 10 Kilometer fügte noch Kerber zur sagenhaften ASV-Bilanz hinzu. Im starken Feld der Seniorengeher belegte Bonneß (M65) einen beachtlichen 7. Platz. Insgesamt hatten sich in Aarhus 339 Athleten aus fast allen europäischen Ländern in die Starterlisten eingetragen.
Am Pfingstsonntag hatten Borsch (M35) und Gnauck (M45) über die 30 Kilometer noch einen drauf gesetzt. Beide holten sich den Europameistertitel über diesen langen Kanten. Während Borsch für die 30 Kilometer 2:34,50 Stunden benötigte, blieben für Gnauck die Uhren bei 2:44,31 Stunden stehen.
ASV-Geherteamchef Udo Schaeffer war nach den Erfolgen von Ancona (die MZ berichtete) mit einigermaßen gemischten Gefühlen nach Aarhus gefahren. &dbquo;Es war nicht zu erwarten, dass die Top-Ergebnisse zu wiederholen sind“. Aber bereits am Freitag sei &dbquo;alles wie geschmiert gelaufen“. Schaeffer: &dbquo;Jeder gab sein Bestes“.
Probleme hatte Dick Gnauck. Er hatte sich in der Abschlussstaffel der Deutschland-Tour in Worbis eine schmerzhafte Zerrung zugezogen. Deshalb habe er nur soviel getan wie nötig war – und hat wieder einmal einen Sieg aus dem Feuer gerissen.
Spannung pur am Pfingstsonntag: 30 Kilometer lagen vor Borsch, Gnauck und Kerber. Als Favorit auf dieser Strecke galt der Schwede Christer Svenson. Svenson hatte sogar auf die 10 Kilometer am Freitag verzichtet, um Borsch zu schlagen und ihm den Titel streitig Und es sah Anfangs ganz danach aus, dass dies gelingen würde. Borsch kam ziemlich schwer in den Wettbewerb und musste nach zwei Kilometern sogar &dbquo;für kleine Jungs“ und verlor so rund 40 Sekunden.  Svenson drehte mächtig auf, um Borsch abzuschütteln und nach 20 Kilometern sah es bereits nach einer Vorentscheidung für den Schweden aus. Mit einer kämpferischen Leistung ohne Gleichen konnte der ASV-Geher bei Kilometer 25 wieder aufschließen und mit einer tollen Schlussrunde noch fast zwei Minuten gegenüber seinem schärfsten Konkurrenten herausholen. Eine Teammedaille blieb Borsch leider über 30 Kilometer verwehrt, da die anderen Deutschen patzten.
Dick Gnauck war trotz seiner Verletzung immer Herr der Situation, ständig umsorgt von Hartmut Bonneß und Udo Schaeffer, die ihren Mannschaftskameraden an der  Strecke mit allem nötigen wie Getränken, Cremes und wichtigen Informationen versorgten. Innerhalb von vier Tagen vier Goldmedaillen und den drei Goldenen von Ancona – so sehen Helden aus. Verkrampfungen im Mittelfuß führten bei Mario Kerber zur Aufgabe nach 20km, wo er viel versprechend auf Platz drei seiner Alterklasse lag.
Mit insgesamt neun 9 Medaillen wurde erfolgreich an Ancona angeknüpft. Laut Schaeffer habe sich einmal mehr Trainingsplanung und Wettkampfvorbereitung in der Praxis bestätigt. &dbquo;Es war harte Arbeit, viel Disziplin und Erfahrung für diesen Erfolg nötig“, so der Teamchef. Der ASV war übrigens wieder erfolgreichster deutscher Verein.
Bei der Deutschland-Tour der Geher mit Etappenwettbewerben in Halle, Rottleberode, Worbis und Erfurt hatten die Geher des Athletischen Sportvereins Sangerhausen bereits am Wochenende zuvor ihre gute Form nachgewiesen. Die ASV-Geherasse beendeten die Tour als Sieger und sammelten auch wichtige Punkte in der Deutschlandliga der Geher gesammelt.
 
Peter Lindner /02.06.2009
Leichathletik:
Jenny Kunze &dbquo;überfliegt“ Fünf-Metermarke

 
ASV-Nachwuchs feiert Pfingstfest mit neun Goldmedaillen. In Leuna gab es auch Silber und Bronze sowie weitere gute Platzierungen.

 
Leuna – Mit neun Goldmedaillen, dreimal Silber und zweimal  Bronze sowie weiteren guten Platzierungen feierten die leichtathletischen Nachwuchstalente des ASV ein fröhliches Pfingstfest. Beim traditionellen Pfingstsportfest des TSV Leuna waren die Sangerhäuser mit elf Aktiven am Start und trafen auf ausnahmslos harte Konkurrenz. In Leuna waren nämlich 365 Aktive aus 31
Vereinen aus vier Bundesländern am Start.
Für den ersten Paukenschlag aus ASV-Sicht sorgte gleich mit dem ersten Sprung einmal mehr Jennifer Kunze (w11). Da mussten die Kampfrichter das Maßband gleich einen Meter weiter ausrollen und staunten nicht schlecht: Auf den Millimeter genau fünf Meter. Neuer Rekord, der sich schon vor einer Woche in Rottleberode beim Südharz-Cup angedeutet hatte. Da schrammte &dbquo;Jenny“, wie die schlanke ASV-Ausnahmeathletin genannt wird, noch mit einem Zentimeter an der Fünf-Metermarke knapp vorbei. Im zweiten Versuch in der Leunaer Weitsprunggrube landete Jennifer Kunze bei 5,01 Meter. Im Windschatten von Kunze deutete ASV-Neuentdeckung Hanna Herrmann (w11) mit 4,09 Meter und einem vierten Platz und ohne Training bereits ihr Können an. Im Sprintfinale waren beide ASV-Talente ebenfalls nicht zu bremsen. Mit schnellen Zeiten sprinteten Jennifer Kunze (7,25 sek.) und Hanna Herrmann (7,63 sek.) dem restlichen Feld davon: Gold und Silber für den ASV. Weitere Siege gab es für Jennifer Kunze im Hochsprung (1,42 Meter) und im Ballwerfen (45,63 Meter). Die Sangerhäuser Schollschülerin Hanna Herrmann kam hier mit 32,01 Meter auf einen beachtlichen 6. Platz. Beim Südharz-Cup war die hoch gewachsene Sportlerin das erste Mal im ASV- Dress gestartet.
Viel Freude am Wettkampf in Leuna hatten wieder einmal Robert Rausch und Adrian Sauer (m8) Beide holten sich Gold, Silber und Bronze. Während im Sprint Robert Rausch die Nase vorn hatte (8,17 sek.) drehte im Weitsprung Adrian Sauer den Spieß einmal um und siegte vor seinem Mannschaftskameraden mit 3,46 Meter. Die beiden Jungen, so scheint es, haben einen Riesenspaß am vereinsinternen Wettbewerb. Maximilian Sluka (m9) sorgte im 1000-Meterlauf für die nächste Goldmedaille und auch die Zeit konnte sich sehen lassen: 3:33,08 Minuten. Hannes Kabel wurde in diesem Lauf (3:48,79 Minuten) guter Vierter. Mit einem 4. Platz musste diesmal auch der kleine Wirbelwind Lena Burk über die 800 Meter vorlieb nehmen. Über die Zeit (3:11,21 Minuten) wird sie sich geärgert
haben, da war sie schon viel schneller. Zuverlässig zeigt sich bei Wettkämpfen immer wieder Zoe Wilke (w9). Im Sprint steuerte sie eine Silbermedaille zur ASV-Bilanz bei. Und auch ihre Zeit konnte sich mit 8,21 sek. sehen lassen. Dazu kam noch ein 6. Platz im Weitsprung.
Mit einem Start-Ziel-Sieg holte sich Saskia Trillhase (w10) in überzeugender Manier schließlich die achte Goldmedaille für den ASV. Mit 2:57,34 Minuten blieb die kleine Allstedterin zum wiederholten Mal unter der Drei-Minutengrenze. Beachtlich ihr schon ausgeprägt guter und effektiver Laufstil. Im Sprint hatte sie ein bisschen Pech, da verpasste sie ganz knapp das Finale.
Ein Finalplatz über die 75 Meter war das angestrebte Ziel für Maxie Lindner (w13). Das erreichte sie sicher und wurde am Ende 5. Wichtiger die Zeit: Mit 10,97 blieb sie nach einer langen Durststrecke endlich einmal wieder unter 11,0 sek. und hat wieder ihre Bestzeit von 10,76 sek. im Blick. Im 800-Meter-Lauf sorgte die Sportschülerin dann für Gänsehaut im Leunaer Stadionrund und Riesenjubel in der ASV-Fankurve. Nach einer verbummelten ersten Runde legte sie einen furiosen 150-Meter-Endspurt hin und kämpfte sich von einem medaillenlosen vierten Platz noch auf Rang eins. Das war das neunte Gold für den ASV (2:48,10 Minuten). Für Maxie Lindner gab es dann noch Bronze im Kugelstoßen (6,48 Meter). Das war für das Leichtgewicht ein neuer persönlicher Rekord. Für den Lauf über die zwei Stadionrunden gab es sogar ein Lob vom Landestrainer Wolfgang Thier: &dbquo;Toll gekämpft, Maxie“.  
Mit einem beachtlichen 4. Platz im 1000-Meter-Lauf rundete Robert Messerschmidt (m12) das insgesamt erfolgreiche Abschneiden der ASV-Talente (3:41,77 Minuten) an diesem Pfingstsamstag ab. Drei Zehntel fehlten übrigens an einem Bronzeplatz.  
 
Peter Lindner /02.06.2009
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Leichathletik:
 
Peter Seifert holt drei Titel

 
Kleines ASV-Team bei Landesmeisterschaften mit toller Bilanz.

 
Haldensleben – Ein Mini-Team setzte sich groß in Szene. Mit drei Landesmeister-Titeln, einem Vizemeister und guten 5. und 8. Plätzen, sorgten die leichtathletischen Talente des Athletischen Sportvereins Sangerhausen (ASV) für eine gute Bilanz. Im Waldstadion von Haldensleben in der Börde waren für den ASV nur ein Quartett mit Peter Seifert (m15), Jette Schönemann, Maxie Lindner (beide w13) und Julia Pollag (w12) am Start.
Für ein herausragendes Ergebnis sorgte einmal mehr Peter Seifert (m15). Im Dreisprung hatte er schon am Samstag die Experten mit einem sicheren Sieg (12,58 Meter) überrascht und siegte auch über die 300-Meter-Hürdendistanz sicher (43,09 sek.). Für eine faustdicke Überraschung sorgte Jette Schönemann im 800-Meter-Lauf. Sie brachte sogar die sieggewohnte Linda Richter (2:21,97 Minuten) vom SV Teutschenthal ins Schwitzen und in arge Bedrängnis. Am Ende holte sich Jette Schönemann in glänzenden 2:32,46 Minuten den Titel einer Vizelandesmeisterin. Mit dieser tollen Zeit verbesserte die ASV-Läuferin, die sich offensichtlich auf dieser Strecke immer wohler fühlt, erneut ihre persönliche Bestzeit und sagte der Teutschenthalerin für die nächsten Rennen harte Konkurrenz an. Das gute Ergebnis über die lange Sprintstrecke aus ASV-Sicht komplettierte Maxie Lindner mit einem 5. Platz. Ihre 2:44,95 Minuten lagen knapp über ihrer persönlichen Bestleistung (2:44,36 Minuten).
Den zweiten Tag der Landesmeisterschaften läutete Peter Seifert gleich mit einem Sieg (11,40) über die 80 Meter Hürden in seinem Einladungslauf ein. Ein Stündchen später - im Finale des 80-Meter-Hürdenlaufs - distanzierte der Schollschüler aus Sangerhausen die gesamte Hürdensprintelite vom Olympiastützpunkt Magdeburg und verteidigte seinen Landesmeistertitel aus dem Vorjahr souverän. Die Zeit: 11,34 sek.(!) Das ist neuer persönlicher Rekord. Am Sonntag mussten mit Lindner und Julia Pollag zwei weitere ASV-Talente ran. Während Lindner die beiden Finalläufe im Sprint und die 60-Meter-Hürden knapp verpasste, wagte sich Julia Pollag auf den 2000-Meter-Kanten. Hier landete kleine Bergaerin auf Platz 8. in 8:42,25 Minuten.
Peter Seifert dürfte sich mit seinen drei Landesmeistertiteln nun nachdrücklich für einen Start bei den Mitteldeutschen
Meisterschaften empfohlen haben. Landestrainer Wolfgang Thier gab dafür schon grünes Licht).
 
Peter Lindner / 08.06.2009
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Leichtathletik:
 
Olympisches Flair beim Istaf in Berlin
 
Eine Busfahrt als Dankeschön. Nachwuchsleichtathleten des ASV Sangerhausen waren am Wochenende beim 68. Internationalen Stadionfest (Istaf) im Berliner Olympiastadion dabei und erlebten dort sportliche Höchstleistungen. Das Stadionfest galt als Generalprobe für die Weltmeisterschaften im August. Der Berlin-Besuch war das Dankeschön für eine erfolgreiche Leichtathletik-Saison, die die ASV-Talente bislang absolviert haben.
 
Peter Lindner / 15.06.2009
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Leichtathletik:
 
ASV-Geher siegen in Naumburg

 
JUBILÄUM Bei den internationalen Naumburger Gehertagen glänzt das Sangerhäuser Geher-Team. Mitteldeutsche Meistertitel für die Rosenstädter.
 
Naumburg -  Mit Siegen kehrt das ASV-Geher-Team aus Naumburg zurück. In der Domstadt fanden am Wochenende die 40. internationalen Gehertage mit Athleten aus neun Ländern statt. Auf dem traditionellen Rundkurs über einen Kilometer durch die Innenstadt konnten sich die Sangerhäuser Geher wieder gut in Szene setzen.
So siegte Europameister Steffen Borsch (35) über die 20 Kilometer in seiner Alterklasse (Ak) souverän in 1:37,53 Stunden. Dick Gnauck (m45) und Marion Kerber (M50), die ebenfalls medaillengeschmückt von den Europameisterschaften in Aarhus zurückgekommen waren, siegten in ihrer Ak. Bei den Frauen siegte überlegen die in Österreich lebende ASV-Geherin Kathrin Schulze. Sie benötigte für die die zehn Kilometer 53:17 Minuten. ASV- Teamchef Udo Schaeffer erkämpfte sich über &dbquo;Sprintstrecke“ bei den Gehern einen guten Silberrang.
ASV-Neuzugang bei den Gehern, Uwe Tolle (50), wurde bei seinem ersten Start im ASV-Trikot in seiner Ak erster über die zehn Kilometer-Distanz (29:00 Minuten). Ein guter Einstand. Schließlich ASV-Oldtimer Hartmut Bonneß: der wollte nach seinen guten Leistungen bei der EM ebenfalls über die zehn Kilometer ran, sah aber die rote Karte und wurde aus dem Rennen genommen.
ASV-Teamchef Udo Schaeffer: &dbquo;Nach der erfolgreichen EM in Aarhus ein gelungener Auftritt“. Im Prinzip seien diese Leistungen auch gegen internationale Konkurrenz nicht zu erwarten gewesen.
In der Deutschland-Liga der Geher (entspricht übrigens der höchsten Spielklasse im Fußball) liegen die ASV-Athleten derzeit auf dem 3. Platz (34 Punkte). In Front liegen die Geherasse des PSV Berlin (54 Punkte) vor der LG Vogtland (53). Auf Rang vier der Deutschland-Liga gegenwärtig die Geher vom SV Halle (33 Punkte), die um Anschluss an die Spitze bemüht sind.
 
Peter Lindner / 15.06.2009
Leichtathletik:
 
Olympiasiegerin bei ASV-Talenten

 
Olympiasiegerin Silke Renk-Lange war bei den leichtathletischen Nachwuchstalenten des ASV Sangerhausen zu Gast. Bei der traditionellen Grill-Party vor den Sommerferien ehrte die Gewinnerin der olympischen Goldmedaille im Speerwurf 1992 die Leistungen der ASV- Nachwuchssportler mit Pokalen. Silke Renk -Lange, die auch Vize-Präsidentin des Landessportbundes Sachsen-Anhalt (LSB) ist,  würdigte die Entwicklung der
Leichtathleten, &dbquo;die wieder für Furore im Landkreis sorgen“. Die gebürtige Roßlaerin hatte ihre Goldmedaille mitgebracht, die von den ASV-Talenten bestaunt wurde. Renk- Lange: &dbquo;Ich komme bestimmt wieder!“. Dies löste bei den Nachwuchssportlern Freude aus.
 
Ebenso freuten sich die ASV-Talente über einen Scheck über 1000 Euro, den Volksbank-Mitarbeiter Kubitza überbrachte.
 
Peter Lindner / 19.06.2009
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